Im Rahmen der Windows 7 Beta 1 habe ich in meinen Blogposts darauf hingewiesen, dass die heruntergeladenen ISO-Images als erstes mit dem File Checksum Integrity Verifier (oder einem anderen geeigneten Hashtool für SHA1) auf Integrität überprüft werden sollten. Der "File Checksum Integrity Verifier" (FCIV) ist ein Befehlszeilenprogramm, das kryptographische Hashwerte (MD5 oder SHA-1) berechnet und überprüft:
Beispiel für Windows 7 Beta (x64) - DVD (German)
Dateiname: de_windows_7_beta_dvd_x64_x15-29078.iso Aufruf: C:\FCIV\fciv.exe –sha1 de_windows_7_beta_dvd_x64_x15-29078.iso SHA1: 05691C979E23ABE31F64B3725A03A4C4CE7A5DDF ISO/CRC: 2412516C
Beispiel für Windows 7 Beta (x86) - DVD (German)
Aufruf: C:\FCIV\fciv.exe –sha1 de_windows_7_beta_dvd_x86_x15-29077.iso SHA1: C14B313FD974E692DA9B265466897F4F7695F596 ISO/CRC: DE5C586D
Hier ein Screenshot eines Beispiels (Danke an beta1 für die Erstellung):
Weitere Hashes zu allen herunterladbaren ISO-Images findet man auf den Microsoft-Downloadseiten und für die englischen und deutschen ISOs hier:
Abonnenten von MSDN und TechNet können auch das Tool crc305.exe nutzen, welches sie im Downloadbereich unter Tools finden. Damit kann man die CRC-Prüfsumme der ISO-Datei und auch der gebrannten DVD im DVD-Laufwerk überprüfen. Dazu gibt man an der Eingabeaufforderung “crc305.exe <Imagedateiname>” und “crc305.exe x:” ein (wobei x dabei der Buchstabe für das Laufwerk, in das die gebrannte DVD eingelegt wurde, ist). Die CRC-Werte sollten identisch sein und mit den auf meinem Blog angegebenen Werten übereinstimmen. Stimmt zwar die ISO-Datei, aber nicht die DVD im Laufwerk, ist beim Brennen etwas schief gegangen. Man sollte dann andere Rohlinge und niedrigere Brenngeschwindigkeiten ausprobieren.
Neben dem Windows 7 Release Candidate steht seit gestern auch Windows Server 2008 R2 als Release Candidate