Gastposting von WindowsZone:
Seit gestern können MSDN- und TechNet-Abonennten den Release Candidate herunterladen. Ab 5. Mai steht er dann für alle hier zum Download bereit. Allen Anwendern, die bereits die Beta von Windows 7 installiert haben, wird dringend empfohlen, auf die neue Version umzusteigen. Windows 7 RC ist in Sachen Qualität und Stabilität noch einmal ein richtiger Quantensprung, nicht zuletzt auch dank des fantastischen Feedbacks welches seit der Beta-Phase bei uns eingegangen ist.
Herzlichen Dank an alle Tester!
Hier eine Übersicht aller wichtigen Fakten:
Für Windows 7 Beta Anwender: Upgrade oder Neuinstallation? Windows 7 RC ist als Neuinstallation (“clean install”) gedacht, damit unsere internen Developer eine saubere Basis für eingehendes Feedback haben. Wer jetzt aber schon die Beta drauf hat und partout keine Zeit dafür findet um alles nochmal neu zu installieren, dem sei hier ein kleiner Trick ans Herz gelegt:
Auf der Windows 7 RC DVD befindet sich ein Ordner “sources” mit der Datei “cversion.ini”. Diese muss nur kurz abgeändert werden (geht natürlich nur wenn man alle Dateien vorher von der DVD auf eine Festplatte kopiert), so dass bei MinClient=7077.0 anstatt dessen Folgendes steht:
[HostBuild] MinClient=7000.0 MinServer=7000.0
Anschließend lässt sich Windows 7 RC auch als Upgrade für Beta-User nutzen. Wie gesagt: Von Microsoft offiziell empfohlen wird eine Neuinstallation! Wer weiterhin am Entwicklungsprozess teilnehmen und den Entwicklern einen Gefallen tun möchte, der installiert komplett neu.
Windows 7 Beta & RC Timebomb (Ablaufdatum) Sowohl die Beta als auch der Release Candidate sind mit einem Ablaufdatum versehen.
Windows 7 Beta: Die Windows 7 Betaversion läuft am 1. August 2009 ab!
Windows 7 RC: Der Windows Release Candidate wird am 1. Juni 2010 ablaufen.
Wichtige Links für Windows 7 RC Informationen rund um Windows 7 gibt es hier, außerdem gibt es Seiten für FAQ und was es in Windows 7 Neues gibt und natürlich den Download von Windows 7 RC. Achtung: Einige dieser Seiten sind erst ab dem kommenden Dienstag (5. Mai) live.
Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von vistablog.at.
Wenn man einen neuen Rechner in Betrieb nimmt, dann wäre es natürlich auch irgendwie fein, wenn man die Daten vom alten Rechner auch mit nimmt. Oder wenn man (das wird jetzt für viele sicher schlagend): von der Beta (oder einem der Zwischenbuilds) auf den RC von Windows 7 umsteigt und dabei den Tipp berücksichtigt, dass man KEIN Upgrade von Win7 Beta auf RC macht, sondern einen Clean Install vornimmt. Und da gibt es ein kleines Helferlein… Windows Easy Transfer.
Jetzt kommt die Entscheidung, wie man die Daten denn gerne transferieren möchte. Im Normalfall also entwerder über Netzwerkshare oder USB Platte:
Auch die nächste Wahl sollte nicht schwer zu treffen sein,…
Jetzt kann die Benutzeraccounts auswählen, die übertragen werden sollen:
Die Auswahl ließe sich auch noch anpassen, um Verzeichnisse noch hinzu zu fügen oder auszuschließen:
Dann kann ich für das Packerl noch ein Passwort wählen:
Und schon bekomme ich eine einzelne “Windows-EasyTransfer - Elemente vom Quellcomputer.MIG” Datei, die ich dann am Zielcomputer importiere.
Windows Easy Transfer selbst muss natürlich auf dem Quellcomputer (Windows 2000, XP, Vista) erst mal installiert sein. Dazu geht man auf dem Windows 7 Rechner zuerst bei der Frage, ob das der Quell- oder Zielcomputer sei, auf ZIEL und hat dann die Möglichkeit Easy Transfer auf einen Share / USB Stick zu spielen – um das dann am alten System zu installieren:
Ich nutze übrigens Windows Easy Transfer NICHT ;) Ich hab meine Daten am Laptop in Outlook/Exchange (das sich einrichten lässt mit Weiter, Weiter, Fertig) und Live Mesh sowie Offline Folder. Im Prinzip steck ich da nur den Rechner an und hab wenig später auch alles. Aber für die kleine “Zu Hause” Migration nimmt einem Easy Transfer halt schon recht angenehm die Arbeit ab, vor allem weil man ja händisch doch immer Gefahr läuft etwas zu vergessen.
