Gastbeitrag von Mathias Raacke, freiberuflicher Microsoft Certified Trainer, Berater bei der Umsetzung von .NET-Projekten, Architekt und Entwickler. Als Sprecher, "Instructor-led Lab Presenter" oder "Ask the Expert" ist er auf zahlreichen nationalen und internationalen Konferenzen wie z.B. TechEd, BASTA! oder ICE anzutreffen.
Nach einem Upgrade von Napster 3 auf die neue Version 4.6.2.1 erhielt ich beim Start von Napster unter Windows 7 immer folgenden Fehler:
Ein Neustart hat das Problem nicht gelöst. Was dann aber geholfen hat, war der Windows XP Kompatibilitätsmodus. Rechtsklick auf Napster, dann “Eigenschaften”, “Kompatibilität”. Dort lässt sich der Windows XP Service Pack 2 Kompatibilitätsmodus aktivieren:
Damit läuft Napster bei mir wieder. Jetzt werde ich erst Mal Musik hören.
Gastbeitrag von Georg Binder, selbständiger IT-Dienstleister und Autor von vistablog.at, auf dem er seit über zwei Jahren Windows Vista und in Zukunft Windows 7 vorstellt, um sie gemeinsam mit Interessierten zu diskutieren und hinterfragen.
So, viele Stunden später… konnte ich zumindest mal einige der (für mich) noch offenen Fragen zu VHD Boot klären.
Kann ich Bitlocker mit VHD Boot verwenden? Bitlocker funktioniert nur mit Installationen auf physischen Disks. Man kann NICHT von einem VHD File booten, das auf einer Bitlocker verschlüsselten Partition liegt. Man kann aber sehr wohl booten, wenn das VHD selbst auf einer unverschlüsselten Partition liegt (aber Achtung: dann ist das VHD selbst sam Inhalt ungeschützt!).
Getestet Beispiel:
Im Prinzip die selbe Sache, wie man Linux oder ähnliches zusammen mit Bitlocker auf eine Disk bekommt.
Kann ich Sleep/Energiesparmodus aus einem VHD-gebooteten System nutzen? Ja.
Kann ich Hibernate/Ruhezustand aus einem VHD-gebooteten System nutzen? Nein.
Grund dafür: die Geschichte mit VHD Boot ist eigentlich eine Sache für den Server und wurde für Server im Hintergrund getestet und designed. Da sind Hibernate und Bitlocker nicht unbedingt “kritisch”. Jedenfalls kommt es recht selten vor, dass man einen Server mal eben im Taxi vergisst.
Für kurze Zeit konnte ich das Q10 Air der Mobilkom testen, ein Gerät das eigentlich Quanta herstellt und unter verschiedenen Namen auf dem Markt ist (z.B. ECS G10IL).
Die Ausstattung des Q10air ist durchaus typisch für ein Netbook, allerdings hat man gleich ein integriertes Breitbandmodem drin. Sehr praktisch.
Die Installation war ein Kinderspiel, nach ca. 20 Minuten war ich drin. Mangels externem DVD-Laufwerk, habe ich über USB Stick installiert (was ich aber sowieso empfehle, leiser und schneller,…). Nach dem Starten waren die meisten Geräte bereits installiert (LAN, Aero,…).
Treiber
Manche Geräte werden allerdings erst im System gefunden (und dadurch erst dann mit Treibern versorgt) wenn man sie über die Funktionstasten einschaltet. Also z.B. FN+F1 und schon hat man wenige Sekunden später die Bluetoothtreiber installiert. oder FN+F12 für die Kamera. Da diese Treiber über Windows Update kommen, sollte man also mal am LAN hängen und alle F-Tasten durchklicken um dann mobil bereits alles dabei zu haben.
Der WLAN Treiber wurde nicht automatisch gefunden, dahabe ich aus dem WLAN Paket für das baugleiche Gerät ECS G10IL den Treiber für Vista x86 genommen. Nicht täuschen lassen, das ganze Paket trägt den Namen “G10IL WLAN driver for XP”, aber da sind auch die Treiber für die Realtek-Karte für Vista enthalten. Download WLAN Treiber
Und – wie ja fast üblich bei UMTS Modems – wollte das eingebaute HSDPA/UMTS Huawei Mobile EM770 Modem nicht gleich. Trotz Meldung, nachdem das (bei der finalen) Version out of the box funktionieren sollte. Gut ich habe wie immer bei solchen Fällen erst mal das Vodafone Package installiert – wollte aber immer noch nicht. Lösung: dann in “Geräte und Drucker” beim Modem einen Rechtsklick und auf “Troubleshoot” klicken. Was immer dann Windows 7 macht,.. es macht es gut, hat anschließend sofort funktioniert. Wow.
Performance
Ich bin gelinde gesagt baff. Ein netbook unter 400 EUR (oder als Gratisbeigabe zum 2 Jahresvertrag) … vom Gefühl her definitiv schneller als Windows XP (von Vista ganz zu schweigen).
Überhaupt,.. das Ding hängt meinen Lenovo T61p (T9300@2.5 GHz, 4GB RAM) beim Booten und Herunterfahren ab. Arg. Erst wenn ich ein paar Applikationen öffne, gewinnt das ThinkPad wieder ;)
Windows Media Center
Sogar Media Center ist problemlos möglich. Ich habe dazu meinen alten DVB-T Pinnacle e320 Hybrid Stick angesteckt, die Treiber kamen über Windows Update. Aufnahmen gelingen ruckelfrei – das hat mich bei einem netbook dann doch erstaunt. Einzig der Wechsel zwischen den Sendern nimmt 2-3 Sekunden in Anspruch.
Fazit:
Als “Hauptgerät” wäre das Q10 Air unabhängig vom Betriebssystem nichts für mich, mir sind die Tasten zu klein. Aber als ständiger Begleiter… warum nicht, die Größe des Geräts ist wirklich verlockend (die Größe der Auflösung bei geöffnetem Mailprogramm weniger). Hier im Bild ein 15,4 Zoll T61p, daneben der Q10 Air.
Was das Betriebssystem betrifft: wer da nicht Windows 7 einsetzt,…
Christian, der einen Q10 Air als mobilen Begleiter nutzt, hat mir geschrieben:
“Meine erste Tat beim Netbook war, das 1GB RAM Modul durch ein 2GB zu ersetzen (für XP!)… und von der Performance her, kann ich sagen, dass mein Netbook nun mit Windows 7 absolut deutlich schneller als mit XP ist… Fürs Surfen ein Super-Begleiter – zum Mitnehmen ein echtes Highlight… Ich bin einfach nur begeistert und werde (hoffentlich bald) auch mein X61T mit Windows 7 versorgen.”
Etwas ähnliches –wenngleich hier VIsta ersetzt wurde - kann man bei Frank Geisler bei seinem Test auf einem Gerät, das man als netbook bezeichnet hätte, wenn damals der Begriff netbook schon gebräuchlich gewesen wäre: Windows 7 Beta 1 auf dem HP Compaq TC1100.
Weitere Erfahrungsberichte: Sammelpost: Erfahrungsberichte zu Windows 7 Beta
Um ein Programm als anderer Benutzer auszuführen, muss man den CMD Befehl runas bemühen. Oder…
Windows Vista Wie so oft liefert Technical Fellow Mark Russinovich (Sysinternals) ein praktischen Tool namens ShellRunAs:
Windows 7 Kein extra Tool mehr notwendig, einfach SHIFT-Rechtsklick…
Kudos an Max Knor (MSDN Österreich) für den Tipp!
Gastbeitrag von Leser Frank Geisler
Nachdem ich mir am Wochenende Windows 7 Beta 1 heruntergeladen habe, wollte ich sie auf meinem heißgeliebten HP TC 1100 Tablet PC ausprobieren.
Momentan betreibe ich es mit Windows Vista Ultimate. Da aber die Ansprüche an die Hardware bei Windows 7 nicht so hoch sein sollen bin ich gespannt, wie sich Windows 7 auf meinem Tablet PC verhält.
Der Tablet PC HP TC 1100 ist schon etwas älter und wird leider seit 2005 nicht mehr hergestellt. Aufgrund seiner Bauweise ist er aber ein echter Hingucker und stets mein treuer Reisebegleiter.
Technischen Spezifikationen
Die originalen technischen Spezifikationen habe ich ein wenig geändert, indem ich mehr RAM und eine größere Festplatte eingebaut habe.
Anschlüsse
Installation
Da das BIOS des TC 1100 auch das Booten von einem per USB angeschlossenen Gerät unterstützt, boote ich die Windows 7 Beta DVD von meinem externen USB DVD-Brenner aus (LG GSAE50N). Da ich auf einer leeren Festplatte installiere, wähle ich natürlich die Neuinstallation aus.
Die Installation klappte ohne größere Probleme und es wurde recht viel Hardware gleich auf Anhieb erkannt. Lediglich fünf Geräte erkannte Windows 7 nicht, da aber die Netzwerkkarte erkannt und installiert wurde, war das auch kein größeres Problem. Windows 7 hat sich die entsprechenden Updates heruntergeladen und es wurden alle bis auf ein einziges Gerät erkannt (Intel® 82801DBM LPC-). Auch die Verbindung meiner Microsoft Wireless Notebook Presenter Mouse 8000 über Bluetooth klappte problemlos.
Subjektiv habe ich den Eindruck, als ob Windows 7 schneller läuft, kann das aber nicht hart belegen. Wenn man sich den Leistungsindex ansieht, dann schneidet der TC 1100 nur mit einer 1 ab. Das liegt aber hauptsächlich an der Grafikkarte und war auch schon unter Windows Vista nicht anders. Daher kann man leider Aero nicht laufen lassen.
Der Resourcenmonitor wurde in Windows 7 gegenüber Vista deutlich verbessert. Was mich z.B. unter Vista sehr gestört hat war, dass die einzelnen Tabellen zu CPU-Auslastung usw. eine feste Höhe hatten, und so auf großen Bildschirmen ein großer Teil des Bildschirms nicht genutzt werden konnte. Man musste scrollen, obwohl vielleicht die ganze Tabelle auf den Bildschirm gepasst hätte. In Windows 7 lassen sich die Tabellen nun beliebig vergrößern.
