Wie bereits angekündigt, ist ab heute unsere neue Umweltseite unter www.microsoft.de/umwelt erreichbar. Auf diesem Portal wollen wir Technologien rund um das breite Thema Umwelt vorstellen: vom Autocomputer über Gebäudemanagement bis hin zur Desktopverwaltung und zum Rechenzentrumsbetrieb. In vielen Bereichen arbeiten wir hier mit Partnern zusammen, einiges kommt von Microsoft Research und anderes ist bereits seit langer Zeit in unseren Produkten, ohne dass man es vielleicht wusste.

Ich würde mich freuen, wenn Sie uns Ihre Meinung zu der Seite zukommen lassen: Was interessiert Sie, was eher nicht, haben wir Ihre Themen angesprochen oder vergessen, welche anderen Punkte möchten Sie viellecht zusätzlich sehen. Also, sprechen Sie mich über das Blog an oder direkt über die Kontaktadresse vom Umweltportal.
Was wir (aus Zeitgründen) nicht auf das offizielle Portal bekommen, wird in Zukunft auf dem Blog unter http://blogs.technet.com/frankoch gestellt. Damit wichtige Whitepaper und Ressourcen nicht verloren gehen, kommen diese zusätzlich auch auf meine Seite unter http://frankoch.com, als technische Ergänzung zum Umweltportal. Dies wird ungefähr Ende Juli 2009 der Fall sein, hier bitte ich noch um ein wenig Geduld.
Diese Woche wurde in den USA eine neue Energiemanagement Lösung für Privatkunden gestartet, Microsoft Hohm. Als kostenlosen Internetportal hilft es den Amerikanern, ihren Energieverbrauch besser in den Griff zu bekommen. So kann man Kennwerte für sein Haus oder Geräte eingeben und mit Durchschnittswerten seiner Region vergleichen. Empfehlungen von Forschungseinrichtungen und Behörden wie dem Department of Energy helfen einen, die eigene Situation laufend zu verbessern. Und ausgewählte Energieunternehmen bieten bereits an, den eigenen Stromzähler in seinen persönlichen Portalbereich geschützt einzubinden, um den eigenen Stromverbrauch zu überwachen und später auch bezahlen zu können.

Hohm reiht sich damit nahtlos ein in die existierenden Lösungen von Microsoft für Unternehmen (wie das Dynamics AX Dashboard) oder für Städte und Gemeinden (Project 2 Degrees, zusammen mit der Clinton Foundation). Noch befindet sich das Portal in einer Testphase. Basierend auf dem Feedback sollen die Funktionen an die Bedürfnisse der Nutzer weiter angepasst werden.
Allerdings gefallen mir nicht alle Sparvorschläge…
Video: Doggie Dishwasher
Klar, Umwelt und Umweltschutz geht uns alle an. Aber was kann man selber nun direkt tun, was sollte man lassen? Und was ist einfach nur spannend zu wissen? Auf dem neuen MSN Portal MSN – The Planet erfahren Sie dieses und noch vieles mehr. Ein aktueller Schwerpunkt ist das energiebewusste Bauen. Hier lesen Sie, was eine Libelle mit New York zu tun hat. Neugierig? Dann schauen Sie doch einmal rein.

Intelligenten Stromzählern gehört die Zukunft. Die Möglichkeiten, die sich Energieversorgern und Endverbrauchern mit diesen neuen Lösungen bieten, sind so überzeugend, dass sich über kurz oder lang jeder Anbieter und jeder Kunde damit ausstatten will. Dazu ein paar Beispiele: Der Verbraucher kann erkennen, wie er durch sinnvolles ein- und komplettes Abschalten seiner Geräte zu Hause mit dem Gut „Strom“ deutlich verantwortungsvoller und sparsamer umgeht. Was somit auf den ersten Blick für den Anbieter nicht vorteilhaft erscheint, wird aber bei näherer Betrachtung ins Gegenteil verkehrt, denn die Kosten der Kundenbetreuung werden deutlich zurückgehen.
Beispielsweise kann der Energieversorger unter Berücksichtigung der gesetzlich geschaffenen Rahmenbedingungen den Geschäftsprozess „Verwalten und Ablesen von Stromzählern“ deutlich effektiver und preiswerter gestalten. Zudem können die im Rahmen dieses Prozesses gewonnen Daten der Kunden entsprechend der Vorgaben durch den Gesetzgeber zur gezielten Kundenansprache und damit zur Bindung des Kunden einher gehen, z.B. dem Kunden ergänzende Leistungen aus anderen Bereichen anzubieten.
