• Napster 4 und die Windows 7 Beta

    Gastbeitrag von Mathias Raacke, freiberuflicher Microsoft Certified Trainer, Berater bei der Umsetzung von .NET-Projekten, Architekt und Entwickler. Als Sprecher, "Instructor-led Lab Presenter" oder "Ask the Expert" ist er auf zahlreichen nationalen und internationalen Konferenzen wie z.B. TechEd, BASTA! oder ICE anzutreffen.

    Nach einem Upgrade von Napster 3 auf die neue Version 4.6.2.1 erhielt ich beim Start von Napster unter Windows 7 immer folgenden Fehler:

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    Ein Neustart hat das Problem nicht gelöst. Was dann aber geholfen hat, war der Windows XP Kompatibilitätsmodus. Rechtsklick auf Napster, dann “Eigenschaften”, “Kompatibilität”. Dort lässt sich der Windows XP Service Pack 2 Kompatibilitätsmodus aktivieren:

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    Damit läuft Napster bei mir wieder. Jetzt werde ich erst Mal Musik hören.

  • Windows 7: VHD Boot, Bitlocker, Sleep und Hibernate

    Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von vistablog.at, auf dem er seit über zwei Jahren Windows Vista und in Zukunft Windows 7 vorstellt, um sie gemeinsam mit Interessierten zu diskutieren und hinterfragen.

    So, viele Stunden später… konnte ich zumindest mal einige der (für mich) noch offenen Fragen zu VHD Boot klären.

    Kann ich Bitlocker mit VHD Boot verwenden?
    Bitlocker funktioniert nur mit Installationen auf physischen Disks. Man kann NICHT von einem VHD File booten, das auf einer Bitlocker verschlüsselten Partition liegt. Man kann aber sehr wohl booten, wenn das VHD selbst auf einer unverschlüsselten Partition liegt (aber Achtung: dann ist das VHD selbst sam Inhalt ungeschützt!).

    Getestet Beispiel:

    • 3 Partitionen (Bitlocker Bootpartition, Windows 7 Bitlocker verschlüsselt, Windows Vista unverschlüsselt)
    • VHD Boot aus einem VHD, das auf der verschlüsselten Partition liegt: Cannot read disk
    • VHD Boot aus einem VHD, das auf der unverschlüsselten Partition liegt: Ok

    Im Prinzip die selbe Sache, wie man Linux oder ähnliches zusammen mit Bitlocker auf eine Disk bekommt.

    Kann ich Sleep/Energiesparmodus aus einem VHD-gebooteten System nutzen?
    Ja.

    Kann ich Hibernate/Ruhezustand aus einem VHD-gebooteten System nutzen?
    Nein.

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    Grund dafür: die Geschichte mit VHD Boot ist eigentlich eine Sache für den Server und wurde für Server im Hintergrund getestet und designed. Da sind Hibernate und Bitlocker nicht unbedingt “kritisch”. Jedenfalls kommt es recht selten vor, dass man einen Server mal eben im Taxi vergisst.

  • Q10Air Netbook

    Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von vistablog.at, auf dem er seit über zwei Jahren Windows Vista und in Zukunft Windows 7 vorstellt, um sie gemeinsam mit Interessierten zu diskutieren und hinterfragen.

    Für kurze Zeit konnte ich das Q10 Air der Mobilkom testen, ein Gerät das eigentlich Quanta herstellt und unter verschiedenen Namen auf dem Markt ist (z.B. ECS G10IL).

    Die Ausstattung des Q10air ist durchaus typisch für ein Netbook, allerdings hat man gleich q10airein integriertes Breitbandmodem drin. Sehr praktisch.

    • Atom 1.6 GHz-Prozessor N270
    • 160 GB Harddisk
    • 1 GB RAM
    • 1,3 MP Webcam
    • 10-Zoll-Display, 1024 x 600
    • HSDPA/HSUPA/WLAN/LAN/Bluetooth

    Die Installation war ein Kinderspiel, nach ca. 20 Minuten war ich drin. Mangels externem DVD-Laufwerk, habe ich über USB Stick installiert (was ich aber sowieso empfehle, leiser und schneller,…). Nach dem Starten waren die meisten Geräte bereits installiert (LAN, Aero,…).