Die Graphen zu CPU-Auslastung, Arbeitsspeicher usw. befinden sich jetzt auf der rechten Seite statt oben, und je nach Ansicht sind mehr Graphen verfügbar als unter Vista.
In der CPU-Ansicht gibt es nun eine eigene Übersicht für Dienste. In der Prozessliste kann man einzelne Prozesse markieren. Diese werden dann unabhängig von der gewählten Sortierung immer am Anfang der Tabelle dargestellt, außerdem wird die Dienste-Liste so gefiltert, dass nur Dienste aus den gewählten Prozessen angezeigt werden.
In der Arbeitsspeicher-Ansicht zeigt eine zusätzliche Grafik an, wie der Speicher verwendet wird.
Der Resourcenmanager ist ein schönes Beispiel für die vielen kleinen Detailverbesserungen, die Windows 7 gegenüber Vista enthält. Solche kleinen Details machen einzeln keinen großen Unterschied, aber duch die Summe vieler kleiner Verbesserungen wirkt Windows 7 gegenüber Vista wesentlich durchdachter und ausgereifter.
Martin Schindler von silicon.de ist mittlerweile aufgefallen, dass Microsoft nicht nur eine neue Beta-Version von Windows 7 herausgebracht hat, sondern auch gleich noch Humor unter Beweis gestellt, falls das überhaupt möglich ist.
Wie Martin Schindler richtig feststellt, handelt es sich dabei um einen siamesischen Kampffisch (Betta splendens). Weiterhin schreibt er: In jeden Fall ist Betta splendens mal was anderes als dieser psychodelische Schnickschnack in Vista - es kann also nur besser werden.
Ob das Hintergrundbild nun unseren Humor unter Beweis stellt oder nicht, werde ich hier nicht verraten. Man könnte aber mal die Luftblasen zählen ;-)
Seit Windows Vista gibt es einen Zuverlässigkeitsindex, der als Wert zwischen 1 und 10 angibt, wie stabil ein System ist und wie sich die Zuverlässigkeit seit der Installation geändert hat. Die Zuverlässigkeistüberwachung ist bei Windows 7 im neuen Action Center “versteckt”, und in der unvollständig übersetzten Beta 1 noch über den Link “View System History” erreichbar. Das Action Center selbst lässt sich über die Systemsteuerung starten, oder noch einfacher, über das kleine “Action Center Fähnchen” unten rechts in der Taskleiste.
Die Zuverlässigkeitsüberwachung selbst sieht auf den ersten Blick aus wie unter Vista – zumindest fallen mir fast keine Unterschiede auf. Einen wichtigen Unterschied gibt es jedoch (zumindest glaube ich, dass das neu ist, ich habe aber kein Vista mehr zum direkten Vergleich): Bei jedem Problem gibt es direkt einen Link “Nach einer Lösung suchen” oder “Technische Details anzeigen”.
Wie man im Screenshot auch sehen kann, ist der Zuverlässigkeitsindex meines Windows nicht gerade sehr hoch. Hauptsächlich liegt das wohl daran, dass ich immer noch versuche ICQ irgendwie zu starten, und mit mehreren ICQ Abstürzen täglich ist der Index ganz schnell im Keller.
Das Feature was ich heute vorstelle ist die Problembehandlung. Die Problembehandlung besteht aus einer Sammlung von Wizards, die typische Windows Probleme erkennen und beheben sollen. Finden kann man die Problembehandlung entweder über die Systemsteuerung, oder durch Eingabe von “Problembehandlung” in der Startmenü-Suche.
Ein typsiches Problem, zu dem man in vielen Foren immer wieder Fragen findet, ist z.B. fehlende Transparenz oder sonstige Probleme mit Windows Aero. Die Aero Problembehandlung prüft automatisch auf die häufigsten Fehlerursachen, und kann das Problem je nach Ursache automatisch beheben. Da bei mir Aero funktioniert, findet der Wizard nichts (Screenshot). Das Live-Mesh-Problem, bei dem Aero wegen Live Mesh unter Windows 7 nicht funktioniert, erkennt der Wizard übrigens leider nicht.
Als zweites Beispiel hier ein Screenshot zum Problem “Stromverbrauch reduzieren”. Hier hat die Problembehandlung mehrere Einstellungen entdeckt, die von den Standardwerten abweichen und höheren Stromverbrauch verursachen:
Als Softwareentwickler kann man solche Problemlösungswizards (“Troubleshooting Packs”) übrigens auch selbst entwickeln. Ein Tutorial dafür gibt es auf http://www.withinwindows.com.
In meinem ersten Erfahrungsbericht zu Windows 7 hatte ich über Probleme mit der Transparenz bei Windows Aero berichtet. Die Ursache dafür war ein Problem mit Live Mesh. Microsoft hat angekündigt, heute ein Update für Live Mesh zu veröffentlichen, das die Probleme mit Aero Glas unter Windows 7 beheben soll:
Update am 24.07.2009: Dieser Artikel ist veraltet. Die hier beschriebene Vorgehensweise funktioniert technisch, wird aber von Microsoft nicht supported. Die richtige Vorgehensweise ist in folgendem Artikel beschrieben: Native VHD Support in Windows 7. Vielen Dank an den Leser Stephan Perschke für den netten Hinweis.
Da sich eh alle Welt auf die GUI Elemente stürzt (und da gibt’s wahrlich viel zu entdecken) habe ich mich am Wochenende mit etwas anderem gespielt: nativem Booten von VHDs.
Schritt 1: Gedankliche Aufgabe. Wo sollen die VHDs liegen? Wenn man eh nur eine Partition hat ist es leicht, sonst eben dran denken, dass (so viel ich gelesen habe) das pagefile außerhalb der VHD angelegt. Also sollte auf der Partition noch etwas Platz sein.
Schritt 2: Booten von Windows 7 DVD (oder WinRE). Computerreparaturoptionen wählen, SHIFT-F10 für die Kommandozeile.
Man muss jetzt die VHD, die man wie hier beschrieben erstellt hat, erst zum Vorschein bringen. Das Tool dazu ist das vielleicht schon bekannte diskpart. Hier die Befehle der Commandline. Alle Pfade an das eigene System anpassen!
diskpartlist disk // Bei mehreren Plattenlist volume // Um die Pfade herauszubekommen//nächste Zeile nur dann, wenn man noch keine VHD hat. create vdisk file=d:\VHD\Meinw7.vhd type=fixed maximum=20000 select vdisk file=d:\VHD\MeinW7.vhdattach vdiskexit //beendet diskpartexit //beendet die cmd
Update: die VHD darf nicht den Namen “windows” beinhalten. Danke an David Klitzsch für den Hinweis!
Schritt 3: Dann – ohne Neustart! – das Setup weiterausführen. Nicht verwirren lassen: hat mich eine Stunde gekostet, in der Partitionsauswahl steht eine Warnung bei der Auswahl des VHD Partition dass Windows nicht installiert werden kann,… einfach ignorieren und auf weiter klicken. Der Rest ist wie gehabt,… Standard Windows 7 Installation.
Schritt 4: Nix mit Schritt 4, nur noch Kosmetik, man wird wahrscheinlich noch mit bcdedit die Einträge verhübschen wollen, vor allem dass man die beiden auseinanderhalten kann (heißen ja nun beide “Windows 7”. Übrigens… bin nicht sicher, aber ich glaube mir hat EasyBCD einmal die Konfig ziemlich zusammengehaut, ich hab’s dann doch lieber händisch mit bcdedit gemacht.
Ergebnis: Ich kann nun direkt aus dem Bootloader das VHD auswählen und starten.
Der untere Screenshot stammt von einem aus einer VHD gebooteten Windows 7, voll funktionsfähig, alle Hardware im Direktzugriff. Dass die Schreibzugriff über einen Treiber umgeleitet werden, wird zwar verlangsamen, aber es ist zumindest beim “Office-Gebrauch” nicht spürbar.
Zur Erklärung, die 20 GB Partition (Datenträger 1) ist ein VHD File, das physisch auf Datenträger 0 in der Partition D: liegt.
Offene Fragen Die Fragen mögen vielleicht ja gar nicht so kompliziert sein, nur hatte ich noch nicht die Zeit die Antworten zu suchen. Wenn wer was weiß (Doku,…), dann her mit den Infos.
Quellen/Mehr Info:
Der doch etwas komplizierte Weg VHDs in das Dateisystem zu hängen wie unter Vista/XP ist nun einem ziemlich einfachem gewichen. In der Datenträgerverwaltung können nun ganz einfach VHDs erstellt und gemountet werden. Wobei hier die Begriffe “Anfügen” bzw. “Attach” verwendet werden. Ist offenbar noch ein Stück userfreundlicher als mount. Weil User ja so viel mounten anfügen.
Schritt 1: In Computerverwaltung –> Datenspeicher –> Datenträgerverwaltung (rechtsklick, aber erst ganz laden lassen, sonst fehlen die Optionen) kann man eine “Virtuelle Festplatte erstellen”
Schritt 2: Der VHD gibt man nun einen Pfad und eine fixe Größe. Dabei ist fixed size zu wählen (Quelle, warum das jetzt so sein soll/muss, fehlt mir hier noch).
Kaum hat man das gemacht, sollte (beim ersten Mal) ein Treiber nachinstalliert werden.
Schritt 3: Der neue Datenträger muss nun noch initialisiert werden.Initialisierungsriten können sehr lustig sein, sind aber in diesem Fall harmlos.
Schritt 4: Bei der Initialisierung kann man nun zwischen MBR und GPT wählen. Der Unterschied: GPT braucht man, wenn von einer Partition mit mehr als 2 TB gebootet werden soll, dann brauchts allerdings ein EFI-BIOS. Dazu gabs schon mal auf vistablog, siehe NTFS, GPT, EFI - oder wie groß darf meine Platte sein?
