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Die Windows Server 2008-Firewall blockiert in der Grundeinstellung ziemlich viel. Erfreulich viel, um genau zu sein. Über Regel-Gruppen kann man die jeweils benötigte Kommunikation für eine bestimmte Server-Rolle freischalten, bei der Installation von Server Rollen geschieht dies automatisch. Natürlich kann man auch beliebige Ports einzeln öffnen bzw. sperren. Während eines Vortrags wurde ich gefragt, wie man denn 'Ping' freischaltet. Gute Frage - das ist ja nicht TCP oder UDP, sondern ICMP. Ich konnte die Frage nicht sofort beantworten und möchte dies hiermit nachholen. Eigentlich ist es auch ziemlich einfach ;-)

ICMP konfiguriert man über die Kommandozeile. Mit 'netsh firewall show icmpsetting' fragen Sie die aktuelle Konfiguration ab:

show icmpsetting

Die möglichen Optionen erhält man mit 'netsh firewall set icmpsetting':

icmpsetting

Die Option '8' reicht aus, um 'Ping' zuzulassen. Also: 'netsh firewall set icmpsetting 8'

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Ich habe lange überlegt, ob ich diese kleine Brandrede veröffentlichen soll. Aber nachdem ich nun in vier Tagen fast 2.000 Kilometer auf der Autobahn verbracht habe, fühle ich den starken Drang, einen konkreten Beitrag zu leisten. Nämlich: die Straßenverkehrsordnung hat sich geändert. Muß wohl so sein, nur kommt der Verkehrsminister seiner Informationspflicht nicht nach. Das erlaube ich mir hiermit zu tun, und zwar in Form der folgenden Tipps. Bevor Sie weiterlesen, schlagen Sie vielleicht nur kurz auf Wikipedia unter dem Stichwort 'Ironie' nach ...

  • Beim Autofahren geht es um Spaß! Der steht im Vordergrund. Beschleunigung, gewagte Manöver, der Tunnelblick bei 200 km/h in einer dämmrigen Allee auf der Landstraße! Lassen Sie sich nicht von weinerlichen Plakaten beeindrucken, die suggerieren, bei sowas könnten andere zu Schaden kommen. Ihnen selbst passiert ohnehin nichts. Sie sind Profi, Sie können das! Und bei anderen: na, wenn die nicht fahren können, ist es ihre eigene Schuld. Wären alle so ein guter Autofahrer wie Sie, würde überhaupt gar nichts passieren!!! Und überhaupt: wenn man den Spaß am Autofahren als primäre Motivation in Frage stellt, rüttelt man an den Grundfesten der Demokratie. Dann könnte man ja genauso gut behaupten, die Spanier hätten kein Recht, zur Belustigung der Zuschauer Stiere zu quälen, was ja ganz falsch wäre, weil ja schließlich die Stiere eine faire Chance haben, sich zu wehren.
  • Ihre eigene Geschwindigkeit ist immer die richtige. Wer langsamer fährt, ist wohl nur aus Langeweile auf der Straße. Wer schneller fährt, hat keine Ahnung vom Autofahren. Sie fahren ja auch nicht schneller! Obwohl Sie's könnten! Deswegen: lassen Sie niemanden überholen, und lassen Sie sich von niemanden bremsen. Eine sehr gute Taktik ist: warten Sie auf eine Lücke, die groß genug wäre, damit Sie jemand überholen kann. Da fahren Sie dann rein und geben sofort Vollgas. Wenn das nicht reicht, fahren Sie einfach auf der Linie zwischen den zwei Fahrspuren - wenn der Depp hinter Ihnen fahren könnte, käme er ja trotzdem vorbei!
  • Stellen Sie sich niemals hinten an. Fahren Sie rechts vorbei. Schließlich gibt es ja das Rechtsfahrgebot. Das funktioniert so: Wenn sich z.B. zwei LKWs ein Elefantenrennen liefern, müssen alle Autos, die dort vorbei wollen, rechts hinter dem langsameren LKW fahren. Dann kommen Sie von hinten und können links an der Schlange vorbeifahren.
  • Schauen Sie niemals in den Rückspiegel. Das lenkt ab, ihr Blick gehört auf die Fahrbahn vor Ihnen. Insbesondere beim Spurwechsel: volle Konzentration nach vorn. Wenn Sie doch mal aus Versehen in den Rückspiegel schauen, beachten Sie unbedingt folgende Regel: je schneller dieser Idiot von hinten kommt, desto näher lassen Sie den herankommen, bevor Sie 'rüberziehen. Und ja nicht blinken! Jeder weiß doch, daß Glühbirnen mehr Energie verbrauchen, wenn sie dauernd an- und ausgeschaltet werden - und das bei den heutigen Spritpreisen!
  • Die runden Schilder mit dem roten Rand und der Zahl drauf sind Geschwindigkeits-Vorschläge. Der Profi fährt immer schneller. Siehe den ersten Punkt: es geht um Spaß, nicht um Sicherheit. Also: + 20 km/h. Minimum. Erkunden Sie Ihre Grenzbereiche, nur so kommen Sie wirklich weiter in Ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Es gibt ja bei uns ohnehin nur ~5.500 Tote im Straßenverkehr pro Jahr, und die werden nicht durch zu schnelles Fahren verursacht, sondern durch die anderen Autofahrer, die eben keine Profis sind wie Sie.
  • Unterscheiden Sie immer ganz genau zwischen Ihren eigenen Bedürfnissen und denen anderer. Wohnen Sie z.B. an einer Autobahn, ist der Lärm unerträglich und unverschämt. Fahren Sie auf der Autobahn, ist eine Geschwindigkeitsbeschränkung zum Lärmschutz unerträglich und unverschämt. Das gilt analog auch für Spielstraßen, Fußgängerzonen usw.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

