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Videos vom Windows Server 2008-Launch

Seit heute stehen in der Microsoft Launch Online-Videothek die Aufzeichnungen aller Vorträge vom deutschen ”Launch-Event” und der ”Deutschen SharePoint-Konferenz 2008", die zeitgleich Mitte Februar in Frankfurt/M. stattfanden, bereit. Das Angebot umfasst insgesamt rund 230 Vortragvideos von 120 Referenten und deckt das komplette Themenspektrum rund um die neu eingeführten Microsoft-Entwicklungs- und Server-Lösungen ab.

Von meiner Seite aus habe ich folgende Vorträge beigesteuert:

Windows XP Service Pack 3 Released to Manufacturing

Ich war gerade zwischen Düsseldorf und Stuttgart unterwegs, also die Nachricht bei mir reinkam: Windows XP Service Pack 3 (SP3) ist fertig und wird OEMs und Enterprise-Kunden zur Verfügung gestellt. Ab 29.04.2008 ist es dann via Windows Update einspielbar und steht dann auch im Download Center zum Herunterladen zur Verfügung:

Today we are happy to announce that Windows XP Service Pack 3 (SP3) has released to manufacturing (RTM). Windows XP SP3 bits are now working their way through our manufacturing channels to be available to OEM and Enterprise customers.

We are also in the final stages of preparing for release to the web (i.e. you!) on April 29th, via Windows Update and the Microsoft Download Center. Online documentation for Windows XP SP3, such as Microsoft Knowledge Base articles and the Microsoft TechNet Windows XP TechCenter, will be updated then. For customers who use Windows XP at home, Windows XP SP3 Automatic Update distribution for users at home will begin in early summer. 

Thanks to everyone here who installed the public betas – you not only gave us detailed feedback but also helped each other out with timely troubleshooting. Through the beta program we found several important issues and were able to confirm some essential fixes. We couldn’t have done this without you.

On behalf of myself, Shashank Bansal and Windows Serviceability, many thanks.

Chris Keroack
Release Manager, Windows XP Service Pack 3
Windows Serviceability

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Student Technology Conference 2008

logo dreizeilig dunkel

Die Student Technology Conference (STC) ist unsere Konferenz für Studierende, die in diesem Jahr am 15.05.2008 in der Kalkscheune in Berlin stattfindet. Nachdem ich schon in den vergangenen Jahren als Sprecher auf der STC auftrat, werde ich auch dieses Jahr einen Vortrag halten - diesmal zum Thema Internet Explorer 8.

Die Teilnehmer erwartet eine tolle Location, spannende Vorträge zu aktuellen Technologien, News für Entwickler, Spiele-Programmierer und Administratoren sowie der Austausch mit Microsoft-Experten und -Ansprechpartnern, so dass ganz im Sinne des Networkings der Karriere auf die Beine geholfen werden kann.

Auszug aus den Vortragstiteln:

  • Internet Explorer 8 - Beta 1 (für Webentwickler und Webdesigner)
  • Game Development mit XNA
  • ”Schalt’ gefälligst dein Radio aus!" oder: Grundlagen und Grenzen von Green IT
  • XXXL Videos mit Silverlight - Unterstützende Visualisierung für Naturschutz mit Silverlight
  • Die Vermessung der Welt - Geo-Daten und andere Neuigkeiten im SQL Server 2008

Alle Informationen und den Link zur kostenfreien Anmeldung findet Ihr unter www.studentconference.de. Zudem habt Ihr hier die Chance mit zu verfolgen, welches Imagine Cup Team im Software Design die deutsche Fahne beim internationalen Finale in Paris vertreten wird. Der Imagine Cup ist der weltweit größte Technologiewettbewerb für Schüler und Studierende – alle Infos zum Wettbewerb findet ihr unter www.imaginecup.info.

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Malware auf USB-Sticks von HP

Hewlett-Packard lieferte mit seinem Floppy Key Kit für Proliant-Server USB-Sticks mit Malware aus, die es einem Angreifer erlauben, das System zu übernehmen. Heise online schreibt dazu:

Die Würmer W32.SillyFDC oder W32.Fakerecy versuchen, über eine autorun.inf automatisch zu starten und durchsuchen dann alle eingebundenen Laufwerke, um sich dorthin zu kopieren. Sie verankern sich zudem auch im System. SillyFDC lädt außerdem weitere Komponenten nach.

