In der Herbstausgabe des Touch Magazins (S. 16 – 21) gibt Laura Ipsen – Corporate Vice President Worldwide Public Sector – Einblicke in die Initiative Microsoft CityNext. Ziel der Initiative ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der die Verwaltung, die Bürger und die dort ansässigen Unternehmen und Organisationen zusammenarbeiten, um die Zukunft Ihrer Stadt mitzugestalten. Ipsen betont, dass Microsoft bereits mit vielen Städten zusammenarbeitet, so zum Beispiel mit Barcelona, Manchester und auch Hamburg.

Heutzutage werden Städte mehr denn je mit Ressourceneinschränkungen – monetären sowie nicht-monetären –  konfrontiert und das bei wachsenden Erwartungen der Bürger bezüglich neuer Angebote und Services. Zudem befinden sich Städte in einem immer stärker werdenden Wettbewerb um die begrenzten Ressourcen. Diese Entwicklungen rufen regelrecht nach einer neuen Generation an Lösungen und Services, die die Einbeziehung der Bürger und deren Mitgestaltung forcieren und die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit sowie die Umweltverträglichkeit einer Stadt oder Region fördern.

Auch Joel Cherkis, Worldwide Government Industry General Manager, spricht in einem aufgezeichneten Interview zu “Big Data is good for you – Business, The Citizen & The Urban Mix” von einer engen Zusammenarbeit mit Stadtverwaltungen und Microsoft Partnern, um die Städte dabei zu unterstützen, ihre Bürger aktiver in Prozesse einzubeziehen.

Zur Veranschaulichung stellt Cherkis in einer Live-Demonstration ein City Dashboard vor, welches bereits in Barcelona eingesetzt wird. Dieses bietet eine vielfältige Übersicht der in der Stadt vorhandenen Systeme, so zum Beispiel im Bereich Verkehr und Transport. Barcelona setzt auf interaktive Systeme, die mit Hilfe von Open Data-Planungen beispielsweise eine Reduktion des CO2 Ausstoßes möglich machen.

Brüssel, ebenso wie weitere 51 Städte weltweit, setzen auf ein System, das einen Echtzeitabruf von Verkehrsdaten wie Informationen zu stockendem Verkehr, Stau oder Baustellen, gewährleistet. Darüberhinaus werden Analysen und Voraussagen mittels Auswertung der vorliegenden Daten für spätere Zeitpunkte, z. B. zu Hauptverkehrszeiten, ermöglicht. Besonders für Entitäten des öffentlichen Bereichs, wie z. B. Öffentliche Sicherheit oder Ersthelfer bietet dieses System logistische Planungsmöglichkeiten.

In Sachen Innovation bezeichnet Cherkis vor allem Städte wie Barcelona, Paris, Moskau und Hamburg als Vorreiter. Der internationale Austausch von Best Practices und innovativen Lösungen ermöglicht es Städten voneinander zu lernen und somit nicht immer das Rad neu erfinden zu müssen. Welche innovativen Lösungen werden in Hamburg bereits eingesetzt? In den nachfolgenden Beiträgen werden wir Ihnen Beispiele zu implementierten Lösungen vorstellen.

 

 

 

 

Big Data is good for you – Business, The Citizen & The Urban Mix