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Windows 7 Vorverkaufsangebot

Ab 15. Juli 2009 können Kunden bei einigen Händlern Windows 7 Home Premium E zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 49,99 Euro vorbestellen. Da dieses Vorverkaufsangebot als kleines Dankeschön für Beta-Tester und alle weiteren an der Entwicklung des neuen Betriebssystem Beteiligten gedacht ist, steht nur eine limitierte Anzahl in einem begrenzten Zeitraum zur Verfügung. Diese sind über Hard- und Software-Händler und E-Tailer verfügbar.

Mit dem günstigen Angebot für die finale Version möchten wir allen danken, die dabei mitgeholfen haben, Windows 7 weiterzuentwickeln.

Aufgrund der limitierten Anzahl der für dieses Vorverkaufsangebot verfügbaren Lizenzen, die auch das Angebot der beteiligten Händler begrenzt, ist es Microsoft leider nicht möglich, alle Händler in das Programm zu integrieren.

Trotzdem sind auch die kleineren und mittelgroßen Händler ein außerordentlich wichtiger Eckpfeiler für unseren Vertrieb und unsere Kundenbeziehungen. Sie können unseren Kunden zum Beispiel über Upgrade-Optionen beim Verkauf neuer Windows Vista-PCs, von Einzelhandels-Produkten oder System Builder-Paketen ebenfalls Windows 7 zu sehr günstigen Konditionen anbieten.

Mehr Informationen dazu gibt es unter www.windows.de/upgrade.

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Achtung: Windows 7 stellt morgen den Betrieb ein!

Kleine Erinnerung: Alle Anwender der Windows 7 Betaversion Build 7000, die noch nicht auf den Release Candidate Build 7100 gewechselt sind, bekommen zur Zeit in ihrer Windows 7-Installation folgenden Bildschirmhinweis eingeblendet:

Win7-Beta-Expires

Dieser Hinweis ist ernst gemeint. Der Beta Build 7000 startet ab dem 1. Juli 2009 automatisch aller zwei Stunden neu und wird am 1. August 2009 ablaufen! Mit dem Ablauf der Software stellt der PC die Arbeit vollständig ein, und es kann gegebenenfalls schwierig werden, die Daten wiederherzustellen. Dies ist ein wesentlicher Unterschied gegenüber den regelmäßig wiederkehrenden Erinnerungen, die man erhält, wenn man das Betriebssystem nicht aktiviert.

Um herauszufinden, welche Version man installiert hat, drückt man am einfachsten die Windows-Taste und gibt winver gefolgt von einem beherzten Tastendruck auf die Eingabetaste ein.

Windows 7 RC Build 7100 wird dagegen erst ab 1. März 2010 aller zwei Stunden nue starten und am 1. Juni 2010 ablaufen:

Win7-Ablauf

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Anmeldung Tech⋅Ed Europe 2009 in Berlin

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IT-Professionals und Entwickler können sich ab heute hier für die Tech⋅Ed Europe 2009 registrieren. Sie findet vom 9. bis 13. November erstmals in Berlin statt. Auf der Konferenz stellen wir zahlreiche neue Technologien, Tools und Services vor. Als Highlights geben wir Informationen zu Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows Azure und Visual Studio 2010 bekannt. Mit dem neuen Format der Tech⋅Ed Europe ermöglichen wir eine gemeinsame Veranstaltung für IT-Profis und Entwickler. Die Teilnehmer können sich ihr persönliches Programm zusammenstellen, internationale Microsoft-Experten treffen und sich mit Kollegen aus ganz Europa austauschen.

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Windows 7 in Europa ohne Internet Explorer

Aus Rücksicht auf europäisches Wettbewerbsrecht werden wir Windows 7 in Europa ohne Internet Explorer auf den Markt bringen. Damit europäische Benutzer Windows 7 genauso wie alle anderen Anwender weltweit ab dem 22. Oktober 2009 nutzen können, wird Windows 7 in Europa nur als “E”-Edition zur Verfügung stehen.

Hersteller können ihren Wunschbrowser auf den mit Windows 7 auszuliefernden Computern genauso wie Endanwender, die selbst das Betriebssystem installieren, hinzufügen. Internet Explorer 8 wird von uns in Europa in einer sehr leicht zu installierenden Version gesondert vom Betriebssystem kostenfrei angeboten werden.

Microsoft arbeitet schon seit Jahren sehr eng mit staatlichen Behörden zusammen, um die rechtliche Konformität unserer Programme sicherzustellen. Hintergründe zu dem laufenden europäischen Verfahren sowie Details zu den Schritten, die uns zu unserer Entscheidung brachten, kann man unter Working to Fulfill our Legal Obligations in Europe for Windows 7 auf Englisch nachlesen.

Windows 7 wird im Juli fertig und steht ab 22. Oktober 2009 in den Regalen!

Es mehren sich nicht nur in meinem Posteingang die Emails mit den Nachfragen, wann man endlich Windows 7 fertig ist. Heute haben wir auf der Computex Taipei 2009 angekündigt, dass Windows 7 ab dem 22. Oktober 2009 in den Regalen stehen wird.

Damit dieser Termin eingehalten wird, wird Windows 7 den RTM Milestone vorraussichtlich in der zweiten Julihälfte 2009 erreichen. Wir werden auch ein Windows 7 Upgrade Option Program mit speziellen Konditionen zum Umstieg auf Windows 7 für Kunden mit qualifizierenden PCs auflegen. Die genauen Details zu dem Programm werden demnächst veröffentlicht.

Was mich besonders für unsere Unternehmenskunden freut: Windows Server 2008 R2 wird voraussichtlich gleichzeitig mit Windows 7 fertig gestellt und wird im gleichen Zeitraum unseren Kunden zur Verfügung gestellt werden.

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Windows 7 RTM vielleicht schon im Sommer?

Kennt jemand die 10 häufigsten Fragen, die man als Evangelist zu Windows 7 bekommt? Mein Kollege Keith Combs schrieb Anfang des Jahres  intern einem anderen Kollegen auf die Frage nach einer Top 10-Liste lapidar als Antwort:

  1. When is Windows 7 going to ship?
  2. When is Windows 7 going to ship?
  3. When is Windows 7 going to ship?
  4. When is Windows 7 going to ship?
  5. When is Windows 7 going to ship?
  6. When is Windows 7 going to ship?
  7. When is Windows 7 going to ship?
  8. When is Windows 7 going to ship?
  9. When is Windows 7 going to ship?
  10. When is Windows 7 going to ship?

Also wann kommt nun Windows 7? Nachdem wir mit dem Release Candidate einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung von Windows 7 erreicht haben, beginnt jetzt die Phase der Verlangsamung des Änderungsprozesses. Zur Finalisierung des Produkts werden immer weniger Codeänderungen pro Tag durchgeführt. Neue Funktionen oder Features sind tabu. Wir schauen insbesondere darauf, dass wir Regression Bugs vermeiden. Die Telemetriedaten der Windows RC-Nutzer werden intensiv ausgewertet, um Windows 7 zu perfektionieren.

Sollten die Telemetriedaten unsere Erwartungen in den nächsten Wochen bestätigen, ist es realistisch, dass in möglicherweise drei Monaten Windows 7 RTM-Status erreichen kann.

In verschiedenen Posts auf dem Windows Team Blog und dem Engineering Windows 7 Blog haben Steven Sinofsky und Brandon LeBlanc deshalb erste Hinweise auf die voraussichtliche Fertigstellung (RTM) von Windows 7 veröffentlicht:

“If the feedback and telemetry on Windows 7 match our expectations then we will enter the final phases of the RTM process in about 3 months.  If we are successful in that, then we tracking to our shared goal of having PCs with Windows 7 available this Holiday season.” (Steven Sinofsky)

“With early RC testing and extensive partner feedback we’ve received, Windows 7 is tracking well for holiday availability.” (Bill Veghte, TechEd North America 2009).

“I want to underscore that our top priority remains QUALITY. This guidance does not alter that principle.” (Brandon LeBlanc) und “…but our focus remains on a high quality release.” (Steven Sinofsky).

RTM steht dabei für die Abkürzung Release to Manufacturing. Hardwarehersteller – auch OEMs genannt – bekommen ab diesem Zeitpunkt die fertigen Bits und können damit ihre Produkte gestalten. Bis es dann neue Rechner mit Windows 7 im Laden gibt, dauert es erfahrungsgemäß noch weitere zwei bis drei Monate.

