Die Abteilung "Sysinternals" bei Microsoft hat wieder einmal ein geniales kostenloses Tool auf den Markt gebracht.
Disk2VHD erlaubt es, eine bestehende Partition in eine .vhd-Datei umzuwandeln. Dabei hat Disk2VHD einen ganz besonderen Vorteil:
Sie können Disk2VHD im laufenden Betrieb ausführen und es wird dabei eine VHD-Datei erstellt, welche unter Virtual PC oder Hyper-V eingesetzt werden kann. Sie können dabei angeben, von welcher Partition Sie eine .vhd-Datei haben möchten.
Sysinternals vermeldet, dass Disk2VHD auf Windows XP SP2, Windows Server 2003 SP1 und neuer, sowie auf x64 Systemen verwendet werden kann.
Alle weiteren Details dazu finden Sie auf der Seite von den Sysinternals-Tools bei Microsoft:
Disk2VHD Download und Infos
Beitrag erstellt von: Peter Forster, MVP Virtual Machine
Für MSDN-Abonnenten ist Windows Virtual PC ab sofort verfügbar!
Windows Virtual PC wird mit zwei Dateien ausgeliefert. Einerseits beinhaltet dies ein Windows-Update für Windows 7, sowie eine virtuelle Maschine welche dann als “XP-Mode” bezeichnet wird. Windows Virtual PC benötigt zwingend Intel-VT oder AMD-V. Georg Binder vom Windowsblog.at hat bereits darüber berichtet: XP-Mode Voraussetzungen
Zuerst muss das Windows 7 Update mit ca. 9MB installiert werden. Danach starten Sie den Rechner neu. Nun wird die 464 MB große Anwendung “de_windows_xp_mode_x86_x64_439180” ausgeführt:
Klicken Sie auf Weiter um den Vorgang fortzuführen. Sie müssen nun den Speicherort für die virtuelle Festplatte angeben. Mindestens 1,6GB sind dazu notwendig:
Nachdem das Setup beendet wurde, können Sie den Windows XP Mode sofort starten:
Nachdem ersten Start müssen Sie einem Lizenzvertrag zustimmen. Hier sind bereits die unterstützten Betriebssysteme gelistet:
- Windows 7 Professional
- Windows 7 Enterprise
- Windows 7 Ultimate
Bei der virtuellen Maschine selbst, handelt es sich um ein Windows XP mit integriertem SP3. Der Assistent richtet nun die Windows XP Maschine ein, dazu ist ein Standardanmeldekennwort notwendig. Auch den eigentlichen Installationsordner der virtuellen Maschine können Sie nun hier hinterlegen:
Windows Update gehören auch für einen virtuellen XP-Mode Rechner natürlich dazu, deshalb unbedingt die Funktion für Automatische Updates aktivieren!
Zum Schluss wird das eigentliche Setup des XP-Modes ausgeführt und die Laufwerke des Windows 7 Rechners für die Verwendung mit dem XP-Mode freigegeben. Damit kann aus der XP-Mode virtuellen Maschine auf die Laufwerke des Windows 7 Hostrechners zugegriffen werden:
Nach dem Klick auf Setup starten wird der XP-Mode für die erste Verwendung vorbereitet und eingerichtet:
Während der Einrichtung erhalten Sie hilfreiche Tipps zur Verwendung von XP-Mode, diese Zeit sollten Sie also wirklich vorm Bildschirm verbringen.
Nachdem XP-Mode vollständig eingerichtet wurde, haben Sie einen virtuellen Windows XP Rechner unter Windows 7 in Betrieb genommen:
Wenn Sie nun eine Anwendung im XP-Mode installieren, also innerhalb der virtuellen XP-Maschine, können Sie diese auch direkt und “Rahmenlos” also “Seamless” am Windows 7 Desktop darstellen. Für mein Beispiel habe ich den Netzwerkmonitor 3.3 in der virtuellen Maschine installiert. Im Screenshot sehen Sie das Startmenü von Windows 7. Dort gibt es einen neuen Eintrag: Windows Virtual PC, Windows XP Mode-Anwendungen und hier sehen Sie den Microsoft Network Monitor 3.3
Nachdem der virtuelle Computer noch läuft und jetzt auf die Verknüpfung im Windows 7 Startmenü zum öffnen des Netzwerkmonitors anklicke, erhalte ich die Meldung, dass der virtuelle Computer nun geschlossen wird:
Die virtuelle Anwendung wird nun “Seamless” gestartet. Im folgenden Screenshot sehen Sie den Netzwerkmonitor neben dem Windows Live Writer in welchem dieser Artikel soeben entsteht:
Der Netzwerkmonitor ist mit der aus XP bekannten “Luna-Oberfläche” ausgestattet, der Live-Writer im typischen Aero Design aus Windows 7.
Auch Informationsmeldungen im Infobereich werden an Windows 7 übergeben:
Die oben gezeigte Meldung ist vom virtuellen Computer, erkennbar am Zusatz (remote).
Ich hoffe ich konnte Ihnen damit einen kleinen Einblick in Windows Virtual PC geben und Ihre Neugierde wecken.
Beitrag erstellt von: Peter Forster, MVP Virtual Machine
Am Dienstag dieser Woche wurden 2 Vorabversionen von zukünftigen Produkten veröffentlicht.
Einmal steht eine neue Version des System Center Data Protection Manager, genannt SCDPM 2010, an. Die neue Version 2010 bringt einige Neuerungen u.a. im Bereich Laptop Protection und Exchange 2010 support mit. Aber auch das Thema Virtualisierung wurde als entscheidender Themenblock ausgemacht. Das bedeutet konkret, dass u.a. mit SCDPM 2010 eine VM auf einem CSV (Cluster Shared Volume) im laufenden Betrieb gesichert werden kann.
Die genaue Übersicht was alle Neu ist und wo die Vorabversion (Beta) von SCDPM 2010 herunter geladen werden kann, ist auf dem nachfolgenden Link zum Blog des DPM Teams zu finden:
http://blogs.technet.com/dpm/archive/2009/09/29/DPM-2010-beta-is-available-now.aspx
Zum Anderen wurde eine Vorabversion der zukünftigen Version des Mittelstands-Management Produktes System Center Essentials veröffentlicht. Warum schreibe ich hier darüber? Weil in SCE 2010 einige Funktionalität zum Management von Virtuellen Umgebungen hinzugekommen sind. Was alles mit SCE 2010 möglich ist, ist im Blog vom SCE Team nachzulesen:
http://blogs.technet.com/systemcenteressentials/archive/2009/09/29/sce-2010-public-beta-is-here.aspx
Generell sind Beta und RC Versionen nur in einer Test Umgebung einzusetzen!
Viel Spaß beim Virtualisieren
Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung)
Nachdem erst seit der Bekanntgabe der finalen Version des System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 eine Eval Version zur Verfügung stand ist jetzt die MSDN & Technet Version verfügbar.
Zusätzlich sind einige Dokumente zum Herunterladen vorhanden und diese sind:
- Deployment Guide
- Guide to Operations Manager Integration
- Security Guide
- Operations Guide
- Scripting Guide
- Cmdlet Reference
- Building PRO-Enabled Management Packs
Zu finden sind die Dokumente hier.
Viel Spaß beim Virtualisieren
Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung)
Nach dem die Plattform mit Windows Server 2008 R2 und Hyper-V fertig wurde, siehe hier, ist jetzt auch das dazugehörige Management Produkt System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 (SCVMM 2008 R2) fertig gestellt worden. Derzeit gibt es eine 180-Tage Testversion von SCVMM 2008 R2 hier zum Download.
Ab dem 1. Oktober 2009 soll er dann über die normalen Kanäle bezogen werden können. Von der Testversion auf die vollen Versionen kann aktualisiert werden, dies ist hier beschrieben.
Hier noch mal die wichtigsten Neuerungen in der R2 Version des SCVMM 2008.
