“The Consumerization of IT – and of Microsoft” – so nennt Mary-Jo Foley ihren gestrigen Beitrag auf ZDNet über ein Thema, das nahtlos anknüpft an unseren letzten Blogpost. Im Zentrum steht dabei nicht die Frage, wie “Consumerization” am besten zu übersetzen wäre – auch wenn ich mich über ihre Vorschläge freue –, sondern, welche Auswirkungen das neue Web auf das alte Business hat und welches Produktivitätsumfeld Unternehmen ihren Mitarbeitern heute bieten müssen, um ihre Loyalität und Leistungsbereitschaft nachhaltig sicherzustellen.

Einschlägige Studien belegen, dass es bei diesem Thema eben nicht um die privaten Befindlichkeiten der Anwender, sondern um nichts weniger als um den Arbeitsplatz und die unternehmerische Produktivität der Zukunft geht.

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Die Realität schaut nämlich heute oft so aus, dass wir zuhause mit leistungsstarken und die Kreativität fördernden Systemen arbeiten, während wir uns im Büro leider viel zu oft noch mit altertümlichen Anwendungen, stockenden Prozessen, anwenderfeindlichen Richtlinien und lähmenden Mobilitätsbarrieren herumschlagen müssen.

Vor diesem Hintergrund besteht die eigentliche Revolution der letzten Jahre, dass der Anwender zum entscheidenden Motor für technologische Entwicklungen geworden ist. Der Anwender, der seine Usability-Lektion gelernt hat und sehr genau weiß, was er von Technologie erwarten darf; und der – je nachdem – in die Rolle des Konsumenten, des Mitproduzenten, des Verkäufers oder des Mitarbeiters schlüpfen kann, wie es ihm gefällt.

Sichern Sie sich die hochinteressante Präsentation zur “Consumerization der IT” als DOWNLOAD und wundern Sie sich nicht weiter, dass Microsoft auch bei der Entwicklung von Seesmic Look, dem brandneuen Twitter-Client von Web 2.0-Star Loic Le Meur, der ebenfalls gestern der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde, seine Hände im Spiel hatte. 

posted by Wolfgang Tonninger