    Treiber

    Manche Geräte werden allerdings erst im System gefunden (und dadurch erst dann mit Treibern versorgt) wenn man sie über die Funktionstasten einschaltet. Also z.B. FN+F1 und schon hat man wenige Sekunden später die Bluetoothtreiber installiert. oder FN+F12 für die Kamera. Da diese Treiber über Windows Update kommen, sollte man also mal am LAN hängen und alle F-Tasten durchklicken um dann mobil bereits alles dabei zu haben.

    Der WLAN Treiber wurde nicht automatisch gefunden, dahabe ich aus dem WLAN Paket für das baugleiche Gerät ECS G10IL den Treiber für Vista x86 genommen. Nicht täuschen lassen, das ganze Paket trägt den Namen “G10IL WLAN driver for XP”, aber da sind auch die Treiber für die Realtek-Karte für Vista enthalten. Download WLAN Treiber

    driver driver2 driver3

    Und – wie ja fast üblich bei UMTS Modems – wollte das eingebaute HSDPA/UMTS Huawei Mobile EM770 Modem nicht gleich. Trotz Meldung, nachdem das (bei der finalen) Version out of the box funktionieren sollte. Gut ich habe wie immer bei solchen Fällen erst mal das Vodafone Package installiert – wollte aber immer noch nicht. Lösung: dann in “Geräte und Drucker” beim Modem einen Rechtsklick und auf “Troubleshoot” klicken. Was immer dann Windows 7 macht,.. es macht es gut, hat anschließend sofort funktioniert. Wow.

    huaawei

    Performance

    Ich bin gelinde gesagt baff. Ein netbook unter 400 EUR (oder als Gratisbeigabe zum 2 Jahresvertrag) … vom Gefühl her definitiv schneller als Windows XP (von Vista ganz zu schweigen).

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    Überhaupt,.. das Ding hängt meinen Lenovo T61p (T9300@2.5 GHz, 4GB RAM) beim Booten und Herunterfahren ab. Arg. Erst wenn ich ein paar Applikationen öffne, gewinnt das ThinkPad wieder ;)

    Windows Media Center

    Sogar Media Center ist problemlos möglich. Ich habe dazu meinen alten DVB-T Pinnacle e320 Hybrid Stick angesteckt, die Treiber kamen über Windows Update. Aufnahmen gelingen ruckelfrei – das hat mich bei einem netbook dann doch erstaunt. Einzig der Wechsel zwischen den Sendern nimmt 2-3 Sekunden in Anspruch.

    win7-0027

    Fazit:

    Als “Hauptgerät” wäre das Q10 Air unabhängig vom Betriebssystem nichts für mich, mir sind die Tasten zu klein. Aber als ständiger Begleiter… warum nicht, die Größe des Geräts ist wirklich verlockend (die Größe der Auflösung bei geöffnetem Mailprogramm weniger). Hier im Bild ein 15,4 Zoll T61p, daneben der Q10 Air.

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    Was das Betriebssystem betrifft: wer da nicht Windows 7 einsetzt,…

    Christian, der einen Q10 Air als mobilen Begleiter nutzt, hat mir geschrieben:

    Meine erste Tat beim Netbook war, das 1GB RAM Modul durch ein 2GB zu ersetzen (für XP!)… und von der Performance her, kann ich sagen, dass mein Netbook nun mit Windows 7 absolut deutlich schneller als mit XP ist… Fürs Surfen ein Super-Begleiter – zum Mitnehmen ein echtes Highlight…
    Ich bin einfach nur begeistert und werde (hoffentlich bald) auch mein X61T mit Windows 7 versorgen.

