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System Center Essentials ist eine Verwaltungslösung für kleiner bis mittlere Unternehmen. Größere oder komplexere Umgebungen sind die Domäne der "großen" Enterprise Versionen. Irgendwo dazwischen liegt ein breites Feld, wo die Entscheidungen nicht eindeutig sind.

Das erlebe ich auch in vielen Gesprächen, wo es immer wieder heißt "reicht denn Essentials", "brauche ich nicht doch die "großen" Versionen...". Auf der anderen Seite gibt es inzwischen eine zunehmende Anzahl von Systemhäusern, die auf der Basis von System Center Essentials für ihre Kunden ein erfolgreiches Geschäftsmodell implementieren.

Irgendwann einmal kam dann die Idee auf, ein Dokument, nennen wir es "Whitepaper" zu erstellen, dass hier Entscheidungshilfe bieten kann. Hier der Link. Widerspruch, Kommentare und Anmerkungen sind mir natürlich willkommen - nutzen Sie einfach die Möglichkeit Kommentare zu diesem Artikel zu schreiben.

Eine weitere Geschichte aus der Praxis, wieder mit Unterstützung eines zertifizierten Microsoft Partners und durch IT-Pro Momentum.

Ein mittelständisches Unternehmen mit überschaubarer IT-Infrastruktur. Die Ausgangslage ist daher auch relativ typisch: teils veraltete Hardware, ältere Softwareversionen – hier aber noch relativ aktuell (Server 2003, Exchange 2003) – etwas Linux, keine zentrale Verwaltung. Dazu kam dann irgendwann die Erkenntnis, dass durch Konsolidierung Hardware, die eh erneuert werden sollte, und auch Kosten gespart werden können.

Auch hier wieder die typischen Vorteile auf Seiten des Kunden, wenn der Partner seinen Status (hier: Gold Zertifizierung) nachweisen kann und das Projekt durch IT-Pro Momentum unterstützt wird. Über IT-Pro Momentum gibt es Informationen, per TechNet Abo auch die Software für die Projektarbeit und Evaluation, sowie Support in den kritischen Phasen Pilot und Deployment.

Auch die Maßnahmen zur Realisierung klingen vertraut: Virtualisierung der meisten Serverrollen auf einem Hyper-V Cluster und Verwaltung der Umgebung mit dem System Center Virtual Machine Manager und System Center Essentials.

Am Ende steht ein erfolgreich gelaufenes Projekt und ein zufriedener Kunde, der seine mehr als 20 Server auf sechs konsolidieren konnte und zudem jetzt noch über ein zentrales Management und eine effiziente Betriebsüberwachung verfügt.

Der Mittelstand repräsentiert einen großen Teil der deutschen Wirtschaft. Gerade der Mittelstand wird zum großen Teil von Microsoft Partnern betreut. Viele Firmen sind eher kleiner, d.h. man redet eher von Serverzahlen im 10er Bereich, als im 100er Bereich. Dementsprechend müssen viele Firmen auch mit einem oder wenigen Administratoren auskommen, die zwar ein breites, nicht immer aber auch tiefes Wissen zu speziellen Technologien mitbringen. Hier hilft dann der kompetente Partner…

In diesem Fall traf der Microsoft Partner KCES Information Technologies auf einen typischen Kunden: alte Hardware ohne aktuellen Support, alte Software Versionen, Kapazitätsgrenze erreicht, zentrale Verwaltung praktisch nicht vorhanden.

Die Lösung gleicht einer Generalüberholung mit aktueller Technologie: Auf einem Hyper-V basierten Cluster wird die benötigte Infrastruktur virtualisiert. Dazu gehören auch die benötigten Serversysteme rund um den SQL Server und Exchange. Der Hyper-V Cluster gewährleistet hier die notwendige Sicherheit gegen Ausfälle. Da so eine Lösung erst wirklich effizient verwaltet werden kann, wenn auch das Systemmanagement mit eingeplant wird, wurde zur Verwaltung der Virtualisierung der System Center Virtual Machine Manager in der Workgroup Edition und zur Überwachung und Verwaltung der gesamten Infrastruktur System Center Essentials eingesetzt.

