December, 2012

  • Office IT Pro-Blog

    Erstellen von QuickSteps und benutzerdefinierten Aktionen zum Starten eines SharePoint 2013-Workflows

    Veröffentlichung des Originalartikels: 28.09.2012

    Hallo, ich bin JongHwa Lim vom SharePoint-Entwicklerteam. jonghwal's pic

    Ich zeige Ihnen heute ein Feature zum Erstellen einer Menübandschaltfläche auf der Benutzeroberfläche eines SharePoint-Servers. Bei Betätigung dieser Schaltfläche wird ein SharePoint 2013-Workflow gestartet. Eigentlich können hierfür zwei verschiedene Features verwendet werden, die viele Gemeinsamkeiten haben: QuickSteps und benutzerdefinierte Aktionen. Zuerst zeige ich Ihnen, wie QuickSteps funktionieren, die für eine individuellere Benutzererfahrung sorgen, und danach erläutere ich kurz die benutzerdefinierten Aktionen.

    Wenn Sie beim Starten eines SharePoint 2010-Workflows bereits mit benutzerdefinierten Aktionen oder QuickSteps gearbeitet haben, können Sie einfach welche erstellen und so einen SharePoint 2013-Workflow starten. Da das Benutzererlebnis im Wesentlichen gleich ist, sollten Benutzer mit Erfahrungen in diesem Bereich hierbei keine Probleme haben.

    QuickSteps

    Ich werde jetzt genau erklären, wie Sie einen QuickStep zum Starten eines SharePoint 2013-Workflows erstellen.

    Vorbereitung

    Zum Erstellen eines QuickSteps müssen einige Voraussetzungen gegeben sein.

    Zunächst benötigen Sie eine Datei für das Menübandsymbol, das im Menüband des QuickSteps angezeigt wird, den Sie in den nachfolgenden Schritten definieren. Ich verwende hierfür die Dokumentbibliothek für Websiteobjekte und habe hier eine Bilddatei hochgeladen.

    clip_image001

    Dann benötigen Sie eine Liste oder Dokumentbibliothek, in der Sie den QuickStep erstellen. In diesem Beispiel verwende ich die Liste „Urlaubsantrag“ und erstelle einen QuickStep, der einen Workflow zur Anforderung einer Urlaubsgenehmigung startet.

    clip_image002

    Erstellen eines QuickSteps

    Wenn Sie eine Liste haben, können Sie einen QuickStep erstellen. Das ist ganz einfach. Klicken Sie einfach, wie unten abgebildet, im Menüband auf der Registerkarte LISTE in der Gruppe Liste anpassen auf die Schaltfläche Neuer QuickStep.

    clip_image003

    clip_image004

    Wenn Sie eine Dokumentbibliothek verwendet haben, finden Sie die Option wie abgebildet im Menüband auf der Registerkarte BIBLIOTHEK in der Gruppe Bibliothek anpassen.

    clip_image005

    clip_image006

    Beim Klicken auf die Schaltfläche wird das folgende Dialogfeld angezeigt. Klicken Sie einfach auf Zulassen.

    clip_image007

    SPD wird nun gestartet. Dabei werden die Liste „Urlaubsantrag“ sowie das folgende Popupdialogfeld angezeigt.

    clip_image008

    Nehmen Sie sich etwas Zeit, und machen Sie sich mit den Optionen in diesem Dialogfeld vertraut. Sie sehen, dass Sie einen neuen Workflow auf Basis des SharePoint 2013- oder SharePoint 2010-Workflows erstellen oder vorhandene Workflows verwenden können. Außerdem können Sie die Schaltflächenbezeichnung und das Schaltflächensymbol festlegen. Da wir einen neuen Workflow auf Basis des SharePoint 2013-Workflows erstellen, wählen Sie die Option Neuen Workflow starten aus und anschließend SharePoint 2013-Workflow als Plattformtyp. Geben Sie „Urlaubsgenehmigung“ in das Feld Schaltflächenbezeichnung ein. Klicken Sie zum Schluss auf die Schaltfläche Durchsuchen, um das Symbolbild zu suchen, das wir in der Vorbereitung hochgeladen haben. Ihr Dialogfeld sollte wie folgt aussehen:

    clip_image009

    Wenn Sie auf OK geklickt haben, wird ein Workflow-Designer für den SharePoint 2013-Workflow wie im Folgenden angezeigt. Gerne können Sie die Workflowlogik vervollständigen. In diesem Beispiel erstellen wir, wie bereits erwähnt, einen Workflow zur Urlaubsgenehmigung.

    clip_image010

    Sobald Sie Ihren Workflow veröffentlicht haben, haben Sie einen neuen QuickStep erstellt. Wenn Sie im Menüband zur Registerkarte ELEMENTE wechseln, sehen Sie, dass die neue Menübandgruppe QuickSteps sowie das neue Menübandmenü Urlaubsgenehmigung erstellt wurden.

    clip_image011

    Und wenn Sie zur Zusammenfassungsseite für die Urlaubsantragsliste in SPD wechseln, sehen Sie, dass ein Workflow mit der Bezeichnung „Schaltfläche – Urlaubsgenehmigung“ angezeigt wird und die benutzerdefinierte Aktion „Urlaubsgenehmigung“ erstellt wurde. Tatsächlich sind QuickSteps bestimmte Arten von benutzerdefinierten Aktionen. Wenn Sie also mit den Features für benutzerdefinierte Aktionen vertraut sind, können Sie sie auch bei Ihren QuickSteps anwenden.

    clip_image012

    Ändern von QuickSteps (Erweitert)

    Da ein QuickStep eine Kombination aus einer benutzerdefinierten Aktion (benutzerdefinierte Aktion vom Typ „Menüband anzeigen“) und einem Listenworkflow ist, können Sie einige Features für benutzerdefinierte Aktionen anwenden, um den erstellten QuickStep zu ändern. Wenn Sie im Bereich „Benutzerdefinierte Aktionen“ auf „Urlaubsgenehmigung“ klicken, wird das folgende Dialogfeld angezeigt.

