Nein, nicht Skippy! Sxipper, das beinahe genauso wie das Buschkänguruh (was für ein Wort!) ausgesprochen wird. Warum ich das wissen will? Weil ich gerade über einen Blogpost von ANDERSdenken-Hannes gestolpert bin, in dem er darüber räsonniert, was eine gute Präsentation können muss. Empfehlenswert, zweifellos - aber auch darüber soll es hier nicht gehen: Nicht um die Kunst der Reduktion, nicht um einprägsame Bilder, nicht um ppt-Checklisten, sondern um die Art und Weise, wie wir uns im Netz bewegen und dabei unsere Identität bewahren.

Ich lese also den Beitrag von Hannes Treichl und stolpere am Ende über einen Link, der mich anspringt: "Lesetipp" heißt es hier: "243 Folien in 10 Minuten von Dick Hard." Abgesehen davon, dass dieser Mann "Hardt" heißt, also mit "dt" am Ende, und dass mich dieser Hinweis mein cooles Image kostet, ist seine Keynote über Identity 2.0 - obwohl bereits mit der Patina der Jahreszahl 2006 überzogen - nicht nur präsentationstechnisch, sondern auch inhaltlich höchst anregend.

Gut: nach 243 Folien in 10 Minuten hat jeder Kopfweh, aber das nimmt man gerne in Kauf, wenn man danach etwas gelernt hat.

Ich war jedenfalls so begeistert, dass ich nach etwa 30 Minuten den Namen Dick Hardt "googelte" bzw. "bingte". Mal sehen, was aus dem Vorreiter der Identity Management Szene geworden ist, dachte ich mir. Und was ich sah, überraschte und beruhigte gleichzeitig. Und lässt mich weiterhin an die Macht des Guten glauben. Nein! - nicht, was Sie denken. Nicht, weil Dick Hardt jetzt bei Microsoft und dadurch alles besser ist! Sondern, weil ich das Interview mit ihm gelesen habe, indem er seine Entscheidung begründet.

Und: weil es den Identity 2.0 Blog immer noch gibt. Was aus Sxipper und Skippy geworden ist, ist natürlich eine andere Geschichte.

posted by Wolfgang Tonninger