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Diese provozierende Frage stellte Gartner Analyst David Cappuccio in seinem jüngsten Blogpost. Nicht irgendwo unter ferner liefen wohlgemerkt, sondern im Titel. Und wenn es dort heißt: "Just a thought", scheint es beinahe so, als wäre er von seiner eigenen Courage überrascht worden.

Warum es VMware genauso gehen sollte wie NetWare in den 90ern (fällt Ihnen die Namensähnlichkeit auf?) - dieser Gedanke basiert auf einer Parallele, die Cappuccio zwischen Windows 95 und Hyper-V zieht; einer Parallele, die erst bei näherem Hinsehen ihre Sprengkraft entfaltet:

"What Novell and their clients loved was Novell’s technology, and the thought that anybody, especially Microsoft running that paltry LAN Manager product, could supplant them was heresy. Every year new products (or plans) were announced, and every year the fan club grew. But in the background there was a small chink in the armor, led by a commodity product that was available everywhere. Windows 95 was released to great fanfare from the media as a desktop OS but bundled under the covers was a TCP/IP stack and some reasonable peer to peer capabilities. Nobody really cared, especially the Novell fans (you can start thinking about hyper-V here, bundled into Windows 7, just as a heads up)."

Das Interessante an dieser Parallele ist, dass der offene Schlagabtausch zwischen den Produkten damals - in den 90ern - ausblieb, und Novell von der Geschichte gleichsam über die Hintertreppe überholt wurde. Lesen Sie weiter:

"As more and more of those new machines came in with Windows 95, more and more companies began using this free IP stack and good enough networking as a departmental alternative to “enterprise Netware”, or in some cases as a departmental add-on.  Novell announced Netware 4.0 with NDS (Netware Directory Services) and while an elegant product in it’s own right, nobody really cared.  It became the Betamax of it’s generation – a great technology that was more complex (or complete) than most customers needed and the march towards good enough networking continued.  It wasn’t until years later that Active Directory from Microsoft even came close to doing what NDS could do, but by that time it no longer mattered, Netware was on the long slide to Nevermore."

Sie fragen sich, was das alles mit VMware zu tun hat? Cappuccio stellt sein Zielfernrohr langsam scharf ...

"Well, let’s see;  VMware owns the market, well above 90%, and continues to come out with more and more innovative products.  VMware has a loyal following of customers who see no reason to change direction – after all, the product works, the vision is sound, and the future is clear.  But lurking in the background is this little thing called hyper-V;  not as robust, or as tested as VMware, with almost no install base, and certainly not ready for prime time in most peoples minds.  However, it will be an integral part of Windows 7, Windows Server 2008 and Windows Server 7 in 2010.  Why should you (or VMware) care?  Because like “free networking”, or “free SharePoint”, hyper-V will get used, slowly at first, but as more and more systems get installed the base will increase and within just a few short years companies will discover “(surprise, surprise!) that they have business applications running on both VMware and Hyper-V." 

... und holt schließlich zum entscheidenden Argument aus: 

"We all run heterogeneous environments anyway, right? But if over time I have two VM’s and need to manage them – which management tool do I use?  And here’s the rub – VMware is making great management tools – for managing VMware. But Microsoft’s management suite is designed to manage multiple VM’s from multiple vendors, including VMware. Now, if you find yourself in a situation where VM’s of all types are proliferating with each new system brought in (and they will), the key to reducing your complexity becomes the management tools – and over time standardization of the core products tends to track towards those tools. If the choice is multiple tools to manage multiple vendors vs. a single tool, which decision will most likely prevail?  And if you eventually standardize on a single management tool, what’s the likelihood that the “preferred” platform was one designed specifically to run under that vendors tool suite? 

Wie gesagt, nur ein Gedanke. Aber interessant ist er, oder nicht?

posted by Wolfgang Tonninger

Wissen Sie eigentlich – ohne lang nachzurechnen – wieviel Sie für Strom, Gas und Heizung in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus zahlen? Und wissen Sie auch, ob Sie im Vergleich zu anderen Haushalten in Ihrer Umgebung vielleicht zuviel zahlen? Und wissen Sie schlußendlich, mit welchen Maßnahmen Sie wieviel Ihrer Energiekosten sparen könnten?