    Sie können den Namen der Schaltfläche ändern und sogar den QuickStep aktualisieren, damit er andere Aufgaben erledigt, beispielsweise die Navigation zu einigen Formularen oder Webseiten oder das Starten eines anderen Workflows.

    clip_image013

    Und wenn Sie etwas nach unten blättern, finden Sie einige erweiterte Einstellungen. In den Feldern Position im Menüband und Sequenznummer können Sie die Position der Menübandschaltfläche ändern.

    clip_image014

    Nehmen wir an, die Schaltfläche soll anstatt in der Gruppe QuickSteps in der Gruppe Workflows angezeigt werden, und zwar als letzte Schaltfläche in der Gruppe. Dies ist ganz einfach möglich, indem Sie die Werte wie folgt ändern:

    clip_image015

    Die Schaltfläche wird dann, wie unten dargestellt, an der gewünschten Position angezeigt.

    clip_image016

    Wenn Sie mehr über die unter „Position im Menüband“ verfügbaren Werte erfahren möchten, lesen Sie den folgenden Artikel, oder suchen Sie nach anderen Blogartikeln, in denen benutzerdefinierte Aktionen erläutert werden.

    http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ee537543.aspx

    Für eine Rechtemaske können Sie die Werte von der folgenden Website, durch Semikolons getrennt, verwenden, damit nur berechtigte Benutzer die benutzerdefinierte Aktion sehen/verwenden können.

    http://msdn.microsoft.com/en-us/library/microsoft.sharepoint.spbasepermissions.aspx

    Benutzerdefinierte Aktionen

    Da Sie nun über ein neues Menübandmenü zum Starten des Workflows für Urlaubsanträge verfügen, nehmen wir jetzt an, dass Sie für das Menü „Listenelement“ ein ähnliches Menü wünschen, sodass Benutzer, wie unten abgebildet, einen Workflow durch Rechtsklick bei einem Element starten können:

    clip_image017

    Hierfür müssen Sie eine neue benutzerdefinierte Aktion vom Typ „Listenelementmenü“ erstellen. Sie finden die Menübandschaltfläche Benutzerdefinierte Aktion auf der Zusammenfassungsseite für die Urlaubsantragsliste in SPD. Wenn Sie darauf klicken, werden Ihnen die folgenden Optionen angezeigt. Wählen Sie in diesem Beispiel Listenelementmenü aus.

    clip_image018

    Wählen Sie im daraufhin angezeigten Dialogfeld die Option „Workflow initiieren“ und den Workflow „Schaltfläche – Urlaubsgenehmigung“ aus, der beim Erstellen des QuickSteps erstellt wurde. Auf diese Weise wird über zwei UI-Elemente derselbe Workflow gestartet. Klicken Sie anschließend auf OK.

    clip_image019

    Das war's. Sie haben das Menü erstellt. Wenn Sie zur Urlaubsantragsliste wechseln, wählen Sie ein Element aus. Das Menü „Elementliste“ wird Ihnen angezeigt.

    Bekannte Probleme

    Beim Feature für QuickSteps und benutzerdefinierte Aktionen sind einige Probleme bekannt.

    • Nach dem Start des Workflows wechselt dieser anstatt zur Liste zur Standardseite der Website.
    • Die folgende Option auf der Workflow-Zusammenfassungsseite ist für den über QuickSteps erstellten Workflow standardmäßig deaktiviert.
      clip_image020
    • Wenn Sie im Bereich Benutzerdefiniere Aktionen auf die Schaltfläche Neu klicken, wird automatisch eine benutzerdefinierte Aktion vom Typ Menüband angezeigt.clip_image021 

    Es handelt sich hierbei um einen übersetzten Blogbeitrag. Sie finden den Originalartikel unter How to create a Quick Step and Custom Action to start SharePoint 2013 workflow

  • Office IT Pro-Blog

    Bearbeiten des Aufgabenformulars für neue Aufgabenaktionen mit SharePoint Designer

    Veröffentlichung des Originalartikels: 14.09.2012

    Liebe SharePoint Designer-Benutzer,

    ich bin Chong Youn (John) Choe, ein PM im SharePoint Designer-Team. Ich freue mich, einen Artikel zu einem neuen Thema veröffentlichen zu dürfen. 

    Hintergrund

    Die Genehmigung gehört zu den wichtigsten Anwendungen eines Workflows. SharePoint Designer 2013 umfasst einige Aktionen, um Antworten von Teilnehmern zu erhalten. In SharePoint Designer 2013 werden Aufgabenformulare auf Basis eines bestimmten Inhaltstyps automatisch generiert. Deshalb sollten Personen, die sich für das Bearbeiten des Aufgabenformulars in Ihren Workflows interessieren, wissen, wie der Inhaltstyp angepasst wird. 

    Beispielszenario

    Chris Bryant, Designer bei Contoso, wünscht sich Feedback zum neuen Design des Produktmodells, das er gestern Abend vorgestellt hat. Die Standardaktion Aufgabenprozess starten ist jedoch nur geeignet, wenn von den ausgewählten Teilnehmern eine Genehmigung oder Ablehnung erwartet wird. Deshalb möchte er das Aufgabenformular bearbeiten, damit es besser zu den Anforderungen des Feedbackprozesses passt. 

    Erstellen benutzerdefinierter Inhaltstypen

    Zuerst muss auf der Website ein benutzerdefinierter Inhaltstyp erstellt werden. Dies ist entweder serverseitig über SharePoint oder clientseitig über SharePoint Designer möglich.

    Gehen Sie serverseitig folgendermaßen vor:

    1. Wechseln Sie zur Seite Websiteinhaltstyp.

    Wechseln Sie zu Websiteeinstellungen, und wählen Sie im Abschnitt Web-Designer-Galerien die Option Websiteinhaltstypen aus. Wählen Sie auf der Seite Websiteinhaltstypen unter Listeninhaltstypen die Option Workflowaufgabe (SharePoint 2013) aus.

    Abbildung 1 Menü „Websiteeinstellungen“

    image

     

    Abbildung 2 Workflowaufgabe (SharePoint 2013)

    image

    2. Erstellen Sie einen Websiteinhaltstyp, der den Inhaltstyp Workflowaufgabe (SharePoint 2013) erbt.

    Wechseln Sie zurück zur Seite Websiteinhaltstypen, und klicken Sie auf den Link Erstellen. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung ein, und legen Sie dann für Übergeordneter Inhaltstyp den Inhaltstyp Workflowaufgabe (SharePoint 2013) fest. Für den übergeordneten Inhaltstyp muss der Inhaltstyp Workflowaufgabe (SharePoint 2013) festgelegt werden, damit Ihr neuer benutzerdefinierter Inhaltstyp verwendet werden kann. Wählen Sie den Inhaltstypen Gruppe aus, oder führen Sie ihn ein, und klicken Sie auf OK.

    Abbildung 3 Festlegen des übergeordneten Inhaltstyps

    image

    3. Fügen Sie Ihrer Liste Aufgaben den neuen Inhaltstyp hinzu.

    Klicken Sie auf „Einstellungen“ und dann auf „Zurück zur Homepage der Website“. Wechseln Sie zur Option Websiteinhalte, und klicken Sie anschließend auf Ihre Liste Aufgaben.

    Abbildung 4 Aufgabenschaltfläche

    image

    Wählen Sie im Menüband die Registerkarte Liste aus, und klicken Sie auf Listeneinstellungen. Blättern Sie nach unten zum Abschnitt Inhaltstypen, und klicken Sie auf die Option Aus vorhandenen Websiteinhaltstypen hinzufügen, um den neu erstellten Inhaltstyp hinzuzufügen.

    Abbildung 5 Sitzung „Inhaltstypen“ in den Listeneinstellungen

    image 
       

    Dieselben Schritte können auch mit SharePoint Designer durchgeführt werden, was sogar einfacher ist.

    1. Wechseln Sie im Bereich Navigation auf der Registerkarte Websiteobjekte zum Menü Inhaltstypen. Es werden alle Inhaltstypen der Website angezeigt. Erstellen Sie einen Websiteinhaltstyp, indem Sie auf die Schaltfläche Inhaltstyp klicken.

    Abbildung 6 Menü „Inhaltstypen“ in SharePoint Designer

    image  

    2. Wählen Sie für Ihren neuen Inhaltstypen einen Namen und eine Sortiergruppe aus. Stellen Sie sicher, dass es sich beim übergeordneten Inhaltstypen um Workflowaufgabe (SharePoint 2013) handelt, wie in Abbildung 7 dargestellt.

    Abbildung 7 Erstellen eines Dialogfelds für Inhaltstypen

    image

    3. Fügen Sie als Nächstes den Inhaltstypen Ihrer Liste Aufgaben hinzu. Dies ist notwendig, damit er bei den Aufgabenaktionen verwendet werden kann. Wechseln Sie erneut auf der Registerkarte Navigation unter Websiteobjekte und Liste und Bibliotheken zu Ihrer Liste Aufgaben. Fügen Sie danach den neu erstellten Inhaltstypen der Liste Aufgaben hinzu.

    Abbildung 8 Inhaltstypenauswahl in SharePoint Designer

    image  

    Wenn der Inhaltstyp der Liste Aufgaben nicht hinzugefügt wird, wird der folgende Laufzeitfehler verursacht.
    Abbildung 9 Laufzeitfehler

    image

    Ganz gleich, mit welcher Methode Sie Ihren benutzerdefinierten Inhaltstypen erstellen – er wird im Workflow zur Verfügung stehen.

    In der Spalte Ergebnisoption befinden sich alle möglichen Antworten, aus denen die Teilnehmer auswählen können. Benutzerdefinierte Inhaltstypen, die anhand der erläuterten Schritte erstellt werden, werden in den Aktionen Aufgabenprozess starten und Aufgabe zuweisen angezeigt. 

    Ändern benutzerdefinierter Inhaltstypen

    Beim Hinzufügen der Aktionen Aufgabenprozess starten oder Aufgabe zuweisen wird der neue Inhaltstyp im Designertyp der Aufgabenaktion angezeigt.

    Sobald bestätigt ist, dass der benutzerdefinierte Inhaltstyp erstellt wurde und vom Workflow verwendet werden kann, können wir mit dem Anpassen des Formulars beginnen.

    Ein sehr einfacher Workflow zum Sammeln von Feedback ist in Abbildung 10 dargestellt.

    Abbildung 10 Workflow zum Sammeln von Feedback

    image

    Chris, der Designer bei Contoso, möchte Feedback von einer internen Expertengruppe erhalten. Das Formular sollte deshalb so geändert werden, dass von jedem Teilnehmer Kommentare gespeichert werden können.

    1) Wechseln Sie zur Seite Websiteeinstellungen, und öffnen Sie unter Web-Designer-Galerien die Option Websiteinhaltstypen.

    2) Klicken Sie unter Listeninhaltstypen auf Benutzerdefinierter Inhaltstyp.

    Abbildung 11 Contoso-Inhaltstyp

    image

    An dieser Stelle sieht das Aufgabenformular genauso wie das Standardaufgabenformular in Abbildung 11 aus.

    Viele Felder im Standardformular werden in diesem Szenario nicht benötigt. In Chris' Fall könnten im Inhaltstyp die folgenden Felder bearbeitet werden.

     
    Abbildung 12 Aufgabenformular mit dem Contoso-Inhaltstyp  

    image

    Sehen wir uns nun alle Felder in Abbildung 11, Contoso-Inhaltstyp, nacheinander an und entscheiden, ob sie in unserem Aufgabenformular benötigt werden.

    1) „Aufgabenname“ ist ein Pflichtfeld.

    2) „Startdatum“/„Fälligkeitsdatum“ können von Bedeutung sein, werden aber in unserem Formular nicht unbedingt benötigt.

    3) Das Feld „Zugewiesen zu“ ist im Formular nicht notwendig, da die Teilnehmer das Formular bearbeiten, das ihnen bereits zugewiesen wurde.

    4) „% Abgeschlossen“ ist unsinnig, da Feedback normalerweise in einem Schritt gegeben wird.

    5) Das Feld „Text“ wird für das Feedback verwendet.

    6) „Vorgänger“ wird hier nicht benötigt.

    7) „Priorität“ hat nichts mit Feedback zu tun.

    8) „Aufgabenstatus“ ist ein Basisfeld, das den Status nachverfolgt.

    9) „Verwandte Elemente“ werden in diesem Formular nicht benötigt.

    10) „Ergebnis der Aufgabe“ ist eine Auswahl mit Ergebnissen. In diesem Fall wird zum Abschließen des Feedbackprozesses einfach nur die Option „Senden“ benötigt.