Am Wochenende konnte man auch im deutschsprachigen Internet über ein angeblich irreparables Leck in Windows 7 lesen. Anbei mal ein Auszug der Artikel:
Die Quelle der Artikel ist der englischsprachige Artikel Researchers show how to take control of Windows 7:
Zu dem vorgestellten Angriff muss man wissen, dass man dafür physikalischen Zugriff auf den Computer benötigt. Gemäß den 10 Immutable Laws of Security greift hier If a bad guy has unrestricted physical access to your computer, it's not your computer anymore. Weiterhin muss man in der Lage sein, den Rechner von einem anderen Datenträger booten zu können. In diesem Beispiel denke ich, wird zuerst ein ISO-Image mit den 3KB vbootkit 2.0 Code gemounted und dann davon gebootet. Das ISO enthält dann einen manipulierten Master Boot Record (MBR), welcher eEye BootRoot-Techniken nutzt, um den Wechsel des Prozessors in den Protected Mode und die Zeit, nachdem der Kernel vollständig geladen ist, zu überbrücken.
In Summe ist das nicht wirklich etwas Neues. Die gleiche Technik nutzte Derek Soeder in seinem Vortrag auf der Black Hat USA 2005. Theoretisch sind damit auch alle anderen Windows-Versionen, Linux, Mac OS X, etc. angreifbar, weil alle keine Überprüfung des Bootpfades durchführen und darauf vertrauen, dass die jeweilig vorherige Bootinstanz schon keine bösen Sachen macht.
Was in all den Artikeln jedoch verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass Microsoft schon bei der Entwicklung von Windows Vista derartige Angriffsszenarien auf dem Radar hatte und mit Bitlocker eine Lösung implementiert hat, die auch gegen die in den obigen Artikeln beschriebene Angriffstechnik wirksam schützt. Wie schon damals lautet auch heute die Antwort Bitlocker mit Secure Startup. Das Design von Bitlocker sieht gerade den Schutz des Rechners gegen Angreifer mit physikalischem Zugriff vor.
Wer die technischen Details kennenlernen möchte, wie Bitlocker dagegen schützen kann, dem empfehle ich den englischsprachigen Artikel meines Kollegen Robert Hensing VBootkit vs. Bitlocker in TPM mode vom 5. April 2007.
Natürlich sind diese Funktionen auch in Windows 7 enthalten. Daher sind die Aussagen, dass es sich um ein Designproblem von Windows 7 handelt und es keinen Fix dagegen geben würde, schlicht falsch. Es sei denn, man würde dem Angreifer freiwillig auch noch seinen Bitlocker-Schlüssel geben. Dazu fand ich einen passenden Kommentar im Windows 7 Forum auf connect.de:
Wow, was für ein katastrophaler Bug... Wenn ich einem Dritten den Schlüssel für mein Auto gebe, dann kann er ggf. auch einfach damit wegfahren.
Da die Gerüchteküche in den letzten Wochen immer stärker brodelte, wann der Release Candidate (RC) von Windows 7 nun fertig gestellt wird und ob Microsoft den selbst gesteckten Zeitplan halten kann, haben wir uns gestern entschlossen, auf dem Windows Team Blog zum ersten Mal offiziell Zeitangaben zu veröffentlichen. Kurz gesagt: Windows 7 RC wird ab dem 30. April für TechNet- und MSDN-Abonnenten und ab dem 5. Mai für jeden zum Herunterladen zur Verfügung stehen.
Da wir bei Zeitangaben in der Regel von der Zeitzone, in der Redmond liegt (PST) ausgehen, kann das für uns in Deutschland auch jeweils einen Tag später bedeuten. Bei einer Freigabe in den Abendstunden ist es bedingt durch den Zeitunterschied bei uns schon frühmorgens am nächsten Tag.
