Ablauf des Windows 7 Release Candidates in Sicht!
03 February 10 03:37 AM | dmelanchthon | 2 Comments   

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Viele Windows 7-Tester haben in den ersten Monaten nach der Verfügbarkeit von Windows 7 schon auf die finale Version (RTM) umgestellt. Wer noch die letzte veröffentlichte Testversion, den Release Candidate (RC) benutzt, sollte daran denken, dass mit Ablauf diesen Monats die Testphase sich dem Ende nähert.

Ab dem 15. Februar werden während der Nutzung des Release Candidates Warnmeldungen eingeblendet, die darauf hinweisen, dass ab dem 1. März alle noch in Nutzung befindlichen RC-Versionen anfangen, alle zwei Stunden neu zu booten!

Am 1. Juni 2010 läuft der Release Candidate dann endgültig ab. Die genauen Details kann man in dem Artikel Beschreibung der Ablaufdaten und Ablauffunktionen von Windows 7 Beta und Windows 7 Release Candidate (RC) nachlesen.

Wer bisher noch die RC-Version im Einsatz hat, muss zum Umstieg auf die finale Version neu installieren. Nur die Neuinstallation mit einem Datenträger der RTM-Version gewährt die Basis für einen langfristig erfolgreichen Betrieb. Da wir wissen, dass trotz aller Warnungen und Empfehlungen es Kunden geben wird, die sich nicht von einem Upgrade ihrer bisherigen RC-Installation abbringen lassen wollen, gibt es dafür einen veröffentlichten Weg. Es sollte nur jedem klar sein, dass er sich dann ausserhalb des unterstützen Rahmens bewegt. Sollten in der Installation danach Fehler auftreten, ist man auf sich selbst gestellt.

Für alle, die die bisherige Zeit zum Testen nicht ausreichend nutzen konnten, besteht immer noch die Möglichkeit, über die Windows 7 Enterprise – 90-Tage-Testversion mit einer Vollversion von Windows 7 Enterprise Tests abzuschliessen. Weitere Informationen, Tools, Whitepaper und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Umstieg auf Windows 7 finden sich auf dem Springboard Portal auf TechNet. Artikel wie Installieren von Windows 7 auf einem Computer mit vorhandener Windows XP-Installation helfen hier bei der Umstellung weiter.

Samsung SSDs PB22-J/PM800 jetzt mit TRIM-Support in Windows 7
25 January 10 06:07 PM | dmelanchthon | 1 Comments   

Samsung-SSD

Nachdem Intel schon Ende letzten Jahres ein Firmwareupdate für seine SSDs veröffentlicht hatte, mit dem die Geräte das TRIM-Kommando unter Windows 7 verstehen können, zieht Samsung jetzt nach. Auf der Downloadseite für SSDs kann man für die Samsung MLC SSD PB22-J/PM800 2.5" 256/128/64GB SSD Version VBM18C(0)1Q das DSRD 2.1.0 Firmwareupdate herunterladen.

Nach erfolgreichem Einspielen meldet sich dann die SSD mit der aktuelleren Firmwarerevision VBM19C(0)1Q. Eine englischsprachige Anleitung zum Firmwareupdate stellt Samsung mit dem Dokument F/W Download Guide auch zur Verfügung.

Beim Einspielen gibt es von meiner Sicht aus drei Dinge zu beachten. Als erstes läuft das Tool unter MS-DOS – man benötigt also entweder eine DOS-Bootdiskette samt (USB-) Diskettenlaufwerk oder einen bootbaren USB-Stick respektive eine bootfähige CD-ROM.

Zum Zweiten sollte man darauf achten, dass unter Windows 7 nicht der Intel Matrix Storage Manager installiert wird. Dieser unterstützt nach Aussage von Intel in den bisherigen Firmwareversionen NICHT das TRIM-Kommando. Man findet Informationen darüber auf Seite 13 im Intel Solid-State Drive Toolbox User Guide:

5. If your PC uses Microsoft Windows 7 and the standard Microsoft AHCI driver (the default setup for normal configurations without RAID), the Intel SSD Optimizer will work; however, you do not need to use the Intel SSD Optimizer because Microsoft Windows 7 implements the ATA Data Set Management Command (Trim) actively. You can use the other functions offered in the Intel SSD Toolbox.

6. If your PC uses Microsoft Windows 7 and the Intel Matrix Storage Manager version 8.x (which can be used in place of the Microsoft AHCI driver), then the Intel SSD Optimizer tool is required to enable the ATA Data Set Management Command (Trim).

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Da die Intel SSD Toolbox auch nur mit Intel SSDs funktioniert, sollte man also beim Betrieb der Samsung SSDs unter Windows 7 nicht den Intel Matrix Storage Manager installieren, sondern den Microsoft AHCI Treiber msahci.sys nutzen. Welcher Treiber genau genutzt wird, kann man selbst im Gerätemanager überprüfen:

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Links

30 Sekunden Timeout im Loginprozess
25 January 10 11:34 AM | dmelanchthon | 2 Comments   

Wer unter Windows 7 anstatt einer Grafik eine einheitliche Farbe als Hintergrundbild verwendet, wird vieleicht bemerkt haben, dass der Rechner länger zum Anmelden braucht. Während der Loginphase zeigt er 30 Sekunden lang den Willkommensbildschirm an, ohne irgend etwas sichtbares zu tun.

