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Microsoft Assessment and Planning Toolkit 5.0 Community Technical Preview (CTP) ist jetzt verfügbar!

Die neueste Version des Microsoft Assessment and Planning (MAP) Tookit ist jetzt als Community Technical Preview (CTP) verfügbar. Ein CTP ist in der Regel Alpha-Code und daher noch nicht uneingeschränkt für den produktiven Einsatz geeignet. Interessant ist eine CTP-Version trotzdem, denn gerade in dieser Phase haben Sie die Möglichkeit, das zukünftige Produkt noch durch Ihr Feedback zu beeinflussen.

Das Microsoft Assessment and Planning Toolkit hilft Ihnen bei der Planung von IT-Projekten, indem es aus Ihrer Infrastruktur eine Vielzahl von Informationen sammelt und in verschiedenen Formaten aufbereitet, von Excel-Tabellen bis hin zu fertig formatierten Word-Dokumenten. Dafür müssen noch nicht einmal Agenten auf den Servern bzw. Clients installiert werden.

Neue Funktionen in der Version 5.0

  • Inventarisierung heterogener Umgebungen, inkl. Windows Server, Linux, UNIX und VMWare.
  • Abfrage von Daten aus  System Center Configuration Manager.
  • Office 2010 Readiness Assessment.

Weitere Funktionen

  • Windows 7 Hardware und Device Compatibility Assessment.
  • Windows Server 2008 R2 Hardware und Device Compatibility Assessment.
  • Virtualisierungs-Kandidaten für Hyper-V.
  • Inventarisierung von VMware Hosts und Gastsystemen.
  • Verbesserte Bedienbarkeit und Geschwindigkeit.
  • SQL Server Instance Discovery.
  • Desktop Security Assessment für Antivirus and Anti-Malware-Applikationen.
  • Forefront Client Security/NAP Readiness Assessment.

Wo finde ich MAP? Wie kann ich MAP kommentieren?

Mit freundlichen Grüßen!!

 

Ralf M. Schnell

Achtung Fälschung: Angebliche Microsoft-Email fordert zur Installation von Zertifikaten auf!

Folgende Email fand ich gestern in meinem Postfach, angeblich kam sie vom ‘Microsoft System Administrator’:

Attention!

On October 30, 2009 server upgrade will take place. Due to this the system may be offline for approximately half an hour.
The changes will concern security, reliability and performance of mail service and the system as a whole.
For compatibility of your browsers and mail clients with upgraded server software you should run SSl certificates update procedure.

This procedure is quite simple. All you have to do is just to click the link provided, to save the patch file and then to run it from your computer location. That's all.

<Malware Link>

Thank you in advance for your attention to this matter and sorry for possible inconveniences.

System Administrator

Typisches Beispiel für eine Fälschung. Z.B. scheint der Link zu Microsoft zu gehören (updates.microsoft.com), tatsächlich ist es jedoch eine ganz andere Domäne (global-cert.net). Auch den Absender der Email, angeblich von microsoft.com, gibt es bei uns gar nicht.

Microsoft wird Sie niemals per Email auffordern, etwas über einen solchen Link zu installieren. Unsere Software finden Sie immer auf Microsoft Update oder Microsoft Downloads. Also: bitte diese ‘Zertifikate’ nicht installieren!!!

Mit freundlichen Grüßen!

Ralf M. Schnell

Windows Virtual PC und XP-Modus fuer Windows 7 ist jetzt RTM

Genau rechtzeitig zur heutigen Markteinführung von Windows 7 sind auch Windows Virtual PC und der XP-Modus fertig geworden. Sie können die RTM-Version von der Windows Virtual PC-Seite kostenlos herunterladen.

