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Mit BizTalk Server 2006 R2 liegt die mittlerweile fünfte Version der Microsoft-Lösung für Enterprise Application Integration und Business Process Management vor. In dieser Zeit sind BPM und SOA von vagen Schlagworten zu konkreten Denkmodellen für flexible und wettbewerbsfähige Unternehmen geworden.

Diese Unternehmen integrieren die Datenströme mit Lieferanten und Kunden, optimieren ihre Supply Chain und profitieren von einer nahtlosen Anbindung ihrer ERP-Systeme, wie SAP, an die Geschäftsprozesse. image

Aus diesem Grund veranstalten wir Ende Mai ein Intensiv-Training zu Themen rund um BizTalk - XML, EDIFACT, Mappings und Orchestrations sowie Best Practices zur Einführung und dem Deployment einer Integrationslösung mit BizTalk.

Melden Sie sich gleich an!BTServer06R2_bL_r

BizTalk Bootcamp, 27.-30. Mai 2008
Microsoft Österreich, Wien

Information und Anmeldung >>

posted by Martin Zimmermann

Veerle Pieters hat auf ihrem Blog eine interessante Diskussion zum Thema Usability im Web geführt. Was ist besser: Flash oder HTML/CSS? Was ist von Flex zu erwarten? Und noch wichtiger: Geht es überhaupt um die zugrundeliegende Technologie (und keine Angst, ich schwinge hier nicht wie sonst die Silverlight-Keule) oder einzig und allein um den Designanspruch - die optimale User Experience?

Flashige Banner, laute und bunte Pop-Up Ads...das ist so 90er-Jahre. Und auf (guten) Seiten kaum mehr zu finden. Es sind eher die kleinen Dinge, die uns heutzutage beim Surfen im Web an Flash stören. Etwa, dass man kein Bookmark auf eine bestimmte Seite innerhalb einer Flash-Site setzen kann.

Veerle hat auch zwei schöne Beispiele für sehr gelungene Flash-Seiten erwähnt - und obwohl sie mir in Silverlight noch besser gefallen würden (OK, erwischt), muss ich sagen: ich glaube, es ist Zeit für einen neuen Schrank...und ein schönes Glas Milch habe ich mir jetzt auch verdient...

IKEA                                                         Get The GlassIKEA closetsGet the Glass game

Flash: 99% Bad | Jakob Nielsen's Alertbox
Does Flash irks me? | Veerle's Blog

posted by Martin Zimmermann

Die Herausforderung war groß: Es ging uns darum, eine neue Plattform für die Microsoft Serverlösungen zu entwickeln, die aktuell, übersichtlich und einfach zu betreiben ist.

Jetzt ist das neue Serverweb live - und ich denke, dass uns der Spagat gelungen ist: Es bietet aktuelle Informationen rund um die Microsoft Serverthemen (Blog-Feed), Schwerpunkte, die in die Tiefe gehen (Topics), aktuelle Events und Referenzen und - last but not least - eine Lösungsübersicht (über die linke Navigation) mit den wichtigsten Informationen und Links im Microsoft Universum. Egal, ob System Center Management, Forefront Security oder Windows Server 2008 - das neue Serverweb ist sowohl ästhetisch als auch inhaltlich auf dem neuesten Stand.

serverweb

Schauen Sie vorbei - wir freuen uns über Ihr Feedback!

posted by Wolfgang Tonninger

Anwendungen sind heute mehr als Anwendungen. Sie sind - in vielen Fällen - Aufforderungen, diese nicht nur zu nutzen, sondern selbst weiter zu entwickeln. Ein schönes Beispiel hierfür liefert Daniel Walzenbach, Developer Evangelist bei Microsoft, mit www.whereisdaniel.net - einem Mashup für Virtual Earth.

