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Microsoft Bei der Konfiguration einer Demo für BranchCache Hosted Caching bin ich heute über eine fehlende Information im ‘Early Adopters Guide’ gestolpert. Im Abschnitt ‘Hosted Cache Server Setup’ werden alle erforderlichen Schritte korrekt und gut verständlich beschrieben – bis auf den zweiten: ‘Enable the BranchCache feature and enable Hosted Cache server mode’.
Die Lösung ist eine Kommandozeile:
NetSh BranchCache set service mode=HOSTEDSERVER
Damit funktioniert BranchCache in meiner Demoumgebung problemlos. Ich habe den HostedCache Server auf einem Read-Only Domain Controller eingerichtet, der gleichzeitig noch als Printserver für die Zweigstelle dient; diese verschiedenen Rollen und Dienste vertragen sich ohne weiteres miteinander.
Mit freundlichen Grüßen!
Ralf M. Schnell
Von unserer IT-Abteilung bekam ich gestern eine Email: Einer meiner PCs sei mit der Beta-Version von Windows 7 installiert. Die läuft am 01.07. ab, und mein Computer wird dann alle 2 Stunden automatisch neu starten. Höchste Zeit, den PC mit dem Release-Kandidaten neu zu installieren!
Daß ich den PC nicht längst neu installiert hatte, liegt daran, daß er in unserem Webcast-Studio steht und ich daher immer nur zeitlich begrenzt damit arbeite. Ein typischer Fall, der vielleicht auch bei Ihnen vorkommt: man installiert ein System, und solange es einfach nur funktioniert, benutzt man es und denkt nicht weiter darüber nach. Daher meine Empfehlung: prüfen Sie rechtzeitig, ob auch bei Ihnen noch ein solcher PC vorhanden ist.
Ich habe bei meinem PC das Upgrade ausprobiert – wie das geht, ist im Windows 7 Blog dokumentiert. Dort finden Sie auch Informationen zum Release-Kandidaten. Rechnen Sie jedoch damit, eine Neuinstallation machen zu müssen, da das Upgrade je nach installierter Software auch fehlschlagen kann. Die Neuinstallation ist auch unsere Empfehlung, und vorher natürlich eine Datensicherung … ;-)
Mit freundlichen Grüßen!
Ralf M. Schnell
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Microsoft Ein Teilnehmer der gestrigen TechDay-Veranstaltung in Hannover fragte, ob es für Windows Server 2008 R2 auch die Edition ‘Windows Foundation Server’ geben wird. Ja, wird es. Windows Foundation Server 2008 R2 wird gleichzeitig mit Windows Server 2008 R2 verfügbar sein, und zwar in allen Sprachen, in denen auch der “große Bruder” verfügbar sein wird.
Ebenfalls gleich bleibt, daß Windows Foundation Server ein reines OEM-Angebot ist – das heißt, Sie bekommen ihn von Hardware-Herstellern zusammen mit der entsprechenden Hardware oder als Reseller Option Kit (ROK). Bezüglich der zeitlichen Verfügbarkeit bedeutet das natürlich eine gewisse Verzögerung, denn unsere OEM-Partner müssen nach der Fertigstellung des Betriebssystems ja erst mal ihre Angebote zusammenstellen und testen.
Der wichtigste Punkt für die meisten deutschen Kunden: Windows Foundation Server 2008 R2 wird auch innerhalb der Europäischen Union erhältlich sein. Bei Windows Foundation Server 2008 war das noch nicht der Fall.
Mit freundlichen Grüßen!
Ralf M. Schnell
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Microsoft Vom 9. bis 13. November 2009 ist es wieder so weit: die Tech•Ed Europe öffnet ihre Pforten - diesmal in Berlin!!! Auch dieses Jahr haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich aus über 300 Vorträgen und Labs ihr persönliches Programm zusammenzustellen, internationale Microsoft-Experten zu treffen und sich mit tausenden Kollegen aus ganz Europa auszutauschen. Das Feedback von Teilnehmern führte dazu, dass es nun eine gemeinsame Veranstaltung für IT-Professionals und Entwickler gibt.
Es gibt diesmal übrigens noch einen anderen Grund, sich zu dieser Zeit unbedingt in Berlin aufzuhalten. Am 09.11.2009 ist das 20-jährige Jubiläum des Mauerfalls. Dieser historische Anlaß wird natürlich gebührend gefeiert, nähere Informationen finden Sie z.B. hier. Mich finden Sie an diesem Abend mit Sicherheit am Brandenburger Tor!
