Clicky Web Analytics
Welcome to TechNet Blogs Sign in | Join | Help

“Was man nicht im Kopf hat, muss man in den Beinen haben.” Sie kennen dieses Sprichwort? Höchstwahrscheinlich auch aus leidvoller Erfahrung. Denn vor lauter „Mobilsein-Wollen“ vergessen wir allzu leicht, dass Mobilität und Effizienz mitunter auf Kriegsfuß stehen. Die eine zählt die Schritte, die andere nur die, die man nicht doppelt oder nutzlos macht.

image

Wer die Qualität des nächsten Schritts im Auge hat, weiß auch, dass Mobilität im Kleinen beginnt. Denn oft ist es nicht die aufwendig geplante Geschäftsreise, die Kopfzerbrechen bereitet, sondern die unscheinbare Episode im Geschäftsalltag, die einem den Nerv zieht. Wer von Termin zu Termin hetzt, ist auf eine Infrastruktur angewiesen, die ihm folgen kann und ihn nicht allein lässt – irgendwo am Flughafen, im Korridor zwischen zwei Besprechungen oder im Stau auf der Autobahn, gestrandet im Offline wie ein Schiffbrüchiger auf einer Insel, während er tatenlos zusehen muss, wie wichtige Kontakte, Daten und Ressourcen an ihm vorbeifließen.

Wir können heute beinahe überall arbeiten, weil wir uns von überall in den Kommunikationsstrom einklinken können. Wir haben uns abgenabelt von den störenden Netzwerkkabeln und sind drahtlos eingebunden und verbunden. Das Internet hat laufen gelernt, ist mobil geworden und das ist zweifellos die große Revolution unserer Tage. Ohne sie wäre der ganze Social Media Hype nicht denkbar. Denn was wären TWITTER oder FACEBOOK ohne das mobile Internet?

Die neue Mobilität mit ihren Möglichkeiten betrifft uns alle. Sie verlangt neue Kommunikationsstrukturen aber auch neue Organisationsformen in Unternehmen – zweifellos. Mitarbeiter, die zuhause, im Kaffehaus, unterwegs, am Wochenende und dazwischen auch mal im Büro arbeiten, sind heute in vielen Bereichen nicht mehr die Ausnahme sondern die Regel. Das verlangt ein gehöriges Maß an Beweglichkeit – vom Unternehmen genauso wie vom Einzelnen – und Eigenverantwortung. Auch wenn es darum geht, sein eigenes Tempo zu finden und vielleicht auch einmal stehen zu bleiben, für einen Moment „nicht auf dem Laufenden zu sein“, die Verbindung abzubrechen.

„Bewegung“ heißt unser Modus des Online-Seins. Wir hetzen von einem Link zum anderen und vergessen, dass es neben dem Scan-Modus, in dem wir alles überfliegen, auch noch einen Lektüre-Modus gibt, in dem wir uns zurücklehnen und irgendwo hängen bleiben; dass Beweglichkeit im Kopf beginnt und wir nicht unbedingt und für jeden ersichtlich zappeln müssen, um produktiv zu sein.

Wenn „Always On“ keine Möglichkeit mehr ist, sondern eine Direktive, dann wird Geschäftigkeit schnell zur trügerischen Gestalt unserer Produktivität. Neben mir am Flughafen wartet ein Geschäftsmann auf seine Frau und füllt die Wartezeit mit TETRIS und TWITTER. Er füllt sie tragischer Weise bis zur letzten Sekunde. Weil er vergessen hat, was die Qualität des Wartens sein könnte.

Ob er sich je wieder erinnern wird? Das letzte Wort ist nicht gesprochen. Denn wir haben gelernt, dass unsere Aneignung von neuen Technologien im Normalfall drei Phasen durchläuft: In einer ersten lehnen wir sie ab, in einer zweiten gebrauchen wir sie, weil es cool ist oder schick (Watch this Video!), und in einer dritten nutzen wir sie, weil es Sinn macht.