IT-Pro Momentum unterstützt mit Informationen zu den verschiedenen Technologien, Zugriff auf die Software für Test, Evaluierung und Projektentwicklung und natürlich mit Support bei Pilotierung und Deployment.

Am Ende steht so ein erfolgreiches gelungenes Projekt und ein zufriedener Kunde.

Herausforderungen gab es natürlich auch. Durch die vollständige Renovierung der Infrastruktur gab es merklichen Bedarf zur Aktualisierung des technologischen Know-How beim Kunden. In vielen Projekten wird dies häufig unterschätzt. Weiterhin zeigte sich auch hier, dass eine erfolgreich implementierte Infrastruktur auch eine sorgfältig dimensionierte und ausgewählte Hardwareplattform bedingt.

Die Zertifizierung des Partners dokumentierte gegenüber dem Kunden, dass er es hier mit einem kompetenten Partner zu tun hat. So wurden alle Hürden im Sinne des Kunden genommen und ein erfolgreiches Projekt beendet.

In einer kleinen Firma wurde der eine Administrator mit dem Bedarf nach vielen neuen Servern konfrontiert. Auch, wenn durch Virtualisierung das Wachstum an physischem “Blech” begrenzt werden konnte, so ist doch die Anzahl der Serverinstanzen in kurzer Zeit verdreifacht worden.

Die Frage, die sich dann sehr schnell stellt, ist wie man dann die Komplexität begrenzen, den Überblick über die laufenden Systeme behalten und die Qualität im Betrieb gewährleisten kann.

Daher war am Anfang sehr schnell entschieden, dass für die Virtualisierung Windows mit Hyper-V verwendet werden sollte und zur Überwachung der System Center Operations Manager eingesetzt werden sollte. System Center Essentials war in diesem Fall keine Option, da die Anzahl der zu verwaltenden Server zu groß war.

Mit dem Operations Manager gelang es dann sehr schnell, erst einmal die Virtualisierung zu überwachen (Status von Hosts und Gästen/VMs). In weiteren Schritten wird diese Infrastruktur jetzt ausgebaut um weitere Funktionen über die jeweiligen Management Packs in die Überwachung zu integrieren und auch weitere Systeme, in diesem Fall in einer DMZ, zu überwachen.

Gründe für den Operations Manager in dieser Umgebung:

“Ziel war alle virtuellen Maschinen zu überwachen und gezielter auf Probleme zu stoßen und diese auch rechtzeitig zu erfahren.”

Natürlich gab es auch hier Herausforderungen dies erfolgreich umzusetzen:

“Herausforderung war das Ganze zu erlernen, nebst dem alltäglichen Geschäft, wir sind eine relative kleine Firma, (15 Mitarbeiter und ich bin der Sysadmin, also viel los).”

Also genug Gründe, Unterstützung über ein Programm wie IT-Pro Momentum zu suchen…

Seit “gerade” ist jetzt auch die Beta vom SCCM 2007 SP2 wieder verfügbar. Als “Open Beta” kann sich jeder Interessent dafür auf Connect registrieren.

Nicht zu verwechseln sind “R2” und “SP2”. Mit der “R2” Version wurden Erweiterungen dem Configuration Manager hinzugefügt, die auch eine neue Lizenz bedingen. Kunden, die Software Assurance (SA) abgeschlossen haben, erhalten diese ja automatisch während der SA Laufzeit. Damit “R2” installiert werden kann, muss die Configuration Manager Infrastruktur mindestens auf den Stand SP1 aktualisiert sein.
”SP2” aktualisiert die bestehende Configuration Manager Infrastruktur und bedingt daher keine neue oder aktualisierte Lizenz. Service Packs bereinigen in der Regel ja auch nur Fehler oder beheben Kompatibilitätsprobleme mit der existierenden Infrastruktur. Ein Beispiel dazu bezüglich SP1 ist die Unterstützung für den SQL Server 2008…

Die wichtigsten Neuerungen des SP2:

Unterstützung neuer Betriebssysteme:

  • Windows 7
  • Windows Server 2008 R2
  • Windows Server 2008 SP2
  • Windows Vista Sp2

Erweiterte Fähigkeiten bei der Integration der Intel Active Management Technologie (AMT)

  • Unterstützung für WLAN von mobilen Geräten
  • 802.1x Unterstützung für WLAN Endpunkte
  • Audit Log
  • Konfiguration der “Power State Policy”

Dazu natürlich noch eine lange Liste von Fehlerbereinigungen und Aktualisierungen. Wer sich für die Open Beta registriert hat, findet diese Liste hier.

Die Unterstützung von Windows 7 und Server 2008 R2 bewirkt auch Änderungen im Bereich OS Deployment. Windows 7 aktualisiert das Windows AIK um die neuen Werkzeuge von Windows 7 zu integrieren. Dadurch gibt es auch Änderungen im SP2, dass jetzt das Windows 7 AIK (RC) mitbringt. Wer den Configuration Manager mit der Integration des Microsoft Deployment Toolkit betreibt, muss diesbezüglich noch ein paar Tage warten, bis die Beta 2 des MDT 2010 verfügbar ist. Die aktuelle Beta des MDT 2010 wurde nur mit der Beta Version des Windows 7 AIK getestet. Wichtig ist, dass damit auch nur die OS Verteilung von Windows 7 RC – und natürlich Vista, Server 2008, XP, Server 2003, … möglich ist. Klingt kompliziert, ist es aber eigentlich nicht. Wichtig ist halt nur, dass für die aktuelle “Beta/RC” Version die Versionsnummern identisch sein müssen. Die “älteren” Versionen sind davon nicht betroffen, auch, wenn es etwas merkwürdig klingen mag Windows Vista und Server 2008 als “älter” zu bezeichnen.

Falls der eine oder andere sich gewundert hat, warum er noch einmal eine Mail bekommt, dass die Beta des SP2 verfügbar ist, sollte er seinen ersten Download direkt verwerfen und das aktuelle Paket herunterladen. Leider ist bei der Erstellung des Paketes ein Fehler passiert, durch den einzelne Dateien korrupt sind oder ganz fehlen. Daher ist der jetzige Download auch um einiges größer.

Inzwischen pfeifen es ja fast die berühmten Spatzen von den Dächern: Der Release Candidate vom System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 ist auf connect.microsoft.com verfügbar.

Seit Anfang Mai ist ja auch der Release Candidate vom Windows Server 2008 R2 verfügbar, so dass jetzt nicht nur Hyper-V mit Live Migration genutzt werden kann, sondern auch mit dem VMM verwaltet werden kann.

Also: Server 2008 R2 Hyper-V (RC) erfordert den VMM 2008 R2 (RC)

Im Umkehrschluss gilt aber auch, dass der VMM 2008 R2 (RC) nur die RC Version von Windows Server 2008 R2 verwaltet. Windows Server 2008 und 2003 (mit Virtual Server) funktionieren natürlich auch.

Gegenüber früher gibt es auch zwei relevante Updates bezüglich möglicher Konfigurationen. Es war ja schon immer möglich den VMM in einer virtuellen Maschine zu installieren. Ursprünglich gab es mal Seiteneffekte, wenn man den VMM und den Operations Manager zusammen installiert und vor allem noch den Host selber verwaltet, auf dem diese VM läuft. Dies ist behoben und stellt daher keine Einschränkung mehr dar (siehe auch…). Die Live Migration von VMs geht ja schon seit der Beta, aber mit dem RC funktionieren auch noch einige andere “Kleinigkeiten”. Daher ist es aktuell auch kein Problem mehr, wenn man den VMM auf einem Cluster als hochverfügbare VM betreibt und diese ganze Umgebung mit dem dort gehosteten VMM verwaltet. Auch das Verschieben der VMM VM mit dem VMM funktioniert dann – egal, ob die Konsole lokal oder remote läuft. Bisher ist dabei meistens nicht nur die Verbindung zum VMM verloren gegangen, sondern auch noch der VMM Prozess gestorben…

Wem hilft dies? Jedem der mit minimaler Hardwareausstattung maximale Funktionalität erreichen will. So ist es sicherlich weiterhin sinnvoll eine physische Maschine zu haben, auf der die Kernfunktionen einer Infrastruktur laufen (DC, DNS, DHCP), aber alle weiteren Server können dann sehr einfach virtualisiert werden. Wenn man alle weiteren physischen Server dann in einen (oder auch mehrere, ja nach Gesamtgröße) Cluster integriert, bekommt man eine sehr flexible und auch hochverfügbare Infrastruktur.

