• HowTo: Windows 7 Heimnetzgruppen

    Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von windowsblog.at.

    Es ist so simpel, dass ich mich fast für das nächste Video entschuldigen muss… ein paar Mal auf weiter klicken, PIN auf dem nächsten Rechner eingeben, fertig,…

    Hier in HD Auflösung.

    Damit wird es auch für Normalsterbliche ein leichtes etwas zu erreichen, was IT-Pros nie vor Probleme gestellt hat: Rechner mit einander zu vernetzen, Dateien und Drucker freizugeben,…Übrigens: es scheint hier kein Limit zu geben, auf Social TechNet berichtet ein Benutzer dass er 17 Rechner mittels HomeGroup vernetzt hat. Das dürfte dann auch für die größeren Haushalte ausreichen :)

    Windows 7 only
    Klar, ein Manko (nicht aus Microsoft-Sicht *g* ) bleibt: so einfach ist es nur, wenn man überall Windows 7 hat. Aber immerhin gibt es auch da Abhilfe, Microsoft erklärt in einer (englischen) Anleitung, wie man die neuen Bibliotheken dennoch mit anderen Rechnern (XP, Vista aber auch Mac) teilt. Ich finde das Dokument insofern aber recht anschaulich, denn es zeigt in Wahrheit sehr gut das vorher-nachher. Windows 7 machts leicht (siehe Video), im Dokument verucht man selbiges dann auf vielen Seiten, das selbe für XP zu erklären,…
    Mehr Information dazu hier: Windows 7 & HomeGroup: Sharing with Windows XP, Windows Vista, and other operating systems

    Weitere Windows 7 Videos gibt es hier:

  • Der Windows XP Mode in Windows 7

    Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von windowsblog.at.

    Da es ausreicht, dass eine einzige Anwendung nicht mit Windows 7 kompatibel ist, um den Einsatz von Windows 7 aufzuschieben, hat Microsoft etwas recht naheliegendes gemacht: Windows XP wird einfach virtuell mitgeliefert (ab Windows 7 Professional),… Anwendungen aber auch USB Geräte lassen sich so einfach weiterbetreiben.

    Hier ein Video aus der Usersicht:

    Auch in HD Auflösung.

    Dafür ist es gedacht:

    • XP-only Anwendungen auch weiterhin zu betreiben.
    • Anwendungen in der virtuellen Maschine stehen dem Benutzer direkt zur Verfügung, inklusive Drag & Drop, speichern ins Benutzerverzeichnis usw,..

    Dafür ist nicht gedacht:

    • Einsatz auf “vielen” Rechnern. Die virtuellen Rechner gehören genauso gepflegt wie eine physische Maschine, deswegen gibt es für diese Fälle einen XP Mode für Unternehmen names MED-V, das rüstet den Management Layer nach.
    • Spiele oder alles was Leistung auf der Grafikkarte braucht, emuliert wird hier eine Trio S3. Kann also schon mehr als 4 Farben darstellen, aber sonst,…

    Nicht falsch verstehen, wenn ich jetzt sage: man ist in jedem Fall besser dran, wenn man den XP Mode gar nicht benötigt, der bessere Weg ist sicher, die Anwendungen ins neue Jahrtausend zu hieven. Wenn das aber eben aus dem Grund XY nicht geht, dann gibts eben diese Möglichkeit.

    Download & mehr Info: http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/default.aspx

    An zusätzlicher Information, gerade für den Einsatz im Unternehmen, habe ich folgendes zusammensammelt:

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    Weitere Windows 7 Videos gibt es hier:

  • Oberflächliches – Die Neuerungen in Windows 7

    Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von windowsblog.at.

    Natürlich hat sich nicht nur im Hintergrund einiges getan, auch rein beim “Fensterlschubsen” gibt es *brauchbare* Neuerungen, die letztlich alle nur ein Ziel haben: Klicks sparen. Und somit schneller Arbeiten können. Hier im Video eine Zusammenfassung:

    Hier in HD Auflösung.

    Sprunglisten
    Aber die netteste Technologie wie Sprunglisten oder Taskbar Preview nutzt nix, wenn kein Programm sie verwendet,… nun, das dürfte bei der Taskbar nicht so das Problem sein. Erstens müssen die Entwickler gar nix machen (dann funktionierts halt ohne “Extras”), oder man benutzt in der Applikation sowieso die “Recent Documents”, dann hat man die ebenfalls gleich … oder man passt die Applikation an. Hier ein paar Beispiele:

    Taskbar3 Taskbar2 Taskbar

    Links: Standard “Zuletzt geöffnete Dokumente” , mit einigen angehefteten PPTs. In der Mitte: Outlook mit Schnellzugriff auf oft benötigte Aufgaben. Rechts: Windows Live Messenger mit Aufgaben.
    Ok, super, das sind Microsoft Programme, aber wie schaut’s mit anderen aus? Hier ein paar Beispiele von Programmen, die sogar in direktem Konkurrenzverhältnis zu Microsoft Software stehen:

    WinAmp:
    Auf IntoWindows.com gibt es einen Bericht zur WinAmp Erweiterung Win7Shell, die  die Statusanzeige im Icon, die Sprunglisten und auch die Steuerung im Previewfenster nachrüsten:

    image

    Quelle: http://code.google.com/p/win7shell/ via IntoWindows.com

    Firefox 3.6
    Zitat vom http://quality.mozilla.org/projects/windows-7-firefox-testing:

    “We look forward to working with all of you on making Firefox rock on Windows 7!”

