Gerade in Zeiten der Krise schrumpfen die (IT-)Budgets und es ist mehr Kreativität gefragt. Wenn wir etwa aus der Energiekrise der 70er-Jahre schließen, dass auch dieses Mal ein Technologie- und Produktivitätssprung den Weg aus der Krise weisen wird, können wir uns auf atemberaubende Innovationen freuen. Ich wage zu behaupten, dass auch dieses Mal wieder die Innovatoren und kreativen Köpfe als Sieger hervorgehen werden - und nicht die Zyniker und Raunzer. In den 70ern wurden nicht zuletzt - mitten in der Krise - die Unternehmen Apple und Microsoft gegründet.

Im Bild: Steve Jobs - man beachte den löchrigen Pullover: ein Zeichen der Krise? ;) - und Steve Wozniak

Vielleicht wurde damals einfach etwas weniger gejammert? Immerhin durften in Deutschland monatelang am Sonntag keine Autos bewegt werden. Ähnliche Zustände wie leere Autobahnen und Fahrverbote würden heute wohl medial so angeheizt, dass die Stimmung noch mehr als jetzt einem unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang gliche.

Im Bild: die Microsoft-Gründer. Viele von ihnen dürften mit diesen Frisuren wohl auch in den besten Zeiten nicht so leicht einen Kredit bekommen haben...

Es sind also wieder die hellen Köpfe gefragt. Die Impulsgeber. Die Querdenker. Es ist die richtige Zeit, sich Gedanken zu machen über die Prioritäten, die man sich gesetzt hat. Und vor allem darüber, ob es die richtigen sind, um ein Unternehmen, einen Staat oder sich selbst als Sieger aus dieser Krise hervorzubringen.

Zur kritischen Lektüre sei daher eine aktuelle Studie von Gartner empfohlen, in der die meistgenannten Business- und Technologieprioritäten für 2009 untersucht werden:

In der jährlich von Gartner Executive Programs (EXP) durchgeführten 'CIO Survey' wurden weltweit über 1.500 IT-Leiter zu ihren Strategien, Prioritäten und Budgeterwartungen für 2009 befragt. CIOs planen mit denselben Budgets wie im letzten Jahr, geben sie aber anders aus. Lesen Sie mehr bei Gartner >>

posted by Martin Zimmermann