Ob auf Ihrem PC Windows Virtual PC lauffähig ist, können Sie mit dem Hilfsprogramm ‘Microsoft Hardware-Assisted Virtualization Detection Tool’ ermitteln, das ebenfalls kostenlos verfügbar ist. Insbesondere muß Ihr PC über eine CPU verfügen, die Hardware-Virtualisierung unterstützt.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Aero Glass Remoting für Gastsysteme mit Windows 7 in Hyper-V und Virtual PC

Ein Kollege fragte mich heute, warum er denn für seine Virtuelle Maschine (VM) keinen Aero Glass-Desktop bekomme. In der VM läuft Windows 7, die Grafikkarte des Host-Systems ist Aero-fähig und auf 32bit Farbtiefe eingestellt, und der Host ist Windows Server 2008 R2 und verfügt demzufolge über den RDP v7-Client. Damit sind alle Voraussetzung für Areo Glass-Remoting erfüllt. Wirklich alle Voraussetzungen? Nein – eine kleine Voraussetzung hört nicht auf, den Römern Wiederstand zu … ähm … also Sie wissen, was ich meine …

Ein Blick auf zwei Grafiken, die ich mir vom MSDN-Blog ‘Virtual Varia’ ausgeliehen habe, erklärt, wo das Problem liegt. Erster Fall: Windows Virtual PC:

Windows Virtual PC

Die Verbindung erfolgt nicht über eine RDP-Verbindung, sondern direkt über Windows Virtual PC. Trotzdem baut Windows Virtual PC über den VPCBus eine RDP-Verbindung zum Gastsystem auf, sobald dieses gestartet ist. Und da eine RDP-Verbindung vorliegt, funktioniert auch Aero Glass-Remoting.

Nun das Gleiche mit Hyper-V:

Hyper-V

Wiederum wird nicht RDP, sonder VMConnect benutzt, also z.B. ein Doppelklick auf das Gastsystem im Hyper-V Manager. Hyper-V benutzt jedoch intern keine RDP-Verbindung, sondern kommuniziert direkt mit dem synthetischen Video-Treiber im Gastsystem. Daher steht bei einer VMConnect-Verbindung kein Aero Glass-Remoting zur Verfügung.

Ist das schlimm? Nun, Aero Glass-Remoting ist eine Funktion, die typischerweise für Hosted Desktops interessant ist. Benutzer werden sich aber nicht über VMConnect zu diesen Hosted Desktops verbinden, sondern über RDP. Und dann ist natürlich Aero Glass-Remoting genauso verfügbar wie Multi Monitor-Unterstützung, bi-direktionale Audio-Umleitung, Desktop Composition und all die anderen neuen Funktionen von RDP v7.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

MSDN TV: Windows 7

Zum Windows 7 Launch heute ein Interview mit den beiden Windows Product Marketing Managern Ben Basaric und Thorsten Stockmann. Sie berichten über Produktfeatures, die vielfältigen Aktivitäten im Vorfeld der Markteinführung und über ihre größten Laster: das sind die, von denen in diesen Tagen palettenweise das neue Betriebssystem wegverkauft wird.

In den Kurznachrichten News zur Visual Studio 2010 Beta 2, zur Versionskontrolle mit dem “Visual Source Safe”-Nachfolger Team Foundation Server Basic Installation, zu neuen SharePoint-Tutorials bei “MSDN Solve”, einem MSDN-Gewinnspiel rund um Windows Azure und zur Windows Azure Premiere beim Cloud Launch Day 2009 im November.

Zum Schluss noch ein Hinweis für Cineasten: unser Interviewpartner Ben Basaric ist auch Akteur in vier Aufsehen erregenden LowCost-Werbevideos „Wir lieben Windows 7“, die es in den Geschmacksrichtungen Ei, Käse, Gemüse und Villarriba auf www.youtube.com zu sehen gibt.

  Get Microsoft Silverlight

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Wir suchen den Windows 7 Deployment Champ!

