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Virtualisierung - eine Reise im Sitzen

Virtualisierung - eine Reise im Sitzen

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Seit Ende Juni 2008 ist mit Hyper-V das Virtualisierungsherzstück des Windows Server 2008 verfügbar. Mit Hyper-V sollte es gelingen, die Beweglichkeit, die von der Business-Seite seit Jahren gefordert wird, IT-seitig abzubilden. "Beweglichkeit" wohlgemerkt und nicht "Mobilität".

Was wie ein Paradox anmutet, ist ein Kunstgriff, der durch Hyper-V möglich wird. Indem die Hypervisor-Schicht Teile der Betriebssystemfunktionen übernimmt, wird die Serverinstanz freigespielt - und Software als geräteunabhängige Funktion verfügbar, die uns begleitet. Der große Unterschied: wir hetzen nicht mehr von einem Ort zum anderen und fressen leere Kilometer. Stattdessen sammeln wir Produktivitäts- und Ökopunkte - Stichwort: Green IT.

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Hans Berndl, Bloggefährte und Product Manager der Server Business Group bei Microsoft Österreich, erläutert diesen Kunstgriff folgendermaßen: "Der Hypervisor-Layer wird als eine Zwischenschicht eingezogen, die das Betriebssystem von der Hardware entkoppelt, indem sie die Kommunikation mit dieser übernimmt und gleichzeitig aus dem Betriebssystem eine virtuelle Instanz macht, die unterschiedlichste Funktionen für das virtuelle Szenario anbieten kann. Durch diesen Kunstgriff wird das ganze Software-Gebäude (inkl. aller Hardware-Beschreibungen) in einem File neu verpackt.

Der enorme Vorteil: Wenn die Server-Hardware einmal ausfallen sollte, dann kann man dieses File oder Image nehmen und einfach auf einen neuen Server ziehen. Was das für Backup-, Bereitstellung und unterm Strich für die Wendigkeit eines Unternehmens bedeutet, können Sie sich vorstellen. Man kann ein File einfrieren, transferieren und auf einer anderen Hardware weiterlaufen lassen, während die Hardware ausgetauscht wird. Man kann mit unterschiedlichen Produktlebenszyklen innerhalb einer IT-Umgebung sehr flexibel umgehen und zum Beispiel eine veraltete Anwendung, die man nicht mehr auf eine neue Maschine portieren kann, virtuell in diese Umgebung herüberholen und weiter betreiben, etc. Die Möglichkeiten und neuen Freiheiten sind wirklich riesig."

Das komplette Interview und damit die Fortsetzung unseres Schwerpunkts Virtualisierung gibt es in Kürze auf: www.microsoft.com/austria/server Mehr zu Hyper-V finden Sie hier.

Den Proof of Concept lieferte übrigens Microsoft selbst - mit 13.000 Servern, die in 550 Gebäuden weltweit 98 Länder mit IT-Infrastruktur versorgten. Aufgrund der guten Erfahrungen im ersten Virtualisierungsjahr sollen in Zukunft 90% der neu hinzukommenden Server virtualisiert und auf Hypervisor bereitgestellt werden.

WICHTIG: Kunden, die bereits Windows Server 2008 im Einsatz haben, bekommen ab 8. Juli den Hyper-V über Windows Update.

posted by Wolfgang Tonninger

Comments
  • Bislang - seien wir uns ehrlich - hat sich (fast) alles eigentlich immer um die Technik gedreht und der

  • Bislang - seien wir uns ehrlich - hat sich (fast) alles eigentlich immer um die Technik gedreht und der

  • Zuerst wurde gemunkelt , dann wurde geschossen - den Vogel ab hat dabei zweifellos die Computerzeitung

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