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Neu: Alle deutschsprachigen Social Media-Angebote von Microsoft im Überblick

Es gibt sehr viele Online-Angebote von Microsoft: Blogs, Xing-Gruppen, Foren, Twitter usw. Allein mit Hilfe einer Suchmaschine ist es nicht immer leicht, das passende Angebot zu finden. Ganz einfach wird das mit einer neuen Kategorie des Microsoft Community Guide: Im Bereich Microsoft Social Media-Angebote finden Interessierte seit Anfang Februar 2010 die verschiedenen Social Media-Kanäle, welche von Microsoft im deutschsprachigen Raum genutzt werden. Darunter befinden sich unter anderem Blogs, Twitter-Accounts, Facebook-Gruppen oder RSS Feeds. Das Social Media-Portal der Microsoft Deutschland GmbH beinhaltet bereits zum Start Hinweise auf hunderte deutschsprachige Web 2.0-Ressourcen von Microsoft und wird ständig erweitert und redaktionell gepflegt werden.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Upgrade auf Windows 7 – Ein Erfahrungsbericht

Über die Optionen, die für einen Upgrade zu Windows 7 verfügbar sind, ist bereits ausführlich berichtet worden. Wie viele von Ihnen wissen, habe ich meinen Studio-PC bisher auf Windows Vista belassen, da einige der Hardware- und Software-Komponenten, die ich für die Musikproduktion einsetze, noch nicht mit Windows 7 kompatibel waren. Das hat sich jetzt geändert: für alle Komponenten sind Treiber, Dokumentation und Support für Windows 7 vorhanden. Also habe ich meinen Weihnachtsurlaub dazu genutzt, meinen PC auf Windows 7 zu bringen.

Die einzelnen Schritte werde ich an dieser Stelle nicht nochmals ausführlich erklären – Sie finden alle relevanten Informationen in meinem Blogbeitrag “Windows 7 Upgrade Center: Alle Ressourcen für einen erfolgreichen Upgrade”. Statt dessen möchte ich auf einige Punkte eingehen, über die ich bei meinem Upgrade gestolpert bin.

Bevor Sie weiterlesen, bedenken Sie bitte, daß ich eine seltene und ungewöhnliche PC-Konfiguration betreibe. Ein PC in der Musik- bzw. Videoproduktion muß Echtzeit-Anwendungen unterstützen, und das bedingt spezielle Treiber mit extrem niedrigen Latenzen. Die Probleme, die ich zu lösen hatte, werden bei Ihnen wahrscheinlich nicht auftreten, aber eine Optimierung Ihrer Konfiguration anhand der unten beschriebenen Punkte kann die Leistungsfähigkeit Ihres PCs evtl. trotzdem signifikant steigern. Zwei Punkte möchte ich dabei besonders betonen:

  • Daß Ihre Hardware und Software vollständig Windows 7-kompatibel ist, heißt nicht zwingend, daß diese im Zusammenspiel unter Windows 7 problemlos funktioniert, auch wenn das unter Windows Vista der Fall war. In 99% aller Fälle wird der Upgrade völlig problemlos durchlaufen, insbesondere falsch angeschlossene Hardware oder falsche Einstellungen im BIOS können aber ggf. unter Windows Vista toleriert werden und unter Windows 7 zu Problemen führen.
  • Ein Upgrade ist eine gute Gelegenheit, die PC-Konfiguration gründlich zu überprüfen und ggf. zu optimieren. Siehe oben: Fehlkonfigurationen mindern auf jeden Fall die Systemleistung, selbst wenn keine akuten Probleme auftreten!

Schnittstellen

USB ist nicht gleich USB, Firewire ist nicht gleich Firewire! Von USB gibt es mittlerweile drei Versionen mit gleichem Anschluß, jedoch unterschiedlichen Übertragungsraten, Firewire gibt es ebenfalls in unterschiedlichen Versionen mit unterschiedlichen Anschlüssen und Übertragungsraten. Sowohl USB als auch Firewire sind abwärtskompatibel. Also eigentlich kein Problem, ist ja beides ‘Plug and Play’ … !  Ja, ist es, und irgendwie wird’s auch meistens funktionieren. Webcams, Drucker, Scanner und dergleichen sind da weitestgehend unproblematisch. Meine ‘MIDI über USB’-Treiber jedoch haben das zwar unter Windows Vista mitgemacht, unter Windows 7 aber nicht.