- Windows Server 2008 R2 Hyper-V Host Management
- Enhanced Support for Shared Storage and SAN Transfers
- Clustered Shared Volume (CSV) Support
- Support for Sanbolic Clustered File System
- Support for Veritas Storage Foundation for Windows
- SAN Migration into and out of Clustered Hosts
- Expanded Support for iSCSI SAN
- Quick Storage Migration
- Maintenance Mode for Hosts
- Support for VMware Port Groups for Virtual Switches
- Support for Virtual Machine Permissions Assigned in Hyper-V
Seid dem Release Candidate (RC) kam der volle Support für VMware vSphere 4 (VMware VI3 feature parity only) dazu gekommen.
Update:
Von einem SCVMM Program Manager wurde ein Upgrade Guide (http://blogs.technet.com/chengw/archive/2009/08/24/vmm-2008-r2-upgrade-guide.aspx) zur Verfügung gestellt. Hier ist beschrieben wie ein Update von SCVMM 2008 RTM nach SCVMM 2008 R2 RTM möglich ist. Aber auch wie der Weg von der SCVMM 2008 R2 RC nach RTM ist.
In der nächsten Zeit werde ich einige Funktionen im Detail vorstellen und versuchen eine How-To’s zu posten.
Viel Spaß beim Virtualisieren
Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung)
Immer wieder kommt die Thematik nach dem Teaming von Netzwerkkarten auf. OK, ich bin natürlich auch der Meinung, dass dies ein elementarer Bestandteil eines Datacenters ist. Daher finde ich persönlich die aktuelle Situation bei Windows Servern optimierungsfähig.
Derzeit ist das Netzwerk Teaming sehr entscheidend von den entsprechenden Herstellern von Netzwerkkarten und Servern abhängig. Ich habe bereits über die verschiedenen Lösungen berichtet. Neben HP (die Links dahin sind hier zu finden) wird seit kurzem auch von DELL eine Dokumentation über das Einrichten von Netzwerk Solutions bereitgestellt.
Nachfolgend möchte ich die Einrichtung eines Teams auf Basis von Intel Netzwerkkarten Treibern darstellen.
Als erstes Sehen wir die verschiedenen Netzwerkkarten, einmal von Intel und zusätzlich von Broadcom.

Dann rechts-klick auf die Netzwerkkarte und Eigenschaften wählen
Dann auf Konfigurieren, denn schließlich wollen wir ja die Netzwerkkarte konfigurieren
Und den Reiter “Teaming” auswählen…was ich persönlich sehr schön finde ist, dass die Konfiguration des Teaming im normalen Netzwerkkarten Treiber integriert ist. Des Weiteren ist zu jedem Punkt eine ausführliche Beschreibung vorhanden.
Dann die Hacken für “Team” setzten und “New Team” auswählen
Name für das Team vergeben

Auswahl der Netzwerkkarten welche in dem Team berücksichtigt werden sollen
Nun kommt die Abfrage was für eine Art Team es sein soll. Grundsätzlich empfehle ich im Normalfall ein “Adapter Fault Tolerance”-Team, das bedeutet beim Ausfall einer NIC bleibt die Verbindung erhalten. Um es vernünftig einzurichten sollten die Netzwerkkarten mit unterschiedliche Netzwerkswitches verbunden sein.
Abschluss durch “Fertig stellen”
In den Netzwerkverbindungen sieht man dann eine weitere Netzwerkkarte mit Namen des Team. Dieser wurde oben vergeben.
Im Hyper-V Netzwerkmanger kann nun ein externes Netzwerk eingerichtet und mit dem Team verbunden werden.
Viel Spaß beim Virtualisieren
Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung)
Nach der Verfügbarkeit von der finalen Version (RTM = Ready to Manufacturing) des Windows Server 2008 R2 habe ich sofort die Gelegenheit genutzt und einen Testrechner aktualisiert. Auf dem Rechner war die RC Version des Windows Servers und den wollte ich auf die finale Version bringen. Also ISO von MSDN runterladen, brennen und DVD in den Rechner.
Die wichtigste Voraussetzungen sind:
- Freier Speicherplatz auf C ist min. 16 GB
- Gleiche Sprache
- Gleiche Edition (in meinem Fall Enterprise –> Enterprise)
Erst habe ich noch die Version geprüft, es ist die 6.1.7100 also wirklich (:-)) die RC Version.

