Kennen Sie das? Sie sitzen in irgend einem Meeting/Vortrag, sind durchaus guter Laune und Aufnahmebereitschaft, werden jedoch zunehmend unruhig, grimmig - aufgrund von ein paar Witzbolden in der letzten oder vorletzten Reihe, die nichts anderes zu tun haben, als bei jeder unpassenden Gelegenheit, den Vortrag/die Diskussion mit witzigen Bemerkungen/Zwischenrufen zu stören. Was tun in so einer Situation? Hier ist guter Rat teuer, zumal im Normalfall jeder, der sich gegen solche Witzspender zu Wort meldet, automatisch als humorlos abgekanzelt wird.
Dank Michael Arrington kann ich nun erleichtert in dem Gefühl aufatmen, nicht unbedingt abartig, unbefriedigt oder einfach neidisch zu sein, wenn es um die Art von Spaßmachern geht, die sich eigentlich bloß um sich selber drehen und mit ihren Witzen nichts anderes sagen wollen als: “Seht her ich bin da und ich bin so witzig, so locker, so super.”
Zugegeben: der Versuch von Microsoft, Humor-Fertigkeiten tabellarisch zu erfassen, kommt mit einem Augenzwinkern, wie es sich bei diesem Thema gehört. Was unterm Strich jedoch interessant ist, sind die Fragen, die sich jeder stellen kann und stellen sollte: Auch jene, die dazu neigen, mit ihren Witzen “über Leichen zu gehen”:
posted by Wolfgang Tonninger