Damit diese Vorteile aber von beiderseitigem Nutzen sind, sind die Entwickler der intelligenten Stromzähler gefordert, die spezifischen Standards der Energiebranche in die eigenen Produkte zu integrieren. Dies ist – neben der Unterstützung der oben genannten Aspekte – für Microsoft von zentraler Bedeutung, damit die Microsoft-Partner auf Basis der SmartMeter innovative Lösungen entwickeln, die den Nutzen für Anbieter und Endverbraucher erweitern. Das könnte z.B. Software für das Management von Stromzählern, Home Control Devices oder Analyse-Werkzeuge für den Vertrieb sein.
Daraus wird deutlich, dass SmartMeter weit davon entfernt sind, ein Hype zu sein. Sie sind die nächste Generation intelligenter Werkzeuge im Haushalt, die im Stillen ihre Arbeit effizient erledigen, dazu beitragen, Ressourcen zu schonen und den Unternehmen helfen, mit optimierten Prozessen die Kosten zu senken.
Andreas Berthold-van der Molen
EMEA Utility Industrie Manager
Der Autor ist bei Microsoft für die Betreuung der Energieversorger in Europa verantwortlich
Die letzten Wochen waren relativ ruhig auf diesem Blog. Das lag nicht nur daran, dass ich einige freie Tage hatte, sondern auch an vielen internen Diskussionen und Überlegungen zur Neuausrichtung dieses Blogs sowie meiner Arbeit bei Microsoft.
Wie einige von Ihnen wissen, schreibe ich auch mit meinem Kollegen Lars Schmoldt auf dem IT Manager Blog unter http://blogs.technet.com/itmanagerblog/ Die Zielgruppe der IT Entscheidungsträger ist eine spannende Zielgruppe für mich, die ich vorallem mit kommentierten Artikeln zu den Microsoft Pressemitteilungen sowie passenden News ansprechen möchte. Das IT Manager Blog wird daher sozusagen ein Nachfolger für einen großen Bereich dieses Blogs, so dass Sie auch dort einmal vorbeischauen und bei Bedarf dessen RSS Feed abbonieren sollten.
Mein eigenes Blog hingegen bekommt eine neue Ausrichtung, passend zu meinem neuen Verantwortungsbereich innerhalb Microsoft Deutschlands. Ab sofort werde ich den Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit bei Microsoft Deutschland vorantreiben. Neben vielen internen Aufgaben umfasst dies den Aufbau des neuen Microsoft Umweltportals zusammen mit meiner Kollegin Füsun Ovat. Auf dem neuen Webportal werden Sie Microsofts Sicht zur Nachhaltigkeit finden, aber auch Informationen zur Bedeutung von Software für die Umwelt anhand von vielen praktischen Beispielen und Lösungen. Gerne unterstützt Microsoft Sie hierbei bei Ihren eigenen Projekten mit Produkten, Prozessen und Informationen. Und sollten noch Fragen offen bleiben, sprechen Sie mich ruhig an.
Ich würde mich freuen, wenn Sie auch in Zukunft mir ein treuer Leser bleiben, ob auf dem IT Mananger Blog unter http://blogs.technet.com/itmanagerblog/ oder hier auf dem neuen Umweltblog.
Am 8. Juli 2009 findet in Stuttgart der iX-Day rund um Green IT statt mit dem Schwerpunkt grüne Rechenzentren. Hochrangige Vertreter von IBM, Accenture, Host Europe, dem TÜV Rheinland als auch Microsoft werden zu einem exklusiven Teilnehmerkreis sprechen. Exklusiv deswegen, weil lediglich 80 Personen zugelassen werden. Wenn Sie die Thematik interessiert, können Sie sich noch bis Ende der Woche auf http://www.greenit-day.de/ vergünstigt anmelden, danach gilt der reguläre Preis.
Microsoft arbeitet in vielen Bereichen eng mit Partnern zusammen. Hier ist es natürlich besonders wichtig, den sicheren Zugriff zu gewährleisten: Sicher für den Partner aber auch sicher für Microsoft. Denn schließlich sollen nur die richtigen Leute auf die Daten zugreifen können, die sie benötigen, aber nicht auf andere Bereiche. In einem Whitepaper beschreibt Microsoft IT, wie dies bei uns umgesetzt wurde. Das Papier kann unter http://technet.microsoft.com/en-us/library/dd578347.aspx gelesen werden.
