Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von windowsblog.at.
Wenn’s wahr ist, dann gibt es heute per TechNet/MSDN die ISO von Windows 7 RTM. Hier ein paar Tools, die vielleicht nützlich sein können, wenn man mit ISO Images, oder speziell auch mit Windows 7 ISO hantiert.
Windows 7 ISO Image entpacken Kann zum Beispiel 7-zip, ein Open Source (Ent-)Packer, der eigentlich so gut wie jedes Format schluckt.
Windows 7 von USB installieren Die angenehmste Methode, wenn man händisch (also ohne WDS,…) installiert. Habe zwei Sticks “griffbereit”, einen für x86 und einen für x64. Die Anleitung dazu gibt’s hier: Windows 7-Installation vom USB-Stick
Windows 7 ISO Image mounten Bin nicht so der Fan der Deamon Tools, … Um schnell mal ein ISO zu mounten habe ich in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht mit:
Windows 7 ISO Image erstellen Will man ein bootfähiges ISO Image erstellen, ohne sich in die Untiefen der Microsoft Tools zu begeben, das geht auch mit Freeware. Jetzt nicht abschrecken lassen, ich dokumentiere da nur den Weg, sieht fast komplizierter aus als es ist. Verwendet habe ich dazu die Freeware ImgBurn.
Hier die Kuzanleitung, wie man aus einem entpacktem Installationsordner wieder ein bootfähiges ISO bzw. eine DVD bastelt. Je nach dem ob das Endergebnis ein ISO sein soll oder gleich eine DVD:
Dann nimmt man den den Root Ordner als Source für das Image (“Browse for Folder”) und gibt in Destination das Ziel ein.
Unter Options als Filesystem UDF wählen:
Ob es wichtig ist, das richtige Label zu nehmen weiß ich nicht, sicherheitshalber mach ich das immer brav:
Unter “Advanced” stellt man ein, dass die Dics bootfähig sein soll und nimmt aus dem Verzeichnis \boot die Datei etfsboot.com. Developer ID ist “Microsoft Corporation”, Load Segment 07C0 und Sektoren wollen wir 8.
Tja, und das sollte es sein,…
It works for me.
Die Unterstützung des Bootens von VHDs ist eine der Neuerung in Windows 7, die mich am meisten begeistert. Alle, die zum Beispiel wie ich regelmäßig Demorechner auf einen definierten Stand zurücksetzen müssen und die die gesamten technischen Möglichkeiten der lokalen Hardware ausnutzen wollen (zum Beispiel Multitouch, UMTS-Modem, etc.), werden daran nicht mehr vorbei kommen.
VHD steht dabei für Virtual Hard Disk und stellt ein offenes Container-Format da, welches bisher zum Betreiben von virtuellen Computern genutzt wurde. Mit Windows 7 wird der Bootmanager dahingehend erweitert, dass man das Betriebssystem, Treiber und die benötigte Software nicht mehr zwingend auf der lokalen Festplatte installieren muss, sondern stattdessen einen VHD-Container nutzen kann. Damit kann man Funktionen aus der Virtualisierung wie Differencing Disks auch mit einer lokalen Installation nutzen.
Ich selbst habe zum Beispiel neben meiner Arbeitsinstallation eine zweite Partition für VHD-Images konfiguriert. Darauf liegt eine VHD-Datei mit einer Demoumgebung, die ich direkt booten kann. Mit Hilfe von Differencing Disks kann ich problemlos Änderungen an der gesamten Demoumgebung rückgängig machen, indem ich nach der Demo die Datei, welche die Änderungen enthält, gegen eine leere austausche. Steffen skizzierte die Grundzüge der Lösung in seinem Artikel Devirtualisierung mit VHD Boot.
Um zu verstehen, wie das Booten von VHDs funktioniert, schauen wir als erstes auf den normalen Bootprozess. Zusammengefasst lässt der sich folgendermaßen beschreiben:
Um nun von einer VHD anstelle einer lokalen Festplattenpartition booten zu können, muss dieser Prozess leicht verändert werden. Der VHD Bootprozess arbeitet im Bootmanager und im Bootloader als Filter für alle Dateizugriffe (file block IO). Immer wenn ein solcher Zugriff erkannt wird, erfolgt dieser nicht direkt gegen die Festplatte, sondern durchläuft einen Filter, der prüft, ob das Ziel des Zugriffs eine gültige VHD ist. Sollte dem so sein, leitet der Filter alle Lese-, Schreib- und Schließoperationen in die VHD um.
Dabei konvertiert der Bootfilter Lese- und Schreibzugriffe vom logischen Offset auf einen physikalischen Offset innerhalb der VHD-Datei, führt die Operation in der physikalischen VHD-Datei durch und gibt das Ergebnis an die aufrufende Instanz zurück. Wenn der Zugriff auf die VHD-Datei geschlossen wird, werden alle bis dahin allokierten Ressourcen wieder freigegeben.
Grundlage für den Zugriff ist der virtuelle SCSI Miniport-Treiber vhddisk.sys. Er wird während der ersten Phase des Bootprozesses in 5. gestartet. Wenn alle Boottreiber inklusive vhddisk initialisiert wurden, greift der Kernel auf die Bootloader-Information zu, die in 4. festgelegt wurden. Er kann jetzt erkennen, ob der Bootvorgang von einer VHD-Datei erfolgen soll.
Wenn das der Fall ist, extrahiert der Kernel den vollständigen Pfad zu der VHD-Datei und sendet ein IOCTL-Kommando an vhddisk mit der Aufgabe, die VHD-Datei in das System einzubinden (englisch: mounten [Hier muss ich immer an eine Lokalisierung von Novell Netware 5 denken, wo es mal hieß: Das Laufwerk wird gebergt!]).
Hier ein kleines Schaubild:
Durch das Einbinden wird die VHD-Datei jetzt wie eine SCSI-Festplatte dem System gegenüber dargestellt. Nachdem der Vorgang beendet wurde, behandelt das Betriebssystem die neu hinzugekommene Festplatte wie eine reguläre SCSI-Festplatte und der Bootprozeß läuft, wie gewohnt, weiter.
Wie macht man das ganze jetzt?
Um eine bestehende VHD-Datei in den Bootmanager von Windows 7 aufzunehmen, gibt man an einer administrativen Kommandozeile ein:
bcdedit /set {guid} device vhd=[locate]\windows7.vhd bcdedit /set {guid} osdevice vhd=[locate]\windows7.vhd
Wenn die Hardwareumgebung sich dabei ändert und man die Installation in der VHD mit Sysprep generalisiert hatte, sollte man die Erkennung der HAL beim nächsten Booten der VHD einschalten:
bcdedit /set {guid} detecthal on
Man kann aber auch eine schon vorhandene Installation um den Windows 7 Bootmanager erweitern, um darüber VHD-Dateien als Bootgeräte einzubinden. Das geht am einfachsten aus einer in den hauptspeicher geladenen Windows PE-Version. Dafür reicht ein Booten von einer Windows 7 Installationsquelle. Dort geht man in die Computerreparaturoptionen und öffnet eine Kommadozeile. Hier geht man dann folgendermaßen vor:
BCDboot importiert dabei automatisch die existierende Bootkonfiguration und in das Auswahlmenü und integriert die VHD in das Bootmenü. Überprüfen läßt sich das mit dem Befehl: bcdedit /enum /v.
Wer eine eigene Installation erzeugen möchte, kann das direkt unter Windows 7 oder Windows Server 2008 R2 machen. Einfach im Diskmanager eine VHD-Datei erzeugen und mit Imagex (findet man im WAIK) das gewünschte Betriebssystem aus einem Windows-Installationsimage install.wim anwenden. Die Zahl [in diesem Beispiel '1') stellt die gewünschte OS-Version aus der install.wim dar:
imagex /apply <pathtowim> 1 r:\
Weitere Informationen und eine Anleitung findet man im Screencast Windows 7 VHD Boot sowie in den Artikeln Deploy a Virtual Hard Disk for Native Boot und Add a Native-Boot Virtual Hard Disk to the Boot Menu.
Gastbeitrag von Ralf Schnell, Technical Evangelist in der Developer Platform & Strategy Group und zuständig für Windows Server 2008, ITIL und das Microsoft Operations Framework.
Diese Frage erreichte mich gestern per Email: Wird es eine Virtual PC-Version geben, die mit Windows 7 kompatibel ist? Oder ist man darauf beschränkt, mit Windows Virtual PC das vorbereitete virtuelle Windows XP zu betreiben? Die Antwort: Mit Windows Virtual PC können natürlich auch andere virtuelle Maschinen betrieben werden. Windows Virtual PC besteht aus zwei Komponenten, nämlich Windows Virtual PC (das ist die Virtual PC-Version für Windows 7) und dem Image für den virtuellen Windows XP-Modus.
Zum Erstellen neuer Virtueller Maschinen öffnen Sie in Ihrem Profil den Ordner ‘Virtuelle Computer’. Den Ordner finden Sie z.B. im Startmenü unter ‘Windows Virtual PC’. Dort finden Sie dann die Schaltfläche ‘Virtuellen Computer erstellen’, die einen entsprechenden Wizard startet:
Mit freundlichen Grüßen!Ralf M. Schnell
Gastbeitrag von Steffen Krause, Technologieberater für die Application Platform bei der Microsoft Deutschland GmbH.
Ich setze gerade meine Office/SharePoint 2010 Demoumgebung auf, die ich auf der ICE im August und auf der Deutschen Partnerkonferenz im September verwenden werde (und bis 19. Oktober auch nur da – weitere Anfragen sind zwecklos).
Dazu habe ich von der Produktgruppe eine Hyper-V virtuelle Maschine mit dem aktuellen Stand bekommen. Diese VM hat alles, was man braucht: Windows Server 2008, Exchange Server 2010, Active Directory, DNS, Office Communication Server, SharePoint Server 2010, Visual Studio und die Office Clientanwendungen.
Wenn ich beim SharePoint 2007 Launch eines gelernt habe ist es, dass so eine Umgebung mit einem physischen Clientrechner, der von der Hyper-V Maschine mit den Servern getrennt ist am performantesten funktioniert. Außerdem kann man dann noch schön Clientfeatures wie Stiftfunktionen beim Tablet PC zeigen. Für den 2007 Launch hatte ich dazu eine zweite Partition mit einer zweiten Windows Vista Installation. Das hatte aber mehrere Probleme: Zum einen ist ein vernünftiger Demo-Reset schwer, da man zwar den Server auf einen Snapshot zurücksetzen kann, den Client aber nicht. Zum anderen verliert man viel Platz auf der Platte durch die zweite Partition. Und zum Dritten ist das hinzufügen eines weiteren Clients (z.B. für gleichzeitiges Bearbeiten von Dokumenten in Word 2010) recht aufwändig.
Die Lösung heißt VHD Boot in Windows 7. Dieses Feature ermöglicht es, einen Rechner direkt von einer VHD zu booten – mit vollem Hardwarezugriff.
Dazu habe ich in Hyper-V ganz normal eine Windows 7 Installation mit allem was ich so brauche (Office 2010 Technical Preview, Communicator R2, Silverlight, Firefox für Kompatibilitäts-Demos) erstellt.
Wenn eine dynamische VHD in Windows 7 oder Windows Server 2008 R2 gebootet wird, so erweitert sie sich normalerweise auf ihre volle Größe, nimmt also bei einer Maximalgröße von 127GB diese 127GB auch dann ein, wenn nur 10GB verwendet werden. Um den Grund dafür zu verstehen muss man sich folgende Situation vorstellen:
Bei Virtualisierung ist das zwar nicht schön, aber die Virtualisierungsumgebung fängt das Problem ab und pausiert die virtuelle Maschine.