Sie haben Windows 7 in Ihrem Unternehmen bereits eingeführt – vielleicht als IT Pro Momentum-Teilnehmer oder Nutzer der kostenlosen Testversion? Oder Sie möchten dies in den nächsten Wochen tun? Falls das bis spätestens Ende Januar 2010 gelingt, dann suchen wir Sie als Windows 7 Deployment Champ! Machen Sie mit bei unserem Wettbewerb ‘Deploy&Win’, schicken Sie uns die Geschichte Ihres Windows 7-Deployments, und gewinnen Sie mit etwas Glück eine Reise nach Redmond. Dort lernen Sie u.a. Mark Russinovich persönlich kennen! Für die Teilnahme erhalten Sie außerdem ein TechNet-Abonnenent für ein Jahr.

Anmeldung, Teilnahmebedingungen und weitere Informationen finden Sie hier.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Windows 7 Upgrade Center: Alle Ressourcen für einen erfolgreichen Upgrade

2994_UpgradeCenter_OnNetPromo_BAN_120x240_01 Gerade eben habe ich mir Windows 7 bestellt! Es dauert zwar noch, bis das Paket bei mir ankommt – mindestens bis zum 22. Oktober … – aber das gibt mir die Zeit, das Upgrade ordentlich vorzubereiten. Ich werde einen zweiten Versuch starten, meinem privaten Studio-PC auf Windows 7 zu bringen. In dem Beitrag “Anwendungskompatibilität mit Windows 7 – ein Erfahrungsbericht” hatte ich vor einiger Zeit beschrieben, welche Kompatibilitätsprobleme es generell geben kann, welche Optionen für die Behebung solcher Probleme zur Verfügung stehen und warum mein Studio-PC immer noch auf Windows Vista läuft: Ein für die Musikproduktion unverzichtbares Programm war unter Windows 7 trotz aller Bemühungen nicht zum laufen zu bringen. Das hat sich jetzt geändert; schon vor der offiziellen Markteinführung bieten immer mehr Software- und Hardwarehersteller eine Unterstützung für Windows 7 an.

Nun ist natürlich für ein erfolgreiches Upgrade wesentlich mehr zu berücksichtigen. Alle nötigen Informationen und Tools finden Sie seit kurzem im Windows 7 Upgrade Center. Das bietet Ihnen unter anderem den Windows 7 Upgrade Advisor zum herunterladen an, vorerst noch in einer Beta-Version und nur in englischer Sprache (die fertige Version wird u.a. auch in Deutsch verfügbar sein). Mit diesem Hilfsprogramm können Sie Ihren PC automatisiert scannen lassen, dabei wird z.B. auf Microsoft Update nach Treibern für die angeschlossene Hardware gesucht, und sämtliche installierten Programme werden auf ihre Kompatibilität mit Windows 7 geprüft.

Insgesamt bietet Ihnen das Upgrade Center Unterstützung in den folgenden drei Bereichen:

Vorbereiten: Guide+Video zu Windows 7 Upgrade Advisor; Editionsübersicht und unverbindliche Preisempfehlungen der einzelnen Windows 7-Editionen; imageSystemvoraussetzungen; Infos zu 32 und 64 Bit; Guide+Video zu Windows EasyTransfer; Infos für Anwender von Windows 7 Beta und RC1; Guide zu Windows Anytime Upgrade in Windows 7;

 Installieren: Hilfestellung zu Neuinstallation und In-Place Upgrade, wann kann der Anwender was machen; Schritt-für-Schritt Anleitungen zu: Windows 7 neu installieren | In-Place Upgrade von Windows Vista auf Windows 7 | Von Windows XP auf Windows 7 wechseln | Windows 7 per USB-Stick installieren; Guide zum Importieren von Einstellungen mit Windows-EasyTransfer; Guide wie man Windows 7 aktiviert und weiterführende Links zum Thema Genuine Software (muss man sonst bei uns auf den Windows Webseiten mit der Lupe suchen);

Entdecken: Guide+Video zum Windows XP-Modus für die Verwendung älterer Software und Hardware; Guide zum Einrichten von Heimnetzgruppen; Guide zu IE8 (Web Slices, Schnellinfos etc.); Guide+Videos zu neuen Desktop features in Windows 7 (Aero, Vorschau, Sprunglisten etc.); Guide+Video zu Bibliotheken in Windows 7; Guide+Video zur verbesserten Suche in Windows 7 (auch mit Sammelsuche); Übersicht der wichtigsten Windows 7 features (Windows Touch,Energiesparen,Snap,Windows Live Essentials usw.).