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In der aktuellen Generation der System Center-Produkte bezieht sich insbesondere die Systemüberwachung nicht mehr nur auf einzelne Komponenten, sondern sinnvollerweise auf das Endprodukt für den Benutzer: den IT-Service, dessen Status aus Zustand und Abhängigkeiten der Einzelkomponenten automatisch abgeleitet wird. Trotzdem ist die Sicht des Benutzers auf den IT-Service eventuell eine andere als die der Systemüberwachung. Benutzer nehmen die Qualität und Verfügbarkeit eines IT-Service vor allem auf der Basis der Reaktionszeiten wahr, und die Performanz, die für einen Benutzer die Grenze des Zumutbaren darstellt, kann unter Umständen für die Systemüberwachung immer noch weit von den überwachten Schwellwerten entfernt sein.

Das bedeutet: die Qualität eines IT-Service aus der Sicht des Benutzers muß zusätzlich definiert und überwacht werden. Seit gestern ist hierfür ein neuer Solution Accelerator verfügbar: das Service Level Dashboard. Installiert wird es über ein Management Pack für den System Center Operations Manager 2007. Als weitere Voraussetzungen werden benötigt:

  • SP1 für SCOM 2007
  • SCOM 2007 Reporting mit SP1
  • Management Packs:
    • Microsoft.SystemCenter.Library Version 6.0.6278.0
    • Microsoft.Windows.Library Version 6.0.6278.0
    • System.Health.Library Version 6.0.6278.0
    • System.Library Version 6.0.6278.0

Die Funktionsweise des Service Level Dashboard ist in einem Video-Beitrag auf MSN sehr anschaulich erklärt. Die folgende Grafik gibt einen ersten Überblick:

image2.jpg

 

Im Wesentlichen geht es darum, für einen IT-Service die vereinbarten Service Level in Kommandos zu übersetzen, die der Arbeit des Benutzers mit dem IT-Service ähneln und daher automatisiert prüfen können, wie sich der Service für den Benutzer darstellt. Das kann z.B. das Aufrufen einer Website sein oder das Kopieren von Dateien, das Anmelden am Active Directory oder die Reaktionszeit der Gebäude-Zutrittskontrolle. Aus den ermittelten Daten werden dann Berichte generiert, mit denen Sie dann die Einhaltung der Service Level nachweisen können.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