Um solche Fragen schnell zu beantworten und etwa die Entscheidung für geeignete Sanierungsmaßnahmen im Eigenheim besser treffen zu können, wurde nun ein neues Service angekündigt. Vor einigen Tagen hat Microsoft die Beta-Version von Microsoft Hohm für US-Kunden veröffentlicht. Bald soll das Angebot auch für die restliche Welt verfügbar sein und es sieht vielversprechend aus, wie das folgende Video von Channel 9 zeigt:

Get Microsoft Silverlight

Mehr Informationen: www.microsofthohm.com

posted by Martin Zimmermann

In diesem kurzen Interview mit dem Wall Street Journal gibt Microsoft-CEO Steve Ballmer einige gute Tipps, wie man ein Meeting mit ihm gestalten sollte. In Wirklichkeit sind es Basics, die im Arbeitsalltag aus unterschiedlichen Gründen oft zu kurz kommen.

Die Unterlagen vorher schicken? Lieber nicht, dann könnte sich ja wer vorbereiten. Gleich zum Punkt kommen? Auf keinen Fall, damit füllt man doch keine Stunde Meeting-Zeit. Fragen und Interaktion zulassen? Ganz gefährlich.

Warum eigentlich? Wenn man einen Executive so einfach glücklich machen kann:

posted by Martin Zimmermann

Bei uns heißt das Christkind! Egal. Jedenfalls gibt’s im Security-Bereich schon morgen eine „schöne Bescherung“: was Neues für alle. Und morgen dürfen wir auch sagen, wie es heißen wird.

Und weil es schwer ist, über etwas zu reden, das noch keinen Namen hat, nennen wir es solange „Morro“. Morro bietet Basissicherheit für alle und kostet nix. Das ist doch cool, oder? Eine Consumer-Lösung von Microsoft im Security-Bereich Echtzeitschutz (real-time protection) gegen Viren, Spyware und andere Schadsoftware, die gratis angeboten wird.

Bleibt die Frage, wie differenziert sich diese Lösung, von den bereits existierenden Security-Lösungen von Microsoft die unter dem Namen Forefront bekannt sind.

 

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Business Ready Security auf microsoft.com versucht es zu erklären und hilft, die Unterschiede zu verstehen.

Unsere Welt wird immer komplexer, die Angriffe in unseren Netzwerken immer trickreicher.

Darum kommt in den nächsten Monaten auch Verstärkung in der Business-Schiene unserer Security-Technologien in Form von neuen Versionen. Das Spektrum des Updates reicht von komplett NEU (Forefront “Stirling”), “fine tuned” bis zu “complete makeover” (Threat Management Gateway und Unified Access Gateway).

 

Forefront - Roadmap

Mit dem Forefront-Portfolio können Sie den Herausforderungen im Security-Bereich in Ihrer Geschäftswelt entgegentreten und ruhiger schlafen. Zuhause hilft in Zukunft Morro und morgen wissen wir auch wie es heißen wird.

 

posted by Hans Berndl

Was Microsoft am 1. Juni auf der Electronic Entertainment Expo (E3) vorgestellt hat, wird nicht nur die Unterhaltungsindustrie revolutionieren, sondern vielleicht auch die Zukunft sämtlicher Social Media. Auch wenn der Pressetext solche Konvergenzen nicht explizit anschneidet - sie liegen auf der Hand. Denn Natal baut auf dem weltweit ersten Steuerungssensor, der "sämtliche Körperbewegungen in 3-D aufnehmen kann, während zeitgleich auf Befehle, Richtungsänderungen und sogar Veränderungen in der Stimmlage reagiert werden kann."

Dazu der Filmemacher Steven Spielberg, der das Projekt Natal präsentierte: „Der nächste Schritt, den wir in der Welt der interaktiven Unterhaltung gehen müssen, ist, die Controller verschwinden zu lassen."

Schauen Sie sich das an!

posted by Wolfgang Tonninger

Wer kennt es nicht – das leidige Thema der Arbeitszeiterfassung, das mit jedem Tag zugleich altmodischer und geschäftskritischer wird? Denn obwohl sich unsere Arbeitsweisen (MultiTasking, MicroProjecting) in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert haben, scheint die Erfassung von Arbeitszeit und –inhalt davon weitgehend unberührt geblieben: Die Person, die über ihre Arbeit aus vielfältigen Gründen Protokoll zu führen hat, unterbricht diese regelmäßig, um Aufzeichnungen zu machen.

