Ich bin gerade dabei, meine Kontenklärung für die Rentenversicherung durchzuführen. Da kommt so einiges zusammen. Schulzeit in Berlin (DDR) und Hamburg (BRD), Studium, Studentenjobs, etc. Nicht alle Zeiten wurden korrekt gemeldet. Daher muss ich jetzt Belege rauskramen und nachweisen, was ich denn so in den Jahren vor und nach dem Jahrtausendwechsel gemacht habe.
Da ich dem Postweg nicht uneingeschränktes Vertrauen entgegenbringe und natürlich selbst auch eine Kopie aller Sachen, die ich wegschicke, behalten möchte, nutze ich die Windows Fax- und Scanfunktionen, um die Unterlagen vorab zu faxen. Das hat den Vorteil, dass man sowohl automatisch eine elektronische Kopie erzeugt, als auch durch das Computerfax einen Übermittlungsbeleg hat. Sollte die Post unterwegs verloren gehen, ist es ganz hilfreich, einen Nachweis führen zu können. Man kriegt bei so was schon mal schnell von einem Gericht ein Zwangsgeld wegen mangelnder Kooperation angedroht...
Da zum Einreichen der Belege auch ein Anschreiben gehört, mache ich das am einfachsten in Word. Leider musste ich feststellen, dass die Einfüge-Funktion von Scans seit Word 2010 nicht mehr über das Menüband (Ribbon) direkt erreichbar ist.
Was nun?
Die einfachste Lösung ist die Abwärtskompatibilität von Word. Die Bedienung der früheren Version per Tastatur wird in Word 2010 komplett unterstützt. Wer also früher wie ich Tastenfolgen mit der Zeit auswendig gelernt und diese blind verwendet hatte, kann das Gelernte einfach weiter verwenden. Man gibt die Tastaturkürzel von Word 2003 ein; Word 2010 verhalten sich genauso wie die Vorgängerversion:
Flugs Word 2003 in einer virtuellen Maschine herausgekramt und ALT + E gefolgt von G und S gelernt. Gibt man also in Word 2010 zusammen ALT + E und danach einzeln G und S ein, erscheint der vermisste Dialog:
Nun den Haken bei Bilder zu Clip Organizer hinzufügen rausnehmen, Einfügen anpassen wählen, Previewscan durchführen, die gewünschte Farbtiefe und den Ausschnitt auswählen und glücklich sein:
Lasst Euch bitte nicht davon irritieren, dass die Bedienung hier auf Englisch ist. Ich arbeite mit einem deutschsprachigen Office auf englischsprachigem Windows. Wäre das Office auch auf Englisch, muss man übrigens auch andere Tastaturkürzel verwenden. Die Zauberformel lautet hier ALT + I gefolgt von P und S.
Da mein Drucker mit den moderneren WIA-Treibern arbeitet, stammt der Scandialog von Windows und wird in der Sprache des Betriebssystems angezeigt. Nutzt man einen (veralteten) TWAIN-Treiber, bekommt man den TWAIN-Dialog, den der Scanner-Hersteller programmiert hat. Das habe ich mal mit meinem alten Epson-Scanner in einer Windows XP-Mode VM getestet:
Mein alter Scanner kann nur via TWAIN und nicht über die modernere WIA-Schnittstelle angesprochen werden. Er funktioniert deswegen nicht mit Windows-Fax und –Scan. Darüber hatte ich früher mal in Windows-Fax und -Scan erkennt meinen Scanner nicht berichtet. Er geht aber zumindest auf einer 32bit-Versionen von Windows Vista und Windows 7 prima mit seinem alten Windows 2000-Treiber, solange man eine Anwendung wie zum Beispiel Word oder IrfanView nutzt, die die TWAIN-Schnittstelle ansprechen kann.
Wem diese Kürzel zu aufwendig sind und wer sie deshalb vielleicht auf eine kürzere Tastenkombination umstellen möchte, dem kann auch geholfen werden. Dazu ruft man im Dateimenü (Backstage) die Optionen von Word auf...
...und gelangt darüber in den Bereich, wo man Menüband und Tastenkombinationen anpassen kann (wenn man die ALT-Taste drückt, blendet Word 2010 auch die verwendbaren Buchstaben für den Schnellzugriff ein). Hier wählt man dann rechts neben Tastenkombinationen den Button Anpassen, um ein schlankeres Kürzel vergeben zu können...
...und baut sich dann im folgenden Dialog die gewünschte Abkürzung zusammen. Einfach Alle Befehle unter Kategorien und EinfügenImagerScan unter Befehle auswählen. Danach in das Feld unter Neue Tastenkombination klicken. Dort dann das gewünschte Kürzel auf der Tastatur drücken (in meinem Beispiel Strg+Umschalt+I).
Word erlaubt hier nur Tastaturkürzel, die noch nicht verwendet werden. Wenn da also nichts passiert, dann drückt man gerade eine Kombination, auf die schon jemand anders vorher gekommen ist. Zum Schluss Zuordnen wählen und mit Schließen den Dialog beenden.
Wer das ganze klickbar in der Menüleiste haben will, muss etwas weitere Wege gehen. Als erstes blendet man die Entwicklertools ein...
…damit man Makros anlegen kann. Jetzt gibt es einen neuen Reiter Entwicklertools, wo man die Möglichkeit zum Erstellen von Makros findet:
Also flugs auf Makros gedrückt und im folgenden Dialog ein neues Makro erzeugt. Ich verwende als Namen EinfügenScan (Name ist frei wählbar) und klicke Erstellen:
Nun legt man das Makro mit folgendem Inhalt an…
Sub InsertFromScanner() On Error Resume Next WordBasic.InsertImagerScan End Sub
...und speichert einmal. Dann zurück zu Menüband und Tastenkombinationen anpassen im Backstage-Bereich. Ich will die Funktion auf dem Reiter Einfügen direkt zwischen Tabelle und Grafik haben. Dazu muss man zuerst unter Befehle auswählen die Zeile Makros auswählen. Auf der rechten Seite unter Menüband anpassen fügt man bei den Hauptregisterkarten unter Tabellen eine Neue Gruppe hinzu.