Ebenso habe ich in der Adminoberfläche des System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) die Version des Systems aufgelistet. Es ist also auch ein Hyper-V Host mit div. VMs.
Als weitere Voraussetzung im Bereich Hyper-V für das Update gilt, dass alle VMs runtergefahren werden und komplett ausgeschaltet sind. Also kein Abspeichern (im englischen Save State) oder ähnliches. Auch müssen alle VM Snapshots gelöscht oder angewendet werden. Es dürfen keine Snapshots mehr vorhanden sein. Danach sieht es dann so aus:
Dann die SETUP.EXE von der DVD gestartet und Aktualisierungen wählen. Danach hat es ein bisserl gedauert.
Nach dem erfolgreichen Abschluss ist die Versionsnummer 6.1.7600… und dies wird dann auch im SCVMM angezeigt.
An der Installation oder Konfiguration des SCVMM 2008 R2 RC habe ich an diesem Punkt nichts verändert. Jetzt warten wir auf die finale Version des SCVMM, dazu wurde von einem VMM Product Manager eine Aussage getätigt, siehe hier.
Viel Spaß beim Virtualisieren
Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung)
Am 14.8. wurde wie angekündigt die finalen Versionen von Windows Server 2008 R2 und Hyper-V Server 2008 R2 auf MSDN und Technet zum Download angeboten.
Für Windows Server 2008 R2:
Und für Hyper-V Server 2008 R2:
Viel Spaß beim Virtualisieren
Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung)
Einer der meist diskutierten Themen im Bereich Virtualisierung ist das Management. Aus meiner Sicht sollte das Management erst unabhängig von physikalischen oder virtuellen Umgebungen agieren. Auf der anderen Seite sollten die Feinheiten der einzelnen Szenarien berücksichtigt werden. Das bedeutet das Management ist genauso gut für physikalischen wie auch für virtuelle Umgebungen, aber auch für das Betriebssystem- und Anwendungsmanagement. Hierfür hat Microsoft die System Center Suite, welche derzeit aus 4 Produkten besteht:
- System Center Operations Manager 2007 R2
- System Center Configuration Manager 2007 R2
- System Center Virtual Machine Manager 2008 R2
- System Center Data Protection Manager 2007 SP1
Für das nächste Jahr ist ein weiteres Produkt namens System Center Service Manager angekündigt.
--> System Center Operations Manager 2007 R2 http://www.microsoft.com/germany/systemcenter/opsmgr/default.mspx
Viele werden den SCOM 2007 R2 noch als MOM kennen. Der SCOM ist für alles verantwortlich was mit dem Überwachen und Reporten in IT Umgebungen zu tun hat. Er ist mittlerweile auch in der Lage Nicht-MS Systeme und Anwendungen zu überwachen. Hier die Highlights der Funktionen:
- End-to-End Servicemanagement
- Dienstorientierte Überwachung
- Synthetische Transaktionen
- Modellbasierte Architektur
- Überwachungsvorlagen
- Unterstützung von WS-Management
- Unterstützung von SNMPv2
- Service Level Reporting
- Beste Lösung für Windows
- Clientüberwachung
- Audit Collection Services
- Berichte
- Automatische Grenzwerte
- UNIX/Linux Server- und Auslastungsüberwachung
- Energieüberwachung
- Mehr Effizienz und Kontrolle
- Hochverfügbarkeit
- Überwachungs-Engine
- Benachrichtigungen
- Connector-Framework
- Konsolidierte Konsole
- Rollenbasierte Sicherheit
- Active Directory-Integration
- Windows PowerShell-Hosting
- Microsoft Office Visio Add-In
--> System Center Configuration Manager 2007 R2 http://www.microsoft.com/germany/systemcenter/sccm/default.mspx
