Die nächste Generation von Microsoft Windows wird System-on-a-Chip (SoC)-Architekturen von Intel und AMD wie auch ARM-basierte Systeme von NVIDIA, Qualcomm und Texas Instruments unterstützen. Dies hat Microsoft am späten Mittwochabend deutscher Zeit auf einer Pressekonferenz im Rahmen der CES in Las Vegas angekündigt. Die herkömmliche .x86 Architektur der Intel und AMD Chips kommt primär in PCs und Laptops zum Einsatz. ARM Chips werden dahingegen hauptsächlich in Smartphones und Tablet-PCs benutzt.

Zielsetzung ist es, Windows zukünftig in seinem vollen Leistungsumfang auf möglichst vielen Endgeräten verfügbar zu machen. Insbesondere mobile Geräte müssen heute auf Leistungsmerkmale eines modernen Betriebssystems verzichten. Microsoft präsentierte im Rahmen der Pressekonferenz bereits Anwendungsbeispiele mit SoC Endgeräten: Hardwarebeschleunigung für Grafik oder Webbrowsing mit dem Internet Explorer 9, Unterstützung von USB-Schnittstellen oder das Drucken von mobilen Geräten aus – die Leistungsfähigkeit des PCs steht zukünftig auch mobilen Geräten zur Verfügung. Als weiteres Beispiel zeigte Microsoft ARM-basierte Geräte, die das Office Paket im vollen Leistungsumfang verfügbar machen.

Steve Ballmer, CEO von Microsoft, erklärt: „Windows 7 läuft heute bereits auf vielen verschiedenen Hardwareformen: von neuen Tablet-PCs bis hin zu High-End Spielekonsolen. Wir stehen nun am Anfang einer neuen, spannenden Technologie-Ära, in der Windows auf allen Geräten, von kleinen mobilen Endgeräten bis hin zu Big Screens läuft. Dank der SoC-Unterstützung wird Windows Anwendern uneingeschränkt alles bieten, was sie sich wünschen: Spiele, TV, Kino, Musik, Produktivität und Social Networking.”

Weitere Informationen sowie ein Q&A:

Transkript der CES Keynote von Steve Ballmer: