Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von vistablog.at, auf dem er seit über zwei Jahren Windows Vista und in Zukunft Windows 7 vorstellt, um sie gemeinsam mit Interessierten zu diskutieren und hinterfragen.

Normalerweise ist immer der erste Tipp: Windows Update. Von dort sollte man (vor allem für Vista) eigentlich den Hauptteil der Treiber herbekommen. Und wenn nicht, dann ab zum Hersteller. Wenn man sein Gerät allerdings nicht identifizieren kann, im Gerätemanager nur “Unbekannt” steht, dann gibt es auch einen doch recht einfachen Kniff, um zumindest mal zu sagen, ob das Gerät Töne produziert oder ein Kartenleser ist :)

Dazu im Gerätemanger auf die Eigenschaften des fraglichen Geräts klicken um dann unter Details die Hardware-ID anzuzeigen:

device_driver

Aus diesem eher kryptisch anmutenden String kann man den Hersteller/Vendor (VEN_ …) und das Gerät/Device (DEV_ …) ablesen. Diese Nummern nimmt man und trägt sie bei http://www.pcidatabase.com/ ein. Und zwar nur die Nummer, also in meinem Fall trage ich 443e ins Gerätesuchfeld:

device_driver1

Empfehlenswert ist es nach der DEVICE ID zu suchen und dann mit der Browsersuche den Vendor. Gut in dem Beispiel kommt eh nur ein Gerät heraus und somit weiß ich um was es sich handelt:

device_driver2

Damit weiß ich, dass ich mich in diesem Fall an Intel wende. (Und für den TurboMemory gibt es glaub ich noch keinen Treiber, blödes Beispiel).

Windows 7 Beta Tipp:
Vista Treiber funktionieren – jedenfalls ist das die Regel (Ausnahmen,…) allerdings muss man manchmal etwas nachhelfen, Rechtsklick “Kompatibilität” “Vista” und schon gehts. War bei mir beim Synaptics Touchpad Treiber so. Dadurch ergibt sich folgende Vorgehensweise:

  1. Windows Update
  2. Herstellerseite des Laptops und dort die Vista Treiber
  3. Gerät identifizieren und selber suchen – am besten beim tatsächlichen Komponentenhersteller

PS: Anmerkung an mich selber: Der Fischhintergrund bei der Beta ergibt eine sehr eigenartige Farbe bei Screenshots. Ändern!