Schritt 5: Und jetzt noch ein neues einfaches Volume erstellen (weitere Screens spare ich mir, Laufwerksbuchstabe,NTFS, weiter, weiter, fertig….)
Fertig: Man hat nun einen VHD Container,….
Wenn man die Datei nicht mehr will, dann kann sie auch wieder entfernt werden, wobei man die Möglichkeit hat, die virtuelle Platte auch gleich zu löschen.
Natürlich können auch bereits bestehende VHD Files auch gleich gemountet angefügt werden, das geht auch “read-only”:
Diese VHD lassen sich übrigens auch booten, darum geht’s im zweiten Teil: Natives Booten von VHD.
Im Windows Team Blog schreibt Brandon LeBlanc von Microsoft, dass es den Windows 7 Beta Download jetzt bis zum 24.01. ohne die ursprüngliche Begrenzung auf 2,5 Millionen Downloads geben wird.
Für Entwickler gibt es inzwischen auch das Windows 7 SDK.
Diese Kombinationen braucht man vor allem dann, wenn man mit mehreren Bildschirmen arbeitet. Das Docking an eine Bildschirmseite zwischen zwei Bildschirmen (z.B. auf die linke Seite des rechten Bildschirms oder die rechte Seite des linken Bildschirms) funktioniert mit der Maus nämlich nicht.
Und wo wir schon dabei sind, gleich noch ein paar zum Internet Explorer:
Und zum Abchluss als Bonus noch zwei Tipps zur Maussteuerung:
Nachdem die zweite Nacht und der zweite Tag auf meinem Blog der Teufel los ist, habe ich einige der Fragen, die oft gestellt werden, gesammelt und will sie hier beantworten. Erst einmal vielen Dank für das riesige Interesse, den Enthusiasmus und die Begeisterung. Immer wenn ich mein Telefon synchronisiere, bekomme ich >100 Emails. Das und die Tatsache, dass ich eigentlich im Urlaub bin, macht das Reagieren etwas schwieriger. Aber dank WLAN kann ich jetzt am Pool in der Sonne liegen und Antworten schreiben (ich hätte mein Netbook mitnehmen sollen, das toppt das R500, welches ich gerade benutze, in der Akkulaufzeit).
# Thomas said on January 8, 2009 9:51 AM: Sind die Technet/MSDN Keys auch auf 2,5 Millionen begrenzt? Oder ist der Keygenerator nur aufgrund des Ansturms zusammengebrochen? ;-)
Nein, Technet/MSDN-Abonnenten bekommen unbegrenzt Zugriff auf die Beta und je maximal 10 Betakeys.
# FFM said on January 9, 2009 3:29 PM: hab den dlmanager zugemacht jetzt geht er nicht mehr auf...
Wer den Microsoft File Transfer Manager geschlossen hat, kann ihn mit C:\WINDOWS\Downloaded Program Files\TransferMgr.exe wieder aufrufen. Laufende Downloads sind darin gespeichert und werden fortgesetzt und nach Fertigstellung automatisch überprüft.
# Domm said on January 9, 2009 4:55 PM: ich glaub das wars mit Windows7... ...dasteht nur noch Windows 7 Beta 1 is coming soon.. aber das heist ja eigentlich das das noch kommt..sinnlos..
Keine Sorge. Es wird für alle Interessenten lange genug die Gelegenheit bestehen, Windows 7 Beta 1 herunterladen und einen Produktkey erhalten zu können. Die 2.5 Millionen Downloads sind eine Grenze, für die es eine ganze Weile braucht, bis sie erreicht ist. Wir werden definitiv NICHT die schon nach wenigen Stunden oder Tagen aufhören, die Beta 1 bereitzustellen.
# Danu said on January 9, 2009 5:09 PM: Will jemand lan mit mir machn, Sex Alk ist auch erlaubt wenn ihr welchen mitbringt.
Hmm, wann geht der nächste Flug von Gran Canaria nach Deutschland? Andererseits wäre vorher ein Bild auch nicht schlecht. Just kidding ;-)
# samohtt said on January 9, 2009 5:14 PM: Also die Sprache kann man anhand einer Sprachdatei ändern - sagt Windows. Ich nehme an, dass sich auf der deutschen DVD eine solche Sprachdatei befindet - aber die muss man ja erst mal kriegen ...
Windows 7 läßt sich (wie Vista) über Language Packs komplett in der Sprache umstellen. Als wenn man es in dieser Sprache installiert hätte. Man entscheidet sich für eine Sprache als Systemsprache (für die Boot- und Shutdownmeldungen). Jeder Benutzer kann dann für sich eine der installierten Sprachen auswählen und seine Windowssession in dieser Sprache nutzen. Die Sprachpakete kann man als TechNet- und MSDN-Abonnent auch schon herunterladen:
Windows 7 Beta Language Pack (x64) - DVD (German) Dateiname: de_windows_7_beta_language_pack_dvd_x64_x15-29111.iso Bereitstellungsdatum (UTC): 12/22/2008 2:41:17 PM Download: 200.63 (MB) SHA1: 1AD85A5BF6649CCCDC16AA4A0C1C3E76ED343B2E ISO/CRC: 29744B81 Windows 7 Beta Language Pack (x86) - DVD (German) Dateiname: de_windows_7_beta_language_pack_dvd_x86_x15-29104.iso Bereitstellungsdatum (UTC): 12/22/2008 2:41:13 PM Download: 140.70 (MB) SHA1: BA15324169E65158077B348AB67662272F05052A ISO/CRC: B8B06076
Windows 7 Beta Language Pack (x64) - DVD (German)
Windows 7 Beta Language Pack (x86) - DVD (German)
Wie und wann die für alle anderen zum Herunterladen verfügbar sind, kann ich leider noch nicht sagen. Die Datei selbst heißt lp.cab und befindet sich meines Wissens nicht auf der DVD. Es ist ein separater Download.
# magadan said on January 9, 2009 7:53 PM: Eben auch ein x64-Key erhalten durch Änderung der URL von 34 nach 64, aber jetzt falschen Download gezogen. Vielleicht krieg ich noch nen 32bit Key.
Man braucht nur einen Key. Mit diesem kann sowohl die 32-bit, als auch die 64-bit-Version installiert werden. Man kann mit einem Key auch mehrere Rechner installieren. Man kann bei der Installation auch gar keinen Key angeben und die Beta 30 Tage so nutzen. Mittels slmgr.vbs –rearm kann man diese 30 Tage (am Besten am 30. Tag erst) um weitere 30 Tage mehrfach verlängern. Damit kann jeder die Beta auch ohne Key problemlos testen. Die ISOs werden sich eh im Internet verbreiten. Wichtig ist nur, dass man den SHA1-Hash der ISO-Datei prüft, ob man tatsächlich das richtige Image hat.
# Danu said on January 9, 2009 8:10 PM: Ich schreibe / frage mal in TeamBlog wann die windows 8 beta rauskommt. BRB
Was ist Windows 8? Scherz beiseite: Zu Windows 8 können wir leider noch gar nichts sagen ;-)
# lulli said on January 10, 2009 2:56 AM: bei mir bricht der download immer wieder ab und dann habe ich folgende readme text im ISO: This disc contains a "UDF" file system and requires an operating system that supports the ISO-13346 "UDF" file system specification. Was bedeutet das? ich habe XP, liegt es daran?
Das sagt nur, welches Format das ISO-Image nutzt. Das hat mit dem Herunterladen nichts zu tun.
# beta1 said on January 10, 2009 9:12 AM: @daniel: "über diese Kanäle wird die Software weiterhin zur Verfügung stehen." den meisten hier geht's es allerdings um den key!? wie steht's damit?
Kein Problem. TechNet- und MSDN-Abonnenten sind von der 2.5 Mio Grenze nicht umfaßt. Sie können davon unabhängig herunterladen und bekommen auch bis zu 10 eigene Keys zur Verfügung gestellt. Man findet die in der Verwaltung seines TechNet-Abonnements unter “Productkeys”. Ich habe zum Beispiel problemlos von meinem Abo mit dem File Transfer Manager Windows 7 Beta 1 und Windows Server 2008 R2 Beta auf Englisch und Deutsch in 32-bit und 64-bit sowie die jeweiligen Sprachpakete und den MP3-Patch mit ~2MB/s heruntergeladen.
# abc said on January 10, 2009 9:19 AM: @evo3de: WIE ÜBERPÜFT MAN DEN SHA-1 HASH
Da das wirklich mit das wichtigste ist, habe ich nochmal eine Anleitung als eigenen Blogpost Wie verifiziere ich einen SHA1-Hash oder den ISO/CRC? veröffentlicht.
# Smiley said on January 10, 2009 10:56 AM: @dmelanchthon: Das ist uns schon klar... Wir fragen uns bloss, wenn MS wirklich Keys spezifischen Usern zuordnen will, warum verteilen sie dann dieselben Keys x-mal? ;) Und Infos zu den Download-Servern gibts immernoch keine, befürchte ich? :/ Schöne "Ferien" weiterhin. ;)
Ich weiss es nicht genauer aber ich tippe auf load balancing. Meine Keys sind zum Beispiel völlig andere. Möglicherweise geben wir gleiche Keys an eine größere Anzahl von Nutzern heraus, um dem Ansturm jetzt gerecht zu werden. In Summe kann das aber nur das Windows 7 Produktteam einschätzen.
Vielen Dank auch für die netten Urlaubswünsche. Wenigsten muss ich heute nicht mit Steffen wieder auf Bergtour. Mir tun von gestern noch die Beine weh!
# klaus said on January 10, 2009 11:47 AM: @ benny + beta1: Danke!!!!!! Dann kann ich mich jetzt beruhigt hinlegen und lad dann einfach in der nächsten Woche irgendwann. Danke endlich schlafen bin seit 36 Stunden wach wegen dem Mist.
36h wach? Dann ist das bestimmt eine gute Idee!