Was empfiehlt nun HP's Software Security Response Team betroffenen Administratoren?

To find out whether a drive is infected, HP recommends inserting it into a system with up-to-date antivirus software. Systems with up-to-date antivirus should be protected from the threat, according to HP.

Geht es nur mir so oder ist eine solche Empfehlung nicht fragwürdig? Ein Kollege schrieb intern dazu einen passenden Vergleich:

Tony puts hand on hot burner.
Tony:  OUCH! That’s hot.. Hey Steve!
Steve looks up at Tony
Steve:  Yeah?
Tony: Come here, put your hand on this and tell me if this is hot.
Steve:  Okay!
Steve puts hand on the same hot burner
Steve:  OUCH! Yeah that’s hot.. Hey Carol!

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Erste Informationen zu Forefront Codename "Stirling"

Auf der RSA Conference 2008 kündigten wir heute die Verfügbarkeit der ersten öffentlichen Betaversion von Forefront Codename "Stirling".  Kunden können ab sofort die Bits herunterladen und einen ersten Blick auf die neuen Produkte werfen. Forefront "Stirling" enthält eine zentrale Verwaltungskonsole für die Sicherheitskonfiguration und unternehmensweit Sichtbarkeit über Sicherheitsvorfälle.

Zusammen mit der nächsten Generation von Forefront-Produkten bietet Microsoft damit Sicherheitslösungen für Clients, Server und Netzwerkgrenzen durch Forefront Client Security, Forefront Security for Exchange Server, Forefront Security for SharePoint und die nächste Generation des Microsoft Internet Security and Acceleration Server (ISA Server), Forefront Threat Management Gateway.

Einige der enthaltenen Neuerungen sind der Support für Windows Server 2008, Unterstützung für 64-bit Betriebssysteme, Web Anti-Malware-Dienst basierend auf der MSAV-Engine und eine deutlich verbesserte und erweiterte Bedienungsoberfläche für zentrales Management und Reporting.

Interessierte Kunden können sich, wie ich in dem früheren Blogpost Forefront Codename "Stirling" TAP schon einmal schrieb, auf Microsoft Connect bewerben.

Weitere Informationen (in englischer Sprache):

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Microsoft 360° Security Days 2008

promo_securitydays

Security 360° - das bedeutet Sicherheit aus der Rundum-Perspektive. Microsoft bietet auf dieser Veranstaltung einen umfassenden Überblick zum Thema „Sicherheit in der Softwareentwicklung“ - für Entwickler, Projektleiter, Architekten und Entwicklungsleiter. Der Fokus liegt dabei auf den Grundlagen der Entwicklung sicherer Software. Die Vorträge der Veranstaltung geben handverlesene Erfahrungen weiter, die direkten Praxisbezug haben.

Der Track 1 richtet sich dabei an Softwareentwickler und besteht aus vier aufeinander aufbauenden Vorträgen. Rechtliche Grundlagen und Einsichten in den Sicherheits-Entwicklungsprozess von Microsoft sind Thema des Track 2 für Architekten und Projektleiter. Im Track 3 stehen Fragestellungen für Entwicklungsleiter im Fokus: Wie führe ich das Thema richtig ein? Welche Möglichkeiten gibt es, das geistige Eigentum des eigenen Produkts zu schützen?

Die Termine:

  • München, 26. Mai 2008
  • Frankfurt/Hanau, 28. Mai 2008
  • Düsseldorf, 30. Mai 2008

Weitere Informationen, eine detaillierte Agenda sowie die Möglichkeit zur Anmeldung (Early-Bird-Preis: 125,- EUR bis 25.04.2008) stehen hier: http://www.securitytour.de/

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Woher wissen: Exchange Server 2003 Enterprise Edition

Aufgrund der vielen Tage, die ich in den letzten Wochen unterwegs war, staut sich so manche Anfrage in meiner Inbox. Mail für Mail senkt sich mein "Ungelesene Mails"-Zähler wieder auf die magische Grenze zu, wo die Zahl zweistellig wird. Leider sorgen meine lieben Kollegen in der Woche für reichlich Gegenwind, aber steter Tropfen höhlt den Stein.