Durch einen Bug wartet das System bei Verwendung einer Farbe als Hintergrundbild auf den Ablauf des DelayedDesktopSwitchTimeout, bis der Loginprozess abgeschlossen wird. Das Problem tritt nicht auf, wenn man sich per RDP auf den Rechner aus der Ferne verbindet oder wenn man den Desktop Window Manager (DWM) nicht benutzt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn man Aero Glass ausschaltet.

Es gibt verschiedene Lösungsansätze zur Umgehung dieses Bugs, die in dem Knowledge Base Artikel The Welcome screen may be displayed for 30 seconds during the logon process after you set a solid color as the desktop background in Windows 7 or in Windows Server 2008 R2 beschrieben sind. Zur Behebung des Problems gibt es auch einen Hotfix, den man kostenfrei von Microsoft erhält und unter http://support.microsoft.com/hotfix/KBHotfix.aspx?kbnum=977346&kbln=de-de anfordern kann.

Thema Sicherheit: Aktueller Internet Explorer Patch
23 January 10 06:55 AM | dmelanchthon | 0 Comments   

Gastbeitrag von Michael Korp, Senior Evangelist in der Developer Platform & Strategy Group und zuständig für die Windows Plattform, Systems Management und Virtualisierung.

Keine Sorge, ich möchte jetzt nichts zu dem Patch oder der zugrunde liegenden Lücke ergänzen, da hier bestimmt schon genug gesagt wurde, aber ein paar Gedanken sind mir dann doch durch den Kopf gegangen, die mir wichtig genug sind, sie hier niederzuschreiben.

Ein wenig “verrückt” habe ich das Ganze schon erlebt, aber das kommt daher, dass ich dieses Ereignis wie auch die Katastrophe in Haiti irgendwie eher am Rande bemerkt habe, da ich zur Zeit noch auf Reisen bin und daher fast keine Nachrichten mitbekomme. Interessant fand ich aber, dass ich hier an der amerikanischen Westküste von “Leuten” auf die deutsche Reaktion dazu angesprochen wurde. Bemerkenswert, dass ein Software Problem aus Deutschland heraus solche Wellen schlägt.

Aber was sind jetzt meine Punkte, weswegen sich das Lesen lohnen sollte?

Zugegeben: Von IE6 bis IE8 war das Problem vorhanden. Ausgenutzt wurde es aber nur mit dem IE6. Warum? Weil die neueren Browser, speziell der IE8, hier weiterentwickelte Schutzmechanismen enthalten. Außerdem wirken hier noch spezielle Schutzmechanismen von Vista und Windows 7 hilfreich mit.

Trotz aller Updates darf man nicht vergessen, dass die Architektur vom IE6 mit Windows XP entstanden ist – und das war Anfang des Jahrtausend. Heute, knapp 10 Jahre später, habe sich die Methoden und Kenntnisse der Angreifer entsprechend weiterentwickelt.

Manch einen mag wundern, dass der IE8 trotz der Lücke “sicherer” ist. Aber das passt zu dem Thema, wie Sicherheit in allen Infrastrukturen implementiert werden sollte – als mehrstufiges geschachteltes System, manchmal auch mit “Defense in Depth” bezeichnet. Wird eine Barriere überwunden, steht die nächste da und hält den Eindringling (hoffentlich) auf. Interessant fand ich da eine (nicht zitierfähige ;) ) Quelle, deren Tests ergeben haben, dass unter Laborbedingungen auch die neueren Kombinationen (IE + OS) gelegentlich infiltriert werden konnten, es dafür aber mehrere hundert Versuche bis zu einem jeweiligen Erfolg bedurfte und jeder erfolgreiche Versuch dann von Microsoft Security Essentials bemerkt wurde. Ein guter aktueller Virenscanner ist also eine weitere Hürde, die sich dem Angreifer in den Weg stellt – es gibt hier sicherlich auch Alternativen zu Security Essentials, aber dieser wurde in dem Zusammenhang genannt. Eine Sicherheitsgarantie, im Sinne eines Freibrief, ist das aber auch nicht. Schon aber ein etwas beruhigendes Gefühl.

Wichtig bleibt aber auf jeden Fall eine Feststellung: Sicherheit ist kein Zustand, den man einmal erreicht hat, sondern bedarf einer regelmäßigen Weiterentwicklung. In Dingen Software heißt das Aktualisierungen, also zumindest Service Packs und regelmäßige Updates. Daher sträuben sich mir auch die Nackenhaare, wenn ich im Fernsehen (auf einem regionalen Kanal im Kabel gesehen) einen Experten höre, der allen Ernstes den Zuschauern empfiehlt Windows Update (neben anderen Dingen) abzuschalten, da es den Rechner unnötig belastet und man es eh nicht braucht. Das ist übrigens kein Jahr her, fällt also nicht in die Zeit, wo jeder hinter allen Dingen eine bösartige, oder zumindest Spionage trächtige, “phone home” Angelegenheit vermutet hat.

