Nun gut, es soll Leute geben, die sich durch häufigen Twitter-Gebrauch jünger und lebendiger fühlen. Unterm Strich führt Twitter in eine nervöse Einsamkeit, die therapiert gehört - sagen die anderen, mitunter auf ziemlich humorvolle Art und Weise.
Kein Wunder, dass Microsoft mit seinem neuen Service Vine, dessen Beta-Version seit heute getestet werden kann, versucht, sich durch seinen persönlicheren Ansatz vom Twitter-Hype abzugrenzen, wie Mary-Jo Foley auf ZDNet betont: "Just don’t call Vine another social-networking tool. Microsoft prefers it be known as a “societal networking” service."
Die Unterscheidung könnte in Zukunft wichtig sein. Denn bei VINE geht es nicht darum, auf Stalker-Millionen stolz zu sein, sondern mit kleinen Gruppen von Leuten, die einem wichtig sind, - auch in Notsituationen - in Kontakt zu bleiben. Vielleicht gelingt es ja damit, Twitter vom Kopf auf Füße zu stellen. Eco-Twittering also - in Anlehnung an Slow-Blogging. Werden sehen.
posted by Wolfgang Tonninger