Würde dies allerdings bei einem VHD-Boot passieren, wo das Betriebssystem auf physischer Hardware läuft führt die Situation zur Katastrophe: Abstürze und eventuelle Datenverluste sind die Folge. Daher werden dynamische VHDs beim Booten auf die volle Größe erweitert.
Wer das vermeiden möchte, weil er eine vorhandene VHD mit einer zu hohen Maximalgröße physisch booten will, der kann einen Registryschlüssel setzen:
HKLM\System\CurrentControlSet\Services\Fsdepends\Parameters\ VirtualDiskExpandOnMount REG_DWORD 4
Das muss geschehen, bevor das Betriebssystem auf der VHD zum ersten Mal auf physischer Hardware gestartet wird. Aber Achtung: man muss dann peinlich genau aufpassen, dass die Hostplatte nicht voll läuft.
Nachdem diese Installation nun vorbereitet ist wird sie zum Betrieb auf anderen Rechnern vorbereitet, wie immer mit sysprep. Dieses Tool entfernt alle computerspezifischen Daten und wird normalerweise von Hardwareherstellern und Firmenadministratoren verwendet, um Betriebssystem-Images zur Verteilung vorzubereiten. Es findet sich in c:\windows\system32\sysprep und wird mit diesen Einstellungen ausgeführt:
Diese Einstellungen sorgen dafür, dass nach einem Neustart des Systems die Hardwareerkeennung komplett ausgeführt und die Initialdaten (Computername, Sprache usw.) abgefragt werden. Wichtig ist, “Herunterfahren” als Option zu wählen, damit dieser Prozess nicht gleich nach dem Beenden beginnt.
Am Ende dieses Prozesses hat man eine VHD, aus der man sowohl virtualisierte als auch physische Clients erstellen kann. Wichtig ist nun, dass diese VHD nicht mehr geändert wird. Alles, was darauf aufbaut sollte Differencing VHDs verwenden.
Die VHD wird nun auf die Clientmaschine kopiert, irgendwohin wo genug Platz ist. Nun muss man eine Differencing VHD davon erstellen. Das geht mit diskpart:
diskpart create vdisk file=”c:\Win7Client\Win7Client1.vhd” parent=”c:\win7Client\Office2010Beta1.vhd”
diskpart
create vdisk file=”c:\Win7Client\Win7Client1.vhd” parent=”c:\win7Client\Office2010Beta1.vhd”
Dabei ist der Pfad nach file= derjenige, der als Bootdatei eingetragen werden muss (siehe unten), der Pfad nach parent= die VHD, die aus der Virtualisierungsumgebung kopiert wurde.
Zur Sicherheit sollte man jetzt schauen, ob die VHD auf dem Client korrekt lesbar ist. Dazu öffnet man die Datenträgerverwaltung (in der Computerverwaltung) und wählt die neue Differencing VHD per “Aktion”-“Virtuelle Festplatte anfügen” aus
Wenn alles OK ist kann man danach auf die Inhalte der virtuellen Festplatte per Laufwerksbuchstaben zugreifen.
Danach wird die virtuelle Festplatte wieder getrennt (virtuelle Festplatten werden mit blauem Symbol dargestellt):
Nun werden die Einträge im Bootmanager von Windows 7 erstellt. Das Werkzeug dazu ist bcdedit (von einer administrativen Kommandozeile).
Als erstes wird ein neuer Booteintrag namens “VHDBoot” durch Kopieren des aktuellen Eintrags erstellt:
bcdedit /copy {current} /d "VHDBoot" Der Eintrag wurde erfolgreich in {93098945-34cb-11de-94ae-b3293e16183f} kopiert.
bcdedit /copy {current} /d "VHDBoot"
Der Eintrag wurde erfolgreich in {93098945-34cb-11de-94ae-b3293e16183f} kopiert.
Die hier erhaltene GUID braucht man für die weiteren Kommandos
Nun muss die VHD sowohl aus device als auch als osdevice festgelegt werden:
bcdedit /set {93098945-34cb-11de-94ae-b3293e16183f} device vhd=[locate]\Win7Client\Win7Client1.vhd bcdedit /set {93098945-34cb-11de-94ae-b3293e16183f} osdevice vhd=[locate]\Win7Client\Win7Client1.vhd
bcdedit /set {93098945-34cb-11de-94ae-b3293e16183f} device vhd=[locate]\Win7Client\Win7Client1.vhd
bcdedit /set {93098945-34cb-11de-94ae-b3293e16183f} osdevice vhd=[locate]\Win7Client\Win7Client1.vhd
Vom korrekten Ergebnis kann man sich mit bcdedit /v überzeugen.
Nun wird der Rechner einfach neu gestartet und der neue Booteintrag verwendet. Der Rechner startet das Setup von der VHD, die Hardwareerkennung wird ausgeführt und Daten wie Computername und Administratorkonto werden abgefragt.
Nachdem der Computer eingerichtet ist nehme ich ihn in die Domäne meiner Demoumgebung auf und richte Dinge wie das Outlook- und das Communicator-Konto ein.
Jetzt kommt der eigentliche Charme der Lösung: Eine einfach zurücksetzbare Demoumgebung gemischt aus virtuellem Server und physischem Client
Wenn man nun später auf einen definierten Demozustand zurücksetzen will braucht man nichts weiter zu tun als auf dem Server den Snapshot wiederherstellen und auf dem Client die Kopie der VHD über den aktuellen Zustand kopieren und booten.
Für mich ist das die ideale Lösung, um in einer gemischten physischen/virtuellen Umgebung ganz definierte, wiederholbarte Demo- oder Testszenarien umzusetzen
Gruß, Steffen
Das ursprünglich nur für US & Kanada geplante Angebot “Family Pack” kommt nun auch zu uns – ja, auch nach Österreich, ebenso wie Schweiz und Deutschland. Das Family Pack sind 3 Upgrade Lizenzen im Packerl zu einem attraktiven Preis und damit wohl eine wirklich nette Art und Weise, den eigenen Haushalt zu beglücken. Immerhin haben mehr und mehr Haushalte mehr als einen PC.
Hier einige Fragen und Antworten zum Family Pack:
Frage: Was wird es kosten? Ca. 150 EUR.
Frage: Gibt es ein Limit, wie viele Family Packs darf ich kaufen? Man kann kaufen so viel man will, allerdings ist das Angebot selbst (Stückzahl) limitiert.
Frage: Kann ich eine andere Version haben (Ultimate, Professional?) Nein, das Angebot gilt nur für Home Premium.
Frage: Bekomme ich 32-Bit oder 64-Bit Datenträger? Beide. Man erhält einen Key, mit dem man insgesamt drei mal freischalten kann – egal ob 32 oder 64-Bit.
Frage: Besteht das Family Pack aus Vollversionen? Nein, es sind Upgrade Versionen, d.h. für bestehende PCs mit entweder XP oder Vista.
Frage: Wann gibt es das Angebot? Das Family Pack gibt es ab 22.10.2009 – “solange der Vorrat reicht”.
Frage: Wie bekommt man das Family Pack? Über den lokalen Fachhandel/Retailer oder den Microsoft Store.
Frage: In welchen Ländern ist das verfügbar? US, Kanada, UK, Irland, Deutschland, Frankreich, Österreich, Niederlande, Schweiz und Schweden.
Beschränkungen: Halb so dramatisch, das Angebot gilt für 3 Computer eines Haushalts und anders als bei Office Home & Student ist die kommerzielle Nutzung nicht ausgeschlossen.
Hinweis zur Rechtsverbindlichkeit dieser Informationen
Die in diesem Blog dargestellten Informationen sind Hinweise, die das Verständnis hinsichtlich der Microsoft Produktlizenzierung verbessern sollen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Informationen keinen rechtsverbindlichen Charakter haben, sondern als erklärende Informationen zu verstehen sind. Die einzig rechtsverbindlichen Lizenzinformationen sind in den entsprechenden Endnutzer-Lizenzverträgen (als Beilage zu Softwarepaketen) oder Produktbenutzungsrechten der Microsoft Volumenlizenzprogramme zu finden.
Nachdem ich in Teil 1 auf die Upgrademöglichkeiten von einem installiertem Windows 7 asgegangen bin, beleuchte ich in diesem Artikel die Möglichkeiten des Upgrades von früheren Windows-Versionen. Sehr lesenswert in diesem Zusammenhang ist Step-by-Step: Windows 7 Upgrade and Migration in Microsoft TechNet.
Windows Vista und Windows XP berechtigen zum Einsatz der Windows 7 Upgradeversion, wobei nur Windows Vista ab SP1 installationstechnisch auf Windows 7 aktualisiert werden kann, solange man die gleiche Betriebssystemarchitektur (32-bit oder 64-bit) einsetzt. Wer noch Windows 2000 oder Windows Me, 98 SE, 98, 95a+b+c, etc. im Einsatz hat, benötigt eine Windows 7 Vollversion als Lizenz.
Ich habe der Übersichtlichkeit halber die Möglichkeiten einmal in einer Matrix zusammengestellt, so dass jeder seine Spalte finden kann:
Custom Install
Die Installation erfolgt als neues Betriebssystem ohne Übernahme früherer Daten oder Programme. Man benötigt auf jeden Fall alle Treiber für die verwendete Hardware, falls Windows 7 diese nicht out-of-the-box unterstützt und sich über Windows Update auch nicht Treiber für alle Geräte finden lassen. Der Windows 7 Upgrade Advisor hilft hier vor der Installation weiter.
Während Daten mit Windows Easy Transfer migriert werden können, sind alle vorher installierten Programme neu aufzuspielen. Auf diese Weise bekommt man ein sauberes System ohne frühere Altlasten.
Die vorherige Installation wird, solange man die Festplatte während des Windows 7 Setups nicht komplett repartitioniert oder formatiert, in den Ordner Windows.old geschoben. Daraus kann man auch später noch Daten herauskopieren, die man vielleicht bei der Migration übersehen hatte. Endgültig löschen lassen sich diese Ordner am einfachsten mit dem mitgelieferten Programm Datenträgerbereinigung.
In-Place Upgrade
Der Start des Windows 7 Setups muss aus einer laufenden Windows Vista SP1 oder höher) Installation erfolgen. Während des Upgrades werden alle installierten Programme und vorhandenen Daten 1:1 übernommen. Auch hier hilft der Windows 7 Upgrade Advisor vor der eigentlichen Installation bei der Erkennung möglicher inkompatibler Soft- oder Hardware weiter.
Zusammenfassung
Man kann die kompliziert anmutende Matrix in vier Punkten zusammenfassen:
Die technische Anforderung an den XP Mode ist eigentlich nicht sonderlich dramatisch. Die CPU muss eben Intel-VT oder AMD-V unterstützen,… aber genau da gibt’s verschiedenen Reaktionen zu folge Probleme.
Kann es die CPU?
Obwohl die Hersteller diese Funktionen in ihre CPUs seit mehreren Jahren einbauen, gilt das nicht für jede CPU-Serie. Das prüft man mit den jeweiligen Tools, eine Kurzanleitung findet sich bei Microsoft.
Ist es eingeschaltet?
Aus Sicherheitsgründen ist die Virtualisierung im BIOS meist per default deaktiviert. Muss man also erst einschalten. Rein ins BIOS und den Punkt suchen,…
Kein entsprechender Punkt im BIOS?
