Früher war alles einfach. Da gab es auf der einen Seite ein Geschäft, eine Firma, einen internationalen Konzern und in ihm irgendwo einen klimatisierten Raum, ein Rechenzentrum, in dem IT-Jobs abgearbeitet wurden. Der zentrale Rechner war bloß eine weitere Maschine im Assetpark, die eben nicht mit Treibstoff, sondern mit Daten gefüttert wurde und für einzelne Abteilungen pünktlich Resultate ausspuckte.

Heute ist Informationstechnologie nicht mehr auf einzelne Räume beschränkt und nicht mehr auf einzelne Plattformen. Und Vorsprünge, die in einer Abteilung erzielt werden, müssen weitergereicht werden - durchgehend und ohne Medienbrüche - damit am Ende, an den Schnittstellen zum Anwender die Mehrwerte anfallen, die Ihr Geschäft vorantreiben.

Man denkt in Prozessen, Geschäftsprozessen wohlgemerkt und nicht IT-Prozessen, entlang derer unterschiedliche Anwendungen sich die Hände reichen. Service-orientierte Architekturen (SOA) zeichnen sich dadurch aus, dass der Anwender auf Funktionen wie auf Services im Netz zugreifen kann - ohne sich dabei über das System oder die Anwendung Gedanken machen zu müssen, die diese zur Verfügung stellen. Funktionen? Funktionen und Informationen müsste es heißen, denn praktisch alle Anwendungen, die Ihre Mitarbeiter heute einsetzen, verarbeiten bzw. nutzen geschäftsrelevante Daten, die in hochskalierbaren Datenbanken bereitgestellt werden.

Woran Sie bei der Optimierung Ihrer Applikationsinfrastrukturen denken sollten, umreißt folgender Beitrag.
 
 
posted by Wolfgang Tonninger