• Microsoft Security Essentials vNext Beta

    Mein Kollege Brandon LeBlanc kündigte heute auf dem Windows Team Blog die Verfügbarkeit der ersten Beta der nächsten Version Microsoft Security Essentials an. Security Essentials bietet Echtzeitschutz für Heim-PCs vor Viren, Spyware und anderer bösartiger Software und steht für Originalkopien von Windows kostenlos zum Herunterladen bei Microsoft zur Verfügung. Microsoft Security Essentials wurde schon vielfach ausgezeichnet und erhielt zuletzt im Rahmen des PC Advisor Awards 2010 den Best Free Software Award.

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    Die Beta der kommenden Version kann von Microsoft Connect heruntergeladen werden: https://connect.microsoft.com/securityessentials

    Was ist neu?

    • Windows Firewall Integration
      Im Rahmen des Installationsprozesses fragt Microsoft Security Essentials jetzt, ob man die Windows Firewall an- oder ausschalten will.
    • Erweiterter Schutz für web-basierende Angriffe
      Microsoft Security Essentials integriert sich nun mit Internet Explorer. Browser Script Scanning bietet Schutz gegen die immer populärer werdenden web-basierenden Angriffe (siehe zum Beispiel So verdient der Untergrund mit Scareware).
    • Neue Protection Engine
      Die aktualisierte Anti-Malware Engine bietet noch bessere Erkennungsraten und Bereinigungsfähigkeiten bei gleichzeitig weiter verbesserter Performance.
    • Network inspection system (NIS)
      Schutz gegen Netzwerkbasierende Angriffe ist jetzt auch Bestandteil von Microsoft Security Essentials.

    Das NIS-Feature basiert auf der Windows Filtering Platform (WFP), welche mit Windows Vista eingeführt wurde und steht daher unter Windows XP nicht zur Verfügung.

  • Service Pack 1 mit Microsoft Hyper-V Server 2008 R2?

    Nach meinem Blogpost zur Verfügbarkeit der Windows 7 und Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (SP1) Beta bekam ich mehrere Nachfragen, ob das auch mit dem Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 funktioniert. Ja, die SP1 Beta ist auch für diese Serveredition.

    Q: Was ist Microsoft Hyper-V Server 2008 R2?
    A: Es handelt sich dabei um eine kostenlose Virtualisierungslösung von Microsoft, die als freier Download erhältlich ist. Hyper-V Server 2008 R2 enthält Features wie Livemigration, Unterstützung für bis zu 1 TB Host-Arbeitsspeicher und einen minimalen Footprint für eine zuverlässige, optimierte Infrastruktur. Die Lösung eigenet sich für Tests, Entwicklung und Konsolidierung von Servern in der Zentrale und in Zweigstellen sowie für VDI (Virtual Desktop Infrastructure). Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 bietet darüber hinaus eine leichte Integration in vorhandene Umgebungen (auch im Hinblick auf Provisionierung, Überwachung und Patching) und kann unter anderem auch über Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 verwaltet werden.

    Q: Kann ich Windows Server 2008 R2 SP1 Beta auf Hyper-V Server 2008 R2 installieren?
    A: Ja. Man muss nur beachten, dass der Betaversion-Installer nur 5 Sprachen (Englisch, Französisch, Deutsch, Japanisch und Spanisch) bisher unterstützt. Auf Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 sind aber 11 Sprachen als Sprachpakete standardmäßig vorinstalliert. Daher sieht man beim ersten Versuch, den SP1-Installer auf dem Hyper-V-Server auszuführen folgenden Hinweis:

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    Um die Betaversion des Servicepacks trotzdem installieren zu können, muss man vorher alle nicht unterstützten Sprachpakete deinstallieren. Dafür nutzt man am einfachsten das Tool lpksetup.exe und wählt dort die Option “Uninstall display languages”:

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    Danach bekommt man eine Aufstellung der installierten Sprachpakete und kann all (noch) nicht von der Betaversion des Service Packs unterstützten Sprachen entfernen. Es dürfen maximal Englisch, Französisch, Deutsch, Japanisch und Spanisch erhalten bleiben:

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    Wer noch mehr Platz sparen möchte, kann hier natürlich auch alle Sprachen entfernen, die er nicht wirklich braucht und zum Beispiel nur Deutsch und Englisch lassen. Danach steht der Installation von SP1 Beta nichts mehr im Weg.

    Q: Kann ich nach der Installation von SP1 Beta auch die neuen Funktionen Dynamic Memory und RemoteFX nutzen?
    A: Für die meisten werden diese beiden Neuerungen gerade der Grund zum Testen der Betaversion des Service Packs sein. Die Antwort ist ein simples ‘Ja’.

    Q: In welcher Reihenfolge sollte ich vorgehen, um ein laufendes System auf die Betaversion des SP1 zu aktualisieren?
    A: Man sollte in drei Schritten vorgehen. Erstens muss man sicherstellen, dass man ein Wartungsfenster für alle virtuellen Maschinen hat und von jeder VM einen Snapshot anlegen. Im zweiten Schritt installiert man dann Service Pack 1 Beta auf dem Hyper-V Host. Als dritten und letzten Schritt aktualisiert man die Hyper-V Integrationskomponenten in jeder VM. Bei Windows 7- und Windows Server 2008 R2-VMs geht das durch die Installation der SP1 Beta in den jeweiligen VMs. In allen anderen Versionen (Windows XP, Vista, 2000, 2003 und 2008) installiert man die Integrationskomponenten auf dem normalen Weg neu:

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    Q: Für welche Gast-Betriebssysteme wird Dynamic Memory zur Verfügung stehen?
    A: Der Virtualization Program Manager Ben Armstrong hat dazu in seinem Blogartikel Dynamic Memory Beta – Supported Guest Operating systems eine vollständige Liste veröffentlicht, die ich hier kopiere:

    • Windows Server 2003 Web, Standard, Enterprise & Datacenter (32-bit and 64-bit)
    • Windows Server 2003 R2 Web, Standard, Enterprise & Datacenter (32-bit and 64-bit)
    • Windows Server 2008 Web, Standard, Enterprise & Datacenter (32-bit and 64-bit)
    • Windows Server 2008 R2 Web, Standard, Enterprise & Datacenter (64-bit)
    • Windows Vista Enterprise & Ultimate (32-bit and 64-bit)
    • Windows 7 Enterprise & Ultimate (32-bit and 64-bit)

    Wichtig: Die Installation der Betaversion des SP1 erlaubt Dynamic Memory nicht auf allen aufgeführten Betriebssystemen. Es funktioniert mit der Beta nur auf:

    • Windows Server 2003 Enterprise & Datacenter (32-bit and 64-bit)
    • Windows Server 2003 R2 Enterprise & Datacenter (32-bit and 64-bit)
    • Windows Server 2008 Enterprise & Datacenter (32-bit and 64-bit)
    • Windows Server 2008 R2 Enterprise & Datacenter (64-bit)
    • Windows Vista Enterprise & Ultimate (32-bit and 64-bit)
    • Windows 7 Enterprise & Ultimate (32-bit and 64-bit)

    Die folgenden Betriebssysteme werden zu einem späteren Zeitpunkt nach der Beta erst unterstützt:

    • Windows Server 2003 Web & Standard (32-bit and 64-bit)
    • Windows Server 2003 R2 Web & Standard (32-bit and 64-bit)
    • Windows Server 2008 Web & Standard (32-bit and 64-bit)
    • Windows Server 2008 R2 Web & Standard (64-bit)
  • Windows 7 und Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (SP1) Beta

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    Im März hatte ich Erste Informationen zum Service Pack 1 veröffentlicht – heute ist es soweit: Windows 7 und Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (SP1) steht als Betaversion zum Testen zur Verfügung und enthält alle früheren, über Windows Update bereitgestellten Updates sowie fortlaufende inkrementelle Updates an den Windows 7- und Windows Server 2008 R2 SP1-Plattformen.

    Diese frühe Version von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 SP1 Beta ist nicht für private Benutzer verfügbar. SP1 Beta umfasst keine neuen Funktionen für Endbenutzer, daher wird die Installation für diese Zielgruppe von Microsoft nicht unterstützt.

