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Ich habe alle meine Termine und Webcasts bis Ende Juni 2008 aktualisiert:

Terminseite

Gruß,
Steffen

Die Aufzeichnungen und Präsentationen vom Launch 2008 in Frankfurt sind jetzt online verfügbar.

Der Überblick findet sich hier

Meine Präsentationen:

Die Links auf die Präsentationen finden sich jeweils unten auf den Seiten

Viel Spaß wünscht
Steffen

imageDie diesjahrige Student Technology Conference (STC) und das deutsche Imagine Cup Finale finden am 15.5. in Berlin in der Kalkscheune statt. Die Teilnahme ist für Studierende kostenlos.

Ich halte diesmal keinen Vortrag; stattdessen habe ich die Agenda geplant und die Sprecher überzeugt, endlich Titel und Abstracts zu liefern ;-) Den SQL Vortrag überlasse ich Ruprecht Dröge.

Hier die Einladungsmail:

Die Student Technology Conference (STC) ist unsere Konferenz für Studierende , die in diesem Jahr am 15.05.2008 in der Kalkscheune in Berlin stattfindet

Die Teilnehmer erwartet eine tolle Location, spannende Vorträge zu aktuellen Technologien, News für Entwickler, Spiele-Programmierer

und IT-Profis sowie der Austausch mit Microsoft-Experten und –Ansprechpartnern, so dass ganz im Sinne des Networkings der Karriere auf die Beine geholfen werden kann.

Auszug aus den Vortragstiteln:

  • Internet Explorer 8 - Beta 1 (für Webentwickler und Webdesigner)
  • Game Development mit XNA
  • „Schalt‘ gefälligst dein Radio aus!“ oder: Grundlagen und Grenzen von Green IT
  • XXXL Videos mit Silverlight - Unterstützende Visualisierung für Naturschutz mit Silverlight
  • Die Vermessung der Welt - Geo-Daten und andere Neuigkeiten im SQL Server 2008

Alle Informationen und den Link zur kostenfreien Anmeldung findet Ihr hier: www.studentconference.de

Zudem haben sie hier die Chance mit zu verfolgen, welches Imagine Cup Team im Software Design die deutsche Fahne beim internationalen Finale in Paris vertreten wird. Der Imagine Cup ist der weltweit größte Technologiewettbewerb für Schüler und Studierende – alle Infos zum Wettbewerb findest Du unter www.imaginecup.info

Gruß,
Steffen

Ich mache nächste Woche 2 Webcasts zum Thema Sicherung und Wiederherstellung von SQL Server (2005, 2008) und SharePoint (WSS 3.0, Office SharePoint Server 2007) mit dem Data Protection Manager 2007 (DPM). DPM ermöglicht den Aufbau einer sehr effizienten und platzsparenden Sicherungslösung.

Hier die Webcasts:

Sichern und Wiederherstellen von SQL Server
Mit dem Data Protection Manager 2007 (Level 200)
Mo 21.04.2008 11:00 Uhr

Sichern und Wiederherstellen von SharePoint
Mit dem Data Protection Manager 2007 (Level 200)
Mi 23.04.2008 11:00 Uhr

Mein Kollege Michael Korp hält später einen Webcast als Überblick zu DPM 2007:

System Center Data Protection Manager 2007
Ein Überblick
Di 20.05.2008 15:30 Uhr

Im Juni gibt es im Rahmen der TechNet-Seminare einen Thementag zu Hochverfügbarkeit und Datensicherung von Ralf Schnell und mir:

TechNet Seminar Hochverfügbarkeit und Datensicherung

Gruß,
Steffen

Jetzt bin ich im neu gestalteten Swissôtel in Neuss und gehe bald zum Sprecherbriefing der europäischen PASS Konferenz. Nachdem es diese wichtigste europäische SQL Server Konferenz im vorigen Jahr nicht gab sind es dieses Mal gleich 3 Tage.

Ich habe 2 Sessions:

  • Dienstag, 15.4., 15:00-16:15 Data Encryption with SQL Server 2005 and 2008
    Dazu habe ich mir eine nagelneue Kommunikationsverschlüsselungs-Demo ausgedacht, weil die Zertifikatsvergabe bei einigen Kunden zu interessanten Effekten führt. Diese Effekte und ihre Lösung möchte ich unter anderem zeigen - neben den beiden Verfahren zur Datenverschlüsselung
  • Mittwoch, 16.4., 10:30-11:45 Verbesserungen für das relationale Data Warehouse
    Im deutschen Track. Ich beleuchte alles, was sich für den realtionalen Teil von Business Intelligence getan hat, von Change Data Capture bis Grouping Sets

Außerdem bin ich zusammen mit meinen Kollegen am Microsoft-Stand zu finden.