# beta1 said on January 10, 2009 12:05 PM: btw bald sind die 1000 posts voll ;-)
Das glaube ich bald nicht mehr *grins*
# mike said on January 10, 2009 12:11 PM: @ beta1: und was soll mir das programm dan anzeigen? also wenn die datei ok is woran merk ich das?
Das Programm zeigt Dir den SHA1-Hash der von Dir heruntergeladenenn ISO-Datei an. Den Text vergleichst Du dann mit der Angabe von mir oben im Artikel. Wenn sie übereinstimmen, hast Du genau die Datei heruntergeladen und sie ist unversehrt. Ich habe für die Anleitung noch einen eigenen Artikel geschrieben: http://blogs.technet.com/sieben/archive/2009/01/10/wie-verifiziere-ich-einen-sha1-hash-oder-den-iso-crc.aspx
# mike said on January 10, 2009 12:13 PM: @ outlaw: den habe ich vorhin auch gesehen. das ist irgend ein rapidshare-mist. da hab ich lieber die finger von gelassen. Vorhin wurde auch gesagt, dass das eine alte version ist, die die mp3s zerstört oder sowas...
Alle 7000er Builds, also auch die offiziellen Downloads enthalten einen Fehler, bei dem der Media Player, wenn man die Express Einstellung benutzt und damit abzuspielende MP3-Dateien automatisch um Metadaten aus dem Internet ergänzen läßt und der Header der MP3-Datei >16kB ist, 2 bis drei Sekunden am Anfang abschneidet. Daher sollte man entweder den Patch einspielen oder die automatische Aktualisierung von Metadaten deaktivieren, seine MP3s mit einem Schreibschutz versehen.
# evo3de said on January 11, 2009 8:09 AM: @dmelanchthon mal eine Frage: funktionieren schon automatische Updates? Würden also Bugfixes wie der mp3bugfix automatisch übermittelt?
Ja. Wir supporten Windows 7 auch via Windows Update und Microsoft Update. Der Fix für den MP3-Bug wird auch schon darüber angeboten.
# hanns said on January 11, 2009 10:15 AM: Hallo! wie komme ich ins internet bei windows 7 beta, ich habe einen motorola surfboard 5120 und dieser wird nicht erkannt oder W 7 hat keine treiber hier für..?
Wegen des Motorola Surfboard 5120 kann ich Dir nichts sagen, da ich das Gerät nicht kenne. Anbei Links zu Anleitungen vom Hersteller:
http://broadband.motorola.com/consumers/products/sb5120/ http://broadband.motorola.com/consumers/products/sb5120/downloads/SB5120_Quick_Ref_Guiide.pdf http://broadband.motorola.com/consumers/products/SB5120/downloads/SB5120_User_Guide.pdf
In obiger Anleitung schaut es so aus, als wenn es ein Kabelmodem ist, welches USB- und Ethernet-Anschluss hat. Nimm mal nicht den USB-Anschlus, sondern verbinde das Kabelmodem via Ethernetkabel. Ein solches Kabel (und eventuell auch eine Netzwerkkarte) bekommst Du recht günstig z.B. im Elektrofachhandel oder auch in diversen Internetshops. Dann sollte dem Surfvergnügen nichts im Wege stehen. Über eine Switch kannst Du bis zu 32 Computer via Ethernet an dem Kabelmodem betreiben. Das ist viel besser, als via USB. Du brauchst dafür nämlich KEINEN Treiber installieren. Über Ethernet kannst Du dann mit allen Windows-Versionen und auch Apples Mac OS, Linux oder einem Unix surfen.
# Danny said on January 11, 2009 10:35 AM: Hi, na des ist böse, Kolleg von mir hat ein Ähnliches Problem mit seinem WLAN Stick, das dieser absolut den Dienst verweigert. Da hilft nur abwarten, ob von den Herstellern Treiber für die Beta kommen, bei Vista wars ähnlich. Aber vielleicht hat ja noch jemand nen Lösungsvorschlag der hier mitliest, ich muss da dann leider passen :P
Schau Dir mal wegen des WLAN-Sticks meine Installationsbeschreibungen z.B. vom Acer Aspire iDea 510 an. Da findest Du eine bebilderte Anleitung, wie man bei unbekannten Geräten den Hersteller herausfindet und einen eventuell von dort herunterladbaren Treiber manuell installiert. Die Vorgehensweise ist die gleiche bei Windows 7 und Windows Vista.
Zu dem Festplatten-Geschwindigkeitsproblem: Festplatte ist nicht gleich Festplatte. Schick mir mal die Ausgabe von "winsat disk -v" per Kontakt-Formular. Dann kann ich Dir sagen, woran das liegt. Es gibt bei Windows 7 eine Änderung bei der Bewertung der Festplatte, wenn sie in einem, speziellen Test schlecht abschneidet. Ich schreibe darüber bei Gelegenheit einen Artikel.
Zur digitalen Treibersignierung: Mit dem Abschalten kannst Du auch unsignierte Treiber installieren. Das hilft aber nur in den wenigen Fällen, wo der Hersteller nur unsignierte Treiber zur Verfügung stellt. Man bekommt da auch eine eindeutige Fehlermeldung. Das Abschalten sollte nicht proaktiv gemacht werden!
# jan said on January 11, 2009 12:55 PM: Hallo zusammen :-) Wollte nur mal alle grüßen, die mit mir so artig auf die beta gewartet haben und den netten blogger, der vlt bald werbung schaltet und unheimlich reich wird :-D
Werbung auf dem Blog? Mhm, bin nicht sicher, ob das gut ankommt. Die Firma, für die ich arbeite, ist ja nicht die ärmste auf der Welt ;-)
# stemic28@googlemail.com said on January 14, 2009 5:44 AM: Hallo, ich habe auch das Problem mit dem Intel Treiber 915GM. Wenn ich Den Notebook bewerten lassen will friert der Rechner komplett ein. Das gleiche wenn ich den MSN Messenger 9.0 starte komischerweise bei der Version 8.5 nicht. Beim versuch AVI Dateien anzuschauen das gleiche Problem. Hat vielleicht jemand ne Lösung für den Treiber oder soll ich den Standart VGA Treiber nehmen dann geht alles auch der Messenger?
Schau mal in die Releasenotes. Bei dem 915er Chipsatz musst Du den VGA-Treiber nehmen. Die Verwendung von XDDM-Grafiktreibern (also Treibern von Windows XP) friert das System in manchen Situationen ein:
Systems which use XDDM drivers may completely stop responding in certain scenarios. The computer will not respond to CTRL+ALT+DELETE and you will have to cycle the power to restart the computer, with the attendant risk of loss of unsaved data. Some activities which have been demonstrated to trigger this issue include, but are not limited to: * Using Winsat.exe or using the Rate and improve your computer’s performance tool. * Changing multi-monitor configurations * DVD or other video playback To avoid this, do not use XDDM drivers, but find an appropriate WDDM driver instead. If your video chipset does not have a WDDM driver (such as the Intel 915), use a VGA driver or an GPU that supports WDDM drivers. If this issue occurs at setup, either avoid unattended setup or uninstall the XDDM driver and use a VGA driver until setup is complete.
Systems which use XDDM drivers may completely stop responding in certain scenarios. The computer will not respond to CTRL+ALT+DELETE and you will have to cycle the power to restart the computer, with the attendant risk of loss of unsaved data.
Some activities which have been demonstrated to trigger this issue include, but are not limited to:
* Using Winsat.exe or using the Rate and improve your computer’s performance tool. * Changing multi-monitor configurations * DVD or other video playback
To avoid this, do not use XDDM drivers, but find an appropriate WDDM driver instead. If your video chipset does not have a WDDM driver (such as the Intel 915), use a VGA driver or an GPU that supports WDDM drivers.
If this issue occurs at setup, either avoid unattended setup or uninstall the XDDM driver and use a VGA driver until setup is complete.
Im Rahmen der Windows 7 Beta 1 habe ich in meinen Blogposts darauf hingewiesen, dass die heruntergeladenen ISO-Images als erstes mit dem File Checksum Integrity Verifier (oder einem anderen geeigneten Hashtool für SHA1) auf Integrität überprüft werden sollten. Der "File Checksum Integrity Verifier" (FCIV) ist ein Befehlszeilenprogramm, das kryptographische Hashwerte (MD5 oder SHA-1) berechnet und überprüft:
Beispiel für Windows 7 Beta (x64) - DVD (German)
Dateiname: de_windows_7_beta_dvd_x64_x15-29078.iso Aufruf: C:\FCIV\fciv.exe –sha1 de_windows_7_beta_dvd_x64_x15-29078.iso SHA1: 05691C979E23ABE31F64B3725A03A4C4CE7A5DDF ISO/CRC: 2412516C
Beispiel für Windows 7 Beta (x86) - DVD (German)
Aufruf: C:\FCIV\fciv.exe –sha1 de_windows_7_beta_dvd_x86_x15-29077.iso SHA1: C14B313FD974E692DA9B265466897F4F7695F596 ISO/CRC: DE5C586D
Hier ein Screenshot eines Beispiels (Danke an beta1 für die Erstellung):
Weitere Hashes zu allen herunterladbaren ISO-Images findet man auf den Microsoft-Downloadseiten und für die englischen und deutschen ISOs hier:
Abonnenten von MSDN und TechNet können auch das Tool crc305.exe nutzen, welches sie im Downloadbereich unter Tools finden. Damit kann man die CRC-Prüfsumme der ISO-Datei und auch der gebrannten DVD im DVD-Laufwerk überprüfen. Dazu gibt man an der Eingabeaufforderung “crc305.exe <Imagedateiname>” und “crc305.exe x:” ein (wobei x dabei der Buchstabe für das Laufwerk, in das die gebrannte DVD eingelegt wurde, ist). Die CRC-Werte sollten identisch sein und mit den auf meinem Blog angegebenen Werten übereinstimmen. Stimmt zwar die ISO-Datei, aber nicht die DVD im Laufwerk, ist beim Brennen etwas schief gegangen. Man sollte dann andere Rohlinge und niedrigere Brenngeschwindigkeiten ausprobieren.