Über Umbenennen… gibt man ihr einen sinnvollen Namen (hier Scan). Danach markiert man das Makro EinfügenScan mit der linken Maustaste und fügt es über den Button Hinzufügen der neuen Gruppe hinzu:
Damit ist das Makro im Menüband als Funktion hinterlegt und als Icon anwählbar:
Besser ist es natürlich, wenn man den langen Namen noch etwas kürzt. Das geht ebenfalls im Backstage-Bereich unter Menüband und Tastenkombinationen anpassen, wo man den neuen Eintrag Normal.NewMacros.EinfügenScan umbenennen kann. Ich habe hier für dieses Beispiel ebenfalls den Namen Scan gewählt:
Nun reicht ein Mausklick, um über die Scanfunktion Seiten einzuscannen und in Word als Bilder einzufügen.
Have fun! Daniel
PowerPoint 2010 enthält zahlreiche Erweiterungen und Verbesserungen für die Video- und Fotobearbeitung. Man kann Videos direkt im Programm kürzen und Untertitel, Posterrahmen, Textmarken und Überblendungen hinzufügen. Genauso wie bei Bildern lassen sich Videos mit Rahmen, Schatten, Spiegelungen, Leuchteffekte, weiche Kanten, 3-D-Drehung, Abschrägungen und weiteren Designereffekte versehen.
Obwohl MP4-Videos unter Windows Vista und Windows 7 aufgrund des integrierten Codecs problemlos direkt abgespielt werden können, lassen sich MP4-Videos leider nicht direkt in PowerPoint 2010 einbinden. Man muss einen kleinen Umweg über Quicktime gehen: Wenn auf dem Computer der QuickTime-Player installiert ist, kann man mit PowerPoint 2010 auch einen Apple QuickTime-Film (.MOV) und MP4-Videos einfügen:
Wer allerdings die 64-Bit-Version von PowerPoint 2010 einsetzt, kann darauf leider nicht zurückgreifen, denn QuickTime für Windows gibt es derzeit nur in 32-Bit. Noch ein Grund mehr, warum wir auch auf Windows 7 64-Bit die Nutzung der 32-Bit-Version von Office 2010 empfehlen:
Hier ein Gastbeitrag von Fabian Moritz, MVP für SharePoint Server. Danke dafür!
Dieser Beitrag gibt einen ersten Einblick in den SharePoint Server 2010. Er ist kein vollständiger Überblick, denn viele Informationen zu SharePoint werden erst auf der SharePoint Konferenz ab dem 20. Oktober veröffentlicht. Der Beitrag entspricht in etwa den auf der SharePoint Sneak Peek Seite veröffentlichten Inhalten (und meiner Demo auf der Deutschen Partnerkonferenz)
Gruß, Steffen Krause
Auf der weltweiten Partnerkonferenz am 13. Juli in New Orleans hat Microsoft erste Einblicke in die neue Version von SharePoint gegeben. Daneben wurde nahezu zeitgleich auf auf der Firmenwebseite erstmals öffentlich über Details von SharePoint 2010 – so lautet der neue Produktname – gesprochen und drei „Sneak Peek“ Videos veröffentlicht. Entwickler, Administratoren und auch Anwender können sich auf zahlreiche interessante Neuerungen einrichten. Hier die wichtigsten, bis heute veröffentlichten, Fakten zu den zu erwartenden neuen Features in SharePoint 2010.
Der alte Donut, so wurde in einigen Kreisen das SharePoint Technologierad genannt, hat abgedankt und wird durch einen neuen ersetzt. SharePoint 2010 soll Anwender befähigen, in einem dynamischen Umfeld sowohl im Unternehmen als auch im Web miteinander zu arbeiten, zu kommunizieren und zu interagieren. SharePoint formuliert mit seinem neuen Themenzirkel folgende Schwerpunkte: Sites, Communities, Content, Search, Insights und Composites. Besonders im Bereich der Communities und der Enterprise Search kann man sehr auf die zu erwartenden Verbesserungen gespannt sein.
Abb. 1: Der neue SharePoint-Zirkel
Die mit Office 2007 eingeführte Ribbon-Technologie hält Einzug in die neue Generation von SharePoint und präsentiert sich durchgängig in sämtlichen Webseiten, Anwendungen und in der Zentraladministration. Die mittlerweile von vielen Anwendern geschätzte Funktion spielt damit eine sehr wesentliche Rolle in der neuen SharePoint-Oberfläche und macht das Auffinden von kontextbasierten Funktionen, Einstellungen oder Aktionen deutlich leichter. Die Ribbons lassen sich anpassen, durch benutzerdefinierte Funktionen erweitern oder ggf. auch abschalten.
Abb. 2: Ribbons erleichtern die Arbeit mit SharePoint-Inhalten
Ein in die Ribbons integriertes Feature ist das Web Edit. Mit dieser neuen Technologie lassen sich die Inhalte (Texte, Bilder und Webparts) einer SharePoint-Webseite, ähnlich eines Wikis, mit nur wenigen Handgriffen modifizieren. Erfahrene Anwender werden feststellen, dass die Bereitstellung und die Anpassung (Größenänderungen, Aussehen oder die Position) von Grafiken innerhalb der Wiki-Seite, im Vergleich zur Vorversion, merklich benutzerfreundlicher sind.
Abb. 3: Webseitengestaltung mit Web Edit
Webdesigner können sich auf eine komplett überarbeitete Theming-Technologie freuen. Zusammen mit einer „Live Preview“-Funktion und der Möglichkeit, SharePoint-Themes von PowerPoint 2010 zu importieren, geht die Gestaltung von SharePoint-Oberflächen zukünftig einfacher von der Hand. Auch zu betonen ist, dass die gesamte neue Benutzeroberfläche von SharePoint 2010 komplett asynchron ist, also auf den vollständigen Seitenaufruf bei der Ausführung von Aktionen innerhalb der Webseite zukünftig verzichtet wird.
Abb. 4: Die neue Theming-Oberfläche
Vergleichbar mit den Excel oder Forms Services des Office SharePoint Server 2007 können mit dem Nachfolger auch Visio-Dokumente als Webseite bereitgestellt werden. Die Visio Services ermöglichen das Real Time Rendering von Visio Charts in einem Webbrowser inkl. der Option, Daten aus Backend-Systemen aufzubereiten.
Abb. 5: Visio Services
Der Business Data Catalog bekommt mit den Business Connectivity Services nicht nur einen neuen Namen, auch die Vielzahl neuer Werkzeuge für den SharePoint Designer 2010 oder Visual Studio 2010 machen die Integration von Backend-Systemen deutlich interessanter. Die Verbindung mit Line-of-Business-Anwendungen wird in SharePont 2010 über sogenannte externe Inhaltstypen realisiert. Mit dieser Neuerung lassen sich Backend-Daten wie einfache Listen in eine SharePoint Seiten integrieren, aufbereiten oder editieren.