Weitere Informationen zur Konferenz und die Möglichkeit zur Registrierung gibt es auf der Website http://www.microsoft.com/emea/teched2008/. Sie bleiben auch auf dem Laufenden, wen Sie unseren Twitter-Kanal nutzen unter http://twitter.com/teched_europe.
Merken Sie sich schon heute den 22.06.2009 vor. Von diesem Tage an können Sie sich registrieren.
Frühbucher aufgepasst: In diesem Jahr warten großzügige Rabatte. Tickets gibt es dann schon ab 995,-€ (solange der Vorrat reicht)
Mit freundlichen Grüßen!
Ralf M. Schnell
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Microsoft Die Markteinführung von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 rückt immer näher (siehe hierzu den Blog-Beitrag meines Kollegen Daniel Melanchthon) - und damit auch die Frage nach der Kompatibilität Ihrer Applikationen mit den neuen Betriebssystemen. Die Unterschiede zu Vista und Windows Server 2008 sind zwar, soweit es die Applikationskompatibilität betrifft, gering, so daß die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, daß Ihre Vista bzw. Windows Server 2008-kompatiblen Applikationen ohne Anpassungen lauffähig bleiben. Eine Garantie gibt es hierfür aber nicht.
Am 18. Juni haben Sie die Gelegenheit, mit einem anerkannten Experten für dieses Thema zu diskutieren: Mark Russinovich. Die Diskussionsrunde wird als ‘Virtual Roundtable’ stattfinden, so daß Sie während der Veranstaltung direkt mit Mark interagieren und Ihre Fragen stellen können. Sie können Fragen auch bereits vor der Veranstaltung per Email an vrtable@microsoft.com einreichen. Bitte beachten Sie, daß diese Veranstaltung auf Englisch stattfinden wird.
Der Link zu dieser Veranstaltung ist: https://ms.istreamplanet.com/springboard
Mit freundlichen Grüßen!
Ralf M. Schnell
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Microsoft Recht unauffällig kommt eine der interessantesten neuen Funktionen des Windows Server 2008 R2 daher. Die ‘File Classification Infrastructure’, zu deutsch ‘Datei-Klassifizierungsdienste’, wird als Teil des ‘Ressourcen-Manager für Dateiserver’ installiert und über dessen Konsole auch verwaltet. Hinter dem eher unspektakulären Namen verbirgt sich jedoch eine kleine Revolution: erstmals ist ein Fileserver in der Lage, neben den reinen NTFS-Attributen auch den Inhalt von Dokumenten als Grundlage für beliebige Aktionen zugänglich zu machen.
Bisher waren alle Funktionen der Dateidienste weitestgehend auf NTFS-Attribute als Grundlage beschränkt. Archivierung, Index usw. wurden durch das ‘Last Accessed Date’, ‘Last Changed Date’ oder das Archiv-Bit kontrolliert. Der eigentliche Inhalt eines Dokuments war dabei nicht zugänglich, allenfalls konnte über den Namen des Dokuments ein Zusammenhang konstruiert werden.
Auf dieser Grundlage können viele IT-Prozesse wie z.B. Datensicherung zuverlässig gesteuert werden. Für die Steuerung von Geschäftsprozessen ist dies jedoch oft nicht ausreichend. Für die korrekte Archivierung eines Dokuments muß z.B. bekannt sein, welche rechtlichen Vorgaben anzuwenden sind, und um dies zu bestimmen, müssen Attribute definiert werden, die durch den Inhalt des Dokuments definiert werden. So unterliegen viele Vertrags-Dokumente anderen Bestimmungen als die Mitschrift einer Besprechung – beides kann jedoch im gleichen Format abgelegt sein.
Die Datei-Klassifizierung erlaubt die Definition beliebiger Attribute basierend auf dem Inhalt der Dokumente. Das funktioniert per OCR sogar bei eingescannten Dokumenten! Natürlich können Sie zusätzlich auch die NTFS-Attribute berücksichtigen. Wie das funktioniert, hat unsere Produktgruppe in einem Blogbeitrag beschrieben, ich spare mir an dieser Stelle daher eine Wiederholung. Ich werde aber in Kürze auf TechNet Edge ein Video zu diesem Thema bereitstellen.