In meinen Vorträgen erwähne ich manchmal, dass je interessanter die Fragestellung ist, desto schneller eine Antwort von mir kommen kann. Das scheint sich ein Kunde gemerkt zu haben, denn er fragt:

Ich habe eine Frage zu Exchange 2003 Standard vs. Enterprise Version: Kann man vor der Installation erkennen, um welche Edition es sich handelt? Gibt es ein Merkmal/Info auf der CD?

Hintergrund: Wir kopieren die CDs gern auf einen zentralen Server, um von dort aus die Installation durchzuführen. Oft wird dabei leider vergessen, im Verzeichnisnamen zu vermerken, welche Edition es ist. Da wäre es hilfreich, anhand der Binaries, Readme, etc. zu erkennen, um welche Edition es sich handelt, bevor wir es installieren. Ich habe bei Microsoft und über Google absolut nichts gefunden. Ein Vergleich der CDs ergab auch keinen (offentsichtlichen) Unterschied.

Naja. Bei Microsoft nichts gefunden. Das Gefühl kenne ich :-) Wir dokumentieren so viel, dass es manchmal schwierig ist, das gewünschte zu finden. Mit Google auch nichts gefunden. So, so. Vielleicht mal Live Search probieren? *grins*

Die Frage ist aber auch gemein, weil man mit Ergebnissen erschlagen wird, was die Unterschiede zwischen der Standard- und der Enterprise-Version im Betrieb sind und nicht, wie man die Datenträger unterscheiden kann. Was kann man also tun?

  1. Man kann natürlich das ISO auf CD-R brennen und auf einer Testhardware installieren. Danach schaut man im Exchange System Manager (ESM) in der Serverliste nach der betriebenen Edition. Oder man schaut in das Eventlog nach dem Event 1217. Wenn da was von unlimitiertem Speicher steht, ist es ein Enterprise-Server. Oder man versucht, weitere Postfachspeicher zu erzeugen. Geht das, dann ist es ein Enterprise-Server. Oder, oder, oder.
  2. Wem das zu viel Aufwand ist, der kann natürlich auch das ISO auf eine CD-RW brennen (die kann man später erneut nutzen) und in einer virtuellen Maschine installieren. Damit spart man sich die Testhardware.
  3. Etwas mehr sophisticated wäre das Mounten des ISO in ein virtuelles CD-Laufwerk und die Installation in eine virtuelle Hardware. Damit erspart man sich den Umgang mit Legacy-Mitteln.
  4. Schliesslich könnte man auch die Standardversion auf einen Datenträger brennen und als Frisbee nutzen. Wenn man jetzt das fragliche ISO auch brennt und wirft und es weiter fliegt, dann ist das ISO eine Enterprise-Edition. Die ist ja viel professioneller. Oder man hat einfach besser geworfen. das kann natürlich auch sein.

Ich stoppe jetzt mal meine Kreativität an der Stelle. Mir würden sicher ein Dutzend weitere Möglichkeiten einfallen. Versuchen wir aber mal, ein paar praktikablere Möglichkeiten. Als TechNet-Abonnent kann ich Exchange Server 2003 in beiden Editionen herunterladen. Ein Vergleich der SHA-1 Hashs der deutschen ISO-Image wäre eine Möglichkeit:

Standard: 8a4c25e9f2ed12610537407919d1e01df8f32f0d
Enterprise: b6dc32dc3adceed244cea832f6c1aaaf23d6248c

Dazu gibt es bei TechNet das CRC-Tool zum Herunterladen. Vorgehensweise wäre CRC305.exe <ISO-Image> oder CRC305.exe <Laufwerksbuchstabe>.