Abb. 6: Externe Listen mit Business Connectivity Services
Auch im Bereich der Office-Integration hat sich einiges getan. Ähnlich der aktuellen Funktion, SharePoint-Metadaten über Schnellbausteine in ein Office-Dokument einbinden zu können, wird es mit SharePoint 2010 und Office 2010 möglich sein, dynamische Dokumente mit integrierten Business Daten zu erstellen.
Abb. 7: Dynamische Office-Dokument mit Business Connectivity Services
Nicht nur die neu integrierten Ribbons lassen den SharePoint Designer 2010 aufgeräumter wirken, auch in der Aufbereitung der Daten und die Darstellung der Menüs kommt der SharePoint-Oberfläche sichtbar näher. Microsoft verspricht mit der neuen Version des SharePoint Designers die Administration und die Gestaltung von SharePoint-Webseiten, die Erstellung von Workflows oder die Generierung von Applikationsdefinitionen für die Business Connectivity Services effizienter zu gestalten und die Zusammenarbeit zwischen Designen und Entwicklern zu verbessern.
Abb. 8: SharePoint Designer 2010
Der erste Blick auf den Nachfolger von Groove lässt bereits vermuten, wohin die Reise im Bereich des Rich Clients für SharePoint gehen soll. Der SharePoint Workspace 2010 liefert Anwendern die Möglichkeit, sämtliche Inhalte einer SharePoint Websitesammlung mit seinem Computer zu synchronisieren, offline zu nehmen oder zu bearbeiten. Darüber hinaus unterstützt der neue Rich Client auch die Darstellung und Modifizierung von BCS-Daten.
Abb. 9: SharePoint Workspace
Für den IT Professional wartet SharePoint 2010 mit einer Reihe neuer Tools und Features. Dazu zählt zunächst einmal eine aufgeräumte Zentraladministration, die über die neue Ribbon-Technologie kontextbasiert Funktionen für den Administrator bereitstellt.
Abb. 10: Die neue SharePoint-Zentraladministration
Eine wichtige Rolle wird der SharePoint Best Practice Analyser, der aktuell nur als separater Download bezogen werden kann, einnehmen. Der Analyser liefert die Grundlage für die neue regelbasierte Überwachung der SharePoint-Farmen. Die neue Monitoring Engine macht identifizierte Fehler in der Websiteoberfläche der Zentraladministration kenntlich, ist in der Lage ein Problem direkt zu beheben oder kann ggf. Hinweise zur Fehlerbehebung geben.
Abb. 11: SharePoint Best Practice Analyser
Das Regelwerk des Best Practice Analyser kann angepasst und auch um benutzerdefinierte Regelsätze erweitert werden. Sämtliche von SharePoint gesammelten Log- und Zugriffsdaten werden mit der neuen Version in einem zentralen SQL-basierten Repository abgespeichert.
Mit einer neuen Upgrade-Funktion hat Microsoft das Feedback vieler Anwender aufgegriffen, die mit der Migration von SharePoint Portal Server 2003 nach Office SharePoint Server 2007 nicht sehr zufrieden waren. Mit dem „Visual Upgrade“ hat der Administrator einer Webseite die Möglichkeit zu entscheiden, ob die Webseite weiterhin im „Look and Feel“ der alten SharePoint-Version präsentiert werden oder die Funktionen von SharePoint 2010 übernehmen soll.
Abb. 12: Visual Upgrade
Auch für Entwickler gibt es viele Neuerungen, um benutzerdefinierte Anwendungen für SharePoint zu implementieren. Die neue Version von Visual Studio und ein neues SharePoint-integriertes Developer Dashboard macht die Entwicklung deutlich einfacher. Bereits auf dem ersten Blick wird deutlich, dass Microsoft bei der Verbesserung seiner Entwicklungssuite besonders auf den SharePoint-Entwickler sein Augenmerk gelegt hat. Was aktuell teilweise nur mit sehr viel Handarbeit oder externen Tools möglich ist, wird zukünftig durch visuelle Oberflächen und Werkzeuge unterstützt. So integriert Visual Studio 2010 zum Beispiel Projektvorlagen für Inhaltstypen, Features, List- oder Site Definitions, Workflows oder visuelle Webparts sowie Assistenten für den Import bestehender Visual Studio-Projekte, SharePoint Solutions (WSP-Dateien) oder SharePoint Designer-Workflows.
Abb. 13: Neue SharePoint-Projektvorlagen in Visual Studio 2010
Auch die Erstellung und Verteilung von SharePoint Solutions wird in Zukunft ohne die Zuhilfenahme von 3rd Party Tools möglich sein, da Visual Studio in diesem Bereich erheblich zugelegt hat. Mit nur wenigen Handschritten können Solution-Pakete über die Oberfläche von Visual Studio erstellt bzw. modifiziert werden. Der Entwickler bekommt mit Visual Studio 2010 die Möglichkeit sehr granular zu entscheiden, was beim Deployment seiner Solution geschehen soll und kann so zum Beispiel Aktionen wie Package WSP File, Add Solution, Activate Feature oder Recycle IIS beliebig an bzw. ausschalten.
Abb. 14: Konfiguration des Solution Deployments
Mit Linq to SharePoint wird es in Zukunft möglich sein, dynamische Abfragen gegen das SharePoint-Objektmodell auszuführen. Auch eine neue Client API wartet auf den Entwickler, der hiermit zum Beispiel Silverlight oder andere Client-basierte Anwendungen implementieren kann.
Das neue Developer Dashboard ist eine in die SharePoint-Webseite integrierte Funktion, die dem Entwickler bei dem Debugging oder der Auswertung seiner benutzerdefinierten Anwendung unterstützen soll. Die neue Oberfläche stellt verschiedene Diagnostikdaten zum Webserver, zu den ausgeführten Datenbankabfragen oder auch zur Dauer der Webpart Events dar und macht damit die Entwicklung von benutzerdefinierten Anwendungen deutlich einfacher.
Abb. 14: SharePoint Developer Dashboard
Wessen Wissenshunger noch nicht gestillt ist, dem bleibt die Möglichkeit, im Oktober die SharePoint Conference in Las Vegas zu besuchen oder auf der offiziellen SharePoint 2010 Webseite auf weitere Informationen zu warten. Im Anschluss an die Conference gibt es zum Ende dieses Jahres eine öffentliche Beta-Version, bis in der ersten Hälfte des kommenden Jahres SharePoint 2010 seinen finalen Produktstatus erlangt.
Fabian Moritz
Der Xing Social Connector für Outlook ist erschienen. Er funktioniert mit Outlook 2003, 2007 und 2010 (32bit).
Dadurch integrieren sich automatisch XING-Aktivitäten eines Kommunikationspartners in die Outlook-Ansicht:
Wenn ein Kontakt noch nicht zu XING hinzugefügt ist so kann man dies direkt aus Outlook tun:
Die Adressen der Kontakte – einschließlich Email und Telefonnummern – werden automatisch als Kontakteordner und als Adressbuch in Outlook angezeigt:
Der Outlook Connectors für XING kann hier heruntergeladen werden: www.xing.com/outlook
Benutzer von Outlook 2003 und 2007 müssen vorher den Outlook Social Connector installieren, der auch auf der XING-Seite verlinkt ist
Gruß, Steffen
Von Martina Grom
Ganz frisch angekündigt wurde auf der Teched Nordamerika heute das Erscheinungsdatum für das Service Pack 1 von Office 2010 und SharePoint 2010 für Ende Juni 2011.
Was ist neu? Alle Sprachen werden gleichzeitig released, zuerst über manuellen Download und Microsoft Update, nach 90 Tagen dann via automatischer Updates. Viele Neuigkeiten dazu finden Sie auch unter http://blogs.office.com.
Hier ein paar Highlights des Service Pack:
Alles in Allem ein spannendes Update!
Martina Grom ist MVP für Office365 und schreibt für den TechNet Blog Austria. Diesen Artikel haben wir mit freundlicher Genehmigung unserer österreichischen TechNet-Kollegen übernommen.
Update 22.04.2010: Office 2010 steht in 14 Sprachen TechNet- & MSDN-Abonennten zum Herunterladen zur Verfügung. Danke schön Ben für den netten Hinweis.
Nach vielen Monaten harter Arbeit ist es nun geschafft: Office 2010, SharePoint 2010, Visio 2010 und Project 2010 haben den finalen Status Release to Manufacturing (RTM) erreicht!
An dieser Stelle ist es Zeit, Danke zu sagen. Danke an über 7,5 Millionen Anwender, die seit dem Start der ersten öffentlichen Betaversion im November 2009 Office 2010 zum Testen heruntergeladen hatten. Das sind mehr als 3x soviel wie bei dem Vorgängerprodukt Office 2007! Danke an über 5.000 Partner und Organisationen, die den Produktentwicklungszyklus zusammen mit uns begleitet haben. Das gesamte Feedback macht Office 2010 zu der am Besten getesteten Officeversion, die wir bisher veröffentlicht haben.
Alle Volumenlizenzkunden mit aktiver Software Assurance (SA) für die genannten Produkte können als erste die neuen Produkte über den elektronischen Vertriebsweg erhalten. Ab dem 27. April 2010 stehen die englischen Sprachversionen über das Volume Licensing Service Center zum Herunterladen bereit.
Volumenlizenzkunden ohne SA können die neuen Produkte ab dem 1. Mai 2010 über ihre Microsoft Partner erwerben. Ab 12. Mai 2010 stehen sie dann für alle Geschäftskunden generell zur Verfügung. Im Juni gibt es dann auch die fertigen Boxen im Fachhandel. Spätestens im September stehen dann alle Office 2010-Versionen in 39 Sprachen komplett zur Verfügung.
In einem früheren Blogpost kündigten wir für den 12. Mai 2010 einen weltweiten virtuellen, interaktiven Launch-Event an, an dem Kunden sich über die wichtigsten Neuerungen informieren können. Stephen Elop, President of Microsoft’s Business Division, wird dabei als Keynotesprecher die virtuelle Veranstaltung eröffnen.
Weitere Informationen finden alle Interessenten ab sofort in deutscher Sprache unter http://www.microsoft.de/2010launch und auf der internationalen Eventseite http://www.the2010event.com in Englisch.
Microsoft Deutschland plant zusätzlich für Juni 2010 eine TechNet Roadshow im Rahmen eines speziellen TechDays rund um Office 2010. Weitere Informationen über die Inhalte und Veranstaltungsorte erscheinen in den nächsten Tagen auf http://www.techday.ms/.
Office 365 bietet für jeden - vom Studenten bis hin zum großen Unternehmen - die Möglichkeit zusammenzuarbeiten und zu kommunizieren, wie es eigentlich nur mit sehr großer eigener Infrastruktur möglich ist. So wird die eigene wie die gemeinsame Produktivität gesteigert und Geschäftsprozesse werden beschleunigt beziehungsweise vereinfacht.
Zuerst einmal ein Überblick über die Produkte die in Office 365 buchbar sind. Dazu gilt es zu sagen, dass jedes Produkt einzeln ab einem User buchbar ist und es zu jedem Produkt zwei Pläne gibt. Die Suiten bestehen aus Kombinationen der verschiedenen Pläne der Produkte.
Office 365 – Einzelprodukte
Exchange Online
Email, Kontakte, Aufgaben und Termine immer und von überall verfügbar. Exchange Online bietet fast alle Funktionen einer kompletten lokalen Infrastruktur. Und das mit einer Verfügbarkeit von 99,9%.
Im Exchange Online Plan 1 sind folgende Funktionen enthalten:
Im Exchange Online Plan 2 sind alle Funktionen des Plan1 enthalten und außerdem:
Exchange Online schlägt mit folgenden Preisen zu Buche:
Exchange Online Plan
Preis pro Person / pro Monat
Exchange Online Plan1
4,50€ Netto
Exchange Online Plan2
9,00€ Netto
SharePoint Online
SharePoint Online bietet eine sichere, zentrale Plattform, um Teams zu ermöglichen ihre Ressourcen einfach zu verwalten und zu teilen.
Der SharePoint Online Plan 1 enthält folgende Funktionalitäten:
Zusatzfunktionen des SharePoint Online Plans 2:
Die Kosten für SharePoint Online ergeben sich aus folgender Tabelle:
SharePoint Online Plan
SharePoint Online Plan1
10,00€ Netto
SharePoint Online Plan2
14,50€ Netto
Lync Online
Kommunikation mit Kollegen und Externen über das Netz.. Lync Online steht für das innovativste IT-Thema unserer Zeit: Unified Communications (UC). Lync bietet eine professionelle Plattform für alle Methoden der modernen (online) Kommunikation wie Instant Messaging, PC-gestützte Audio- und Videoanrufe und Onlinekonferenzen.
Folgendes bietet der Plan 1 von Lync Online:
Der Plan 2 erweitert die Funktionalität von Lync Online um die folgenden Features:
Kosten für Lync Online als Einzelprodukt ergeben ich aus der Tabelle unten:
Lync Online Plan
Lync Online Plan1
1,79€ Netto
Lync Online Plan2
5,75€ Netto
Office 2010
Es ist möglich ein Office Professional Plus 2010 über Office 365 zu lizenzieren und natürlich dann lokal zu installieren. Auch dieses Produkt ist einzeln buchbar und wird wie bei den anderen Einzelprodukten pro User pro Monat abgerechnet.
Auch für das Office Professional Plus gibt es 2 Varianten. Variante 1 enthält:
Die 2. Variante für Office Professional Plus 2010 erweitert Variante 1 wie folgt:
Auch die Kosten für Office Pro Plus zeigen sich in der nachstehenden Tabelle:
Office Pro Plus 2010 Variante
Office Pro Plus Variante 1
12,75€ Netto
Office Pro Plus Variante 2
16,06€ Netto
Office 365 – Suiten
Office 365 lässt sich in verschiedenen Paketen abonnieren. Diese Pakete bestehen aus einem Zusammenschluss der verschiedenen Einzelprodukte und deren verschiedenen Plänen für die Einzelprodukte. Es folgt eine Übersicht über die 5 Suiten welche zur Verfügung stehen. Auch die Suiten sind ab einem Benutzer buchbar.
Office 365 für Sebstständige und kleine Unternehmen
Office 365 P1 ( „Professional“)
Der Small Business Plan aus der Office 365 Reihe besteht aus folgenden Einzelprodukten:
Der Small Business Plan wird bis zu 25 Usern empfohlen. Die maximale Kapazität sind 50 User. Er ist nicht kombinierbar mit anderen Diensten, lediglich die Office Pro Plus 2010 Variante 2 kann hinzugebucht werden.
Der Office 365 P1 kostet pro Monat und pro User 5,25€ (Netto).
Office 365 für mittelere und große Unternehmen / Institutionen
Office 365 E1 („Enterprise“)
Im E1 Plan bekommt man die folgenden Einzelprodukte:
Des Weiteren ist es möglich diesen Plan mit den weiteren Einzelprodukten zu kombinieren. Die Email-Archivierung für Exchange Online kann zugekauft werden, sowie die Speichererweiterung für SharePoint Online. Ehemalige BPOS Kunden werden per Default in den Plan E1 migriert (nach vorheriger Abstimmung natürlich).
Für den E1 Plan stehen pro Monat und pro User 9,00€ (Netto) an.
Office 365 E2
E2 bietet den Zugriff auf diese Einzelprodukte:
Kosten für den E2 Plan pro Monat und pro User liegen bei 14,25€ (Netto).
Office 365 E3
Der Office 365 E3 bietet alle Einzelprodukte im jeweils größten Plan:
Für den Office 365 E3 Plan werden pro Monat und pro User 22,75€ (Netto) fällig.
Office 365 E4
Dies ist der umfassendste in Office 365 verfügbare Plan. Er umfasst alle Funktionen des E3 Plans und zusätzlich:
Dieser größte Plan schlägt pro Monat und pro User mit 25,50€ zu Buche.
Office 365 – Kioskbenutzer
Um Anwendern, welche nur informativen Zugang zum System brauchen, Zugang zu gewähren, bietet Microsoft die Möglichkeit sogenannte Kioskbenutzer einzurichten. Diese User sind in der Funktionalität der Produkte sehr eingeschränkt, können aber auf die wichtigsten Informationen zugreifen.
Im Office 365 Plan K1 stehen folgende Einzelprodukte mit eingeschränktem Zugriff zur Verfügung:
- Exchange Online Plan1 (zum Beispiel: kein lokales Outlook – nur OWA, Kein Active Sync, nur 500MB Speicher) -SharePoint Online Plan1 (zum Beispiel: kein mobiler Zugriff, Web Apps read only)
Mit dem Plan K2 ist es möglich solche Kioskbenutzer in diese Pläne upzugraden:
- Exchange Online Plan2 (auch hier mit eingeschränkter Funktionalität) - SharePoint Online Plan2 (auch hier mit eingeschränkter Funktionalität)
Die Kosten für Kioskbenutzer stellen sich wie folgt dar:
Office 365 Plan
Kioskbenutzer K1
3,75€ (Netto)
Kioskbenutzer K2
9,00€ (Netto)
Ich hoffe wir konnten einen Überblick über die Möglichkeiten und die Preise von Office 365 geben und zeigen, dass es theoretisch sogar für einen Studenten möglich und erschwinglich ist sich diese Produktivitätssteigerung zu leisten.
Die Autoren Daniel Neumann und Christian Thönes sind Microsoft Student Partner. Eine kleine Selbstdarstellung finden Sie am Ende dieses Blog-Posts
In diesem Video gebe ich einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen in OneNote 2010, dem Office Notizbuchprogramm:
Klicken Sie zuerst auf das Video, um es zu starten (Silverlight erforderlich), dann rechts unten für Vollbildansicht. Alternativ können Sie das Video in verschiedenen Formaten hier herunterladen
Eine wichtige Neuerung wird es in einem Office-Produkt geben, das nur wenige kennen: Groove. Wer von Groove noch nichts gehört hat braucht sich den Namen jetzt auch nicht mehr zu merken, denn in Office 2010 wird der neue Name SharePoint Workspace 2010 sein.
Wie der Name schon andeutet wird es die Hauptaufgabe von SharePoint Workspace in Office 2010 sein, einen einfachen und nahtlosen Zugriff auf SharePoint Inhalte zu gewährleisten, und zwar Online und Offline. Dadurch wird eine konsistente Informationsmanagement-Strategie auch für Mitarbeiter gewährleistet, die häufig keinen Zugriff auf das Firmennetz haben.
Damit möglichst viele Kunden von dieser Offlinefähigkeit profitieren können werden SharePoint Workspace und auch OneNote bereits Teil von Office Professional Plus 2010 sein (in Office 2007 waren sie nur in Office Enterprise)
Gruß,Steffen
Eine der häufigsten Fragen, die ich zu SharePoint 2010 aus ITPro Sicht bekomme ist: Wird FILESTREAM in SQL Server 2008 unterstützt, damit die BLOBs (Dokumente, Bilder, Videos) meine Datenbank nicht so groß machen?
Die Antwort ist: Ja. Allerdings wird aus SharePoint Sicht nicht Filestream direkt unterstützt, sondern das SQL Server Feature “Remote BLOB Storage” (RBS). RBS ist ein allgemeines Verfahren, wie SQL Server BLOBs außerhalb der Datenbank speichern kann, z.B. in Archivsystemen von Drittherstellern. Der dafür benötigte RBS-Provider muss dabei vom Hersteller des Archiv- oder anderen BLOB-Speichersystems bereitgestellt werden. Und mitgeliefert wird ein RBS-Provider für Filestream.
Die genaue Installations- und Konfigurationsanleitung für RBS befindet sich hier: Manage remote BLOB storage (SharePoint Server 2010)
Das grundsätzliche Vorgehen ist das Folgende:
Zuerst muss auf dem SQL Server FILESTREAM aktiviert werden. Dann wird in der Inhaltsdatenbank ein Database Master Key und eine Filestream-Dateigruppe angelegt. Der zugehörige Ordner muss auf lokalen Platten liegen.
Danach wird auf jedem Webfrontend- und Applicationserver der SharePoint Farm das rbs.msi-Paket installiert (wie in der Anleitung angegeben, nicht mit Standardparametern!) Das legt geichzeitig die RBS-Tabellen (die fangen alle mit mssqlrbs an) in der Inhaltsdatenbank an.
Schließlich wird RBS über PowerShell aktiviert:
$cdb = Get-SPContentDatabase <Content database name> $rbss = $cdb.RemoteBlobStorageSettings $rbss.Installed() $rbss.Enable() $rbss.SetActiveProviderName($rbss.GetProviderNames()[0]) $rbss
$cdb = Get-SPContentDatabase <Content database name>
$rbss = $cdb.RemoteBlobStorageSettings
$rbss.Installed()
$rbss.Enable()
$rbss.SetActiveProviderName($rbss.GetProviderNames()[0])
$rbss
Danach sollten alle größeren Dokumente automatisch im Dateisystem gespeichert werden. Wichtig ist: Der Zugriff auf die Dokumente darf weiterhin nur über SharePoint (bzw. über SQL Server) erfolgen, direkter Zugriff auf die Filestream-Dateien ist nicht unterstützt! Es geht hier nur um eine Entlastung der Inahltsdatenbanken.
Nachdem das alles funktioniert kann RBS auch für weitere Inhaltsdatenbanken konfiguriert und aktiviert werden.
Auf der heute beginnenden SharePoint Konferenz wurde von Steve Ballmer die Fertigstellung der Beta von SharePoint Server 2010 bekannt gegeben. Diese Beta wird im November auch öffentlich für jedermann herunterladbar sein. Die offizielle Pressemeldung findet sich hier
Damit werden auch die Informationen zu den neuen Features von SharePoint Server 2010 öffentlich, und ich werde jetzt auch in diesem Blog deutlich mehr über SharePoint 2010 schreiben. So wird es diese Woche jeden Tag ein neues Video geben, in dem ich eine Neuerung von SharePoint vorstelle.
Heute ist es das Video zum Thema Benutzerprofile
Wie schon im Gastartikel von MVP Fabian Moritz erwähnt dreht es sich bei SharePoint 2010 um sechs Kernbereiche:
Mit SharePoint Sites gibt es ein einheitliches Modell für die Erstellung von Intranet-, Extranet- und Internet-Sites, so dass mit einer Technologie Zusammenarbeit in ganz unterschiedlichem Kontext abgebildet werden kann. Neuerungen im Bereich Sites sind zum Beispiel:
Einfache Bearbeitung von SharePoint Sites
Durch die neuen Möglichkeiten im Bereich Communities bringt SharePoint das Web 2.0 in die Unternehmen. Neben deutlichen Verbesserungen an bestehenden Features wie Wikis und Blogs gibt es zum Beispiel diese Neuerungen:
Organization Browser in den Benutzerprofilen
In Bereich Content wird die Arbeit sowohl mit Dokumenten als auch mit Web-Inhalten einfacher und leistungsfähiger. So fallen unter anderem diese Features unter Content:
Metadaten-basierte Navigation
Im Bereich Search sind sowohl deutliche Verbesserungen an der bestehenden SharePoint Suche als auch die Integration der FAST Suchtechnologie wichtig. Unter anderem gibt es diese Verbesserungen:
Benutzer-Suchergebnisse mit Filterung
Bei Insights geht es um jede Form von Business Intelligence, von den Excel Services über die neuen Charting-Komponenten bis zu den PerformancePoint Services. Neu sind hier unter anderem:
Prozessvisualisierung mit Visio Services
Unter Composites verstehen wir Anwendungen, sie einfach durch Kombination von vorhandenen SharePoint Möglichkeiten erstellt werden und so kundenspezifische Lösungen mit sehr geringem Aufwand ermöglichen. In diesen Bereich fallen:
Der neue SharePoint Designer
Auch im Bereich Entwickler und IT Professionals gibt es viele Neuerungen, doch dazu später mehr.
Weitere Informationen, und auch eine andere Auswahl von Features gibt es im SharePoint Team Blog und demnächst auf der offiziellen SharePoint 2010 Produktseite.
Wer noch mehr wissen und sehen will sollte zum TechDay Office und SharePoint im Dezember kommen
Wer die neuen Access Services von Access 2010 und SharePoint Server testen möchte ohne einen eigenen SharePoint Server aufzusetzen kann das jetzt kostenlos machen. Die Anleitung gibt es hier
In diesem Video gibt es einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen in Outlook 2010, wie zum Beispiel:
Klicken Sie zuerst auf das Video, um es zu starten, dann rechts unten für Vollbildansicht. Alternativ können Sie das Video in verschiedenen Formaten hier herunterladen
Verfügbarkeit
Office 2010, SharePoint 2010, Visio 2010 und Project 2010 werden im April RTM-Status erreichen. Für Geschäftskunden werden Office 2010 und damit verwandte Produkte weltweit ab dem 12. Mai 2010 verfügbar sein. An diesem Tag veranstaltet Microsoft einen weltweiten virtuellen, interaktiven Launch-Event, an dem Kunden sich über die wichtigsten Neuerungen informieren können. Vorab-Informationen zu dieser virtuellen Veranstaltung finden alle Interessenten ab sofort hier: http://www.microsoft.de/2010launch
Endkunden können die finalen Versionen ab Juni beziehen – je nach Lizenzform als Download oder im Handel. Bis zur allgemeinen Verfügbarkeit der Produkte steht die Office 2010 Beta-Version unter http://www.office.com/beta zum Download zur Verfügung.
Mіcrosoft Offіce 2010 Technologie-Garantie
Von Office 2010 wird es keine Upgrade-Varianten für Vorgängerversionen geben. Stattdessen erhalten alle Kunden, die ab dem 5. März Office 2007 als Einzelhandelsprodukt (FPP, Academic FPP, MLK oder HVS-Lizenz) oder auf PC vorinstalliert kaufen und bis zum 30. September 2010 aktivieren, einen kostenlosen Download der entsprechenden Office 2010 Edition oder diese gegen Schutzgebühr auf DVD.
Weitere Informationen folgen in einigen Tagen
Seit der Verfügbarkeit der 64 Bit-Version von Office 2010 wird häufig gefragt, ob der normale Benutzer denn nun die 64 Bit oder die 32 Bit-Version installieren soll.
Die Antwort ist: Wenn Sie sich diese Frage stellen, installieren Sie 32 Bit. Denn nur dann funktionieren Addins. Egal ob es Software zum synchronisieren Ihres Mobiltelefons ist oder andere Tools: Die Addins der 64 Bit-Version müssen auch 64 bittig sein. Und da die Office 2010 Beta die erste 64 Bit-Version von Office ist können die Addin-Entwickler erst jetzt anfangen. Daher gibt es fast keine 64 Bit Addins.
Wer also ein 64 Bit Office 2010 verwenden will sollte das nur tun, wenn er es auch braucht, also mehr als 2 GB Hauptspeicher für seine Office-Anwendung benötigt – und wenn er sich im Klaren ist, dass die meisten Addins nicht funktionieren. Die 32 Bit Versionen von Office 2010 funktionieren auch hervorragend auf einer x64 Version von Windows.
Das alles gilt nur für den Client. Die Office 2010 Serverprodukte gibt es nur in 64 Bit.
Microsoft Deutschland und das Business-Netzwerk XING haben auf der CeBIT 2010 in Hannover eine Partnerschaft für den Outlook Social Connector angekündigt. Damit wird der Outlook-Posteingang künftig auch für deutsche Nutzer zur Nachrichtenzentrale, die sie über die Aktivitäten ihrer Business-Kontakte auf dem Laufenden hält. Voraussichtlich zeitgleich mit dem für Juni dieses Jahres geplanten Start von Microsoft Outlook 2010 wird das XING-Plugin unter http://www.xing.com/outlook zur Verfügung stehen.
Soweit die Pressemeldung.
Wie sieht das Ganze nun praktisch aus?
Wenn man einen XING-Kontakt zum Social Connector hinzugefügt hat so sieht man direkt in Outlook die XING-Aktivitäten des Kontakts:
Erhält man eine Mail von jemandem, der noch nicht hinzugefügt wurde kann man das sehr einfach direkt aus Outlook tun:
Schließlich kann man all seine XING-Kontakte direkt in Outlook als Kontaktordner sehen:
Auf der weltweiten Microsoft-Partnerkonferenz, die seit heute in New Orleans stattfindet, wurde viele Neuigkeiten zu Office 2010 bekannt gegeben.
Hier die wichtigsten Neuigkeiten:
Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von windowsblog.at.
Jein. Outlook geht nicht parallel, da muss man sich entscheiden, sonst… sonst gehts schon. Aber hier würde ich zu etwas anderem raten: man installiert die Click-to-Run “Home and Business”-Version. Diese ist App-V 4.6 basierend (Applikationsvirtualisierung, siehe dazu auch TechNet Briefing).
Ich hab das gestern mal durchgespielt. dazu geht man auf http://www.microsoft.com/2010/de/ und wählt bei Office die “Home and Business” Edition. Nach dem Einloggen mit Live ID bekommt man auch schon den Installer samt Product Key:
Und dann finde ich es sehr spannend. Die erste Anwendung (PowerPoint) ist nach wenigen Sekunden (je nach Internet-Bandbreite) bereits gestartet.
Die Anwendungen übernehmen sogar die Plug-Ins. Was allerdings mitunter eher nicht so die gute Idee ist (weil pptPlex funktioniert z.B. bei mir nicht.). Obligatorisch der Datenschutzhinweis.
Im Hintergrund wird fleißig weitergeladen,… die Anwendungen kann man währenddessen bereits nutzen (!). Irgendwie witzig. Noch nicht mal richtig heruntergeladen, aber schon einsatzfertig. Wenn es aber nicht reagiert, dann ist das ein Feature :)
Anwendungen laufen so auch parallel, hier Word 2007 und 2010:
Es lassen sich hier auch zwei Outlooks installieren, das eine ist physisch (z.B. Outlook 2007), das andere (2010) mit Click-to-Run virtuell. Einzig: anders als Word können diese nicht gleichzeitig gestartet werden.
Wie kann man eigentlich die Datei-Erweiterungen den Office 2010 Anwendungen zuordnen, wenn der Click-to-Run-Installer verwendet wurde?
Aha! Tricky,… jetzt könnte man natürlich manuell die entsprechenden Keys umsetzen, aber das sollte leichter gehen (und normalerweise tut es das ja auch, eben getestet, da wurde es korrekt bei der Installation gesetzt). Am besten Du wendest Dich an das entsprechende Forum bei Social TechNet (wo es so einen ähnlichen Thread bereits gibt).
Hast du Erfahrung(en) wie gut sich Outlook 2010 mit einem alten Exchange 2007 Server (inkl. SP1) verträgt bzw. auf welche Features muss man bei dieser Konfiguration in Outlook/OWA verzichten?
Das hat Christian beantwortet: aufpassen bei Dingen wie Thread Compression, Ignore Thread oder Conversation View, die sind nämlich begrenzt intelligent ohne Exchange 2010 und gehen offenbar nach nur auf den “Betreff” einer Mail, d.h. es werden mitunter auch nicht zusammenhängende Mails in einem Thread dargestellt, z.B. wenn jemand das aussagekräftige Subject “Wichtig” verwendet. Oder gar keinen Betreff.
Bei OWA 2007 mit Outlook 2010 sehe ich nur einen Nachteil: nicht 1:1 der selbe Conversation View, das mag verwirren. Rein optischer Nachteil, der sich mit ein paar Klicks wieder herstellen lässt. Bei OWA 2010 hast Du beinahe 1:1 Outlook im Web. Allerdings: bei OWA 2003 sieht es durch die Umstellung auf den gruppierten Thread View wirklich sehr… beschränkt aus. Bei mir ist auch nur ein Exchange auf 2010, die zwei anderen in dem Profil (drei ist derzeit Maximum pro Profil) sind auch auf 2007.
Wie kann ich die Message Header in Outlook sehen?
Öffne die Mail und im Bereich Tags auf die Erweiterung klicken:
Oder File—>Properties. Oder Du passt Dir den Ribbon an, wenn Du das öfter brauchst,… das geht ja mittlerweile recht einfach.
Eh super, nur die Zeit die das Office Team gebraucht hat, Funktion XY einzubauen ist halt traurig.
Genau, aber jetzt kommt’s und ich bin mir sicher, dass auch bereits für Office 15 ein paar Ideen existieren :)
Mehrere Exchange Accounts auf sein Windows Mobile Handy syncen? Dann würd ich explodieren vor Freude!
Explodieren ist aufgeschoben, nach wie vor lässt sich per default nur ein Kalender auf Windows Phone synchronisieren (trotz Anleitungen danke an Steve Wagner dafür).
Eigene Issues:
Ich habe derzeit noch 2 Bugs, die mir aufgefallen sind:
Mehr Info zu Office auf www.officeblog.at
Die erste Gruppe von Neuerungen bei den Office WebApps, die über Skydrive und Hotmail verfügbar sind ist verfügbar. Hier die Neuerungen im Einzelnen:
Word: Drucken Aus der Word Webanwendung kann man nun direkt drucken (über pdf):
Excel: Charts Man kann nun direkt Charts in die Excel Webanwendung einfügen:
Excel: AutoFill Wie in der Excel Desktopanwendung kann man jetzt Zellen durch Ziehen an der Ecke automatisch ausfüllen:
PowerPoint: Mehr Designs Beim Erstellen von neuen Präsentationen stehen jetzt mehr Designs zur Verfügung:
PowerPoint: Cliparts Für Präsentationen steht jetzt eine Vielzahl professioneller Cliparts zur Verfügung
In diesem Video stelle ich Neuerungen in Word 2010 vor. Die Hauptfunktion ist die Mehrbenutzerbearbeitung, bei der mehrere Benutzer gleichzeitig dasselbe Dokument ändern können und dabei verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit haben. Darüber hinaus gibt es Neuerungen in Office Backstage, in der Suche, bei Texteffekten, SmartArts, bei der Einfüge-Vorschau und im Navigationsbereich.
Eine Testversion von Office 2010 (wahlweise Home and Business, Home and Student oder Professional) ist jetzt verfügbar:
http://office.microsoft.com/de-de/try/
Und ergänzend dazu gibt es Erste-Schritte-Anleitungen für die einzelnen Produkte hier
Die Office Webanwendungen (Web Apps) ermöglichen es, Office-Dokumente (Word, Excel, PowerPoint, OneNote) direkt aus dem Webbrowser zu betrachten und zu bearbeiten. In diesem Video stelle ich die Word Webanwendung vor, die ich auf einem SharePoint 2010 Beta 2 Server installiert habe. Ich zeige, wie im Browser auch komplexe Dokumente mit Wasserzeichen und Fußzeilen korrekt dargestellt werden und wie Dokumente zum Beispiel in Firefox bearbeitet werden können ohne dass ihr Layout beeiträchtigt wird.
Eine in allen Hauptprogrammen von Office 2010 vorhandene Neuerung ist Office Backstage. Diese über den Office-Button links oben erreichbare Ansicht ermöglicht einfachen Zugriff auf Optionen, Informationen und dokumentübergreifende Funktionalitäten wie Speichern, Drucken oder Weitergeben von Dokumenten.
Nach der Ankündigung der öffentlichen Beta-Version von SharePoint Server 2010 auf der SharePoint Konferenz werde ich diese Woche jeden Tag ein kurzes Video zu einem neuen SharePoint 2010 Feature posten. Los geht es mit Neuerungen im Bereich Benutzerprofile
In diesem Video zeige ich den neuen, Silverlight-basierten Organisation Browser, das Noteboard, die Übersicht über die Aktivitäten meiner Kollegen und die neuen Social-Komponenten in Zusammenhang mit Benutzerprofilen.
Nachdem die Office Webanwendung (Office Web Apps) für die Installation auf einem eigenen SharePoint Server 2010 schon seit einigen Wochen zur Verfügung stehen ist jetzt auch die kostenlose, werbefinanzierte Version für Jedermann verfügbar. Zu erreichen sind die Webanwendungen über Windows Live Skydrive oder über http://office.live.com
Mit den Office Web Apps können Sie Word, Excel, Powerpoint und OneNote Dokumente in ihrer ganzen Reichhaltigkeit im Webbrowser (Internet Explorer ab Version 7, Firefox, Safari) betrachten und darüber hinaus auch neue Dokumente erstellen oder vorhandene Dokumente (mit eingeschränktem Funktionsumfang) bearbeiten ohne die Office-Anwendungen installiert zu haben. Das Wichtige gegenüber anderen webbasierten Lösungen ist dabei, dass auch diejenigen Features, die bei einer Bearbeitung im Web nicht zur Verfügung stehen erhalten bleiben und bei einer erneuten Bearbeitung in der Desktopanwendung noch da sind.
Auch aus den Office 2010 Clientanwendungen sind Skydrive und die Webanwendungen leicht erreichbar: Eimfach im Backspace-Bereich (“Datei”-Ribon) auf “im Web Speichern” gehen:
Das ermöglicht eine einfache Weitergabe von Dokumenten an Externe und die gemeinsame, gleichzeitige Bearbeitung von Dokumenten duch mehrere Benutzer (bei Excel nur in der Webanwendung). Auch ein Zugriff vom Mobiltelefon-Browser ist dadurch leicht möglich.
Update: Es soll wohl auch für Facebook unter http://docs.com zur Verfügung stehen. Kann ich nicht überprüfen...