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Wir sprachen mit Claudia Virag-Sulzenbacher (Bild), Web-Consultant für KMUs und Master Mind hinter der Online-Plattform Enjoy Living, über Möglichkeiten und Hürden beim Einsatz von Social Software.

foto1 Frau Virag-Sulzenbacher, was ist der Grund dafür, dass kleinere Unternehmen ihre Web-Auslagen oft immer noch wie Abstellräume benutzen?

ClaudiaVS: Das hat damit zu tun, dass es im Bereich Web-Design kein einheitliches Umsetzungsniveau gibt und viele Unternehmen in Österreich immer noch davon ausgehen, dass die Gestaltung Ihrer Homepage nichts kosten darf. Daher wird vielfach einem Bekannter oder Verwandten, der irgendwann einmal ein Buch über Webseitenerstellung gelesen hat, zum „Freundschaftspreis“ die Gestaltung der Website überlassen.

Mit dem Effekt, dass man sich mit dem Webauftritt, der ein Schritt der kommunikativen Öffnung und in den Markt sein sollte, nur Unzufriedenheit und Abhängigkeiten einhandelt. Das sind kleine Tragödien, die sich hinter Unternehmenstüren abspielen, weil einem danach meist die Hände gebunden sind, etwas zu verändern.

Wie kann man sich davor schützen?

ClaudiaVS: Zuallererst indem man Kostentransparenz und eine gewisse Modularität einfordert. Das Prinzip von vorgefertigten Web-Modulen, die individuell angepasst werden können, hat für den Kunden viele Vorteile: es ist günstig und es bietet ihm einen Rahmen, in dem er sich die wichtigsten Fragen im Zusammenhang seines Web-Auftritts automatisch stellen muss. Zu guter Letzt muss man dem Kunden einen eigenen Administrationsbereich bieten, über den er seine Webseite jederzeit selbständig und ohne jegliche Programmierkenntnisse warten und erweitern kann. Alles andere ist Kundenknebelung, also falsch verstandene Kundenbindung.

Welche Möglichkeiten haben kleinere Unternehmen, das Web als Marketing- oder CRM-Instrument einzusetzen?

ClaudiaVS: Da gibt es viele Möglichkeiten im Bereich themenspezifischer Werbung, Suchmaschinen-Marketing und individualisierter Kommunikaiton, die heute oft noch ausgelassen werden. Mund-zu-Mund Propaganda ist nicht erst seit Einführung des Internets ein wichtiges Instrument zur Neukundengewinnung. Online-Networking basiert auf demselben Prinzip. Und wie im wirklichen Leben, geht es auch hier nicht um einmalige Aktivitäten, sondern um regelmäßiges, aktives „Net“-Working.

Dabei geht ja nicht nur um technische Möglichkeiten, sondern auch um neue Kulturtechniken. Wo gibt es für kleine Unternehmen mehr zu tun?

CVS: Ich denke, dass KMUs ihre Potenziale in beiden Richtungen noch viel zu wenig ausschöpfen. Beispielsweise sind bis zum Jahr 2013 allein an EU-Fördergeldern knapp 1,5 Milliarden Euro für österreichische Unternehmen reserviert – viele dieser Fördermittel bleiben jedoch ungenutzt. Warum? Weil viele Unternehmen Angst haben hinsichtlich der Komplexität des Förderansuchens. Dabei gibt es auch hier spezialisierte Unternehmen, die Firmen bei der Antragsstellung beratend und unterstützend zur Seite stehen. Das Entscheidende dabei: selbst diese Kosten können gefördert werden.

Ebenfalls von nur wenigen Unternehmen werden bis dato Synergieeffekte im Rahmen von Gemeinschaftsprojekten genutzt. Für eine Firma alleine ist ein Messestand oft zu teuer – aber wenn sich die Kosten auf zwei oder mehrere Unternehmen aufteilen, die sich optimalerweise auch inhaltlich noch ergänzen, wird die Messepräsenz auf einmal doch leistbar.

Für diese Art des Networking gibt es halt immer noch große Barrieren im Kopf. Dabei wäre es im Umfeld des Web 2.0 so wichtig!

CVS: Sie sagen es. Viele Unternehmen verzichten darauf, sich zu profilieren, nur weil sie Angst haben, dass Ihnen die Konkurrenz etwas klauen können. So steht man sich stumm in einer Art Pattstellung gegenüber – wie das Kaninchen und die Schlange. Das Web 2.0 ist aber vor allem eines: dynamisch. Diese Dynamik muss man sich zutrauen und bereit sein, in Wettbewerbsvorteile zu verwandeln. Darum geht es. Wer stattdessen immer nur zur Konkurrenz schielt, wird selber keinen Schritt machen, der ihm einen Vorsprung verschafft ... 

Das gesamte Interview finden Sie im KMU-Web von Microsoft Österreich.

posted by Wolfgang Tonninger

Jetzt ist es soweit: Microsoft hat Photosynth nun auch für die Gestaltung persönlicher Synths freigegeben. Unter "Synth" versteht man eine Foto-Sammlung, die unterschiedlichste (zweidimensionale) Bilder einer Szene zu einem 3D-Gesamtbild zusammenstellt.

Um sich ein Bild von Photosynch zu machen emfiehlt Georg Binder am Vistablog eine Szene aus CSI New York. Was mir besonders hervorhebenswert erscheint, ist der Sprung von der Dia-Show zur interaktiven Web-Anwendung, die so etwas wie ein kollektives Bildgedächtnis möglich werden lässt. Welche neuen semantischen Räume durch die Verbindung von Geo-Tagging und Hyperlinking möglich werden, können wir heute erst erahnen. 

Interessant dabei, dass für mich immer noch Blaise Arguera y Arcas den besten Einstieg in diese Thematik liefert - und zwar mit einem Vortrag, der mehr als ein Jahr alt ist. Eine perfekte Einstimmung, wie ich meine. Bin gespannt, wie die ersten coolen Business-Anwendungen auf Basis dieser Technologie aussehen werden.

Haben Sie eine Idee? Dann schreiben Sie uns!

 

Nutzen kann dieses Angebot übrigens jeder, der eine Windows Live ID besitzt; je 20 GByte kostenlosen Online-Speicherplatz stellt Microsoft für persönliche Photosynth-Kollektionen zu Verfügung.

Da lässt sich schon was machen - am Wochenende!

posted by Wolfgang Tonninger

Etwas langfristig, zugegeben. Aber den 27. November 2008 sollten Sie sich freihalten - an diesem Tag findet nämlich die 2. Microsoft Business Intelligence Konferenz im Leopold Museum in Wien statt.

Letztes Jahr haben wir diese Konferenz ins Leben gerufen, um das Microsoft-Lösungsportfolio im Bereich Business Intelligence ins richtige Licht zu rücken. Über 200 Teilnehmer und 14 Konferenzpartner haben haben die Veranstaltung so erfolgreich gemacht, dass wir damit eine regelmäßige Plattform für die Entscheidungsträger österreichischer Unternehmen schaffen möchten.

Als Einstimmung auf die Veranstaltung im November lade ich Sie ein, sich die Keynote der BI Konferenz 2007 anzusehen. Werner Leibrandt, COO von Microsoft Österreich, präsentiert in diesem 20-minütigen Video, wie der Weltkonzern Microsoft sein Geschäft plant und budgetiert - und nicht zuletzt, was das für eine "kleine" Niederlassung wie Microsoft Österreich bedeutet. Also - sehenswert!

Anmeldung und Nachlese:
Information und Anmeldung zur Microsoft Business Intelligence Konferenz 2008 
Nachlese zur BI Konferenz 2007 und demnächst mehr Infos zur Konferenz 2008

posted by Martin Zimmermann

Nachdem wir nun schon seit Jahren den Begriff des IT-Business-Alignment brav vor uns hin kauen und es dabei immer schwerer fällt, dem Impuls zu widerstehen, diesen mittlerweile geschmacklos gewordenen Begriffsklumpen auszuspucken (bzw. immer noch auf den Geschmack warten), sorgt Tom Austin (im Bild) von der imageGartner Group nun wieder für etwas Aroma: In einem Interview auf fast company stellt er eine völlig neue Job-Beschreibung für IT-Experten in Aussicht und meint, dass der ITpro der Zukunft mehr ein Sozialwissenschaftler sein wird als ein Technologe.