Ein Blick auf den Dateinamen könnte auch helfen, wobei der ja von dem Mitarbeiter selbst erstellt sein könnte. Falls es noch der Orginalname ist, hilft das aber auch weiter:

Standard: DE_EXCH2003_Standard.ISO
Enterprise: DE_EXCH2003_ENT.ISO

Schließlich kann man das ISO-Image mounten und darin nach Unterschieden suchen. Ein Merkmal wäre der Volumenname (man beachte das S oder E hinter E3):

image image

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iSCSI mit Server Core

Kundenfrage:

I'm trying to connect a server core machine to an iSCSI target - but where do I find the iSCSI initiator on the core server?

Um ein iSCSI Target von Server Core zu erreichen, anbei eine Beispielimplementierung mit dem MS iSCSI Target:

NODE1:

1.  sc config msiSCSI start= auto
2.  net start msiSCSI
3.  iSCSIcli QAddTargetPortal <MS Target Portal IP Address>

TARGET SERVER

4.  Setup the target and devices, then add Node1 to the Initiator list

NODE1:

5.  iSCSIcli QAddTargetPortal <Portal IP Address>
6.  iSCSIcli ListTargets
7.  iSCSIcli QloginTarget <Target IQN>
8.  iSCSIcli PersistentLoginTarget <target_iqn> T * * * * * * * * * * * * * * * 0
9.  iSCSIcli ListPersistentTargets
10. iSCSIcli ReportTargetMappings

Windows Server 2003 Scalable Network Pack

Seit letzem Jahr gibt es mit Windows Server 2003 SP2 und im Rahmen des Windows Server 2003 Scalable Network Pack für Windows Server 2003 SP1 die Möglichkeit, bestimmte Aufgaben von der CPU an die Netzwerkkarte zu delegieren:

  • TCP Chimney offload
  • Receive Side Scaling (RSS)
  • Network Direct Memory Access (NetDMA)

Obwohl die Nutzung dieser Offloading-Techniken zur Entlastung von Servern beitragen soll, hat sich in der Praxis herausgestellt, dass das Aktivieren dieser Techniken zu massiven Performanceproblemen führen kann, wenn die Server nicht aktuelle Netzwerkkartentreiber installiert haben. Netzwerkkarten des Herstellers Broadcom zum Beispiel, wie sie auf vielen Servermainboards verbaut sind, müssen mindestens mit Treibern der Versionsnummer 3.7.19 oder höher betrieben werden.

Da jedoch viele Hersteller und auch Kunden diesem Problem wenig Aufmerksamkeit widmen, hat Microsoft sich entschlossen, ebenso wie schon bei Windows Server 2008 die Offloading-Features für Windows Server 2003 wieder zu deaktivieren. Seit gestern steht dafür ein High Priority Windows Update zur Verfügung, welches die Scalable Networking Pack Features abschaltet.

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Windows Server 2008 Security in der Praxis - Network Access Protection

image 
Network Access Protection (NAP) ist eine der neuen Sicherheitstechnologien in Windows Server 2008. Mit NAP können Administratoren Zustandsrichtlinien konfigurieren, die beispielsweise Softwareanforderungen, Sicherheitsupdateanforderungen und erforderliche Konfigurationseinstellungen für Computer definieren, die eine Verbindung zum Organisationsnetzwerk herstellen. Dies gilt sowohl für interne Zugriffe über die firmeneigene Netzwerkinfrastruktur wie auch für externe Zugriffe über VPN oder Terminal Services Gateway.

In meinem heutigen Webcast zeigte ich in einer Demosession die praktische Implementierung der neuen Sicherheitstechnologie am Beispiel DHCP Enforcement. Neben DHCP als relativ einfache Möglichkeit stehen mit IPSec, 802.1x, RRAS & VPN sowie Terminal Services Gateway weitere technisch ausgefeilte Methoden für NAP zur Verfügung:

Schritt-für-Schritt-Anleitungen

  1. Network Access Protection DHCP Enforcement
  2. Network Access Protection IPsec Enforcement
  3. Network Access Protection 802.1X Enforcement
  4. Network Access Protection VPN Enforcement

Network Access Protection mit System Center Configuration Manager 2007

 

Network Access Protection mit Forefront Client Security

 

Network Access Protection serverseitig

 

Network Access Protection clientseitig

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Windows Server 2008 Security in der Praxis - Read-only Domain Controller (RODC)

Gerade ist mein heutiger Demowebcast zu Ende gegangen. Mit nur einem Inhaltsslide in Powerpoint und ansonsten nahezu 60min Demo habe ich für mich einen Praxisrekord aufgestellt. Ich bin jetzt mal gespannt auf das Feedback, ob solche Demoszenarien gut ankommen und ob wir die öfter machen sollen.