Mit freundlichen Grüßen!
Ralf M. Schnell
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Microsoft Einen guten Überblick über die Implementierung von DirectAccess gibt Ihnen der vor kurzem veröffentlichte Microsoft IT Showcase zu DirectAccess. Wie bei allen Microsoft IT Showcase-Dokumenten geht es auch hier nicht um die theoretische Betrachtung einer Funktionalität, sondern um die tatsächliche Implementation in unserer internen, produktiven Infrastruktur. Alle relevanten Überlegungen und Entscheidungen werden ausführlich erläutert, so daß Sie nicht nur die Details unserer eigenen internen Implementierung nachvollziehen können, sondern vor allem eine Grundlage für die Entscheidungsfindung in einem eigenen DirectAccess-Projekt bekommen.
Informationen zu Microsoft IT Showcase und viele weitere Showcase-Dokumente finden Sie unter folgendem Link: http://technet.microsoft.com/en-us/library/bb687780.aspx.
Mit freundlichen Grüßen!
Ralf M. Schnell
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Microsoft Zur Zeit arbeite ich mit meinem aktivsten IT Pro Momentum-Teilnehmer an der Konfiguration eines Hyper-V Clusters. Dabei gab es ein Problem, das zunächst völlig unerklärlich schien und den Projekterfolg in Frage stellte: die Hyper-V Hosts ließen sich nicht mehr herunterfahren. Sie blieben einfach im ‘Shutdown’-Bild scheinbar hängen.
Es drängte sich der Verdacht auf, daß hier ein Bug im Release-Kandidaten von Windows Server 2008 R2 vorliegt. Das Problem ließ sich jedoch auch mit Windows Server 2008 reproduzieren. Der wichtigste Hinweis war: das Problem trat auf, sobald die Server Mitglied einer Domäne wurden. Wahrscheinlich war also irgendeine Einstellung in den Gruppenrichtlinien verantwortlich. Also schauten wir uns mit ‘gpresult /r /v’ die angewendeten Gruppenrichtlinien an und wurden auch schnell fündig: Der ‘Schuldige’ war ‘Shutdown: Clear virtual memory pagefile’.
Diese Einstellung findet sich in den Computer-Richtlinien unter ‘Local Policies’ - ‘Security Options’. Für alle Computer, bei denen die Möglichkeit besteht, das Unbefugte physikalischen Zugriff bekommen, ist die Einstellung sehr sinnvoll und wird auch oft bei ISO-Zertifizierungen in Unternehmen gefordert, um die Sicherheit mobiler Systeme zu erhöhen. Sie beugt der Gefahr vor, daß ein Computer z.B. von CD mit einem anderen Betriebssystem gestartet und dann auf das Pagefile des eigentlich installierten Systems zugegriffen wird. Das kann die Einstellung zwar nicht verhindern, sie sorgt jedoch dafür, daß das Pagefile vollständig zurückgesetzt wird, indem es beim Herunterfahren mit ‘0’ überschrieben wird. Das Problem war nun ganz einfach, daß die Hyper-V Hosts jeweis 32GB Arbeitsspeicher haben und daher beim Herunterfahren 32GB schreiben mußten – und das braucht ein wenig Zeit!
Die grundlegende Frage, die hier zu beantworten wäre, ist: Welche Einstellungen sollten in welcher Gruppenrichtlinie enthalten sein, und worauf sollten sie angewendet werden? Darauf gibt es keine generell richtige Antwort, da die Anforderungen je nach IT-Infrastruktur sehr verschieden sind. Einige Empfehlungen sind jedoch in den meisten Fällen anwendbar:
- Die ‘Default Domain Policy’ sollte nur die Einstellungen enthalten, die wirklich für die gesamte Domäne gelten sollen. Paßwort-Richtlinien sind hierfür ein gutes Beispiel.
- Weitere Gruppenrichtlinien sollten sich sinnvoll ergänzen und möglichst nicht einander überschreiben.
- Unterscheiden Sie zwischen Computer-Einstellungen für Benutzer-Endgeräte (PCs, Notebooks) und Server. Server sind (hoffentlich!) physikalisch recht gut gesichert und nicht mobil. Sie haben daher andere Sicherheitsanforderungen. ‘Clear virtual memory pagefile’ (siehe oben) muß auf die meisten Server z.B. nicht angewendet werden.
- Unterscheiden Sie zwischen User-Einstellungen für Benutzer und Administratoren. Ordner-Umleitung ist z.B. für Benutzer eine sehr nützliche Funktion, für Administratoren und Dienst-Konten jedoch potentiell kontraproduktiv, wenn z.B. die Offline-Verfügbarkeit für Profil-Ordner konfiguriert ist.
Mit freundlichen Grüßen!
Ralf M. Schnell
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Microsoft
Die Diskussion um Applikations-Kompatibilität mit Windows 7 wird in den vergangenen Tagen zum Teil recht emotional geführt. Ein Beispiel hierfür ist Randall C. Kennedy, seines Zeichens “Director of Research for Competitive Systems Analysis” für das Magazin Infoworld, der sich in einigen Beiträgen intensiv mit dem Windows XP-Modus beschäftigt und zu der Schlußfolgerung gelangt, der Einsatz von App-V, also Applikations-Virtualisierung, wäre eine bessere Lösung gewesen. Der Grund: bei App-V läuft im Hintergrund kein zusätzliches virtualisiertes Betriebssystem, um dessen Wartung (z.B. Antivirus, Hotfixes und Firewall) man sich kümmern müßte.
Das ist zwar faktisch korrekt, jedoch ist genau das der Grund, warum App-V für diesen Verwendungszweck eben nicht die bessere Lösung ist. Damit eine virtualisierte Applikation funktioniert, muß sie zwingend mit dem Host-Betriebssystem kompatibel sein. Ein Programm, das nur auf Windows XP lauffähig ist, ist auch virtualisiert nur auf Windows XP lauffähig. Der Vorteil von App-V liegt in der Entkoppelung der Applikationen vom Host-Betriebssystem und auch untereinander – Hotfixes im Host-Betriebssystem müssen nicht gegen die Applikationen getestet werden, und eigentlich nicht miteinander kompatible Applikationen können koexistieren – und in einem drastisch vereinfachten Applikations-Deployment.
Die naheliegende Lösung – und genau die haben wir dann auch umgesetzt: wenn ein Programm nur und ausschließlich auf Windows XP lauffähig ist, dann betreibt man es eben auf Windows XP! Will man das aus Windows 7 heraus tun, dann führt man im Hintergrund (unsichtbar für den Benutzer) eine virtualisierte Instanz von Windows XP aus. Genau das ist der Windows XP-Modus.
Man sollte bei dieser Diskussion nicht vergessen, daß der Windows XP-Modus nicht Teil von Windows 7 ist, sondern eine kostenlose Zusatzkomponente, die man bei Bedarf herunterladen und installieren kann. (Das bedeutet so nebenbei auch, daß auch eine andere Behauptung des Randall C. Kennedy nicht zutrifft, nämlich: Windows 7 sei auf Netbooks nicht lauffähig, weil der Windows XP-Modus von den Netbook-CPUs nicht unterstützt wird. Faktisch wiederum korrekt – das bedeutet aber nur: auf einem solchen Netbook ist Windows 7 vollständig lauffähig, nicht jedoch die optionale Zusatzkomponente ‘Windows XP-Modus’.) “Bei Bedarf” heißt: dann, wenn alle anderen Möglichkeiten, eine Applikation unter Windows 7 zu betreiben, erfolglos geblieben sind. Und es gibt eine ganze Reihe von solchen Möglichkeiten!
Meine persönliche Vorgehensweise bei inkompatiblen Applikationen ist:
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Gibt es eine neuere Version, die mit Windows 7 kompatibel ist? Wenn ja: Upgrade! Nur dann habe ich den bestmöglichen Support aller beteiligten Hersteller und nutze sowohl die Applikation als auch das Betriebssystem langfristig optimal.
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Falls keine kompatible Version vorhanden (oder kurzfristig zu erwarten) ist: Gibt es evtl. ein Konkurrenzprodukt, das kompatibel ist?
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Ist die Applikation in einem der in Windows 7 eingebauten Kompatibilitäts-Modi lauffähig? Rechts-Klick auf die Applikation im Start-Menü, ‘Kompatibilität prüfen’, Windows XP als letztes unterstütztes Betriebssystem auswählen. Dann läuft kein virtualisiertes Betriebssystem im Hintergrund mit, es wird nur das Verhalten von Windows 7 gegenüber der Applikation angepaßt. Sehr oft reicht das schon aus!
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Reichen die eingebauten Kompatibilitäts-Modi nicht aus, kann man das ‘
Application Compatibility Toolkit’ ausprobieren. Mit diesem kostenlosen Toolkit kann man wesentlich granularere und weitreichendere Einstellungen vornehmen und diese auch zentralisiert verwalten und bereitstellen.
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Wenn das alles nicht funktioniert, dann erst kommt der Windows XP-Modus zum Einsatz.
Auch eine dritte Behauptung des Herrn Kennedy ist zwar faktisch richtig, aber nicht zu Ende gedacht: Der Windows XP-Modus sei ein Albtraum für IT-Abteilungen, da er nur sehr aufwändig zu administrieren sei. Das ist ab einer gewissen Anzahl von Windows-Clients, die nicht kompatible Applikationen ausführen müssen, potentiell ganz sicher ein Problem. Dann ist jedoch der Windows XP-Modus auch nicht die richtige Option! Statt dessen sollte man Microsoft Enterprise Desktop-Virtualisierung (MED-V) einsetzen, eine prinzipiell sehr ähnliche Technologie, die jedoch eine zentrale Verwaltungskonsole enthält und somit sehr effizient administrierbar und automatisierbar ist.
Mit freundlichen Grüßen!
Ralf M. Schnell
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Microsoft Sehr häufig wurde ich seit der Veröffentlichung des Release-Kandidaten von Windows 7 gefragt, ob der neue Windows XP-Modus bereits verfügbar sei. Ja, ist er! Sie finden alle Downloads und die Dokumentation dazu auf der Windows Virtual PC-Seite.
Zunächst wählen Sie Ihre Windows 7-Version (x86 oder x64) und -Sprache aus und laden dann zwei Pakete herunter: zunächst die Beta-Version von Windows Virtual PC und danach die Beta-Version des Windows XP-Modus. In dieser Reihenfolgen müssen die Pakete auch installiert werden, nach der ersten Installation ist zusätzlich ein Neustart notwendig. Achtung: für eine erfolgreiche Installation von Windows Virtual PC muß das PC-BIOS Hardware-Virtualisierung unterstützen (z.B. Intel-VT, AMD-V)!
Beim erstmaligen Start des Windows XP-Modus wird die virtuelle XP-Maschine konfiguriert. Zunächst müssen Sie dem Lizenzvertrag zustimmen, danach können Sie das Paßwort für den Benutzer ‘User’ in der XP-Installation festlegen:

Nun kommt noch die Abfrage zur Aktivierung von automatischen Updates, und das war’s dann auch schon. Wohlgemerkt: das sind alles Einstellungen für die virtuelle XP-Maschine, nicht für den Windows 7-Host!
Jetzt wird Virtual XP gestartet, was beim ersten Mal ein paar Minuten dauert, da im Hintergrund noch die XP Konfiguration fertiggestellt werden muß:
Danach hat man zunächst mal ein virtualisiertes Windows XP, wie man es z.B. von Virtual PC her gewohnt ist:
Daß man in diesem Fenster die Warnung bezüglich der nicht installierten Antivirus-Applikation sieht, weist nochmal darauf hin, daß hier wirklich ein zusätzliches Betriebssystem läuft. Firewall und Antivirus-Applikation des Windows 7-Host sind für das virtualisierte Windows XP nicht wirksam!
Einstellungen für die Virtuelle Maschine kann man im Menü unter ‘Extras’ - ‘Einstellungen’ vornehmen. Auch dieser Dialog ist aus Virtual PC bekannt. Unter ‘Netzwerk’ kann man hier auch eine der Host-NICs auswählen und so auf ein externes Netzwerk zugreifen. Die Einstellungen sind übrigens auch direkt im Ordner ‘Virtuelle Computer’ (im Benutzer-Profil) verfügbar, und zwar mit einem Rechts-Klick auf die entsprechende Virtuelle Maschine.
Besonders interessant dürfte für viele der Menüpunkt ‘USB’ sein. Die dort aufgeführten Geräte sind innerhalb der Virtuellen Maschine verfügbar, sobald man auf ‘Anfügen’ klickt. Es können z.B. Webcams, USB-Laufwerke, MP3-Player, Drucker, Smartphones und PDAs umgeleitet werden. Drucken können Sie natürlich auch auf einen Netzwerk-Drucker.