Gruß,
Steffen

Ich möchte meine Tradition fortsetzen und meinen jährlichen Flugverspätungs-Post schreiben. Kurz gefasst: Situation unverändert, Flüge immer noch chronisch zu spät. Das, was mich daran derzeit am meisten nervt ist, dass die Fluggesellschaften dann auch noch über die Verspätungen - äh - nicht die Wahrheit sagen. Ein Beispiel, gerade jetzt. Ich sitze in Tegel, Gate A08 und will mit Lufthansa nach Düsseldorf zur PASS-Konferenz. Der Flug soll 12:50 starten, 12:43 kommt die Maschine an. Ansage: 10 Minuten Verspätung. Hallo??? Jeder weiß, dass Aussteigen, Reinigung und Einsteigen NIEMALS in 17 Minuten zu machen sind. 10 Minuten Verspätung sind also völlig illusorisch. Außerdem: Hätte ich das früher und mit korrekter Abflugzeit gewusst hätte ich meinen Kaffee noch in Ruhe in der Lounge austrinken können.

Aber eigentlich wollte ich hier über ein Verkehrsmittel schreiben, das ich NOCH weniger mag als das Fliegen: Die Münchener S-Bahn. Es gibt wohl kaum etwas unpünktlicheres und unzuverlässigeres. Wenn in Berlin eine S-Bahn 5 Minuten zu spät kommt ist das eigentlich schon die nächste. In München sind 10 Minuten normal, und bei Fahrabständen von 20 oder gar 40 Minuten (da fahren bei uns die Regionalzüge öfter) merkt man das auch. Schuld daran sind aber nicht die Münchener S-Bahner, sondern eine grandiose Fehlplanung: Die Stammstrecke. Bitte liebe Planer - wie kann man auf die Idee kommen, nahezu ALLE S-Bahn-Linien einer Großstadt durch denselben Tunnel fahren zu lassen? Zum einen führ das zu unnötig langen Fahrzeiten (auch Nord-Süd-Verbindungen fahren diese Strecke Ost-West), zum zweiten dazu , dass eine vernünftige Zugfrequenz auf den einzelnen Linien nicht möglich ist. Und am schlimmsten: Wenn irgendwas los ist auf der Stammstrecke sind alle Bahnen verspätet oder fallen aus. Wenn sich da im Winter mal eine Schneeflocke hochkant auf die Schienen stellt war's das. Kommt öfter vor.

Der Betrieb der S-Bahn hat allerdings auch Einfluss auf meine Meinung. Ansagen zu Problemen? Nie gehört. Schnee fegen auf den Bahnsteigen im Winter? Vergiß es und zieh feste Schuhe an. Grrr. Abgesehen davon ist das auch noch teuer: 5 Euro für die 4 Stationen Flughafen-Lohhof, 8,80 Euro in die Innenstadt.

Ein praktisches Beispiel: Ich nehme vom Microsoft-Büro in Lohhof zum Flughafen ja sowieso schon immer eine S-Bahn früher als ich muss. Letztens hatte diese dann mal wieder 10 Minuten Verspätung in Neufahrn, wo der Zug nach Freising und zum Flughafen geteilt wird (auch so ein Unding) kam dann die Ansage: Wegen Fahrermangels (es war kein Streik) fährt der gesamte Zug nach Freising. Der nächste Zug zum Flughafen kommt in 24 Minuten. Da standen wir - in Neufahrn! Taxis gibt's da nicht. Na, immerhin ein paar nette Unterhaltungen mit Mitreisenden. In Summe war ich rund 45 Minuten zu spät am Flughafen. Hektik zum Abflug, dann Ruhe. Mein Flug nach Berlin hatte auch Verspätung...

So, die 10 Minuten nach Abflug sind um, ich sitze immer noch am Gate

Gruß,
Steffen

Die Visual Studion Extensions for SharePoint, Version 1.1 sind jetzt auch in deutscher Sprache verfügbar. Download hier. Mehr Informationen gibt es im SharePoint Team Blog.