Bis dahin noch eine Bitte von meiner Seite: Natürlich ist uns bewusst, dass viele schon enthusiastisch mit der Beta-Version gearbeitet hatten und jetzt sehnsüchtig auf die Möglichkeit zum Testen des aktuellen Entwicklungsstands warten. Bitte wartet noch die Tage und ladet den RC von unseren offiziellen Servern herunter. Nur dann können wir die Echtheit des Downloads sicherstellen. Danke!
P.S.: Wie immer gilt natürlich auch bei dem RC: Es handelt sich um eine Vorabversion von noch nicht fertig gestellter Software. Nur auf einem Testsystem installieren. Datensicherung vorher anfertigen. Nicht für den Produktiveinsatz nutzen. Alles andere nur auf eigene Gefahr ;-)
Das Problem: Die größte Befürchtung für Firmenkunden besteht darin, dass eine Anwendung nicht kompatibel zu Windows 7 ist. Und Microsoft hat bis heute nur davon gesprochen, dass die Kompatibilität Vista & Windows 7 ausgezeichnet ist – was gut ist (Treiber, Software…) aber da viele Firmen noch XP haben,…
Die Lösung: Es wird einen Windows XP Mode (XPM) - vorher manchmal Virtual Windows XP (VXP) genannt - geben. Darunter liegt die neue Version von Virtual PC (VPC7) - quasi die Client Komponente von MED-V (dazu später mehr). Und heißt nichts anderes, als dass ein volles XP im gestartet Windows 7 mitlaufen kann. Dieses XP ist gratis ab der Pro Variante mit lizenziert! Anwendungen (wie von anderen Virtualisierern bekannt) werden “seamless” eingebunden, d.h. bis auf den blauen Fensterrahmen von XP, merkt der Anwender auch keinen Unterschied:
(Bildquelle: Secret No More- Revealing Windows XP Mode for Windows 7)
Auch das Starten von Anwendungen ist für den Benutzer denkbar einfach, denn die Anwendungen werden von XP aus gepublished und tauchen damit im Windows 7 Startmenü auf:
(Bildquelle: Windows XP Mode for Windows 7 Screens)
USB Unterstützung Ach ja,… selbst USB Unterstützung ist drin. Da ich im Gegensatz zu Rafael und Paul noch keine Bits von VPC7 habe, kann ich da nur mutmaßen,… aber sagen wir mal, dass damit auch Kompatibilität zu alten USB Geräten sichergestellt wird, für die es keinen Treiber für Vista/Windows 7 gibt, aber einen für XP. Dann wird z.B. der Scanner eben im XP Mode eingebunden,..
Out-of-the-Box? Virtual PC 7 wird nicht out-of-the-box mitgeliefert (zumindest ist das auch meine Information), sondern ein extra Download sein, auch die VHD, eine gratis, voll lizensierten Windows XP SP3 Installation, wird man erst herunterladen müssen.
Erfordernisse (soweit derzeit bekannt):
Für größere Firmen: MED-V Eine virtuelle Umgebung ist gut, aber Management? Für diesen Zweck gibt es im Microsoft Desktop Optimization Pack das Microsoft Enterprise Desktop Virtualization (MED-V). Dieses MED-V ist auf der Client-Seite (Achtung, das ist jetzt geraten) 1:1 das selbe (wenngleich bei XPM in einer neueren Version) – allerdings bei XPM ohne Management. Genau das rüstet MED-V nach, nämlich eine Management Console für den Client VPC um die Images zentral verwalten, warten und kontrollieren zu können. Das führt jetzt hier zu weit, werde mal gesondert über MED-V was schreiben.
Fazit: Das ist ein Hammer, weil hier nun einfach dem umstiegswilligen Kunden gesagt werden kann: wenn etwas nicht nativ laufen sollte – ab in den XPM. Für Microsoft: Man kann alte Zöpfe abschneiden, denn wer unbedingt eine Ur-Alt-Funktion aus dem OS braucht, die Microsoft längst loswerden will … Man muss nicht Gartner sein, um vorherzusagen, dass sich diese Funktion auf die Deployment-Rate von Windows 7 positiv auswirken wird.
Gastbeitrag von Dominik Berger, Betreiber der Website winforpro.com.
Öffnet man über die Taskleiste den Explorer, so wird standardmäßig die neue Bibliotheks-Ansicht gestartet. Manche Benutzer möchten aber stattdessen die Laufwerksansicht (im Explorer selbst als Computer bezeichnet) mit den vorhandenen Laufwerken sehen. Mit einem kleinen Trick ist das auch unter Windows 7 möglich.
Und so geht’s…
Tipp: Verwenden Sie die Tastenkombination [Win]+[E], so wird weiterhin die Bibilotheks-Ansicht geöffnet.
Für kurze Zeit hatte ich das HP Mini 2140 zum Ausprobieren. Vorher hatte Christian Decker damit gespielt. Fast – aber eben nur fast – hätte ich mich in das Ding verliebt (den HP, nicht Christian). Glück für meine Frau, dass da doch noch etwas gefehlt hat.
Technische Spezifikation laut Hersteller: (Wobei Hersteller relativ ist, das ist ja auch “nur” ein gebrandeter Quanta, oder?)
Windows 7 Installation Da Christian den Mini bereits fertig aufgesetzt hatte, konnte ich mal mal im installierten Zustand drauf stürzen, habe aber dann dennoch auch frisch aufgesetzt. Also das Windows 7 Setup – Piece of Cake, von USB Stick den Build (7057) installiert, Treiber waren (bis auf HP 3D Drive Guard, der auch bei XP und Vista fehlte, sich aber schnell finden ließ) alle an Bord. Der Drive Guard Treiber ist übrigens glaube ich bei netbooks etwas besonderes, weiß gar nicht ob andere netbooks auch diesen - bei Notebooks der gehoberenen Preisklasse üblichen - Festplattenfallschutz haben. Na jedenfalls gibt es hier nichts zu berichten, und das finde ich bei einer OS Installation prinzipiell mal gut.
Windows 7 fühlt sich übrigens pudel wohl auf dem Ding. Flott, fesch, mit Aero,…
Die Größe Hier mal ein paar Bilder zum Größenvergleich mit meinem Lenovo T61p (mein mobiles Hauptarbeitsgerät, 15.4” Display, 1920x1200), meine TabletPC Acer C204 (12.1”, 1024x768). Man sieht eh, wo wie viel von der Webseite draufgeht:
Oder hier über- und nebeneinandergelegt, der T61p und der HP mini:
Schon ein Unterschied ;)
Die Tastatur ist übrigens gut zu bedienen, sowohl die Tastatur als auch die Geräteunterseite sind angenehm rutschfest, die Verarbeitung ist bestens.Die Tastatur kommt mir übrigens um einiges besser bedienbar vor als beim Q10 Air – jedenfalls hab ich da schon deutlich mehr Tasten getroffen. Da ich die beiden nicht nebeneinander vor mir stehen habe, kann ich nur vermuten, dass die Tastatur beim Mini deutlich größer ist. Der Alu-Deckel des Geräts und das rahmenlose Display machen auch was her. Womit wir beim Display wären,…
Die Sache mit dem Bildschirm Also das Display ist hinter einem Anti-Kratzglas untergebracht – welches zwar rahmenlos ist (hübsch) aber spiegelt (nicht hübsch). Ich versteh es auch nicht. Bei 17” Notebooks – bitte schön, wenn man das wirklich als DVD-Abspiel-Display verwenden will, dann mag das im komplett abgedunkelten Raum ok gehen. Aber bei einem 10 Zoll Display? Wo liegt da der Sinn, außer dass es vielleicht im Mediamarkt Regal hübsch aussieht (bei indirekter Beleuchtung ohne Sonnenlicht, also eher unrealistischem Szenario, es sei denn man hält sich meisten nur im Keller auf)? Schnell mal eben rasieren im Auto (nö, da hätte man ja den Rückspiegel,..).
ABER: das Ding ist so derart hell, dass ich problemlos auf der Terrasse oder im Cafe sitzen konnte. Dabei hat es in Punkto Helligkeit mein T61p mit Leichtigkeit geschlagen! (Den Hinweis zum Akku dann aber auch betrachten,…)
Die Sache mit der Auflösung Das Gerät hat eine recht ungewöhnliche Bildschirm-Auflösung von 1024x576. Und jetzt mal davon abgesehen, dass das in der Vertikalen eher wenig ist und für’s lesen von Webseiten (die erfahrungsgemäß oft nach unten scrollen, seltener zur Seite) eher schade ist, dass hier gespart wird,… gab’s da ein anderes Problem.
Die A1/Mobilkom Software (identisch, meist jedoch eine ältere Version des Vodafone Dashboards) ließ sich problemlos installieren. Beim Start prangt jedoch eine Fehlermeldung: Mindestanforderung für die Bildschirmauflösung sind 800x600.