Applikationen, die man im Virtual Windows XP-Modus benutzen möchte, installiert man innerhalb der Virtuellen Maschine. Die startet man z.B. direkt aus dem Start-Menü – ‘Windows Virtual PC’ - #Virtual Windows XP’. Hat man bei der Erst-Konfiguration das Speicher des Paßworts angegeben, wird die Anmeldung in der Virtuellen Maschine automatisch durchgeführt. Jetzt installiert man entweder vom Netzwerk, von einer ISO-Datei oder vom Host-CD/DVD-Laufwerk - letztere kann man in den Einstellungen der Virtuellen Maschine im Punkt ‘DVD-Laufwerk’ verbinden. Die Applikationen tauchen dann automatisch im Start-Menü des Windows 7-Host auf (Start-Menü – ‘Windows Virtual PC’ – Virtual Windows XP-Anwendungen’). Vorinstalliert ist hier als Beispielanwendung der ‘Windows Katalog’. Startet man die Applikation, so erscheint auf dem Windows 7-Desktop ein Internet Explorer 6-Fenster mit der entsprechenden Seite. Von der im Hintergrund laufenden Virtuellen Maschine ist für den Benutzer dann nichts mehr zu sehen:
Mit freundlichen Grüßen!
Ralf M. Schnell
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Microsoft Es kann verschiedene Gründe geben, den Hypervisor vorübergehend zu deaktivieren, ohne Hyper-V zu deinstallieren und damit auch die gesamte Konfiguration zu verlieren. Denkbar sind z.B. Notebook-Benutzer, die Hyper-V ab und zu als Demo-Umgebung benutzen, oder auch Betreiber von Test-Servern, die abwechselnd verschiedene Hypervisor auf der gleichen Hardware ausprobieren möchten. Wie schaltet man also den Hypervisor ab?
Hyper-V benutzt einen Hypervisor, der direkt auf der Hardware aufsetzt. Der Hyper-V Host ist also ebenfalls eine virtuelle Maschine. Mit anderen Worten: der Hypervisor startet vor dem Host-Betriebssystem! Daher nützt es nichts, die Hyper-V-Dienste im Host zu stoppen. Davon gibt es drei, und wenn man die stoppt, kann man zwar keine virtuellen Maschinen mehr erstellen oder verwalten, der Hypervisor selbst und bereits gestartete virtuelle Maschinen laufen jedoch weiter.
Die richtige Stelle, um den Hypervisor zu deaktivieren, ist die Bootkonfiguration. Die verändern Sie mit dem Kommandozeilenbefehl ‘bcedit’:
Zum Deaktivieren des Hypervisors: bcdedit /set hypervisorlaunchtype off
Zum Aktivieren des Hypervisors: bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto|on
Danach müssen Sie den Server neu starten.
Mit freundlichen Grüßen!
Ralf M. Schnell
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Während der Neuinstallation meiner Demo-Umgebung mit dem Release-Kandidaten von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 bin ich gerade über ein Problem gestolpert: Das ‘System Preparation Tool’ (Sysprep) schien nicht mehr zu funktionieren. Jeder Versuch brach mit der Meldung ‘Schwerwiegender Fehler’ ab. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, daß Sysprep sich an einem bestimmten Dienst stört, nämlich dem Windows Mediaplayer-Netzwerkfreigabedienst. Wenn Sie den vor der Ausführung von Sysprep anhalten, funktioniert das Tool ohne Probleme. Das machen Sie z.B. von einer administrativen Kommandozeile aus mit ‘net stop wmpnetworksvc’.
Mit freundlichen Grüßen!
Ralf M. Schnell
Technorati-Tags:
Microsoft
Mit dem Erscheinen des Release-Kandidaten (RC) von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 wurde auch eine neue Version der Remote Server Administration Tools (RSAT) veröffentlicht. Leider kursieren in diversen Blogs noch die Links zur Beta-Version von RSAT – diese laufen jetzt natürlich ins Leere.
Hier ist also der aktuelle Link zur RC-Version von RSAT (x86 und x64): http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=en&FamilyID=f6c62797-791c-48e3-b754-c7c0a09f32f3
Die Remote Server Administration Tools gab es schon für Windows Vista; sie sind der Nachfolger des AdminPak und enthalten die gleichen MMC Snap-Ins, die auch als Feature im Windows Server 2008 (R2) enthalten sind und die mit den jeweiligen Server-Rollen bzw. Features automatisch mit installiert werden. Der Funktionsumfang ist der gleiche, z.B. funktioniert nun auch Server Manager Remoting, also das Verbinden des Server Manager auf einen Server, von der Wndows 7-Konsole aus.
Mit freundlichen Grüßen!
Ralf M. Schnell
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Microsoft Die Vorbereitung Ihrer IT-Infrastruktur auf Windows Server 2008 R2 und Windows 7 beinhaltet ggf. auch eine zumindest teilweise Implementierung von IPv6. Einige der neuen Funktionen benötigen IPv6, zum Teil vollständig konfiguriert, zum Teil reicht die automatischen Konfiguration. Ein Beispiel hierfür ist BranchCache: hier verwendet der Windows 7-Client beim ‘Distributed Caching’ einen IPv6-Broadcast, und IPv6 muß dafür zumindest in der automatischen Konfiguration aktiv sein. Bei DirectAccess muß zumindest für den DirectAccess VPN-Server eine gültige IPv6-Konfiguration implementiert sein.
IPv6 ist eigentlich nicht schwer zu verstehen. Die Adressen werden zwar hexadezimal notiert, sind jedoch genauso übersichtlich wie IPv4-Adressen. Einer der wichtigsten Unterschiede: man konfiguriert in der Regel keine Adressen mehr, sondern nur noch IP-Subnets und Routing-Tabellen. Die Subnets konfiguriert man auf den Router-Interfaces und nicht – wie von IPv4 gewohnt – auf dem DHCP-Server. Die Adapter-Adressen selbst muß man gar nicht mehr konfigurieren und auch keinen Adress-Pool einrichten, die werden automatisch generiert und z.B. von den MAC-Adressen abgeleitet.
Stichwort Routing: Eine Implementierung von IPv6 in Ihrem Unternehmen bietet eine gute Gelegenheit, die Routing-Tabellen zu optimieren, indem man die IP-Subnets geographisch so zuordnet, daß im Idealfall nur noch 1-2 Einträge für IPv6-Routing pro Router-Interface notwendig sind. Das kann man zwar auch bei einer bestehenden IPv4-Infrastruktur machen, nur ist das meistens sehr viel aufwändiger, da man dann zum Teil im laufenden Betrieb IP-Subnets ändern muß.
Um Ihnen den Einstieg in das Thema IPv6 zu erleichtern, habe ich zur Konfiguration eines gerouteten Netzwerks ein Technet-Video produziert. Ich verwende dort Windows-Server als Router, die Konfiguration können Sie jedoch inhaltlich auf jeden anderen IPv6-fähigen Router übertragen. Die Folien und den Video-Download finden Sie hier.
Mit freundlichen Grüßen!
Ralf M. Schnell
Technorati-Tags:
Microsoft Ab morgen (05.05.2009) steht der Release-Kandidat von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 auf http://www.microsoft.com/germany/windows/windows-7/ für Sie zur Verfügung. Falls Sie ein Technet-Abonnement besitzen, haben Sie sogar schon einige Tage Vorsprung – dort steht der Download seit dem 01.05. bereit.
Also, insgesamt ist das ja sehr bedauerlich! Warum? Weil ich mit einem Kollegen gewettet hatte, daß Ende Mai die RTM-Versionen erscheinen würden. Das wird wohl nicht klappen. Aber warten Sie’s ab: lange dauert das nicht mehr! Und immerhin lag der Kollege mit seiner Schätzung viel weiter daneben als ich … :-)
Pünktlich zum Erscheinen des Release-Kandidaten habe ich auch eine Reihe von Technet-Videos fertiggestellt, die Ihnen in jeweils ungefähr 20 Minuten wichtige Neuerungen der Betriebssysteme vorstellen. Die Videos konzentrieren sich auf für Firmenkunden relevante Funktionen und sind als kurze Einführung in die Implementierung und Anwendung gedacht.
Die Video-Reihe zu Windows Server 2008 R2 und Windows 7 finden Sie auf Technet Edge, die Präsentationen und Video-Dateien können Sie wie gewohnt auf unseren Technet-Veranstaltungsseiten herunterladen.
Viel Spaß beim Testen des Release-Kandidaten wünscht Ihnen
Ralf M. Schnell