Gruß,
Steffen

Im Rahmen der Interoperabilitäts-Initiative hat Microsoft nach den Windows-Protokollen jetzt weitere Protokollspezifikationen (insgesamt über 14000 Seiten) veröffentlicht:

  • Protokolle für die Kommunikation zwischen Microsoft Office SharePoint Server 2007 und Office Clientanwendungen
  • Protokolle für die Kommunikation zwischen Microsoft Office SharePoint Server 2007 und anderen Microsoft Serverprodukten
  • Protokolle für die Kommunikation zwischen Microsoft Exchange Server 2007 und Microsoft Office Outlook
  • Protokolle für die Kommunikation zwischen Microsoft Office 2007 Clientanwendungen und anderen Microsoft Serverprodukten

Damit haben alle Entwickler offenen, konsistenten Zugriff auf die Kommunikationsprotokolle zwischen den Microsoft-Anwendungen.

Das alles findet sich auf MSDN Open Protocol Specifications http://msdn2.microsoft.com/en-us/library/cc203350.aspx

Diese Dokumente sind derzeit in vorläufiger Form, die Community ist eingeladen, Feedback zu geben.

Dazu existieren Diskussionforen:

Open Protocol Specifications
http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=111125

Using the Open Protocol specifications
http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=111122

Windows protocols
http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=111123

File services
http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=111124

Using the Office Open Protocol specifications
http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=112502

Using the Exchange Server protocols
http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=113883

Using the SharePoint Products and Technologies protocols
http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=115477

Gruß,
Steffen

Zwei Mitarbeiter der Apetito AG haben mir ihre Erfahrungen bei der Migration vom SharePoint Portal Server 2003 auf Office SharePoint Server 2007 umfassend beschrieben. Vielen Dank an Mario Krukow und Joerg Grave dafür!

Disclaimer: Der Artikel gibt die Sicht der beiden Autoren wieder, nicht meine oder die der Microsoft Deutschland GmbH

Gruß,
Steffen

Blog – PortalMigration

Im Jahr 2003 wurde bei der apetito AG in Rheine der SharePoint Portal Server 2003 eingeführt. Weitere Produkte im Auswahlprozess waren das IBM-Portal und das SAP-Portal. Mit diesem Produkt sollten die innerbetrieblichen Prozesse, Kommunikationsabläufe sowie der Informationsaustausch unter den einzelnen Abteilungen beschleunigt und verbessert werden. Zugleich sollte die Datenmenge, welche durch den E-Mailverkehr an Außendienstmitarbeiter entstand, verringert werden.

Der technische Aufbau der SPS2003 Umgebung beinhaltete folgenden Komponenten, ein physikalischer Server mit W2K3 Server, SQL2000 inkl. SP4 und SPS2003 inkl. SP2. Dieser Server wurde zu Beginn als Webfrontend, Anwendungsserver, Indexserver sowie DB-Server verwendet. Später wurde zusätzlich ein zweiter Server hinzugefügt, dieser fungierte dann als reiner Index-Server.

Während dieser Zeit stiegen die Forderungen der einzelnen Abteilungen nach Formularen, Workflows und DMS-Funktionalitäten inkl. Versionierung. Um diesen Forderungen teilweise gerecht zu werden behalfen wir uns mit selbst entwickelten Workflows und Office Dokumenten mit Makros.

Trotz dieser selbst entwickelten Features sind wir an die Grenzen des SPS2003 gestoßen.

Es war also unabdingbar auf die zukünftige neue Portal Version umzustellen, die wichtigsten Gründe für die Umstellung waren für uns:

  • Inhaltsdatentypen
  • Formservices
  • Mehrstufige Workflows
  • Excelservices
  • Versionierung
  • Archivierung

Anfang 2007 haben wir die Betaversion vom MOSS2007 installiert, um uns mit den neuen Funkionen vertraut zu machen. Zusätzlich informierten wir uns in Workshops bei HANSEVISION und Launchveranstaltungen über mögliche Migrationsschritte und neuer Funktionen.

Nach dem die endgültige Version auf dem Markt war versuchten wir die verschiedenen Migrationsschritte anhand von Whitepapern, in einer Testumgebung durchzuführen. Dazu wurde unsere vorhanden SPS2003 Serverfarm virtualisiert.