Na das ist gemein. Selbst wenn es die CPU kann,… bei manchen Modellen (was ich gehört habe, vornehmlich den Consumer-Modellen von Sony) lässt sich Intel-VT mangels Einschalt-Option gar nicht aktivieren (O-Ton: “Nur den Business Modellen vorbehalten”). Jetzt lautet die Antwort: Pech gehabt. Klar, man kann hoffen, dass der Hardwarehersteller einfach ein aktualisiertes und weniger beschnittenes BIOS nachrüstet (da habe ich bei Consumer-Geräten mit ihrem Sales-Zyklus von wenigen Monaten so meine Zweifel,… Modellpflege betreiben die Hersteller eher ungern) oder man begibt sich in die Untiefen des Internets und holt sich ein gepatchtes BIOS. Da das aber negative Auswirkung auf die Garantie hat, kann das nicht als Tipp herhalten.
Nicht für Privat-Nutzer?
Außerdem wird oft die Frage gestellt: warum nicht für die Home Premium? Da gibt’s mehrere Gründe, die oben genannten Probleme vornehmlich für Consumer Hardware ist ja nur ein Grund. Schwerer wiegt, dass der XP Mode bedingt durch die im VPC emulierte Grafikkarte (Trio S3) nicht spieletauglich ist (und auch andere typische Heimuser-Szenarien wie Videoschnitt würde ich nicht unbedingt in einer VM machen). Dann kommt noch dazu, dass der XP Mode ja auch eine XP Lizenz enthält, d.h. wenn jemand das als privater wirklich braucht, dann kann er die höherwertige Windows Version nehmen, daran hindert ihn ja niemand. Oder er nimmt irgendeinen der vielzähligen anderen Virtualisierer her und hat ähnliches eben ohne XP Mode.
Nachdem ich im Urlaub vom Systemadministrator eine Warnmeldung bekommen habe, dass mein Postfach vollzulaufen droht, habe ich mal den Emailordner gesichtet, der die Bloganfragen und Kommentare enthält. Neben der Frage, wann Windows 7 in MSDN AA enthalten sein wird, stellen viele Fragen zum Windows 7 Upgrade. Ich schreibe dazu gerade einen Artikel, der aber noch ein wenig Überarbeitung benötigt. Daher teile ich die Infos einfach in zwei Teile und veröffentliche den ersten Teil jetzt.
Folgende Frage wird mir immer wieder gestellt:
Ist es möglich innerhalb von Windows 7 ein Upgrade auf eine höhere Version durchzuführen?
Als Hintergrundinformation habe ich bekommen:
Konkret geht es darum, dass ich über mein MSDN-Abo Windows 7 Professional erhalte. Im Oktober würde ich mir aber Windows 7 Ultimate kaufen und würde dann gerne einfach nur durch Eingabe des neuen Lizenzschlüssels die Windows 7 Ultimate Edition freischalten. Ist das so möglich oder ist eine (komplette) Neuinstallation erforderlich?
Windows 7 läßt sich, genauso wie Windows Vista, von Versionen mit geringerem Funktionsumfang (z.B. Home Premium) auf eine Version mit höherem Funktionsumfang durch Eingabe eines entsprechenden Produktschlüssels umstellen. Einzige Ausnahme: Man kann keine Ultimate zur Enterprise-Version umstellen.
Bei Windows 7 geht das sogar noch einfacher als bei Windows Vista. Es reicht die Eingabe des Produktschlüssels und ein nachfolgender Reboot. Ein Datenträger wird nicht mehr benötigt, da die notwendigen Bits schon mit der Installation einer beliebigen Windows 7-Version auf der Festplatte sind. Jede Version mit höherem Funktionsumfang enthält alles, was eine Version mit niedrigerem Funktionsumfang schon beinhaltet. Das Prinzip ist mit den russischen Matroschkas vergleichbar. So ist zum Beispiel in der Professional-Version auch das Media Center enthalten.
In Teil 2 beschreibe ich dann eine Upgrade-Matrix, um die verschiedenen Wege des technischen Upgrades aufzuzeigen.
Have fun!Daniel
Ich hatte die Möglichkeit Microsofts neue “Desktops” (Kombination Tastatur und Maus) für ein paar Tage zu testen, hier meine Erfahrungen zum Desktop 3000 (am Bild oben) und Comfort Desktop 5000 (Bild unten).
Allgemeines & Maus
Das Set wird per kleinem USB-Dongle angeschlossen, der für den Transport des Sets unter die Maus geklemmt werden kann. Der Dongle funkt im 2,4 GHz Band, ist aber kein Bluetooth. Gut, da das Set sowieso wohl eher für Desktops gedacht ist, nicht so ein Problem. Die Basistreiber sind bei Windows dabei, für die ganzen Sonderfunktionen braucht es die IntelliPoint bzw. IntelliType Software.
Beiden Sets ist gemeinsam, dass sie die Wireless Mouse 5000 dabei haben. Diese Maus ist symmetrisch, also für Links- wie Rechtshänder gleich gut geeignet. Was aber auch gleich zum Nachteil hat, dass zwar die Daumentaste gut erreichbar ist, das Gegenstück auf der anderen Seite dafür weniger. Na gut, kein wirklicher Kritikpunkt.
Herausragend (und das mein ich wirklich so) ist die BlueTrack Technologie. Optisch, Laser, etc... war gestern. Vom Marketinggebrabbel der Featurebeschreibung mal abgesehen… bis auf Spiegel oder Glas ist die Oberflächenerkennung wirklich super. Geht vom behaarten Oberschenkel (…) bis zum Teppich auf so ziemlich allem wo ich es versucht habe ;) Zur Batterielebensdauer kann ich nix sagen, weil ich die Sets nur kurz hatte, auf der Webseite werden 8 Monate angegeben.
Mehr Maus: Wireless Mouse 5000
Microsoft Wireless Desktop 3000
Gerade Tastatur, die auf den namen 3000v2 hört, viele (frei) belegbare Funktionstasten, auf der linken Seite Sondertasten mit Zoom-Funktion.