Ein durchaus überzeugender Ansatz bedenkt man, dass die größten Hürden beim Einsatz neuer Technologien oft sozialer Natur sind. Austin:"A new species of Information Technologist is emerging from the primordial ooze of Web 2.0 -- social scientists and humanists who focus on human behavior more than software code."

Hier einige Ausschnitte aus dem Interview:

The problem with IT today is there are too many engineers and not enough social scientists. Look at the numbers of features and controls we put on how things are done. That's an engineer's approach, versus some of the free form approach of Enterprise 2.0 and social networking.

Why do you call social networking and Web 2.0 the "primordial ooze?"

The idea is to allow behavior patterns to emerge from that ooze from an evolutionary point of view rather than trying to predict how things should be run and controlled ... There's a recognition that if you relax some controls -- not all -- you're probably going to get more creative behavior out of the individuals than if everything is locked down. The organization gets far more flexible as well. I remember a discussion I had with the CIO of a mid-size manufacturing firm where I was explaining the value of an open wiki where employees could contribute ideas and edit each other's ideas. One of my points was, make sure you don't allow anonymity so people will be rewarded socially or punished socially for inappropriate behavior. The CIO said, "You know, I really get this." Then she went on to explain how she would have to put in place workflow review and approval for everything before it gets posted to the wiki, which led me to realize I'd done a bad job of explaining this whole notion.

posted by Wolfgang Tonninger

Anlässlich der Bekanntgabe der Übernahme von DATAllegro durch Microsoft hat Gartner eine Kurzanalyse veröffentlicht. Die Analysten Donald Feinberg und Mark Beyer bewerten die Übernahme als "kühnen Schritt von Microsoft in das High-End" von Data Warehouse-Anwendungen.

Weiters geben Sie am Ende der Analyse Empfehlungen für aktuelle und potenzielle Kunden von DATAllegro und Microsoft SQL Server. Mit der Integration der DATAllegro-Lösung wird SQL Server für diese Kunden zur bevorzugten Lösung für "einige mittlere Data Warehouses (mit mehr als 20 TB) sowie alle großen Data Warehouses (über 50 TB)". Zur Gartner Fokus-Kurzanalyse >>

posted by Martin Zimmermann

Bei Don Dodge fand ich einen interessanten Nachtrag zum Thema Social Browsing, über das wir kürzlich hier berichteten. Das Interview mit David Mandell, VP Marketing at Me.dium, macht deutlich, welche neuen Möglichkeiten der Interaktion über den sozialen Kontext von Inhalten erschlossen werden können.

Ob diese sozialen Attribute unsere schleichende Vereinsamung vor den Bildschirmen aufhalten werden können, sei vorerst dahingestellt. Ebenso die Antwort auf die Frage, welche Interaktion Nähe schafft und welche nicht.

Wäre das nicht ein Thema für das Wochenende?

Sie wollen wissen,  was Me.dium wirklich ist? Auf den Punkt gebracht?
Ein Plug-in für den Microsoft Windows Internet Explorer, das dem Browsen im Web einen zwischenmenschlichen (sozialen) Aspekt verleiht. Im Zweifelsfall ausprobieren! Den Download finden Sie hier.

posted by Wolfgang Tonninger

Ähm...bessere Entscheidungsgrundlagen...und natürlich, hmmm...maßgeschneiderte Informationen...und...naja...schwer zu sagen...

imageBusiness Week hat den Spekulationen ein Ende gemacht und für Microsoft untersucht, ob sich der breitflächige Einsatz von Business Intelligence (BI) und Performance Management (PM) für Unternehmen wirklich lohnt. Was unterscheidet Firmen, bei denen BI-Tools der Führungsetage vorbehalten sind, von jenen, die BI allen Mitarbeitern zur Verfügung stellen?