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine wichtige Frage – insbesondere für Windows XP-Nutzer – ist: Upgrade oder Neuinstallation? Die Empfehlung lautet ganz klar: Nur wenn Sie Windows Vista benutzen und der Upgrade Advisor keine Probleme vermeldet, können Sie ein Upgrade zu Windows 7 durchführen. In jedem Fall sollten Sie dabei die üblichen Sicherheitsmaßnahmen beachten. Also z.B. vorher eine vollständige Datensicherung durchführen!!!

Verwenden Sie aktuell Windows XP, sollten Sie eine Neuinstallation von Windows 7 durchführen. Das Hilfsprogramm ‘Windows Easy Transfer’ unterstützt Sie dann bei der Sicherung und Übertragung Ihrer Daten, und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung im Bereich ‘Installieren’ des Upgrade Center erklärt detailliert den empfohlenen Prozess für eine erfolgreiche Neuinstallation.

Mit freundlichen Grüßen!

Ralf M. Schnell

Windows 7 Upgrade – Virtual Roundtable ‘Application Compatibility’ mit Mark Russinovich

Windows 7 ist bald verfügbar. Viele Kunde planen zur Zeit bereits den Upgrade von Windows XP oder Windows Vista. Dafür ist die Kompatibilität Ihrer Applikationen mit Windows 7 von zentraler Bedeutung. Mark Russinovich hat dieses Thema in zwei Diskussionsrunden ausführlich erläutert. Falls Sie nicht die Gelegenheit hatten, an diesen ‘Virtual Roundtables’ teilzunehmen, stehen diese nun für Sie als Aufzeichnung bereit.

 

Application Compatibility Part 1

 

Application Compatibility Part 2: Virtualization

 

 

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Praktische Umsetzung von Prozessen nach ITIL - Beta-Version des Microsoft System Center Service Manager verfügbar

Auf den System Center Service Manager habe ich seit Jahren sehnsüchtig gewartet! Zwar stehen mit dem Operations Manager und dem Configuration Manager zwei Programme zur Verfügung, mit denen ITIL-Prozesse nachhaltig unterstützt werden können und die mit Lösungen wie dem ‘Desired Configuration Management’ die Implementierung spezifischer Prozesse extrem einfach machen. Als ITIL Service Manager fehlt mir jedoch vor allem die konkrete Umsetzung der Service Support-Prozesse Incident Management, Problem Management und Change Management, und natürlich allen voran das Configuration Management.

Insbesondere das Configuration Management ist eine für alle anderen Prozesse kritische Disziplin – ist dieser Prozess nicht etabliert, kann die Umsetzung aller anderen Prozesse nicht vollständig gelingen. Der System Center Service Manager unterstützt hier mit einer Configuration Management-Datenbank (CMDB), auf der alle anderen Prozesse aufsetzen. Mit Hilfe von Workflow-Bausteinen wird die Abbildung individueller Prozess-Ketten möglich, indem die vorgesehenen Aufgaben (z.B. Genehmigungs-Verfahren) miteinander verkettet werden.

Die Beta 2-Version des System Center Service Manager können Sie über Microsoft Connect herunterladen.

Interessante Diskussionen, Informationen und Hilfe bekommen Sie über das System Center Service Manager-Forum.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Backup für Hyper-V v2: System Center Data Protection Manager 2010 ist als Beta-Version verfügbar!