Mehr Info: Microsoft Wireless Desktop 3000
Microsoft Wireless Comfort Desktop 5000
Auch viele Tasten ;) Diesmal “gebogen”, das was Microsoft als “Comfort Curve” bezeichnet wird. Das nicht zu verwechseln mit dem “Natural” Layout, wo der Neigungswinkel höher ist - für das man umlernen muss. Das ist beim Comfort Desktop nicht notwendig.
Elegant:
Die Tastatur lässt sich vorne oder hinten mit “Knubbeln” erhöhen (Bilder geborgt vom windowsteamblog.com), die Handablage sorgt ebenso für Ergonomie:
Mehr Info: Microsoft Wireless Comfort Desktop 5000
Windows 7 Funktionalität
Funktionen dezidiert für Windows 7 bieten die Tastaturen, einerseits eine eigene Taste für Windows Flip, andererseits unterstützt die neue Hardware Device Stage.
Update von crazy-weasel
Übrigens, ein tolles Feature unter Windows 7 (mit installierter IntelliType Software): die 5 Favoriten Tasten (erste Softkeyzeile, in der Mitte) sind auf die Taskbar "gemappt". Ein Drücken der "1" entspricht also [win]+[1].
Windows-Flip
Für alle Anwender, denen Alt-Tab zu kompliziert ist… gibt es die Windows Flip Taste zum praktischen durchswitchen der geöffneten Fenster. Anders als die Vista-Demo Funktion Flip-3D (die es noch gibt,…) ist das Anzeigen mit Aero Peek wirklich praktisch im täglichen Leben. Beim Durchwechseln der Anwendungen ist die gerade Angewählte sichtbar, alle anderen Fenster sind transparent... so macht viele Fenster nicht so viel Kopfweh.
Device Stage
Wird unterstützt – werden. Derzeit nämlich nicht. Finde ich etwas irreführend angegeben. Anders als in der Produktbeschreibung konnte ich die Device Stage Ansicht nicht sehen. Ob hier die Treiber noch nicht die aktuellen waren, oder gar die Sprache, …die Erklärung liefert der windowsteamblog.com”
This fall, Microsoft Hardware will be supporting Device Stage in Windows 7 which will include the Wireless Comfort Desktop 5000.
Gut, also irgendwann im Herbst lässt sich die Hardware dann noch netter verwalten (bitte jetzt nicht fragen, in wie weit das für Maus/Tastatur lebensnotwendig ist):
Kritik
Die Tasten sind prinzipiell ok, sie haben einen für angenehmen Anschlag, sind dabei leise,… aber: anders als auf dem Bild oben ist die linke Shift-Taste sehr klein, vor allem bei der 5000er. Achtung, die meisten hoch aufgelösten Bilder (Pressebilder) zeigen das US Layout mit großer linker Shift-Taste. Das DE Layout hat aber die “<>” Taste neben der Umschalt-Taste… und da ist vereinfacht ausgedrückt, die Shifttaste genau um diesen Platz verkleinert worden. Im Prinzip ist es die selbe Kritik, wie ich sie beim Review: Wireless Laser Desktop 6000 angebracht habe – und dieses Set nutze ich nun schon seit vielen Monaten und liebe es… also nicht falsch verstehen.
Anders als beim 6000er Set gibt es allerdings etwas, womit ich mich zumindest in den paar Tagen nicht anfreunden konnte: die F-Tasten sind “Soft-Keys”. Das mag angenehm erscheinen, als Keyboard-Shortcut Junkie aber extrem ungewohnt. Zudem ist die Escape-Taste quasi hinter der (ähm, wie heißt die Taste mit dem ^°” darunter eigentlich?) .. also der Dingstaste “versteckt”.
Vermutlich ist das aber auch nur Gewöhnungssache, also Kritik auf hohem Niveau.
Fazit
Solide und empfehlenswerte Sets. Welches man von den zwei man bevorzugt hängt wohl hauptsächlich (neben dem Preisunterschied) ob man unbedingt eine “gerade” Tastatur will. Wenn nicht würde ich zum Comfort Desktop raten.
Hmm, interessant. Man kann bei Amazon.com das Service Pack “Snow Leopard” bereits vorbestellen.
Was kaufen aber jene Kunden wirklich, die das Angebot anschauen?
75% kaufen Windows 7 dazu! Die 11%, die Leopard kaufen, kann ich verstehen. Immerhin kann man das günstige 29$ Angebot nur dann in Anspruch nehmen, wenn man Leopard hat. Tiger Nutzer (oder älter) müssen also erst mal knapp 100$ extra einwerfen. Fragt sich wofür, denn wenn man nicht gerade neue Hardware (zumeist ja schon mit Leopard) hat, dann nutzen die neuen Funktionen wenig, weil die Hardware sie gar nicht unterstützt (OpenCL z.B.). Gut, das müssen die Apple Käufer selber wissen.
Quelle: Amazon.com via WindowsObserver.com
Update: Auf der US-amerikanischen Seite sieht man jetzt 89% buy the item featured on this page: Mac OS X version 10.6 Snow Leopard und 10% buy Mac OS X Snow Leopard Family Pack (5-User). Aber nicht auf der deutschen und der UK-englischen Seite.
Die finale Verkaufsversion von Windows 7 steht ab 6. August 09 für alle TechNet Plus- oder MSDN-Nutzer zum Herunterladen zur Verfügung – mehr als zwei Monate vor der offiziellen Veröffentlichung am 22. Oktober 09. Alle Besitzer eines Abonnements können Windows 7 direkt über ihr persönliches Downloadportal herunterladen:
Um allen Sprachanforderungen gerecht zu werden Microsoft veröffentlicht Windows 7 via TechNet Plus- und MSDN Subscriber Images in insgesamt 893 Images in drei Wellen. Für Abonnenten, welche zusätzlich zur Downloadmöglichkeit DVDs zugesandt bekommen, wird Windows 7 in der Novemberlieferung enthalten sein.