Leider verliere ich damit eine Wette, wenn Windows 7 wirklich im Zeitraum Ende August/Anfang September fertig wird: Ich selbst hatte auf Mitte September getippt. Andererseits kann ich den Einsatz locker verschmerzen, wenn dafür Windows 7 im Weihnachtsgeschäft 2009 der Renner wird!

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Windows 7 RC Remote Server Administration Tools

Immer wieder wurde ich in der Vergangenheit gefragt, wie man von einem Windows 7 Betarechner nun Server im lokalen Netzwerk administrieren kann. Bisher war das nicht so ganz einfach. Insbesondere die Nutzung von Servern mit der Server Core-Rolle, als auch reine Hyper-V-Server möchte man schon komfortabler administrieren. Mit der Freigabe von Windows 7 RC für den Client, Windows Server 2008 RC für *Überraschung* den Server und den Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 RC werden bestimmt viele Kunden alle Produkte gemeinsam testen wollen.

Microsoft hat dafür die notwendigen Remote Server Administration Tools FÜR Windows 7 RC bereitgestellt. Sie laufen auf Windows 7 Professional, Enterprise und Ultimate (sowohl 32-bit, als auch 64-bit).

Windows 7 Release Candidate zum Herunterladen freigegeben

Win7-Download

Seit heute morgen bestücken wir weltweit die Downloadserver mit Windows 7 Release Candidate (RC) , damit jeder Interessent die Bits sich selbst herunterladen kann. Wir stellen dabei die 32bit- und 64bit-Versionen auf Deutsch, Englisch, Japanisch, Spanisch und Französisch zur Verfügung.

Für die Installation müssen zuerst alle Daten gesichert werden. Danach kann man entscheiden, ob man ein Upgrade installieren (nur unterstützt von Windows Vista – nicht direkt von Windows 7 Beta) oder eine Neuinstallation des Windows 7 Release Candidates vornehmen möchte. Letzteres macht das Nachinstallieren aller Anwendungen und Wiederherstellen der Daten erforderlich.

Bitte den RC nicht auf dem Haupt-PC zuhause oder im Büro testen, sondern auf einem separaten Gerät oder in einer Dual Boot-Umgebung. Das lässt sich relativ leicht bewerkstelligen, indem man die Installation bootet und auf dem Bildschirm, wo man die Festplattenkonfiguration festlegen kann, <Shift> + <F10> drückt, diskpart.exe startet und mit dem Shrink-Kommando die vorhandene Partition verkleinert. Achtung: Für wen das wie bömische Dörfer klingt, der sollte wirklich nur einen eigens für das Testen zur Verfügung stehenden PC nutzen ;-)

Die minimalen Systemanforderungen für Windows 7 lauten:

  • 32-bit oder 64-bit Prozessor mit 1 GHz (oder schneller)
  • 1 GB RAM (32-bit) / 2 GB RAM (64-bit)
  • 16 GB verfügbaren freien Platz (32-bit) / 20 GB (64-bit)

Bei Installation auf einem Notebook mit SSD muss die SSD mindestens 16 GB groß sein. Modelle mit zwei SSDs (1x4 und 1x8) werden nicht unterstützt, weil darauf nicht genügend freier, zusammenhängender Speicherplatz verfügbar ist.

Die Installation muss nicht zwingend über eine DVD erfolgen. Wer einen halbwegs modernen Computer hat, kann auch direkt von USB booten. Dazu bereitet man einen 4 GB USB-Stick entsprechend vor und entpackt die DVD darauf komplett. Die genaue Vorgehensweise habe ich in Windows 7-Installation vom USB-Stick beschrieben.Win7-Anmeldung

Weitere Informationen:

Eine gute Nachricht zum Schluß: Es gibt keinen Grund zur Eile! Der RC wird bis mindestens Ende Juni  zum Download bereitstehen, und es gibt keine Beschränkungen im Hinblick auf die Anzahl der Downloads oder Product Keys. Es ist lediglich eine Anmeldung mit einer Windows LiveID notwendig.

P.S.: Bitte nicht das Ablaufdaten nicht vergessen! Windows 7 Beta startet ab 1. Juli 2009 automatisch aller zwei Stunden neu, Windows 7 RC ab 1. März 2010. Am 1. August 2009 läuft die Beta dann vollständig ab, Windows 7 RC am 1. Juni 2010. Mit dem Ablauf der Software stellt der PC die Arbeit vollständig ein, und es kann ggf. schwierig werden, die Daten wiederherzustellen. Dies ist ein wesentlicher Unterschied gegenüber den regelmäßig wiederkehrenden Erinnerungen, die man erhält, wenn man das Betriebssystem nicht aktiviert.