Für große Rechenzentren kommen auf jeden Fall noch weitere Kriterien zum tragen – man muss hier sicherlich mit anderen Ansätzen an das Design der Gesamtumgebung gehen, aber es soll ja eigentlich auch nur um das Prinzip gehen…

Immer wieder trifft man auf Veranstaltungen IT-Pro’s, die neugierig werden, wenn man ihnen von Programmen erzählt, über die Microsoft versucht Kunden und auch Partnern bei der Einführung neuer Technologien zu helfen. Auch auf diesem Blog habe ich ja schon vor längerer Zeit über das IT-Pro Momentum Programm geschrieben. Manchmal überrascht nur, wie verschiedene Unternehmen diese Programme nutzen. Ein Beispiel einer Firma, die sukzessive verschiedene Projekte in das Programm eingetragen hat, nachdem das erste sehr erfolgreich lief. Hier ging es um die Verwaltung der internen Infrastruktur mit System Center Essentials. Da mir eine sehr schön formulierte Mail zum Ergebnis zugegangen ist, nutze ich einfach Copy & Paste. Hier also der O-Ton:

Die UMCO Umwelt Consult GmbH (kurz UMCO) ist ein Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Sicherheit in Betrieben der chemischen Wertschöpfungkette. Wir betreuen seit 26 Jahren erfolgreich ca. 500 Kunden aus dem In- und Ausland. Unser Team besteht aus 25 Mitarbeitern und wird geleitet von 3 Geschäftsführern. Neben dem Hauptstandort Hamburg, gibt es eine Niederlassung in Köln. Weitere Niederlassungen sind für die Zukunft geplant. Im IT-Bereich werden wir durch einen hauptberuflichen IT-Fachmann intern betreut sowie durch diverse externe Dienstleister.

Die UMCO betreibt 9 interne Server, 1 extern gehosteten + betreuten Webserver und 36 Clients (Desktops wie Notebooks). Unser Netzwerk ist ein geswitchtes 100Mbit-Netzwerk, welches nicht segmentiert und nicht in VLAN´s unterteilt ist. Alle Server sind zusätzlich mit einem 2. Gigabit-Netzwerkadapter ausgestattet über welchen die Sicherungen durchgeführt werden. Es besteht 1 Active Directory-Forest mit 1 AD-Domäne (2003er Forest und Domänenlevel, 2008er-Schema) mit 2 Standorten.

Alle 9 internen Server werden mit Windows Server 2003 SP2 betrieben, bis auf 2 alle mit Version R2. Haupt"-Server"-Software ist der SQL-Server 2005 SP2 auf 1 DB-Server (x86) und dem System Center Essentials Server (x64). Alle Clients werden mit Windows XP SP3 betrieben, außer IT-Client -> Windows Vista Enterprise SP1 (Adminworkstation). Als Standard-Software wird Office 2007 Professional Plus, der SQL 2005 Native Client, Acrobat Reader 8 und eine CRM auf SQL-Server Basis eingesetzt. Dazu kommen noch diverse Fachsoftware als Einzelinstallation auf Anforderung.

Grund für System Center Essentials 2007:

Die UMCO ist ein mittelständisches Unternehmen. Gerade für diese Betriebsgröße ist das SCE2007 ideal, da hier unter anderem 50 Client und 10 Server Lizenzen direkt in der Startinstallation integriert sind.

Wo hilft IT-Pro Momentum:

Das IT-Pro Momentum Programm hat mir/uns zuerst bei der Zeitplanung geholfen und dann mit dem Zugriff auf Software durch ein TechNet Plus Abo, welches wir auf alle Fälle auch selbst kaufen/verlängern werden!