Microsoft IT hat ein neues Papier zum Thema Hyper-V Einsatz veröffentlicht. Das Papier beschreibt sehrt schön, welche Grundlagen für ein erfolgreiches Virtualisierungsprojekt nötig sind, welche Maschinenklassifikationen hilfreich sind und wie das ganze bei Microsoft intern umgesetzt wurde. Das Papier ist im Rahmen der “How Microsoft Does IT” Serie entstanden und unter Technical Case Study verfügbar. Ebenso gibt es einen Webcast oder Podcast unter IT Pro Webcast | TechNet Radio | WMA | MP3 High | MP3 Low.
Letztens wurde eine sehr interessante Panel Diskussion auf gezeichnet zum Thema Green Datacenter. Als Sprecher traten George Cerbone, Michael Manos, Beth Humphreys, Kathy Malone, Lewis Curtis, und David Platt auf. Sie können sich hier die 45minütige Aufzeichnung anschauen

Bei gebrauchten Dingen ist das immer so eine Sache: wie ist der Vorbesitzer damit umgegangen? Sind die Sachen gepflegt, haben sie Kratzer oder sehen schmuddelig aus?
Bei Software hingegen sollte das eigentlich kein Problem sein, schließlich können die Einsen und Nullen kaum verbiegen. Nur wie ist das eigentlich mit der Lizenz, darf ich die überhaupt weitergeben? Und wenn ich sie kaufe, gehört sie mir dann wirklich oder muss ich vielleicht feststellen, dass das viele Geld zwar ausgegeben, man selber aber mit leeren Händen dasteht? Einige Antworten dazu finden Sie unter www.gebrauchte-software.org.
Während der Cebit Zeit wurde ich auf ein interessantes Tool aufmerksam gemacht: den Consideo Modeler. Das Tool wurde immerhin durch die Initiative Mittelstand mehrfach ausgezeichnet. Zudem erhielt der CONSIDEO MODELER als Landessieger die Sonderauszeichnung Bundesländer - als innovativste IT-Lösung aus Schleswig-Holstein. Was es genau ist lässt sich nur schwer sagen, denn wie erklärt man Wissensmanagement? Am besten schauen Sie es sich einmal an, eine für den Privatgebrauch kostenlose Version können Sie sich unter www.consideo.de herunterladen. Hier finden Sie auch umfangreiche Begleitlektüre, Demos und Beispiele. Ich selber habe es für mich mal ausprobiert und bin recht zufrieden:
1) Am Anfang: Das klassische Brainstorming
Neben einer Startseite zum Definieren des Problems (hilfreich für eine saubere Dokumentation der Ergebnisse oder als Einstieg in einen Workshop) kann man den Modeler zum Sammeln von Ideen und Gedanken verwenden. Hier funktioniert das Tool wie viele andere Brainstorming Programme: man tippt seine Gedanken wie sie kommen. Hat man notiert, was einem alles einfällt, so kann man nun die einzelnen Gendanken gruppieren und sortieren. Das ganze funktioniert recht intuitiv. Hat man seine Gedanken soweit sortiert, kann man die wichtigsten nun in Verbindung setzen: was beeinflusst was, wer hängt von wem ab? Durch einfaches ziehen mit der Maus ist dies schnell erledigt. Auch die Art der Beeinflussung kann definiert werden (positiv/verstärkend oder negativ/abschwächend). Am Ende erhält man dann schnell ein Bild wie dieses und kann sich Schleifen und Abhängigkeiten anzeigen lassen:
Ok, wo ist aber nun der Clou am Modeler? Ich kann in einem weiteren Schritt nun mein Model verfeinern und quantifizieren. Und hier ist die eigentliche Stärke vom Modeler. Gleichzeitig aber auch die Crux am ganzen. Wenn man so etwas noch nie gemacht hat, erkennt man nicht, was damit möglich ist. Daher sei hier noch einmal auf die Beispiele verwiesen. Denn schwer ist es wirklich nicht, es ist mehr eine Sache der Gewöhnung. Im Beispiel hier geht es um ein Auto. Der Wertverlust berechnet sich nun u.a. aus Alter, Kilometerleistung, Wert des Wagens etc. Das könnte man auch in einer Formel ausdrücken, was der Modeler auch erlaubt:
So kann man für unterschiedlichen Faktoren mathematische Modelle hinterlegen und danach einfach mal ablaufen lassen. Das Ergebnis wird dann im Modeler berechnet. Man hat also nicht nur etwas fürs Brainstorming, sondern quasi auch Excel in einem Tool. Das ganze gibt am Ende recht ordentliche Berichte und interaktive Graphiken, bei denen man auch noch an den Startparametern spielen kann und so unterschiedliche Simulationen durchlaufen kann.
