Wer von der mobilen Zukunft spricht, denkt im Normalfall zuerst an die immer kleineren und cooleren „Access Devices“, die wir mit uns führen. Dabei wird die Computerleistung von morgen weniger in den Geräten als im Netz zu Hause sein. Und das eigentlich Spannende wird dort passieren, wo Access und Infrastruktur - Subjekt- und Objektkreise - zusammentreffen.

Denn wer mobil ist, will auch verbunden sein und nicht wie eine Insel im Strom der Geschäfte treiben, während wichtige Kontakte, Daten und Ressourcen an ihm vorbeifließen und unerreicht bleiben. Er träumt davon, dass sich rund um ihn die verschiedensten Technologien, Netze und Formate die Hand reichen, sodass er sich auf das konzentrieren kann, was er eigentlich will: kommunizieren! Was wir heute brauchen, sind keine Technologien, die in Nischenbereichen fragwürdige Rekorde brechen, sondern solche, die Bestehendes zusammenbringen und integrieren.

Wenn Bill Gates in seinem letzten Executive-Mail vom Oktober 2007 über das neue Kommunikationszeitalter spricht, dann spricht er vor allem droundtableavon: 

"Thanks to email, instant messaging, video conferencing, and the emergence of Voice over Internet Protocol (VoIP), Internet Protocol Television (IPTV), and other protocols, a new wave of software-driven innovations will eliminate the boundaries between the various modes of communications we use throughout the day. Soon, you’ll have a single identity that spans all of the ways people can reach you, and you’ll be able to move a conversation seamlessly between voice, text, and video and from one device to  another as your location and information sharing needs change."

Wohlgemerkt: Bill Gates erzählt uns nicht seinen letzten Traum. Er berichtet über konkrete Entwicklungen im Bereich UNIFIED COMMUNICATIONS - Sie erinnern sich? Ein gelungenes Beispiel dafür ist der Microsoft Round Table, den Sie hier sehen: ein 360°-Meeting-Eye für den virtuellen Konferenzraum, in dem Menschen zusammenfinden, um miteinander zu kommunizieren - komfortabel, intuitiv und so, wie sie es gewohnt sind.

posted by Wolfgang Tonninger