    Die Seiten für Spaltenänderungen sehen alle gleich aus. Ein Beispiel finden Sie unten im Screenshot.

    Wenn für ein Feld Erforderlich festgelegt ist, muss die Spalte ausgefüllt werden, damit das Aufgabenformular geschlossen werden kann. Hingegen werden als Optional festgelegte Spalten zwar angezeigt, können aber leer gelassen werden. Die Spalte kann im Aufgabenformular entweder über die Einstellung Ausgeblendet oder die Schaltfläche Entfernen ausgeblendet werden. Im folgenden Screenshot wird beispielsweise durch Klicken auf die Schaltfläche Entfernen das Feld Zugewiesen zu im Contoso-Inhaltstyp gelöscht.


    Abbildung 13 Spalte des Inhaltstyps ändern

    image

    Chris hat den Contoso-Inhaltstyp so geändert, dass er speziell für Feedback verwendet werden kann.

    Die Ergebnisse sind in Abbildung 14 dargestellt. Die Spalte Verwandte Elemente ist ausgeblendet, da sie nicht entfernt werden kann.

    Abbildung 14 Geänderter Contoso-Inhaltstyp

    image

    Außerdem wird die Websitespalte Ergebnis der Aufgabe beim Inhaltstyp Workflowaufgabe (SharePoint 2013) verwendet. Am besten Sie entfernen die Spalte Ergebnis der Aufgabe und erstellen eine neue Websitespalte vom Typ Ergebnisauswahl, indem Sie auf Von neuer Websitespalte hinzufügen klicken.

    Abbildung 15 Aufgabenformular mit geändertem Contoso-Inhaltstyp

    image

    Wenn jeder Teilnehmer eine Aufgabe auf Basis des obigen Formulars erhält, kann die Einschätzung in das Beschreibungsfeld geschrieben werden. Die Aufgabe kann dann durch Klicken auf die Schaltfläche Senden abgeschlossen werden. Die anderen Spalten wie Startdatum könnten auch ausgeblendet werden.

    Danach kann Chris die Felder wie gewünscht umbenennen. Wenn Sie zum Beispiel den Namen des Ergebnisfelds Senden ändern möchten, wählen Sie die Spalte Senden aus, und klicken Sie in den Informationen zur Websitespalte auf Spalte bearbeiten. Dort kann der Spaltenname, wie in Abbildung 17 dargestellt, aktualisiert werden. Beachten Sie, dass der neue Spaltenname auch ASCII-fremde Zeichen enthalten kann, z. B. „テスト“.

    Abbildung 16 Spalte bearbeiten

    image

    Abbildung 17 Informationen zur Websitespalte

    image 

    Einschränkungen

    SharePoint 2013-Workflows mit SharePoint Designer 2013 generieren Aufgabenformulare, indem der zugehörige Inhaltstyp analysiert wird. Beachten Sie, dass InfoPath bei SharePoint 2013-Workflows nicht unterstützt wird. Das bedeutet, dass Benutzer zum Ändern des Layouts das ASPX-Format direkt bearbeiten müssen.

    Trotz der bereits erläuterten Änderungen können die Schaltflächen Speichern und Abbrechen über SharePoint bzw. SharePoint Designer nicht bearbeitet werden. Außerdem müssen im Inhaltstyp die Spalten vom Typ Aufgabenstatus und Ergebnis der Aufgabe vorhanden sein, damit die benutzerdefinierten Ergebnisschaltflächen angezeigt werden. Die Reihenfolge der Schaltflächen entsprechen der Reihenfolge der Auswahlwerte in den Spalten vom Typ Ergebnis der Aufgabe, die im Inhaltstyp enthalten sind. Die Spalten vom Typ Ergebnis der Aufgabe werden unter „Websiteeinstellungen“ als „Websitespalten“ definiert.

    Abbildung 18 Beispiel für zusätzliche Spalteneinstellungen für eine Spalte vom Typ „Ergebnis der Aufgabe“

    image 

    Zusammenfassung

    Zwei neue Aktionen wurden in SharePoint 2013-Workflows eingeführt. Das Aufgabenformular für die Aktionen kann über SharePoint-Websites und den SharePoint Designer-Client geändert werden, ohne dass Entwicklerkenntnisse benötigt werden. Erstellen Sie einen neuen benutzerdefinierten Inhaltstypen, der den Inhaltstypen Workflowaufgabe (SharePoint 2013) erbt, fügen Sie ihn Ihrer Liste Aufgaben hinzu, verwenden Sie den neuen Inhaltstypen bei Ihrem Workflow, und ändern Sie den benutzerdefinierten Inhaltstypen nach Bedarf.

    Zusätzliche Anpassungen des Formulars können durch Ändern des ASPX-Formats vorgenommen werden, aber darauf wird in diesem Blogbeitrag nicht eingegangen.

    Ich hoffe, dass Sie anhand der hier erläuterten Schritte Ihre Workflowszenarien umsetzen können.

    Bis zum nächsten Mal!

    Chong Youn (John) Choe

    Es handelt sich hierbei um einen übersetzten Blogbeitrag. Sie finden den Originalartikel unter How to manipulate the Task Form with SharePoint Designer for new task actions?

  • Office IT Pro-Blog

    Verwenden des Visual Designer von SharePoint Designer 2013 zum Verschieben von Workflows zwischen Websites

    Veröffentlichung des Originalartikels: 18.09.2012

    Hallo zusammen,image

    ich heiße Sam Chung und bin PM bei SharePoint Designer. In diesem Blog wird ein neues großartiges Szenario behandelt, das mit dem Import-/Exportfeature in Visual Designer ab sofort vollständig unterstützt wird.

    Einführung:

    Viele Entwickler gelangen bei ihrer Tätigkeit irgendwann einmal an den Punkt, an dem sie ihre Workflows verbreiten möchten. Insbesondere handelt es sich um das Bedürfnis, ihre Workflows zwischen Websites zu verschieben. Dieses Bedürfnis kann viele Gründe haben. Am häufigsten müssen Workflows zwischen Entwicklungs-, Staging- und Produktionsumgebungen verschoben werden. In diesem Artikel möchte ich Sie deshalb unterstützen und Ihnen zeigen, wie Sie Ihre Workflows von einer Website zu einer anderen verschieben.

    Lesen Sie zuvor jedoch bitte unbedingt die folgenden Artikel:

    Im ersten erhalten Sie einen allgemeinen Überblick über Visual Designer:

    http://msdn.microsoft.com/en-us/library/jj163272(office.15).aspx

    Lesen Sie den oben genannten Artikel, damit Sie die Funktionsweise von Visual Designer verstehen.

    Im nächsten Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Listen und Workflows mit unserem Paketfeature packen:

    http://blogs.technet.com/b/office_de/archive/2012/10/11/packen-von-listen-website-und-wiederverwendbaren-workflows-und-bereitstellen-des-pakets.aspx

    Lesen Sie diesen Artikel, um zu verstehen, wie Sie Listen packen, auf die Ihr Workflow möglicherweise verweist.

    Erstellen eines Workflows

    Sie können einen beliebigen Workflow verwenden. Es gibt diesbezüglich keine technischen Beschränkungen – alle Workflows können verschoben werden. Beachten Sie jedoch die folgenden Punkte, wenn Sie Veröffentlichungs- und Laufzeitprobleme vermeiden möchten:

    1. Stellen Sie sicher, dass alle Objekte, auf die in Ihrem Workflow verwiesen wird, auf der Zielwebsite vorhanden sind.

    a. Lesen Sie den Artikel zum Paketfeature, um zu erfahren, wie Sie Ihre Listen packen.

    2. Stellen Sie sicher, dass alle Aktionen, die in Ihrer Quellwebsite verwendet werden, auf der Zielwebseite vorhanden sind.

    a. Wenn auf Ihrer Quellwebsite benutzerdefinierte Aktionen vorhanden sind, müssen Sie diese vor dem Übertragen des Workflows unbedingt auf Ihre Zielwebsite übertragen.

    3. Projektworkflows können nicht von einer PWA-Website zu einer Nicht-PWA-Website verschoben werden.

    a. SPD sperrt dies während des Imports, wenn ein Projektworkflow in eine Nicht-PWA-Website importiert wird.

    b. In einem Projektworkflow befinden sich viele zusätzliche Daten. Deshalb sollten sie nur von einer PWA-Website zu einer anderen PWA-Website verschoben werden.

    In diesem Blog werde ich als Beispiel einen relativ einfachen Workflow verwenden. Ich werde für ein Ereignisszenario eine Ideenliste aktivieren. Der Workflow, den ich erstellen werde, ist ein einfacher Workflow, der bei einer Liste zu „Ereignisideen“ verwendet wird. Benutzer geben für alle ihre Ereignisideen ein neues Listenelement ein. Wenn sie alle erforderlichen Informationen eingegeben haben, werden sie darauf hinweisen, dass das Element geprüft werden kann. An dieser Stelle wird der Workflow gestartet, und bestimmte genehmigende Personen werden gebeten, die Idee zu genehmigen oder abzulehnen.

    Folgende Liste werde ich verwenden:

    image

    Sie sehen, dass diese Liste die folgenden Spalten enthält:

    · Ereignisidee

    o Einzeilige Zeichenfolge

    · Position

    o Einzeilige Zeichenfolge· Kosten

    o Währung

    · Status

    o Auswahlfeld

    Der Workflow selbst sieht wie folgt aus:

    image

    Und so funktioniert der Workflow:

    clip_image002[15]

    · Protokollieren Sie für den Verlauf, dass wir uns in der ersten Phase befinden.

    · Überprüfen Sie, ob für das Statusspaltenfeld „Bereit zur Überprüfung“ festgelegt ist.

    o  Wenn dies nicht der Fall ist, legen Sie dafür „Bereit zur Überprüfung“ fest.

    clip_image002[17]

    · Protokollieren Sie für den Verlauf, dass wir nun Aufgaben zuweisen, um die Idee zu überprüfen.

    · Aktualisieren Sie die Statusspalte auf „In Überprüfung“.

    · Weisen Sie Aufgaben zu.

    clip_image002[21]

    · Wenn die Idee genehmigt wurde, erreichen wir diese Phase, in der wir für den Verlauf protokollieren, dass die Idee genehmigt wurde.

    · Legen Sie für die Statusspalte „Akzeptiert“ fest.

    clip_image002[23]

    · Wenn die Idee abgelehnt wurde, erreichen wir diese Phase, in der wir für den Verlauf protokollieren, dass die Idee abgelehnt wurde.

    · Legen Sie für die Statusspalte „Abgelehnt“ fest.

    Exportieren des Workflows

    Der Workflow ist erstellt, und wir können ihn nun exportieren. Hierfür klicken wir auf die Menübandschaltfläche
    „Nach Visio exportieren“.

    image

    HINWEIS: Durch Klicken auf die Schaltfläche „Exportieren“ wird Ihr Workflow automatisch zunächst auf dem Server gespeichert. Danach wird das Exportfeature gestartet. Der Grund hierfür liegt darin, dass der exportierte Workflow zum Zeitpunkt des Exports unbedingt mit der Serverversion abgestimmt sein muss.

    Durch Klicken auf diese Schaltfläche wird das folgende Dialogfeld angezeigt:

    image

    Wählen Sie aus, wo die Datei gespeichert werden soll, und klicken Sie auf „Speichern“.

    Ihr Visio-Diagramm wird dann am ausgewählten Speicherort gespeichert. Wenn Sie möchten, können Sie das Diagramm sofort in Visio 2013 öffnen.

    Hinweis: In diesem Beispiel haben wir den Workflow aus Visual Designer exportiert, aber Sie können Ihren Workflow auch an den folgenden Stellen exportieren:

    · Textbasierter Designer

    · Seite mit den Workfloweinstellungen

    · Workflowgalerie

    Bei all diesen Beispiel muss jedoch Visual Designer aktiviert sein. Und hierfür muss Visio 2013 Professional auf demselben Computer wie SharePoint Designer 2013 installiert sein.