Jetzt hat er ein paar neue Features eingebaut, die das Ganze sehr interessant machen. Sie erlauben neue, ganz dezidierte Tracing-Möglichkeiten wie Skiing in Whistler und damit, bestimmte Zeitspannen / Geschichten aus dem Ereignisstrom heraus zu pflücken und festzuhalten. Im speziellen Fall war es der 28.1.2008 - klicken Sie auf das Bild und denken Sie an Ihr letztes Abenteuer! Schönes Wochenende ...

whistler

posted by Wolfgang Tonninger

Hier noch ein Nachtrag zum aktuellen Microsoft Security Intelligence Report, den wir neulich im Zusammenhang mit Forefront "Stirling" streiften. Er enthält auch eine "Weltkarte der infizierten Rechner", die ich Ihnen nicht vorenthalten will. Sie visualisiert die Erfolge im weltweiten Einsatz des Microsoft "Tools zum Entfernen bösartiger Software" (zeigt also keine Schadstoff-Verteilung, sondern Details zur Schadsoftware-Beseitigung).

Weltkarte_MSRT

Doch aufgepasst: Das Microsoft Malicious Software Removal Tool (kurz: MRST), das seit 2005 auf dem Markt ist, ist weder ein Antivirus-Programm, noch zur automatischen Abwehr von Angriffen auf den PC geeignet. Es wurde vielmehr dafür konzipiert, einen mit gängiger Malware infizierten Windows-PC zu säubern und damit bestehende Antivirus-, Firewall- und Sicherheits-Lösungen zu ergänzen.

Eine zweite Warnung bezieht sich auf die Interpretation dieser Weltkarte. Denn die grünen Bereiche, sind hier - entgegen der gewohnten Lesart - die Zonen, wo mehr als 500 Säuberungen pro Gerät (MSRT Executions per Computers Cleaned) notwendig waren, während es in den dunkelrot gefärbten Zonen weniger als 50 sind. Österreich liegt wie so oft im Mittelfeld - bei 200-300 Löschvorgängen pro betroffenem Computer.

posted by Wolfgang Tonninger

Joseph Weizenbaum, einer der Väter der Artificial Intelligence starb Anfang März. Mein Nachruf ist spät aber nicht zu spät, weil tot und dem Vergessen ausgeliefert ist man ja bekanntlich länger.

Dieser Joseph Weizenbaum schrieb - nachdem er am MIT bereits 1965 mit seinem Programm Eliza für großes Aufsehen gesorgt hatte - 1976 ein Buch mit dem  Titel "Computer Power and Human weizenbaumReason" (Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft) - ich kaufte es vor Jahren, blätterte darin herum, aber richtig lesen tue ich es erst seit wenigen Tagen. Was heißt lesen? Jede Seite steck ich mir in den Mund und kaue sie bis die Zähne wackeln. Mache also exakt das, was man mit Binsenweisheiten tun sollte, wenn sie einem zu vertraut geworden sind. Denn "dass der Mensch keine Maschine ist", ist nur für den belanglos, dem seine Maschinennatur weit mehr ist als eine zweite Haut.

Bild: http://www.ilmarefilm.org

Die zweite These, die er im Buch verfolgt, ist weniger allgemein, aber um nichts weniger aktuell: "dass es bestimmte Aufgaben gibt, zu deren Lösung keine Computer eingesetzt werden sollten, ungeachtet der Frage, ob sie zu deren Lösung eingesetzt werden können." Das erinnert mich an ein Gespräch mit Peter Pallierer, von dem sie in diesem Blog noch einiges hören werden. Er erzählte mir neulich, dass seine Hauptsorgen mit der SharePoint-Technologie kultureller Natur sind, weil die Leute oft nicht wissen, wann und wo man diese Technologien am besten einsetzt und wann nicht.

Da ist sie wieder: die Eier-legende Wollmilchsau, die mich mit großen Augen anschaut und so tut, als ob ich auf sie gewartet hätte. Hab ich nicht!!! Technologie hält für mich per se nur Teillösungen parat. Und deshalb wird sie immer nur Werkzeug sein, das man auch mal aus der Hand legt. Im Zeitalter des Cloud Computing wird das ein schwieriges Unterfangen. Sie werden sehen. 

Während ich dies schreibe, stolpere ich über ein wunderschönes Zitat, das mir wieder mal David Ramble über seinen wunderbaren Blog zugespielt hat. Es ist von Mitch Hedberg und geht so: "I like an escalator because an escalator can never break, it can only become stairs. There would never be an escalator temporarily out of order sign, only an escalator temporarily stairs. Sorry for the convenience."

