Man hört es immer wieder: Spamflutungen sind allgegenwärtiges Zeichen eines Klimawandels in der IT, gegen die nicht nur Unternehmen, sondern auch die neuen Social Media Plattformen wie Twitter, Facebook und co zu kämpfen haben.

Die Firma AluKönigStahl ist demnach in Österreich kein Einzelfall. „Bis zu 15.000 Spams fanden sich täglich in den rund 200 Mailboxen der Mitarbeiter“, erinnert sich Prokurist Franz Mantler an die für die IT-Leitung unerträgliche Situation: "Heute sind es 95% weniger und damit in einer Größenordnung, die uns keine Kopfzerbrechen mehr bereitet."

Beeindruckend an dieser Referenz ist erstens, wie zügig sie umgesetzt wurde und zweitens, weil sie (zusammen mit der mii ag) beinahe völlig ohne zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur ausgekommen ist - einfach, indem die Standardfeatures des Exchange Server 2007 und Microsoft Forefront intelligent und mit viel Fingerspitzengefühl genutzt und an die spezifische Situation des Unternehmens angepasst wurden. „Denn mit technischen Maßnahmen allein lässt sich keine Spamflut in den Griff bekommen,“ betont Wolfgang Bures, der für die Projektumsetzung bei mii zuständig war: “Für die Feinjustierung sind Erfahrungswerte mindestens ebenso wichtig!“

Das zeigt aber auch, dass viele IT-Probleme letztendlich Deployment-Probleme sind, die man sehr kostengünstig dadurch in den Griff bekommen kann, indem man die bereits vorhandenen Potenziale ausschöpft und IT besser, präziser und effizienter einsetzt.

posted by Wolfgang Tonninger