Gerade noch letzte Woche in einem Meeting gesessen und mich darüber ausgelassen, wie nervend - peinlich? - diese ewige Stromsuche und das Steckdosensuchen unterm Konferenztisch ist. Und jetzt lese ich im Blogbeitrag von Sebastian Weber - zugegeben ungläubig, dass die Rettung naht.


Das Massachusetts Insttiute of Technology, kurz MIT, scheint es geschafft zu haben, elektrischen Strom über eine Entfernung von einigen Metern kabellos zu übertragen. Mithilfe von magnetisch gekoppelten Resonatoren, wie die Computerwelt schreibt. Das Team von Professor Soljacic macht sich dabei den Umstand zunutze, dass resonante Objekte nur mit Objekten derselben Resonanz interagieren. Im aktuellen Fall stellen zwei Kupferspulen, die in identischen Magnetfeldern resonieren, sicher, dass der Strom drahtlos nur dahin fließen wird, wo er gebraucht wird. Soljacic zufolge erreicht WiTricity über kurze Entfernungen 80 Prozent der Effizienz von Kabelverbindungen.


Und das hoffentlich, ohne dass den am Meeting beteiligten die Haare zu Berge stehen.

moz-screenshot[4]Das Bild zeigt die MIT-Crew im Stromfeld - mit Professor Soljacic in der Mitte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

posted by Wolfgang Tonninger