Vor diesem Hintergrund wiederhole ich meine Frage: Was wären TWITTER oder FACEBOOK ohne das mobile Internet? Sie wären weniger, zweifellos, sie wären aber auch mehr. Und wir? Wir wären vielleicht mobiler, weil wir nicht jede Aktivität mit einem TWEET kommentieren müssten. Wir wären weniger „meta“ und wieder mehr „präsent“. Doch zunächst müssen wir durch den Unsinn hindurch. Es gibt keine Abkürzungen.

Auch diesen Beitrag können Sie wieder im Standard nachlesen!

posted by Wolfgang Tonninger

Zur Abwechslung ein Blog-Tipp: Der umstrittene Henry Blodget polarisiert in seinem Business Insider Blog immer wieder mit Kommentaren zu aktuellen Trends der High Tech- und Web-Welt.

Natürlich sind manche Beiträge nicht ganz ernst zu nehmen oder zumindest zu hinterfragen. Aber der Zugang ist jedenfalls interessant und eine erfrischende Abwechslung zu anderen Online-Medien (in Österreich), die gerne einmal ganze Pressemeldungen kopieren und deren Redakteure einzig durch gefährliches Halbwissen beeindrucken.

Auch im Business Insider gefunden – die folgende Zusammenfassung der anderen Art der iPad Präsentation. In drei Minuten werden die verwendeten Superlative und Füllworte ad absurdum kondensiert. Dass sich die Reaktionen von Analysten und Konsumenten eher im lauwarmen Bereich abgespielt haben, lasse ich einmal dahingestellt.

posted by Martin Zimmermann

Dass Information ein zentraler Unternehmenswert ist, kostet heute vielen nur ein müdes Lächeln. Dabei ist diese Aussage viel weniger ein Gemeinplatz als eine Kampfansage gegen den Datenmüll, der mit jedem Mausklick zunimmt. Die reflexartige Anhäufung von Daten, die durch immer günstiger werdende Speichermedien angeregt wird, verstellt die Sicht auf das Wesentliche. Datensätze können jedoch Schätze sein, wenn sie ausgewertet werden und damit Unternehmen wendiger und Reaktionen präziser machen.

Wer glaubt, dass es hier nur um Schnelligkeit und Echtzeit geht, der negiert dabei die entscheidende Einheit, in der Produktivität gemessen wird: den Menschen und die Bedingungen, in denen er seine Kreativität entfalten kann. Überfüllte Posteingänge belasten ihn ebenso sehr wie der Terror des Gleichzeitigen, der keine Unterscheidung kennt zwischen dem, was dringend und dem, was wichtig imageist. Aktuelle Studien belegen, dass mittlerweile 1/3 aller Krankenstände stressbedingt sind. In einer solchen Situation kann es nicht darum gehen, immer größere Portionen immer schneller zu servieren, sondern nur darum, die Rezepte zu verfeinern und gut aufbereitete Informationshappen dann auf den Tisch zu stellen, wenn man Hunger hat. (Wie man krankhaften Informationshunger besser nicht stillt, lesen Sie hier.)

Die Zeit der Universalgelehrten ist vorbei. Das liegt nicht an den Gelehrten, sondern an den unermesslichen Datenhalden, die dafür vom Einzelnen zu durchstreifen wären. Was uns bleibt, sind Informationsnischen, in denen wir uns komfortabel einrichten können. Oder wir setzen auf Tools, die uns helfen, Spezialwissen miteinander zu vernetzen und komplexe Datensätze in einfachen Ansichten (Dashboards) aufzubereiten und zugänglich zu machen, ohne die vertraute Arbeitsumgebung verlassen zu müssen.

Die neue Welt des Arbeitens braucht Menschen, die Informationen verarbeiten und nicht Daten bewusstlos in sich hinein schaufeln. Sie braucht keine Verdauungsmaschinen, sondern Systeme, die Daten selektieren, aufbereiten und zusammenstellen, und Menschen, die in virtuellen Arbeitsräumen miteinander verbunden sind und relevante Daten heranziehen, um präzise Entscheidungen zu treffen. Die richtige Reihenfolge lautet: Daten, Informationen, Handlungen, Wissen. Denn Wissen kommt vom Tun und nicht umgekehrt, wie uns viele einreden wollen. Wissen ist eben nicht „anwendbare“ Information, sondern entsteht durch „angewandte“ Information.

Wohlgemerkt, wir reden hier nicht von isolierten Datensilos, in denen bereinigte Daten vor sich hin dämmern. Wir reden von gelebtem Knowledge Management – einer Disziplin, die von der Yankee Group, einem amerikanischen Beratungsunternehmen folgendermaßen definiert wird: „Es schafft die effiziente Verbindung von denen, die wissen, mit denen, die Wissen benötigen und die gleichzeitige Umwandlung von persönlichem in organisatorisches Wissen.“

Diese Umwandlung wird in einem dynamischen Arbeitsmarkt mehr und mehr zur Schlüsseldisziplin für Unternehmen. Nicht nur, weil es darum geht, Anreize zu schaffen, das vom Mitarbeiter erworbene Wissen ins Unternehmen zurück zu spielen, sondern auch, weil Unternehmen umso produktiver sind, je besser es ihnen gelingt, diese Prozesse der Wissensgenerierung nicht hierarchisch, sondern in Teams abzuwickeln. Je bunter diese Teams, umso besser. Denn Wissen wird mehr, wenn man es teilt.

Übrigens: Diesen Beitrag gibts auch im Standard nachzulesen!

posted by Wolfgang Tonninger

Dem zu Unrecht bestehenden Schattendasein von Microsoft Visio haben wir im Ready Blog ja schon einmal einen Beitrag gewidmet. Dass es sich dabei um ein wirklich geniales Tool handelt, zeigt das folgende Video: komplexe Prozesse anschaulich visualisieren und mit Daten verknüpfen ist keine Fleißaufgabe für Mitarbeiter, die zu viel Zeit haben. Sondern manchmal die Entscheidung, ob sich der viel beschworene “Aha-Effekt” im Meeting oder bei der Präsentation einstellt – oder eben nicht.

Natürlich sind Bullet Points immer noch erlaubt…aber ist das nicht so 2009?

Auf den Geschmack gekommen? In der Visio Toolbox gibt es die Testversion und viele Templates zum Herunterladen.

posted by Martin Zimmermann

“The Consumerization of IT – and of Microsoft” – so nennt Mary-Jo Foley ihren gestrigen Beitrag auf ZDNet über ein Thema, das nahtlos anknüpft an unseren letzten Blogpost. Im Zentrum steht dabei nicht die Frage, wie “Consumerization” am besten zu übersetzen wäre – auch wenn ich mich über ihre Vorschläge freue –, sondern, welche Auswirkungen das neue Web auf das alte Business hat und welches Produktivitätsumfeld Unternehmen ihren Mitarbeitern heute bieten müssen, um ihre Loyalität und Leistungsbereitschaft nachhaltig sicherzustellen.

Einschlägige Studien belegen, dass es bei diesem Thema eben nicht um die privaten Befindlichkeiten der Anwender, sondern um nichts weniger als um den Arbeitsplatz und die unternehmerische Produktivität der Zukunft geht.

image

Die Realität schaut nämlich heute oft so aus, dass wir zuhause mit leistungsstarken und die Kreativität fördernden Systemen arbeiten, während wir uns im Büro leider viel zu oft noch mit altertümlichen Anwendungen, stockenden Prozessen, anwenderfeindlichen Richtlinien und lähmenden Mobilitätsbarrieren herumschlagen müssen.

Vor diesem Hintergrund besteht die eigentliche Revolution der letzten Jahre, dass der Anwender zum entscheidenden Motor für technologische Entwicklungen geworden ist. Der Anwender, der seine Usability-Lektion gelernt hat und sehr genau weiß, was er von Technologie erwarten darf; und der – je nachdem – in die Rolle des Konsumenten, des Mitproduzenten, des Verkäufers oder des Mitarbeiters schlüpfen kann, wie es ihm gefällt.

Sichern Sie sich die hochinteressante Präsentation zur “Consumerization der IT” als DOWNLOAD und wundern Sie sich nicht weiter, dass Microsoft auch bei der Entwicklung von Seesmic Look, dem brandneuen Twitter-Client von Web 2.0-Star Loic Le Meur, der ebenfalls gestern der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde, seine Hände im Spiel hatte. 

posted by Wolfgang Tonninger

Wenn von den großen Herausforderungen die Rede ist, denen CIOs 2010 gegenüberstehen, dann streiten sich Virtualisierung und Cloud Computing im Normalfall um die vordersten Plätze. Übersehen werden dabei gerne die Digital Natives, die in der zweiten Reihe nicht mehr still sitzen, sondern aufstehen und zunehmend die Themen vorgeben, mit denen sich IT-Abteilungen heute und spätestens morgen zu beschäftigen haben.

Einen wichtigen Trend, dessen Motor sie sind, nennt Patrick Gray, von TechRepublic, BYOT – oder Bring Your Own Technology – und sieht ihn ihm das Zeichen, dass im Kampf um die besten Arbeitskräfte der Generationswechsel in vielen Unternehmen bereits in vollem Gange ist. BYOT meint im Grunde nichts anderes, als dass die Arbeitskräfte von heute nicht mehr bereit sind, sich von den IT-Abteilungen die Geräte vorschreiben zu lassen, mit denen sie arbeiten, und sich auch nicht mehr von der Meldung aus der gleichen Richtung abspeisen lassen, dass ein Device oder eine Anwendung und damit oft eine Arbeitsweise “in diesem Unternehmen nicht unterstützt wird.

Das Problem dabei aus der Sicht moderner Unternehmensführung: Die Digital Natives sitzen am längeren Ast. Denn sie wissen genau, was sie technologisch erwarten dürfen und werden, wenn sie gut sind, in jenen Unternehmen anheuern, wo sie die Arbeitsumgebung vorfinden, die sie brauchen, um kreativ/produktiv zu sein.

Unternehmen, die sich dagegen wehren, übersehen laut Gray einen entscheidenden Punkt: dass nämlich der BYOT-Trend langfristig zu einem Sinken der internen Support-Aufwände führt, weil eben die neuen User in Gestalt der Digital Natives eine enge Beziehung zu ihren persönlichen Werkzeugen haben und durchaus bereit und in der Lage sind, diese auch selbst zu warten. Vorausgesetzt natürlich, die IT-Abteilung bietet die Rahmenbedingungen für deren produktive Nutzung:

“In the long run, BYOT is actually a very good deal for IT. BYOT gets IT out of the role of supporting huge fleets of dull grey business laptops, and for the rather meager price of letting users choose a device that they feel a personal connection to, actually improves the image of corporate IT. A cost-neutral approach of letting people pick their own technology even becomes a big corporate differentiator, presenting your company as forward-thinking when all you’ve done is reduce your IT infrastructure and “bought users off” by letting them pick the hardware they actually choose to support themselves! Gone are the hoards of steely faces growling “unsupported,” and also gone are the IT headaches associated with the thankless job of supporting end-user hardware.”

Und wo stehen wir in Österreich? Spüren Sie diesen Trend?

posted by Wolfgang Tonninger

Soeben wurde der Termin und die Location für die nächste Microsoft Business Intelligence Conference fixiert!

imageVon 7.-10. Juni 2010 werden in New Orleans die neuesten Entwicklungen rund um die Microsoft BI-Plattform präsentiert. Die Anmeldung ist bereits möglich und bis Ende Februar gilt außerdem ein Early-Bird-Angebot!

Weitere Informationen und Anmeldung >>

posted by Martin Zimmermann

Spätestens seit 2005, als ein gewisser Thomas L. Friedman in die Welt hinausposaunte, dass die Erde eine Scheibe ist (The World Is Flat!) und niemand über ihn lachte, wissen wir, dass mit unserem Weltbild irgendetwas nicht mehr stimmt. Was ist geschehen? Während Columbus 1492 die Rundheit der Welt voraussetzte als er – auf der Suche nach einem neuen Seeweg nach Indien – Spanien in Richtung Westen verließ und dabei Amerika entdeckte, reiste Friedman 513 Jahre später nach Indien und entdeckte Bangalore als einen Vorort von Boston.

imageDie Verflachung der Welt, die Friedman konstatiert, meint, dass heute mehr Menschen als je zuvor die technologischen Möglichkeiten haben, um auf Augenhöhe miteinander zu kommunizieren, in Wettbewerb zu treten oder – was noch besser ist – auf vielfältige Art und Weise zusammenzuarbeiten – über System-, Plattform- und Unternehmensgrenzen hinweg. Dank dem PC als Massenmedium, dem World Wide Web auf Basis Glasfaser und einer neuen Generation an Workflow-Software, die man für ein paar Euro im Monat auch mieten kann, können hunderte Millionen Menschen heute das tun, was die Computer seit langem versprechen: „plug & play“.

Und wie sie es tun! In Bangalore genauso wie in Dalian, einer Stadt nordöstlich von Peking mit 22 Universitäten und mehr als 200.000 Studenten, werden heute jene Arbeitskräfte ausgebildet, die schon morgen im Zuge eines globalen Re-Sourcing (Outsourcing, Homesourcing, etc.) unsere Jobs übernehmen können, ohne auf eine Aufenthaltsgenehmigung angewiesen zu sein. Die Bildungsoffensive, von der bei uns geträumt wird, ist in Asien seit Jahren Realität – 60% der weltweiten Bachelor-Abschlüsse an technischen Universitäten beweisen es.

Diese dritte Welle der Globalisierung betrifft uns alle, weil der Wettbewerb der Information global entschieden wird. Wer heute nur darauf aus ist, so gut es geht sein eigenes Süppchen zu kochen, wird in einer Welt dynamischer Koalitionen, die sich entlang von Projekten formieren, nicht reüssieren können. Der Begriff des Information Worker bezeichnet heute keine bestimmte Berufsgruppe mehr. In einer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft sind beinahe alle damit beschäftigt, Informationen so gut es geht zu sortieren, zu verarbeiten, zu vernetzen und daraus neue Services zu entwickeln. Auch, weil die Informationsschleusen von gestern, hinter denen man Geheimwissen hortete, heute nonstop geöffnet sind.

Globalisierung heißt auch, dass sich Information nicht mehr verstecken lässt. Und das ist gut, solange wir uns vor ihr verstecken können. Wir leben in dieser Welt der Information wie Fische im Wasser und bekommen von der Überflutung durch sie nichts mit – solange wir nicht auftauchen, Luft holen und offline sind. Das steht übrigens auf der Rückseite der Verflachungs-Medaille und ist, zweifellos, der Anfang einer anderen Geschichte.

Diese gibt es übrigens auch im Standard nachzulesen!

posted by Wolfgang Tonninger

Stimmt schon: Weihnachten ist vorbei…aber man wird sich ja noch was wünschen dürfen! :)

In Las Vegas werden auf der CES 2010 gerade die neuesten Trends und Gadgets rund um Media und Entertainment gezeigt. In der schon traditionell von Microsoft bestrittenen Keynote haben Steve Ballmer und Robbie Bach unter anderem einen Windows Tablet präsentiert! Die Hardware kommt von HP, darauf läuft Windows 7.

Eine weitere Kooperation mit HP betrifft Bing, die auf allen neu ausgelieferten HP-PCs die Standard-Suchmaschine sein wird. Also – Bing it on!

Für alle, die es verpasst haben: die CES 2010-Keynote ist online verfügbar unter http://www.microsoft.com/presspass/events/ces/

posted by Martin Zimmermann

Das Team des ReadyBlog wünscht allen Lesern und Freunden erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Vergessen Sie dabei nicht, gelegentlich unserer Devise zu folgen und "über den Tellerrand hinauszuschauen". Denn das Nächstliegende schlägt sich allzu gern auf den Magen ...

image

posted by Wolfgang Tonninger

Zwei Krisen flankieren dieses Jahrzehnt, das mit dem Platzen der DotCom-Blase und 9/11 dramatisch begann und mit der Immobilien-, Automobil- und Bankenkrise auch dramatisch endet.