No problem!

posted by Wolfgang Tonninger

Anfang April war es soweit. Bei der RSA-Konferenz 2008 in San Francisco wurden erste Informationen zur nächsten Forefront-Generation mit dem Codenamen "Stirling" (zusammen mit einer Betaversion) verfügbar. Sie soll Mitte 2009 auf den Markt kommen und die Bereiche Client Security, Server Security und Edge Security in einer ganz neuen Art und Weise zusammen denken. Das ist auch deshalb erwähnenswert, weil das Sicherheits- und Zugriffsthema in dynamischen IT-Umgebungen immer komplexer wird und damit immer auch eine ständige Herausforderung für IT-Management und Controlling darstellt.

09-29hamlin-bioDazu Ryan Hamlin (im Bild), GM der Access & Security Division für Server & Tools bei Microsoft. “Microsoft is focused on reducing that burden for customers. By taking an integrated solutions approach that combines IT security, identity and access with systems management capabilities at the foundational level, and by delivering innovative products like Forefront ‘Stirling,’ we are providing dynamic protection and response capabilities that help customers secure their business while also saving time and reducing costs.”

Der zentrale Bestandteil dieser neuen Technologie heißt DYNAMIC RESPONSE - eine Komponente, die nicht nur die Verteilung und Nutzung von Sicherheitsinformationen über unterschiedlichste Infrastruktur-Ebenen vereinfachen, sondern auch automatische Prozesse zur Abwehr von Bedrohungen auslösen wird. Bedrohungen, die laut Microsoft Security Intelligence Report immer zahl- und variantenreicher werden und a la longue nur durch integrative Verfahren bzw. Echtzeit-Reaktionsmuster in den Griff zu bekommen sind.

Eine (engl.) Demo zu Forefront "Stirling" gibt es übrigens hier!

posted by Wolfgang Tonninger

Mit Ankündigungen ist das so eine Sache - so behandelte Revolutionen finden ja bekanntlich nicht statt und auch aus anderen Bereichen kennt man dieses Phänomen. Als anschauliches Beispiel sei die Kategorie "Best New Artist" bei den Grammy Awards genannt. Hier werden die "Next Big Things" im Bereich Pop-Musik gewählt. Die Gewinnerliste der letzten Jahre - 2007: Carrie Underwood; 2006: John Legend; 2005: Maroon 5; 2004 Evanescence. In dieser Reihenfolge: Langweilig; lang nichts mehr gehört; eh lieb aber recht eintönig; gibt es die noch?

Auch wenn der Titel "Next Big Thing" oder "Best New Artist" nicht notwendigerweise ein kommerzielles Todesurteil darstellt - viele so betitelte Konzepte, Ideen und offensichtlich auch Künstler bleiben hinter den oft zu hohen Erwartungen zurück. Da verblasst die kurzfristige Faszination mit einem Thema, wenn man sich täglich damit beschäftigen muss. Bei der betroffenen Person bleibt eine kognitive Dissonanz - man fühlt sich ge- und enttäuscht von dem so vielversprechenden Neuen und macht sich auf die Suche nach etwas Anderem...etwas Neuem.

Sehr interessant ist da eine Aufstellung von Nigel Pendse und Carsten Bange - ein Dutzend "Next Big Things" im Business Intelligence-Bereich, die nicht eingetreten sind. Hypes wie Executive Information-Systeme und Balanced Scorecard-Tools oder Data Mining und Real-Time BI. Wo sind sie geblieben?
>> The Missing "Next Big Things": A dozen 'next big things' that did not happen

Lustigerweise hat Bill Baker, ein Microsoft-BI Guru, beinahe zeitgleich das nächste "Big Thing in BI" angekündigt: "Return on Investment". Nachdem die meisten Unternehmen bereits eine BI-Lösung eingeführt haben, legen sie im nächsten Schritt den Fokus darauf, ihre Investitionen in diesem Bereich zu amortisieren. Die Microsoft-Strategie lautet hier: BI für alle Mitarbeiter im Unternehmen. Die Infrastruktur und die Data Warehouses gibt es ja schon, Excel ist auch schon auf den Arbeitsplätzen installiert und den Anwendern vertraut. Das Potenzial, nach einer priviligierten Gruppe nun alle Mitarbeiter mit BI-Möglichkeiten auszustatten, ist enorm. >> The Next Big Thing in BI 