    Importieren in den Workflow

    Da Sie Ihren Workflow exportiert haben, können Sie nun eine andere SharePoint 2013-Website in SharePoint Designer 2013 öffnen und Ihren Workflow importieren. Führen Sie dabei die folgenden Schritte aus:

    1. Verknüpfen Sie SPD mit einer neuen Website.

    2. Klicken Sie im Navigationsbereich auf „Workflows“.

    image

    3. Klicken Sie auf die untere Hälfte der Menübandschaltfläche „Aus Visio importieren“, und wählen Sie die Option „Visio 2013-Diagramm importieren“ aus.

    image

    4. Ein reguläres Dialogfeld „Datei öffnen“ wird geöffnet. Suchen Sie Ihr exportiertes Diagramm, und öffnen Sie es.

    image

    5. Das Dialogfeld „Workflow erstellen“ wird geöffnet.

    a. Benennen Sie Ihren Workflow.

    b. Wenn Sie möchten, können Sie eine Beschreibung eingeben.

    c. Beachten Sie, dass der Workflowtyp „Listenworkflow“ abgeblendet ist. Der Grund hierfür ist, dass SPD den importierten Workflow als Listenworkflow erkannt hat. Und deshalb wird für ihn automatisch der richtige Workflowtyp ausgewählt. Wenn Sie aus Visio ein ganz neues Diagramm importieren würden (einen Workflow, der noch nie in SPD vorhanden war), würde diese Option aktiviert sein.

    d. Da es sich hierbei um einen Listenworkflow handelt, ist die Option zum Auswählen der Liste, der der Workflow zugeordnet wird, aktiviert. Wählen Sie eine Liste aus. Diese Option ist nur für Listenworkflows aktiviert. Idealerweise haben Sie Ihre Liste exportiert und auch in diese importiert. In diesem Fall könnten Sie einfach dieselbe Liste auswählen, an der Sie auf der vorherigen Website gearbeitet haben.

    e. Klicken Sie auf „OK“.

    image

    6. Ihr Workflowdiagramm wird genauso wie vorher angezeigt.

    a. Ihre gesamte Workflowlogik wurde beibehalten.

    b. Alle Ihre Aktionseigenschaften wurden beibehalten.

    c. Alle Ihre lokalen Variablen wurden beibehalten.

    7. Sie können nun weiter Ihren Workflow bearbeiten. Lesen Sie vor der Veröffentlichung jedoch unbedingt den nächsten Abschnitt.

    Aufgaben nach der Bereitstellung und vor der Veröffentlichung

    Wenn Sie in Ihren Workflow aus einer anderen Website importiert haben, können Sie ihn danach nicht sofort veröffentlichen. Zwar funktioniert dies möglicherweise ohne Probleme, jedoch werden bei Ihrem Workflow mit hoher Wahrscheinlichkeit während der Laufzeit Fehler auftreten. Wenn Sie Ihren Workflow importiert haben, führen Sie deshalb unbedingt die folgenden Schritte aus:

    1. Wechseln Sie zur Seite mit den Workfloweinstellungen, und aktualisieren Sie die Aufgaben- und Verlaufsliste.

    a. Wenn Sie sie jetzt anzeigen, werden Sie feststellen, dass dort „Neue Aufgabenliste“ bzw. „Neue Verlaufsliste“ steht. Aufgrund einer kurzfristigen Änderung wird Ihr Workflow jedoch keine neuen Aufgaben- und Verlaufslisten erstellen, wenn Sie ihn veröffentlichen. Dies führt dazu, dass bei Ihrem Workflow während der Laufzeit Fehler auftreten.

    image

    b. Es sollten bereits Aufgaben- und Verlaufslisten vorhanden sein, die Sie auswählen können. Wählen Sie einfach welche aus.

    Hinweis: Wenn Sie unbedingt eine neue Aufgaben- oder Verlaufsliste erstellen möchten, klicken Sie einfach zuerst auf eine andere Liste, und wählen Sie anschließend die Option „Neue Aufgabenliste“ oder „Neue Verlaufsliste“ erneut aus. Es werden Ihnen dann Popupfenster angezeigt, in denen Sie gefragt werden, ob Sie wirklich eine neue Liste erstellen möchten. Sobald Sie dies bestätigen, erstellt SPD sofort diese neuen Listen.

    2. Korrigieren Sie Ihre referenzierten Listen.

    a. Wenn Sie Ihre Listen nicht mit einer VSDX-Datei importiert haben, ordnen Sie Ihren Workflow höchstwahrscheinlich einer ganz anderen Liste zu. Wenn Sie dabei auf Listenelemente oder -eigenschaften verweisen, müssen Sie diese möglicherweise korrigieren.

    image

    b. Sie können dies umgehen, wenn Sie die Liste von Ihrer Originalwebsite packen und sie auf der neuen Website bereitstellen, bevor Sie sie in Ihren Workflow importieren. Weitere Informationen zum Packen von Listen erhalten Sie in diesem Blog: Packaging List, Site, and Reusable Workflow and How to Deploy the Package (in englischer Sprache)

    3. Überprüfen Sie, ob in Ihrem Workflow benutzerdefinierte Aktionen vorhanden sind, die auf Ihrer neuen Website nicht vorhanden sind.

    a. Wenn benutzerdefinierte Aktionen in Ihrem Workflow vorhanden sind, stellen Sie diese Aktionen unbedingt auf Ihrer neuen Website bereit, bevor Sie in diesen Workflow importieren.

    4. Projektworkflows: Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Stufen, Phasen, PDPs und benutzerdefinierten Felder übertragen haben, bevor Sie in Ihren Workflow importieren.

    a. Bei Projektworkflows müssen alle vorherigen Projektobjekte von der alten Website auf die neue Website übertragen werden. Sehen Sie sich die Projektblogs an, und erfahren Sie, wie Sie Ihre Projektobjekte verschieben können.

    Wenn Sie all dies beachtet haben, sollten Sie beim Veröffentlichen und Ausführen Ihres Workflows auf Ihrer neuen Website keine Probleme haben!

    Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesem Artikel weiterhelfen konnte. Gerne können Sie unten Kommentare abgeben.

    Vielen Dank!

    Sam

    Es handelt sich hierbei um einen übersetzten Blogbeitrag. Sie finden den Originalartikel unter How to use SharePoint Designer 2013's Visual Designer to Move Workflows Between Sites

  • Office IT Pro-Blog

    Einführung der neuen Visual Designer-Oberfläche

    Veröffentlichung des Originalartikels: 22.10.2012

     

    Vorstellungen:My Pic

    Hallo zusammen, mein Name ist Sam Chung und ich bin Program Manager für SharePoint Designer. Ich bin stolz, Ihnen allen eine unserer größten Investitionen für SharePoint Designer 2013 – nämlich Visual Designer – vorzustellen zu können.

