Während sich Unternehmen heute verstärkt die Frage stellen, wie sie ihre Mitarbeiter im Zeichen der Social Media produktiv halten können, versucht der Einzelne die Rahmenbedingungen so zu definieren, dass ihn die neuen Möglichkeiten und Freiheiten nicht erschlagen.

In einer solchen Situation ist unternehmerische Verantwortung gefragt, genauso wie die Verantwortung des Einzelnen. Alles auf Heraklit abzuwälzen und zynisch zu behaupten, dass eben „alles fließt“ ist aus Unternehmersicht zu wenig. Genauso unpassend ist die Reaktion des Einzelnen, 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche verfügbar zu sein, nur weil man sich heute immer und überall verbinden und austauschen kann. Goldene Nasen sind schnell verdient, Burnouts ebenso. Wer heute ernsthaft behauptet, dass unsere Zukunft nur „always on“ sein kann, ist ungefähr so dienlich (und gefährlich) wie ein Fahrlehrer, der erklärt, dass ein Auto sich nur dann bewegt, wenn man am Gas steht.

Wir baten Michael Bartz, von der Information Worker Group bei Microsoft Österreich zum VIDEO-Interview:

posted by Wolfgang Tonninger