Server Core ist eine neue Severrolle in Windows Server 2008. Dabei wird ein minimalistischer Windows Server 2008 installiert, der dann definierbar über die Serverrollen nur noch für bestimmte Funktionen zur Verfügung steht und nur bestimmte Features unterstützt.

Rollen Features
  • Active Directory Domain Services (ADDS)
  • Active Directory Lightweight Directory Service (ADLDS)
  • Domain Name System Server (DNS)
  • Dynamic Host Configuration Protocol Server (DHCP)
  • File Services
  • Internet Information Services (IIS7)
  • Print Server
  • Streaming Media Services
  • Hyper-V
    • Fertig innerhalb von 180 Tagen nach Windows Server 2008 RTM
    • Beta in Windows Server 2008 RTM
  • BitLocker
  • Client For NFS
  • DFS Server & Replication
  • Failover Cluster
  • FRS
  • LPD Print Service
  • MultipathIO
  • Network Load Balancing
  • Removable Storage Management
  • Server For NFS
  • SNMP
  • Subsystem for UNIX-based Applications
  • Telnet Client
  • Windows Server Backup
  • WINS
  • Server Core Installation

    Die Installation erfolgt direkt von der Window Server 2008 DVD. Je nach verwendeter DVD muss man einen Installationsschlüssel eingeben, der dann die richtige Windows Server-Version vorgibt oder man installiert von einem Volumenlizenzdatenträger, der keinen Schlüssel abfragt. Hier erfolgt die Lizenzierung später über KMS oder MAK. Während der Installation hat man dann die Wahl zwischen dem vollen Server oder der Server Core-Variante. Server Core ist dementsprechend auch keine separate SKU.

    Server Core Konfiguration

    Die Konfiguration des Server Core erfolgt primär an der Kommandozeile. Während des Webcasts hatte ich gezeigt, wie man die Fernverwaltung in der Windows Firewall aktivieren kann - dann kann man auch mit MMC-Tools von einem normalen Server sich gegen einen Server Core verbinden und diesen grafisch aus der Ferne administrieren. Anbei das von mir verwendete Demoskript:

    Einstellen der Zeit- und Sprachoptionen

    date
    time
    control timedate.cpl
    control intl.cpl

    Einstellen der Netzwerkkonfiguration

    ipconfig
    netsh interface ipv4 show interfaces

    netsh interface ipv4 set address name="<Nummer des Netzwerkinterface>" source=static address="<IP-Adresse>" mask="<Netzwerkmaske>" gateway="<Standardgateway>"
    netsh interface ipv4 add dnsserver name="<Nummer des Netzwerkinterface>" address="<DNS-Server IP-Adresse>" index="<Nummer des DNS-Servers>"
    ipconfig /all

    Einstellen der Fernwartung und -steuerung

    netsh advfirewall firewall set rule group="Remoteverwaltung" new enable=yes
    netsh firewall set icmpsetting 8
    ping localhost

    netsh advfirewall firewall set rule group="Remotedesktop" new enable=yes
    cscript %WINDIR%\System32\scregedit.wsf /ar /v
    cscript %WINDIR%\System32\scregedit.wsf /ar 0

    winrm quickconfig
    winrs -r:<ServerName> cmd

    Einstellung von automatischen Update

    cscript %WINDIR%\System32\Scregedit.wsf /au /v
    cscript %WINDIR%\System32\Scregedit.wsf /au 4

    Einstellen des Windows Error Reporting

    serverWerOptin /query
    serverWerOptin /summary
    serverWerOptin /detailed
    serverWerOptin /disable