Was der Spiegel in seiner letzten Ausgabe "eine Dekade der Unvernunft und ein verlorenes Jahrzehnt" nennt, stellt sich jedoch technologisch ganz anders dar. Das Social Web von heute hat mit dem Web vor 10 Jahren nur mehr wenig gemein, Infrastrukturen sind dynamisch wie nie zuvor und auch auf der Zugangs- und Interaktionsseite hat sich viel getan.

Grund genug für uns, an dieser Stelle ein Interview mit Bob Muglia (im Bild), dem Head der Server and Tools Business Group von Microsoft, in leicht gekürzter Form wiederzugeben, in dem er die Entwicklungen des letzten Jahrzehnts Revue passieren lässt und einen Ausblick auf die Zukunft wagt.

image

PressPass: Welche der IT-Entwicklungen des letzten Jahrzehnts sind nachhaltig und werden in die Zukunft führen?

Muglia: Zum einen sehen wir eine Explosion auf der Zugangsseite - bei den Geräten und Möglichkeiten, wie wir zu Informationen kommen und diese austauschen. Dieser Prozess der Diversifizierung in Bezug auf Anwendungs- und Informationstypen ist noch lange nicht abgeschlossen.

Zum anderen hat das Web die Art und Weise verändert, wie wir Computer gebrauchen. Auch für Unternehmen wurde das Web zunehmend ein Instrument, um interne und externe Systeme, Prozesse und Informationen zu teilen, zu integrieren und zusammenzuhalten. So haben die ersten Beta-Versionen von .NET, die Microsoft im Jahr 2000 veröffentlichte, den Weg in Richtung SOA (Service Orientierte Architektur) und Web Service Entwicklung vorgegeben. Auch im Bereich Anwendungsentwicklung war das ein wichtiger Schritt, der es ermöglicht hat, Anwendungen geräteneutral zur Verfügung zu stellen.

Wichtig war auch die Entwicklung von selbstverwalteten Systemen - als Reaktion auf die zunehmende Komplexität von Enterprise IT-Umgebungen. Die Dynamic Systems Initiative war unsere Antwort darauf, wie IT-Abteilungen ihre Softwaresysteme in einem Klima der permanenten Veränderung betreuen können. Und: wir haben diese Vision auch wirklich umgesetzt. Heute basiert diese Dynamik auf  Anwendungsplattformen, mit denen man flexibel und rasch auf neue Geschäfts- und Technologieanforderungen reagieren kann.

Und dann gibt es natürlich das Thema der Virtualisierung. Das Besondere daran: es handelt sich dabei um ein langfristig wirksames Konzept, mit dem man sehr schnell ROIs und mehr mit weniger erreichen kann. Mehr Effizienz mit weniger Hardware- und Energieaufwand. Und: Auch der nächste große Schritt - Cloud Computing - wäre ohne Virtualisierung und die dynamische Verteilung von Arbeitslasten nicht denkbar.  

PressPass: Wie wichtig wird Cloud Computing im nächsten Jahrzehnt sein?

Muglia: Die Cloud wird zusammen mit Anwendungsmodellen der nächsten Generation zweifellos DAS Thema des nächsten Jahrzehnts sein. Die Vorteile für Unternehmen und ihre Kunden in Bezug auf Verfügbarkeit, Skalierbarkeit, Erschwinglichkeit sind so offensichtlich. Natürlich bedeutet das auch, dass in Zukunft Anwendungen ganz anders geschrieben werden. Auf dem Weg in die Cloud geht es zum einen darum, die Investitionen unserer Kunden abzusichern, zum anderen eine Basis zu schaffen, die sie in die Lage versetzt, auf einfache Weise bestehende Anwendungen zu modifizieren und neue zu schreiben, um die Cloud Potenziale zu realisieren. Es geht hier um neue Freiheiten für den Anwender, Cloud Anwendungen zu entwickeln, einzusetzen und zu skalieren.