Nun sind die software architects rund um Rainer Stropek mTimeCockpitLogoit ihrem neuesten Entwicklungsprojekt Time Cockpit  dabei, diesen ehernen und mühsamen Prozess vom Kopf auf die Füße zu stellen. Was bedeutet, dass der User nicht mehr für die Software arbeitet, sondern die Software für den User.

image „Genau an dieser Stelle setzen wir an und drehen den Spieß um“, bestätigt uns Rainer Stropek. Time Cockpit ‚beobachtet‘ den User bei seiner Arbeit und bietet ihm die Möglichkeit, die notwendigen Zeitaufzeichnungen im Nachhinein sehr exakt durchzuführen, diesen Prozess sogar zu einem großen Anteil zu automatisieren. Entscheidend dabei ist, dass Time Cockpit dabei weitgehend im Hintergrund bleibt und die Arbeit des Benutzers weder beeinflusst noch unterbricht.

Wir sind davon überzeugt, dass gute Technik solange wie möglich unsichtbar bleiben und sich den Arbeitsweisen der User anpassen muss. Erst wenn der Benutzer bereit ist, sich von seinem Arbeitsfluss her explizit dem Thema der Zeiterfassung zu widmen (z.B. am Tagesende, am Ende einer Woche, am Monatsende im Rahmen des Verrechnungsprozesses) tritt Time Cockpit in Erscheinung.“

Technisch gesehen ist Time Cockpit ein Netzwerk aus soft- und hardwarebasierenden Sensoren, die in der Lage sind, verschiedene Aspekte der Tätigkeit einer Person aufzuzeichnen: Geografische Position, Benutzungsverhalten von elektronischen Geräten (PC, Laptop, Mobiltelefon, etc.), Kommunikation (klassisches Telefon, Instant Messaging, IP-Telefonie, Mobiltelefon, etc.) und vieles mehr. Die gesammelten Sensordaten werden mit heuristischen und statistischen Verfahren sowie mit Hilfe von Algorithmen aus dem Bereich des Machine Learnings bereinigt, analysiert und aufbereitet. Moderne Ansätze der Informationsvisualisierung und Benutzerschnittstellengestaltung ermöglichen dem Anwender, die aus den Sensordaten durch das System erkannten Tätigkeiten und Kontextinformationen (Kunde, Projekt, Art der Tätigkeit, etc.) zu verifizieren, anzupassen und schlussendlich in weiter zu verarbeitende Zeitbuchungen umzuwandeln.

Wir wünschen dem Projekt der software architects, das eine Entwicklungskoproduktion mit den Research Studios Austria und der Donau Universität Krems ist und seit Mai 2009 von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) mit einem Gesamtbudget von ca. 300.000 Euro unterstützt wird, viel Erfolg!

posted by Wolfgang Tonninger

Welches Unternehmen ist mit der Effizenz seiner Prozesse schon völlig zufrieden? Es hakt doch immer wieder an zu vielen heterogenen Quellsystemen, die historisch gewachsen sind und an Frontends, die aufgrund ihrer mageren Benutzerfreundlichkeit diese Bezeichnung gar nicht verdienen.

Mit SharePoint Server und BizTalk Server bietet Microsoft zwei wunderbare Informationsdrehscheiben – einmal für die Human Workflows (SharePoint) und einmal für die Geschäftsprozesse dahinter (BizTalk). So müssen sich Endbenutzer nicht mit unterschiedlichen Systemen plagen, sondern können über vertraute Tools, wie Portale oder Microsoft Office auf Daten zugreifen. Und die IT hat die Sicherheit und Transparenz von automatisierten Datenströmen und Prozessen.

Klingt gut, und ist Thema eines speziellen Workshops – gleich anmelden:

Workshop: Integration von SAP mit Microsoft-Technologien

Termin: 29.6. – 1.7.2009, Ort: Microsoft Österreich, Am Euro Platz 3, 1120 Wien
Weitere Informationen und Anmeldung, Teilnahmegebühr: EUR 490,-

posted by Martin Zimmermann

Das Café Sperl bot den passenden Rahmen für ein Gespräch über "Business Intelligence to the Masses" und die neue BI-Strategie von Microsoft. Wimageir führten es mit Martin Zimmermann, seines Zeichens Blog-Mitstreiter und BI-Verantwortlicher in der Server Business Group von Microsoft Österreich, sozusagen in den eigenen Reihen: ungezwungene Fragen und ungeschminkte Antworten.