Normalerweise ist immer der erste Tipp: Windows Update. Von dort sollte man (vor allem für Vista) eigentlich den Hauptteil der Treiber herbekommen. Und wenn nicht, dann ab zum Hersteller. Wenn man sein Gerät allerdings nicht identifizieren kann, im Gerätemanager nur “Unbekannt” steht, dann gibt es auch einen doch recht einfachen Kniff, um zumindest mal zu sagen, ob das Gerät Töne produziert oder ein Kartenleser ist :)
Dazu im Gerätemanger auf die Eigenschaften des fraglichen Geräts klicken um dann unter Details die Hardware-ID anzuzeigen:
Aus diesem eher kryptisch anmutenden String kann man den Hersteller/Vendor (VEN_ …) und das Gerät/Device (DEV_ …) ablesen. Diese Nummern nimmt man und trägt sie bei http://www.pcidatabase.com/ ein. Und zwar nur die Nummer, also in meinem Fall trage ich 443e ins Gerätesuchfeld:
Empfehlenswert ist es nach der DEVICE ID zu suchen und dann mit der Browsersuche den Vendor. Gut in dem Beispiel kommt eh nur ein Gerät heraus und somit weiß ich um was es sich handelt:
Damit weiß ich, dass ich mich in diesem Fall an Intel wende. (Und für den TurboMemory gibt es glaub ich noch keinen Treiber, blödes Beispiel).
Windows 7 Beta Tipp: Vista Treiber funktionieren – jedenfalls ist das die Regel (Ausnahmen,…) allerdings muss man manchmal etwas nachhelfen, Rechtsklick “Kompatibilität” “Vista” und schon gehts. War bei mir beim Synaptics Touchpad Treiber so. Dadurch ergibt sich folgende Vorgehensweise:
PS: Anmerkung an mich selber: Der Fischhintergrund bei der Beta ergibt eine sehr eigenartige Farbe bei Screenshots. Ändern!
Windows 7 gab es zwar schon länger über verschiedene inoffizielle Kanäle, aber leider nur in der 32bit Version. Gestern hat Microsoft endlich die offizielle Beta veröffentlicht, und nach mehreren Stunden Download konnte ich mein Vista endlich auf Windows 7 upgraden.
Vor dem Upgrade musste ich zunächst die SP2 Beta von Vista und Windows PowerShell deinstallieren. Danach ließ sich Windows problemlos upgraden. Das Upgrade hat allerdings furchtbar lange gedauert – ca. 5 1/2 Stunden. Eine Neuinstallation hätte weniger als 30 Minuten benötigt (es waren schon in einer virtuellen Maschine weniger als 30 Minuten, und die ist ja langsamer). Vielleicht habe ich vor dem Upgrade vergessen, den Energiesparmodus abzuschalten – jedenfalls war er direkt nach dem Upgrade eingeschaltet. Das könnte die lange Dauer erklären, denn dann wäre mein Rechner ja nur auf halber Leistung gelaufen.
Ich verwende einen 2. Monitor, den ich über eine DisplayLink USB Grafikkarte angeschlossen habe. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass diese unter 7 sofort funktionieren würde, denn bis vorgestern gab es auf der DisplayLink Homepage noch keinen Treiber für die 7 Beta. Pünktlich zur Beta hat DisplayLink aber einen neuen Treiber veröffentlicht. Einen kleinen Nachteil hat dieser allerdings schon gegenüber dem Vista Treiber: ich kann nur 2 Displays gleichzeitig nutzen, d.h. z.B. nur die beiden externen. Das Notebook-Display lässt sich nicht mehr als weiteres Display aktivieren, unter Vista hat das noch funktioniert. Ich gehe aber stark davon aus, dass dieses Problem in einer der nächsten Treiberversionen von DisplayLink behoben wird.
Wie erwartet funktioniert UltraMon nicht mehr. UltraMon ist ein Programm, das die Taskleiste auf mehrere Bildschirme erweitern kann, und dann auf jedem Bildschirm auch nur die Programme in der TaskLeiste anzeigt, die auf dem jeweiligen Bildschirm laufen. Da sich an der TaskLeiste unter Windows 7 sehr viel geändert hat, überrascht es mich nicht, dass UltraMon nicht mehr funktioniert.
Aero Glas wird bei mir nur noch ohne Transparenz angezeigt, die Rahmenfarbe wechselt dabei ab und zu zwischen schwarz und weiß. Wenn ich die Farbe in den Einstellungen ändere, kann ich zwar Farbe, Transparenz usw. einstellen, aber sobald ich das Einstellungsfenster schließe ist wieder alles schwarz, die Einstellungen werden nicht gespeichert.
Durch die vielen positiven Berichte über die Performance von Windows 7, unter anderem auch beim Booten, hatte ich hier mit größeren Änderungen gerechnet. Leider scheint Windows aber noch genauso schnell (bzw. langsam) zu booten wie vorher. Mit der Geschwindigkeit allgemein bin ich sehr zufrieden – die Geschwindigkeit war schon unter Vista sehr gut, und ist mindestens genauso schnell geblieben. Nur das Booten könnte eben noch etwas schneller gehen.
An der neuen TaskLeiste gefällt mir nicht, dass Fenster automatisch gruppiert werden und nur ein Icon pro Programm angezeigt wird. Das lässt sich zum Glück aber in den Eigenschaften der TaskLeiste abschalten (siehe Screenshot). Ansonsten ist die neue TaskLeiste sehr ungewohnt, aber ich denke wenn ich mich darauf eingestellt habe wird sie mir besser gefallen als die alte Variante von XP/Vista.
Bis auf die hier erwähnten kleineren Macken läuft Windows 7 bisher sehr gut, schnell und stabil. Die Qualität ist deutlich höher als die jeder Beta von Windows Vista. Noch zu Vista-Zeiten hätte Microsoft ein Windows auf diesem Niveau vielleicht schon als fertige Version verkauft. Da Microsoft noch mehrere Monate an Windows 7 weiter arbeiten wird gehe ich davon aus, dass Windows 7 sehr ausgereift und stabil sein wird, wenn es fertig ist.
Andreas Kunar, TechNet-Verantwortlicher für Westeuropa bei Microsoft, schrieb in einem Kommentar zu einem Artikel auf vistablog.at eine Erklärung für die Limitierung der Beta. Aufgrund der vielen Anfragen zu dem Thema zitiere ich ihn hier einmal vollständig:
Beta heißt daß ein Produkt noch nicht fertig ist. Der Prozess ist immer eine Balance zwischen gutes, verwertbares Feedback über Probleme zu bekommen und parallel dazu Interessierten die Möglichkeit zu Vorabtests zu geben. Während der Beta werden meist mehrere Versionen (mit steigender Qualität) kontrolliert und breiter veröffentlicht. Windows 7 ist hier in einer ersten breiten Beta, mit noch einiger nötiger Entwicklung bis zur Endversion.
Daher ist es nach meiner Meinung verantwortungsbewußt, sich zunächst mal eine Grenze für die Verbreitung zu setzen und - weil das Team (wider meine Meinung) aus Vista gelernt hat - diese auch zu kommunizieren. Das Limit ist über die Beta Product-Keys gesteuert. Die Beta war selbverständlich auch bei Vista limitiert und die Limits wurden erreicht - d.h. die erste Beta wurde "geschlossen". Diese Grenze wurde bei Vista mit der Weiterentwicklung der Beta-Software schritweise erhöht, und bei der relativ späten Version - dem Release-Candidate - nicht mehr aktiviert. Das Limit gilt nicht für TechNet/msdn Abonnenten (Tipp: da wir wissen, wie viele das sind und das auch eingeplant haben). Wir wollten keine künstliche Verzögerung, haben damit TechNet/mdsn so früh als möglich feigegeben. Wegen den damit entstandenen initialen TechNet/msdn Key-Problemen bitte ich um Entschuldigung, die Probleme sollten inzwischen behoben sein. Wegen Bandbreite/Downloadgeschwindigkeit - wir verwenden externe Anbieter (kaufen hier Bandbreite/Peering zu) um dies zu beschleunigen (wie auch für unsere anderen Downloads), auch hier sollte sich hoffentlich die Situation verbessern. Liebe Grüsse, Andreas
Daher ist es nach meiner Meinung verantwortungsbewußt, sich zunächst mal eine Grenze für die Verbreitung zu setzen und - weil das Team (wider meine Meinung) aus Vista gelernt hat - diese auch zu kommunizieren. Das Limit ist über die Beta Product-Keys gesteuert. Die Beta war selbverständlich auch bei Vista limitiert und die Limits wurden erreicht - d.h. die erste Beta wurde "geschlossen". Diese Grenze wurde bei Vista mit der Weiterentwicklung der Beta-Software schritweise erhöht, und bei der relativ späten Version - dem Release-Candidate - nicht mehr aktiviert.
Das Limit gilt nicht für TechNet/msdn Abonnenten (Tipp: da wir wissen, wie viele das sind und das auch eingeplant haben).
Wir wollten keine künstliche Verzögerung, haben damit TechNet/mdsn so früh als möglich feigegeben. Wegen den damit entstandenen initialen TechNet/msdn Key-Problemen bitte ich um Entschuldigung, die Probleme sollten inzwischen behoben sein. Wegen Bandbreite/Downloadgeschwindigkeit - wir verwenden externe Anbieter (kaufen hier Bandbreite/Peering zu) um dies zu beschleunigen (wie auch für unsere anderen Downloads), auch hier sollte sich hoffentlich die Situation verbessern.
Liebe Grüsse, Andreas
Update: Die Begrenzung auf 2,5 Millionen ist aufgrund des überragenden Interesses vom Windows-Team aufgehoben worden. Bis zum 24.01.2007 kann jetzt jeder sich als Beta-Tester anmelden und Windows 7 Beta 1 herunterladen.
Nachdem ich in den ersten drei Installationsberichten aktuelle Hardware getestet habe, greife ich mal in die Kiste mit älterer Hardware. Dazu gehört bei mir zum Beispiel das Samsung P35 aus dem Jahr 2004 – ein Centrino-Notebook mit Mobility Radeon 9700 und SXGA+-Display. Mittlerweile ist das Gerät wohl schon so alt, dass man es nicht mehr als Produkt beim Hersteller Samsung auf dessen Website findet. Im Supportbereich verborgen lassen sich aber noch ältere Treiber für das Modell finden.
Mir liegt dieses Laptop immer noch sehr am Herzen, weil ich es während der Entwicklung von Windows Vista sehr viel benutzt hatte. Jeder Beta- und RC-Build sowie viele Daily-Builds wurden darauf installiert und getestet. Exchange Server 2007 lief auf der zweiten Festplatte im Mediabay direkt auf dieser Hardware und ich zeigte damit die Unified Messaging-Funktionen live auf den diversen Launchveranstaltungen. Das stabile Gehäuse aus einer Magnesium-Legierung macht das Laptop sehr robust und wenig anfällig gegenüber den Strapazen durch meinen Beruf.
Weiterhin verfügt es noch über eine echte serielle Schnittstelle zum Ansteuern und Konfigurieren von Routern und Switches, was mir zum Beispiel bei der Konfiguration von Network Access Protection (NAP) mit 802.1x sehr hilft. Weiterhin kann ich darüber einen seriellen Smartcard-Reader (welcher durch die ebenfalls noch vorhandene PS2-Schnittstelle mit Strom versorgt wird), problemlos Smartcards in virtuellen Maschinen benutzen.
Technische Spezifikationen
Die Hardware habe ich mit der Zeit ein wenig verändert. Mittlerweile sind 2 GB RAM (2x 1GB) und eine Pentium M-CPU mit 2 GHz verbaut. Ebenfalls ausgetauscht habe ich die drahtlose Netzwerkkarte und die Festplatte. Jetzt funkt eine 54MBit Intel-WLAN-Karte und die Daten liegen auf einer 80 GB HDD mit 7.200 Umdrehungen. Zusätzlich habe ich im Multibay einen Festplattenrahmen für eine zweite Festplatte eingebaut, auf dem Windows Vista und zukünftig Windows 7 automatisch Backups erzeugt und verwaltet.
Die Installation von Windows 7 ist sehr einfach. Ich habe für den Test auf die Internetverbindung verzichtet, so dass man wirklich die Out of the box (OOBE) Experience bekommt. Das BIOS unterstützt leider nicht das Booten von USB, so dass ich nicht von einem USB-Stick oder einer externen USB-Festplatte aus installieren konnte. Im Vergleich zur Installation von DVD sind diese beiden Methoden deutlich schneller (Beschreibung in Windows 7-Installation vom USB-Stick).
Mit dem Booten von der Installations-DVD geht es aber auch und nach der Sprachauswahl kann man sich entscheiden, ob man ein Upgrade, oder eine Neuinstallation durchführen möchte. Bei der Neuinstallation werden die bisherige Windows-Version und die eigenen Daten aus Dokumente und Einstellungen in Ordner mit der Endung .old verschoben, so dass sie erhalten bleibe. Mann kann diese Daten, wenn man sie nicht mehr benötigt, nachträglich mit der Datenträgerbereinigung (cleanmgr.exe) komfortabel entfernen.
Während des Setups kann man übrigens mit SHIFT+F10 ein cmd-Fenster öffnen, was einem auch komplexere Arbeiten wie die Verkleinerung von bestehenden Partitionen auf der Festplattte mit Hilfe von diskpart.exe erlaubt.
Da die Installation auch die drahtlose Netzwerkkarte automatisch erkennt, bietet das Windows 7 Setup eine Liste aller gefundenen, drahtlosen Netzwerke an und man kann die WLAN-Konfiguration gleich vornehmen. Nach der Installation ist die Mehrzahl der Geräte dann erkannt und einsatzbereit. Im Gerätemanager findet man aber noch einige Geräte, für die Treiber fehlen. Der Windows Experience Index ist auch noch nicht berauschend und dank dem Einsatz des generischen Grafikkartentreibers geht auch noch kein Aero Glass.
Da zumindest der drahtgebundene Netzwerkadapter erkannt und erfolgreich eingerichtet wurde, kann ich Kontakt zu Windows Update aufnehmen und prüfen lassen, ob es aktuellere Treiber online gibt. Dort werden mir Treiber für die Netzwerkkarten, für die Grafikkarte, Sound, Infrarot, etc. angeboten.
Damit ist dann die gesamte Hardware des Samsung P35 von Windows 7 Beta 1 erkannt und betriebsbereit.
Der Windows Experience Index liefert für den Rechner dann eine 2,0, wobei ich vermute, dass der Test für die Festplatte noch einen Bug hat.
Mir fiel bei einigen Modellen auf, dass die Festplatte nur mit 2,0 bewertet wurde, obwohl das Modell 7.200 Umdrehungen schnell ist und unter Windows Vista wesentlich besser bewertet wird. Aber das ist nur ein kosmetischer Fehler. Es stört nicht die Arbeit mit dem System, welches sich sehr reaktionsschnell und performant anfühlt.
Es gibt doch einen Grund, warum man ein TechNet Abo hat ;)
Aber es war ein hartes Stück Arbeit :)
Die ersten 3 GB sind nur so geflutscht, dann wurde es sehr mühsam. Alle 2 Minuten manuell klicken,.. nervig. Übrigens: Key gibts offenbar noch nicht, macht aber nix, einfach OHNE Key testen.
Wird sicher in den nächsten Stunden/Tagen funktionieren.
Die allgemeine Freigabe für Windows 7 Beta 1 ist heute Nacht erfolgt. Wer ein MSDN- oder TechNet-Abonnement besitzt, kann schon jetzt die Software direkt herunterladen (siehe Bild). Morgen wird es die Beta 1 für alle unter www.microsoft.com/windows7 (wenn nichts dazwischen kommt) für eine beschränkte Zeit zum freien Download geben. Wir werden insgesamt 2,5 Millionen Beta-Versionen zum Herunterladen anbieten, danach wird der Downloadserver für die Öffentlichkeit eingestellt. Die Begrenzung auf 2,5 Millionen ist aufgrund des überragenden Interesses vom Windows-Team aufgehoben worden. Bis zum 24.01.2007 kann jetzt jeder sich als Beta-Tester anmelden und Windows 7 Beta 1 herunterladen. Es gilt die Regel: First come, first serve! Es wird keine Möglichkeit der Bestellung einer DVD geben – Download ist der einzige Distributionsweg.
Die Beta 1 wird als Ultimate-Version in 32-bit und 64-bit Version auf Englisch, Deutsch, Japanisch, Arabisch und Hindi inklusive der Sprachpakete veröffentlicht. Sie kann ohne Aktivierung 30 Tage genutzt werden, wobei der Zeitraum sich mit Hilfe von slmgr.exe –rearm verlängern läßt. Aber auch die Eingabe eines Beta 1-Keys lässt die Version nicht endlos lang funktionieren – die Beta 1 läuft am 1. August 2009 ab.
Wer die Beta 1 installiert, sollte dies auf einem Testsystem oder in einer virtuellen Umgebung tun. Es handelt sich um Beta-Software mit allen Vor- und Nachteilen. Eine Datensicherung sollte selbstverständlich sein. Auch sollten keine betriebskritischen Dinge mit der Beta 1 durchgeführt werden. Obwohl ich (bis auf den nächsten Absatz) noch keine Probleme mit der Beta 1 kenne und sie sehr stabil läuft, ist Vorbeugen immer besser als “nach hinten Fallen”!
Ziel der Beta 1 sind Entwickler, Administratoren und Computerenthusiasten. Auf dem Windows 7 Tab der TechNet-Seiten kann man sich in Springboard - Die Ressource für IT-Professionals ab dem 9. Januar 2009 für die Windows 7 Beta anmelden und bekommt weitere Ressourcen zur Information angeboten. Wer Fehler in der Beta 1 findet oder weitere Informationen sucht, für den sind die Windows 7 Foren der guter erste Anlaufpunkt. Feedback kann man am Besten direkt über das Produkt geben. Wir haben dafür auf jedem Fenster einen Link zur Feedbackmöglichkeit eingebaut.
ACHTUNG!
Wir haben nach der Fertigstellung der Beta 1 einen Bug festgestellt, der in bestimmter Konstellation MP3-Dateien um wenige Sekunden kürzt. Sollte der Header einer MP3-Datei (zum Beispiel durch das Einbinden eines Coverbildes) größer als 16kB sein und man benutzt die Expresseinstellungen des Media Players, dann versucht der Media Player die Daten eine Datei, die man abspielt, mit Metadaten aus dem Internet zu vervollständigen. Beim Schreiben der Metadaten kommt es dann zum Abschneiden von 2 bis drei Sekunden Musik am Anfang des Stücks.
Für die Behebung des Problems stellen wir einen Hotfix bereit, welcher als erstes nach der Installation eingespielt werden sollte. Abhilfe schafft auch die Konfiguration des Media Players, Mediendateien NICHT zu automatisch zu aktualisieren. Diese Einstellung bevorzuge ich schon seit Jahren, weil ich meine Medienbibliothek manuell gepflegt habe. Trotzdem sollte jeder diesen Patch einspielen. Er wird einem, wie in dem Bild oben ersichtlich, auch direkt mit angeboten.
