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Meetings und was Sie darüber wissen sollten ...

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"Jeder Gedanke hat eine bestimmte Größe, und die meisten sind ungefähr einen Meter groß und besitzen das Komplexitätsniveau eines Rasenmähermotors, eines Feuerzeuges oder jener Zahnpastatuben, die, indem sie mehrere verborgene Pasten imageund Gele zusammenmischen, ein angenehm gestreiftes Produkt erzeugen."

Die wirklich großen Gedanken, meint Nicholson Baker in seinem wunderbaren Essay, "angesichts derer ganze Stadtzentren aufstehen und lauthals ihre Dankbarkeit und Verbundenheit zum Ausdruck bringen, ... Gedanken voller Erhabenheit ... und Detonationen geballter Hoffnung, ... untermalt von Hunderten von Celli, ... Gedanken, die ganze Telefonbücher zerreißen und an den Eisenknoten der Erfahrung klopfen" - solche Gedanken sind selten.

Und weil dem so ist, drängen wir uns tagein, tagaus in Meetings, wo wir versuchen, unseren kleinen Ideen zum Durchbruch zu verhelfen. Wer dabei drei Grundtypen auseinander zu halten weiß, hat laut Seth Gordon's Blog die besseren Karten; denn allzu oft werden Typusgrenzen verwischt und Teilnehmer am Ende konstaniert allein gelassen:

1) Informations-Meetings - verfolgen das Ziel, die Teilnehmer zu informieren und das Team auf einen einheitlichen Wissensstand zu bringen.

2) Diskussions-Meetings - werden einberufen, wenn Verantwortliche Feedback einholen wollen. Hier ist es erlaubt und erwünscht, dass neue Ideen oder Maßnahmen eingebracht und diskutiert werden.

3) Bewilligungs-Meetings - sind Meetings, bei denen man sich von  übergeordneten Personen ein "OK" einholt und hofft, dass niemand "STOP" ruft.

Wer darüber hinaus auch noch unterscheiden kann, welche Fragen und Antworten sich an der Sache und welche sich eigentlich nur am erzielbaren Machtzuwachs orientieren, wird Meetings nicht nur ob ihrer Produktivkräfte, sondern auch als wertvolle Gesellschaftsminiaturen schätzen und lieben lernen.

posted by Wolfgang Tonninger

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