Seit Freitag bin ich in Malaysia, und heute startet die TechEd. Die letzten beiden Tage habe ich neben Vorbereitung meiner drei Sessions vor allem mit dem Kennenlernen von Land und Leuten verbracht. Ein besonderer Dank dafür gebührt Ismail, dem Hotel-Fahrer (das ist hier preiswert). Er hat uns (Dirk, Oliver und mich) nicht nur herumgefahren und uns die interessanten Dinge gezeigt sondern auch viel über Malaysia erzählt.

Malaysia 
Twin Towers von einer klassischen malayischen Straßenszene

Malaysia ist wie viele asiatische Länder ein Ort der Widersprüche, mit den 452m hohen Petronas Twin Towers und einem 421m hohen Fernsehturm in Kuala Lumpur, modernen Autobahnen in exzellentem Zustand (trotzdem viel Stau), größtenteils einheimischen Autos und auch einer sehr lebendigen IT-Branche (nein, "industry" übersetzt man nicht mit Industrie) auf der einen Seite. Auf der anderen Seite auch vielen kleinsten Hütten mit Wellblechdächern, einheimisches Essen im Straßenrestaurant für 3 Personen für unter 5 Euro und tropischen Urwäldern. Was ich nicht gesehen habe ist wirkliche Armut oder gar Bettler. Die meisten Leute hier sind zwar anscheinend nicht wohlhabend, aber es geht klar aufwärts.

Die TechEd selbst ist eine der kleineren in Asien, mit nur 2500 Teilnehmern. Allein in China gibt es 3 TechEds, was bei 2,8 Millionen Entwicklern auch sinnvoll ist. Wie überall hier sind selbst die einheimischen Teilnehmer sehr gemischt. Chinesische, muslimische, Hindu-Malaien, Indonesier, Thai. Dazu wie in der ganzen Stadt Australier, Europäer, Amerikaner, Inder, Araber und Ostasiaten aus verschiedensten Ländern. Hier versteht man, was multinational wirklich heißt.

Mehr später, ich muss noch meine Ausführungsplan-Session vorbereiten.

Gruß,
Steffen