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Windows Server 2008 R2 RC auf TechNet

image

Neben dem Windows 7 Release Candidate steht seit gestern auch Windows Server 2008 R2 als Release Candidate für TechNet Plus- und MSDN-Abonnenten zur Verfügung:

  • Windows Automated Installation Kit (WAIK) für Windows 7 RC & Windows Server 2008 R2 RC (x86/x64/ia64) - DVD (German)
    Dateiname de_windows_automated_installation_kit_x86_x64_ia64_dvd_349520.iso
    Bereitstellungsdatum (UTC): 4/30/2009 6:00:41 AM

    SHA1: 9A6A66F833684961FB873538950E68B87F50BFB2
    ISO/CRC: 7253A2A6

  • Windows Server 2008 R2 Datacenter, Enterprise, Standard & Web RC (x64) - DVD (German)
    Dateiname de_windows_server_2008_r2_datacenter_enterprise_standard_web_rc_x64_dvd_347819.iso
    Bereitstellungsdatum (UTC): 4/30/2009 6:00:41 AM

    SHA1: 809A5E230A84CFD685EBB186A4E7AD0FF85B17E9
    ISO/CRC: 68FD3C5A

  • Windows Server 2008 R2 RC for Itanium Based Systems (ia64) - DVD (German)
    Dateiname de_windows_server_2008_r2_rc_for_itanium_based_systems_ia64_dvd_347816.iso
    Bereitstellungsdatum (UTC): 4/30/2009 6:00:41 AM

    SHA1: EA5219647E99580CBEE6303475AD73581F4E8225
    ISO/CRC: 5D1D7EC8

  • Windows Server 2008 R2 RC Language Pack (ia64) - DVD (English, French, German, Japanese, Spanish)
    Dateiname en_fr_de_ja_es_windows_server_2008_r2_rc_language_pack_ia64_dvd_347831.iso
    Bereitstellungsdatum (UTC): 4/30/2009 6:00:41 AM

    SHA1: 0D73B882CEC6806BE9DE09D95101F8F09C838DCE
    ISO/CRC: B97F1C07

  • Windows Server 2008 R2 RC Language Pack (x64) - DVD (English, French, German, Japanese, Spanish)
    Dateiname en_fr_de_ja_es_windows_server_2008_r2_rc_language_pack_x64_dvd_347839.iso
    Bereitstellungsdatum (UTC): 4/30/2009 6:00:41 AM

    SHA1: B99431D26B45F27CD7917CFE9679596409D084BD
    ISO/CRC: 4BF229CE

Zum nachträglichen Verifizieren des ISO-Images hatte ich zur Beta schon einen Artikel geschrieben. In Wie verifiziere ich einen SHA1-Hash oder den ISO/CRC? zeige ich die genaue Vorgehensweise. Wer die Dateien mit dem Downloadmanager von TechNet/MSDN heruntergeladen hat, muss sich darum nicht kümmern. Die Integrität des Downloads wird dabei geprüft.

Angeblich irreparables Leck in Windows 7

Am Wochenende konnte man auch im deutschsprachigen Internet über ein angeblich irreparables Leck in Windows 7 lesen. Anbei mal ein Auszug der Artikel:

  1. PC Professionell: Forscher finden irreparables Leck in Windows 7
    Eine Sicherheitslücke gibt Angreifern vollen Zugriff auf den Rechner eines Windows-7-Users. Laut den Entdeckern lässt sich das Leck nicht beheben - es handelt sich dabei um einen Design-Fehler des neuen Microsoft-OS.
  2. Macwelt: Windows 7: Sicherheitslücke lässt sich nicht stopfen
    Das größte Problem für die Sicherheit von Windows 7 ist dabei, dass gegen diesen Hack kein Kraut gewachsen ist, da es sich um einen systemimmanenten Vorgang beim Start des kommenden neuen Betriebssystems von Microsoft handelt, das wohl bestehen bleibt, solange Windows 7 auf dem Markt ist. Microsoft hat sich bislang nicht zu diesem Exploit geäußert.
  3. derStandard.at: Experten finden vermeintlich "unlösbares" Sicherheitsproblem
    Dass die Experten von einem "unlösbaren" Problem sprechen, liegt daran, dass man auf einen grundlegenden Design-Fehler von Windows abziele, wie die VBootkit-Erfinder betonen - den Umstand, dass das Microsoft-Betriebssystem davon ausgeht, dass der Boot-Prozess prinzipiell "sicher" ist.