Ich würde sagen, wir treffen uns in einem Jahr wieder hier und sehen nach, was mit "ROI in BI" passiert ist. Und mit dem "Best New Artist 2008"...wer war nochmal Amy Winehouse?

posted by Martin Zimmermann

Der österreichische Server Launch im Rahmen der Big>Days 2008 ist gelaufen. Das Interesse war enorm, auch der Besucherstrom war überwältigend.
2021 Teilnehmer konnten wir insgesamt in den 4 Veranstaltungsorten begrüßen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen definitiv die 3 Launch-Produkte und auch die Keynote fokussierte auf Windows Server 2008, SQL Server 2008 und Visual Studio 2008. Damit hat sich der Trend, der sich auch schon im Vorjahr abgezeichnet hat, fortgesetzt: Server-Themen stehen hoch im Kurs!

Falls Sie es nicht geschafft haben, uns auf der Launch-Veranstaltung zu besuchen,  lesen Sie nach, was wir alles auf den Big>Days 2008 erzählt haben.

Besondere Freude hatten die Besucher an den kurzen Filmen zum Windows Server 2008, die ich unserem Leserkreis nicht vorenthalten möchte:

Auf der Webseite www.serverunleashed.com gibt es noch einiges mehr ;) zum neuen Windows Server 2008.

Welche Server-Themen interessieren Sie? Schreiben Sie uns!

posted by Hans Berndl

Neulich kam eine Kollegin zur Tür herein und war so begeistert, dass ihr schon die schlichte Wiedergabe der Chronologie der Ereignisse zu schaffen machte. Ihre Begeisterung hatte zwei Namen und die hießen SharePoint und InfoPath. Der Rest war der chaotische Versuch, ein Gespräch wiederzugeben, das im besten Wortsinn ausufernd war.

Das kommt nicht von ungefähr. Denn wer heute über BI redet (und den SQL Server meint), kommt irgendwann auch auf SharePoint zu sprechen. Und wer Kommunikation sagt, also Exchange meint, der wird irgendwann auch über Zusammenarbeit reden und an SharePoint denken. Diese Verschränkung fällt auf und ist wahrscheinlich auch ein Grund dafür, warum SharePoint in der Microsoft Strategie so wichtig und heute so gefragt ist, wie nie zuvor.

Verantwortlich für den Erfolg von SharePoint sind sicherlich auch seine im Windows Server kostenlos enthaltenen Services (WSS), mit denen Fachabteilungen sehr schnell und so einfach individuelle Team-Sites, Weblogs, Wikis oder Anwendungen für das Projektmanagement oder die Dokumentenverwaltung realisieren können, dass sie dazu nicht einmal die Hilfe der IT-Abteilungen benötigen. Ein Bottom-up-Ansatz, der unterschiedlichste Mash-ups zulässt und damit viel zur Akzeptanz von Microsoft SharePoint beiträgt.

imageAuf der anderen Seite ist gerade die neue Version in Gestalt des Microsoft Office SharePoint Server 2007 entscheidend dafür, dass das Produkt so gefragt ist, wie nie zuvor. Bill Gates sprach im März von 100 Millionen verkauften Lizenzen und Mike Gotta, Analyst beim Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Burton Group meint in der Computerwoche sogar: "Ich habe nichts Vergleichbares gesehen, seitdem Lotus Notes auf den Markt gekommen ist."

Grund genug, in Zukunft die Vielseitigkeit der SharePoint-Plattform und seine Schnittstellen zu SQL und Exchange etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und mit dem Blick auf die Praxis zu schauen, wie Collaboration, Portaltechnik, Search,  Enterprise Content Management (ECM), Business Process Management (BPM) und Business Intelligence (BI) zusammenhängen.

Ihre Fragen sind dabei mehr als erwünscht!