Der SCCM 2007 R2 wurde früher als SMS bezeichnet und wurde mit der Version SCCM 2007 komplett neu entwickelt. Das Produkt ist für alles verantwortlich was mit installieren und konfigurieren zu tun hat. Beinhaltet aber auch Inventur Optionen. Die Highlights sind:
- Betriebssystembereitstellung
- Softwareverteilung
- Softwareupdateverwaltung
- Hardware- und Softwareinventarisierung
- Software Asset Intelligence
- Desired Configuration Management
--> System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 http://www.microsoft.com/germany/systemcenter/scvmm/default.mspx
Als relativ neues Produkt bei Microsoft ist der SCVMM 2008 R2 zu nennen. Allerdings ist die 2008 R2 Version bereits die 3. Generation von dem Produkt. Der SCVMM ist für das gesamte Management der Virtuellen Infrastruktur verantwortlich und integriert sich für die Überwachung z.B. von Leistungswerte der VMs oder Anwendungen in den SCOM. Die Highlights der Funktionen des SCVMM sind:
- Multi-Vendor Virtualization Plattform Support (Virtual Server, Hyper-V und VMware ESX)
- Quick Storage Migration
- Maintainance Mode
- Physical/Virtual-to-Virtual-Machine Conversion (P2V/V2V)
- Intelligent Placement
- Schnelle Bereitstellung von neuen Virtual Machinen
- Performance and Resource Optimization (PRO)
- Bibliotheken
- Host Cluster Unterstützung für “Hoch Verfügbarkeit” von VMs
- Automatisierter Testlab Betrieb auf Basis von Virtuellen Umgebungen
- Volle Skriptunterstützung auf Basis von Windows PowerShell
- Active Directory-Integration
--> System Center Data Protection Manager 2007 SP1 http://www.microsoft.com/germany/systemcenter/dpm/default.mspx
Der SCDPM ist für das gesamte Thema Sicherung und Wiederherstellung von Anwendungen aber auch von Plattformen zuständig. Die aktuelle Version 2007 mit SP1 ist bereits die 2. Version des Produktes. Die Highlights der Funktionen des SCDPM sind:
- Sicherung und Wiederherstellung von Active Directory-, Datei-, Exchange-, SQL- und SharePoint Server
- Ein zentraler Agent für alle Aufgaben
- Verlustfreie Datenwiederherstellung für Anwendungen
- Hostbasierte Virtual Server & Hyper-V – Sicherung
- Wiederherstellung von Dateien in Minuten statt Stunden
- Kein Sicherungszeitfenster für Produktivserver erforderlich
- Benutzer können ihre Daten selbst wiederherstellen.
- Nahtlose Medienintegration
- Fortschrittliche Data De-Duplication-Technologie
- Keine Bandlaufwerke in Zweigstellen erforderlich, zentrale Sicherungen im Rechenzentrum
Was sich genau unter den genannten Funktionen verbirgt ist auf den entsprechenden Webseiten beschrieben.
Lizenzierung
Und jetzt natürlich noch ein Wort zur Lizenzierung des Ganzen :-), auch wenn ich da nicht wirklich fit bin.
Natürlich kann jedes Produkt einzeln Lizenziert werden, dann ist zu Beachten welche sog. Management Server Lizenz und welche (und wie viele) Agenten benötigt werden. Gerade bei den Agenten ist es, wie z.B. beim SCOM im Normalfall so, dass für jedes System, egal ob physikalisch oder virtuell eine Agentenlizenz benötigt wird.
Um dies etwas einfacher zu machen wurde eine sog. Lizenz Suite eingeführt, die Server Management Suite Enterprise bzw. Server Management Suite Datacenter kurz auch SMSE oder SMSD genannt. Innerhalb der Server Management Suite sind alle genannten Produkte (SCOM, SCCM, SCVMM und SCDPM) enthalten. Diese wird allerdings pro physikalischem Host lizenziert inkl. der VMs und der daraus resultierenden Agentenlizenzen. Zwischen der SMSE und der SMSD gibt es seit kurzem einen Unterschied, ähnlich wie bei Windows Server Enterprise und Windows Server Datacenter.