Unser Portal wies zum Zeitpunkt der Migration folgende Eigenschaften auf:

  • DB-Größe ca. 50GB
  • Anzahl der Sites: 828
  • Anzahl der Webs: 2253

In der Testphase konzentrierten wir uns zuerst auf das Inplace-Upgrade und auf das Gradual-Upgrade, wir sahen in diesen beiden Verfahren einen geringeren administrativen Aufwand.

Nach dem diese Verfahren wegen des später beschriebenen Problems fehlgeschlagen sind, versuchten wir die DB-Migration. Der große Vorteil bei diesem Verfahren ist, dass die vorhandene SPS2003 Umgebung bei einer Migration im ReadOnly-Modus weiterhin online ist.

Auch dieses Verfahren schlug fehl, es gab diese Meldung im Upgrade-Log:

Microsoft.SharePoint.SPException: Der Gruppenname ist leer, oder Sie verwenden eines oder mehrere der folgenden ungültigen Zeichen: " / \ [ ] : | < > + = ; , ? * ' @ ---> System.Runtime.InteropServices.COMException (0x8102004F): Der Gruppenname ist leer, oder Sie verwenden eines oder mehrere der folgenden ungültigen Zeichen: " / \ [ ] : | < > + = ; , ? * ' @
Daher kontaktierten wir den MS-Support. Nach vielen E-Mails, Log-Dateien und Telefonaten bekamen wir im 3. Quartal 2007 einen Hotfix: KB941653. (Hier auch noch mal einen Dank an den MS-Supporter Wolfgang Jäkel)

Dieser Hotfix löste unser Problem und wir führten das erste Mal eine erfolgreiche DB-Migration unserer vorhandenen SPS2003 Umgebung durch.

Inzwischen konnten wir uns auch auf das MS-Press Buch „Office SharePoint Server 2007 –Das Handbuch“ stützen, um die Migration und nachträgliche administrative Aufgaben zu erledigen. Zusätzliche nahmen wir die Unterstützung von HANSEVISION in Anspruch, um uns die Struktur und Verwaltung von MOSS2007 zu verdeutlichen.

Wichtige Informationen zur Migration und zu neuen Funktionen erhielten wir auch auf der SharePoint Konferenz 2008 in Frankfurt. Durch die Vorträge und die Kontaktaufnahme mit Steffen Krause konnten wir noch einige offene Fragen klären.

Während der Testphase protokollierten wir jeden Schritt zum Aufbau der zukünftigen Umgebung, damit die Migrationsphase so Reibungslos wie möglich durchgeführt werden konnte.

Die neue Serverfarm sollte aus 3 separaten virtuellen Servern bestehen, obwohl in jeder BestPractise Anleitung und auch vom MS-Support abgeraten wird eine virtuelle Serverumgebung zu verwenden entschieden wir uns für diese Lösung:

Server Eigenschaften:

  • DB-Server: W2K3 Std. 64Bit SP2, SQL2005 Std. 64Bit SP2, 2 CPUs, 4GB Ram
  • Webfrontend-Server: W2K3 Std. 32Bit SP2, 2 CPUs, 4GB Ram
  • Anwendungs-Server: W2K3 Std. 32Bit SP2, 2 CPUs, 4GB Ram

Die Entscheidung auf eine 64Bit Umgebung für den DB-Server lässt sich damit begründen, dass hier die Arbeitsspeicher bis auf 32GB in der W2K3 Server Std. erweitert werden kann.

Die MOSS2007 Umgebung sollte natürlich auch wie die SPS2003 Umgebung eine Verbindung mit der vorhandenen AD und dem Exchange haben. Anbindungen an weitere Systeme sollen in der Produktivumgebung über Webdienste erfolgen.

Geplante und Produktivumgebung: Siehe Abbildung:clip_image002[4]

Ablauf der eigentlichen Migration:

Wir Informierten die Anwender das zum Zeitpunkt x, keine neuen Daten in die vorhandene SPS2003 Umgebung geladen werden sollten. Ein ReadOnly auf die DBs hätte zufolge gehabt das andere Anwendungen die mit dem Portal kommunizierten nicht mehr funktioniert hätten.

Für die Datenbank Migration sicherten wir mit SQL-Boardmitteln die Content-DB, diese beinhaltet das gesamte Portal mit Dokumenten, Bibliotheken usw. Zusätzlich zur Content-DB muss auch noch die Prof-DB gesichert werden, diese enthält sämtliche Benutzerprofile und „Mysite“ – Einstellung.

