Gastposting von Oliver Scheer, Developer Evangelist - Windows, Silverlight und UI-Technologien bei der Microsoft Deutschland GmbH.

01_0Nur noch ein Tag bis zum Windows 7 Launch.

Windows 7 ist für jeden Microsoft-Mitarbeiter ein ganz besonderes Produkt. Nicht nur weil jeder mindestens einmal während der Testphase auf den „Send Feedback“-Knopf gedrückt hat. Es vereint das Beste aus Windows Vista mit vielen Neuerungen und Verbesserungen.

Heute befassen wir uns mit einer Sammlung die von vielen Microsoft-Kollegen zusammengetragen wurde.

7 Windows 7 Tipps und Tricks

1. Wähl deine Version

Die meisten Benutzer benötigen nicht zwangsläufig die Ultimate Version. Wenn man nicht unbedingt BitLocker einsetzen will, reicht oft auch die Home Premium- oder Professional-Version.

2. Upgrading? Go 64-bit.
Windows 7 ist bereits das zweite Microsoft-Betriebssystem, das 64-Bit-Prozessoren vollständig unterstützt. Damit hat 64-Bit definitiv den Desktop erobert. Also bedenkenlos 64-Bit installieren, wenn es die Hardware hergibt. Und beim Kauf von neuer Hardware einfach die 64-Bit-Variante wählen, falls dies möglich ist.

3. Windows XP Mode verwenden.
Ja, es ist nur ein eingebundener Virtual PC mit einer vollständigen Kopie von Windows XP. Das heißt, dass absolut jede Windows XP-Anwendung auch auf Windows 7 ausgeführt werden kann.

4. Windows PowerShell v2 verwenden.
Mehr als nur eine Shell. PowerShell v2 ist das Admin-Tool, das du immer wolltest: Parallel, verteilte Ausführung für administrative Aufgaben. Verwalte dank der neuen Remoting-Features 100 Maschinen gleichzeitig, genauso einfach wie eine Maschine. Windows PowerShell v2 wird zum ersten Mal mit Windows 7 ausgeliefert und steht auch bald für ältere Versionen zur Verfügung.

5. AppLocker verwenden.

Wir sind Fans von Software-beschränkenden Policies seit Windows XP. AppLocker macht dies nun auch für „WhiteLists“ möglich. Dadurch kann man restriktiv sagen, welche Anwendungen ausgeführt werden dürfen und unterbindet damit pauschal alle anderen Anwendungen.

6. Shift + rechte Maustaste im Explorer à Eingabeaufforderung.

Bisher ging diese Funktion nur mit dem Windows Power Toy, jetzt steht sie auch in jedem Windows 7 zur Verfügung. Einfach die Shift-Taste gedrückt halten, während man die rechte Maustaste auf einem Ordner klickt, und schon kann man die unersetzliche Eingabeaufforderung öffnen.

7. Probleme aufzeichnen.
Der Problem Steps Recorder (PSR.exe) ist ein großartiges neues Werkzeug für die Fehlererkennung und -behandlung. Gerade dann, wenn man einmal nicht über Remote Desktop auf den Rechner des Kunden kommt. Sobald jemand PSR in die Sofortsuche im Startmenü eintippt, erhält man den Problem Steps Recorder. Dann hat der Benutzer des PSRs die Möglichkeit, alle Aktionen die er durchführt, aufzuzeichnen. Diese Aufzeichnungen werden anschließend als MHTML-Datei in eine ZIP-Datei geschrieben. Diese gezippte Datei können sie dann an jemanden schicken, der sich mit Technik besser auskennt als sie, oder ihnen eventuell weiterhelfen kann.

clip_image001