Die Administratoren haben jetzt leider etwas Arbeit, da sehr bald nach dem Bekanntwerden von uns der außerplanmäßige, da kritische, Patch veröffentlich wurde. Ich habe ihn dann gestern morgen (GMT-8) installiert, seit heute ist er bei uns dann verpflichtend. Akute Probleme bedürfen einer beschleunigten Behandlung…

Manche einer ist vielleicht dem Rat der Nachrichten gefolgt und hat direkt nach der Tagesschau einen anderen Browser installiert. Zumindest muss man das vermuten, da nach den hiesigen Nachrichten deren Download Zahlen deutlich nach oben gegangen sind. Aber: Erinnert sich noch jemand daran, dass vor noch nicht allzu langer Zeit der IE8 der einzige Browser war, der eine bestimmte (kritische) Sicherheitslücke nicht hatte? Mein Kollege Daniel Melanchthon hat damals dazu etwas geschrieben. Fazit: Jeder Browser hat Sicherheitslücken. Wichtig ist, dass man sich darüber im Klaren ist und dementsprechend verhält. Dazu gehört einmal das Aktualisieren der Software (s.o.) und vielleicht auch eine gewisse “Hygiene” im Umgang mit dem Internet. So erstaunt mich immer wieder, dass wohl viele Leute immer noch auf alles klicken, was sich irgendwie anklicken lässt. Sorry für diese plakative Formulierung. Aber in diese Kategorie passt auch eine andere “Erkenntnis”, die ich meinem hiesigen Aufenthalt verdanke: eine aktuelle Variante des “social engineering” für Angriffe auf Nutzerdaten und Kennwörter heißt: Facebook (oder die diversen anderen sozialen Netzwerke). Dort erfährt man anscheinend praktisch alles über die verschiedenen Personen, was man wissen muss, um Kennwörter oder die berühmten geheimen Fragen zu beantworten.

Ich hoffe, der eine oder andere stimmt mir im Prinzip zu, ansonsten darf er gerne einen Kommentar verfassen.

Auf eine etwas sichere Zukunft…

Upgrade auf Windows 7 – Ein Erfahrungsbericht
12 January 10 01:36 PM | dmelanchthon | 0 Comments   

Gastbeitrag von Ralf Schnell, Technical Evangelist in der Developer Platform & Strategy Group und zuständig für Windows Server 2008, ITIL und das Microsoft Operations Framework.

Über die Optionen, die für einen Upgrade zu Windows 7 verfügbar sind, ist bereits ausführlich berichtet worden. Wie viele von Ihnen wissen, habe ich meinen Studio-PC bisher auf Windows Vista belassen, da einige der Hardware- und Software-Komponenten, die ich für die Musikproduktion einsetze, noch nicht mit Windows 7 kompatibel waren. Das hat sich jetzt geändert: Für alle Komponenten sind Treiber, Dokumentation und Support für Windows 7 vorhanden. Also habe ich meinen Weihnachtsurlaub dazu genutzt, meinen PC auf Windows 7 zu bringen.

Die einzelnen Schritte werde ich an dieser Stelle nicht nochmals ausführlich erklären – Sie finden alle relevanten Informationen in meinem Blogbeitrag “Windows 7 Upgrade Center: Alle Ressourcen für einen erfolgreichen Upgrade”. Statt dessen möchte ich auf einige Punkte eingehen, über die ich bei meinem Upgrade gestolpert bin.

Bevor Sie weiterlesen, bedenken Sie bitte, dass ich eine seltene und ungewöhnliche PC-Konfiguration betreibe. Ein PC in der Musik- bzw. Videoproduktion muss Echtzeit-Anwendungen unterstützen, und das bedingt spezielle Treiber mit extrem niedrigen Latenzen. Die Probleme, die ich zu lösen hatte, werden bei Ihnen wahrscheinlich nicht auftreten, aber eine Optimierung Ihrer Konfiguration anhand der unten beschriebenen Punkte kann die Leistungsfähigkeit Ihres PCs eventuell trotzdem signifikant steigern. Zwei Punkte möchte ich dabei besonders betonen:

  • Dass Ihre Hardware und Software vollständig Windows 7-kompatibel ist, heißt nicht zwingend, dass diese im Zusammenspiel unter Windows 7 problemlos funktioniert, auch wenn das unter Windows Vista der Fall war. In 99% aller Fälle wird der Upgrade völlig problemlos durchlaufen, insbesondere falsch angeschlossene Hardware oder falsche Einstellungen im BIOS können aber gegebenenfalls unter Windows Vista toleriert werden und unter Windows 7 zu Problemen führen.

  • Ein Upgrade ist eine gute Gelegenheit, die PC-Konfiguration gründlich zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren. Siehe oben: Fehlkonfigurationen mindern auf jeden Fall die Systemleistung, selbst wenn keine akuten Probleme auftreten!