    Nur für Windows Server 2008 R2 enthält SP1 Beta folgende Neuerungen:

    RemoteFX

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    RemoteFX basiert auf Ideen, welche wir Anfang 2008 mit dem Kauf von Calista Technologies erwarben. Mit der Weiterentwicklung dieser Technologien und der Integration in Windows Server 2008 R2 SP1 erweitern wir nun die bisherigen Remote Desktop Services um eine sehr gute Unterstützung für Rich Media. Durch Virtualisierung der Grafikressourcen und verbesserte Codecs realisieren wir eine Hardware-beschleunigte 3D Grafikausgabe auch in Virtual Desktop Infrastructure-Szenarien. RemoteFX erlaubt dabei die noch effizientere Nutzung von Audio, Video, Animationen wie Flash und 3D-Anwendungen über eine Remote Desktop Session. Damit kommen wir dem Ziel eines lokalen Anwendungserlebnis Remote Desktop für die unterschiedlichsten Client- und Netzwerkkonfigurationen einen großen Schritt näher.

    Dynamic Memory in Hyper-V

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    Die zweite Neuerung betrifft eine neue Verwaltungsfunktion für Hauptspeicher im Windows Server 2008 R2 Hyper-V. Dynamic Memory erlaubt das intelligente Zuweisen eines Hauptspeicherbereichs (Minimum und Maximum) an virtuelle Maschinen in Zusammenarbeit mit dem Gastbetriebssystem, wodurch im laufenden Betrieb die Hauptspeichernutzung einer virtuellen Maschine automatisch dem Bedarf angepasst werden kann. Neben mehr Konsistenz bei der Systemperformance erlaubt diese neue Funktion vor allem eine bessere Verwaltbarkeit von virtuellen Maschinen für Administratoren.

    Um Windows 7 und Windows Server 2008 R2 SP1 Beta herunterzuladen und zu installieren, benötigt man derzeit eine RTM-Version (Release to Manufacturing) von Windows 7 und/oder Windows Server 2008 R2, die bereits installiert sein muss.

    Weitere Informationen zur Pilotphase, Bereitstellung und Verwaltung von Windows 7 erhält man in der Springboard-Reihe auf TechNet.

    Weitere Informationen zu SP1 Beta und Windows Server 2008 R2 findet man auf der SP1-Detailseite.

  • Microsoft Tech∙Ed Europe 2010 wieder in Berlin

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    Bereits seit 17 Jahren findet inzwischen die Tech∙Ed Europe, die größte europäische Konferenz von Microsoft für IT-Pros und Entwickler, statt.

    Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr Gastgeberland sind und erneut tausende von IT Begeisterten in Berlin begrüßen dürfen. Vom 8. bis 12. November  2010 stellt Microsoft im Convention Center der Messe Berlin technische Neuerungen im Detail vor und gibt einen Ausblick auf zukünftige Technologien. 

    Die Tech·Ed Europe war 2009 mit mehr als 7.000 Teilnehmern einmal mehr ein großer Erfolg. Im vergangenen Jahr wurden Entwicklern und IT-Professionals mehr als 300 Break-Out-Sessions sowie über 300 Partner-Sessions und Networking-Möglichkeiten geboten.

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    Wer noch nie bei einer Tech∙Ed war, kann sich Sessions des letzten Jahres hier online anschauen und einen Eindruck über die technischen Inhalte einer solchen Konferenz erhalten. Erste Details zum Programm für dieses Jahr werden in den kommenden Wochen veröffentlicht.

    In diesem Jahr wird es in 17 Tracks über 550 Sessions zu folgenden Themen geben:

    1. Application Server & Infrastructure
    2. Architecture
    3. Business Intelligence
    4. Cloud Computing & Online Services
    5. Database Platform
    6. Developer Tools, Languages & Frameworks
    7. Development Practices
    8. Management
    9. Office & SharePoint
    10. Security, Identity & Access
    11. Unified Communications
    12. Virtualization
    13. Web Platforms
    14. Windows Client
    15. Windows Embedded
    16. Windows Phone
    17. Windows Server

    Die Anmeldung ist seit Mittwoch, dem 19. Mai 2010 möglich. Wer sparen möchte, sollte sich bis zum 31. August spätestens anmelden, um Summer Savings nutzen zu können.