Es muss sein: Manchmal schreiben wir über Produkte. Wir tun dies aber – und das muss an dieser Stelle gesagt sein – nicht gequält und larmoyant, weil gezwungenermaßen, sondern aus freien Stücken.

Seit 12. Mai ist die neue Office Produktivitätsplattform – bestehend aus den neuesten Versionen von Office, SharePoint Server, Exchange Server und Office Communication Server – für Unternehmen verfügbar. Und die Nachfrage mit mehr als 500.000 Betatestern allein in Deutschland zeigt, wie sehr der Markt auf diese neue Generation der Produktivitätssuite gewartet hat – geht es doch unter der Hand um nichts weniger als um eine informationstechnologische Grundlegung der neuen Welt des Arbeitens, die zur Zeit in aller Munde ist.

Dass diese mehr als das flüchtige Produkt einer HYPErventilation ist und in diesem Fall der Übergang von einem Konversationsthema in ein Investitionsthema gelingen könnte, ja gelingen muss, legt eine von Microsoft in Auftrag gegebene Forrester Studie vom Mai 2010 nahe, die versucht, die ökonomischen Auswirkungen einer Implementierung der neuen Office-Produktivitätsplattform auf ein Unternehmen in einem Framework zu bündeln. Die Zahlen, die hier kommuniziert werden, sind wirklich erstaunlich:

The Forrester TOTAL ECONOMIC IMPACT (TEI) model employs four fundamental elements including costs, benefits to the entire organization, flexibility and risk. Based on the customer interviews, Forrester constructed a TEI framework for a composite organization and found the ROI to be 301 percent with a payback period of 7.4 months after deployment. The study also found that the composite organization would see more than $13 million in savings over a three-year period and on average, a savings of more than two work weeks per year.

Sie fragen mich, wie ein solcher ROI zu erklären ist? Ganz einfach: durch die Integration von Anwendungen und Daten (Social Media Integration in Outlook, BI-Integration in Office und SharePoint), die Emanzipation von Endgeräten (Office am PC, am Handy und im Browser) und die Virtualisierung des Arbeitsplatzes (orts- und geräteunabhängige Zugriff ermöglicht vielfältigste Formen der Zusammenarbeit).

Dass diese neue Welt des Arbeitens eines reifen Mit-Arbeiters bedarf, der diese kreativ und intelligent nutzen kann, sei hier mal vorausgesetzt, ist aber alles andere als gegessen. Mit dem Outlook Social Connector liefert Microsoft dazu auch gleich den Lackmustest.

posted by Wolfgang Tonninger