Entscheidend dabei: Wir bieten kein Entweder-Oder. Es geht darum, dass Unternehmen den Mix zwischen OnPremise-Anwendungen bzw. OnPremise-Rechenzentren und begleitenden Cloud Services fahren können, der ihnen am besten entspricht.

Ich bin überzeugt davon, dass wir uns in wenigen Jahren an diese Zeit als eine Wendezeit erinnern. Obwohl wir heute die Auswirkungen für Handel, Wissenschaft, Technik und wirtschaftliche Entwicklung noch nicht absehen können, glaube ich ganz fest daran, dass wir über die Cloud und den dynamischen Gebrauch von Computer-Ressourcen im nächsten Jahrzehnt ganz erstaunliche Dinge bewegen werden. Natürlich passiert zur Zeit jede Menge Hype rund um die Cloud und natürlich steckt der Markt noch in den Kinderschuhen. Studien zufolge nutzen erst 4% der kleinen und großen Unternehmen die Vorteile, die die Cloud bietet ...

PressPass: Welche großen Veränderung erwarten sie für die Enterprise IT in den nächsten fünf Jahren?

Muglia: Die zwei großen Veränderungen sehe ich in den Bereichen Anwenderzentrierung und Rechenzentrum. Heute geht es darum, dem Anwender im Unternehmen alle Möglichkeiten zu bieten, damit er seinen Job gut und effizient gestalten kann - unabhängig davon, wo er sich befindet. Gleichzeitig müssen Richtlinien und Kontrollmechanismen entwickelt und etabliert werden, die sicherstellen, dass diese neue Beweglichkeit der Mitarbeiter mit den Geschäftserfordernissen des Unternehmens abgestimmt ist.

Im Bereich Rechenzentrum bewegen wir uns weg von einer Welt, in der jede Abteilung ihre eigenen Rechner und Anwendungen betrieb, hin zu einer Welt, in der Computer-Ressourcen dynamisch verfügbar sind und zu einem Bruchteil der Kosten verwaltet werden können. Der gemeinsame Nenner für beide Bereiche - Rechenzentrum-Back-End und Anwender-Front-End - heißt Flexibilität.

Unternehmen und Anwender sind heute viel fordernder gegenüber der IT als früher. Dieser neue Zugang wird den Wandel weiter beschleunigen und die Art und Weise, wie wir Technologie konsumieren, bereitstellen und erleben, grundsätzlich verändern.

Das komplette Interview in Englisch finden Sie hier!

posted by Wolfgang Tonninger

… und es hat gleich geklappt, kann nicht jeder von sich behaupten.

imageMicrosoft Security Essentials ist angetreten, um den VB100 zu schaffen, und hat es auf Anhieb geschafft.

Was ist der VB100? Mit Virus Bulletins eigenen Worten:

For many years, Virus Bulletin has carried out independent comparative testing of anti-virus products. The unique VB100 certification scheme is widely recognized within the industry. Unlike other certification schemes, Virus Bulletin tests all products free of charge and does not allow re-testing - performances are reported exactly as they are found.

Wenn Sie für Ihren Rechner zu Hause eine  kostenfreie, zertifizierte und sichere
Anti-Virus & Anti-Malware Lösung haben wollen, greifen sie einfach zu.
Für 0€ bekommen Sie wahrscheinlich keine bessere Consumer-Security-Lösung, die sich dazu noch perfekt in Windows Vista und Windows 7 integriert.
Es ist ein gutes Gefühl auch zu Hause sicher zu sein ;).

Für unsere Businesskunden gibt es ebenfalls gute Nachrichten.

image Microsoft Forefront Client Security ist schon zum 11te mal angetreten und hat seine Qualität zum 11ten mal in Folge unter Beweiß gestellt.