Ich werde Sie an Peter Pallierer, seines Zeichens Technical Specialist bei Microsoft Österreich, weiterleiten und gemeinsam mit ihm die Serie gestalten. Im übrigen war er es auch, der meiner Kollegin den Kopf (mit SharePoint) verdrehte ;-)

posted by Wolfgang Tonninger

Green IT ist in aller Munde. Man redet gern und viel darüber - vielleicht auch deshalb, weil es ein Thema ist, mit dem man soziale Verantwortung zeigen kann und trotzdem nichts dafür tun muss. Denn Green IT - so die landläufige Meinung - betrifft ja immer die Anderen. Die großen Rechenzentren und nicht die kleinen IT-Abteilungen.

Dass dem nicht so ist, zeigt Steffen Krause in seinem Blogbeitrag "Lights Out - Strom sparen für Home Server", in dem er auf ein gleichnamiges Addin verweist, das Martin Rothschink Ende März veröffentlicht hat: "Dieses Addin ermöglicht Stromsparen ohne Komfortverlust. Man kann den Homeserver kalendergesteuert aufwecken und schlafen schicken und/oder man kann einstellen, dass er schlafen geht, wenn keine Clientcomputer mehr aktiv sind."

image

 

 

 

Das Addin sorgt auch für die grafische Darstellung der Laufzeiten von Clients und Server im Home-Netzwerk

Der Clou dabei: Das Addin enthält auch ein kleines magisches Paket, das sofort an den Homeserver geschickt wird, sobald ein Client "aufwacht" und arbeiten will und sorgt auch dafür, dass er während der Sicherungszeiten seinen "Dienst" macht. Einfach ideal für zuhause.

Das Problem dabei: Spätestens jetzt geht Green IT auch Sie etwas an!

posted by Wolfgang Tonninger

Haben Sie Zeit gehabt, sich die Rede von Ray Ozzie auf der MIX 08 anzuhören? Nein? Sie hatten wichtigeres zu tun? Wie immer? Gut, aber sagen Sie nicht, Sie waren nicht da, als sich die Welt, wie wir sie gewohnt waren, verabschiedete. Sie meinen, dass angesagte Revolutionen in der Regel ausbleiben? Auch damit haben Sie recht und die Praxis auf Ihrer Seite.

Denn vom papierlosen Büro zu träumen ist heute noch immer so abwegig wie von der papierlosen Toilette. Trotz Bluetooth stolpern wir täglich über Kabel. Software kommt immer noch nicht aus der Steckdose. Und "Cloud Computing" ist bestenfalls etwas für Technopoeten.

ozzie Und doch: Wenn man Ray Ozzie genau zuhört, dann könnte man schon manchmal meinen, er würde Microsoft gerade neu erfinden: “…if you look at the innards of a Yahoo or a Microsoft, an MSN, or a Google, you will see the people who have designed the systems and have taken a number of the things we’ve learned in the enterprise space. We have to throw them away, because the way that we did it in the enterprise space was more tightly coupled. We need to be more loosely coupled …" - David Weinberger würde sagen: "more loosely joined".

Ray Ozzie, Microsoft Chief Software Architect

Wir beginnen gerade erst zu verstehen, wie grundlegend eine durchgängig vernetzte Welt unser Leben und unser Denken verändern wird. Client/Server und Peer-to-Peer waren dabei nur Zwischenschritte in Richtung pulsierender Infrastrukturen, die Content, Services und Anwendungen zu einem lückenlosen Netz verdichten. Dan Farber interpretiert die Vision von Ray Ozzie folgendermaßen: "From what I can gather, Ozzie and team are working on the plumbing required to create a seamless mesh that can synchronize content, services and applications across a variety of devices and user scenarios via the Web as a hub."

Wie die Zukunft wirklich aussehen wird?

bowie Nehmen Sie das, was der weise David Bowie bereits 2002 über die Musik sagte, und ersetzen Sie dieses kleine Wort durch Software oder Service oder was immer Sie wollen: "The absolute transformation of everything that we ever thought about music will take place within 10 years, and nothing is going to be able to stop it. I see absolutely no point in pretending that it's not going to happen. I'm fully confident that copyright, for instance, will no longer exist in 10 years, and authorship and intellectual property is in for such a bashing. Music itself is going to become like running water or electricity. So it's like, just take advantage of these last few years because none of this is ever going to happen again. You'd better be prepared for doing a lot of touring because that's really the only unique situation that's going to be left. It's terribly exciting. But on the other hand it doesn't matter if you think it's exciting or not; it's what's going to happen."

posted by Wolfgang Tonninger

clip_image001Solid Quality Mentors und it-versity versammeln einige der renommiertesten SQL Server und Business Intelligence Experten Europas in Wien, um Ihnen den Solid Quality Summit 2008 zu präsentieren. Der Summit liefert in angenehmer, familiärer Atmosphäre die Vorzüge einer großen Konferenz. Selten findet sich außerhalb von Riesenveranstaltungen wie z.B. der  TechEd eine derartig illustre internationale Runde von Datenbankenexperten. Durch die begrenzte Anzahl an Teilnehmern  haben Sie die Möglichkeit, mit allen Mentoren und SQL Server MVPs Kontakt aufzunehmen und sich natürlich auch mit anderen Kollegen auszutauschen.

Es erwarten Sie:

  • 9 Solid Quality Mentoren aus 7 Ländern
  • 6 SQL Server MVPs
  • 4 One-Day-Classes (jeweils 2 Pre- bzw. Post Conference)
  • 30 Sessions in 2 Tracks

Sonderangebot:

Für die schnellsten 3 Ready Blog-Leser gibt es ein besonderes Angebot! Leiten Sie dieses Posting per E-Mail an Fritz Lechnitz von Solid Quality Mentors (mailto: FLechnitz@SolidQ.com) weiter und Sie sparen bei der Teilnahme am Summit EUR 600 (EUR 1390 statt EUR 1990).*

pickerlCode_sql08_SJED7GT3Mehr Informationen zu den Sessions, Classes und Speakern finden Sie hier >>

 * Konditionen Sonderangebot: Das Angebot kann für max. 2 Personen einer Firma in Anspruch genommen werden und gilt nicht rückwirkend für bereits angemeldete Personen.

posted by Martin Zimmermann

Interview: 4 Fragen an Geronimo Janosievics, mii ag

ReadyBlog: Ihr Thema bei den Big>Days 2008 ist das Zusammenspiel von Sharepoint Server 2007 mit Windows Server 2008 und SQL Server 2008. Was sind die Eckpunkte dieses Zusammenspiels für den Entwickler ….

JanosiGe GJanosievics: Einfacheres und eleganteres Management des Systems mit neuer Oberfläche für das Website-Management sowie die neue Powershell für einfachere Automation mit Hilfe von Skripten. Auf Basis Windows Server 2008 elegantes Virtualisieren, um vor allem Sharepoint Server Farmen zu hosten und einfach zu verwalten. Damit kann man echt in die Breite gehen!

Im Bild: Geronimo Janosievics, Head of Research & Development, mii ag

ReadyBlog: Gibt es ein persönliches Highlight bei den jüngsten Produktvorstellungen?

GJanosievics: Das ist sicher der Windows Server 2008 Core, der komplett ohne GUI auskommt und somit das Betriebssystem wesentlich schlanker ist. Vor allem für Serverfarmen und virtualisierte Server eine super Sache!

ReadyBlog: Das ist doch sehr interessant, dass das, was für den Anwender vor Jahrzehnten eine Revolution bedeutete, für den Entwickler heute rückgängig gemacht wird. Kann man das verallgemeinern, dass GUIs auf Entwicklerseite eigentlich nur stören bzw. zu klobig sind?

GJanosievics: Nein kann man nicht, da es sehr sehr stark von der Aufgabe abhängt, wann was besser ist. So können häufig wiederkehrende Tätigkeiten sehr viel einfacher über eine Shell, also Kommandozeile getätigt werden. Wichtig dabei ist, dass beide Zugänge in einem System möglich sind, also sowohl GUI als auch Kommandozeile. Hier geht Microsoft mit der Powershell einen sehr strukturierten Weg, da im Hintergrund immer derselbe Code ausgeführt wird, egal ob ich die Änderung in der Shell oder der GUI mache. Der Vorteil mit dem Core ist, dass ich mir Ressourcen für andere Dinge freihalten kann.