- SMSE = 1 pyhsikalischer Host + 4 VMs (unabhängig der CPU Sockets)
- SMSD = 1 physikalischer Host + unlimited VMs (Lizenz pro CPU Socket)
Weitere Einzelheiten sind in den nachfolgenden Links beschrieben:
Oder bei Interesse kann man mich gerne kontaktieren :-)
Viel Spaß beim Virtualisieren
Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung)
Der neue Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 beinhaltet eine Funktion namens Live Migration und dies ermöglicht das unterbrechungsfreie Verschieben einer VM von einem Host zum anderen. Wie ich bereits im Blog http://blogs.technet.com/germanvirtualizationblog/archive/2009/07/23/windows-server-2008-r2-mit-hyper-v-r2-und-hyper-v-server-2008-r2-sind-fertig.aspx beschrieben habe ist der Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 technologisch gleich einem Windows Server 2008 R2 Enterprise Edition als Core Variante. Das bedeutet der Hyper-V Server 2008 R2 beinhaltet Funktionen wie Failover Clustering, MPIO und Live Migration und dies kostenfrei.
Eine zusätzliche Option des Hyper-V Server 2008 R2 ist die Möglichkeit von einem Flash oder USB Stick zu booten. Dies ist gerade für OEM Hersteller wie HP oder Fujitsu interessant. Mal sehen was sich da in nächster Zeit tut.
Das nachfolgende Bild zeigt den Unterschied zwischen dem Hyper-V Server 2008 und dem Hyper-V Server 2008 R2:
Meine Kollegen vom Windows Virtualization Team Blog haben dazu auch einen Eintrag verfasst, siehe hier.
Update:
Jetzt ist der Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 auch offiziell zum Herunterladen bereitgestellt, siehe hier. Zum direkten Management werden die RSAT (Remote Server Administration Tools) benötigt, welche hier zu finden sind.
Viel Spaß beim Virtualisieren
Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung)
Gestern Abend wurde bekannt gegeben, dass Windows Server 2008 R2 und Hyper-V Server 2008 R2 fertig sind. Ich denke für die Microsoft Server Virtualisierung ist das ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Ich habe zwar schon einige zu den neuen Funktionen von R2 geschrieben, möchte dies hier aber noch mal wiederholen. Wann kann man die fertige Version erhalten? Dies ist hier beschrieben.
Windows Server 2008 R2 mit Hyper-V R2 bietet unter anderem folgenden Funktionen:
- Live Migration
- Verschieben innerhalb eines Windows Server 2008 R2 Clusters einer laufenden Virtual Machine
- Cluster Shared Volumes (CSV), ermöglicht mehrere VMs auf die gleiche LUNs zu legen und von unterschiedlichen Hostsystemen anzusprechen. Dies basiert auf einer normalen LUN welche mit NTFS formatiert ist.
- Unterstützung von bis zu 64 Cores auf dem physikalischen System
- Dies bedeutet, es werden max. 384 VMs bei max. 512 vCPUs unterstützt
- Prozessor Kompatibilität Mode
- Wird pro VM konfiguriert und ermöglicht das Verschieben einer VM innerhalb eines Clusters mit unterschiedlichen CPUs des gleichen Herstellers
- Unterstützung von CPU Core Parken
- Dies ist eine Funktion von Windows Server 2008 R2
- Unterstützung von Second Level Address Translation (SLAT) in CPUs
- Auf Intel CPU wird dies “EPT”, auf AMD CPU “NPT”
- Unterstützung von Jumbo Frames und Virtual Machine Queue (VMQ) auf der Netzwerkkarte und dem Virtual Switch
- Hinzufügen und Wegnehmen von SCSI Virtual Hard Disk (VHD) bei einer laufenden Virtual Machine
- div. Optimierungen und Anpassungen in der Oberfläche
- Darüber werden ich demnächst ein wenig mehr berichten
Weitere Informationen sind im offiziellen Blogeintrag zur Fertigstellung von R2 auf dem Windows Virtualization Team Blog zu finden.
Neben dem großen Windows Server R2 mit Hyper-V R2 wurde auch der kostenfreie Hyper-V Server 2008 R2 fertiggestellt. Rein technologisch basiert der Hyper-V Server 2008 R2 auf einer Enterprise Edition des Windows Server 2008 R2. Beinhaltet auch die Clusterfunktionalität, sowie Live Migration und Cluster Shared Volumes. Der große Unterschied ist, dass der Hyper-V Server 2008 R2 keine grafische Oberfläche hat, ähnlich einem Server Core.
