Patrick Jaspers
Product Manager Microsoft

 

Dieses Hand-On Lab geht davon aus, dass wir bereits ein Packerl erzeugt haben…

Wie bekomme ich dieses Packerl nun zu meinen Clients ?

Das Lab verteilt ein Office 2007 Packerl

1. Schritt:
Ich erzeuge eine AD Gruppe, die Zugriff auf mein Office Packerl haben soll.

Danach move ich mein erzeugtes Office 2007 Packerl in meinen FileShare am App-V Server

In der App-V Konsole erzeuge ich eine neue Application Group – Office 2007

Beim Einloggen meldet sich der Client zuerst am AD an, dann meldet er sich am App-V Management Server und erhält von dem (aus der SQl Datenbank) – bezugnehmend auf die Mitgliedschaft seiner AD Gruppen – die Icons und OSD Files seiner Apps (sind 26 Bit gross) – Das OSD File enthält die Infos, wo der App_V Client die Daten der App herbekommt. Dort definiere ich, welche Streamingvariante der Client benutzen soll

Beim Download wird zuerst der “FeatureBlock 1” runtergeladen der alle notwendigen Teile beinhaltet, die der Client beim ersten Start braucht.

In diese Gruppe importiere ich das kopierte App-V Packerl, dabie kann ich definieren, wo das ICON am Clientcomputer erscheinen soll (oder ich verwende die Defaultwerte des Packerls)

Wichtig ! Der größte Fehler beim Importen der Packerl ist, das man den lokalen Pfad des Packerls angibt und nicht den Networkshare (also dass ich das Packerl von D:\MeinePackerl importiere anstelle von \\meinserver\packerl). Dieser Pfad wird in die Packerl-Details geschrieben und der Client würde damit auf seiner eigenen Festplatte suchen….

 

Jetzt bereiten wir den IIS für Streaming vor:
Im IIS erzeuge ich eine Website (oder nehme die Default) die mein Contend-Verzeichnis als Ursprung hat, erlaube dort Directory Browing und füge .sft und .osd als MIME Type dazu…

(Dokumentiert sehr gut im App-V Blog)

 

Am client muss ich die Registry ändern (es gibt dafür ein ADm File, um das via Group Policy zu ändern)

Dort definiere ich, wo der Client seine Packerl holt – wesentlcih einfacher als früher, wo ich verschiedene OSD Packerl machen musste !

D.h. ich kann via GP definieren, welcher Client woher über welches Protokoll seine Packerl holt, unabhängig davon, was im Packerl steht.

 

Updates:

Muss ich eine App updaten, erzeuge ich ein neues Packerl, stelle es am gleichen Streaming ort zur Verfügung und der Client holt sich nur die geänderten Dateien….

 

Schaut sehr überzeugend aus – trotzdem sollte man sich damit beschäftigen, bevor man es im Echteinsatz benützt ;)

 

Christian – live aus Barcelona

Christian.Decker@microsoft.com