Diese Beiden Datenbanken wurden dann auf dem neuen SQL-Server wiederhergestellt. Nach der Wiederherstellung musste das ldf-File der Content DB auf automatische maximale Vergrößerung eingestellt werden. Der Schritt darf nicht ausgelassen werden, da ansonsten das Transaktionsprotokoll voll läuft und der Migrationsablauf abgebrochen wird. Als Faustregel sollte für die DB-Migration der freie Festplattenspeicherplatz das 3fache der Content-DB betragen.

Während der Rücksicherung installierten wir Vorbereitend, die MOSS2007 Umgebung und nahmen die Grundkonfigurationen vor. Ein wichtiger Schritt war hierbei auch die Installation des Hotfixes welcher die Fehler während der Migration behob.

Nach der DB-Rücksicherung und der Grundkonfiguration der MOSS2007 Umgebung konnten wir mit dem Befehl „stsadm –o addcontentdb“ die Inhaltsdatenbank anfügen, diese Phase der Migration dauerte ca. 7Std bis die Meldung einer erfolgreichen Migration in der Konsole eingeblendet wurde.

Um die Profildatenbank in die neue Umgebung mit einzubinden, mussten vorbereitende Maßnahme für den zukünftigen SSP durchgeführt werden. Für den SSP erstellten wir eine neue Webanwendung mit einem eigenen Port für den Zugriff auf SSP-Admin Site. Anschließend wurde die Prof-DB mit dem Befehl „stsadm –o restoressp“ in die neue Portal Umgebung mit eingebunden.

Nach dem die Datenbanken an in die neue Portal Umgebung integriert waren, installierten wir noch einen weiteren Hotfix (KB 937207, auch in SP1 enthalten) für die „Create Mysite“ – Funktion. Außerdem wurden die beiden SP1 für den WSS 3.0 und den MOSS2007 installiert.

Da unsere Planung auch eine Aufteilung der Daten in der Content DB vorsah, entschieden wir uns die Inhalte der Abteilungsbereiche und in die der Websites/Teamsite zutrennen. Hierfür exportierten wir die gesamten Web-/Teamsites mit dem Befehl „stsadm –o export“ auf ein File-Laufwerk. Damit die Inhalte auch später in einer separaten Datenbank importiert werden konnten, wurde mit dem Befehl „stsadm –o createsiteinnewdb“ eine neue Sitecollection erstellt. Der nachfolgende Import wurde auch wieder mit „stsadm“ durchgeführt. Den Export- und Importvorgang steuerten wir über Batchdateien.

Die Aufgliederung des Portales in Abteilungsbereiche und Web-/Teamsites wurde von uns auch Layout technisch angepasst, damit sofort erkennbar ist in welchem Bereich sich der Anwender befindet.

Abteilungsbereich
Abteilungsbereich

Web-/Team-/Projektsites
Web-/Team-/Projektsites

Die DB-Migration ist ein sehr Aufwendiger Prozess, der viele nachträgliche administrative Arbeiten erfordert. Diese Arbeiten beinhalten z.B.: Berechtigungen im Portal setzen, Url-Pfade anpassen, Sites auf Websitedefinitionen zurücksetzen, Layout anpassen, Suche einrichten usw. Die Darstellung dieser Arbeiten würde aber diesen Artikel sprengen.

Den Prozess der Migration führten wir über ein Wochenende durch und wir benötigten Insgesamt 3 Tage für ein funktionstüchtiges Portal auf MOSS2007.

Abschließendes Fazit:

Die Portal Migration auf das neue System ist zwar aufwendig, aber in der Aussicht auf die neuen Funktionen ist es unabdingbar. Im Großen und Ganzen hat diese Migration nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz gut geklappt, zwar hat sich das ausrollen der neuen Version durch den Fehler um gut 3 Monate verschoben aber das neue funktionierende Portal ist der Lohn dafür.

Als Wildcardsuche haben wir die Ontolica Search implementiert, diese funktioniert perfekt.

Zurzeit sind wir dabei noch nachträgliche administrative Tätigkeiten zu erledigen.

In die neuen von unseren Abteilungen geforderten Funktionen wie z.B. Workflows und Formservices, arbeiten wir uns Stück für Stück ein, die ersten Webformulare mit Workflows sind produktiv.

Die Sicherung der Umgebung führen wir mit SQL-Bordmitteln durch. Um die Backup/Restore Vorgänge in naher Zukunft zu optimieren, suchen wir noch nach optimalen Lösungen darunter z.B.: auch der DPM2007 von Microsoft. Hierzu werden wir uns die kommenden Webcasts von Steffen Krause im April ansehen.

Für weitere Informationen im Bezug auf Administration und auch DB-Migration, können sich die Blog-Leser auch direkt an uns wenden. Wir helfen gern.

Anbei unsere Kontaktdaten:

Joerg Grave
staatl. geprüfter Betriebswirt EDV
Organisationsberater IT-Kundensysteme
apetito AG, Bonifatiusstr. 305, 48432 Rheine
E-Mail: joerg.grave@apetito.de

Mario Krukow
MCITP/DBA for SQL 2005 & MCSE 2003 Sec
Fachinformatiker FR Systemintegration
apetito AG, Bonifatiusstr. 305, 48432 Rheine
E-Mail: mario.krukow@apetito.de

Nachdem mein Stromverbrauch wieder mal zu hoch ist (ich habe eine schöne Excel-Tabelle mit Grafik, Momentan- und kumuliertem Verbrauch für Strom, Gas und Wasser) war es an der Zeit, sich mehr mit dem Thema Stromverbrauch meines Home Servers zu beschäftigen.

Wie ich schon schrieb ist mein Homeserver ein Laptop mit einer per USB angeschlossenen WD MyBook Essentials 500GB  Festplatte. Die MyBook Platten haben den entscheidenden Vorteil, dass sie sich ausschalten wenn der Computer aus ist, an dem sie angeschlossen sind.

Bisher hatte ich zum Thema Strom sparen nur das Energieschema (unter Systemsteuerung - Energieoptionen) so eingestellt, dass der Prozessortakt automatisch heruntergesetzt wird.

Exkurs: Windows Server 2003 ist eines der wenigen Serverbetriebssysteme mit vernünftigem Power Management. Dafür gibt es in Systemsteuerung - Energieoptionen das Energieschema "Durch Server ausgewogene Prozessorleistung und Energieverbrauch". Dieses sorgt dafür, dass der Prozessor heruntergetaktet wird, wenn der Server nicht voll ausgelastet ist. Das spart locker 10 Watt pro Serverprozessor und kostet keine Leistung. Voraussetzung ist nur, dass der Prozessor Power Management unterstützt (aktuelle Serverprozessoren können das) und dass der entsprechende Treiber installiert ist. Für Intel-Prozessoren wird dieser Treiber bereits mitgeliefert, für AMD Opteron muss er von der AMD-Website heruntergeladen und installiert werden. Bei Windows Server 2008 ist Power Management standardmäßig aktiviert und die Treiber werden auch mitgeliefert.

Ein automatisches Herunterfahren oder Standby des Homeservers hatte ich bisher nicht aktiviert, denn wie sorge ich dafür, dass er an ist wenn ich ihn brauche?

Die Lösung erschien Anfang März: LightsOut. Dieses Addin ermöglicht Stromsparen ohne Komfortverlust. Man kann den Homeserver kalendergesteuert aufwecken und schlafen schicken und/oder man kann einstellen, dass er schlafen geht wenn keine Clientcomputer mehr aktiv sind. Während der Sicherungszeiten schaltet das Addin den Server aber nie in Standby (also: Sicherungszeiten sparsam einstellen!). Der Konfigurationsdialog sieht so aus:

image

Wie aber wird der Server aktiviert, wenn er im Standby oder Ruhezustand ist und man ihn braucht? Die Lösung heißt Wake on LAN. Die Netzwerkkarte im Homeserver muss so konfiguriert werden, dass sie den Server beim Empfang eines "Magic Packet" weckt:

image

LightsOut wird mit einem kleinen Dienst geliefert, der dieses Magic Packet an den Server sendet, sobald der Client aktiv wird (startet oder aus Standby oder Ruhezustand aufwacht). Effekt: Sobald ein Client (auf dem dieser Dienst installiert ist) startet der Homeserver, und er bleibt so lange aktiv bis kein Client mehr aktiv ist. Einfach und wirkungsvoll.

Leider kann meine SoundBridge und auch die XBOX 360 kein Magic Packet senden. Um Musik außerhalb der Sicherungszeiten zu hören muss ich also einen Laptop aktivieren. Aber das ist besser, als wenn der Server die ganze Zeit läuft.

LightsOut stellt die Laufzeiten von Clients und Server auch schön grafisch dar:

image

Danke an Martin Rothschink für dieses Addin! (Update: zuerst den falschen Autor genannt. Entschuldigung an Martin Rothschink dafür, dass ich ihn zuerst nicht genannt habe)

Mehr Informationen hier, bitte unbedingt die Installationsanleitung beachten.

Gruß,
Steffen

Ich habe mal wieder meine Aufzeichnungsseite aktualisiert und vervollständigt. Insbesondere sind jetzt auch alte Aufzeichnungen aus den Jahren 2005 und 2006 wieder verfügbar, so meine SQL Server 2005 Administrations-Webcastreihe, die BizTalk Webcastreihe und die Business Intelligence Webcastreihe von ixto.

Aber es gibt auch Neues, wie den Webcast zu Search Server 2008 und mein SQL Server 2008 Überblick von der CeBIT

Gruß,
Steffen

Der Search Server 2008 Express, das kostenlose unternehmensweite Suche-Produkt, ist jetzt zum Download verfügbar. Mehr Informationen hier, herunterladen der deutschen Version hier (x86) und hier (x64).

Mein Webcast zu diesem Thema wird demnächst hier herunterladbar sein.

Mein Besuch auf der CeBit ist dieses Jahr kurz - nur am Mittwoch, den 5. März bin ich da und halte 3 Vorträge zu SQL Server 2008:

  • 11:30-12:00 SQL Server 2008 Überblick
  • 13:30-14:00 SQL Server 2008 Reporting Services
  • 15:30-16:00 SQL Server 2008 Policy-based Management

Aber die Kollegen von TechNet und MSDN haben ein umfangreiches Vortragsprogramm auf die Beine gestellt, so dass sich der Besuch an jedem Tag lohnen wird.

Mehr hier: http://www.msdn-online.de/cebit

Gruß,
Steffen

Für Visual Studio 2008 ist jetzt ein Addin verfügbar, das die Benutzung von Server Explorer, T-SQL Debugger und Databinding mit SQL Server 2008 Februar CTP ermöglicht. Der Table Designer und LINQ to SQL funktionieren mit dieser Version noch nicht.

Download hier

Gruß,
Steffen

Nachdem Daniel mich direkt vor meinem Haus (das man ja in meiner SQL Server Überblick-Session von oben sehen konnte) abgesetzt hat hier eine kurze Launch-Zusammenfassung. Leider habe ich für mehr derzeit keine Muße, denn ich muss gleich noch meinen Search Server 2008 Webcast nächsten Mittwoch und einen Kundentermin (mit einem der größten SQL Server Kunden Europas – lauter 32-Prozessor Itaniums und so) nächsten Dienstag vorbereiten. Und meine Frau wäre wahrscheinlich nicht glücklich, wenn sie nach Hause kommt und ich keine Zeit habe…

Wie sah der Launch für mich aus? Ursprünglich hatte ich geplant, in Ruhe 3 Sessions zu machen. Daraus wurden dann 5 volle Sessions (eine auf der SharePoint Konferenz und die Security-Session am dritten Tag kamen dazu), 2 Pressekonferenzen und die Keynote-Demo.

Mit der Vorbereitung der Keynote-Demo fing dann auch mein Aufenthalt in Frankfurt an; am Montagabend war Rehearsal angesagt. Diese Demo (die, wie man sicher gemerkt hat nicht von mir stammt sondern vorgegeben war) hat mich schon in der Woche davor einen wesentlichen Teil meiner Vorbereitungszeit gekostet. Am Montag lief dann für mich alles sehr glatt, einmal die Demo geprobt (zum x-ten Mal), alles funktioniert, Entspannung. Nur, dass ich mich inzwischen regelrecht krank fühlte: Kopfschmerzen, Halsschmerzen usw. Also noch Halstabletten und Kamillentee genießen. Glücklicherweise war das bis auf einen rauen Hals am nächsten Tag weg.