Lol. Es fehlen 24 Pixel, denn das Gerät hat nun mal keine 600 sondern 576. Daher kann man derzeit zumindest mit der A1/Mobilkomsoftware nicht online gehen. Das kann durchaus ein “Issue” sein, oder? Für den technisch versierteren Nutzer kein Problem, die Vodafone Software braucht man ja nicht, eine Dial-Up Verbindung tut es ja auch. Ist ja auch schwer zu erklären, warum eine Software, die gerade mal dazu da ist, eine Verbindung herzustellen, überhaupt eine Mindestauflösung braucht. Für meinen Geschmack kann die auch auf einem 1x1 Pixel Display laufen. Tut sie aber nicht.
Übrigens: Christian hat bei der Mobilkom Hotline angerufen und gefragt was denn da zu tun sei. Stille auf der anderen Seite, der 2nd Level Helpdesk hat dann folgenden “Tipp” gegeben: “DPI Settings herunter stellen”. War vielleicht lieb gemeint, aber löst das Problem nicht. Haben aber sehr gelacht. DPI Settings,.. klar.
Sonstige Software hab ich nicht drauf gehabt, die ebenso eine völlig blödsinnige Mindestanforderung erfordert, kann allerdings nicht garantieren, dass das nicht auch bei anderen Software-Meisterstücken eine Falle darstellen kann. Wie zum Beispiel HP Druckertreibern. Wo der Workaround übrigens der ist, einen externen Monitor dranzuhängen, der die Mindestauflösung hat. Was aber im mobilen Fall für den UMTS Stick auch .. naja irgendwie blöd ist, oder? Also 24 Pixel mehr hätten nicht geschadet.
Die Sache mit dem Akku Der mitgelieferte Akku hält unglaublich “lange” - zuerst dachte ich, dass der Akku kaputt ist, aber nach etwas Recherche,… nö ist so, nach etwas über 2,5 Stunden ist Schluss. Beheben lässt sich das mit einem ca. 100 EUR teuren 6 Zellen Akku. Der das Gerät allerdings “etwas” verdickt. Beim Notebookjournal kann man einen “echten” (bin ja kein professioneller Tester) Test nachlesen, da wird das Problem auch beschrieben: Notebookjournal.de
Die Sache mit dem 3G/UMTS Eigentlich ist der HP Mini sehr anschlussfreudig. Gigabit-LAN, Draft-N WLAN, Bluetooth,.. aber kein UMTS. Finde ich extrem schade, denn das gehört (für mich!) doch recht zwingend dazu. Ist kein Showstopper, aber dann muss man erst wieder die Datenkarte bzw. den USB-Stick immer dabei haben, bzw. zwischen den Geräten wechseln. Dann ist das Ding wieder in der falschen Notebooktasche,… oder so. Angeblich kommt aber auch von HP ein Mini (irgendwann) mit 3G Modem drin.
Damit hätte folgende Argumente für und gegen das HP Mini
Pro:
Contra:
Fazit: Ich bin glaube ich kein netbook User, ich weiß einfach immer noch nicht, was ich mit den Dingern soll. Damit ich sinnvoll arbeiten kann, bräuchte ich ein eingebautes UMTS Modem und den stärkeren Akku. Dann bin ich aber preislich, von der Größe und vom Gewicht aber eh wieder bei “normaleren” Notebooks…. Auf der anderen Seite… ich war damit ein paar mal auf einen Kaffee und bin gemütlich im Freien gesessen, zwar mit extra USB-UMTS. Und da war das schon recht angenehm. Aber “angenehm” mit diesen – für mich persönlich – Kompromissen passt nicht ganz mit dem Preis von 550 EUR (netbook) + 100 EUR (Akku) + xxx EUR (UMTS Modem eingebaut, wenn es dann kommt) zusammen,… also ich würde dem Durchaus eine Empfehlung aussprechen, wenn man prinzipiell ein Netbook mag und eventuell mal günstig an dieses HP rankommt, dann kann man sicher sofort zuschlagen, denn die meisten meiner Kritikpunkte sind ja in Wahrheit keine Mängel an diesem netbook, sondern an der Geräteklasse an sich.