Den Support mussten wir glücklicherweise nicht kontaktieren, es aber gut zu wissen, dass man die Möglichkeiten zum kontaktieren hat, z.B. an Sie, die Technical Evangelist´s, die Newsgroups, Foren und den Support.

Anm. von meiner Seite: Auch in diesem Projekt gab es kleinere Hänger, die sich durch eine kurze Kommunikation und Recherche in den verfügbaren Foren klären ließen. Daher kam es nicht zum Support Call, der aber als Teil des Programmes jederzeit möglich gewesen wäre (und auch in anderen Projekte genutzt wird). Eines der jetzt aktiven Projekte ist die Migration auf das aktuelle Betriebssystem…

Die meisten Gespräche, die ich mit Kunden oder Partnern führe, zielen auf den Einsatz unserer Technologie für den internen Einsatz, also von einzelnen Kunden für den Eigenbedarf oder bei Partnern für konkrete Kundenprojekte.

Der erste anders gelagerte Fall hat mich daher anfangs etwas überrascht, ist aber letztlich nur konsequent.

Die Idee: Was sind die typischen Anforderungen kleiner bis mittlerer Unternehmen bezüglich ihrer IT – und zwar in einer vollständigen Ende-zu-Ende Betrachtung? Lässt sich so etwas nicht als Paket anbieten?

Viele werden sich als erste Frage dann stellen: Wer braucht denn das? Aber, wenn man als Dienstleister immer wieder die gleiche Frage bekommt “könnt ihr nicht…”, liegt es nahe, so etwas zu standardisieren und anzubieten. Genau das dachten sich auch die Verantwortlichen einer Firma im südlichen Deutschland.

Klar war, dass es sich um ein komplettes und umfassendes Angebot handeln sollte, dass von der Hardware über die Software auch die Dienstleistung umfassen sollte, also “alles inklusive” zu einem fairen Preis. Dabei war klar, dass dies nur mit der richtigen Technologie und Einbeziehung von System Management Lösungen funktionieren konnte. Daher ist Virtualisierung mit Hyper-V, Hardware Management über die Intel® AMT / vPro™ Technologie und die Systemverwaltung mit System Center Essentials Teil der Lösung.

Natürlich gibt es dabei dann auch viele Punkte, die die verwendeten Produkte nicht direkt “Out of the Box” bieten, aber das ist dann das technologische Know-How des Dienstleisters, der aus den Bausteinen eine einsatzfertige Lösung baut – und das sogar mit branchenspezifischen Anpassungen.

Wer ist das? Diese Frage kommt jetzt bestimmt bei manchem. Damit sich solche Fragen einfach klären lassen, gibt es dafür einen Produktnamen mit passender Webseite: ITFLAT.de®. Der Name ist dabei Programm.

Das, was ich oben mit eigenen Worten beschrieben habe, lässt sich auch auf der ITFlat.de Webseite nachlesen: Die Ausgangslage bzw. Motivation, die Idee und auch Komponenten zur Lösung mit dem sich ergebenden Nutzen.

Eine nicht ganz untypische Anfrage:

Können Sie mir sagen ob es eine Möglichkeit gibt, Windows Defender innerhalb einer Unternehmensumgebung zentral zu Managen? Dies würde unter anderem neben der Konfiguration der Client Komponente, deren Aktualisierung und Wartung, eine Reportingfunktion zur Überprüfung und Analyse der Ereignisse, Statusmeldungen sowie Fehleranalyse, auch das Informationsmanagement zur unmittelbaren Information bei vom Administrator vorab definierten Ereignissen, betreffen.