    Ok, schon recht. Aber wer es vom IE8 gewohnt ist mit JumpLists und der Vorschau zu surfen, der vermisst es natürlich unter Firefox. Kommt auch:

    image

    Chrome
    Nur zur Vollständigkeit, nachdem der IE8 es kann, Firefox ebenso, wie schauts da mit Chrome aus? Ars Technica hat ein vielseitiges Review zu Windows 7 online, da wird natürlich auch die Taskbar begutachtet und auch auf Chrome hingewiesen, der ebenfalls die neue Oberfläche nutzt, inklusive Screenshot. Allerdings steht bei The Register, dass diese Arbeiten auf Chrome 5 verschoben worden seien. Whatever.

    Und weitere,…
    Scott Hanselmann hat noch einige andere entdeckt: Scott Hanselman's ComputerZen.com

    Für Developer
    Beispiele, wie man das in eigenen Programmen nutzen kann, gibt es viele. Auch auf Codefest.at war das schon Thema:

    All der Developerstuff mal beiseite: Da bin ich reiner “Benutzer” und genau diese Oberflächlichkeit in Windows 7 machen das System so brauchbar. Daumen hoch.

    Weitere Windows 7 Videos gibt es hier:

  • Windows 7 Product Guide

    Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von windowsblog.at.

    imageEin sehr “buntes” aber dennoch brauchbares Dokument über Windows 7 ist der Product Guide, der einen guten Überblick in die Themen von Windows 7 gibt. Und zwar nicht nur in die bunten Dinge, sondern unter anderem auch das Desktop Optimization Pack anstreift.

    Mit Anstreifen meine ich: die Dinge werden “erwähnt”, sind also bestenfalls dafür geeignet, dass man sich ein Stichwort zur weiteren Recherche holt. Und diese Aufgabe erfüllt der Product Guide IMHO sehr gut, da gibt’s noch einige Themen, die ich mir genauer anschauen möchte.

    Hier das Inhaltsverzeichnis:

    image

    Die (irrtümlich kurzzeitig veröffentlichte) Beta des Guides hatte ich mir ausgedruckt., Für die stillen Momente am Tag,…

    Download: Windows 7 Product Guide

  • Windows 7 Studentenupgrade installieren

    Kaum schreibt man etwas über Studentenversionen, prasseln die Fragen auf einen ein (Notiz für mich: Studenten sind sehr kommunikativ!). Die am häufigsten gestellte Frage bezieht sich auf die Installationsmöglichkeit.

    Ich habe selbst die Version, die Studenten herunterladen können, nicht zur Hand. Allerdings meldete ein Leser, dass eine Datei heruntergeladen wird, die dann die Windows 7 Installationsdateien in einen Ordner entpackt. Man bekommt damit keine ISO-Datei.

    Wie kann man Windows 7 nun installieren?

    Die Installation einer Upgrade-Version führt man direkt aus einer upgradeberechtigten Windows-Version durch. Dazu nutzt man die ausgepackte Installationsquelle auf einer lokalen Festplatte und startet die darin enthaltene Datei setup.exe.

    Windows 7 kann jetzt entweder als In-place Upgrade installiert werden (Windows Vista SP1 oder höher) oder man führt eine angepasste Installation durch. Hierbei wird Windows 7 als Clean-Install auf die Festplatte installiert und die vorhandene Windowsinstallation in den Ordner Windows.old verschoben. Es gehen keine Daten verloren.

    Da ich immer viele Fragen rund um dieses Thema bekomme, verweise ich an dieser Stelle noch auf den Artikel Installing and reinstalling Windows. Darin beschreiben wir im Detail alle Optionen rund um Installation und Reinstallation von Windows 7.

    Wer nicht genug Platz auf der lokalen Festplatte hat, kann die Daten auch auf einen USB-Stick speichern oder auf DVD brennen und dann von dort die setup.exe starten.

    Wer aus dem Installationsordner einen bootfähigen USB-Stick machen möchte, um zum Beispiel das Windows PE-basierende Rettungssystem davon booten zu können, findet in Windows 7-Installation vom USB-Stick die Anleitung. Alternativ kann man aus dem Installationsordner auch eine bootfähige DVD erstellen.

    Es reicht jedoch nicht, einfach nur alle Dateien auf eine DVD zu brennen – man muss die DVD bootfähig machen. Die dazu notwendige Datei liegt im Ordner \boot und heißt etfsboot.com. Diese muss man dem Brennprogramm als Bootsektor mitgeben.

    Wenn man zum Beispiel CDimage.exe (enthalten im Windows OEM Preinstall Kit (OPK) and Windows Admin Installation Kit (AIK) nutzt, lautet das Kommando zum Erstellen einer bootfähigen DVD aus dem Installationsordner C:\Win7_DVD:

    cdimage.exe -b"C:\Win7_DVD\boot\etfsboot.com" -n -m "C:\Win7_DVD" "Win7_DVD.ISO"

    Die Win7_DVD.ISO kann man dann mit einem geeigneten Tool auf einen DVD-Rohling brennen. Ab Windows 7 reicht dafür ein rechter Mausklick auf die ISO-Datei, wenn man einen DVD-Brenner eingebaut hat.

    Update am 27.10.2009: Alle Studenten, die Windows 7 x64 installieren möchten, aber bisher Windows Vista oder Windows XP 32-bit im Einsatz haben, können optional ein ISO-Image herunterladen. Wer die 64-bit Version gekauft hat, kann unter diesem Link ein Webformular erreichen. Hier einfach die Download Option im Drop-down-Menü auswählen und "64-bit Windows 7 Solution" in der ersten Zeile der Problembeschreibung eintragen.

    Quelle: Microsoft’s ISO Image for Windows 7 Now Available