Details zum Build
Windows 7 Beta (x64) - DVD (German)
Windows 7 Beta (x86) - DVD (German)
Update for Windows 7 Beta (KB961367) (x64)
Update for Windows 7 Beta (KB961367) (x86)
Windows 7 Beta (x64) - DVD (English)
Windows 7 Beta (x86) - DVD (English)
Windows 7 Beta Checked Build (x64) - DVD (English)
Windows 7 Beta Checked Build (x86) - DVD (English)
Die heruntergeladenen ISO-Images sollten als erstes mit dem File Checksum Integrity Verifier (oder einem anderen geeigneten Hashtool für SHA1) auf Integrität überprüft werden. Der "File Checksum Integrity Verifier" (FCIV) ist ein Befehlszeilenprogramm, das kryptographische Hashwerte (MD5 oder SHA-1) berechnet und überprüft. Danach muss man das ISO-Image auf DVD brennen. Geeignete Tools findet man dafür auch kostenfrei im Internet. Dabei ist zu beachten, dass die Mehrzahl der Fehler, die man beim Installieren bekommt, auf schlechte DVD-Rohlinge zurückzuführen sind. Man sollte den gebrannten Rohling also ebenfalls auf Integrität überprüfen und im Zweifel einmal mit der langsamsten Geschwindigkeit brennen oder die Rohlingmarke wechseln.
Have fun!
Als eines der weltweit leichtesten 10,2 Zoll Netbooks seiner Klasse ist das Samsung NC10 voll bepackt mit neuester Technologie und garantiert dabei maximale Mobilität und Leistung. Ich habe das Gerät im November in Berlin gekauft und auf dem Technical Summit 2008 damit die Windows 7 Session bestritten.
Danach entbrannte eine Diskussion bei uns intern über das Pro und Kontra verschiedener Netbooks. Ich persönlich finde das NC10 gelungener als die Eee-PCs von Asus, weil das Design und die Haptik des Geräts edler sind. Von den technischen Daten unterscheiden sie sich nicht wirklich groß. Das NC10 ist meines Wissens leichter, verfügt über eine längere Akkulaufzeit und bietet eine mit SilverNano™ Technologie beschichtete Notebook-Tastatur für optimalen Schreibkomfort. Die mit nano-kleinen Silberionen überzogenen Tasten verhindern dabei das Überleben und die Neuentstehung von Bakterien. Innerhalb von 24 Stunden werden 99,9% aller Bakterien abgetötet und es entsteht eine hygienische Arbeitsatmosphäre.
Die Installation von Windows 7 ist sehr einfach. Ich habe für den Test auf die Internetverbindung verzichtet, so dass man wirklich die Out of the box (OOBE) Experience bekommt. Das BIOS unterstützt das Booten von USB, so dass ich von einem USB-Stick aus installieren konnte.
Nach dem Einschalten des Geräts drückt man dazu F2, um in das BIOS zu gelangen und verändert die Einstellungen der Bootreihenfolge. Man muss dafür die USB HDD-Unterstützung in die Liste der Bootdevices einbinden und dann ganz nach oben schieben. Alternativ kann man während des Bootens am BIOS-Screen F9 drücken, um von USB zu booten. Im Vergleich zur Installation von DVD ist diese Methode deutlich schneller (Beschreibung in Windows 7-Installation vom USB-Stick).
Nach der Sprachauswahl kann man sich entscheiden, ob man ein Upgrade oder eine Neuinstallation durchführen möchte. Bei der Neuinstallation werden die bisherige Windows-Version und die eigenen Daten aus Dokumente und Einstellungen in Ordner mit der Endung .old verschoben, so dass sie erhalten bleibe. Mann kann diese Daten, wenn man sie nicht mehr benötigt, nachträglich mit der Datenträgerbereinigung (cleanmgr.exe) komfortabel entfernen.
Da die Installation auch die drahtlose Netzwerkkarte automatisch erkennt, bietet das Windows 7 Setup eine Liste aller gefundenen, drahtlosen Netzwerke an und man kann die WLAN-Konfiguration gleich vornehmen. Nach der Installation ist dann bis auf ein Gerät die gesamte Hardware erkannt und einsatzbereit. Im Gerätemanager finden man nur noch einen Ethernet Controller, für den ein Treiber fehlt.
Zuerst lasse ich üb er Windows Update prüfen, ob es noch aktuellere Treiber gibt. Allerdings bietet Windows Update keinen Treiber für die fehlende Netzwerkkarte an. Daher schaue ich im Gerätemanager nach der Hardware ID des nicht erkannten Ethernet Controllers...
...und schlage in unter www.pcidatabase.com die Geräte ID nach:
Wie sich herausstellt, ist der Hersteller die Firma Marvell, welche auf ihrer Website Treiber zur Verfügung stellt. Für das Samsung NC10 wird der Windows Vista and Server 2008 x86 Driver (32-bit) for Yukon Devices v10.66.4.3 aus der Datei yk60x86_v10.66.4.3.zip benötigt.
Nachdem dieser erfolgreich eingespielt wurde, ist das Netbook vollständig einsatzbereit. Bei mir hat sich noch bewährt, im BIOS die Einstellung zur automatischen Displayhelligkeitssteuerung von Auto auf User zu stellen. In der Standardeinstellung dimmt das NC10 automatisch die Bildschirmhelligkeit, wenn es ohne Stromversorgung eingeschaltet wird.
Leider stellt Samsung (noch) kein aktualisiertes Tool zur Verfügung, mit dem man die Helligkeit im laufenden Betrieb verändern kann, so dass man unter Windows 7 nicht in der Lage ist, die Helligkeit zu erhöhen, wenn man unterwegs ist auf die Windows XP-Variante oder den Display Manager von dem ähnlichen Modell Q1 zurückgreifen muss. Ich persönlich mag allerdings derartige Automatismen überhaupt nicht.
Da Windows 7 selbst eine automatische Helligkeitssteuerung mitbringt, ist sie auch überflüssig. Man verändert also im BIOS die Einstellung und erhöht danach gleich die Displayhelligkeit mit den Gerätetasten auf Maximum. Da man gerade im BIOS ist, kann man auch gleich noch auf dem Reiter Advanced die Option EDB (Execute Disable Bit) von Disabled auf Enabled setzen, um die Hardware-unterstützten Schutz gegen Buffer Overflows zu aktivieren. Ich finde es etwas unverständlich, dass diese Option standardmäßig aus ist. Danach speichert man die BIOS-Einstellung und das Gerät behält für alle Zeit die maximale Helligkeitsstufe bei.
Damit ist die gesamte Hardware des Samsung NC10 von Windows 7 Beta 1 erkannt und betriebsbereit. Der Windows Experience Index liefert für den Rechner dann eine 2,3.
Der Toshiba Portégé R500 markiert derzeit den Rekord als leichtestes 12.1 Zoll Notebook der Welt mit unter 800g Gewicht. Mit 19.5 Millimetern beziehungsweise 25.5 Millimetern Bauhöhe zählt der R500 auch zu den derzeit schlanksten Notebooks, die als erste mit einem optischen 7 Millimeter Slim-DVD-Supermulti- Laufwerk ausgestattet sind und bietet für netzunabhängiges Arbeiten bis zu 8 Stunden Akkulaufzeit. Das transreflektive 12,1" Widescreen Display bietet auch bei intensiver Lichteinstrahlung im Freien ein brillantes und kontrastreiches Bild. Zudem verfügen die aktuellen Modelle über ein integriertes 3G/UMTS-Modul.
Deshalb ist der R500 auch mein bevorzugtes Gerät, wenn ich auf Reisen bin. Ich schreibe diesen Artikel gerade bei 20° Sonnenschein auf Gran Canaria :-) Weitere Informationen und Videos gibt es auf meinem Blog in dem Artikel Endlich ein tragbarer Computer!
Schauen wir als nächstes auf die Anschlüsse. Es ist beindruckend, wie in so ein kleines Gehäuse so viele Anschlussmöglichkeiten hinein gepackt werden konnten.
Die Installation von Windows 7 ist sehr einfach. Ich habe für den Test auf die Internetverbindung verzichtet, so dass man wirklich die Out of the box (OOBE) Experience bekommt. Das BIOS unterstützt in der aktuellsten Version 1.60-WIN (welches man vor der Installation von Windows Vista oder Windows 7 eingespielt haben sollte) das Booten von USB, so dass ich von einem USB-Stick aus installieren konnte. Im Vergleich zur Installation von DVD ist diese Methode deutlich schneller (Beschreibung in Windows 7-Installation vom USB-Stick).
Nach dem Einschalten des Geräts drückt man mehrfach die Cursor rechts-Taste und wählt dann auf dem Bootscreen das Symbol für den USB-Stick aus. Nach der Sprachauswahl kann man sich entscheiden, ob man ein Upgrade, oder eine Neuinstallation durchführen möchte. Bei der Neuinstallation werden die bisherige Windows-Version und die eigenen Daten aus Dokumente und Einstellungen in Ordner mit der Endung .old verschoben, so dass sie erhalten bleibe. Mann kann diese Daten, wenn man sie nicht mehr benötigt, nachträglich mit der Datenträgerbereinigung (cleanmgr.exe) komfortabel entfernen.
Während des Setups kann man übrigens mit SHIFT+F10 ein cmd-Fenster öffnen, was einem auch komplexere Arbeiten wie die Verkleinerung von bestehenden Partitionen auf der Festplattte mit Hilfe von diskpart.exe erlaubt. Da die Installation auch die drahtlose Netzwerkkarte automatisch erkennt, bietet das Windows 7 Setup eine Liste aller gefundenen, drahtlosen Netzwerke an und man kann die WLAN-Konfiguration gleich vornehmen.
Nach der Installation sind dann nahezu alle Geräte erkannt und einsatzbereit. Im Gerätemanager finden sich nur noch zwei Geräte, für die Treiber fehlen. Im neuen Action Center finden sich dafür zwei Einträge für die Lösung dieser Probleme.
Wenn man dem Button View problem response folgt, bekommt man die folgenden Erklärungen zu lesen und kann mit einem Klick die notwendige Software von der Herstellerwebsite herunterladen und installieren.
Über Windows Update erhält man dann noch aktuellere Treiber, die ich entsprechend einspielen und mit einem Reboot finalisieren lasse.
Damit ist die gesamte Hardware des Toshiba Portégé R500 von Windows 7 Beta 1 erkannt und betriebsbereit. Der Windows Experience Index liefert für den Rechner dann eine 2,4.