Weitere Informationen
PS: Sollte sich wer wundern, dass ich keine Screenshots vom Gerät selber da gepostet habe,.. ich hatte welche. Vom Leistungsindex über die lustige 800x600 Fehlermeldung. Offenbar zu viel Sonne,.. ich habe vergessen sie vom Gerät zu kopieren,… und nun ist es schon formatiert und zurückgegeben. Peinlich,…
Bislang hat es geheißen, dass Upgrades von der Beta auf den RC unterstützt werden. Das stimmt auch weiterhin, wird allerdings nun etwas eingeschränkt. Offenbar kommen bestimmte Fehler nur in Zwischenbuild-Upgrade-Szenarien (build-to-build) vor und nicht, wenn man ein Clean-Install vornimmt oder von Windows Vista upgradet. Deshalb hat sich Microsoft entschlossen, Upgrades auf den RC von Beta-Builds zu blocken…. aber im vollen Bewusstsein, dass Windows 7 bereits von Millionen eingesetzt wird.
We’ve also learned that many of you (millions) are running Windows 7 Beta full time.
Das ist IMHO nicht unverständlich, denn der Nutzen Fehler auszubessern, die nur in Beta Szenarien auftauchen, ist gegen Null tendierend. Wichtig ist, dass es mit der RTM von Vista auf Windows 7 funktioniert – und nichts anderes.
Das Engineering Team beschreibt auch, was man tun muss, um diesen Block auszuschalten, man verändert dazu im Verzeichnis Sources in der cversion.ini die Minimumversion auf eine Build Nummer kleiner als die installierte. Im Zweifelsfall auf 7000 (oder 6999) – ich habe es noch nicht ausprobiert.
Nach dieser Änderung sollte das Upgrade klappen, egal ob Zwischenbuild oder Beta. Ausdrücklich sei noch mal erwähnt, dass das Engineering Team vom Upgrade abrät.
Interessant aber ist die klare Sprache (z.B. jaja, wir hätten ein ISO Mount einbauen sollen). Und auch, dass Microsoft sich sehr wohl bewusst ist (und das auch öffentlich kommentiert), dass sich viele User Zwischenbuilds besorgen. Es ist interessant, wie offen das Team diese Dinge anspricht, das Engineering Team will auch die Hash-Werte (oder so etwas ähnliches?!) veröffentlichen um sicherzustellen, dass man einen unveränderten Build geladen hat. Das ist hauptsächlich ein Service für Torrent-Downloads… denn ich gehe mal davon aus, dass ich eine Software, die ich von MSDN oder Technet lade nicht unbedingt überprüfen muss (wenngleich gerade dort Hashwerte stehen,…).
Quelle: Engineering Windows 7 : Delivering a quality upgrade experience
Und by the way, hier zwei Screens von Downloadzahlen beliebter Tracker Seiten, so haben z.B. alleine von diesem Tracker (und das ist bei weitem nicht der einzige!) knapp 12.000 Leute die 64 Bit Version von 7077 besorgt.
Und hier zum Beispiel die knapp 50.000 Download der x86 Variante.
Ähnliches kann man hier nachlesen: torrents are empowering today Window 7 future success
Also die Beliebtheit von Windows 7 in Tauschbörsen ist schon mal bestens. Und auch auf Twitter ist das Feedback zu den Versionen hervorragend… ich monitore das Gezwtischer auf bestimmte Schlüsselworte, wie #Win7 #Windows 7 #7057 #7068 #7077,…
Sieht also alles gut aus. So. Und ich will jetzt auch den RC haben. Damn, kein Zugriff auf winbuilds. Und torrent kommt auch nicht in Frage. Dann eben Xbox spielen.
Die Video-Aufzeichnungen von insgesamt neun Vorträgen aus dem MSDN- & TechNet-Vortragsraum in Halle 4 sind jetzt im CeBIT Special von MSDN Online abrufbar. Die Themen umfassen einen Überblick über Windows 7 und der Internet Explorer 8, das .NET-Framework und Visual Studio 2008; Windows Server 2008 R2 und Windows Azure.
Die Aufzeichnung des Hyper-V v2 in Windows Server 2008 R2-Vortrags meines Kollegen Ralf Schnell steht mittlerweile auch online zum Anschauen bereit. Dieser Vortrag bietet einen Überblick über die neuen Funktionen für die Server-Virtualisierung. Dazu gehören Änderungen bei der Speicher- und Prozessorverwaltung, die die Effizienz steigern und den Energiebedarf nachhaltig senken, Verbesserungen im Netzwerkbereich und natürlich LiveMigration für das Unterbrechungsfreie Umziehen von virtuellen Maschinen in einem Cluster.