Schnittstellen

USB ist nicht gleich USB, Firewire ist nicht gleich Firewire! Von USB gibt es mittlerweile drei Versionen mit gleichem Anschluss, jedoch unterschiedlichen Übertragungsraten, Firewire gibt es ebenfalls in unterschiedlichen Versionen mit unterschiedlichen Anschlüssen und Übertragungsraten. Sowohl USB als auch Firewire sind abwärtskompatibel. Also eigentlich kein Problem, ist ja beides ‘Plug and Play’ … !  Ja, ist es, und irgendwie wird’s auch meistens funktionieren. Webcams, Drucker, Scanner und dergleichen sind da weitestgehend unproblematisch. Meine ‘MIDI über USB’-Treiber jedoch haben das zwar unter Windows Vista mitgemacht, unter Windows 7 aber nicht.

Heißt das, dass Windows 7 hier eine Schwachstelle hat? Nein, das heißt zunächst nur, dass ich meine Hardware falsch angeschlossen habe. Diese Schnittstellen sind zwar abwärtskompatibel, aber Treiber für Echtzeit-Anwendungen, wie ich sie verwende, reizen die Schnittstellen auf eine Art und Weise aus, die bei einer solchen Fehlkonfiguration schon mal zu Störungen führen kann. Wenn Sie also bei einer Ihrer Komponenten unter Windows 7 Probleme bekommen, überprüfen Sie als erstes, ob die korrekte Schnittstelle verwendet wird. Achtung: Damit es nicht zu einfach wird, schaltet so mancher USB-Hub sämtliche Ports von v2.0 oder v3.0 auf v1.0, sobald Sie ein einziges USB1.0-Gerät dort anschließen!

Energiespar-Optionen

Für die meisten PCs ist es sinnvoll und unproblematisch, die von der Hardware zur Verfügung gestellten Energiespar-Optionen im BIOS einzuschalten und im Betriebssystem die voreingestellte Konfiguration zu verwenden. Dann wird zum Beispiel die CPU dynamisch heruntergetaktet und gegebenenfalls einzelne Festplatten abgeschaltet.

Man sieht an diesem Beispiel, dass zwischen Windows Vista und Windows 7 durchaus signifikante Unterschiede bestehen: Bei mir hat das unter Windows Vista funktioniert, unter Windows 7 führt das jedoch in meinem Fall zu Problemen, denn der Treiber meines Audio-Interface kann damit nicht umgehen.

In aller Deutlichkeit: Das ist KEIN Aufruf, die Energiespar-Optionen generell auszuschalten!!! Ganz im Gegenteil - diese Optionen können den Energieverbrauch signifikant drosseln und damit die Stromrechnung wohltuend beeinflussen. Schalten Sie diese Optionen ein und testen Sie damit Ihren PC. Wenn’s aber doch Probleme gibt (z.B. Aussetzer bei der Audio-Wiedergabe oder ruckeln bei Video-Wiedergabe), hilft möglicherweise das Deaktivieren dieser Optionen.

SATA-Festplatten

Tja, das liebe Kleingedruckte mal wieder … ich habe mehrere SATA-Platten in meinem Rechner und war mit den erzielten Durchsatz-Raten nicht wirklich zufrieden. Treiber und Konfiguration schienen korrekt zu sein – warum also sind diese Platten so langsam? Die Lösung fand sich im BIOS: dort war der SATA-Controller so konfiguriert, dass er die Platten in den IDE-Modus zwingt, der deutlich langsamer ist. Das ist sehr oft die Voreinstellung im BIOS; Sie sollten diesen Punkt also auf jeden Fall bei Ihren PCs überprüfen und gegebenenfalls korrigieren, indem Sie den SATA-Controller in den AHCI-Modus (= Advanced Host Controller Interface) schalten.

ACHTUNG !!!  Wenn Sie Windows Vista beziehungsweise Windows 7 bereits installiert haben und erst nachträglich den AHCI-Modus aktivieren, wird ihr PC wahrscheinlich nicht mehr booten können, da kein AHCI-Treiber installiert wurde. Sollte das der Fall sein, können Sie natürlich im BIOS einfach wieder in den IDE-Modus wechseln. Dieser Artikel erklärt, wie Sie in diesem Fall vorgehen können, um den AHCI-Treiber zu aktivieren.

Hilfsprogramme

Für die meisten PCs und Notebooks werden vom Hersteller diverse Hilfsprogramme angeboten. In meinem Fall sind das Programme, die CPU und RAM dynamisch hochtakten, SATA-Festplatten überwachen, automatisch im Internet nach Firmware-Updates suchen und so weiter.

Das sind sicher alles nützliche Dinge, die allerdings nicht notwendigerweise vollständig kompatibel mit Ihrer Hardware und Software sein müssen. Mein Tipp ist, zunächst nur alle Treiber zu installieren und Hilfsprogramme wegzulassen. Läuft der PC damit stabil, können Sie die wirklich benötigten Hilfsprogramme einzeln installieren und jeweils danach den PC testen. So finden Sie schnell heraus, welches Hilfsprogramm gegebenenfalls Probleme verursacht.

Mit freundlichen Grüßen!
Ralf M. Schnell

Weihnachtspost
16 December 09 08:46 PM | dmelanchthon | 0 Comments   

Meine Kollegen von Microsoft in der Schweiz zeigen allen, die schon fleißig Weihnachtskarten geschrieben haben, wie man schneller und einfacher die Post auf den Weg bringt… Have fun!

Warum fehlt das Such-Feld im Windows 7?
10 December 09 02:05 PM | dmelanchthon | 0 Comments   

Gastbeitrag von Ralf Schnell, Technical Evangelist in der Developer Platform & Strategy Group und zuständig für Windows Server 2008, ITIL und das Microsoft Operations Framework.

Ein Kunde kontaktierte mich gestern mit dieser Frage: In seiner Windows 7-Installation fehlt das Suchfeld unten im Startmenü – warum ist das nicht da, und wie bekommt man es zurück?

Normalerweise sieht das Startmenü so aus:

search bar

In das Suchfeld trägt man Suchbegriffe ein und findet dann Dokumente und Programme, Emails in Outlook, Videos, Musik und vieles mehr. Nur war das Feld bei diesem Kunden eben nicht da:

no search bar

In den Eigenschaften des Startmenüs (rechts-Klick auf die Taskleiste – ‘Eigenschaften’ – Tab ‘Startmenü’) gibt es keine Möglichkeit, das Suchfeld ein- oder auszublenden. Die Windows-Suche ist eine Systemkomponente, und die verwaltet man über die Systemsteuerung. Dort wählt man ‘Programme’ und dort dann ‘Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren’:

windows komponenten hinzufügen

In der Liste, die sich dann öffnet, findet man ziemlich weit unten den Eintrag ‘Windows Search’:

windows komponenten - search

Diesen Eintrag wählt man aus (Haken setzen), klickt ‘OK’, startet das System neu, und dann ist das Suchfeld wieder an seinem Platz. Nun sollte man noch überprüfen, was alles in der Suche enthalten sein soll. Hierzu öffnet man die Indizierungsoptionen (z.B.: im Suchfeld ‘Suche’ oder ‘Indizierung’ eingeben):

indizierungsoptionen

indizierungsoptionen - wizard

Mit ‘Erweitert’ lassen sich hier die zu durchsuchenden Dateitypen verwalten, mit ‘Ändern’ legt man die Orte fest, die indiziert werden und somit in der Suche enthalten sein können.

Mit freundlichen Grüßen!
Ralf M. Schnell

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Windows Server 2008 R2 Feature Components
07 December 09 11:37 AM | dmelanchthon | 0 Comments   

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Das "Windows Server 2008 R2 Feature Components" Poster stellt alle in Windows Server 2008 R2 enthaltenen Schlüsseltechnologien in einer grafischen Übersicht auf einen Blick vor. Das Poster ist in acht Teile untergliedert und enthält Informationen zu Active Directory Domain Services, Hyper-V R2, Dateidienste, Updates zu Diensten, IIS, Remote Desktop Services (inklusive VDI), BranchCache, Server Management und den neuen DirectAccess Technologien.

Mein japanischer Kollege Shigeya Tanabe hat die Riesengrafik auf http://seadragon.com/view/hid zusätzlich als Silverlight DeepZoom zur Verfügung gestellt:

Drucker auf Windows 7 64-bit im Netzwerk freigeben
03 December 09 11:23 AM | dmelanchthon | 21 Comments   

Drucker im Netzwerk zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung zu stellen ist nicht nur in Firmennetzwerken eine Standardaufgabe. In der Vergangenheit haben viele Anwender auch zu Hause einen Drucker zur gemeinsamen Nutzung konfiguriert. Während das bei Windows XP und Windows Vista ein mühsame und manuelle zu erledigende Aufgabe war, kann Windows 7 mit der neuen Heimnetzwerkfunktion angeschlossene Drucker mit einem Mausklick allen Mitgliedern der Heimnetzwerkgruppe zur Verfügung stellen.

Möglicherweise hat man aber nicht nur Windows 7-Rechner zu Hause im Einsatz, sondern auch andere PCs oder Laptops mit Windows Vista, Windows XP oder sogar noch Windows 2000 am Laufen. Ich möchte jetzt nicht in die Details der Konfiguration eines gemeinsamen Netzwerks zwischen verschiedenen Windows-Versionen einsteigen – hier gibt es genügend Anleitungen, die beschreiben, wie man eine passende IP-Konfiguration zur Vernetzung einrichtet und Benutzerkonten mit gleichem Benutzernamen und gleichen Kennworten auf allen Rechnern anlegt.

Ich möchte vielmehr aufzeigen, welche Fallstricke der Umstieg von 32-bit auf 64-bit haben kann. Den Stein ins Rollen brachte eine Kundenanfrage, die über mein Blog hereinkam:

-----Original Message-----
From: ***@***.de [mailto:***@***.de]
Sent: Montag, 30. November 2009 14:12
To: Daniel Melanchthon
Subject: (.: Daniel Melanchthon :. ) : Win7/XP
Importance: High

Auf einem Rechner Win 7 pro 64 bit installiert. Dort ist auch der Drucker Canon pixma ip 4300 angeschlossen und im Netzwerk freigegeben.
Zweiter Rechner mit BS Win XP pro.
Ich kann den Drucker in der Abfrage sehen aber nicht intregieren. Treiber sind auf dem neuesten Stand. Das System will die Datei inf haben. Ist aber weder von der CD Canon noch anderswo zu beziehen.
Keiner kann mir von den Herstellerfirmen helfen.