    Ändern des Rechnernamens

    hostname
    netdom renamecomputer <ALTER_NAME> /newname:<NEUER_NAME> /force /reboot:10

    Hinzufügen zu einer Domäne

    netdom join <COMPUTERNAME> /domain:<DOMÄNENNAME> /userd:<DOMÄNE\ADMINISTRATIVER ACCOUNT> /passwordd:*
    shutdown /r /t 0

    Schemaerweiterung für RODC (einmalig pro Forest notwendig)

    cd /d D:\sources\adprep
    adprep.exe /RODCPREP

    Hochstufen zum Domain Controller (RODC)

    dcpromo.exe /unattend:answer.txt
    shutdown /r /t 0

    Minimale Antwortdatei für RODC via dcpromo /unattend:answer.txt

    [DCInstall]
    InstallDNS=Yes
    ConfirmGc=No
    CriticalReplicationOnly=No
    DisableCancelForDnsInstall=No
    Password=<PASSWORT>
    RebootOnCompletion=No
    ReplicaDomainDNSName=<DNS-DOMÄNENNAME>
    ReplicaOrNewDomain=ReadOnlyReplica
    ReplicationSourceDC=<NAME EINES VOLLSTÄNDIGEN DC>
    SafeModeAdminPassword=<PASSWORT>
    SiteName=<STANDORT>
    UserDomain=<DNS-DOMÄNENNAME>
    UserName=<ADMINISTRATIVER ACCOUNT>

    Installation von Virtual Machine Additions

    Schließlich noch ein Hinweis für die Nutzung in einer virtualisierten Umgebung. Als allerersten Schritt würde ich immer die Virtual Machine Additions installieren. Ich habe im Webcast gezeigt, wie das auf einem Server Core geht. Einfach die ISO-Datei in das virtuelle CD-Laufwerk mounten und folgendes eingeben (D: als Buchstaben für das CD-Laufwerk angenommen):

    cd /d D:\Windows
    setup.exe -s -v"/qn"

    Der Server installiert sofort automatisch die Virtual Machine Additions und rebootet den Server ohne weitere Warnungen.

    Installation von Hardware

    Jede Hardware, für die Windows Server 2008 schon Treiber mitbringt, kann direkt angeschlossen und automatisch installiert werden. Benötigt man jedoch zusätzliche Treiber, müssen die sich automatisiert installieren lassen:

    pnputil -i -a <driverinf>

    Eine Liste aller Treiber, die sich auf dem Server befinden erhält man durch folgende Eingabe:

    sc query type= driver

    Verwaltung der Eventlogs

    Die Ereignisanzeige lässt sich am einfachsten remote darstellen. Wer direkt am Server (vielleicht auch automatisiert) Zugriff auf das Eventlog haben möchte, kann das neue Tool wevutil.exe nutzen:

    wevtutil el
    wevtutil qe /f:text <LOGNAME>
    wevtutil epl <LOGNAME>
    wevtutil cl <LOGNAME>

    Dienste- und Prozess-Steuerung

    sc start <service name>
    sc stop <service name>

    net start <service name>
    net stop <service name>

    tasklist
    taskkill /PID <PROZESS ID>
    taskkill /T /PID <PROZESS ID>
    taskkill /F /PID <PROZESS ID>

    Installation von Rollen und Features

    oclist
    start /w ocsetup <ROLLE>
    start /w ocsetup <FEATURE>

    Certificate Services Web Enrollment mit Windows Vista

    Wer eine Certificate Authority mit Windows 2000/2003, kann bisher mit Windows Vista-Clients nicht das Web Enrollment Interface benutzen. Die Website nutzt ein ActiveX-Control namens Xenroll, welches seit Windows 2000 mitgeliefert wird, aber in Windows Vista und Windows Server 2008 als Technologie abgelöst wurde. Die als Beispiele in Windows Server 2003 (RTM, SP1 und SP2) enthaltenen Certificate Enrollment Web Pages funktionieren daher nicht mit der Art und Weise, wie Windows Vista und Windows Server 2008 Web-basierend Zertifikate anfordern.