Von der Lizenzseite beinhaltet der Hyper-V Server 2008 R2 keinerlei Rechte für Windows Server-basierte Virtual Maschinen. Dies ist dem großen Windows Server 2008 R2 vorbehalten und hier gilt:
- Windows Server 2008 R2 Standard Edition = 1 physikalisches System + 1 Windows Server-basierte VM
- Windows Server 2008 R2 Enterprise Edition = 1 physikalisches System + 4 Windows Server-basierte VMs
- Windows Server 2008 R2 Datacenter Edition = 1 physikalisches System + unlimitiert Windows Server-basierte VMs
Dies ist übrigens Virtualization Plattform unabhängig. Auch zum Hyper-V Server 2008 R2 wurde vom Virtualization Team ein Blog veröffentlich.
Update von Windows Server 2008 nach Windows Server 2008 R2
Es ist möglich von Windows Server 2008 nach Windows Server 2008 R2 ein “Inplace”-Upgrade zu machen, also DVD rein und updaten. Ob man das wirklich tun möchte ist eine andere Geschichte. Auf jeden Fall müssen alle VMs heruntergefahren sein. Ebenso ist es nicht möglich einen “Save State” Zustand oder vorhandene VM Snapshots mit zunehmen. Das bedeutet VM Snapshots müssen vorher zusammen geführt oder gelöscht werden.
Und nun viel Spaß mit der neuen Hyper-V Version.
Ach ja, Windows 7 wurde auch fertig :-), siehe hier.
Viel Spaß beim Virtualisieren
Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung)
Nachdem wir vor einiger Zeit die Integration von Linux als Gast Betriebssystem mit Hyper-V R2 dargestellt haben (siehe hier) gibt es jetzt weitere Neuigkeiten.
Das erste Ankündigung betrifft die Integration Komponenten für Linux Systeme. Die neuen Versionen werden ab jetzt unter GPL v2 Lizenz veröffentlich und es wird die Integration in zukünftige Kernel Versionen angestrebt. Weitere Informationen dazu können in dem offiziellen Presseartikel hier nach gelesen werden. Außerdem gibt es dazu noch ein sehr interessantes Video, welches hier zu finden ist.
Die zweite Ankündigung befasst sich mit einer neuen Version der Integration Komponenten für Linux. Diese sind jetzt als RC2 Version verfügbar und können von Microsoft Connect heruntergeladen werden. Nach dem bereits SLES 10 SP2 (x86/x64) unterstützt wurde kommt jetzt SLES 11 (x86/x64) und RHEL 5.2/5.3 (x86/x64) hinzu. Die Integration Komponenten können sowohl für Hyper-V v1 welches Bestandteil von Windows Server 2008 als auch für Hyper-V v2 mit Windows Server 2008 R2 eingesetzt werden. Außerdem wird natürlich auch die jeweilige kostenfreie Hyper-V Server Version unterstützt.
Bestandteil der Integration Komponenten für Linux sind u.a. der Netzwerk und Storage Treiber. Die Mouse Integration muss weiterhin über http://www.xen.org/download/satori.html heruntergeladen werden.
Generell sind Beta und RC Versionen nur in einer Test Umgebung einzusetzen!
Viel Spaß beim Virtualisieren
Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung)
Es steht ein weiteres Whitepaper von einem Produktteam für die Unterstützung von Hyper-V zur Verfügung. Diesmal hat das Team des Office Project Servers ein Dokument veröffentlicht, welches die Voraussetzungen und Einstellungen von Hyper-V in Kombination mit dem Office Project Server darstellt.
Zusätzlich dazu ist eine sehr interessante Übersicht über den Ressourcen Verbrauch von Hyper-V enthalten. Dies gilt allerdings nur für Hyper-V v1 mit Windows Server 2008. Bei Hyper-V v2 mit Windows Server 2008 R2 werden bestimmt einige Werte optimiert sein.
