Windows 7 Beta 1 auf Toshiba Portege R500
Der Toshiba Portégé R500 markiert derzeit den Rekord als leichtestes 12.1 Zoll Notebook der Welt mit unter 800g Gewicht. Mit 19.5 Millimetern beziehungsweise 25.5 Millimetern Bauhöhe zählt der R500 auch zu den derzeit schlanksten Notebooks, die als erste mit einem optischen 7 Millimeter Slim-DVD-Supermulti- Laufwerk ausgestattet sind und bietet für netzunabhängiges Arbeiten bis zu 8 Stunden Akkulaufzeit. Das transreflektive 12,1" Widescreen Display bietet auch bei intensiver Lichteinstrahlung im Freien ein brillantes und kontrastreiches Bild. Zudem verfügen die aktuellen Modelle über ein integriertes 3G/UMTS-Modul.

Deshalb ist der R500 auch mein bevorzugtes Gerät, wenn ich auf Reisen bin. Ich schreibe diesen Artikel gerade bei 20° Sonnenschein auf Gran Canaria :-) Weitere Informationen und Videos gibt es auf meinem Blog in dem Artikel Endlich ein tragbarer Computer!
Technische Spezifikationen
- Intel® Centrino® Prozessortechnologie im Intel® Core™2 Duo Niederspannungs-Prozessor U7700
- Intel® Wireless WiFi™ Link 4965AGN Netwerkunterstützung
- Intel® 945GMS Express Chipsatz mit Intel® GMA 950 Grafik
- 2 GB DDR2 RAM (667 MHz)
- 128 GB Solid State Drive oder 160- bzw. 120-GB-Festplatte
- 12.1 " WXGA Transflective TFT Bildschirm mit LED Backlight Technologie
- DVD-Slim-Supermulti-Laufwerk (7mm dick, 92g leicht)
- 10/100/1000 Ethernet LAN
- HSDPA/UMTS
- Bluetooth® V2.0 + EDR
- Infineon TPM v1.2
- AuthenTec Fingerprint Reader
- B x T x H : 283 x 215,8 x 19,5 (vorne) / 25,5 (hinten) mm
- Gewicht: 799g bzw. 1.099g
- Akkulaufzeit: zwischen 4.5 und 8 Stunden
Schauen wir als nächstes auf die Anschlüsse. Es ist beindruckend, wie in so ein kleines Gehäuse so viele Anschlussmöglichkeiten hinein gepackt werden konnten.
Anschlüsse
- 1x VGA out
- 3x USB mit Sleep-and-Charge
- 1x Firewire
- 1x PCMCIA Slot
- 1x SD-Card Reader
- 1x Mikrofon
- 1x Kopfhörer
- 1x Slim Port Replikator Anschluss
Installation
Die Installation von Windows 7 ist sehr einfach. Ich habe für den Test auf die Internetverbindung verzichtet, so dass man wirklich die Out of the box (OOBE) Experience bekommt. Das BIOS unterstützt in der aktuellsten Version 1.60-WIN (welches man vor der Installation von Windows Vista oder Windows 7 eingespielt haben sollte) das Booten von USB, so dass ich von einem USB-Stick aus installieren konnte. Im Vergleich zur Installation von DVD ist diese Methode deutlich schneller (Beschreibung in Windows 7-Installation vom USB-Stick).
Nach dem Einschalten des Geräts drückt man mehrfach die Cursor rechts-Taste und wählt dann auf dem Bootscreen das Symbol für den USB-Stick aus. Nach der Sprachauswahl kann man sich entscheiden, ob man ein Upgrade, oder eine Neuinstallation durchführen möchte. Bei der Neuinstallation werden die bisherige Windows-Version und die eigenen Daten aus Dokumente und Einstellungen in Ordner mit der Endung .old verschoben, so dass sie erhalten bleibe. Mann kann diese Daten, wenn man sie nicht mehr benötigt, nachträglich mit der Datenträgerbereinigung (cleanmgr.exe) komfortabel entfernen.
Während des Setups kann man übrigens mit SHIFT+F10 ein cmd-Fenster öffnen, was einem auch komplexere Arbeiten wie die Verkleinerung von bestehenden Partitionen auf der Festplattte mit Hilfe von diskpart.exe erlaubt. Da die Installation auch die drahtlose Netzwerkkarte automatisch erkennt, bietet das Windows 7 Setup eine Liste aller gefundenen, drahtlosen Netzwerke an und man kann die WLAN-Konfiguration gleich vornehmen.
Nach der Installation sind dann nahezu alle Geräte erkannt und einsatzbereit. Im Gerätemanager finden sich nur noch zwei Geräte, für die Treiber fehlen. Im neuen Action Center finden sich dafür zwei Einträge für die Lösung dieser Probleme.

Wenn man dem Button View problem response folgt, bekommt man die folgenden Erklärungen zu lesen und kann mit einem Klick die notwendige Software von der Herstellerwebsite herunterladen und installieren.


Über Windows Update erhält man dann noch aktuellere Treiber, die ich entsprechend einspielen und mit einem Reboot finalisieren lasse.


Damit ist die gesamte Hardware des Toshiba Portégé R500 von Windows 7 Beta 1 erkannt und betriebsbereit. Der Windows Experience Index liefert für den Rechner dann eine 2,4.

Daniel Melanchthon arbeitet als Senior Security Evangelist in der Developer Platform & Strategy Group bei der Microsoft Deutschland GmbH. Sein Aufgabenbereich umfasst neben den Spezialgebieten Security und Unified Communications die Windows Server- und Client-Plattform. Vor seinem Einstieg bei Microsoft im Februar 2005 arbeitete er mehr als zehn Jahre als Systemadministrator, Berater und IT-Projektleiter schwerpunktmäßig mit dem Windows Server System und Umgebungen im Unix-Umfeld.