Eine schöne Auszeichnung für unsere Business-Lösung im Client-Security Bereich, aber nicht selbstverständlich für alle Business-Security-Lösungen in diesem Segment. Wo von man sich leicht selbst hier ein Bild machen kann.


posted by Hans Berndl

Wer Ende des 19. Jahrhunderts durch den amerikanischen Osten zog, konnte sie noch sehen: die Dinosaurier der Industrialisierung - riesige Wasserräder, die durch den Ausbau des Stromnetzes als Energieerzeuger obsolet geworden waren und nun langsam in sich zusammenfielen.

Was aus Ihnen geworden ist, lesen Sie heute hier in der Online-Ausgabe von derStandard.at.

Viel Vergnügen bei unserem Auswärtsspiel!

posted by Wolfgang Tonninger

Wer heutzutage behauptet, dass Information ein wichtiges Unternehmensasset darstellt, dem kann es passieren, dass er nur müde belächelt wird. Dabei ist diese Aussage - umgeben von den Müllhalden der Informationsgesellschaft - heute viel weniger ein Gemeinplatz als eine Kampfansage.

Dazu passt  die brandneue Studie, die das Global Information Industry Center (GIIC) dieser Tage veröffentlichte. Unter dem Titel How Much Information. 2009 Report on American Consumers wird der Versuch unternommen, all die Arten von Information zu erfassen, die ein durchschnittlicher Amerikaner im Laufe eines Tages zu sich nimmt. Zu sich nimmt, wohlgemerkt, und nicht verdaut. Dafür sind 34 Gigabyte und 100.000 Wörter am Tag eindeutig zu viel.

Die New York Times vom 9. Dezember legt den Finger in die Wunde, wenn sie schreibt: "This doesn’t mean we read 100,000 words a day — it means that 100,000 words cross our eyes and ears in a single 24-hour period. That information comes through various channels, including the television, radio, the Web, text messages and video games.”

image 

Die Frage ist: Warum gibt es diesen unstillbaren Appetit nach Information? Und die Antwort ist leichter gefunden als gedacht: Denn vielleicht ist der Grund ein simpler Etikettenschwindel, dem wir alle tagtäglich auf den Leim gehen. Indem wir Informationen so behandeln, als wären sie Daten. Daten, mit denen man Maschinen füttert. Wir ernähren uns von Information und wir kleiden uns in sie. Wir scrollen und scannen sie, aber wir verarbeiten sie nicht mehr.

Die neue Welt des Arbeitens braucht keine Verdauungsmaschinen, sondern Menschen, die gut im Selektieren sind. Wir sind alle Information Worker. Die einen mehr, die anderen weniger. Damit beginnt die Geschichte. Und damit könnte sie „happy enden“.

posted by Wolfgang Tonninger

Wir haben uns am Ready Blog schon einmal den Bedürfnissen von KMUs in Bezug auf ihre Business Intelligence-Lösungen gewidmet. Und die sind nun einmal andere als die eines Großkonzerns. Das beginnt mit dem Terminus Business Intelligence der für viele KMUs schon zu “groß” – und vor allem: zu teuer – klingt.

imageAußerdem sind gerade im KMU-Segment maßgeschneiderte Lösungen ausschlaggebend, die mit überschaubarem Budget angeschafft und mit überschaubarem Aufwand implementiert werden können. Klingt nicht gerade nach einem BI-Projekt…oder doch?

Basierend auf der Microsoft BI-Plattform haben einige Partner nun BI-Angebote für KMUs zum Fixpreis zusammengestellt. Lösungen, die von lokalen Partnern für kleine und mittlere Unternehmen konzipiert worden sind. Lösungen, die ohne Beraterscharen und massive IT-Investitionen umgesetzt werden können. Lösungen, die Ihnen helfen Ihr Business noch besser zu verstehen und Ihnen einen Vorsprung vor dem Mitbewerb sichern.

Klingt gut? Dann schauen Sie sich die Angebote gleich an >>

posted by Martin Zimmermann

 

More Posts Next page »
 
Page view tracker