Das Ergebnis ist eindeutig:

  • 2/3 der Führungskräfte gaben an, die Verwendung von PM habe einen positiven Effekt auf den Shareholder Value.
  • Unternehmen, die PM breitflächig einsetzen, haben eine 2,4-mal höhere Eigenkapitalrendite als vergleichbare Unternehmen in ihrer Branche.
  • Je weiter BI und PM im Unternehmen verbreitet sind, desto höher der mögliche Return on Investment.
  • Am meisten wurde der ROI gesteigert, wenn Mitarbeiter an der "Front", wie Inkasso- oder Telesales-Mitarbeiter, mit PM-Tools ausgestattet werden.

Neben diesen Ergebnissen haben sich auch einige Faustregeln der Betriebswirtschaft wieder einmal bestätigt: Weniger ist mehr (weniger imageKPIs = mehr Fokus) und die Bedeutung der Unternehmenskultur (in den Worten von Randy Benz, CIO von Energizer: “Where business intelligence strategies have typically been aimed at data analysts and decisionmakers at the top of the organization, Energizer’s BI strategy is aimed at what I call ‘difference makers’—the hundreds of people
throughout our organization who are managing departments and
small teams of people and who are making thousands of decisions
every day that impact our business
.”). Immer mehr Unternehmen lassen sich auf eine Kultur der "difference makers" ein - auch wenn das manchmal bedeutet, etwas Kontrolle abzugeben. Im Gegenzug erhalten diese Unternehmen jedoch motivierte Mitarbeiter, die ihre Entscheidungen auf einer besseren Basis treffen können.

Zur Studie >> The Payoff of Pervasive Performance Management: Spreading data analysis tools from the executive suite to the shop floor brings top-line and bottom-line benefits

Microsoft Business Intelligence: http://www.microsoft.com/bi

posted by Martin Zimmermann

Als Line Rider im September 2006 vorgestellt wurde, war die Aufregung groß. Millionen Menschen wollten das neue Flash-basierte Spiel sehen und Ende des Jahres gehörte es zu den 10 Top-Suchbegriffen auf Yahoo.

Jetzt gibt es davon eine neue Version auf Basis Silverlight und Windows Live Services (ID und Messenger) und das Resultat ist mehr als beeindruckend. David Chou, einer der Mitentwickler dazu: "We used Expression Blend to create the game layout and controls, used Visual Studio 2008 and C# for the game logic and physics engine implementation, and built on top of the Silverlight 2 beta 2 SDK."

Faszinierend nicht nur der musikalische Drive, sondern auch die Einfachheit dabei. Die Spielanleitung: Man gibt Linien vor, die der Line Rider dann mit seinem Schlitten - von allen Schwer- und Fliehkräften geschüttelt - in Angriff nimmt. Erinnert mich irgendwie auch an den Physics Illustrator, den wir vor einem Jahr hier vorstellten.

Nehmen Sie sich eine Minute und tauchen Sie ein in diese Welt!

Das ist aber erst der Anfang. Nach der Öffnung für soziale Interaktionen, die durch die Integration der Windows Live Services möglich gemacht wurden, bastelt man nun an einer Konsolen-basierten Version für Xbox 360, Wii, PS3, Nintendo DS, Windows Mobile. Auch hier ist zu sehen, dass die Leute von InXile Entertainment und Cynergy ganze Arbeit leisten.

posted by Wolfgang Tonninger

Vor einigen Tagen stolperte ich auf cnet.com über folgende News: …Microsoft last week traveled to San Francisco, rounding up Windows XP users who had negative impressions of Vista. The subjects were put on video, asked about their Vista impressions, and then shown a "new" operating system, code-named Mojave. More than 90 percent gave positive feedback on what they saw. Then they were told that "Mojave" was actually Windows Vista.

"Oh wow," said one user, eliciting exactly the exclamation that Microsoft had hoped to garner when it first released the operating system more than 18 months ago."