Welches Problem tritt hier auf? Wen man einen Drucker auf einem Windows-Druckserver (was durchaus auch ein Windows-Client sein kann) einrichtet, werden automatisch die notwendigen Treiber für die Plattform installiert. Das ist bei Windows 7 x64 ein 64-bittiger Treiber. Wenn man nun von einem anderen Rechner aus den freigegebenen Drucker nutzen möchte, kann es passieren, dass der Treiber, den der Druckserver automatisch zur Verfügung stellt, nicht passt. In diesem Beispiel nutzt der Kunde Windows XP auf dem anderen Rechner und ich gehe stark davon aus, dass er die 32-bit-Version installiert hat.

Was muss man nun tun? Man muss auf dem 64-bit-Rechner einen 32-bit Druckertreiber hinzufügen. Das gleiche Problem hat man übrigens auch andersherum, wenn man auf einen Drucker, der an einem Rechner mit 32-bit Windows eingerichtet ist, von einem 64-bit Windows aus über das Netzwerk zugreifen will. Hier muss man auf dem 32-bit-Rechner einen 64-bit Treiber nachinstallieren.

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Das habe ich dem Kunden geantwortet. Die nächste Frage des Kunden kam daraufhin prompt und war nicht wirklich eine große Überraschung:

Soweit wie unten beschrieben konnte ich voran kommen. Nur den Treiber. Dort wird dann mein CD Lw angezeigt. Nur auf der Canon-CD ist dann der passende Treiber nicht zu finden. Ich hatte zwar eine Exe-Datei von Canon heruntergeladen mit dem ein 32bit Treiber zusätzlich installiert werden kann. Nur ist das Verzeichnis nicht aufgeführt.
Den habe ich über die Microsoftseite, die zwar zur Canonseite verzweigt, heruntergeladen.
 

Was ist jetzt das Problem? Zur Treiberinstallation muss der Treiber in ausgepackter Form vorliegen. Dazu muss der Treiber sich über die INF-Datei installieren lassen. Wenn die Setupautoren des Treibers nur die Installation über ein Setupprogramm vorgesehen haben, läuft man hier in eine Sackgasse. Es gibt zwar auch Workarounds, mit denen man da wieder herauskommen kann (man legt den Drucker auf dem Zielrechner mit einem lokalen Anschluss an, der als Ziel den UNC Pfad des freigegeben Drucker hat), aber ich möchte an dieser Stelle den vorgesehenen, eleganten Weg zeigen.

Als erstes sucht man das Druckermodell im Windows Update Katalog. Der Anfrage kann man gleich Stichworte für das gesuchte Modell mitgeben. So kann man zum Beispiel nach einem Canon PIXMA iP4300 mit folgender URL suchen:

http://catalog.update.microsoft.com/v7/site/Search.aspx?q=ip4300

Das Ergebnis ist dann eine Liste aller Treiber, die zu dem gesuchten Modell passen und in der Datenbank vorhanden sind:

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In dieser Liste kann man jeden Eintrag anklicken. Es öffnet sich ein Fenster mit Informationen zu unterstützten Plattform (AMD64=64-bit, X86=32-bit), Sprachversionen, Windows-Versionen, etc. Mit dem Button “Add to Basket” kann man den Treiber der Auswahl hinzufügen:

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Wir brauchen für dieses Beispiel die Treiber für beide Plattformen, also wählt man die aktuellsten Treiber (in diesem Beispiel die ersten zwei) aus und fügt sie dem Auswahlkorb hinzu. Über “View Basket” lässt man sich dann die Auswahl anzeigen…

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… und startet das Herunterladen:

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In dem vorher ausgewählten Zielordner befindet sich dann ein Unterordner mit dem Namen des ausgewählten Modells. Darin liegen die Treiberdateien als CAB-Dateien verpackt:

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Diese kann man in Windows 7 wie Unterordner darstellen, indem man einen Doppelklick auf eine CAB-Datei ausführt:

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Aus der CAB-Datei extrahiert man nun mit Copy & Paste die enthaltenen Dateien und legt sie in einen Ordner pro CAB-Datei ab. In meinem Beispiel habe ich zwei Ordner mit den Namen AMD64 und X86 verwendet und in diese Ordner die Dateien aus den jeweiligen CAB-Dateien hineinkopiert.

Als nächstes installiert man den Drucker auf dem Windows 7-PC, an dem der Drucker angeschlossen ist:

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Bei der Treiberauswählt wählt man jetzt kein Modell aus der Liste (oder über Windows Update), sondern klickt auf den Button mit der Beschriftung “Datenträger…”:

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Jetzt navigiert man zu dem Zielordner, in dem sich die ausgepackten Treiberdateien befinden und wählt die INF-Datei an. In diesem Beispiel wird ein Canon PIXMA iP4300 Drucker auf einem 64-bit Windows 7 installiert. Also ist der AMD64-Ordner der richtige:

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Nun ist der Drucker lokal angeschlossen unter Windows 7 einsatzbereit. Die korrekte Funktion kann man mit dem Drucken einer Testseite überprüfen. Im nächsten Schritt fügen wir jetzt den notwendigen 32-bit-Treiber hinzu. Dazu öffnet man über “Geräte und Drucker” die Eigenschaftenseite des installierten Canon-Druckers und wählt die Druckereigenschaften aus:

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Auf dem Freigabereiter gibt es rechts unten die Option, über die man zusätzliche Treiber einfügen kann:

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Hier besteht jetzt die Möglichkeit, Treiber für andere, unterstützte Plattformen hinzufügen, in dem man für unser Beispiel den Haken unter x86 setzt. Man beachte die Spalte “Installiert” – der x86-Treiber ist noch nicht eingerichtet:

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Es folgt wieder die Auswahl des Zielordners. Jetzt navigiert man in den X86-Ordner und wählt die dortige INF-Datei aus:

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Nachdem man die Auswahl mit “Öffnen” tätigt und die anderen Dialoge mit OK bestätigt, wird der notwendige Treiber installiert und steht ab sofort im Netzwerk zur Verfügung. Wenn man nochmal nachschaut, wird das auch in der Spalte “Installiert” reflektiert:

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Damit kann man nun auf den Drucker von 32- und 64-bit Windows-Versionen drucken. Das ganze Verfahren könnte man nun auch mit Windows XP-Druckertreibern (falls die Windows Vista-Druckertreiber auf XP nicht funktionieren) durchführen oder auch mit Treibern, die der Hersteller direkt zur Verfügung stellt. Hier muss nur jeweils sichergestellt sein, dass die 32-bit und 64-bit Treiber exakt zueinander passen und als INF-Datei zur INF-Installation zur Verfügung stehen.

Das ist leider nicht bei allen Treiberdateien der Fall. Deswegen habe ich in diesem Beispiel auf den Windows Update Katalog zurückgegriffen. Treiber, die wir über Windows Update zur Verfügung stellen, sind von uns geprüft worden und müssen zum Beispiel die INF-Installation unterstützen.

Troubleshooting: BitLocker Problem beim Shutdown
26 November 09 01:39 PM | dmelanchthon | 0 Comments   

Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von windowsblog.at.

Weil Martina unlängst neben mir sitzend gerade das Problem hatte: Es gibt das Problem, dass eine mit BitLocker geschützte Maschine mit schwarzem Bildschirm beim Shutdown hängen bleibt.

Es gibt auch einen Hotfix, der das löst:

A computer stops responding during shutdown if BitLocker is enabled on the system drive on a computer that is running Windows 7 or Windows Server 2008 R2.

Download: http://support.microsoft.com/?kbid=975496

Wie immer bei Hotfixes: diese eher nicht präventiv einspielen, sondern nur wenn man auch das dazugehörige Problem hat ;)

Windows 7 Kompatibilitätsliste
24 November 09 11:44 AM | dmelanchthon | 0 Comments   

Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von windowsblog.at.

Nadine fragt:

“Wo finde ich eine Liste oder Link , wo Kunden die auf Windows 7 (32 Bit und/oder 64 Bit) migrieren möchten nachlesen könnten, welche Applikationen lauffähig sind und welche nicht?”

Und da ich Nadine keinen Wunsch abschlagen kann, hier einige Links zu diesem Thema. Als Start gleich mal eine praktische Excelliste, wo mehr als 5000 Applikationen gelistet sind, und zwar nach folgender Einteilung (jeweils für x86 sowie für x64):

  • Compatible – Windows 7 Logo – die höchste Weihe.
  • Compatible – Geht laut Hersteller, bloß nicht den Logo-Test durchlaufen
  • Free update required – Zu deutsch: geht nicht, aber gratis Update vorhanden
  • Paid update required – Gegen Einwurf von Münzen (eher Scheinen) gibt’s eine neue Version
  • Future compatibility – Geht nicht, aber wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass wir trotz des komplett überraschenden Erscheinens von Vista/Windows 7 irgendwann noch eine Version herstellen
  • Not compatible – Pech gehabt.

Download: Windows 7 Application Compatibility List for IT Professionals

Weitere Ressourcen:

SyncToy 2.1 für Windows 7
22 November 09 12:31 PM | dmelanchthon | 0 Comments   

Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von windowsblog.at.

Das beliebte SyncToy steht in einer neuen Version zum freien Download zur Verfügung – inklusive Windows 7 Unterstützung. SyncToy hält Daten zwischen Ordnern synchron siehe: SyncToy - Daten synchron halten und sichern

Hier gibts die neue Version: Download SyncToy 2.1

Achtung: Es ist wichtig, dass die Ordner vor dem Update voll synchronisiert sind! Am besten die Instructions auf der Downloadseite genau durchlesen.

Via Mar Ke auf Facebook.

Windows 7: Ordner per Shortcut erstellen
20 November 09 02:00 PM | dmelanchthon | 0 Comments   

Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von windowsblog.at.

