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INTERVIEW: Den Mutigen gehört die Welt - oder: Herr Sexl macht jetzt...etwas Anderes

INTERVIEW: Den Mutigen gehört die Welt - oder: Herr Sexl macht jetzt...etwas Anderes

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ReadyBlog: Letztes Jahr hieß es noch Herr Sexl macht Excel – heuer präsentiert pmOne auf der BI Konferenz gemeinsam mit dem Kunden Wenatex-Das Schlafsystem ein erfolgreiches PerformancePoint Server-Projekt. Was erwartet die Teilnehmer bei Ihrem Vortrag?

sexl

SSexl: Die Praxiserfahrungen aus einem der ersten Projekte, die weltweit mit PerformancePoint gestartet wurden. Einer der interessanten Aspekte ist, dass sich der Einsatz von PerformancePoint von der ursprünglichen Planungsanwendung stark erweitert hat. Alle Anwendungen, bei denen heute Excel Sheets mehr oder weniger unstrukturiert per Mail verschickt werden, profitieren von der Kombination aus Server-basierter "Ordnung" und den Freiheiten von Excel für die Endanwender. In jedem Unternehmen gibt es derartige Anwendungen - die PerformancePoint sicherer, weniger fehleranfällig und wartungsärmer machen kann.

Bild: Stefan Sexl, Chief Marketing Officer, pmOne AG

ReadyBlog: Wenatex hat PerformancePoint ja schon vor dem offiziellen Release eingesetzt – viele Kunden schrecken davor zurück und warten lieber ein, zwei Service Packs ab. Wozu raten Sie?

SSexl: Den Mutigen gehört die Welt.

ReadyBlog: Wieweit haben sich Performance Management-Systeme im österreichischen Mittelstand denn schon durchgesetzt? Immerhin wird CPM seit Jahren als „Next Big Thing“ gehandelt – wann kommt es denn wirklich?

SSexl: Was ist eigentlich CPM? Dahinter stecken in erster Linie die Anwendungen Unternehmensplanung, Konsolidierung, Scorecards etc., also Anwendungen, die es weit vor dem Begriff CPM gegeben hat. CPM ist also längst da. Einer der neuen erfreulichen Aspekte ist, dass diese Anwendungen in immer mehr Unternehmen als ein Ganzes begriffen werden, also die Unternehmenssteuerung ganzheitlich unterstützt wird. Das hat einige ganz pragmatische Vorteile wie etwa das Vermeiden von Systembrücken, wenn beispielsweise das Finanzreporting mit der Planung systemtechnisch eng verbunden ist. Aber viel wichtiger ist: Ein Unternehmen wird viel reaktionsfähiger. Bei neuen Akquisitionen oder Änderungen im Marktumfeld ziehen die Systeme viel schneller mit.

ReadyBlog: pmOne setzt sehr stark auf Microsoft-Lösungen – ist das in Zeiten, wo die BI-Anbieter sich gegenseitig aufkaufen und neue Angebote auf den Markt bringen, nicht recht riskant?

SSexl: Nein, wir profitieren sehr stark von diesem Trend. Business Intelligence ist mittlerweile eine nicht mehr wegzudenkende technische Infrastruktur geworden, die von den „großen 4“ Softwareanbietern bereitgestellt wird und auf deren Plattform Lösungen entstehen. Wir haben uns bei der Gründung der pmOne für Microsoft entschieden, weil wir die Technologie seit Jahren schätzen - und Microsoft im Gegensatz zu den anderen kaum auf Akquisitionen gesetzt hat, sondern den harten Weg der eigenen Entwicklung gegangen ist. Davon profitieren wir heute: Die Komponenten passen einfach perfekt zusammen. pmOne ist in der Zusammenarbeit mit Microsoft in nicht mal 2 Jahren auf knapp 70 Mitarbeiter gewachsen. Das unterstreicht, dass die Entscheidung richtig war.

ReadyBlog: Danke für das Gespräch!

P.S. Hier geht´s zur Anmeldung für die BI-Konferenz.

posted by Martin Zimmermann

Comments
  • Das kann ja wohl nur ein Scherz sein:

    "...Microsoft im Gegensatz zu den anderen kaum auf Akquisitionen gesetzt hat, sondern den harten Weg der eigenen Entwicklung gegangen ist"

    Facebook - $ 240 Mio

    TellMe - $ 600 Mio

    Aquantive - $ 6.000 Mio

    FastSearch - $ 1.200 Mio

    Und das ist nur ein kleiner Teil des "harten Weges".

  • Im BI-Umfeld ist die Aussage, dass Microsoft "kaum" auf Akquisitionen gesetzt hat, vertretbar, denke ich.

    V.a. da ich (obwohl ein Freund von breiten BI-Definitionen) z.B. Facebook (wo MSFT nur einen kleinen Anteil hält) oder aQuantive nicht als BI-Anbieter nennen würde. Natürlich hat Microsoft als Konzern recht viele Firmen und damit Technologien gekauft, eine komplette Liste findet sich hier:

    http://www.microsoft.com/msft/acquisitions/history.mspx

    FAST und DatAllegro sowie Zoomix und Dundas (die ich als die BI-Akquisitionen in den letzten Jahren nennen würde) sind durchwegs Spezialanbieter - und nicht wie z.B. Business Objects oder Hyperion für SAP und Oracle der Türöffner für neue Märkte. Das CPM-Flaggschiff von Microsoft, PerformancePoint Server, basiert großteils auf Eigenentwicklung, wie auch SQL Server.

    Das sollte das Statement von Herrn Sexl aussagen, meiner Meinung nach. Ob es ein harter Weg war...ich weiß nicht - die mir bekannten  Kollegen, die an diesen Produkten arbeiten, haben schon auch Spaß an der Arbeit, keine Sorge - so schlimm ist es sicher nicht :).

    Martin Zimmermann

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