Die Quelle der Artikel ist der englischsprachige Artikel Researchers show how to take control of Windows 7:

  • Researchers Vipin Kumar and Nitin Kumar used proof-of-concept code they developed, called VBootkit 2.0, to take control of a Windows 7 virtual machine while it was booting up. They demonstrated how the software works at the conference.
  • There's no fix for this. It cannot be fixed. It's a design problem," Vipin Kumar said, explaining the software exploits the Windows 7 assumption that the boot process is safe from attack."

Zu dem vorgestellten Angriff muss man wissen, dass man dafür physikalischen Zugriff auf den Computer benötigt. Gemäß den 10 Immutable Laws of Security greift hier If a bad guy has unrestricted physical access to your computer, it's not your computer anymore. Weiterhin muss man in der Lage sein, den Rechner von einem anderen Datenträger booten zu können. In diesem Beispiel denke ich, wird zuerst ein ISO-Image mit den 3KB vbootkit 2.0 Code gemounted und dann davon gebootet. Das ISO enthält dann einen manipulierten Master Boot Record (MBR), welcher eEye BootRoot-Techniken nutzt, um den Wechsel des Prozessors in den Protected Mode und die Zeit, nachdem der Kernel vollständig geladen ist, zu überbrücken.

In Summe ist das nicht wirklich etwas Neues. Die gleiche Technik nutzte Derek Soeder in seinem Vortrag auf der Black Hat USA 2005. Theoretisch sind damit auch alle anderen Windows-Versionen, Linux, Mac OS X, etc. angreifbar, weil alle keine Überprüfung des Bootpfades durchführen und darauf vertrauen, dass die jeweilig vorherige Bootinstanz schon keine bösen Sachen macht.

Was in all den Artikeln jedoch verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass Microsoft schon bei der Entwicklung von Windows Vista derartige Angriffsszenarien auf dem Radar hatte und mit Bitlocker eine Lösung implementiert hat, die auch gegen die in den obigen Artikeln beschriebene Angriffstechnik wirksam schützt. Wie schon damals lautet auch heute die Antwort Bitlocker mit Secure Startup. Das Design von Bitlocker sieht gerade den Schutz des Rechners gegen Angreifer mit physikalischem Zugriff vor.

Wer die technischen Details kennenlernen möchte, wie Bitlocker dagegen schützen kann, dem empfehle ich den englischsprachigen Artikel meines Kollegen Robert Hensing VBootkit vs. Bitlocker in TPM mode vom 5. April 2007.

Natürlich sind diese Funktionen auch in Windows 7 enthalten. Daher sind die Aussagen, dass es sich um ein Designproblem von Windows 7 handelt und es keinen Fix dagegen geben würde, schlicht falsch. Es sei denn, man würde dem Angreifer freiwillig auch noch seinen Bitlocker-Schlüssel geben. Dazu fand ich einen passenden Kommentar im Windows 7 Forum auf connect.de:

Wow, was für ein katastrophaler Bug... Wenn ich einem Dritten den Schlüssel für mein Auto gebe, dann kann er ggf. auch einfach damit wegfahren.

Windows 7 Release Candidate ab 30. April in TechNet und MSDN

Da die Gerüchteküche in den letzten Wochen immer stärker brodelte, wann der Release Candidate (RC) von Windows 7 nun fertig gestellt wird und ob Microsoft den selbst gesteckten Zeitplan halten kann, haben wir uns gestern entschlossen, auf dem Windows Team Blog zum ersten Mal offiziell Zeitangaben zu veröffentlichen. Kurz gesagt: Windows 7 RC wird ab dem 30. April für TechNet- und MSDN-Abonnenten und ab dem 5. Mai für jeden zum Herunterladen zur Verfügung stehen.

Da wir bei Zeitangaben in der Regel von der Zeitzone, in der Redmond liegt (PST) ausgehen, kann das für uns in Deutschland auch jeweils einen Tag später bedeuten. Bei einer Freigabe in den Abendstunden ist es bedingt durch den Zeitunterschied bei uns schon frühmorgens am nächsten Tag.