Soviel zum Stand unserer Innovationskultur. Wir fordern das Neue, wir warten auf die nächste Innovation und halten uns letztendlich doch nur an Namen fest. Weil wir unserem Urteil weniger trauen als unseren Vorurteilen, die gesellschaftlich bestens abgesichert sind. Weil Fehler systematisch stigmatisiert werden und Kreativität unser Misstrauen erregt. 

Ich frage Sie: Was hat Mojave, was Vista nicht hat? Warum nicht "wow" sagen, wenn man "wow" denkt? Warum auf den Nachbar schielen, bevor man Stellung bezieht. Warum nicht einmal falsch liegen, aber dafür richtig richtig? Warum nicht kreativ sein? Franz Kühmayer hat recht, wenn er in seinem Blog den oben verlinkten Sir Ken Robinson zitiert und ergänzend hinzufügt: "If you are not prepared to foster a culture, where being wrong is okay, your team will never come up with anything creative."

posted by Wolfgang Tonninger

Seit Ende Juni 2008 ist mit Hyper-V das Virtualisierungsherzstück des Windows Server 2008 verfügbar. Mit Hyper-V sollte es gelingen, die Beweglichkeit, die von der Business-Seite seit Jahren gefordert wird, IT-seitig abzubilden. "Beweglichkeit" wohlgemerkt und nicht "Mobilität".

Was wie ein Paradox anmutet, ist ein Kunstgriff, der durch Hyper-V möglich wird. Indem die Hypervisor-Schicht Teile der Betriebssystemfunktionen übernimmt, wird die Serverinstanz freigespielt - und Software als geräteunabhängige Funktion verfügbar, die uns begleitet. Der große Unterschied: wir hetzen nicht mehr von einem Ort zum anderen und fressen leere Kilometer. Stattdessen sammeln wir Produktivitäts- und Ökopunkte - Stichwort: Green IT.

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Hans Berndl, Bloggefährte und Product Manager der Server Business Group bei Microsoft Österreich, erläutert diesen Kunstgriff folgendermaßen: "Der Hypervisor-Layer wird als eine Zwischenschicht eingezogen, die das Betriebssystem von der Hardware entkoppelt, indem sie die Kommunikation mit dieser übernimmt und gleichzeitig aus dem Betriebssystem eine virtuelle Instanz macht, die unterschiedlichste Funktionen für das virtuelle Szenario anbieten kann. Durch diesen Kunstgriff wird das ganze Software-Gebäude (inkl. aller Hardware-Beschreibungen) in einem File neu verpackt.

Der enorme Vorteil: Wenn die Server-Hardware einmal ausfallen sollte, dann kann man dieses File oder Image nehmen und einfach auf einen neuen Server ziehen. Was das für Backup-, Bereitstellung und unterm Strich für die Wendigkeit eines Unternehmens bedeutet, können Sie sich vorstellen. Man kann ein File einfrieren, transferieren und auf einer anderen Hardware weiterlaufen lassen, während die Hardware ausgetauscht wird. Man kann mit unterschiedlichen Produktlebenszyklen innerhalb einer IT-Umgebung sehr flexibel umgehen und zum Beispiel eine veraltete Anwendung, die man nicht mehr auf eine neue Maschine portieren kann, virtuell in diese Umgebung herüberholen und weiter betreiben, etc. Die Möglichkeiten und neuen Freiheiten sind wirklich riesig."

Das komplette Interview und damit die Fortsetzung unseres Schwerpunkts Virtualisierung gibt es in Kürze auf: www.microsoft.com/austria/server Mehr zu Hyper-V finden Sie hier.

Den Proof of Concept lieferte übrigens Microsoft selbst - mit 13.000 Servern, die in 550 Gebäuden weltweit 98 Länder mit IT-Infrastruktur versorgten. Aufgrund der guten Erfahrungen im ersten Virtualisierungsjahr sollen in Zukunft 90% der neu hinzukommenden Server virtualisiert und auf Hypervisor bereitgestellt werden.

WICHTIG: Kunden, die bereits Windows Server 2008 im Einsatz haben, bekommen ab 8. Juli den Hyper-V über Windows Update.

posted by Wolfgang Tonninger

Sind Sie es nicht manchmal leid, E-Mail-Anhänge an sich selbst zu schicken? Oder sich zu überlegen, wo die letzte Version des Dokuments nun wirklich liegt? Oder dem Moment entgegen zu zittern, an dem Sie - endlich wieder auf festem Büroboden - Ihren übervollen und ungesicherten mobilen Datenspeicher leeren können? Oder die Schnappschüsse vom Wochenende Ihren Freunden nicht direkt Online zur Verfügung stellen zu können?

Bei Daniel Melanchthon lese ich, dass es mit Live Mesh einen neuen Online Dienst von  Microsoft gibt, der nun als Tech Preview einem begrenzten Benutzerkreis zugänglich gemacht wird.

Was die Anwendung bringt? Damit kann man Computer und mobile Geräte über das Internet synchronisieren UND fernsteuern. Also nicht nur klassischer Datenabgleich, sondern auch Remote-Verwaltung über einen virtuellen Desktop inkl. Cloud-Storage. Sie meinen, letzteres verlangt nach einer Begriffsklärung? Kein Problem. Cloud-Storage meint nichts anderes, als dass das Netz wieder mal zeigt, dass es eigentlich ein Computer ist, und einen Online-Speicherdienst anbietet, der ganz nebenbei die Datensicherung übernimmt.

Zur Zeit stehen 5 GByte kostenlos zur Verfügung, auf die man über den virtuellen Desktop von jedem Internetzugang zugreifen kann.

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Neugierig geworden? Dann probieren Sie es aus. Einziger "Catch" an der Sache ist, dass man die regionalen Einstellungen des Rechners auf Englisch setzen muss. (Achtung: Dabei handelt es sich nicht um die Spracheinstellung des Betriebssystems, sondern um die Einstellung "Sprache für Unicode-inkompatible Programme", wie Daniel Melanchthon kommentiert.)

Übrigens: "Mesh" heißt übersetzt "feinmaschiges Netz", das viele Knotenpunkte miteinander verwebt. Deshalb der Begriff Cloud-Computing: Das Internet wird damit zum Bindeglied und Datenspeicher zwischen den Geräten, die online zu einer Art Datenwolke verschmelzen.

posted by Wolfgang Tonninger

Wenn Sie - so wie ich - bei PowerPoint Präsentationen regelmäßig mit dem Schlaf kämpfen (egal, wie "beeindruckend" die Zahlen und Fakten sind, die ihnen an den KOPF! geworfen werden), dann sei Ihnen diese kurze Video-Präsentation des Künstlers Chris Jordan ans Herz gelegt.

Chris Jordan´s Massenfotografien sind Don-Quijoterien im Namen der Kunst, die verzweifelt versuchen, mit einer unserer problematischsten Kulturfertigkeiten zu brechen: dass wir von klein auf darauf trainiert werden, Informationen aufzunehmen und dabei NICHT zu reagieren. Kulturfertigkeit? Klar! Sonst könnten wir keine einzige ZIB ertragen. Wir leben wie im Kino, kauen an den Bildern und Informationen, die wir jeden Tag vorgesetzt bekommen und warten darauf, dass die Daten irgendwann zu einer kritischen Masse anwachsen und wir - am Ende des Tages - aufstehen und handeln. Vergeblich.

Chris Jordan`s Blick auf unsere westliche Kultur versucht, aus Zahlen Bedeutungen abzuleiten und damit die Grundlage für jede Veränderung neu zu beleben. Einfach und verrückt!

Denken Sie bei der nächsten Präsentation daran: Zahlen brauchen Bilder, sonst erschlagen sie.

posted by Wolfgang Tonninger

Laut Beratungsunternehmen Gartner werden im Jahr 2013 50% der Nutzer mit den Services unzufrieden sein, die ihre IT-Abteilung bietet (heute sind es 30%). Als Grund wird in der Computerwoche "die wachsende Bereitschaft der Nutzer" genannt, "aufgrund ihrer zunehmenden Technik-Affinität Web-basierende Alternativen zu dem zu verwenden, was ihnen die IT vorsetzt."