    Etwas ähnliches –wenngleich hier VIsta ersetzt wurde - kann man bei Frank Geisler bei seinem Test auf einem Gerät, das man als netbook bezeichnet hätte, wenn damals der Begriff netbook schon gebräuchlich gewesen wäre: Windows 7 Beta 1 auf dem HP Compaq TC1100.

    Weitere Erfahrungsberichte: Sammelpost: Erfahrungsberichte zu Windows 7 Beta

  • "Run as"

    Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von vistablog.at, auf dem er seit über zwei Jahren Windows Vista und in Zukunft Windows 7 vorstellt, um sie gemeinsam mit Interessierten zu diskutieren und hinterfragen.

    Um ein Programm als anderer Benutzer auszuführen, muss man den CMD Befehl runas bemühen. Oder…

    Windows Vista
    Wie so oft liefert Technical Fellow Mark Russinovich (Sysinternals) ein praktischen Tool namens ShellRunAs:

    ShellRunAs

    Windows 7
    Kein extra Tool mehr notwendig, einfach SHIFT-Rechtsklick…

    runas

    Kudos an Max Knor (MSDN Österreich) für den Tipp!

  • Windows 7 Beta 1 auf dem HP Compaq TC1100

    TC1100 Gastbeitrag von Leser Frank Geisler

    Nachdem ich mir am Wochenende Windows 7 Beta 1 heruntergeladen habe, wollte ich sie auf meinem heißgeliebten HP TC 1100 Tablet PC ausprobieren.

    Momentan betreibe ich es mit Windows Vista Ultimate. Da aber die Ansprüche an die Hardware bei Windows 7 nicht so hoch sein sollen bin ich gespannt, wie sich Windows 7 auf meinem Tablet PC verhält.

    Der Tablet PC HP TC 1100 ist schon etwas älter und wird leider seit 2005 nicht mehr hergestellt. Aufgrund seiner Bauweise ist er aber ein echter Hingucker und stets mein treuer Reisebegleiter.

    Technischen Spezifikationen

    • Intel Pentium M (1,1 GHz) mit 1 MB L2 Cache
    • 1,5 GB DDR 333 – RAM
    • 160 GB Festplatte
    • 11 MBit WLAN (IEEE 802.11b)
    • SD-Card Leser
    • PC-Card Schacht (Typ I/II)

    Die originalen technischen Spezifikationen habe ich ein wenig geändert, indem ich mehr RAM und eine größere Festplatte eingebaut habe.

    Anschlüsse

    • 2x USB
    • 1x 10/100 MBit Ethernet
    • 1x VGA-out
    • 1x Kopfhörer
    • 1x Mikrofon
    • 1x Infrarot
    • 1x Bluetooth
    • 1x Modem

    Installation

    Da das BIOS des TC 1100 auch das Booten von einem per USB angeschlossenen Gerät unterstützt, boote ich die Windows 7 Beta DVD von meinem externen USB DVD-Brenner aus (LG GSAE50N). Da ich auf einer leeren Festplatte installiere, wähle ich natürlich die Neuinstallation aus.

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    clip_image006Die Installation klappte ohne größere Probleme und es wurde recht viel Hardware gleich auf Anhieb erkannt. Lediglich fünf Geräte erkannte Windows 7 nicht, da aber die Netzwerkkarte erkannt und installiert wurde, war das auch kein größeres Problem. Windows 7 hat sich die entsprechenden Updates heruntergeladen und es wurden alle bis auf ein einziges Gerät erkannt (Intel® 82801DBM LPC-). Auch die Verbindung meiner Microsoft Wireless Notebook Presenter Mouse 8000 über Bluetooth klappte problemlos.

    Subjektiv habe ich den Eindruck, als ob Windows 7 schneller läuft, kann das aber nicht hart belegen. Wenn man sich den Leistungsindex ansieht, dann schneidet der TC 1100 nur mit einer 1 ab. Das liegt aber hauptsächlich an der Grafikkarte und war auch schon unter Windows Vista nicht anders. Daher kann man leider Aero nicht laufen lassen.

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