Laut aktueller Studie leiden 44 Prozent der Briten an "DiscomGoogolation", wenn sie in Situationen kommen, in denen sie nicht ONLINE gehen können. "We´ve entered a culture of instant answers", meint Dr. David Lewis, der Leiter der image Studie, der über Herzaktivitäts- und Gehirnstrommessungen an den Probanden im "Offline-Status" erhöhte Stresswerte und gesteigertes Unwohlsein diagnostizierte.

Ich muss gestehen, ich ticke da ganz anders: Mir wird unwohl, wenn ich mit Leuten unterwegs bin, die sich bei jedem noch so kurzen Flugzeugwechsel mit ihren Handys bei ihrem neuen Roaming-Partner melden oder verzweifelt einen Hotspot suchen, bevor sie überlegen wofür.

Am besten gefällt mir Bernard Clark´s Reaktion auf die beunruhigenden Fakten dieser Studie, der sich fragt, "whether people experience real distress when they come into work and can't use the technology they feel to be key to their work life?"

Gute Frage! Haben Sie eine Antwort darauf? Oder haben Sie ein Wort, das diesen Stresszustand beschreibt?

Was halten Sie von "DeOfficiency"? (aus den Worten "efficiency" und "Office").

Die Neuschöpfung "DiscomGoogolation" ist übrigens eine Zusammensetzung aus den Worten "discombobulate" (verwirren, durcheinanderbringen, frustrieren) und Google.

Sie wollen wissen, was die Studie sonst noch zutage brachte? ..., dass 76 Prozent der Briten angeben, ohne Internet nicht leben zu können, für 46 Prozent das Internet eine größere Rolle in ihrem Leben spielt als Religion und 20% dem Internet mehr Aufmerksamkeit schenken als ihrem Partner!  

posted by Wolfgang Tonninger