Ich selber werde sicherlich noch ab und an mit dem Modeler arbeiten und schauen, wie ich noch mehr von diesem Tool profitieren kann. ps: momentan gibt’s grad eine Sonderaktion, vielleicht ein Grund mehr, sich das Tool einmal anzuschauen.
Wie beschreibt man ein Tool, was vom Projektmanager über Prozess-Gestalter, vom Consultant bis zum Elektrotechniker hilfreich zur Hand geht und mehr kann, als man alleine jemals benötigen wird? Vielleicht am besten mit kurzen Videos, denn Bilder sagen bekanntlicherweise mehr als 1000 Worte, oder?
Sie finden viele Visio Videos unter http://www.microsoft.com/video/en/us/search?phrase=Visio%202007, das Ergebnis führt Sie dann zu einer Liste von solchen Clips:
Patch Management with Visio 2007 Pro Visio 2007 Pro for Network Installations and Capacity Planning - Demo ITIL Incident Tracking with Visio 2007 Pro
Der Architektur- und Planungsberater, kurz auch ITAP Advisor genannt, ist ein ganz spezieller Microsoft Mitarbeiter. Der Architektur- und Planungsberater stellt proaktive Beratung kombiniert mit direktem Zugriff auf Ressourcen und Know-how von Microsoft zur Verfügung. Unter Ausschöpfung eines breiten Wissens in Technologie und Geschäft hilft der Architektur- und Planungsberater dabei, Risiken abzuschwächen und gleichzeitig die Bereitstellung, Integration und Nutzung der Microsoft-Technologie zu optimieren. Der Architektur- und Planungsberater liefert fortlaufende Unterstützung bei der Realisierung des Geschäftswerts der Microsoft-Technologien, indem messbare finanzielle Vorteile bereitgestellt und Kosten und Zeitpläne festgelegt werden und aufgezeigt wird, wie IT mit Strategien und Initiativen des Unternehmens in Einklang gebracht wird. Architektur- und Planungsberater treten für den Kunden ein. Sie vertreten Ziele und Anforderungen des Kunden innerhalb der Microsoft-Organisation und identifizieren proaktiv Möglichkeiten, um den Geschäftswert Ihrer Microsoft-Technologien zu vergrößern. Unter anderem können folgende Vorteile und Leistungen abgerufen werden:
+ Ein innovatives und bewährtes Framework für die Generierung von Geschäften
+ Strategische Anleitung zur Überbrückung der Lücken zwischen Geschäft und IT
+ Ein globaler, unternehmensweiter Blick auf Ihre strategischen Initiativen
+ Unvoreingenommene Beratung zur Technologie.
+ Eine Verpflichtung Ihrem Erfolg gegenüber
+ Eine einzigartige Möglichkeit, auf die Produktentwicklung bei Microsoft Einfluss zu nehmen
+ Die richtigen Antworten zur richtigen Zeit
+ Wirksamer Einsatz bewährter Methoden
+ Sicherstellung der Ausrichtung an der Produkt-Roadmap von Microsoft
Interessiert? Fragen Sie bei Ihrem Microsoft Account Manager oder Technical Account Manager nach mehr Details.
Patchmanagement ist nie einfach. Besonders dann nicht, wenn Sie es für 255,000 Computern weltweit durchführen müssen, bei denen die Anwender alle lokale Administratoren sind und die meisten auch noch technische Experten und Besserwisser. Wie Microsoft IT es trotzdem schafft, eine solche Umgebung mit Betriebssystemen aller Art (von Alt (zum Testen von Kundenproblemen) bis Alpha (für die Entwickler) im Griff zu haben, können Sie auf den TechNet Seiten nachlesen unter http://technet.microsoft.com/en-us/library/dd547402.aspx
Die Microsoft Office Labs haben einige sehr gute Videos veröffentlicht, die zeigen, wie eine mögliche Zukunft aussehen könnte: vom Gesundheitssystem über Herstellungsprozesse zum Finanzwesen, unterschiedliche Bereiche werden auf Einsatzmöglichkeiten für moderne Technologien beleuchtet. Beeindruckend auch das Einleitungsvideo mit vielen Systemen, die schon heute als Prototypen zeigen, dass die Zukunft gar nicht mehr so weit entfernt sein muss.
Sie finden die Videos auf den Officelabs Seiten unter http://www.officelabs.com/Pages/Envisioning.aspx
Wie ich finde, der richtige Einstieg ins Wochenende.
Video: Future Vision Montage