Informationen zum Windows 7 Release Candidate
Windows 7 Release Candidate wird ab 14. Februar 2010 auf das Ablaufen der Lizenz hinweisen, ab 1. März 2010 wird Windows 7 Release Candidate alle zwei Stunden herunterfahren.
Es gibt keine offizielle Upgrademöglichkeit von Windows 7 Beta oder Windows 7 Release Candidate auf Windows 7. Da bestimmte Fehler nur in Zwischenbuild-Upgrade-Szenarien (build-to-build) vorkommen und nicht, wenn man ein Clean-Install der RTM-Version vornimmt oder von Windows Vista ab SP1 das Upgrade durchführt. Deshalb hat sich Microsoft entschlossen, Upgrades auf die RTM von Beta- oder RC-Builds nicht zu supporten. Weitere Informationen dazu hier: http://technet.microsoft.com/en-us/library/dd772579(WS.10).aspx.
Das Engineering Team beschreibt aber auch, was man tun muss, um diesen Block auszuschalten, man verändert dazu im Verzeichnis Sources in der cversion.ini die Minimumversion auf eine Build Nummer kleiner als die installierte. Nach dieser Änderung sollte das Upgrade klappen, egal ob Zwischenbuild, Beta oder RC. Ausdrücklich sei noch mal erwähnt, dass das Engineering Team vom Upgrade abrät, Microsoft derartige Upgrades nicht supported und wenn etwas nicht funktioniert man mit diesem Hack auf sich selbst gestellt ist!
Windows XP Mode ist ein vorkonfiguriertes Virtual PC Image mit Windows XP und steht zum kostenlosen Download für Windows 7 Professional, Ultimate und Enterprise zur Verfügung:
http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx
Da die 64bit-Variante noch nicht korrekt verlinkt ist, kann man diesen direkten Link verwenden:
Die RC enthält unter anderem folgende Änderungen:
Virtual XP Mode richtet sich generell eher an kleinere Organisationen. Sobald man virtuelle Anwendungen in einem zentral verwalteten Umfeld einsetzen möchte, sollte man sich auf jeden Fall vorher das Microsoft Desktop Optimization Pack (MDOP) anschauen.
Da die Bündelung des Internet Explorers mit Windows Grundlage eines laufenden Missbrauchsverfahren der EU-Kommission ist, entschied Microsoft im Juni aus Rücksicht auf europäisches Wettbewerbsrecht, Windows 7 in Europa nur in einer “E”-Edition ohne Internet Explorer auf den Markt zu bringen.
Diese Entscheidung wurde jedoch von der EU-Kommission kritisiert. Im Juli unterbreitete Microsoft deshalb als Lösung den Vorschlag, Anwender mit dem Einblenden eines 'ballot screens' auf die Möglichkeit der Installation von alternativen Webbrowsern nach der Installation von Windows hinzuweisen.
Was bedeutet das im Detail? Georg hatte auf windowsblog.at die Eckpunkte unseres Vorschlags übersetzt:
Nachdem die EU-Kommission diesen Vorschlag positiv aufnahm, ändern wir jetzt unsere Entscheidung aus dem Juni. Die “E”-Edition wird eingestampft. Weltweit kann nun Windows 7 in der gleichen Version ausgeliefert werden. Damit ermöglicht Microsoft Anwendern in Europa auch die Möglichkeit eines direkten Upgrades von Windows Vista SP1 und höher, was mit der “E”-Edition nicht möglich gewesen wäre.
Alle Kunden, die im Rahmen des Windows 7 Vorverkaufangebots schon einen Gutschein für eine “E”-Edition erworben haben, bekommen stattdessen die normale Windows 7 Vollversion geliefert.
Gastposting von Oliver Scheer, Developer Evangelist - Windows, Silverlight und UI-Technologien bei der Microsoft Deutschland GmbH.
Peter Kirchner, seines Zeichens ISV Developer Evangelist und ich werden im Oktober Windows 7 mit einem TechTalk im Doppelpack “Herzlich Willkommen” heißen.
Der Hauptfokus bei Windows 7 wurde auf die weitere Verbesserung der Sicherheit, Zuverlässigkeit und Performance des Betriebssystems gelegt – und auf die größtmögliche Kompatibilität zu Windows Vista, damit bereits bestehende Anwendungen auch in Zukunft laufen. Für Entwickler bietet Windows 7 viele neue Schnittstellen, um Anwendungen mit umfassenderen Funktionen zu versehen, die dem Endbenutzer eine neue Erfahrung im Umgang mit Software ermöglichen.
In diesem MSDN TechTalk erfahren Sie, wie etwa die neue Taskbar genutzt werden kann, indem die Preview-Ansicht gesteuert, Status-Informationen ausgegeben oder die Sprunglisten nach Ihren Wünschen angepasst werden können. Wir zeigen neue Möglichkeiten für die Anpassung von Windows-Diensten, um die Performance des Betriebssystems optimal zu nutzen und demonstrieren die Verwendung der in Windows 7 eingeführten Bibliotheken, um den Zugriff auf Dokumente Ihrer Anwendung zu vereinfachen.
Zusätzlich erfahren Sie, welche Punkte zu beachten sind, um die Kompatibilität Ihrer Anwendung mit Windows 7 sicher zu stellen, wenn diese bereits auf Windows XP oder Windows Vista laufen. Abschließend geben wir einen Überblick, welche Änderungen sich im Windows Logo Programm ergeben haben und wie Sie Ihre Anwendung für Windows 7 zertifizieren lassen können.
Die Referenten
Als Program Manager in der Developer Platform & Strategy Group von Microsoft Deutschland ist Peter Kirchner zuständig für Softwarehersteller. Sein Aufgabenbereich umfasst die Planung der lokalen technischen Informationsangebote für Softwarehersteller mit der Spezialisierung auf Technologieführung und -auswahl. Vor seinem Einstieg bei Microsoft im Januar 2008 war Peter Kirchner im Bereich der SharePoint-Entwicklung und -Anpassung tätig.