Heißt das, daß Windows 7 hier eine Schwachstelle hat? Nein, das heißt zunächst nur, daß ich meine Hardware falsch angeschlossen habe. Diese Schnittstellen sind zwar abwärtskompatibel, aber Treiber für Echtzeit-Anwendungen, wie ich sie verwende, reizen die Schnittstellen auf eine Art und Weise aus, die bei einer solchen Fehlkonfiguration schon mal zu Störungen führen kann. Wenn Sie also bei einer Ihrer Komponenten unter Windows 7 Probleme bekommen, überprüfen Sie als erstes, ob die korrekte Schnittstelle verwendet wird. Achtung: damit’s nicht zu einfach wird, schaltet so mancher USB-Hub sämtliche Ports von v2.0 oder v3.0 auf v1.0, sobald Sie ein einziges USB1.0-Gerät dort anschließen!

 

Energiespar-Optionen

Für die meisten PCs ist es sinnvoll und unproblematisch, die von der Hardware zur Verfügung gestellten Energiespar-Optionen im BIOS einzuschalten und im Betriebssystem die voreingestellte Konfiguration zu verwenden. Dann wird z.B. die CPU dynamisch heruntergetaktet und ggf. einzelne Festplatten abgeschaltet.

Man sieht an diesem Beispiel, daß zwischen Windows Vista und Windows 7 durchaus signifikante Unterschiede bestehen: Bei mir hat das unter Windows Vista funktioniert, unter Windows 7 führt das jedoch in meinem Fall zu Problemen, denn der Treiber meines Audio-Interface kann damit nicht umgehen.

In aller Deutlichkeit: Das ist KEIN Aufruf, die Energiespar-Optionen generell auszuschalten!!! Ganz im Gegenteil - diese Optionen können den Energieverbrauch signifikant drosseln und damit die Stromrechnung wohltuend beeinflussen. Schalten Sie diese Optionen ein und testen Sie damit Ihren PC. Wenn’s aber doch Probleme gibt (z.B. Aussetzer bei der Audio-Wiedergabe oder ruckeln bei Video-Wiedergabe), hilft möglicherweise das Deaktivieren dieser Optionen.

 

SATA-Festplatten

Tja, das liebe Kleingedruckte mal wieder … ich habe mehrere SATA-Platten in meinem Rechner und war mit den erzielten Durchsatz-Raten nicht wirklich zufrieden. Treiber und Konfiguration schienen korrekt zu sein – warum also sind diese Platten so langsam? Die Lösung fand sich im BIOS: dort war der SATA-Controller so konfiguriert, daß er die Platten in den IDE-Modus zwingt, der deutlich langsamer ist. Das ist sehr oft die Voreinstellung im BIOS; Sie sollten diesen Punkt also auf jeden Fall bei Ihren PCs überprüfen und ggf. korrigieren, indem Sie den SATA-Controller in den AHCI-Modus (= Advanced Host Controller Interface) schalten.

ACHTUNG !!!  Wenn Sie Windows Vista bzw. Windows 7 bereits installiert haben und erst nachträglich den AHCI-Modus aktivieren, wird ihr PC wahrscheinlich nicht mehr booten können, da kein AHCI-Treiber installiert wurde. Sollte das der Fall sein, können Sie natürlich im BIOS einfach wieder in den IDE-Modus wechseln. Dieser Artikel erklärt, wie Sie in diesem Fall vorgehen können, um den AHCI-Treiber zu aktivieren.

 

Hilfsprogramme

Für die meisten PCs und Notebooks werden vom Hersteller diverse Hilfsprogramme angeboten. In meinem Fall sind das Programme, die CPU und RAM dynamisch hochtakten, SATA-Festplatten überwachen, automatisch im Internet nach Firmware-Updates suchen usw.