    Windows Vista und Windows Server 2008 nutzen ein Component Object Model (COM) Objekt namens CertEnroll. Dieses ist abwärtskompatibel und kann auch Clients bedienen, die XEnroll erwarten und entsprechende Aufrufe durchführen. Daher kann man die Beispielseiten des Windows Server 2008 auch auf früheren Windows-Installationen nutzen, um die Certificate Services Web Enrollment Funktion für alle Windows Clients anbieten zu können.

      Windows Server 2003 und Windows Server 2003 SP1 Windows Server 2003 SP2 Windows Server 2008
    <Windows Vista Unterstützt Unterstützt Unterstützt mit reduzierter Funktionalität
    ≥Windows Vista Nicht unterstützt Nicht unterstützt Unterstützt

    Zur Einrichtung auf einem Windows Server 2003 stehen jetzt die neuen Beispielseiten zum Herunterladen zur Verfügung:

    Installieren Sie dieses Update, um ein Problem beim Registrieren von Webzertifikaten für die Webregistrierung der Windows Server 2003-Zertifikatdienste zu beheben.

    Weitere Informationen und eine Anleitung zur Einrichtung enthält der Artikel How to use Certificate Services Web enrollment pages together with Windows Vista or Windows Server 2008.

    CeBIT 2008 - Internet Explorer 8 Beta 1 for Developers Session

    Nachdem wir Mittwoch Nacht eine komplette Demoumgebung mit Internet Explorer 8 Beta 1 auf die CeBIT live gebracht hatten, hielten Shola Aluko, Microsoft Senior Product Manager Internet Explorer und ich gemeinsam eine Session über Internet Explorer 8 Beta 1 for Developers.  Die Session wurde aufgezeichnet und steht jetzt als Video zur Verfügung. In den Demos zeige ich einige der Neuerungen wie Activities und WebSlices.

    CeBIT 2008 205 CeBIT 2008 218CeBIT 2008 237 CeBIT 2008 232 CeBIT 2008 239 CeBIT 2008 241

    Shola und ich werden die Session am Samstag gemeinsam zwei mal wiederholen. Am Sonntag halte ich die Session dann zwei weitere Male allein. Wer also am Samstag oder Sonntag auf der CeBIT ist, kann IE8 Beta 1 live zu folgenden Zeiten im großen Kino auf unserem Stand in Halle 4 sehen:

    • Samstag, 08.03.2008: 13:20 Uhr - 13:40 Uhr
    • Samstag, 08.03.2008: 15:20 Uhr - 15:40 Uhr
    • Sonntag, 09.03.2008: 12:20 Uhr - 12:40 Uhr
    • Sonntag, 09.03.2008: 15:20 Uhr - 15:40 Uhr

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    IE8 Beta 1 VPC-Image

    Für Entwickler, die auf einer Maschine unterschiedliche Versionen des Internet Explorers gegen ihre Website ohne direkte Installation testen möchten, bieten wir fertige VPC-Images an, die verschiedene Testumgebungen nachbilden und einfach zu nutzen sind. Mit der Verfügbarkeit von IE8 Beta 1 aktualisieren wir auch diese VPC-Images und erweitern sie um die IE8 Beta 1-Version:

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    IE8 Installation Walkthrough

    Nach dem Herunterladen des Installationspakets erfolgt die Installation von IE8 in drei Schritten. Nach dem Start des Installationspakets müssen die Lizenzbedingungen akzeptiert werden. Nachdem von der Setuproutine online nach Updates geschaut wird, installieren sich die ersten IE8-Komponenten.

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    Danach ist ein Neustart erforderlich. Während der Neustartprozedur werden sowohl beim Herunterfahren, als auch beim ersten Neustarten die restlichen Kopmponenten installiert.

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    Nach der Anmeldung am System richtet IE8 die Umgebung entsprechend ein. Nach dem ersten Aufruf des Browsers werden dann die Grundeinstellungen des Browsers vorgenommen.

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    Die dann aufgerufene Seite zeigt die neuen Möglichkeiten des IE8 und bietet einen einfachen Zugriff zur Konfiguration zusätzlicher WebSlices- und Activities-Quellen.

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