Das Whitepaper kann hier direkt heruntergeladen werden. Die Technet Version ist hier zu finden.
Viel Spaß beim Virtualisieren
Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung)
In den 2 vorangegangen Blogs (#1 & #2) zum VMMCA habe ich eine kurze Einleitung mit den Voraussetzungen gegeben und die Installation erklärt. Jetzt geht es darum wie man den VMMCA verwendet. Hierzu gibt es 2 Phase. Die 1. Phase befasst sich mit den Voraussetzungen für die Installation der SCVMM Rollen. Die 2. Phase startet nach der Installation von SCVMM und handelt vom Prüfen der Voraussetzungen für weitere Komponenten des SCVMM.
Phase 1:
Über das normale Startmenü kann der VMMCA gestartet werden.

Danach müssen die Rechnernamen für die Server der einzelnen SCVMM Rollen eingegeben werden.
Ergebnis in meiner Testumgebung bei einer Standardinstallation
Das Ergebnis wird als HTML Report dargestellt. In meinem Fall fehlten “natürlich” die notwendigen Funktionen als Voraussetzung für SCVMM. Bei dem Beispiel fehlt konkret PowerShell und der IIS. PowerShell wird von der Installation Routine des SCVMM direkt installiert. Der IIS mit den benötigten Funktionen muss über die Betriebssystem-eigenen Optionen hinzugefügt werden. Dies kann entweder über den ServerManager oder über ServerManagerCMD geschehen.
Phase 2:
Nachdem die Installation der SCVMM Rollen (dies werde ich zu einem späteren Zeitpunkt bloggen) durchgeführt wurden kommt einer der wichtigsten Schritte; das hinzufügen eines Hosts. Dazu kann über den VMMCA geprüft werden, ob der Rechner als Host geeignet ist oder ob Voraussetzungen fehlen. Dies beinhaltet auch die Prüfung ob der Rechner “sauber” gepatcht ist. Siehe auch den Blog welche Patches benötigt werden.
Man sieht die weiteren Optionen erst in Phase 2.

Jetzt kann z.B. die Option “Windows Server-based host” gewählt werden.
Eingeben eines oder mehrere Rechnernamen

“Scan” drücken – danach kommt wieder ein HTML basierter Report und in meinem Beispiel fehlen verschiedenen Hotfixes für SCVMM und Hyper-V.
Dies kann jetzt für die weiteren Funktionen ebenfalls durchgeführt werden.
Damit man sich selbst im Vorfeld informieren kann, welche Updates benötigt werden, stehen 3 Technet Seiten zur Verfügung.
Comprehensive List of Hyper-V Updates
Recommended hotfixes for Windows Server 2008-based server clusters
Recommended hotfixes for System Center Virtual Machine Manager 2008
Übrigens, das Service Pack 2 beinhaltet alle aktuell benötigten Patches, siehe den Blog dazu.
Viel Spaß beim Virtualisieren
Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung)
Der 2. Blog zum VMMCA beschäftigt sich mit der Installation des Microsoft Baseline Configuration Analyzer (MBCA) als Voraussetzung und des VMMCA selbst. Der MBCA kann hier und der VMMCA kann hier heruntergeladen werden. Beide Tools gibt es derzeit nur in einer englischsprachigen Version.
Die Installation kann nur auf einem 64-bit System durchgeführt werden. Als erstes wird der Microsoft Baseline Configuration Analyzer installiert:
“Next” drücken
“Next” drücken
Auswählen, dass über Microsoft Update die Updates bezogen werden sollen.
“Next” drücken
Den Standardpfad bestätigen und “Next” drücken.

“Install” drücken
Jetzt auf die erfolgreiche Installation warten und mit dem VMMCA weitermachen.
“Next” drücken
Die Lizenzbedingungen akzeptieren und “Next” drücken
Den Standardpfad bestätigen und “Next” drücken.
“Install” drücken
Auf den erfolgreichen Abschluss der Installation warten…

“Finish” drücken. Jetzt sind die beiden Tools installiert und im nächsten Blog beschreibe ich den Umgang mit VMMCA.
Viel Spaß beim Virtualisieren
Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung)