ReadyBlog: Auf der BI Konferenz sprechen Sie über „Ad-hoc Analysen für Endanwender“ und versprechen: Analysen leicht gemacht! Warum sollten Endanwender denn überhaupt Analysen selbständig durchführen wollen? Ist das nicht etwas für den Poweruser?

CHöbart: Bei Business Intelligence dreht sich alles um die Verwertung von Informationen zur Steuerung des Unternehmens. Nur wer das Steuer einerseits fest - aber auch einfach handhabbar - in der Hand hat, kann Leistung erbringen. Grundsätzlich geht es also darum, mit modernen BI-Lösungen Endanwender aus den Fachbereichen in die Lage zu versetzen, analytische Werkzeuge einfach und übersichtlich bedienen zu können. Damit lässt sich 11am Ende des Tages der Foto_ReinhardSchlossarWunschzustand realisieren, dass BI-Instrumente innerhalb eines Unternehmens – unter Entlastung der IT – gerne und aktiv genutzt werden. BI setzt sich also in Unternehmen auch nachhaltig durch.

Im Bild: Christian Höbart, Leitung Vertrieb & Marketing & Reinhard Schlossar, Senior BI Consultant | Active Business Consult

ReadyBlog: Wie passen individuelle Ad-hoc Analysen mit dem Anspruch auf eine konsistente BI-Lösung zusammen? Wie bringen Sie die Unternehmensziele in Einklang mit den Bedürfnissen der Endanwender?

RSchlossar: Ein entscheidender Schritt bei BI-Projekten sind gemeinsame Ziele von Fachbereichen und IT! Verständigen sich die erwähnten Unternehmenseinheiten auf diese gemeinsamen Ziele, so ist über eine genaue Anforderungsanalyse samt der Erstellung eines Pflichtenheftes der exakte Weg zu diesen Zielen – Bedarf, System- und Lösungsarchitektur bis hin zur Lösungsimplementierung – gemeinsam festzulegen. Nur über diesen skizzierten Weg lassen sich die Unternehmensziele sehr gut mit den Wünschen der Endanwender in Übereinstimmung bringen, damit ergibt sich auch eine konsistente Unternehmens-BI.

ReadyBlog: Sie werden in Ihrem Vortrag Best Practices beim Aufbau einer BI-Lösung präsentieren – anders gefragt: was sind denn die Worst Practices, die garantieren, dass ein Projekt scheitert?

RSchlossar: Leider beobachten wir häufig, dass BI-Projekte unterschätzt werden und der Aufbau eines Systems für Reporting als Kleinigkeit eingestuft wird. Dies führt zu wenig Engagement des Fachbereichs in der Definition der Anforderungen aber auch in Selbstverwirklichung der IT in einem Projekt mit unvollständig definiertem Ziel. Eine weitere Worst Practice ist, dass die falsche Technologie zum Einsatz kommt. Dadurch wird unnötig hoher Aufwand erzeugt oder sogar das Ziel gar nicht erst erreicht. Von der Akzeptanz des Fachbereichs muss ich dann nicht mehr sprechen. Beide Problemfälle können durch die Projektbegleitung eines kompetenten Partners vermieden werden!

ReadyBlog: Sie stehen gemeinsam mit Ihrem Kunden Interwetten auf der Bühne – kann man also davon ausgehen, dass das BI-Projekt dort reibungslos funktioniert hat? Welchen Nutzen hat Interwetten denn aus der Einführung von Microsoft BI gewonnen?

CHöbart (schmunzelt): Lassen Sie sich von unserer gemeinsamen Präsentation mit Interwetten überraschen. Sie können aber davon ausgehen, dass das BI-Projekt bei Interwetten ein voller Erfolg war. Details bei der Microsoft BI Konferenz! :)

ReadyBlog: Vielen Dank für das Gespräch!

Die Fragen stellte Martin Zimmermann.