Hier ein Auszug aus dem Business-orientierten Teil. Wenn Sie mehr über die produktstrategischen Hintergründe (wie die Zukunft des PerformancePoint Server oder die Annährung von SharePoint Server und SQL Server) wissen wollen, dann lesen Sie die mindestens ebenso spannende Langversion am Serverweb!

Herr Zimmermann, es ist nicht lange her, da war Business Intelligence etwas total Elitäres und für Leute gedacht, die im stillen Kämmerlein irgendwelche Datenwürfel (Cubes) solange wendeten, bis sie daraus etwas ablesen konnten. Warum ist plötzlich alles anders?

image MZimmermann: Solche Leute gibt es heute auch noch, auch wenn ihre Beschreibung ziemlich überzeichnet ist. Entscheidend ist, dass heute die Türen zum Data Warehouse aufgestoßen sind und wettbewerbskritische Informationen den Leuten im Unternehmen, die mit Entscheidungen zu tun haben, direkt zur Verfügung gestellt werden. Damit rückt plötzlich der kommunikative Aspekt von Business-Intelligence in den Vordergrund. Denn was nützen die besten Auswertungen, wenn sie nicht kommunizierbar sind …

… weil jeder ein anderes Tool im Einsatz hat?

MZimmermann: Exakt! In der Praxis haben wir unterschiedliche Menschen, Teams, Abteilungen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Was passiert? Weil Sie vom Unternehmen nicht das bekommen, was sie brauchen, bauen sie sich selber irgendwelche Reporting-Tools – und produzieren damit ein Chaos, das für die IT-Abteilungen kaum mehr zu administrieren aber auch für die Anwender unbefriedigend ist, weil die Betrachtungsweisen und Auswertungen, die jeder ins Meeting bringt, nicht mehr zu vergleichen sind.

Kann es nicht sein, dass man das Data Warehouse zu sehr geöffnet hat und jetzt feststellen muss, dass BI eben doch kein Selbstbedienungsladen ist.

MZimmermann: So einfach ist das nicht! Mit der Self-Service-Analyse, die in der nächste Version des SQL Server hinzukommen wird, werden dem Endbenutzer, der kein Datenbank-Vorwissen hat, neue Möglichkeiten geboten, um persönliche Analysen zu machen, die seine Produktivität steigern. Das ist der „Selbstbedienungsladen“, den Sie meinen, und der ist wichtig. Auf der anderen Seite muss BI aber immer auch ein „Versandhaus“ sein, das vorkonfektionierte Lösungen anbietet – mit klar definierten KPIs (Key Performance Indicators) und Zielen, die an der Unternehmenskultur ausgerichtet sind.

Weil die Gefahr besteht, dass jeder seine eigenen Reports zieht, die  unterschiedlichen Perspektiven im Meeting jedoch nicht vergleichen kann - eben weil die organisatorische Einbettung fehlt?

MZimmermann: Richtig. Und deshalb versuchen wir hier einen Spagat – der die Bedürfnisse des Benutzers und sein Verlangen nach größtmöglicher Flexibilität ebenso berücksichtigt, wie die Anliegen der IT-Abteilung, die im Sinne der Unternehmensziele eine Kontrollinstanz sein muss, die für die Einhaltung von Standards in bezug auf Werkzeuge, Fragestellungen und Reports sorgt. Diese Alignment-Aufgaben einer organisatorisch verankerten BI wird der neue SharePoint Server als Vermittler zwischen der BI-Infrastruktur (mit dem SQL Server) und den Office-Anwendungen übernehmen.

Wie dynamisch kann man sich das Verhältnis von Personal BI (Ad-hoc Abfragen) und Organizational BI (Template-basiert) vorstellen?