Windows Defender ist eine integrierte Windows Komponente. Als solche lässt sie sich auch per Gruppenrichtlinie konfigurieren. Da ich meinen Vista Rechner schon länger auf Windows 7 aktualisiert habe, hier die Einstellungen meines Windows 7 Rechners (GPEdit.msc –> Computerkonfiguration –> Administrative Vorlagen –> Windows-Komponenten –> Windows Defender):

  • Definitionsaktualisierungen durch WSUS und Windows Update einschalten
  • Turn on definition updates through both WSUS and the Microsoft Malware Protection Center
  • Vor geplanten Scanvorgängen auf neue Signaturen überprüfen
  • Windows Defender deaktivieren
  • Turn off Real-Time Monitoring
  • Turn off Routinely Taking Action
  • Microsoft SpyNet-Berichterstattung konfigurieren

Windows Defender generiert natürlich auch Meldungen. Also lässt sich so etwas auch zentral sammeln und auswerten. “Fertig” im Sinne von “Out-of-the-box” ist das aber nicht – zumindest nicht für die typischen Anforderungen in einem Unternehmen. Außerdem deckt der Defender selber auch nur einen Teilbereich der benötigten Funktionen zum Schutz gegen Schadsoftware ab.

Für Unternehmen wäre daher eine Lösung wie Microsoft Forefront Client Security (FCS) zu empfehlen. FCS übernimmt (ersetzt) auch die Funktionalität des Windows Defenders und verfügt neben der zentralen Konfiguration per Gruppenrichtlinie und Aktualisierung per WSUS auch über eine zentrale Verwaltungskonsole, dem Einsammeln der Ereignisse und zentralisiertem Reporting.

Die Antwort auf die Frage wäre hier also die Empfehlung von Forefront Client Security…

Ähnliches findet man immer mal wieder in verschiedenen Bereichen. Infrastruktur und Grundfunktionalitäten sind in Windows eingebaut, funktionieren für Endanwender und kleine Umgebungen, aber für größere Unternehmen empfiehlt sich dann doch eine entsprechende “Enterprise” Lösung, die idealerweise aber auf den Schnittstellen und der Infrastruktur des Betriebssystems aufsetzt.
Auch im Bereich der OS Installationen gilt dies (als Beispiel zitiert) – Windows Funktionen, bis hin zum Windows AIK, ermöglichen angepasste und automatisierte Installationen, in größeren Unternehmen wird dies aber erst zusammen mit dem System Center Configuration Manager 2007 zu einer guten Lösung…

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Zu einem Artikel über Virtualisierung gab es diesen Kommentar:

Was kann ich machen ich habe passwort für msn Plus vergessen ich brauche ihre hilfe

Mit freundlichen grüßen

Hat in keiner Weise etwas mit dem Thema zu tun und könnte anhand dessen, was ich erkennen kann auch in die Kategorie “Junk” passen. Aber nehmen wir es mal ernst…

Vor langer Zeit hat Microsoft mal einen Authentifizierungsdienst gestartet, der über verschiedene Webseiten hinweg erlaubte, sich mit einer einzigen ID überall anzumelden. Damals nannte sich das “Passport”, was ja eigentlich nichts anderes als “Ausweis” bedeutet. Dieser Dienst wurde in verschiedener Hinsicht weiterentwickelt und ist heute als “Live ID” bekannt. Als solche fungiert sie als zentrale Anmelde ID über alle von Microsoft betriebenen Webdienste (andere Webseiten will ich hier nicht betrachten), also auch die TechNet, MSDN, Connect, Live, Hotmail oder MSN Seiten.

Empfehlenswert ist sicherlich, auch hier privat und dienstlich voneinander zu trennen. So benutze ich für dienstliche Zwecke eine Live ID, die an mein Firmen Mailkonto gebunden ist und ansonsten eine private Live ID, die an eine Hotmail/Live Adresse gebunden ist.

Egal wie – bei der Anmeldung gibt es immer die Möglichkeit ein vergessenes Kennwort wiederherzustellen. Also einfach auf den Anmelden Link gehen und dort auf “Kennwort vergessen”…

Am liebsten wäre mir ja eine SmartCard mit Zertifikat, die sowohl im Firmennetzwerk, wie auch im Internet oder bei Banken und Behörden funktioniert. Aber das wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Utopie bleiben – zumindest für den Zeitraum, den ich abschätzen kann. Andererseits könnte man sich auch fragen, ob das überhaupt erstrebenswert ist…
(Oder erinnert sich keiner mehr an George Orwell?)