Achim Berg und ich lauschen der Keynote
Microsoft-Geschäftsführer Achim Berg und ich lauschen der Keynote 

Am Dienstag war ich dann eine dreiviertel Stunde vor der Keynote im Raum (habe mich an der Registrierung hektisch vorbeigezwängt), alles lief und aus der Keynote-Demo habe ich wohl das bestmögliche gemacht. Immerhin – so viele Lacher hatte ich den Rest der Konferenz nicht mehr (OK, die anderen Vorträge waren auch ernster). Leider brauchten wir für die Keynote noch 2 weitere Räume mit Videoübertragung, damit alle sie sehen konnten. Schade, ich hätte gern direkt vor 5000 Menschen gesprochen, aber das gaben die Räumlichkeiten nicht her.

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Keynote-Demo

Danach ging es ohne Unterbrechung weiter – SQL 2008 Überblick. Da stellte ich 5 Minuten vor dem Vortrag fest, dass meine Tablix-Demo (die ich schon mehr als 10 Mal gemacht hatte) plötzlich nicht mehr lief. Grund: Ich hatte mir AdventureWorksDW mit einer anderen Datenbank überschrieben. Naja, ich hätte die Demo von der Zeit her eh nicht geschafft.

Dann Pressekonferenz (für mich nur eine Frage zum Thema Bandlaufwerke in Clustern), danach gleich Data Warehousing mit SQL 2008. Nach – endlich – einer Session Pause war ich dann bei meinem einzigen Vortrag auf der SharePoint Konferenz. Als ich 30 Minuten vor der Session in den Raum kam wunderte ich mich schon, warum jeder Platz besetzt war. Dann kam 10 Minuten vor Beginn Sascha zu mir und erzählte, es würde noch so ca. 200 Leute vor dem Raum warten. Ich hätte alles gesprengt. Ach eine Form von Lob (danke!). Dann wurde also kurzfristig in einen größeren Raum getauscht, und auch der war bei „Das SharePoint 1*1 für Administratoren“ sehr gut gefüllt. Subjektiv mein bester Vortrag in den drei Tagen.

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SharePoint Konferenz...

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...mit interessiertem Publikum

Die Party abends bestand für mich vor allem in Gesprächen mit Partnern und Kollegen, wobei die Band ganz lustig war.

Am nächsten Tag dann SharePoint Enterprise Search Pressekonferenz mit meiner Such-Demo. Kurz vorher war mein Laptop zum ersten Mal in 15 Monaten nicht bereit, ein Bild auf den externen Monitor zu geben. Altersschwäche? Also neu starten, aber alles lief pünktlich. Interessanterweise waren die Suchmöglichkeiten in SharePoint, die ich schon bei der Launch-Tour voriges Jahr gezeigt hatte, vielen der anwesenden Journalisten offensichtlich neu. Tsss.

Danach im großen Track 1 „Abfrageoptimierung mit SQL Server“. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ausgerechnet dieser Vortrag (der in seiner Ursprungsversion mal auf Anfrage der Community InsideSQL entstanden ist) auf das größte Interesse stoßen würde. Mein Vortrag war zwar völlig Lacher-frei, wurde aber dennoch gut aufgenommen. Mein Bruder fand ihn von den Vorträgen, die er gesehen hat am besten.

Den Nachmittag habe ich mich dann im Ask the Experts-Bereich den Fragen der Kunden gestellt. Viele wurden mir dann noch zur Nachverfolgung per E-Mail geschickt – keine Angst, ich werde sie beantworten, das kann aber ein wenig dauern. Abends gab es noch das Speaker-Dinner, mit Preisen für Dinge wie die höchste Anzahl abgegebener Abstracts (Ralf Schnell), die erste hochgeladene Präsentation (Nils Kaczenski) oder die meisten Zuschauer in der Session (Dirk Primbs).

Der dritte Tag begann für mich noch den DB Chalk Talk. Einen richtigen Chalk Talk konnten wir bei den vielen Zuhörern und Fragestellern nicht machen, daher war es eher eine Panel-Fragestunde mit allen noch anwesenden DB- und BI-Sprechern. Den Abschluss meines Vortragsprogramms bildete meine SQL Security-Session.

In Summe war dieser Launch einfach ein Erlebnis der besonderen Art. Daher hier mein Dank an alle Teilnehmer, das Organisationsteam (besonders Michael Kalbe, Carolin Müller und Lars Schmoldt) und E-Team für die Technik vor Ort.

Gruß,
Steffen

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