    Bevor wir beginnen, empfehle ich Ihnen dringend, einen Blick auf die von uns eingestellten MSDN-Artikel zu werfen. Sie finden diese hier:

    http://msdn.microsoft.com/en-us/library/sharepoint/jj163272(v=office.15).aspx

    http://msdn.microsoft.com/en-us/library/sharepoint/jj164055(v=office.15).aspx

    http://msdn.microsoft.com/en-us/library/sharepoint/jj163971(v=office.15).aspx

    Visual Designer ist eine gänzlich neue Workflowentwurfsoberfläche, die direkt in SharePoint Designer 2013 integriert ist. Diejenigen unter Ihnen, die mit SPD 2010 vertraut sind, wissen wahrscheinlich, dass Sie SP 2010-Workflows zunächst in Visio erstellen und anschließend exportieren können. Die Diagramme können dann in SPD 2010 importiert werden. Und obwohl diese Vorgehensweise funktioniert hat, gab es doch einige Einschränkungen:

    • Es gab keine Möglichkeit, die verschiedenen Aktionen in Visio zu parametrisieren.
      • Sie mussten immer zum textbasierten Designer wechseln, um die Aktionsparameter festzulegen.
    • Beim Export aus SPD war nicht absehbar, inwiefern sich Ihr Diagramm möglicherweise geändert hatte.
    • Es gab keine Möglichkeit, benutzerdefinierte Aktionen in Visio anzuzeigen bzw. zu verwenden.

    Alle diese Einschränkungen gehören nun der Vergangenheit an, und wir haben dieses Feature mit einigen neuen Funktionen noch einmal richtig aufpoliert.

    Wie funktioniert das?

    Sehen wir uns einmal an, wie Visual Designer aussieht. Hier sehen Sie einen Screenshot des tatsächlichen Designers:

    image

    Wie Sie sehen können, sieht Visual Designer wie ein Zeichenbereich in Visio aus, der direkt in SharePoint Designer angezeigt wird. Und genau das passiert hier auch. Wenn SharePoint Designer 2013 und Visio 2013 Professional gleichzeitig auf demselben Computer installiert sind, wird die neue Visual Designer-Oberfläche aktiviert.

    Wenn Sie sich den Bildschirm ansehen, sehen Sie zwei verschiedene Anwendungen:

    image

    Wir haben die beiden Anwendungen so stark ineinander integriert, dass Sie, obwohl diese beiden separaten Anwendungen ausgeführt werden, gar nicht bemerken sollen, dass es sich um zwei Anwendungen handelt. Man soll den Eindruck haben, als geschehe alles innerhalb von SPD.

    Wie aktiviere ich Visual Designer?

    Voraussetzungen für die Verwendung von Visual Designer

    1. Installieren Sie SharePoint Designer 2013 und Visio Professional auf demselben Computer.
      • Visual Designer funktioniert nicht in früheren SPD-Versionen.
      • Visual Designer kann nur über Visio Pro aktiviert werden.
    2. Verbinden Sie SharePoint Designer 2013 mit einer SharePoint 2013-Website, auf der der Workflow-Manager eingerichtet ist.
    3. Erstellen Sie einen neuen SharePoint 2013-Workflow.
      • Visual Designer funktioniert nur für das Erstellen/Bearbeiten von SharePoint 2013-Workflows.
      • Sie können dieses Feature nicht für das Erstellen/Bearbeiten von SharePoint 2010-Workflows verwenden.

    Wenn Sie sich sicher sind, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind, können Sie jederzeit zu Visual Designer wechseln,
    indem Sie auf die Schaltfläche „Ansichten“ im Menüband klicken:

    image

    Was sind also die wichtigsten Punkte?

    1) Möglichkeit, Workflows wie in Visio durch Anklicken und Ziehen zu erstellen

    image

      • Alle Ihre Aktionen werden im linken Schablonenbereich zur Verfügung gestellt.
      • Im Schablonenbereich wird automatisch nur die Liste der Aktionen angezeigt, die für den von Ihnen erstellen Workflow geeignet sind.
      • Benutzerdefinierte Aktionen werden ebenfalls im Schablonenbereich angezeigt.
      • Der Fensterbereich wird in alphabetischer Reihenfolge vorsortiert.

     

    2) Möglichkeit, mithilfe von „Aktionstags“ Eigenschaften für verschiedene Aktionen festzulegen

    image

      • Das Aktionstag zeigt Ihnen die Eigenschaften auf „oberster Ebene“ einer Aktion an. Wenn Sie sich dieselbe Aktion im textbasierten Designer ansehen, werden Sie feststellen, dass einige Eigenschaften im Satz in Form von Links angegeben werden:

    image

      • Eben diese Links werden als Optionen im Aktionstag angezeigt.
      • Durch die Auswahl einer dieser Optionen wird entweder das entsprechende Dialogfeld für die Option oder das „Eigenschaftenraster der obersten Ebene“ (mehr hierzu direkt anschließend) geöffnet.

    3) Mithilfe von Eigenschaftenrastern der obersten Ebene können Sie die Eigenschaften festlegen, die im textbasierten Designer
    nur auf Satzebene auftauchen würden.

    image

      • Ähnliches Konzept wie bei den Aktionstags

    4) Sie können Stufenebenendiagramme generieren, um den Workflow nur auf der Stufenebene anzuzeigen. Dies eignet sich ausgezeichnet, um den Fluss des Workflows oder die Berichterstellung zu veranschaulichen.

    image

    image

      • Hinweis: Das Stufenebenendiagramm und das ursprüngliche Diagramm sind zwei verschiedene Diagramme. Die beiden Diagramme werden nicht miteinander synchronisiert.
      • Ich werde einen weiteren Blogbeitrag veröffentlichen, bei dem es ausschließlich um die Stufenebenenansicht und deren Funktionen geht.