MZimmermann: Sehr dynamisch. In den neuen Versionen wird es für den Admin möglich sein, aus einer Self-Service BI eine Organizational BI zu machen und damit auf die Anforderungen der Anwender zu reagieren. Wenn er sieht, dass viele Leute im Unternehmen immer wieder die gleiche Datenbankabfrage starten, kann er daraus einen Standardreport machen und ihn über das Sharepoint-Portal zur Verfügung stellen.

Was bedeutet diese organisatorische Ausrichtung der BI für die Rollenbeschreibung des IT-Managers?

MZimmermann: Während seine Aufgabe früher vor allem darin bestand, Datenbankserver aufzustellen und zu überwachen und Reports zu ziehen, ist er jetzt Service-Anbieter für die Fachabteilungen und muss sich um die Etablierung und Einhaltung eines Regelwerks kümmern, das mit den Unternehmensrichtlinien übereinstimmt. Der Vorteil: In Zukunft wird es einfacher sein, einen IT-Manager vom Business-Nutzen einer Lösung zu überzeugen, weil sein Job auch davon abhängt, dass er IT nicht als Kostenstelle, sondern als Produktivmotor begreift.

Stichwort Kosten: Was bringen all diese Veränderung auf der Kostenseite der Unternehmen, die Ihre Lösungen einsetzen?

MZimmermann: Eigentlich hilft alles, was wir bisher gesagt haben, auch dabei, die Kosten zu senken: 1) Wenn der Wildwuchs in Bezug auf Analysetools gestoppt wird, kann man bei Lizenzkosten, Supportkosten, Schulungskosten und Verwaltungskosten entscheidend einsparen. 2) Gleichzeitig führt die nahtlose Interaktion zwischen User und IT Back-End zu einer Standardisierung der Abfragen und damit wiederum zu produktiveren Mitarbeiter. Da haben wir 3) noch gar nicht davon gesprochen, was sich das Unternehmen ersparen kann, wenn durch das Alignment der früher getrennten Bereiche Entscheidungen präziser und rascher getroffen werden.

Was bedeutet für Sie dir Rede von einer „pervasiven BI“? Wie weit geht für Sie diese „Durchdringung“?

MZimmermann: Dass der Umgang jedes einzelnen Mitarbeiter mit Daten zur Intelligenz des Unternehmen beiträgt. Dass es nicht mehr die BI-Brille gibt, die man sich aufsetzt, sondern BI integrativer Bestandteil von Zusammen-Arbeit und Kommunikation ist. Und dass die Leute im Unternehmen gar nicht mehr wissen, welche Tools sie nun einsetzen, weil jedes einzelne Werkzeug eingebettet ist in eine intuitiv zu bedienende Office-Oberfläche.

Danke für das Gespräch.

Das Gespräch führte Wolfgang Tonninger

Es ist wieder einmal an der Zeit, die aktuelle Microsoft-Werbelinie unter die Lupe zu nehmen – auf diesem Blog bereits eine schöne Tradition. Worum geht es diesmal? Bing.

Bevor Sie Bing gleich googlen – besser hier nachlesen, was wirklich dahinter steckt. Microsoft hat sich in den letzten Jahren schwer getan, den Kunden näher zu bringen, dass es eine alternative Suchmaschine zu Google anbietet. Vor allem auch deshalb, weil es keine echte Alternative war (Ehrlichkeit tut manchmal weh). Und selbst wenn man die Microsoft-Suche ausprobieren wollte, musste man wissen wie sie gerade heißt, um sie zu finden: War’s jetzt MSN Search? Live Search? Hmmm…jetzt also Bing.

Die Suchmaschine – Verzeihung: Entscheidungsmaschine – Bing ist sehr gut geworden. Und auch die Werbung dazu, wie ich finde. Neben dem Feelgood-Video zur Einführung sind vor allem die beiden Werbespots ausgesprochen nett und bringen auf den Punkt: die Welt braucht keine neue Suchmaschine…sondern einen One-Stop-Shop für alles, was mich im Internet interessiert. Wenn ich etwa eine Reise buchen will, suche ich keine Links – ich suche das beste Angebot. Am besten gleich mit Bewertungen von anderen Benutzern und ohne mich durch Dutzende Links durchklicken zu müssen. Mir macht das Internet seit Bing wieder ein bisschen mehr Spaß.

Und was meinen Sie? Braucht die Welt Bing? Bing and decide!

posted by Martin Zimmermann

Wir sprachen mit Christoph Moser, Head of Professional Services bei der Infoniqa Informationstechnik GmbH.