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Eine für den Benutzer nicht direkt sichtbare Neuerung in Windows Vista betrifft den Umgang mit Lese- bzw. Schreibzugriffen auf die Festplatte(n). Die Performanz von Vista ist ohnehin sehr stark abhängig von der Disk Queue - ist diese größer als 2 (Physical Disk - Current Disk Queue Length), wird Vista ziemlich langsam. Das galt für XP im übrigen auch schon, nur lief da weniger im Hintergrund, das wie z.B. die Indexierung ständig auf die Festplatte zugreift.

Es gab in XP (und früher) die Möglichkeit, Prioritäten für Threads zu vergeben. Damit konnte dann ein Service so programmiert werden, daß er mit niedrigerer Priorität als eine Applikation lief, oder die Priorität konnte sich verringern, wenn eine Applikation minimiert wurde. Dieser Mechnismus funktioniert aber immer schlechter, je moderner die verwendete Hardware ist.

Auch wenn's merkwürdig klingt: die Priorisierung von Threads funktioniert deswegen so schlecht, weil moderne Hardware zu schnell ist. Genauer gesagt: moderne CPUs sind zu schnell. Deswegen können auch Threads mit niedriger Priorität ohne weiteres sehr umfangreiche Disk I/O-Aktivität entfalten - durch einen Mangel an Rechenleistung werden sie ja nicht gebremst ;-)  Die Lösung für das Problem ist die direkte Priorisierung von Disk I/O. Disk I/O-Priorisierung ist eine Funktion, die im Code einer Anwendung bzw. eines Service implementiert werden muß. Wer sich für den hierfür benötigten Code interessiert, der findet in diesem Word-Dokument weitere Informationen. Dort sind auch Details wie die unterschiedlichen Zugriffs-Mechanismen (Read Ahead, Streaming, ...) sehr gut erklärt.

Eine der Anwendungen, die insbesondere ab Vista SP1 diese Funktion nutzen, ist Defrag. Die Defragmentierung der Festplatte ist wichtig, um dauerhaft die Performanz zu sichern, aber natürlich will niemand dadurch in seiner Arbeit behindert werden. Ließ man bisher die Defragmentierung z.B. über Nacht laufen, so kann man das jetzt problemlos während der Arbeitszeit tun. Defrag benutzt alle verfügbare Disk I/O, solange sonst keine Anwendung benutzt wird. Sobald Sie aber eine Anwendung mit höherer Disk I/O-Priorität öffnen, sagen wir: Outlook, gibt Defrag augenblicklich die Festplatte frei. Sie können also ohne Einschränkungen ganz normal mit der Anwendung arbeiten, und Defrag läuft im Hintergrund weiter, ohne Sie dabei zu stören.

Mit freundliche Grüßen!

Ralf M. Schnell

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Ja, es simmt: ein Server sollte prinzipiell keinen Internet-Zugang haben, wenn er den nicht von Amts wegen benötigt (z.B. ISA Server oder Terminal Services Gateway). Aber wenn er den Internet-Zugtang schon mal hat ... oder wir gehen einfach davon aus, daß wir hier über einen Client reden. Genau! Also, nochmal: Fast jeder PC hat heutzutage an fast jedem Ort der Welt Internet-Zugang. Das hat unter anderem den Vorteil, daß man sich jederzeit beliebige Schadsoftware herunterladen kann. Wenn man die dann installiert hat, reagiert der PC unter Umständen ein wenig merkwürdig. Und wenn man das dann diagnostizieren will, helfen dabei die Tools von Sysinternals. Und da Murphy nie schläft, hat man die dann natürlich nicht auf diesem PC installiert ...

Gute Neuigkeiten: die Sysinternals-Tools gibt es auch Online! Sie benötigen nicht mehr als eine Internet-Verbindung. Dann können Sie einfach unter 'Start' - 'Ausführen' den Pfad eintippen, z.B.\\live.sysinternals.com\tools\procexp.exe. Wenn Sie den genauen Pfad nicht wissen, können Sie entweder unter http://live.sysinternals.com nachschauen, oder Sie kennen den ungefähren Namen des Tools und tippen den Anfang des Tool-Namens ein. Sagen wir, Sie suchen etwas, daß Dateizugriffe darstellt. Dann tippen Sie ein: '\\live.sysinternals.com\tools\file' und erhalten eine Auflistung aller Tools, die mit 'File' beginnen:

Sysinternals

Natürlich können Sie auch nur '\\live.sysinternals.com\tools\' eintippen, dann erhalten Sie die gesamte Liste und können direkt aus dem Start-Menü nach dem gewünschten Tool suchen.

Die Tools starten direkt vom Internet und bieten Ihnen lokal die volle Funktionalität.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

VHD-Dateien sind eine der Möglichkeiten in Hyper-V, um Gastsysteme mit virtuellen Festplatten auszustatten. Pass-Through Disks sind zwar ein wenig performanter, aber für viele Anwendungsszenarien sind VHDs möglicherweise die bessere Wahl (z.B. wenn Gastsysteme flexibel zwischen verschiedenen Hosts transportierbar sein sollen). Hyper-V bietet verschiedene Möglichkeiten, diese VHDs zu editieren, diese werden im Hyper-V Manager entweder über 'Edit Disk' oder 'Inspect Disk' aufgerufen:

Hyper-V Manager

Erstellen einer VHD

Beim Erstellen einer VHD gibt es eine interessante Variante, die überraschenderweise noch sehr wenig bekannt ist. Neben den üblichen Optionen, eine leere VHD als Fixed, Dynamic oder Differencing Disk zu erstellen, können Sie auch den Inhalt einer physikalischen Disk in die neue VHD kopieren:

copy physical disk

Dies ist nicht nur eine Möglichkeit, vorhandene Systeme mit Pass-Through Disks zu klonen, es ist auch die Grundlage dafür, solche Systeme z.B. mit dem System Center Data Protection Manager sichern zu können (der macht das natürlich automatisch).

 

Größe einer VHD verändern

Natürlich kann die Größe einer VHD verändert werden. Dies ist Abhängig von der Größe der jeweiligen Partition (nein, wir machen kein 'Disk Over-Commit' ;-)  ) und auch von der Art der VHD.

Bei einer Dynamic Disk stehen über den 'Edit Disk'-Dialog folgende Optionen zur Verfügung:

  • Verkleinern (Compact): Dies bezieht sich sowohl auf die maximale Größe der Disk als auch auf die tatsächliche Größe - hier wird wirklich leerer Plattenplatz erkannt und gelöscht.
  • Konvertieren (Convert): Von Dynamic Disk zu Fixed Size Disk. Dieser Vorgang ist auch umkehrbar, da der Inhalt der VHD in eine neue VHD kopiert wird.
  • Vergrößern (Expand): Bezieht sich ausschließlich auf die maximale Größe, die physikalische VHD wird dadurch nicht sofort größer.

edit dynamic disk

 

Für Fixed Size Disks fehlt die Option 'Compact', da leerer Plattenplatz bei diesem VHD-Typ nicht erkannt wird:

edit fixed disk

 

Reparieren von Differencing Disks

Differending Disks sind insbesondere für Testumgebungen eine sehr effiziente Option. Werden sie jedoch kopiert, ohne die 'Export/Import'-Funktion von Hyper-V zu benutzen, kann es vorkommen, daß die Differencing Disk ihre Master-Disk nicht mehr findet. Ein Grund, nicht mit 'Export/Import' zu arbeiten, ist, daß beim Exportieren immer davon ausgegangen wird, daß jedes einzelne Gastsystem in sich konsistent und vollständig sein muß, und deswegen enthält jedes exportierte Gastsystem seine eigene Kopie der Master Disk - das kann den benötigten Plattenplatz unter Umständen vervielfachen!