Microsoft hört tatsächlich auf Feedback – man kann im Explorer endlich ohne Zusatzprogramm oder eigenartiger Abfolge über das Menü einen neuen Ordner erstellen per Tastenkombination:

STRG+UMSCHALT+N

Mein Gott, das hat ja nur 20 Jahre gedauert,… und ja, steht eh in der Windows Hilfe (F1 Taste), wie alle Tastenkombinationen

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Es sind die kleinen Dinge im Leben… Danke an die aktuelle c’t wo das Tastenkürzel drin steht. Weiß schon warum ich das als Abo habe ;) c’t lesen ist lustiger als die Windows Hilfe,…

Und weil’s dazu passt: als Schaltfläche gibts den “Neuen Ordner” ebenfalls im Explorer. Ein schönes Beispiel für “Klicks sparen”, denn bis Vista war der “Neuer Ordner erstellen” Knopf nur in den Standardspeicherdialogen, nicht aber im Explorer:

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HowTo: Windows 7 Troubleshooting
16 November 09 06:43 AM | dmelanchthon | 0 Comments   

Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von windowsblog.at.

Was tun wenn’s mal nicht klappt? Hier ein kurzes Video mit Lösungsansätzen für Windows 7:

Hier in HD Auflösung.

Was man vorher tun sollte
Ich bekomme oft Mails, die folgendes zum Inhalt haben “Es geht nicht!”. Bei allen Kristallkugeln, die mir dann sagen, was zu tun ist,… wie soll ich aufgrund dieser exakten Fehlerbeschreibung einen Tipp geben können? Mitch Tulloch, MVP, und Mitautor des “Windows 7 Resource Kit” (Microsoft Press, 2010; ISBN: 9780735627000; 1760 Seiten), hat ein lustig zu lesendes Kapitel online “Was zu tun ist, bevor man den Support anruft” erstellt, Download im XPS Format  oder als PDF Format. Nett, aber vermutlich sinnfrei, denn ein “User” liest selten, vor allem nicht englische Anleitungen,…

Microsoft Answers – Nun auch in deutsch
imageSchon hilfreicher und sicherlich einen Besuch wert – Microsofts “Antworten”, ein Community Forum mit offizieller Unterstützung, seit kurzem auch in deutscher Sprache.

Derzeit mit den Kategorien Microsoft Security Essentials Windows 7, Windows Vista und Windows XP. Bei den englischen Foren gibt’s noch Windows Live zusätzlich. Ein Umstellen der Sprache bzw. URL ist sicherlich ein Tipp, wenn man auf Deutsch nichts findet, so hat man zu dem Problem vielleicht auf Englisch mehr Information, hier beide URLs:

Für IT-Pros gibt es auf TechNet ebenfalls gute Quellen, hier auch zu weiteren Themen (Server, Office), hier unbedingt die englische Variante nehmen (einfach mal Kategorien und Anzahl der Posts vergleichen,…).

Was Virenscanner nicht scannen sollten
13 November 09 10:43 AM | dmelanchthon | 5 Comments   

Immer wieder erreichen uns Kundenanfragen, die über mysteriöse Probleme berichten. In diesem Beispiel beschrieb ein Kunde, dass der Rechner ‘irgendwie langsamer’ geworden ist und fand folgenden Eintrag in der Ereignisanzeige:

wuaueng.dll (504) SUS20ClientDataStore: A request to write to the file "C:\Windows\SoftwareDistribution\DataStore\DataStore.edb" at offset 0 (0x0000000000000000) for 32768 (0x00008000) bytes succeeded, but took an abnormally long time (21634 seconds) to be serviced by the OS. This problem is likely due to faulty hardware. Please contact your hardware vendor for further assistance diagnosing the problem.

Schuld an einem solchen Verhalten können Virenscanner sein, die bestimmte Bereiche des Computers wegen der dabei auftretenden Dateisperren aus Performancegründen nicht scannen sollten und aus Sicherheitsgründen auch nicht scannen müssen:

  • Microsoft Windows Update oder Automatic Update
    • Ausschließen folgender Dateien im Ordner %windir%\SoftwareDistribution\Datastore
      • Datastore.edb
    • Ausschließen folgender Dateien im Ordner %windir%\SoftwareDistribution\Datastore\Logs
      • Edb*.log
      • Res1.log (Edbres00001.jrs in Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2)
      • Res2.log (Edbres00002.jrs in Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2)
      • Edb.chk
      • Tmp.edb
    • Ausschließen folgender Dateien im Ordner %windir%\security:
      • *.edb
      • *.sdb
      • *.log
      • *.chk
      Wenn diese Dateien nicht ausgeschlossen werden, kann die Sicherheitsdatenbank beschädigt werden und dadurch Gruppenrichtlinien nicht angewendet werden. Es geht dabei insbesondere um folgende Dateien:
      • Edb.chk
      • Edb.log
      • *.log
      • Security.sdb im Ordner %windir%\security\databas
  • Gruppenrichtlinien
    • Ausschließen folgender Dateien im Ordner %allusersprofile%
      • NTUser.pol
    • Ausschließen folgender Dateien im Ordner %Systemroot%\system32\GroupPolicy\
      • registry.pol

Weitere Empfehlungen vor allem für Windows Server-basierende Domänencontroller sind in Virus scanning recommendations for computers that are running Windows Server 2008 R2, Windows Server 2008, Windows Server 2003, Windows 2000, Windows XP, Windows Vista, or Windows 7 beschrieben. Da nicht alle Virenscannerhersteller diese Empfehlungen von Microsoft umgesetzt haben, sollte man sich selbst vergewissern, dass man die Ausschlussliste entsprechend konfiguriert hat.

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