ReadyBlog:
Herr Moser, Sie realisierten mit Infoniqa in den letzten Jahren zahlreiche Projekte im Bereich Server-Virtualisierung. Ist die Virtualisierungstechnologie mittlerweile in der Praxis angekommen oder gibt es noch große Berührungsängste von Seiten der Kunden?

CMoser: Es mag vielleicht überraschend klingen, aber ich kenne kaum Kunden, die beim Betrieb Ihrer imageIT-Infrastrukturen ganz ohne Virtualisierung auskommen. Das war vor 4 oder 5 Jahren anders. Da war man mit einem solchen Projekt noch bei den Early Adoptern.

ReadyBlog: Von welchen Unternehmensgrößen sprechen Sie?

CMoser: Unsere Erfahrung zeigt, dass Virtualisierung kein Größenpickerl hat. Und ab 100 Mitarbeiter aufwärts kommt man um das Thema kaum mehr herum.

ReadyBlog: Von woher nähern sich Ihre Kunden dem Thema?

CMoser: Definitiv geht es bei den meisten Kunden zunächst um Fragen rund um Verfügbarkeit und Konsolidierung. Aber eigentlich geben sich hier sehr viele Aspekte die Hand. Das ist ja auch die Stärke des Themas. Wenn ich im Rechenzentrum aufräumen will und damit Strom- und Hardwarekosten spare, dann werde ich die Virtualisierungstechnologie natürlich auch nutzen, um Serverinstanzen dynamisch bereitzustellen. Auch dem Thema Ausfallsicherheit kann ich mich durch den Virtualisierungsansatz ganz anders nähern.

ReadyBlog: Mit Virtualisierung steigt die Komplexität. Ist das ein Einwand, den sie öfter hören?

CMoser (schmunzelt): Auch wenn ich Sie enttäuschen muss: eigentlich gar nicht. Ich denke, dass die Werkzeuge, die einem heute für das Management von IT-Infrastrukturen zur Verfügung stehen, sehr einfach und simple sind. Ich sehe da weder ein Kluft noch einen gravierenden Unterschied. Nehmen Sie Aufgaben wie Monitoring, Alerting, Patch-Management – die gibt es da wir dort und sind unabhängig davon, ob ein es sich um einen virtuell oder physisch bereitgestellten Server handelt. Beim „Deployen“ werde ich mir aber wesentlich leichter tun, denn hier kommt die Hardwareunabhängigkeit richtig zum Tragen.

ReadyBlog: Da geht es ja auch um ganz neue Entwicklungsperspektiven für Infrastrukturen.

CMoser: Genau! Ein Beispiel: Durch den Hardware-unabhängigen Betrieb virtueller Maschinen können Sie diese bei einem Serverausfall einfach mitnehmen. Wie ein File, das Sie von einem auf den anderen Rechner ziehen. Wenn Sie sich die enormen Entlastungen für den Admin-Bereich vorstellen, werden Sie sich nicht wundern, dass Kunden auf solche Themen besonders gerne aufspringen.

ReadyBlog: Danke für das Gespräch

Die Fragen stellte Wolfgang Tonninger

Am 15. Mai 2009 ging die englischsprachige Version des Expertensystems Wolfram Alpha live. Wenige Stunden später kam es aufgrund temporärer Überlastungen der Server bereits zu kurzen Systemausfällen. Bei über 100 Millionen Abfragen in den ersten 10 Tagen kein Wunder.

Der Mann dahinter heißt Stephen Wolfram und widmet sich seit 20 Jahren nichts Geringerem als der Grundlegung einer neuen Wissenschaft: A New Kind of Science. Wolfram wer? Stephen Wolfram, the man who cracked the code of everything!

image"Alpha ist die erste Killer-Anwendung für NKS", schreibt Wolfram zum Start seines Expertensystems. "Da draußen in der Welt gibt es ein unglaublich komplexes Netz von Wissen, das in systematische imageZusammenhänge gebracht werden kann. [...] Aus NKS haben wir gelernt, dass sogar hochkomplexe Zusammenhänge ihren Ursprung in einfachen Regeln und simplen Programmen haben können. Das hat mich zu der Überzeugung geführt, dass Wolfram Alpha gebaut werden kann."