Auf der anderen Seite sind SmartCards für Unternehmen auf jeden Fall sehr interessant und steigern auf jeden Fall die Sicherheit des eigenen Netzes.

Fragt jemand: Warum? – Wie steht es denn um die Sicherheit der Kennwörter bei den einzelnen Benutzern – oder auch nur bei den Administratoren?

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Weil die Frage immer wieder bzw. immer häufiger kommt, hier ein paar Hinweise dazu.

Quer über die System Center Produkte ist die Unterstützung für den SQL Server 2008 sehr unterschiedlich. Die jeweilige Referenz dazu ist immer die Information in “Supported Configuration”. Sobald sich etwas an der Unterstützung ändert, und sei es welche Softwareaktualisierungen benötigt werden, wird auch die Information der Supported Configurations angepasst.

Im Detail:

Der Operations Manager 2007 SP1 unterstützt den SQL Server 2008 aktuell nicht. Die Details stehen auch in dem Knowledgebase Artikel 958170. Danach wird auch in Zukunft keine Installation auf SQL Server 2008 unterstützt werden, eine Migration der Datenbank nach erfolgter Installation aber wohl.

Operations Manager 2007 R2, die kommende Version, wird den SQL Server 2008 unterstützen, aber auch noch mit dem SQL Server 2005 zufrieden sein.

Configuration Manager 2007 SP1 / R2 unterstützt den SQL Server 2008. Die Details dazu stehen – klar, in den Supported Configurations.

Der Virtual Machine Manager 2008 unterstützt den SQL Server 2008 ebenfalls ohne Einschränkungen.

Der Data Protection Manager 2007 verweigert die Installation, wenn man einen SQL Server 2008 als Ziel benennt. Als “Minimum” wird hier SQL Server 2005 SP2 genannt. Die Details hierzu finden sich im Dokument “DPM Server Software Prerequisites”. Unabhängig davon kann man aber SQL Server 2008 Instanzen ohne Einschränkungen sichern.

System Center Essentials 2007 SP1 verwendet im wesentlichen die gleichen Komponenten wie der Operations Manager 2007 SP1. Man kann daher in den meisten Fällen, wenn nichts anderes dokumentiert ist, davon ausgehen, dass Operations Manager Wissen angewendet werden kann – nur halt eine Dimension “kleiner”…

Der Service Manager (2010) wird den SQL Server 2008 erfordern, wie man an der aktuell verfügbaren Beta schon sieht.

Heute gab es den ersten Webcast der System Center Talk Reihe. Ziel und Inhalt war im Wesentlichen die Vorstellung dessen, was wir machen wollen. Zum System Center Talk gibt es auch einen Blog zur Kommunikation. Über den Link “About” lassen die Ziele jederzeit nachlesen. Wie üblich dauert es ein paar Tage, bis der Webcast offline verfügbar wird – der Link wird dann nachgetragen.

Wer sind “wir”? “Wir” ist die Community, also jeder Interessierte.

Was waren die Ergebnisse dieses Webcast?

Etwa 80% der Teilnehmer haben in einer kurzen Umfrage den System Center Talk als Forum begrüßt, sehen einen Mehrwert für das eigene Umfeld und den täglichen Betrieb und haben auch den Rhythmus von vierwöchigen Webcasts bestätigt.

Was muss jetzt passieren, damit dies erfolgreich wird? Ganz einfach: Feedback und Themenvorschläge!

Der System Center Talk soll an Ihren Bedürfnissen und Anforderungen ausgerichtet sein, dies gelingt umso besser, je mehr Themen direkt aus der Community kommen.