Das Reparieren von Differencing Disks startet man über 'Inspect Disk'. Hier bekommt man in diesem Fall folgende Fehlermeldung und auch gleich die Option zur Fehlerbehebung:

Chain Broken

Eine sehr wichtige Eigenschaft von Hyper-V ist, daß die von Ihnen angegebene Master Disk nicht einfach akzeptiert, sondern vorher auf ihre Kompatibilität mit der Differencing Disk geprüft wird. Passen die Disks nicht zusammen, erhalten Sie sofort eine Fehlermeldung:

wrong disk

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Die Firma Double-Take ist seit langem für ihre Lösungen bekannt, die für Microsoft Server-Produkte sehr interessante Hochverfügbarkeits-Optionen realisieren. Double-Take benutzt dafür in der Regel Replikationsmechanismen und automatisierte Verfahren zur Übertragung der Server-Identität, so daß für Benutzer wenig bis gar kein Service-Ausfall bzw. Datenverlust anfällt.

Für Hyper-V hat Double-Take nun ein neues Produkt angekündigt, das für Kunden interessant sein kann, die ihre Hyper-V Hosts nicht mit Failover Clustering ausfallsicher machen möchten. Einige der Funktionen dieses Produkts sind auch im System Center Virtual Machine Manager enthalten, z.B. 'Physical to Virtual'-Migration, die Replikation von Gastsystemen auf der Storage-Ebene wird mit System Center Data Protection Manager ab dem Service Pack1 verfügbar sein.

Die Presseankündigung von Double-Take finden Sie hier: http://www.doubletake.com/news-events/press-releases/releases/PressRelease-TechEd-HyperV-061008.html.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

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Eine häufig angewendete Methode für die Installation von Servern und Clients ist Sysprep. Mit Vista und Windows Server 2008 geht das sogar noch einfacher, da beide Kernel Hardware-agnostisch sind und somit das Sysprep-Image (die richtigen Treiber vorausgesetzt) auf jeder zertifizierten Hardware ohne Anpassung verwendet werden können. Die meisten Client-Applikationen machen das auch ohne Probleme mit, bei den Server-Rollen funktioniert das nicht in jedem Fall. Im Folgenden finden Sie eine Liste der Server-Rollen, der Sie entnehmen können, mit welchen Rollen das Sysprep-Verfahren funktioniert - und mit welchen nicht!

Sysprep-Support:

  • Application Server
  • DHCP Server
  • Network Policy Routing and Remote Access Services
  • Terminal Services
    • Kein Support, wenn das Sysprep Master-Image einer Domäne hinzugefügt wurde!
  • Web Server (Internet Information Services)
    • Kein Support für 'Encrypted Credentials' in #applicationhost.config'!

Kein Sysprep-Support:

  • Active Directory Certificate Server (AD CS)
  • Active Directory Domain Services (AD DS)
  • Active Directory Federation Services (AD FS)
  • Active Directory Lightweight Directory Services (AD LDS)
  • Active Directory Rights Management Server (AD RMS)
  • DNS Server
  • Fax Server
  • File Services
  • Network Policy and Access Services
  • Print Services
  • UDDI Services
  • Windows Deployment Services

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Zwei Anfragen gingen in den vergangenen Tagen bei mir ein, die zwar nicht wirklich etwas mit dem Thema dieses Blogs zu tun haben, die ich aber trotzdem hier kurz beantworten möchte. Die Anfragen beziehen sich auf nicht autorisierten Zugriff auf MSN- bzw. Windows Live-Konten. Zugriff auf diese Benutzerkonten hat natürlich nur der Benutzer selbst - d.h. jeder, der Ihren Benutzernamen und Ihr Paßwort kennt. Um Ihr Benutzerkonto zu schützen, sollten Sie daher niemals die gleiche Kombination aus Benutzernamen und Paßwort in mehr als einem System verwenden. Ansonsten kann es Ihnen passieren, daß jemand aus einem solchen anderen System heraus an Ihre Anmeldeinformationen kommt!

