• Internet Explorer 10 Platform Preview 2

    Gestern Abend wurde vom Entwicklungsteam die zweite sog. Platform Preview auf den Internet Explorer 10 freigegeben.

    Wie schon bei den vorangegangenen Platform Previews werden die “Proof of Concepts” (POC) auf http://www.ietestdrive.com bereitgestellt.

    Von dort lässt sich die IE10 PP2 auch downloaden und installieren.


    Internet Explorer 10 Platform Preview 2: A look at How Stuff Works in IE10

     

    Was ist neu?

    Eine ausführliche Beschreibung ist auf dem IE Blog zu finden:
    Site-ready HTML5- Second IE10 Platform Preview Available for Developers

     

    Was sollte ich jetzt tun?

    Das kommt darauf an! Zwinkerndes Smiley

    • Als IT Pro: die Kompatibilität meiner bestehenden Anwendungen anhand der PP2 testen, ggf. über die Dev Tools (F12) auch die Compat Modi ändern und schauen, ob ich ggf. hierüber die Anwendungen zum Laufen überreden kann
    • Als Web Entwickler: einerseits genau wie die IT Pros die existierenden Anwendungen überprüfen und ggf. Maßnahmen ergreifen, aber – und das ist sicher deutlich spannender – sich mit den neuen Möglichkeiten vertraut machen und diese in die nächsten Versionen oder ganz neue Anwendungen einfließen lassen
    • Als Anwender: eigentlich nichts, lediglich sich freuen, dass die Entwicklung fortgesetzt wird und falls noch nicht geschehen den Internet Explorer 9 downloaden und installieren um den schnellsten und sichersten Browser einzusetzen!

     

    -Stephanus

  • [Updated]Unsicherer 3D Web-Standard: Browser mit WebGL Schnittstelle führen zum System-Crash

    Update: hier nun auch ein Statement von unserer Security Research & Defense Abteilung: http://blogs.technet.com/b/srd/archive/2011/06/16/webgl-considered-harmful.aspx

    "We recognize the need to provide solutions in this space however it is our goal that all such solutions are secure by design, secure by default, and secure in deployment"

     


     

    Das britische Marktforschungsunternehmen Context Information Security berichtet in einem aktuellen Blog-Eintrag über gefährliche Schwachstellen der neuen 3D Grafik Schnittstelle WebGL für Browser.
    WebGL wurde bereits oft gelobt, da Browser mit Hilfe dieser Schnittstelle hardwarebeschleunigte 3D-Grafiken direkt und ohne zusätzliche Erweiterungen darstellen können. Wie das Unternehmen nun jedoch herausfand, kann WebGL massive Störungen der Grafikkarte hervorrufen und zu einem Systemabsturz führen. Die Schnittstelle wird bereits von Mozilla Firefox und Google Chrome unterstützt. Der Internet Explorer 9 arbeitet bis jetzt nicht mit WebGL. Statt eines neuen und noch nicht vollständig stabilen Web-Standards baut der Internet Explorer auf Alternativen zur Darstellung von 3D Inhalten wie Flash und HTML5 Canvas.

    In einem aktuellen Beitrag des IEBlogs erhalten Web-Entwickler eine anschauliche Anleitung, wie 3D-Darstellungen mittels HTML5 entwickelt werden können. Link zum Beitrag: http://blogs.msdn.com/b/ie/archive/2011/05/06/galactic-building-a-3d-solar-system-with-html5.aspx

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    Quelle: Context Information Security

    -Stephanus

  • Windows Vista SP1 nähert sich unaufhaltsam dem Ende des Supports am 12.7.2011

    Nach etwas mehr als 3 Jahren Verfügbarkeit nähert sich nun das Ende des Supports für Windows Vista mit installiertem Service Pack 1 am 12. Juli 2011.

    Fast-Track: http://windows.microsoft.com/de-DE/windows/help/end-support

    => Call to action

     

    Was bedeutet das überhaupt?

    Unsere Produkte haben einen Lebenszyklus (Life cycle), welcher definiert, wie die Produkte gewartet (supportet) werden. Unter Support verstehen wir hier neben dem Bereitstellen von Security Fixes auch Produktänderungen (sog. “Design Changes”) und allgemeines Hotfixing, welches unabhängig von Sicherheitsproblemen durchgeführt wird und nicht mit diesen verwechselt werden darf.

    In einem Produktlebenszyklus haben wir (grob) 4 Stati:

    1. Beta Phase
    2. Mainstream Support
    3. Extended Support
    4. Out of Support

    In der Beta Phase werden noch viele Änderungen in das Produkt eingepflegt, Features und Mechanismen geändert, aber auch schon ggf. auftretende Sicherheitslücken beseitigt.

    Im Mainstream Support werden hauptsächlich Sicherheitslücken und andere Produktprobleme angegangen, aber es kann auch sein, dass wir ggf. sogar Featureänderungen vornehmen, dies ist allerdings eher selten der Fall.
    Während des Mainstream Supports kommt es vor, dass wir sog. Service Packs veröffentlichen. Diese stellen i.d.R. größere Unterversionen dar, die entweder weitgehend Sammlungen von Patches beinhalten oder aber auch größere Änderungen am Produkt vornehmen können – bekanntestes Beispiel ist hier sicherlich Windows XP SP2.
    Da es einen erheblichen Aufwand bedeutet für alle Service Packs immer alle Patches zu entwickeln und vor allem zu testen, haben Service Packs auch immer ein geringeres “Haltbarkeitsdatum” als das eigentliche Produkt. Der Service Pack Support endet typischer Weise 2 Jahre nach dem Erscheinen des nächsten Service Packs. Bsp. Windows Vista SP1:

    • Erschienen: 4.2.2008
    • Service Pack Support Ende: 12.7.2011
    • Service Pack 2 Erscheinungsdatum: 29.4.2009

    Wie man an den Zahlen sehen kann ist der SP1 Support etwas länger als 24 Monate gewesen. Für SP2 gilt letztlich das Selbe, jedoch wird es aller Voraussicht nach kein weiteres Service Pack für Windows Vista geben, daher endet der Support für SP2 von Vista zusammen mit dem Support für Windows Vista als Produkt.