Endlich ist sie da: die Beta-Version des System Center Data Protection Manager 2010! Damit ist jetzt eine vollständige und automatisierte Sicherung Ihrer Hyper-V v2-Infrastruktur möglich. Gesichert (und wiederhergestellt) werden können damit die folgenden Produkte:

  • Windows Server 2003 - 2008 R2

  • SQL Server 2000 - 2008

  • Exchange Server 2003 - 2010

  • SharePoint Server 2003 - 2010

  • Dynamics AX 2009

  • Essential Business Server 2008 und Small Business Server 2008

  • SAP™ mit SQL Server-Backend

Zusätzlich zu der von Data Protection Manager 2007 bekannten Funktionalität gibt es wichtige Neuerungen in dieser Version:

  • Sicherung von Virtuellen Maschinen auf Hyper-V v1 (WS08) und v2 (WS08 R2)
  • Granulare Wiederherstellung von Objekten innerhalb der Virtuellen Maschinen, auch bei Sicherung der gesamten VM!
  • Sharepoint: es wird keine Recovery Farm mehr benötigt, neue Datenbanken werden automatisch erkannt und gesichert.
  • SQL: neue Datenbanken werden automatisch erkannt und gesichert, Self Service-Wiederherstellung für DBAs.
  • Exchange: Unterstützung für Exchange 2010 (inkl. Cluster Continuous Replication).
  • Windows Client: Offline-Sicherung von Laptops mit Hilfe von VSS-Richtlinien!

Weitere Informationen gibt’s auf den offiziellen DPM-Seiten, herunterladen können Sie die Beta-Version von Microsoft Connect.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Die Zukunft der IT: Strom aus der Steckdose?

In dieser Woche hatte ich die Ehre, das Editorial zum TechNet NewsFlash zu schreiben. Darin geht es um die Zukunft der IT und um die Bedeutung von Virtualisierung-Technologien.

Das öffentliche Stromnetz ist ein beliebtes Beispiel in Diskussionen über die Zukunft der IT. In der Anfangszeit der Industrialisierung musste jede Fabrik die benötigte Energie selbst erzeugen und es bedeutete einen enormen Wettbewerbsvorteil, eine besonders ergiebige Energiequelle zur Verfügung zu haben. Die Lieferung von Strom über das öffentliche Netz eliminierte diesen Vorteil, ermöglichte es jedoch den Firmen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Strom wurde zu einer Selbstverständlichkeit – und genau diese Entwicklung werde auch die Informationstechnologie nehmen: IT aus der Steckdose, normiert und für alle und überall verfügbar. Ist dies wirklich der Fall?

Im Bereich Energieversorgung war diese Entwicklung möglich, weil Energie in einer hoch standardisierten Form geliefert werden kann. Um die solcherart bezogene Energie zum eigenen Wettbewerbsvorteil nutzen zu können, sind allerdings zum Teil recht umfangreiche Maßnahmen (sprich: Maschinen) notwendig, um Strom in die tatsächlich benötigte Art von Energie umzuwandeln. Auch eine Art der Virtualisierung kommt hier ins Spiel: Netzteile abstrahieren die gelieferte Energie und stellen daraus abgeleitet die benötigte Spannung, Stromstärke und Frequenz den Maschinen zur Verfügung.

Auch in der IT gibt es hoch standardisierte Dienste, die nicht selbst „hergestellt“ werden müssen, sondern über das Internet bezogen werden können. Beispiele hierfür sind E-Mail, IP-Telefonie, Datenspeicher oder auch Directory-Dienste. Auch bei dieser IT-Industrialisierung ist jedoch nicht der standardisierte Infrastrukturdienst die Basis eines Wettbewerbsvorteils, sondern es sind dies Applikationen, die Geschäftsprozesse abbilden und unterstützen. Diese Applikationen integrieren die Infrastrukturdienste auf höchst komplexe Art und Weise. Also letztlich doch keine IT aus der Steckdose, auch wenn die Bereitstellung hoch standardisierter Infrastrukturdienste über das Internet innerhalb der nächsten Jahre sicherlich zur Selbstverständlichkeit werden wird.

Analog zur Virtualisierung von Strom mit Hilfe von Netzteilen ist in der IT die Virtualisierung ein unverzichtbares Mittel zur Integration von Applikationen und Infrastrukturdiensten. Applikations-, Präsentations- und Hardwarevirtualisierung ermöglichen die Entwicklung von Applikationen weitestgehend unabhängig von der Implementierung der Infrastrukturdienste. Das ist meiner Meinung nach der eigentliche Trend der nächsten Jahre: Virtualisierung ist nicht mehr nur ein Mittel zur Effizienzsteigerung innerhalb der eigenen Infrastruktur, sondern wird in ihrer Funktion als Schnittstelle zwischen Applikationen und Infrastrukturdiensten zum Motor der „Industrialisierung“ der IT. Technische Informationen zum Thema Virtualisierung in allen seinen Aspekten finden Sie im Virtualisierungs TechCenter auf TechNet Online.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

MSDN TV: Informationen für Software-Entwickler

Die Kollegen von MSDN, unserem Netzwerk für Software-Entwickler, haben sich ein neues Format ausgedacht: MSDN TV. Was ich bisher davon gesehen habe, ist beeindruckend - informativ, unterhaltsam, humorvoll – daher möchte ich hier mal die Werbetrommel rühren. Und das gleich mit der Frage verbinden, ob ein solches Format auch für TechNet sinnvoll wäre.

Also: Schauen Sie sich diesen Beitrag an, und schicken Sie mir ein Mail oder einen Kommentar zu diesem Blog-Beitrag, wenn Sie ein ähnliches Format ‘Technet TV’ haben möchten. Wenn ich genügend positive Rückmeldungen bekomme, verschwinde ich umgehend in unserem Studio … :-)

 

Zitat von den MSDN-Kollegen zur aktuellen Ausgabe von MSDN TV:

Fashion Victim Jan Schenk beweist in der neuesten Folge von „msdn tv“ einmal mehr, dass der Begriff „Moderator“ eindeutig vom Wort „Mode“ herrührt. Sein Interviewpartner ist diesmal der deutsche MSDN Online-Chef Kay Giza, der einen Blick hinter die Kulissen der MSDN-Website wirft und um Feedback aus der Community bittet. In den Kurznachrichten außerdem Infos zur deutschen Version von Expression Studio 3, einem aktuellen Interview mit Pierre Joye, seines Zeichens Team Lead der „PHP on Windows Developer Division“, dem Windows 7 Training Kit für Entwickler, einem neuen MSDN-Blog für Partner und zu Fragen & Antworten aus der MSDN Hotline

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Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

WebsiteSpark: Software, Support und Unterstützung für Web-Dienstleister

Zu der Initiative für Unternehmens-Gründer BizSpark und dem Progamm DreamSpark, das Schülern und Studierenden kostenlos Software für Entwicklung und Design zur Verfügung stellt, gesellt sich ab heute das Programm WebsiteSpark.

WebsiteSpark ist ein neues globales Programm, mit dem Microsoft kleinere, professionelle Dienstleister im Bereich Entwicklung und Gestaltung von Webseiten unterstützen möchte. Durch Verbindungen mit globalen Partnern und Kunden, Support- und Schulungsangebote sowie Softwaretools – ohne anfängliche Investitionskosten – ermöglicht WebsiteSpark neue Geschäftschancen. WebsiteSpark bietet professionellen Unternehmen im Bereich Entwicklung und Gestaltung von Webseiten ein innovatives Vehikel für den Zugriff auf:

  • Geschäftsmöglichkeiten: Möglichkeiten zur Erweiterung des Kundenstamms und Schaffung neuer Geschäftschancen durch Präsentation der Angebote und des Leistungsvermögens und Vernetzung und Zusammenschluss mit Partnern auf dem WebsiteSpark Marketplace und anderen Marketing- und Kollaborationsplattformen von Microsoft.
  • Support und Schulung: Professioneller Support von Microsoft und Kontaktaufnahme zu und Zusammenarbeit mit WebsiteSpark-Netzwerkpartnern, Hostingpartnern und anderen Webseitenentwicklern und -designern mit ergänzenden Technologien oder Geschäftsmodellen – ein komplettes Ökosystem, das eine umfassende Spanne an technischen und geschäftlichen Ressourcen für alle Anforderungen in diesem Bereich bietet.
  • Software und Lösungen: Schneller, einfacher und unmittelbarer Zugriff auf aktuelle, umfangreiche Microsoft-Entwicklungstools und Webserver-Produktionslizenzen ohne anfängliche Investitionskosten zum Erstellen, Entwerfen und Bereitstellen von differenzierten, innovativen und aussagekräftigen Websites.