ReadyBlog: Stichwort: Informationsmanagement im Unternehmen. Wohin geht die Entwicklung und wo liegen für Sie nach wie vor die größten Pains/Challenges?

GJanosievics: Die größte Herausforderung liegt aus meiner Sicht nach wie vor weniger in der Technologie als im Know-how-Transfer in Richtung User. Die Bereiche Usability und Training liefern zweifellos den größten Hebel, um die neuen Technologien gewinnbringend einzusetzen.

ReadyBlog: Danke für das Gespräch.

Die Fragen stellte Wolfgang Tonninger

Interview: 4 Fragen an Stefan Sexl, pmOne

ReadyBlog: Viele Leute glauben noch immer, dass Business Intelligence und SQL Server Synonyme sind. De facto reden da Produkte wie SharePoint Server oder Performance Point Server ein wichtiges Wort mit. Wo beginnt für Sie Business Intelligence und wo endet sie?

SSexl: BI und auch Performance Management sind Analysten-getriebene Gattungsbegriffe, die oft noch nicht bei den Anwendern angekommen sind – das belegt auch eine aktuelle Barc Studie zu BI im Mittelstand - und durch die imageMarketingmaschinerien vieler Anbieter in dichten Nebel gehüllt wurden.

Die Anwender selbst denken nach wie vor in Planung, Reporting, Scorecards, Konsolidierung und Analyse - also in den Anwendungen, die sie zur Steuerung ihres Unternehmens benötigen. Und für die braucht man eben BI-Technologie und die genannten Produkte. Wo dabei BI exakt beginnt und endet, kann ich Ihnen nach 18 Jahren Praxis auch nicht zweifelsfrei definieren. Fragen Sie einfach in 10 Jahren nochmals nach!

Bild: Stefan Sexl, Chief Marketing Officer, pmOne AG

ReadyBlog: Ihr Thema bei den Big>Days 2008 ist Business Intelligence und wie man eine solche End-to-End-Lösung implementiert. An welche Enden denken Sie?

SSexl: Der Anfang ist der Willen des Anwenders, mehr über sein Geschäft zu erfahren und es besser planen zu können. Das Ende ist ein zufriedener Referenzkunde!

ReadyBlog: End-to-End-Lösung heißt ja auch, dass der Informationsfluss über alle Systeme hinweg nahtlos funktioniert. Wie beurteilen Sie vor diesem Hintergrund den Bereich SAP:Duet?

SSexl: BI ist etwas, das in allen möglichen Systemen zur Verfügung gestellt werden sollte und eigentlich keine spezialisierten, eigenen Front-Ends benötigt. Dies wird beispielsweise durch in Excel integrierte BI-Produkte unterstrichen, die bei den Anwendern die mit Abstand populärsten sind. Warum? Weil die Anwender BI dort wollen, wo sie ohnehin schon sind: in den Werkzeugen, die sie täglich benutzen. Das selbe Prinzip gilt auch in anderen Bereichen: Die Anwender wollen möglichst viel Funktionalität aus ein paar Desktop-Werkzeugen wie Exchange und Office steuern. Daher ist Duet eine aus unserer Sicht logische und gute Sache.

ReadyBlog: Was sind die häufigsten Fehler, die IT-Pros beim Einsatz von Business Intelligence Systemen machen?

SSexl: Der größte Fehler liegt wahrscheinlich schon in Ihrer Fragestellung: BI ist ein Werkzeug zur Unterstützung von Fachanwendern, und diese sollten BI treiben. Wir sehen es als Aufgabe der IT, eine professionelle Infrastruktur bereitzustellen, in der sich Fachabteilungen schnell und möglichst autonom „bedienen“ können. Der Ansatz, BI-Systeme wie ERP-Systeme einzuführen – also als umfangreiches, langwieriges Projekt, bei dem die Fachabteilung konzipiert und die IT-Abteilung umsetzt  – funktioniert bei den schnellebigen BI-Systemen erfahrungsgemäß nicht.

ReadyBlog: Danke für das Gespräch.

Die Fragen stellte Wolfgang Tonninger

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