…fasst meiner Meinung nach am besten der folgende Link zusammen:
How To Use Twitter For Marketing And PR* http://www.howtousetwitterformarketingandpr.com/
Aber ernsthaft – es ist schon beeindruckend wie schnell sich unsere Informationsgesellschaft wegbewegt von der traditionellen Vorstellung von “Nachrichten” – erinnern Sie sich noch? Nachrichten wurden seriös und meist gut recherchiert in Zeitungen oder im Rundfunk präsentiert und kommentiert. Am Ende der Lektüre oder der Sendung war man – informiert.
Gestern bin ich dann über eine Schlagzeile auf derstandard.at gestolpert:
Als stolzer Zune-Besitzer habe ich natürlich gleich draufgeklickt – die Meldung war dann eher enttäuschend:
Wenn sich also ein ernstzunehmendes Online-Medium (in diesem Fall eben derstandard.at) auf einen Blog beruft, der sich wiederum auf einen Twitter-Eintrag eines Microsoft-Mitarbeiters beruft, fühle ich mich nicht wirklich informiert. Sondern mit der Frage allein gelassen, welchen Mehrwert die Schichten dazwischen eigentlich bringen (außer einen Tippfehler…gefunden?).
Bei einer solchen Meldung sollte doch zumindest ein Kommentar oder sogar Reflexion nicht zuviel verlangt sein. Ich als Zielgruppe für einen solchen Artikel könnte mir etwa vorstellen:
Hoffentlich finden wir die Antworten noch, solange es Twitter gibt. Wer weiß, ob sie für den nächsten Web 2.0-Hype auch anwendbar sind.
posted by Martin Zimmermann
* danke an Max Kossatz für den Link-Hinweis!