Berechtigungsanforderungen:

Ein berechtigtes Webdesign- und Webentwicklungsunternehmen muss zum Zeitpunkt des Beitritts die folgenden Merkmale aufweisen:

  • Ein professionelles Dienstleistungsunternehmen, dessen Kerngeschäft im Bereitstellen von Webentwicklungs- und Webdesigndiensten für Kunden besteht, mit
  • nicht mehr als 10 Mitgliedern (einschließlich Eigentümer und Mitarbeiter).
  • Um weiterhin zur Teilnahme an dem Programm berechtigt zu sein, muss das Unternehmen innerhalb von 6 Monaten nach dem Beitritt eine mithilfe von im Rahmen des Programms bereitgestellter Software entwickelte, im Internet zugängliche Website bereitstellen und diese oder andere neue Websites auf dem WebsiteSpark-Portal ankündigen.
  • Unternehmen müssen vor dem Beitritt zum Programm nicht Mitglied des Microsoft-Partnernetzwerks (MPN) sein, jedoch gehört der Beitritt zum MPN zur Teilnahme am Programm. Unternehmen, die nicht bereits MPN-Mitglieder sind, werden während des Beitritts zu WebsiteSpark zum Beitritt zu MPN aufgefordert.

Bedingung:

Berechtigte Webentwicklungs- und Webdesignunternehmen können bis zu 3 Jahre lang an WebsiteSpark teilnehmen. Am ersten und zweiten Jahrestag ihres Beitritts müssen die Unternehmen ihre Mitgliedsinformationen aktualisieren (z. B. bestätigen, dass das Unternehmen nicht von einem öffentlichen Träger übernommen wurde und das Unternehmen den Besitzer nicht gewechselt hat).

 

Gebühren:

Beim Ausscheiden des Webentwicklungs- und Webdesignunternehmens aus dem Programm fällt eine Programmangebotsgebühr von 100 USD an. Als Teil den Engagements von Microsoft für den langfristigen Erfolg von kleinen Webentwicklungs- und Webdesignunternehmen sind keine Vorauszahlungen für Unternehmen erforderlich, die WebsiteSpark beitreten.

 

Sonderangebote:

Webentwicklungs- und Webdesignunternehmen in WebsiteSpark sind zu bestimmten Zeitpunkten während ihrer Teilnahme am Programm auch für zusätzliche Produkt- oder Dienstangebote (von Microsoft oder Dritten) berechtigt. Im Allgemeinen werden an WebsiteSpark teilnehmende Unternehmen benachrichtigt, wenn Sonderangebote verfügbar sind sowie über die Bedingungen und den Beitritt, um diese Vorteile zu nutzen. Sonderangebote sind nicht Teil der Vorteile des WebsiteSpark-Programms, und die Teilnahme an Sonderangeboten unterliegt für jedes Sonderangebot gesonderten Bestimmungen (einschließlich Lizenzen und ggf. Gebühren).
WEBSITESPARK-PROGRAMMLEITFADEN – SEITE 4
Microsoft WebsiteSpark TM

 

Technologieangebot:

Das WebsiteSpark-Technologieangebot für teilnehmende Webexpertenunternehmen enthält:

  • Für den Entwurf, die Entwicklung, das Testen und die Präsentation neuer Websites – für bis zu drei Benutzer je Webentwicklungs- und Webdesignunternehmen:
  • Visual Studio Professional
  • Expression Studio 2 oder 3 (1 Benutzer) und Expression Web 2 oder 3 (bis zu 2 Benutzer)
  • Windows Web Server 2008 oder R2 (wenn verfügbar)
  • SQL Server 2008 Web Edition
  • Für die Produktion – d. h. für die Bereitstellung und das Hosten neuer, mithilfe der Programmsoftware entwickelter Websites – die Verwendung von bis zu vier Prozessoren je Webentwicklungs- und Webdesignunternehmen der folgenden (physischen oder virtuellen) dedizierten Server:
  • Windows Web Server 2008 R2 (wenn verfügbar)
  • SQL Server 2008 Web Edition

Bereitstellungen können auf vier Servern oder VMs mit je einem Prozessor, auf zwei Servern oder VMs mit je zwei Prozessoren oder auf einem Server oder einer VM mit vier Prozessoren durchgeführt werden.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

discuss & discover 2009: Jetzt anmelden und u.a. Windows 7 Ultimate bekommen

Ich möchte hier gerne auf die Microsoft Konferenz „Die neue Arbeitswelt und das Rechenzentrum interaktiv erleben!“ aufmerksam machen, die am 20. Oktober 2009 im Rahmen der „discuss & discover“ im ICM in München stattfindet. Lernen Sie bei diesem ganztägigen Event Innovationen für das moderne Unternehmen anschaulich kennen.

Erleben Sie als einer der Ersten in Deutschland die exklusive Vorstellung von Microsoft Office 2010 und Microsoft SharePoint Server 2010 sowie die Demonstrationen von Microsoft Exchange Server 2010 und Microsoft Windows Server 2008 R2. Und natürlich ein besonderes Highlight: Das neue Betriebssystem Microsoft Windows 7.

Als Besucher unserer Konferenz bekommen Sie sogar ein Stück der Arbeitswelt von morgen: Der Eintrittspreis von 290 Euro (zuzüglich 19% Mehrwertsteuer) pro Person enthält jeweils eine Version von Microsoft Windows 7 Ultimate* und Microsoft Exchange 2010 Evaluation Kit* − sowie natürlich die Verpflegung vor Ort und den Eintritt zur Ausstellung der Messe „discuss & discover“.

Die Agenda und die Anmeldeinformationen finden Sie unter www.microsoft.de/events/dd

Sie haben organisatorische Fragen oder Fragen zu Ihrer Anmeldung? Dann wenden Sie sich bitte an: MSEvent@microsoft.com

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

* = Nur für die Anwendung im Unternehmen. Keine Ausgabe an Amtsträger.

App-V v4.6: Windows 7-Unterstützung, 64bit-Applikationen und verbesserte Benutzeroberfläche

Seit dem 18.09. ist eine Beta-Version von App-V v4.6 auf Microsoft Connect verfügbar. Um diese herunterladen zu können, müssen Sie zunächst die Bewerbung zum App-V 4.6-Programm ausfüllen. Die nächste Version beinhaltet neben einigen Verbesserungen der Benutzeroberfläche vor allem eine Funktionalität, die von vielen Benutzern und Administratoren dringend benötigt wird: die Unterstützung von 64bit-Applikationen. Bislang war App-V auf 32bit-Applikationen beschränkt, und der App-V Client selbst war auch nur auf Windows x86 installierbar. Die meisten PCs und Notebooks sind jedoch längst 64bit-fähig, und immer mehr Applikationen werden auch als x64-Version angeboten – z.B. die nächste Office-Version.

Die aktuelle Version App-V 4.5 CU1 ist zwar auf Windows 7 lauffähig, wird jedoch noch nicht offiziell unterstützt. Das wird sich mit App-V 4.6 ändern; Für diejenigen, die jedoch bei der Version 4.5 CU1 bleiben möchten, wird es in Kürze ein Service Pack für App-V 4.5 geben, das die Windows 7-Unterstützung ebenfalls beinhaltet (nicht jedoch die Möglichkeit, 64bit-Applikationen zu sequenzieren!).

Eine neue Version des App-V Trial Guide ist ebenfalls verfügbar. Darin ist die Installation der einzelnen Komponenten detailliert beschrieben.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

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