In meinem letzten Blogpost habe ich über den verringerten Ressourcenverbrauch von Windows 7 geschrieben. Für Microsoft stehen aber nicht nur Speicherbedarf, Prozessorauslastung und Disk I/O im Mittelpunkt. Insbesondere schauen wir auch auf die Akkulaufzeit, die wir mit neuen Energiesparmethoden verlängern wollen.

Man kann zum Beispiel in dem Screenshot des vorherigen Postings sehen, dass die Prozessorauslastung im Idlebetrieb lediglich zwischen 0% und 3% pendelt. Dadurch können die Energiesparmechanismen moderner CPUs erst richtig genutzt werden.

Windows 7 wird eine ganze Reihe verschiedener Neuerungen für besseres Energiesparmanagement mitbringen. Zwei davon möchte ich hier näher vorstellen: System Cooling Policies und Core Parking.

Eine Verbesserungen im Bereich der Power Policies ist die Unterstützung von System Cooling Policies. Damit kann man zum Beispiel das Verhalten des Lüfters zusammen mit der Steuerung der Energiesparmodi Prozessors gestalten.

Je nach Wunsch des Anwenders dreht der Lüfter schneller (lauter) oder langsamer (leiser) und . In portablen Computern, die eine Batterie beinhalten, kann man dann die System Cooling Policy getrennt für den Akku- und den Netzbetrieb einstellen.

PowerManagement

Die zweite Neuerung entwickeln wir in enger Zusammenarbeit mit den Prozessorherstellern. Windows 7 wird zukünftig bis zu 256 Prozessoren insbesondere als Cores unterstützen. Diese massive Anzahl von Prozessoren führt zu einem erheblichen Mehrverbrauch an Energie, obwohl man sie die ganze Zeit nicht benötigt. Mit Core Parking wird Windows 7 in der Lage sein, die aktuelle CPU-Auslastung pro CPU zu überwachen und dynamisch einzelne Cores abschalten zu können. Wir versprechen uns davon eine deutliche Energieeinsparung im Vergleich zum herömmlichen Betrieb, bei dem jeder Kern möglichst gleichmäßig belastet werden würde.