Tatsächlich ist Wolfram Alpha mit Google kaum vergleichbar – auch wenn die frappierend einfache Homepage mit nur einem Eingabefeld eine Ähnlichkeit nahelegt -, weil Alpha keine Suchmaschine ist, sondern einen neuen Zugang zu zahlenbezogenem Wissen und dessen Verarbeitung schafft. Alpha ist eine Maschine, die aus einfachen Fragesätzen neue Formeln baut. Das Problem dabei: die Sprache, mit der wir sie füttern, ist noch aus der alten Welt. Denken Sie an einen Formel-I-Boliden, den man beim Boxenstop mit Rapsöl auftankt: die Ergebnisse werden bescheiden sein - egal, wie gut das Auto auf der Straße liegt.

A New Kind of Science gibt’s übrigens auch als Online-Lektüre.

posted by Wolfgang Tonninger

Na gut, ein Nachmittag ist sicher nicht genug Zeit für ein ERP-Projekt – aber genau richtig für eine informative Veranstaltung mit branchenspezifischen Implusreferaten aus der Praxis und kreativen Networking-Möglichkeiten:

Microsoft lädt Sie ein zur Microsoft Dynamics Konferenz am 9. Juni 2009:

Genug unnötige Wege gelaufen? Wenn alles dringend ist, muss das Wichtige warten! Sie kennen das? Erfahren sie bei der Microsoft Dynamics Konferenz, wie Sie mit dem Einsatz von Branchenlösungen und im perfekten Zusammenspiel mit Office Prozesse durchgängig gestalten und Kosten senken.

Banner Weitere Informationen und Anmeldung >>

posted by Martin Zimmermann

Laut Gartner Group ist heute für 93% der Unternehmen Virtualisierung bereits ein Thema. "Kein Wunder" denkt sich, wer die aktuelle Studie von Steria Mummert Consulting zur Hand nimmt: Sie zeigt, dass die durchschnittliche Serverauslastung in Unternehmen teilweise nur 5 bis 25 Prozent beträgt.

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Kein Wunder auch, dass angesichts solcher Zahlen der Virtualisierungsmarkt  ordentlich in Bewegung geraten ist - nicht zuletzt dank Hyper-V und dem neuen Windows Server 2008 von Microsoft. Bereits im Herbst hielt das renommierte Marktforschungsunternehmen IDC fest, dass "vor allem Newcomer Microsoft, der erst Ende Juni sein Produkt Hyper-V fertig stellte, mit einem Marktanteil von 23 Prozent erstaunlich schnell Boden auf VMware gutgemacht hat. Der Erfolg von Microsoft geht zwangsläufig zu Lasten des Marktführers VMware, der im zweiten Quartal 2008 mit den Produkten ESX und VMware Server nur noch einen Anteil von 44 Prozent erreicht. In der Vergangenheit kam der Virtualisierungspionier regelmäßig auf Marktanteile von 70 Prozent und mehr." 

Vor diesem Hintergrund hat das Interview mit Gartner-Analyst Andy Butler Ende Jänner 2009 in der Computerzeitung beinahe etwas Trotziges: "Aus Gesprächen mit Kunden wissen wir, dass es bis jetzt nur geringe Verschiebungen weg von VMware und hin zu Microsoft gibt."

Ich denke, 18% Marktverschiebung sind keine Kleinigkeit. Ich denke auch, dass es an der Zeit ist, den Vergleich VMware versus Microsoft zu entideologisieren - zumal die Frage: "Entweder-Oder?" schon in naher Zukunft so nicht mehr gestellt werden wird.

posted by Wolfgang Tonninger

Nach den erfolgreichen BI & Breakfast-Veranstaltungen in Wien geht der Microsoft Gold Certified Partner pmOne mit den neuen Microsoft BI-Lösungen im Gepäck auf Tour durch Österreich!