Die Rede ist von einer durch und durch digital sozialisierten Anwendergeneration, die in den Unternehmen zunehmend für Unruhe sorgt, weil sie einfach nicht mehr bereit ist, den ihr vorgesetzten IT-Einheitsbrei aus Anwendungen, Funktionen und Möglichkeiten zu schlucken. Ein Mix wohlgemerkt, der vor 10 Jahren durchaus seine Berechtigung hatte, heute jedoch nur mehr jene zufrieden stellt, die es sich leisten können, weiterhin mit der Technik auf Kriegsfuß zu stehen und nur 10% der ihnen angebotenen Potenziale zu nutzen.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt Gartner den IT-Abteilungen in Unternehmen damit aufzuhören, alle Nutzer über einen Kamm zu scheren. "Was der IT-Abteilung auf den ersten Blick das Leben leichter macht, kann die Nutzerunzufriedenheit unnötig erhöhen", warnt Tom Austin, Vice President und Fellow bei Gartner. "Strategien, Technik einheitlich überall auszurollen, funktionieren einfach oft nicht, weil einige Nutzer zu lange auf neue Technik warten müssen, während der Fortschritt auf der anderen Seite für andere zu schnell kommt."

Da ist sie wieder die alte Schere, mit der IT-Verantwortliche zu kämpfen haben: sie sollen mehr Services mit kleineren Budgets liefern. Wer sich dieser Herausforderung stellt, dem hilft nur die Flucht nach vorn, indem er die neuen Technologien, die für viele schon längst zum Alltag geworden sind, für den Unternehmenseinsatz nutzbar macht.

posted by Wolfgang Tonninger

Alle reden davon. Keiner macht etwas. So könnte man die Situation beschreiben. Die Schattenseite eines Hypes ist, dass sich der Einzelne vom Handeln befreit glaubt, nur weil der Trend eine Richtung hat.

Sie wollen ein Beispiel? Für eine Studie von Brocade wurden 8.000 IT-Leiter und Entscheidungsträger in Deutschland zum Thema befragt. Das Ergebnis: Obwohl die meisten Energieverbrauch und CO2-Ausstoß ihrer Rechenzentren als hoch einschätzen, plant nur ein Fünftel der Befragten den Einsatz energieeffizienter IT-Systeme - schreibt die Computerwoche.

Dazu Ulrich Plechschmidt, Brocade Vice President of EMEA: "Aus unserer Sicht ist es erstaunlich, dass sich Menschen Sorgen um Energie machen und keinen entscheidenden Schritt unternehmen, effizientere und umweltfreundlichere Produkte zu kaufen. Das wäre einer der einfachsten Schritte, mit denen Unternehmen nicht nur die Umweltbelastung, sondern auch die Kosten senken könnten".

Erstaunlich? Nein, erstaunlich ist es nicht. Denn "Wir" - das sind doch immer die anderen, oder? Und: Wer kann in seinem Unternehmen den Energiebedarf der IT auch wirklich beziffern?

posted by Wolfgang Tonninger

Wieviel Innovation können Sie sich in Ihrem  Unternehmen leisten?

Warum werden aus Leads so selten Kunden?

Kennen Sie den konkreten Energiebedarf Ihrer IT-Infrastruktur?

Können Ihre Mitarbeiter an den Schnittstellen zum Kunden so reagieren, dass Sie mit präzisen Antworten und schnellen Informationen für langfristige Kundenbeziehungen sorgen - egal ob es um eine Rechnung, eine Lieferung oder eine Reklamation geht?

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Die Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie im neuen Enterprise-Web von Microsoft Österreich, das dieser Tage LIVE gegangen ist. Das neue Portal für alle Entscheidungsträger, die IT-Fragen aus der Management-Sicht zu beurteilen haben. Schauen Sie vorbei: www.microsoft.com/austria/enterprise

posted by Wolfgang Tonninger

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