Gastbeitrag von Ralf Schnell, Technical Evangelist in der Developer Platform & Strategy Group und zuständig für Windows Server 2008, ITIL und das Microsoft Operations Framework.^
Die Vorbereitung Ihrer IT-Infrastruktur auf Windows Server 2008 R2 und Windows 7 beinhaltet ggf. auch eine zumindest teilweise Implementierung von IPv6. Einige der neuen Funktionen benötigen IPv6, zum Teil vollständig konfiguriert, zum Teil reicht die automatischen Konfiguration. Ein Beispiel hierfür ist BranchCache: hier verwendet der Windows 7-Client beim ‘Distributed Caching’ einen IPv6-Broadcast, und IPv6 muß dafür zumindest in der automatischen Konfiguration aktiv sein. Bei DirectAccess muß zumindest für den DirectAccess VPN-Server eine gültige IPv6-Konfiguration implementiert sein.
IPv6 ist eigentlich nicht schwer zu verstehen. Die Adressen werden zwar hexadezimal notiert, sind jedoch genauso übersichtlich wie IPv4-Adressen. Einer der wichtigsten Unterschiede: man konfiguriert in der Regel keine Adressen mehr, sondern nur noch IP-Subnets und Routing-Tabellen. Die Subnets konfiguriert man auf den Router-Interfaces und nicht – wie von IPv4 gewohnt – auf dem DHCP-Server. Die Adapter-Adressen selbst muß man gar nicht mehr konfigurieren und auch keinen Adress-Pool einrichten, die werden automatisch generiert und z.B. von den MAC-Adressen abgeleitet.
Stichwort Routing: Eine Implementierung von IPv6 in Ihrem Unternehmen bietet eine gute Gelegenheit, die Routing-Tabellen zu optimieren, indem man die IP-Subnets geographisch so zuordnet, daß im Idealfall nur noch 1-2 Einträge für IPv6-Routing pro Router-Interface notwendig sind. Das kann man zwar auch bei einer bestehenden IPv4-Infrastruktur machen, nur ist das meistens sehr viel aufwändiger, da man dann zum Teil im laufenden Betrieb IP-Subnets ändern muß.
Um Ihnen den Einstieg in das Thema IPv6 zu erleichtern, habe ich zur Konfiguration eines gerouteten Netzwerks ein Technet-Video produziert. Ich verwende dort Windows-Server als Router, die Konfiguration können Sie jedoch inhaltlich auf jeden anderen IPv6-fähigen Router übertragen. Die Folien und den Video-Download finden Sie hier.
Mit freundlichen Grüßen! Ralf M. Schnell
Heute ein Beitrag von Ralf Schnell:
Die Maus ist eine praktische Erfindung, die Erfahrung zeigt jedoch, daß man meistens ohne sie schneller vorankommt. Viele gängige Abkürzungen über die Tastatur kennt man, so z.B. <Ctrl>+<Esc> zum Öffnen des Start-Menüs oder <ALT>+<TAB> zum Umschalten zwischen Programm-Fenstern. Dieser Tage flatterte mir eine Liste mit Tastatur-Shortcuts für Windows 7 in den Posteingang, die ich Ihnen nicht vorenthalten will.
Das sind natürlich längst nicht alle Shortcuts, und auch für Windows Vista gibt es reichlich davon – die vollständige Liste finden Sie hier:
http://windowshelp.microsoft.com/Windows/en-US/Help/2503b91d-d780-4c80-8f08-2f48878dc5661033.mspx#ECFAC
Einer meiner Favoriten hierbei ist <Windows>+<Pause>: damit öffnen sich die System-Eigenschaften ohne den Umweg des Rechts-Klicks auf ‘My Computer’.
Ebenfalls oft nützlich sind die folgenden Shortcuts, die für die Verwendung in Remote Desktop Sessions gedacht sind. Schon mal Windows XP auf Hyper-V aufgesetzt und in der RDP-Session auf den Hyper-V Host nach der Maus im XP-Fenster gesucht? Hiermit kann man sich (fast) immer helfen:
ALT+PAGE UP/PAGE DOWN - Umschalten zwischen Programmen.