Der Acer Aspire iDea 510 gehört schon seit dem Vista-Launch zu meinen bevorzugten Multimedia-Geräten. Für mich ist es der bisher gelungenste Kompromiss aus leistungsfähiger Hardware und ansprechendem Design für das Wohnzimmer. Er macht eher den Eindruck eines edlen DVD-Players und entwickelt auch unter Last einen sehr geringen Geräuschpegel.
Da Acer in diesem Modell Notebook-Technik verbaut, ist der Energieverbrauch recht niedrig. Nur der hohe Standby-Verbrauch von 14W ist verbesserungswürdig – es macht dabei keinen Unterschied, ob man den Rechner schlafen legt oder herunterfährt. Der Energieverbrauch bleibt gleich.
Die technische Ausstattung der heute verkauften Geräte ist leicht verändert. Mittlerweile sind 2 GB RAM und eine 500 GB Festplatte eingebaut. Da ich ein älteres Gerät mit der obigen Ausstattung besitze, habe ich den Hauptspeicher selbst aufgerüstet (ich hatte noch 2 x 1 GB SO-DIMMS von der Aufrüstung eines Notebooks auf 4 GB RAM übrig).
Die Grafikkarte ist ausreichend performant für die Wiedergabe heutiger Videosignale und auch mit HD-Inhalten nicht überfordert. Das war für mich ein sehr wichtiges Kriterium, das den für meinen Kauf entscheidenden Unterschied zwischen dem ansonsten ebenfalls sehr interessanten Sony VGX-TP1E und dem Acer iDea 510 ausmacht. Das Sony-Modell verfügt nur über eine integrierte Chipsatzgrafik und der traue ich bei HD-Inhalten nicht so recht über den Weg. Der NVIDIA GeForce Go 7600 dagegen unterstützt H.264 und MPEG2 Hardwarebeschleunigung durch die NVIDIA PureVideo Technologie.
Die 250 GB Festplatte ist für meine Ohren störend laut. Die 500 GB-Variante kenne ich persönlich nicht, nach Aussagen im Internet soll diese aber auch recht laut sein. Natürlich fällt das umso mehr auf, umso weniger andere Geräusche man rundherum hat.
Da das Gerät ansonsten sehr leise arbeitet (23dBA Ruhezustand & 28dBA Media Center unter Volllast) und mir selbst 500 GB zu wenig wären, habe ich sie durch eine Samsung SpinPoint F1 1000GB (HD103UJ) ersetzt. Diese Festplatte ist selbst im Betrieb unter Vollast fast nicht zu hören, fantastisch schnell und wird auch nicht so warm wie die Seagate-Modelle. Kurz gesagt: Eine echte Empfehlung.
Die letzte Hardware, die ich ausgetauscht habe, ist die drahtlose Netzwerkkarte. Der Hersteller Broadcom stellt auf seiner Website leider keine aktuelleren Treiber zur Verfügung. Die von Acer mitgelieferten Treiber sind aus meiner Sicht fehlerhaft. Ich habe es nicht geschafft, den Rechner stabil in den Sleepmodus schicken zu können und unter Last führt der Treiber reproduzierbar zu einem Bluescreen. Auch die über Windows Update angebotenen Broadcom-Treiber arbeiteten bei mir nicht zuverlässig.
Da ich noch eine Intel 2200BG Mini-PCI WLAN-Karte herumliegen hatte, sparte ich mir den Aufwand, im Internet aktuellere Treiber bei anderen OEM-Herstellern zu suchen (Dell und HP verbauen ebenfalls die Broadcom-Hardware und bieten teilweise neuere Treiber zum Herunterladen an) und tauschte kurzerhand die Karte aus. Es ist relativ einfach, die alte zu entfernen. Nur beim Entfernen der WLAN-Antenne muss man ein wenig vorsichtig vorgehen.
Die Belohnung ist jetzt ein stabiles System, dass auch mehrere Wochen Media Center-Betrieb mit mehrfachem Aufwachen und Schlafenlegen am Tag klaglos mitmacht. Ab und zu reboote ich jetzt per Hand, wobei der Rechner manchmal nach dem Herunterfahren nicht wieder automatisch hochfährt und man kurz den Strom ziehen muss. Ein unschönes Detail, welches von mir verschmerzt wird. Alles auf der Welt ist ein Kompromiss ;-)
Schauen wir als nächstes auf die Anschlüsse. Man kann von vorn (dezent hinter einer Klappe verborgen) und von hinten jede Menge Zubehör anschließen. Eine solche Auswahl ist mit einem selbst zusammengebauten Mediacenter nur schwer zu erreichen.
Die Installation von Windows 7 ist sehr einfach. Ich habe für den Test auf die Internetverbindung verzichtet, so dass man wirklich die Out of the box (OOBE) Experience bekommt. Das BIOS unterstützt auch in der aktuellsten Version R02-C2 (welches man vor der Installation von Windows Vista oder Windows 7 eingespielt haben sollte) leider nicht das Booten von USB, so dass ich nicht von einem USB-Stick oder einer externen USB-Festplatte aus installieren konnte. Im Vergleich zur Installation von DVD sind diese beiden Methoden deutlich schneller (Beschreibung in Windows 7-Installation vom USB-Stick).
Nach der Installation ist die Mehrzahl der Geräte erkannt und einsatzbereit. Im Gerätemanager findet man aber noch einige Geräte, für die Treiber fehlen. Der Windows Experience Index ist auch noch nicht berauschend und dank dem Einsatz des generischen Grafikkartentreibers geht auch noch kein Aero Glass.
Da zumindest der kabelgebundene Netzwerkadapter erkannt und erfolgreich eingerichtet wurde, kann ich mit einem langen Kabel den PC im Wohnzimmer mit dem DSL-Router im Flur verbinden und Kontakt zu Windows Update aufnehmen.
Die verbliebenden, noch nicht erkannten Geräte erfordern dann etwas Handarbeit. Als erstes schauen wir uns die beiden nicht erkannten Multimedia Video Controller an. Es handelt sich dabei um die Fernsehkarten, für die Windows 7 keinen Treiber auf dem Installationsmedium mitbringt.
Der Hersteller Yuan stellt auch keinen Treiber für Windows Update zur Verfügung. Von Acer gibt es aber gleich drei Treiberpakete (TVTuner.zip, Yuan MPC718 TV Tuner Card 2.13.10.1016.zip und MPC718_install_V6_13_32_1026_Oscar.msi), aus denen man die MSI-Version nehmen sollte, weil sie die neueste Treiberversion 1026 installiert und den Treiber für beide Karten gleichzeitig einrichtet.
Die Treiberversion ab 1019 und höher wird auch für das Tool AV Input Selection benötigt, welches man optional installieren sollte, um im Media Center die verschiedenen Anschlüsse als Eingangskanäle auswählen zu können. Schliesslich empfiehlt sich noch die Installation des VFD Transcoder Driver, damit das LCD-Display an der Frontseite auch angesteuert werden kann.
Das nächste, fehlende Gerät hat die Hardware IDs ACPI\AWY0001 und *AWY0001. Es handelt sich dabei um den Away Mode-Treiber von Intel. Früher gab es auch hierfür einen Treiber über Windows Update, der aber aus mir nicht bekannten Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. Bei Intel bin ich auch nicht fündig geworden – allerdings muss man auch sagen, dass bei mir der Rechner auch unter Windows Vista klaglos ohne einen Treiber für dieses Gerät funktioniert. Dort habe ich das Gerät einfach deaktiviert. Für Windows 7 machen wir aber alles nach Vorschrift und installieren den Treiber aus der Datei Intel QRT Driver 1.6.0000.0.zip.
Das letzte, noch fehlende Gerät ist die von mir eingesetzte drahtlose Netzwerkkarte von Intel. Ich war ganz erstaunt, dass dafür kein Treiber in Windows 7 enthalten ist und auch Windows Update keinen automatisch angeboten hatte.
Wenn man im Intel Download Center nach dem Begriff 2200BG sucht, bekommt man obiges Ergebnis. Damit steht der Kunde ein wenig im Regen. Das einzig sinnvolle Angebot von Intel ist folgender Dialog, der sich im Anschluss an die Suche direkt einblendet.
In dem Dialog kann man mit einem rechten Mausklick übrigens die Einträge herauskopieren – sie abzuschreiben ist ein wenig mühsam. CTRL+C funktioniert genauso und man bekommt den Inhalt als Text in die Zwischenablage. Der nächste Schritt führt einen zu pcidatabase.com – eine Datenbank im Internet, in der man Hersteller- und Geräte-IDs nachschlagen kann.
Über die Suche nach der Geräte-ID 4220 kann man den Hersteller und die Modellbezeichnung ermitteln. Es handelt sich um die Intel PRO/Wireless 2200BG Karte von Intel Corporation. Mit diesen Informationen sucht man als nächstes im Windows Update Catalog nach einem passenden Treiber und fügt ihn dem Auswahlkorb hinzu.
Als nächstes lässt man sich den Auswahlkorb anzeigen und kann dort alle gewählten Treiber in einem Rutsch als Paket herunterladen.
Dann nur noch den Zielort auswählen, wohin die Daten gespeichert werden sollen…
…und das Herunterladen kann beginnen.
Die heruntergeladenen Treiberdateien landen in einem eigenen Verzeichnis, welches wie der Name des Treibers heißt und bündelt alle Dateien in einer CAB-Datei.
Diese kann man mit Boardmitteln auspacken und hat dann alle notwendigen Treiberdateien zur Installation des Geräts zur Verfügung.
Nun kann man im Gerätemanager mit einem rechten Mausklick auf das unbekannte Gerät den Treiber manuell installieren:
Es führt einen ein Assistent durch die Installation. Hier die Dokumentation für mein Beispiel:
Damit ist die gesamte Hardware des Acer Aspire iDea 510 von Windows 7 Beta 1 erkannt und betriebsbereit.
Der Windows Experience Index liefert für den Rechner dann eine 4,4.