Das sind sicher alles nützliche Dinge, die allerdings nicht notwendigerweise vollständig kompatibel mit Ihrer Hardware und Software sein müssen. Mein Tipp ist, zunächst nur alle Treiber zu installieren und Hilfsprogramme wegzulassen. Läuft der PC damit stabil, können Sie die wirklich benötigten Hilfsprogramme einzeln installieren und jeweils danach den PC testen. So finden Sie schnell heraus, welches Hilfsprogramm ggf. Probleme verursacht.

 

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

MSDN TV - Nachrichten für Entwickler

Die Kollegen von MSDN TV waren mal wieder fleißig und haben sich von der allgegenwärtigen Weihnachts-Dekoration inspirieren lassen. Die Einkaufspassagen sind voller Kugeln und Sterne, Engel sitzen auf Wolken und spielen Harfe – da liegt es nahe, sich auch mal mit der IT-Infrastruktur der himmlischen Heerscharen zu beschäftigen.

In der letzten Folge vor den Feiertagen widmet sich " MSDN TV" daher dem Themen-Schwerpunkt „Cloud Computing mit der Windows Azure Plattform“. Bei Jan Schenk zu Gast ist diesmal Holger Sirtl, „Architect Evangelist“ für Cloud Computing bei Microsoft Deutschland und Autor eines gerade erschienenen Standardwerks zum Thema.

Ausschließlich aktuelle Download-Tipps gibt’s bei den obligatorischen „msdn tv“-Kurznachrichten – als da wären: die Visual Studio 2010 Beta 2, Videos von der PDC 09, ein kostenloses ’Microsoft Press’-Buch zu Visual Basic 2008, das Service Pack 1 für Microsoft Expression Web 3 und eine Vorschau auf die nächste SharePoint-Generation mit der Beta des Sharepoint Server 2010.

Get Microsoft Silverlight

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Warum fehlt das Such-Feld im Windows 7 Startmenü?

Ein Kunde kontaktierte mich gestern mit dieser Frage: In seiner Windows 7-Installation fehlt das Suchfeld unten im Startmenü – warum ist das nicht da, und wie bekommt man es zurück?

Normalerweise sieht das Startmenü so aus:

search bar

In das Suchfeld trägt man Suchbegriffe ein und findet dann Dokumente und Programme, Emails in Outlook, Videos, Musik und vieles mehr. Nur war das Feld bei diesem Kunden eben nicht da:

no search bar

In den Eigenschaften des Startmenüs (rechts-Klick auf die Taskleiste – ‘Eigenschaften’ – Tab ‘Startmenü’) gibt es keine Möglichkeit, das Suchfeld ein- oder auszublenden. Die Windows-Suche ist eine Systemkomponente, und die verwaltet man über die Systemsteuerung. Dort wählt man ‘Programme’ und dort dann ‘Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren’:

windows komponenten hinzufügen

In der Liste, die sich dann öffnet, findet man ziemlich weit unten den Eintrag ‘Windows Search’:

windows komponenten - search

Diesen Eintrag wählt man aus (Haken setzen), klickt ‘OK’, startet das System neu, und dann ist das Suchfeld wieder an seinem Platz. Nun sollte man noch überprüfen, was alles in der Suche enthalten sein soll. Hierzu öffnet man die Indizierungsoptionen (z.B.: im Suchfeld ‘Suche’ oder ‘Indizierung’ eingeben):

indizierungsoptionen indizierungsoptionen - wizard

Mit ‘Erweitert’ lassen sich hier die zu durchsuchenden Dateitypen verwalten, mit ‘Ändern’ legt man die Orte fest, die indiziert werden und somit in der Suche enthalten sein können.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Patch Tuesday: Informationen zu Microsoft Security Bulletins

Gestern war Dienstag. Und zwar der zweite Dienstag im Monat: Patch Tuesday. Auch in diesem Monat sind wieder einige sicherheitsrelevante Hotfixes veröffentlicht worden, die wie üblich auf den TechNet-Seiten beschrieben sind. Diesmal sind das:

Bulletin ID

Vulnerability Title

MS09-069

Local Security Authority Subsystem Service Resource Exhaustion Vulnerability

MS09-070

Single Sign On Spoofing in ADFS Vulnerability

MS09-070

Remote Code Execution in ADFS Vulnerability

MS09-071

Internet Authentication Service Memory Corruption Vulnerability

MS09-071

MS-CHAP Authentication Bypass Vulnerability

MS09-072

ATL COM Initialization Vulnerability

MS09-072

Uninitialized Memory Corruption Vulnerability

MS09-072

HTML Object Memory Corruption Vulnerability

MS09-072

Uninitialized Memory Corruption Vulnerability

MS09-072

Uninitialized Memory Corruption Vulnerability

MS09-073

WordPad and Office Text converter Memory Corruption Vulnerability

MS09-074

Project Memory Validation Vulnerability

 

Es gibt jedoch noch weitere Informationsquellen, die ich Ihnen empfehlen möchte:

    1. Use plain English terms and every day language that any Technical professional can understand – minimize “corporate speak”.
    2. Breakdown each Security Bulletin with summary information first followed by more details as to the impact an IT Pro would face.
    3. Outline mitigation factors in case patches couldn’t be tested or applied in a timely fashion
    4. Keep it top 20 minutes OR LESS. This one is critical – Keep It Simple, repeatable and get out of the IT Pros way to get on with their day.
    5. Have fun!

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Neu: Windows Server 2008 R2 Feature Components Poster

Passend zum Windows Server 2008 R2-Adventskalender, in dem Nicki Wruck und seine Kollegen alle Rollen und Features in kurzen Videos beschreiben, haben wir nun die ideale Ergänzung für Sie: das ‘Windows Server 2008 R2 Feature Components Poster’. Das können Sie herunterladen und ausdrucken, oder Sie können es gleich hier online anschauen. Da das Poster ziemlich groß ist, hat ein Kollege es auf einem neuen Produkt der Microsoft Live Labs für Sie bereitgestellt: Microsoft Seadragon ermöglicht es Ihnen, mit sehr großen Bilddateien online effizient und intuitiv zu arbeiten.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

MSDN TV: Live aus Berlin (Tech.Ed 2009)

MSDN TV kommt diesmal aus Berlin und präsentiert u.a. Impressionen und Statements von der „Tech·Ed Europe 2009“. Jan Schenk hatte dort Gelegenheit, als Gesprächspartner Orlando Escalante vor Mikrofon und Kamera zu bekommen, der als „Role Owner“ der Technical Platform Evangelists bei Microsoft mitverantwortlich für die Beratung von IT-Professionals zeichnet.

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Den vollständigen Blogbeitrag finden Sie hier.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Microsoft Assessment and Planning Toolkit 5.0 Community Technical Preview (CTP) ist jetzt verfügbar!

Die neueste Version des Microsoft Assessment and Planning (MAP) Tookit ist jetzt als Community Technical Preview (CTP) verfügbar. Ein CTP ist in der Regel Alpha-Code und daher noch nicht uneingeschränkt für den produktiven Einsatz geeignet. Interessant ist eine CTP-Version trotzdem, denn gerade in dieser Phase haben Sie die Möglichkeit, das zukünftige Produkt noch durch Ihr Feedback zu beeinflussen.

Das Microsoft Assessment and Planning Toolkit hilft Ihnen bei der Planung von IT-Projekten, indem es aus Ihrer Infrastruktur eine Vielzahl von Informationen sammelt und in verschiedenen Formaten aufbereitet, von Excel-Tabellen bis hin zu fertig formatierten Word-Dokumenten. Dafür müssen noch nicht einmal Agenten auf den Servern bzw. Clients installiert werden.

Neue Funktionen in der Version 5.0

  • Inventarisierung heterogener Umgebungen, inkl. Windows Server, Linux, UNIX und VMWare.
  • Abfrage von Daten aus  System Center Configuration Manager.
  • Office 2010 Readiness Assessment.

Weitere Funktionen

  • Windows 7 Hardware und Device Compatibility Assessment.
  • Windows Server 2008 R2 Hardware und Device Compatibility Assessment.
  • Virtualisierungs-Kandidaten für Hyper-V.
  • Inventarisierung von VMware Hosts und Gastsystemen.
  • Verbesserte Bedienbarkeit und Geschwindigkeit.
  • SQL Server Instance Discovery.
  • Desktop Security Assessment für Antivirus and Anti-Malware-Applikationen.
  • Forefront Client Security/NAP Readiness Assessment.

Wo finde ich MAP? Wie kann ich MAP kommentieren?

Mit freundlichen Grüßen!!

 

Ralf M. Schnell

Achtung Fälschung: Angebliche Microsoft-Email fordert zur Installation von Zertifikaten auf!

Folgende Email fand ich gestern in meinem Postfach, angeblich kam sie vom ‘Microsoft System Administrator’:

Attention!

On October 30, 2009 server upgrade will take place. Due to this the system may be offline for approximately half an hour.
The changes will concern security, reliability and performance of mail service and the system as a whole.
For compatibility of your browsers and mail clients with upgraded server software you should run SSl certificates update procedure.

This procedure is quite simple. All you have to do is just to click the link provided, to save the patch file and then to run it from your computer location. That's all.

<Malware Link>

Thank you in advance for your attention to this matter and sorry for possible inconveniences.

System Administrator

Typisches Beispiel für eine Fälschung. Z.B. scheint der Link zu Microsoft zu gehören (updates.microsoft.com), tatsächlich ist es jedoch eine ganz andere Domäne (global-cert.net). Auch den Absender der Email, angeblich von microsoft.com, gibt es bei uns gar nicht.

Microsoft wird Sie niemals per Email auffordern, etwas über einen solchen Link zu installieren. Unsere Software finden Sie immer auf Microsoft Update oder Microsoft Downloads. Also: bitte diese ‘Zertifikate’ nicht installieren!!!

Mit freundlichen Grüßen!

Ralf M. Schnell

Windows Virtual PC und XP-Modus fuer Windows 7 ist jetzt RTM

Genau rechtzeitig zur heutigen Markteinführung von Windows 7 sind auch Windows Virtual PC und der XP-Modus fertig geworden. Sie können die RTM-Version von der Windows Virtual PC-Seite kostenlos herunterladen.

Ob auf Ihrem PC Windows Virtual PC lauffähig ist, können Sie mit dem Hilfsprogramm ‘Microsoft Hardware-Assisted Virtualization Detection Tool’ ermitteln, das ebenfalls kostenlos verfügbar ist. Insbesondere muß Ihr PC über eine CPU verfügen, die Hardware-Virtualisierung unterstützt.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Aero Glass Remoting für Gastsysteme mit Windows 7 in Hyper-V und Virtual PC

Ein Kollege fragte mich heute, warum er denn für seine Virtuelle Maschine (VM) keinen Aero Glass-Desktop bekomme. In der VM läuft Windows 7, die Grafikkarte des Host-Systems ist Aero-fähig und auf 32bit Farbtiefe eingestellt, und der Host ist Windows Server 2008 R2 und verfügt demzufolge über den RDP v7-Client. Damit sind alle Voraussetzung für Areo Glass-Remoting erfüllt. Wirklich alle Voraussetzungen? Nein – eine kleine Voraussetzung hört nicht auf, den Römern Wiederstand zu … ähm … also Sie wissen, was ich meine …

Ein Blick auf zwei Grafiken, die ich mir vom MSDN-Blog ‘Virtual Varia’ ausgeliehen habe, erklärt, wo das Problem liegt. Erster Fall: Windows Virtual PC:

Windows Virtual PC

Die Verbindung erfolgt nicht über eine RDP-Verbindung, sondern direkt über Windows Virtual PC. Trotzdem baut Windows Virtual PC über den VPCBus eine RDP-Verbindung zum Gastsystem auf, sobald dieses gestartet ist. Und da eine RDP-Verbindung vorliegt, funktioniert auch Aero Glass-Remoting.

Nun das Gleiche mit Hyper-V:

Hyper-V

Wiederum wird nicht RDP, sonder VMConnect benutzt, also z.B. ein Doppelklick auf das Gastsystem im Hyper-V Manager. Hyper-V benutzt jedoch intern keine RDP-Verbindung, sondern kommuniziert direkt mit dem synthetischen Video-Treiber im Gastsystem. Daher steht bei einer VMConnect-Verbindung kein Aero Glass-Remoting zur Verfügung.

Ist das schlimm? Nun, Aero Glass-Remoting ist eine Funktion, die typischerweise für Hosted Desktops interessant ist. Benutzer werden sich aber nicht über VMConnect zu diesen Hosted Desktops verbinden, sondern über RDP. Und dann ist natürlich Aero Glass-Remoting genauso verfügbar wie Multi Monitor-Unterstützung, bi-direktionale Audio-Umleitung, Desktop Composition und all die anderen neuen Funktionen von RDP v7.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

MSDN TV: Windows 7

Zum Windows 7 Launch heute ein Interview mit den beiden Windows Product Marketing Managern Ben Basaric und Thorsten Stockmann. Sie berichten über Produktfeatures, die vielfältigen Aktivitäten im Vorfeld der Markteinführung und über ihre größten Laster: das sind die, von denen in diesen Tagen palettenweise das neue Betriebssystem wegverkauft wird.

In den Kurznachrichten News zur Visual Studio 2010 Beta 2, zur Versionskontrolle mit dem “Visual Source Safe”-Nachfolger Team Foundation Server Basic Installation, zu neuen SharePoint-Tutorials bei “MSDN Solve”, einem MSDN-Gewinnspiel rund um Windows Azure und zur Windows Azure Premiere beim Cloud Launch Day 2009 im November.

Zum Schluss noch ein Hinweis für Cineasten: unser Interviewpartner Ben Basaric ist auch Akteur in vier Aufsehen erregenden LowCost-Werbevideos „Wir lieben Windows 7“, die es in den Geschmacksrichtungen Ei, Käse, Gemüse und Villarriba auf www.youtube.com zu sehen gibt.

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Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Wir suchen den Windows 7 Deployment Champ!

Sie haben Windows 7 in Ihrem Unternehmen bereits eingeführt – vielleicht als IT Pro Momentum-Teilnehmer oder Nutzer der kostenlosen Testversion? Oder Sie möchten dies in den nächsten Wochen tun? Falls das bis spätestens Ende Januar 2010 gelingt, dann suchen wir Sie als Windows 7 Deployment Champ! Machen Sie mit bei unserem Wettbewerb ‘Deploy&Win’, schicken Sie uns die Geschichte Ihres Windows 7-Deployments, und gewinnen Sie mit etwas Glück eine Reise nach Redmond. Dort lernen Sie u.a. Mark Russinovich persönlich kennen! Für die Teilnahme erhalten Sie außerdem ein TechNet-Abonnenent für ein Jahr.

Anmeldung, Teilnahmebedingungen und weitere Informationen finden Sie hier.

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

Windows 7 Upgrade Center: Alle Ressourcen für einen erfolgreichen Upgrade

2994_UpgradeCenter_OnNetPromo_BAN_120x240_01 Gerade eben habe ich mir Windows 7 bestellt! Es dauert zwar noch, bis das Paket bei mir ankommt – mindestens bis zum 22. Oktober … – aber das gibt mir die Zeit, das Upgrade ordentlich vorzubereiten. Ich werde einen zweiten Versuch starten, meinem privaten Studio-PC auf Windows 7 zu bringen. In dem Beitrag “Anwendungskompatibilität mit Windows 7 – ein Erfahrungsbericht” hatte ich vor einiger Zeit beschrieben, welche Kompatibilitätsprobleme es generell geben kann, welche Optionen für die Behebung solcher Probleme zur Verfügung stehen und warum mein Studio-PC immer noch auf Windows Vista läuft: Ein für die Musikproduktion unverzichtbares Programm war unter Windows 7 trotz aller Bemühungen nicht zum laufen zu bringen. Das hat sich jetzt geändert; schon vor der offiziellen Markteinführung bieten immer mehr Software- und Hardwarehersteller eine Unterstützung für Windows 7 an.

Nun ist natürlich für ein erfolgreiches Upgrade wesentlich mehr zu berücksichtigen. Alle nötigen Informationen und Tools finden Sie seit kurzem im Windows 7 Upgrade Center. Das bietet Ihnen unter anderem den Windows 7 Upgrade Advisor zum herunterladen an, vorerst noch in einer Beta-Version und nur in englischer Sprache (die fertige Version wird u.a. auch in Deutsch verfügbar sein). Mit diesem Hilfsprogramm können Sie Ihren PC automatisiert scannen lassen, dabei wird z.B. auf Microsoft Update nach Treibern für die angeschlossene Hardware gesucht, und sämtliche installierten Programme werden auf ihre Kompatibilität mit Windows 7 geprüft.

Insgesamt bietet Ihnen das Upgrade Center Unterstützung in den folgenden drei Bereichen:

Vorbereiten: Guide+Video zu Windows 7 Upgrade Advisor; Editionsübersicht und unverbindliche Preisempfehlungen der einzelnen Windows 7-Editionen; imageSystemvoraussetzungen; Infos zu 32 und 64 Bit; Guide+Video zu Windows EasyTransfer; Infos für Anwender von Windows 7 Beta und RC1; Guide zu Windows Anytime Upgrade in Windows 7;

 Installieren: Hilfestellung zu Neuinstallation und In-Place Upgrade, wann kann der Anwender was machen; Schritt-für-Schritt Anleitungen zu: Windows 7 neu installieren | In-Place Upgrade von Windows Vista auf Windows 7 | Von Windows XP auf Windows 7 wechseln | Windows 7 per USB-Stick installieren; Guide zum Importieren von Einstellungen mit Windows-EasyTransfer; Guide wie man Windows 7 aktiviert und weiterführende Links zum Thema Genuine Software (muss man sonst bei uns auf den Windows Webseiten mit der Lupe suchen);

Entdecken: Guide+Video zum Windows XP-Modus für die Verwendung älterer Software und Hardware; Guide zum Einrichten von Heimnetzgruppen; Guide zu IE8 (Web Slices, Schnellinfos etc.); Guide+Videos zu neuen Desktop features in Windows 7 (Aero, Vorschau, Sprunglisten etc.); Guide+Video zu Bibliotheken in Windows 7; Guide+Video zur verbesserten Suche in Windows 7 (auch mit Sammelsuche); Übersicht der wichtigsten Windows 7 features (Windows Touch,Energiesparen,Snap,Windows Live Essentials usw.).

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine wichtige Frage – insbesondere für Windows XP-Nutzer – ist: Upgrade oder Neuinstallation? Die Empfehlung lautet ganz klar: Nur wenn Sie Windows Vista benutzen und der Upgrade Advisor keine Probleme vermeldet, können Sie ein Upgrade zu Windows 7 durchführen. In jedem Fall sollten Sie dabei die üblichen Sicherheitsmaßnahmen beachten. Also z.B. vorher eine vollständige Datensicherung durchführen!!!

Verwenden Sie aktuell Windows XP, sollten Sie eine Neuinstallation von Windows 7 durchführen. Das Hilfsprogramm ‘Windows Easy Transfer’ unterstützt Sie dann bei der Sicherung und Übertragung Ihrer Daten, und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung im Bereich ‘Installieren’ des Upgrade Center erklärt detailliert den empfohlenen Prozess für eine erfolgreiche Neuinstallation.

Mit freundlichen Grüßen!

Ralf M. Schnell

Windows 7 Upgrade – Virtual Roundtable ‘Application Compatibility’ mit Mark Russinovich

Windows 7 ist bald verfügbar. Viele Kunde planen zur Zeit bereits den Upgrade von Windows XP oder Windows Vista. Dafür ist die Kompatibilität Ihrer Applikationen mit Windows 7 von zentraler Bedeutung. Mark Russinovich hat dieses Thema in zwei Diskussionsrunden ausführlich erläutert. Falls Sie nicht die Gelegenheit hatten, an diesen ‘Virtual Roundtables’ teilzunehmen, stehen diese nun für Sie als Aufzeichnung bereit.

 

Application Compatibility Part 1

 

Application Compatibility Part 2: Virtualization

 

 

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ralf M. Schnell

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