BUSINESS INTELLIGENCE: 4 Fragen an Gregor Zeiler, actinium

ReadyBlog: Herr Zeiler, In ihrem Vortrag wollen Sie zeigen, wie Unternehmen das Potenzial von SQL Server besser nutzen. Und werden dabei - so denke ich mir - ein Tool aus dem Ärmel zaubern, das ihnen dabei hilft: was bringt ihre Lösung dot?

DI Gregor ZeilerGZeiler: dot, unser data warehouse operations tool, spielt bei unserem Vortrag  natürlich eine große Rolle. Data Warehousing ohne dot ist so wie Autofahren mit 30 PS. Wer rasch zum Ziel kommen möchte, der muss heute Software zum Einsatz bringen, die einem das Leben erleichtert und lästige Arbeit vom Hals hält. Im Bereich Business Intelligence ist das der SQL Server als BI-Plattform und unser dot als dwh-Entwicklungstool.

Im Bild:
DI Gregor Zeiler, Geschäftsführer der
actinium consulting gmbh

ReadyBlog: Geht das noch konkreter? Mit anderen Worten: was hat der Lutz, was viele andere nicht haben?

GZeiler: Der Lutz hat wie so oft auch hier die Nase vorn. Die Entscheidung für dot erspart eine Menge Entwicklungsarbeit, weil dot das Data Warehouse und die dazugehörenden Datenflüsse automatisch generiert. Je nach Projektgröße sprechen wir hier von ca. 50-400 Tage Zeitersparnis. Da muss man dann gar nicht mehr lange rechnen. So ganz nebenbei „produziert“ dot ohne menschliche Missgeschicke und dokumentiert seine Arbeit automatisch. Was so viel heißen soll, als dass der dwh-Entwicklungsprozess nach bewährten  Routinen abläuft und in der Metadatenbank von dot jeder Entwicklungsstand fein säuberlich dokumentiert ist. Apropos Entwicklungsstand – mit dem Versionskonzept von dot lassen sich natürlich auch sämtliche Weiterentwicklungen abbilden. Das Geniale dabei: das gilt sogar für bereits befüllte und in Betrieb befindliche BI-Lösungen.

ReadyBlog: "Echtzeit" ist eine der großen Buzzwords im Zusammenhang mit BI. Welche Daten braucht man wirklich in Echtzeit und mit welchen baut man ganz entspannt seine Cubes?

GZeiler: Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Fakt ist jedoch, dass es Bedarf nach Informationen mit unterschiedlicher Zeitnähe gibt. Ob man Echtzeit-, Realtime- oder einfach nur operatives Reporting dazu sagt, ist Nebensache. Viel wichtiger ist, dass die BI-Architektur auf all diese Anforderungen auslegt ist und man den Anwender nicht mit unterschiedlichen Technologien dazu quält. Genau darauf gehen wir in unserem Vortrag ein: Wir zeigen, wie man die Vorteile unterschiedlicher Datenhaltungs-Technologien zum Vorteil der Anwender nutzen kann und dem User so einfach wie möglich präsentiert. Das ist die Business Intelligence-Challenge.

ReadyBlog: Auf ihrer Website fand ich den schönen Satz: "Simplify the way to answer the challenge" - man darf also ruhig komplexe Fragen stellen, solange die Antworten einfach sind?

GZeiler: Täglich werden wir mit komplexen Anforderungen konfrontiert. Lösungsansätze und Technologien müssen einfache Antworten liefern – das haben wir in unseren Projekten und durch den Erfolg unserer Produkte gelernt. In Microsoft haben wir auf diesem Weg einen kongenialen Partner gefunden.

Danke für das Gespräch.

Die Fragen stellte Wolfgang Tonninger