Oliver Scheer arbeitet seit 2006 bei Microsoft als Developer Evangelist. Im Rahmen dieser Tätigkeit ist er Ansprechpartner für Softwareentwickler und Promoter der neuesten Technologien. Einer seiner Schwerpunkte liegt auf Web- und Designtechnologien wie Silverlight, ASP.NET, AJAX und dem Expression Studio.
Daten/Locations
Details und Anmeldung unter: http://www.microsoft.com/germany/msdn/techtalk/aktuell1/default.mspx
Nachdem ich heute einen Dell XT2 Tablet PC mit Multitouch eingerichtet hatte, stieß ich zufällig auf einen neuen Eintrag in der Liste der unterstützten Betriebssysteme:
Laut Informationweek veröffentlichte Dell am letzten Freitag eine Reihe von Windows 7-Treibern und Tools für Desktops und Laptops. In der Ankündigung auf dem firmeneigenen Blog schreibt dazu Dell:
“The Windows 7 team at Dell is excited about the progress we have made to get the OS ready for commercial customers and is looking forward to launch in just a couple of short months! … We have received many requests from our business customers that we post our Windows 7 drivers so they can begin testing and qualifying the new OS within their environments.”
Weiterhin schreibt Dell:
“We've listened and recently, we have started posting Dell Certified Windows 7 drivers at www.support.dell.com/Windows7 where you will find the first set of drivers for many of our commercial systems.“
Mal schauen, wann die anderen Hersteller folgen. Insbesondere interessiert mich Sony, deren Software zum Einschalten des UMTS-Modems ich auf meinem Sony Vaio P-Series Notebook bisher nur mit einem In-Place Upgrade der vorinstallierten Vista-Version zum Laufen bekommen habe.
Für Subscriber von TechNet bzw. MSDN stehen nun auch die deutschen ISOs von Windows 7 RTM zum Download zur Verfügung:
Und auch der Server ist da.
Wenngleich ich da mangels eigenem Zugang nur die Information ungeprüft weitergeben kann: Windows 7 (x86 & x64) Professional sowie Windows 7 (x86 & x64) Enterprise (VL Edition for labs) sind nun ebenfalls über MSDN AA und ELMS erhältlich.
Mein Kollege Achim (nein, nicht der, sondern der Dritte von oben rechts) hat mir gerade von einem sehr coolen Windows 7 Developer Contest erzählt. Es geht darum, sogenannte exploitive Apps zu fördern – Anwendungen, die neue Features ausnutzen und besonders gut umgesetzt zeigen.
Das Beste: Es gibt attraktive Preise (inklusive einiges an CASH, PDC-Teilnahme, etc.) zu gewinnen!
Alle Details hier: https://www.code7contest.com/Default.aspx
Habe die Frage gestellt bekommen, ob man mit dem Datenträger von Windows 7 RTM, der ja ein “Ultimate” ist, auch andere Versionen wegen <wichtiger Grund hier einfügen> testen kann, bei Vista gab es ja diesen Auswahlscreen.
Die Antwort ist ja, auch bei Windows 7 sind prinzipiell alle Versionen auf dem Datenträger (und werden auf die Platte verfrachtet, deswegen geht ja das Windows Anytime Upgrade so leicht,...).
Für die Bastler eine Anleitung, wie man mit der RTM Ultimate DVD bzw. ISO auch andere Versionen testen kann. Im Prinzip ganz einfach, man muss nur aus dem dem Verzeichnis Sources die Datei ei.cfg editieren oder löschen. In dieser Datei steht, welche Version installiert wird:
Diese Datei kann man mit einem Texteditor anpassen indem man statt “Ultimate” eben die Version angibt:
Löscht man die ei.cfg Datei allerdings und bastelt wieder ein Image daraus, dann hat man das von Vista bekannte Auswahlfenster wieder:
So und jetzt mach ich das auch gleich selber, da gibt’s eine Frage, die mich gerade beschäftigt, wo ich glaube, dass ich bei Microsoft etwas gelesen habe, was so nicht stimmt :)
Ich habe in letzter Zeit viele Anfragen bekommen bezüglich “welche Version” und “was kostet es wirklich”. Ich werde in diesem Artikel mal die Versionen vereinfacht beleuchten, die Unterscheidung zwischen 32 und 64 Bit sowie die Kosten kommen extra,… Tja, so ist das, es hat 6 verschiedene XP Versionen gegeben, es gab 6 verschiedene Vista Versionen und es gibt 6 verschiedene Windows 7 Versionen. Gerüchteweise sogar noch mehr. Aber diesmal finde ich es eigentlich einfacher…
Einfacher?
Eine höhere Version von Windows 7 beinhaltet auch alles der “niedrigeren”. Das ist anders als bei Vista, wo zum Beispiel das Media Center zwar in Home Premium drin war, aber nicht in (der teureren) Business. Demzufolge gibt es kein entweder oder, sondern nur die genaue Betrachtung, ob man denn wirklich mehr ausgeben will oder muss.
Warum gibt es unterschiedliche Versionen?
Die wohl wenig marketinglastige aber ehrliche Antwort: Weil Microsoft was verdienen möchte. Und das ist nicht verwerflich, dafür braucht Microsoft auch keine Staatshilfen (…). Wer mehr will, darf mehr zahlen. Auf der anderen Seite: wem der ja durchaus stattliche Funktionsumfang einer Home Premium reicht, zahlt weniger,…
Die Liste hier ist nicht komplett (absichtlich), sondern hat nur die *wirklichen* Gründe (aus meiner Sicht).
Dadurch ergibt sich folgende “Empfehlung”:
Ergänzungen gerne gesehen, aber ich glaube dass man es letztlich auf diese einfache Formel (und dennoch korrekt) vereinfachen.