Resourcenverbrauch in Windows 7

Published 30 October 08 10:12 AM | dmelanchthon 

Mit der Vorstellung von Windows 7 heizt Microsoft natürlich auch die Spekulation rund um die neue Version von Windows an. Eine häufig zu lesende Befürchtung ist der steigende Ressourcenverbrauch von neueren Windows-Versionen. Da wird schon prophezeit, dass Windows 7 mindestens einen Quad Core Prozessor und 4 GB RAM aufwärts benötigen würde.

Das ist natürlich reine Spekulation - in Wahrheit ist das Gegenteil der Fall. Microsoft investiert bei der Entwicklung von Windows 7 sehr viel in die Reduzierung des Ressourcenverbrauchs. Jede Stelle des Betriebsystems wird vom Performanceteam unter die Lupe genommen, um die Arbeit schneller zu machen und die Antwotgeschwindigkeit des Systems zu erhöhen. Steve Sinofsky, Senior Vice President Windows and Windows Live Engineering Group, zeigte auf der PDC Windows 7 auf einem Netbook mit 1 GHz CPU und 1 GB RAM und sagte, dass die Hälfte des Hauptspeichers nach dem Booten unter Windows 7 noch frei sei.

Taskmanager

Ich habe das mal nachgestellt auf einem Rechner mit 1 GB RAM und bei mir ist sogar noch mehr frei. Anbei ein Screenshot vom Taskmanager von Windows 7. Es arbeitet sich übrigens sehr performant - insbesondere für eine Beta finde ich es erstaunlich schnell.

Comments

# Windows 7 said on November 4, 2008 6:12 AM:

In meinem letzten Blogpost habe ich über den verringerten Ressourcenverbrauch von Windows 7 geschrieben.

# Stefan Kraft said on November 25, 2008 5:17 PM:

Das sieht tatsächlich gut aus. Wie sieht es im Vergleich Windows 7 - Windows XP aus? Etwa vergleichbar?

# nop0x90 said on November 26, 2008 11:00 AM:

Dass Herr Sinofsky erwähnte, dass die Hälfte des RAMs nach dem Booten noch frei seien, hört sich an, als ob er damit angeben wollte. Lachhaft, wer Debian mit dem Xfce und Beryl benutzt, der hat von den 1024MB RAM mindestens noch 4/5 über (und die viel hübscheren visuellen Effekte). So geht es zu mindest mir. Auch wenn ich das jetzt profan gemacht habe, dürfte man die Betriebssysteme so eigentlich nicht vergleichen, das ist mir bewusst...

Wenn es mit Micro$oft so weitergeht, werde ich wahrscheinlich nie wieder Fenster benutzen. Se7en hat mich noch nicht überzeugt.

# dmelanchthon said on November 27, 2008 2:38 AM:

@Stefan Kraft: Wir machen auf Basis von Pre-Beta-Versionen keine derartigen Vergleiche. Sie machen auch mit einer Beta noch keinen Sinn. Daher wird man die Frage erst mit der RTM-Version final beantworten können.

@nop0x90: Wenn Dir bewußt ist, dass man so einen Vergleich nicht machen sollte, warum machst Du ihn dann? Das klingt für mich wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Aber es ist immer schön, wenn ein Linuxanhänger überall seinen Stolz und seine Freude über die von ihm verwendeten Produkte ausdrücken kann, nicht?

;-)

VG, Daniel

# Stefan Kraft said on November 27, 2008 5:28 AM:

@dmelanchthon: Danke für die Antwort. Es sei noch erwähnt, dass es natürlich bereits Performancetests gab, die aber - auch nach Angaben der Tester - noch mit Vorsicht zu geniessen sind. Tatsächlich sahen sie aber gar nicht so schlecht aus, mal schauen, wie die Final sein wird (ist ja noch etwas hin ;-) )

# dmelanchthon said on November 27, 2008 6:34 AM:

Bisher Performanceverbesserungen sind Seiteneffekte der Veränderungen. Auch die kommende Beta wird noch nicht auf Peformance getuned sein. Das kommt ganz zum Schluß, wenn alle Features drin sind und zufriedenstellend funktionieren.

VG, Daniel

# nop0x90 said on December 23, 2008 2:00 AM:

Ich frage mich gerade, ob die Anzahl der Kapitalismus-Sympathisanten, die sich auf diesen Seiten herumtreiben, die auch tatsächlich vorhaben sich dieses OS für Menschengeld zu kaufen, groß genug ist, dass sich die Entwicklung für den Konzern überhaupt rentiert.

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About dmelanchthon

Daniel Melanchthon arbeitet als Senior Evangelist in der Developer Platform & Strategy Group bei der Microsoft Deutschland GmbH. Sein Aufgabenbereich umfasst neben den Spezialgebieten Security und Unified Communications die Windows Server- und Client-Plattform. Vor seinem Einstieg bei Microsoft im Februar 2005 arbeitete er mehr als zehn Jahre als Systemadministrator, Berater und IT-Projektleiter schwerpunktmäßig mit dem Windows Server System und Umgebungen im Unix-Umfeld.

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