Im Juni 2009 finden drei BI & Breakfast-Termine in Graz, Linz und Innsbruck statt – melden Sie sich am besten gleich an! Kommen Sie zu einem entspannten Frühstück und lassen Sie sich einen kompakten Überblick über Planung, Reporting, Dashboards und Data Mining mit Microsoft BI präsentieren!clip_image001

Die Termine im Detail:

- 17. Juni 2009: Graz, Hotel “Das Weitzer”
- 18. Juni 2009: Linz, Hotel “Courtyard by Marriott”
- 19. Juni 2009: Innsbruck, Hotel “Hilton Innsbruck”

Anmeldung und weitere Informationen:
www.pmone.at/bibreakfast oder per Mail an kontakt@pmone.com

PS: Auch am Microsoft BI-Webportal finden Sie viele aktuelle Infos, u.a. ein Video mit Donald Farmer, der die Fähigkeiten von SQL Server 2008 R2 im Zusammenspiel mit Microsoft Office 2010 demonstriert – sehenswert!

posted by Martin Zimmermann

Ich kann es nicht glauben. Und das auf unserem Blog: "XP-Modus wird zum Alptraum", steht da im Post von Wolfgang Tonninger, der - ebenfalls ungläubig - Gartner zitiert. Ich bin über die Gartner Sichtweise schockiert - auch weil wir so viel getan und geschrieben haben, um solche Positionen zu entkräften.
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Seit mehr als einem Jahr diskutieren wir hier das Thema Virtualisierung, seit mehr als einem Jahr bemühen wir uns um Darstellungen dieser Materie aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Wir haben alle Vorteile hervorgestrichen und dabei nie vergessen zu sagen, was damit an Verpflichtungen (vulgo: Nachteilen ) kommt, z.B. mehr Flexibilität bedeutet auf der anderen Seite mehr an Komplexität.

Um diese neue Komplexität zu beherrschen gibt es Management, genauer gesagt eine ganze Management Suite von Produkten mit dem Namen System Center aus dem Hause Microsoft. Sie ist Resultat einer Entwicklung seit 2003, die unsere Vision einer dynamisch verfügbaren und managebaren IT vorantreibt (Dynamic Systems Initiative). Weil es für uns wichtig ist, nach vorne zu schauen, und die Bedürfnisse, die durch neue Lösungswege entstehen, bestmöglich abzudecken.

Entscheidend dabei: Wir vergessen auch nicht, nach hinten zu schauen und diejenigen, die ihren eigenen Takt für Innovationszyklen haben. Durch unseren Respekt vor getätigten Investitionen stellen wir das Darwin`sche Diktum “survival of the fittest one” vom Kopf auf die Füße: Für die IT-Branche ist “survival of the most compatible” ein Gesetz, das die technische Bürde der Rückwärtskompatibilität ernst nimmt. Und ein Marktfaktor, dem - post-mortem - einige nicht mehr unter uns weilende Marken besser doch mehr Beachtung geschenkt hätten.

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Fazit: Der XP Modus bei Windows 7 ist zum einen das Ergebnis des Zuhörens und Eingehens auf die Wünsche unserer Kunden. Er zeugt auch von unseren Respekt vor getätigten Investitionen und unserer Bereitschaft, diese zu schützen. Er ist aber zum anderen auch die Bestätigung einer alten Weisheit, dass nämlich jede Entwicklung ihren Preis hat. There's no such thing as a free lunch - ist die höfliche Umschreibung, dass es nichts GRATIS gibt und Fortschritt und Flexibilität etwas kosten. Wobei sich diese Kosten nicht nur auf monetäre Leistungen beziehen, sondern auch auf organisatorische Vorleistungen/Hausaufgaben, die z.B. ein durchgängiges IT-Management von physischen und virtuellen Welten verlangt.

Machen Sie sich mit dem Thema Virtualisierung vertraut, und beschränken Sie sich dabei nicht auf den Aspekt der Server-Virtualisierung. Denn Virtualisierung kann viel mehr als Server konsolidieren. Virtualisierung kann Usability-Motor genauso sein wie der entscheidende Kostenbremser - und das gleichzeitig, wohlgemerkt!Denken Sie ganzheitlich, wenn Sie an Virtualisierung denken. Denn Virtualisierung ist kein Thema, das Sie hinter verschlossenen IT-Türen abhandeln können - weil Virtualisierung immer auch ein Business-Thema ist.

Die technischen Details und ersten Eindrücke vom XP Mode, sind übrigens - in epischer Breite - am Vista Blog - XP Mode getestet von Georg Binder nachlesen.

posted by Hans Berndl

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