Nach 5 Jahren an der Spitze findet sich BI im neuen CIO-Technologie-Ranking nur mehr am 5. Platz. Und Gartner Analyst Mark McDonald stellt sich zurecht die Frage: “Was ist passiert?”image

Passiert ist, dass Business Intelligence zunehmend nicht mehr als Technologie, sondern als Management-Qualität betrachtet wird.

Kein Wunder, dass wir heute weniger von Business Intelligence und mehr vom “intelligenten Business” oder vom intelligenten Unternehmen sprechen. Dass wir an das nahtlose Zusammen-spiel von Menschen, Prozessen und Werkzeugen denken, wenn wir an Business Intelligence denken. Dass Business Intelligence nicht mehr etwas ist für Würfel-Spezialisten im stillen Data-Mining-Kämmerlein, sondern am Front-End angekommen und collaborativ erfahren und eingesetzt wird.

Das hat auch mit den Entwicklungen rund um das Web 2.0 zu tun, im Zuge derer auch klassische Investitionsmodelle mitunter obsolet werden. Denn Technologie muss heute nicht nur schnell implementiert werden können. Sie muss sich auch schnell beweisen können. „Fail fast or scale fast“ – damit brachte David Chappell auf den Punkt, was heute als “Utility-Computing” in aller Munde ist: Es geht auch bei BI um den konkreten Nutzen und nicht im Intelligenz, die sich in den Spiegel schaut und teilnahmslos lächelt.

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“Gartner’s Business Intelligence und Performance Management Framework” macht deutlich, was im Bereich BI alles zusammenspielen muss, wenn nicht das Funktionieren, sondern der damit erzielte Business-Wert im Zentrum steht.

Business Intelligence ist nicht tot. Ich kann Sie beruhigen. Business Intelligence ist nur in der Praxis angekommen.

Nicht überzeugt? Dann lesen Sie das Original von Mark McDonald: Without Business in Business Intelligence, BI Is Dead!

posted by Wolfgang Tonninger