    Außerdem insb. für Firmenkunden interessant ist die Tatsache, dass sich der tatsächliche Support mit dem Ende der Mainstream Phase auch ändert, denn ohne ein “Custom Support Agreement” (CSA) können keine Änderungen/Bugfixes mehr beantragt werden. [Merke: Wieder unabhängig von Sicherheitsproblemen]
    Und Support Cases werden nur noch auf “best effort” Basis behandelt, d.b., dass wenn der zuständige Support Mitarbeiter zu dem Schluss kommt, dass es nicht sinnvoll ist den Call fortzuführen (z.B. weil ein Feature oder Fix in einem anderen, verfügbaren Produkt schon enthalten ist), der Call als gelöst geschlossen werden kann. Typischerweise versuchen wir in einem solchen Fall natürlich auch zusätzlich noch andere alternative Lösungswege (engl.: Workaround) anzubieten.

    D.h., dass in der Extended Support Phase nur noch Sicherheitsupdates – aber keine Produktänderungen oder Bugfixes – herausgebracht werden.

    Wenn der Support komplett ausgelaufen ist (Beispiel: letztes Jahr Windows 2000), dann gibt es keinerlei Fixes ohne CSA mehr – auch keine Security Fixes! Der Betrieb eines Produktes in dieser Phase ist riskant und sollte auf jeden Fall vermieden/verhindert werden!

     

    Call to action

    Wer also noch mit Windows Vista SP1 unterwegs ist, der sollte umgehend (sofern nicht schon geschehen) auf Windows Vista SP2 updaten oder zu Windows 7 migrieren!
    Da der Mainstream Support für Windows Vista aber auch schon im nächsten April (13.4.2012) enden wird, ist es in einem solchen Fall sicher sinnvoll eine Migration zu Windows 7 anzugehen.

     

    Windows End of Support Information - Windows Help & How-to

    http://windows.microsoft.com/de-DE/windows/help/end-support 

    Windows 7 Upgrade Advisor

    http://windows.microsoft.com/de-DE/windows/downloads/upgrade-advisor

    Informationen zum Installieren von Windows Vista Service Pack 2 (SP2)

    http://windows.microsoft.com/de-DE/windows-vista/Learn-how-to-install-Windows-Vista-Service-Pack-2-SP2 

    Was ist in Windows Vista Service Pack 2 (SP2) enthalten?

    http://windows.microsoft.com/de-DE/windows-vista/Whats-included-in-Windows-Vista-Service-Pack-2-SP2

    Information for small, mid-sized and enterprise businesses

    http://www.microsoft.com/windows/enterprise/products/windows-7/end-of-support.aspx 

    Custom Support Information

    http://www.microsoft.com/germany/services/support-services.mspx

    Microsoft Support Lifecycle Policy

    http://support.microsoft.com/lifecycle

     

    Fragen gerne als Kommentar!

     

    Have fun!

    Stephanus

  • Windows Thin PC bereits ab Juli 2011

    Windows Thin PC (WinTPC), der Nachfolger von Windows für Legacy PCs (WinFLP), wird für Kunden, die Ihre Windows PCs unter Software Wartung haben, als sog. SA Benefit ab Juli 2011 verfügbar sein. Es handelt sich um ein “abgespecktes” Windows basierend auf der Windows 7 Enterprise Service Pack 1 Codebasis und bildet in Kombination mit alter PC Hardware einen Thin Client inkl. RemoteFX Unterstützung bei der Desktop Virtualisierung.

    Diesen Artikel auf dem TechNet Blog Austria weiterlesen

  • Internet Explorer und Flash Cookies

    Neben dem Fix für die Anzeige bei aktivierter Hardwarebeschleunigung bietet die aktuelle Flash Version noch ein weiteres Highlight:

    Endlich ist es möglich über “normale” Boardmittel auch die sog. Flash Cookies zu löschen.

    Das bedeutet, dass Flash nun die seit IE8 vorhandenen APIs zum Löschen der History/temporären Internet Files nutzt.

    Wenn also die History gelöscht wird (z.B. manuell über das GUI [Extras->Internetoptionen im Allgemeinen Reiter auf “Löschen”] oder per Erweiterte Einstellung) werden jetzt auch die Flash Cookies mitgelöscht.

    Dies stellt einen guten und wichtigen Schritt zur besseren Verwaltung der eigenen Privacy dar, denn auch Flash kann für Tracking eingesetzt werden.

    Jedem Nutzer dem Privacy wichtig ist sei auch noch mal der Tracking Schutz (vgl. Sieben, IEDE, IEBlog), der ActiveX Filter und der Smartscreen Filter ans Herz gelegt.

     

    Have Fun!

    Stephanus

    P.S.: Eigentlich gar nicht mehr notwendig, aber wer den IE9 noch nicht installiert haben sollte, einfach mal auf www.internet-explorer9.de vorbeisurfen und mit dem schnellsten, sichersten und schönsten IE aller Zeiten weiterbrowsen!