Niemand sonst bei Microsoft kann ein Passwort einsehen oder zurücksetzen oder auch nur eine Liste der Benutzerkonten erstellen. Bei Problemen mit Ihrem Benutzerkonto wenden Sie sich bitte an die zuständigen Kollegen im jeweiligen Helpdesk:

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

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Die Überschrift ist bewußt sehr generisch gehalten. Windows Server 2008 enthält sehr viele neue oder wesentlich weiterentwickelte Funktionen, und naturgemäß fragen viele Kunden: und wie konfiguriere ich in meiner IT-Infrastruktur nun diese Funktion? Wieviele Server, von welchem Typ, an welchem Standort? Da gibt es keine allgemein gültigen Antworten, aber es gibt für viele Szenarien bereits eine sehr umfangreiche Dokumentation. Unter dem Titel Infrastructure Planning and Design finden Sie auf den Microsoft-Seiten Dokumente u.a. zu folgenden Themen:

  • Active Directory
  • Internet Information Services
  • Network Access Protection
  • Terminal Services
  • Hyper-V
  • Windows Deployment Services

Diese Dokumente sind chronologisch so geordnet, wie Sie sie im Rahmen eines entsprechenden Projekts nach und nach benötigen, und führen Sie Schritt für Schritt systematisch von den ersten Überlegungen zu dem angestrebten Service Level bis hin zur fertigen Installation.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

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In einer Diskussion über die Verbesserungen in SMB v2.0, dem neuen File Sharing- und Printing-Protokoll in Windows Server 2008 und Vista, tauchte die Frage auf, wie sich eine der wesentlich weiterentwickelten Funktionen, nämlich Offline Files, mit dem Distributed File System (DFS) integrieren läßt. Dies möchte ich an dieser Stelle beantworten.

Um zu verstehen, wie die Integration von Offline Files und DFS funktioniert, muß man zunächst wissen, daß ein DFS-Pfad vom Windows Client (Windows Vista, Windows XP, Windows Server 2003 und 2008) in einen UNC-Pfad übersetzt wird. Hierbei kommen natürlich dynamisch die verschiedenen Mechanismen zur Anwendung, die es ermöglichen, zwischen unterschiedlichen physikalischen DFS-Zielen (Targets) je nach Verfügbarkeit und Lokation im Active Directory umzuschalten. Für eine Anwendung jedoch, die dann auf die Daten in einem DFS-Pfad zugreift, ist nur der jeweils gültige UNC-Pfad sichtbar.

Das gilt nun prinzipiell auch für Offline Files. Daher gelten für den Benutzer die Einstellungen, die auf dem jeweiligen Target-Server vorgenommen wurden. Ermöglichen Sie z.B. auf dem Target-Server die Auswahl von Objekten zur Offline-Verfügbarkeit durch den Benutzer, dann funktioniert das auch beim Zugriff über DFS. Also: DFS und Offline Files sind grundsätzlich miteinander kompatibel.

Die Konsequenz dieses Mechanismus ist allerdings, daß es zu unerwartetem Verhalten kommen kann, wenn auf unterschiedlichen DFS-Targets unterschiedliche Offline Files-Einstellungen vorhanden sind. Diese Einstellungen sollten Sie daher auf allen Target-Servern identisch konfigurieren.

Eine weitere und unter Umständen fatale Konsequenz ergibt sich aus einer Limitierung von Windows XP als Client-Betriebssystem. Offline Files sind in Windows XP so implementiert, daß ein Server dann als nicht verfügbar gilt, wenn mindestens eine Datei, die offline verfügbar sein soll, nicht erreichbar ist. Das zeigt sich dadurch, daß dann sämtliche freigegeben Verzeichnisse auf diesem Server für den Benutzer nicht mehr sichtbar sind. Schlimmer noch, weil bei mobilen Benutzer durchaus häufig vorkommend, ist, daß dieses Verhalten auch eintritt, wenn ein Benutzer eine solche Datei öffnet, während er selbst offline ist, und sich dann bei geöffneter Datei wieder mit dem Netzwerk verbindet - auch dann gilt der komplette Server als offline. Greift der Benutzer nun über DFS auf den Server zu, dann interpretiert Windows XP die DFS-Wurzel (Root) als Servernamen, und sämtliche DFS-Ziele sind nun für den Benutzer nicht mehr sichtbar!

Falls Sie DFS und Offline Files gleichzeitig benutzen möchten, empfiehlt sich daher dringend der Einsatz von Windows Server 2008 und Windows Vista - damit funktionierten beide Technologien reibungslos und fehlerfrei.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

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Da sitze ich nun an einem Sonntag Nachmittag im Büro. Die Sonne scheint, und aus irgendeinem Grund will ich ohnehin spätestens um 20:45 hier 'raus (war da nicht so'n Fußballspiel?). Aber diese Übersetzung muß noch fertig werden. Englisch-Deutsch, eigentlich kein Problem, nur sind die Zeiten, in denen ich locker 350 Anschläge pro Minute schaffte, längst vorbei.

Einen Vorteil hat der Sonntag im Büro: es ist sonst keiner da. Daher probiere ich mal die Sprachsteuerung in Vista aus. Mikrophon einregeln, ein kurzer Test, damit Vista meine ganz persönliche Aussprache kennenlernt, dann kann's losgehen: ich diktiere Vista die Übersetzung. In ganz normalem Sprechtempo, fließend und mit erstaunlich hoher Trefferquote. Ab und zu ist mal ein Begriff darunter, den Vista nicht kennt; den tippe ich dann ein und liefere die Aussprache dazu, und beim nächsten Mal erkennt Vista den neuen Begriff bereits automatisch.

So nebenbei kann ich mit der Sprachsteuerung natürlich auch das gesamte Betriebssystem steuern. Nein, Hochfahren per Sprachsteuerung geht noch nicht. Aber nach dem Einloggen kann ich sonst alles per Sprache anwählen, z.B. mein Dokument öffnen, drucken oder Programme starten. Und runterfahren natürlich. So um 20:30 Uhr. Denn um 20:45 Uhr ... :-)

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Hyper-V, die Windows Server 2008 Hardware-Virtualisierung, ist seit gestern offiziell in der ersten Version freigegeben (Released to Manufacturing). Ab sofort kann man die RTM-Version von der Hyper-V Website herunterladen, ab dem 08.07. wird das Update auch von Windows Update angeboten.

Folgendes ist beim Update auf die RTM-Version zu beachten:

  • Falls Sie noch die Beta-Version von Hyper-V benutzen, müssen sämtliche Gastsysteme neu angelegt werden. Sie müssen die vorhandenen Gastsysteme herunterfahren und die VHD(s) übernehmen, alles andere muß vor dem Update entfernt werden (Konfiguration, Saved State, Snapshots).
  • Falls Sie RC0 oder RC1 benutzen, können Sie das RTM-Update installieren, nachdem Sie alle Gastsysteme heruntergefahren haben. Saved States werden während des Updates nicht unterstützt; das betrifft auch Snapshots - die müssen vorher entfernt werden.
  • Für alle Gastsysteme müssen - soweit vorhanden - neue Integration Components installiert werden. Das funktioniert über die Aktion 'Insert Integration Components Disk'. Bitte vorher im Gastsystem anmelden und den 'Found New Hardware'-Wizard schließen, sonst started das Setup der Integration Components eventuell nicht automatisch!

Integration Components sind jetzt vorhanden für Windows XP, Windows Vista, Windows Server 2003, Windows Server 2008, neu hinzugekommen sind die Integration Components für Windows 2000 Server.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

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Jeder hat sie: diese List mit Funktionen, die man schon immer in Windows Server implementiert haben wollte. Diese oft kleinen aber wesentlichen Änderungen, die einem das Leben und Arbeiten mit Windows so viel einfacher machen würden. Nun kann man natürlich warten, bis es wieder Weihnachten wird und unsere Entwickler vielleicht von selbst drauf kommen, Ihre persönlichen Wünsche zu erfüllen. Vielversprechender ist diese Möglichkeit: auf den Windows Server Feedback-Seiten in Microsoft Connect können Sie Ihre Anregungen direkt an die Windows Server-Produktgruppe adressieren. Sie sehen auch Anregungen anderer Teilnehmer und können darüber abstimmen. Also: Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

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Hatte ich erwähnt, daß eines meiner Hobbys das 'Irish Dancing' ist? Das kennen Sie wahrscheinlich von Shows wie 'Lord of the Dance' oder 'Riverdance'. Jedenfalls: in der letzten Tanzsstunde hatte mein Lehrer sichtbar schlechte Laune, der Grund: Vista! Ziemlich schnell stellte sich heraus: er hatte Vista auf einem PC installiert, der schon jahrelang prima mit Windows XP lief. Also: ziemlich alte Hardware. Der PC läuft jetzt mit Vista rund und ohne Probleme, auch recht performant. Nur: der Drucker funktioniert nicht mehr! Das heißt, er funktioniert schon, nur Duplex-Drucken ist nicht mehr auswählbar. Fazit: Vista ist doof!!!

Eine Erklärung der Zusammenhänge nützte da natürlich gar nichts. Ihm als normalen Anwender ist es egal, daß hier der Druckertreiber für Vista fehlt, daß sein Drucker nun mal ziemlich alt ist, daß Microsoft keine Druckertreiber schreibt. Leider konnte ich ihm da nicht helfen. Aber: in diesem Moment habe ich beschlossen, meine Begeisterung für Vista ab sofort genauso offensiv zu kommunizieren wie andere ihre - durchaus manchmal berechtigte - Kritik. Sie werden also in meinem Blog ab jetzt immer mal wieder auch Vista-Beiträge finden; dies ist der erste.

Ein weiteres meiner Hobbys ist das Fotografieren. Ich habe eine Digitalkamera, und ich versuche, besondere Motive aus ungewöhnlichen Perspektiven aufzunehmen. Meist mache ich viele Aufnahmen eines einzigen Motivs, jeweils mit unterschiedlichen Einstellungen: Fokus, Blende, Belichtungsdauer, ISO-Einstellung, Blitz-Konfiguration usw. Wenn ich die Aufnahmen dann später betrachten möchte, transferiere ich sie auf meinen PC. Unter Windows XP ging das natürlich auch schon, und auch die Detail-Informationen zur Kameraeinstellung wurden mit den Photos automatisch übertragen. Nur mußte ich dann immer in die Dateieigenschaften des jeweiligen Bildes gehen und dort die Informationen im Reiter 'Details' heraussuchen. Das ist nicht sehr effizient, und wenn ich verschiedene Aufnahmen des selben Motivs vergleichen möchte, muß ich die Detail-Informationen quasi auswendig lernen, um damit wirklich arbeiten zu können.

In Vista ist dies sehr viel besser gelöst. Ein Ordner, in dem sich Bilder befinden, wird von Vista automatisch als Bildordner erkannt, und somit sind alle relevanten Funktionen dort verfügbar. Die Detail-Informationen zu meinen Photos werden jetzt in der Fußleiste des Bildordners eingeblendet:

Bildordner

Eine kleine Änderung - aber sie hilft mir ungemein beim Auswerten meiner Photos! Jetzt kann ich einfach zwischen den Aufnahmen hin- und herblättern und habe alle Informationen, die ich benötige, direkt vor Augen.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

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