Bis dahin noch eine Bitte von meiner Seite: Natürlich ist uns bewusst, dass viele schon enthusiastisch mit der Beta-Version gearbeitet hatten und jetzt sehnsüchtig auf die Möglichkeit zum Testen des aktuellen Entwicklungsstands warten. Bitte wartet noch die Tage und ladet den RC von unseren offiziellen Servern herunter. Nur dann können wir die Echtheit des Downloads sicherstellen. Danke!

P.S.: Wie immer gilt natürlich auch bei dem RC: Es handelt sich um eine Vorabversion von noch nicht fertig gestellter Software. Nur auf einem Testsystem installieren. Datensicherung vorher anfertigen. Nicht für den Produktiveinsatz nutzen. Alles andere nur auf eigene Gefahr ;-)

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2007 Microsoft Office System Service Pack 2

Ab 28. April wird das 2007 Microsoft Office System Service Pack 2 (SP2) zur Verfügung gestellt. Hiermit unterstützt Microsoft Office über 18 verschiedene Dateiformate, darunter Standards wie Open XML, ODF, XPS und PDF. Neu ist die Integration von ODF (Open Document Format). Damit gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Interoperabilität.

Zudem verbessert das SP2 deutlich die Stabilität und Leistungsfähigkeit, speziell von Microsoft Office Outlook - wie ich schon in meinem Artikel Bessere Performance mit Outlook 2007 beschrieb - und ermöglicht somit ein effektiveres Arbeiten.

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Microsoft Exchange 2010 Beta

clip_image001Seit kurzem steht die Beta-Version von Microsoft Exchange 2010 zur Verfügung. Es ist unsere erste Server-Software, die von Grund auf neu entwickelt wurde, um sowohl als Inhouse-Lösung als auch als externer Online-Service implementiert zu werden. Exchange 2010 enthält erstmals eine E-Mail-Archivierung sowie weitere Funktionen zur Kostenreduzierung, beispielsweise durch verbesserte Bedienung und einfachere Administration. Es ist Bestandteil unseres Unified Communications-Angebots und gehört wie Microsoft Visio 2010, Microsoft Project 2010 und Microsoft SharePoint Server 2010 zur nächsten Generation Microsoft Office-verwandter Produkte. Die finale Version von Exchange Server 2010 wird in der zweiten Jahreshälfte 2009 erhältlich sein.

CeBIT-Aufzeichnung: Windows 7

Die Video-Aufzeichnungen von insgesamt neun Vorträgen aus dem MSDN- & TechNet-Vortragsraum in Halle 4 sind jetzt im CeBIT Special von MSDN Online abrufbar. Die Themen umfassen einen Überblick über Windows 7 und der Internet Explorer 8, das .NET-Framework und Visual Studio 2008; Windows Server 2008 R2 und Windows Azure.

Die Aufzeichnung meines Windows 7-Vortrags steht mittlerweile auch online zum Anschauen bereit. Windows 7 baut auf die Grundlagen auf, die mit Windows Vista und Windows Server 2008 geschaffen wurden und bringt viele neue Funktionen mit. ich zeige die veränderte Optik, Unterstützung für Multitouch, die neue Taskbar, neue Suchfunktionen, Jump Lists, und vieles anderes mehr.

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CeBIT-Aufzeichnung: Internet Explorer 8

Die Video-Aufzeichnungen von insgesamt neun Vorträgen aus dem MSDN- & TechNet-Vortragsraum in Halle 4 sind jetzt im CeBIT Special von MSDN Online abrufbar. Die Themen umfassen einen Überblick über Windows 7 und der Internet Explorer 8, das .NET-Framework und Visual Studio 2008; Windows Server 2008 R2 und Windows Azure.

Die Aufzeichnung meines Internet Explorer 8-Vortrags steht mittlerweile auch online zum Anschauen bereit. Internet Explorer 8 bietet im Vergleich zu seinen Vorgängern eine deutlich verbesserte Unterstützung von Standards und erhöhte Interoperabilität. Er enthält Entwicklertools, um in einer visuellen Umgebung schneller Fehler in HTML, CSS und Scripts zu finden. Schnellinfos, thematische Suche, WebSlices und „Vorgeschlagene Sites“ eröffnen Benutzern neue Möglichkeiten beim Browsen.

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