Sind wir eine Support Plattform? Nein, der erste Weg zur Lösung einer konkreten Frage führt am Besten in die Microsoft Knowledgebase oder ein Community Forum. Aus Problemen lassen sich aber häufig Themen ableiten, die allen helfen diese zu lösen oder zu vermeiden – also genau das richtige für diese Community…

Ein schönes Wochenende wünschen Euch die Moderatoren Peter & Michael

Der Anlass ist zwar Windows 7 / Windows Server 2008 R2 mit der seit kurzem veröffentlichten Beta, aber grundsätzlich betrifft das auch viele andere Produkte: Wie kann man gerade bei neuen Versionen existierender Produkte oder neuen Produkten sicher sein, dass man einerseits benötigte Informationen bekommt und frühzeitig testen kann, andererseits bei gegebenenfalls auftauchenden Problemen während der Pilotierung aber auch Unterstützung bekommt?

Größere Unternehmen haben es hier häufig leichter, weil sie vermutlich eine “intensive” Betreuung über Beratungs- und Wartungsverträge genießen. Viele kleinere Unternehmen oder auch Partner haben hier häufig begrenztere Möglichkeiten. Daher gibt es gerade für diese mit dem IT-Pro Momentum Programm eine Lösung. Im Rahmen von Projekten, wird hier vieles bereitgestellt, was hilft frühzeitig erfolgreich zu sein.

Windows 7 und Windows Server 2008 R2 wurden gerade zu den verfügbaren Produkten hinzugefügt und stehen damit für die Auswahl bei Projekten zur Verfügung.

Das Programm selbst ist nicht neu – auch ich habe schon früher darüber einen Artikel geschrieben, aber manchmal muss man auch schon länger existierendes wohl nochmal “ankündigen”. Wessen Interesse jetzt geweckt wurde, muss nur mich oder einen meiner Kollegen informieren, denn der Zugang geht nur über eine Nominierung durch uns…

Kein Sorge, ich bin jetzt nicht der nächste, der verkündet “Sie sind da, sie sind da…”. Auch nicht “Es ist so toll, alles wird jetzt gut!”

Erstaunlich, was da so letzte Woche passiert ist – Beschwerde über Beschwerde, weil der Download nicht in 15min abgeschlossen war, sondern mehrfach abbrach. Und das, obwohl doch jeder der erste sein wollte – es gibt ja immerhin das angekündigte 2,5 Millionen Limit und wer will schon der erste sein, der zu spät kommt.

Ich sag nur: Wohl dem, der ein TechNet (oder MSDN) Abo hat. Die fallen nämlich nicht darunter. Da kommt es doch gerade sehr praktisch, dass man noch bis zum 30.6.2009 gleich 20% sparen kann… (Promocode: TNPAN09)

Hat eigentlich irgendwer wahrgenommen, dass die Downloads offiziell erst ab Freitag verfügbar sein sollten? Dummerweise dauern die Prozesse der Bereitstellung auf vielen Servern etwas länger, so dass die Befüllung dieser merklich früher startet und daher auch die Links schon aktiv waren. Ein paar Stunden später war also der ganze Spuk wieder vorbei, die Downloads funktionierten reibungslos und auch die Ausgabe der Schlüssel erfolgte auf “Knopfdruck”. Wohl dem, der geduldig ist…

Da ich mich ja im Schwerpunkt mit der Verwaltung von Systemen und dem Deployment beschäftige – neben der Virtualisierung natürlich – sind für mich auch die ganzen anderen Downloads wichtig, die erfreulich zeitnah zur Beta des Betriebssystems verfügbar waren.

Wsentlich ist dort erst einmal das Windows Automated Installation Kit, da es die ganzen grundlegenden Verteilwerkzeuge enthält. Hier gibt es auch einige Änderungen der Werkzeuge – einige sind weggefallen und werden durch das neue dism.exe ersetzt. Daher gibt es auch ein notwendiges Update des Microsoft Deployment Toolkit, die MDT 2010 Beta. Da die wenigsten Administratoren immer vor Ihrem Server sitzen, sind auch die Remote Server Administration Tools durchaus wichtig…

Wie schnell doch die Zeit vergeht – nicht nur, dass wieder ein Jahr vorbei ist, sondern auch das Jahr 2009 selbst empfindet man (ich) schon fast nicht mehr als neu – und das, obwohl ich gerade mal den zweiten Tag wieder aktiv arbeite…

In dem Sinne also: Ein frohes und erfolgreiches Jahr 2009.

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