    5) Fehler im Workflow werden im für Probleme vorgesehenen Fensterbereich aufgeführt:

    image

      • Beachten Sie, wie die Fehler im Fehlerbereich aufgelistet werden.
      • Hier werden sowohl Fehler auf Formebene als auch Fehler in der Workfloweigenschaft angezeigt.
      • Wenn Sie auf eine Fehlermeldung klicken, wird die entsprechende Form automatisch hervorgehoben.
      • Es findet grundsätzlich eine Fehlerprüfung statt, wenn Sie versuchen, einen Workflow zu veröffentlichen, wenn Sie auf die Schaltfläche „Auf Fehler prüfen“ klicken und wenn Sie versuchen vom visuellen Designer in den textbasierten Designer zu wechseln.
        • Es wird keine Fehlerprüfung durchgeführt, wenn Sie Workflows lediglich speichern.

    6) Bedingungsverzweigungen werden eingerichtet, indem Sie mit der rechten Maustaste auf sie klicken.

    image

      • Vergessen Sie nicht, dass alle Verzweigungen aus den bedingten Shapes festgelegt werden müssen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Optionen klicken und „Ja“ oder „Nein“ auswählen.

    In Visual Designer gibt es noch jede Menge Features, auf die ich hier nicht eingegangen bin. Ich behandle diese Features in zukünftigen Beiträgen. Zögern Sie solange bitte nicht, Ihre Fragen zu posten.

    Vielen Dank!

    Sam

    Dies ist ein lokalisierter Blogbeitrag. Den Originalartikel finden Sie unter Introducing the new Visual Designer

  • Office IT Pro-Blog

    Anzeigen von Office-Dokumenten auf Touch-Benutzeroberflächen in Smartphone-Browsern

    Veröffentlichung des Originalartikels: 2.10.2012

    Vergangenen Monat haben wir eine neue Form der Bearbeitung auf Touch-Benutzeroberflächen für Windows 8- und iOS-Tablets eingeführt. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

    In dieser Version bieten wir weiterhin eine reine Anzeigefunktion auf den meisten Smartphones, haben jedoch zudem das Anzeigen von Dokumenten in den Browsern vieler gängiger Smartphones noch mehr auf Touch-Benutzeroberflächen ausgerichtet. Wir haben den Schwerpunkt auf die Anzeige per Fingereingabe gelegt, sodass Sie Ihre Office-Dokumente auf SkyDrive oder Office 365 mühelos aufrufen und lesen können, ganz gleich, ob Sie einen Desktopcomputer, ein Tablet oder ein Smartphone verwenden.

    Mit der Entwicklung von Office Web Apps für mobile Browser streben wir folgende Ziele an:

    • Touchfähige Funktionen auf allen wichtigen Smartphoneplattformen (Windows Phone 7.5 und höher, iOS 5.0 und höher und Android 4.0 und höher)
    • Optimale Ausnutzung der limitierten Bildschirmkapazität
    • Müheloses Lesen von und Navigieren in Dokumentinhalten

    Folgende grundlegenden Gesten werden unterstützt: 

    • Vertikal streichen, um durch ein Word-Dokument zu navigieren
    • Horizontal streichen, um in einem PowerPoint-Folienstapel zu navigieren
    • In beliebige Richtung schwenken, um in Excel-Tabellen zu navigieren
    • Zum Öffnen der Symbolleiste tippen Sie auf den Bildschirm und dann auf die Symbolleistenanzeige, woraufhin die Symbolleiste seitlich im Bildschirm angezeigt wird.

     

     Arbeiten mit Dateien

    Sehen wir uns nun einmal an, wie Sie über Ihr Mobilgerät mit Dateien arbeiten können:

     Anzeigen von Word

    Damit Sie Word-Dokumente so gut wie möglich auf Ihrem Mobilgerät lesen können, werden sie der Übersichtlichkeit halber dynamisch umgebrochen. Die meisten Textformatierungen und Inhaltstypen des Dokuments (Bilder, SmartArt, Formen, Textfelder usw.) bleiben erhalten. 

    Falls Sie die Textgröße anpassen müssen, um die Lesbarkeit zu verbessern, können Sie die entsprechende Registerkarte in der Symbolleiste öffnen.

    In der Praxis kommt es beim Arbeiten mit großen Dokumenten häufig vor, dass ein Benutzer zu einer bestimmten Seite navigieren muss. Mit der für Touch-Benutzeroberflächen geeigneten Office-Version, muss der Benutzer nicht mehrmals streichen, um durch die Seiten zu blättern. Stattdessen kann er den Seitenschieberegler am rechten Rand verwenden, um schnell zu einer bestimmten Seite zu gelangen. 

     Für den Fall, dass eine Tabelle über den Bildschirmrand hinausläuft, können Sie die Tabelle horizontal ziehen, um Sie ganz anzuzeigen. Wir nutzen die Touchfähigkeit, um das Format der eigentlichen Tabelle so gut es geht zu erhalten und eine gute Benutzererfahrung zu gewährleisten. 

      

    Sie können auf eine Miniaturansicht tippen, um das entsprechende Bild zu vergrößern. 

     Anzeigen von Excel

    Excel Mobile Viewer ermöglicht eine High-Fidelity-Darstellung Ihrer Excel-Dateien.

     

     Wenn ein Diagramm über den Bildschirm hinausgeht, kann der Benutzer mithilfe der Zoom-Funktion eine bestimmte Ansicht für das Diagramm auswählen, in der das Diagramm vergrößert und verkleinert werden kann.

      

     Oft befinden sich in einer Arbeitsmappe mehrere Tabellen. Sie sehen in der Symbolleiste eine Liste der Tabellen und können dort auf die Tabelle klicken, die Sie öffnen möchten.

     

     Sie können auf die Schaltfläche „Sortieren“ tippen, um die Excel-Tabelle in auf- oder absteigender Reihenfolge zu sortieren, sofern für die geöffnete Tabelle die Sortierung bereits aktiviert ist.

     Sie können in einer Pivottabelle auf die Symbole „+“ oder „-“ tippen oder auf die Ansicht „Gruppendaten“, um Daten ein- oder auszublenden.

     Anzeigen von PowerPoint

    Wir haben die Anzeige von PowerPoint-Präsentationen dahingehend entwickelt, dass die mobile Landschaft optimal genutzt wird. Wenn Sie Ihr Telefon beispielsweise vertikal halten, wird die Ansicht in zwei Hälften geteilt (die sogenannte „geteilte Ansicht“), wobei in der oberen Hälfte die Folie und in der unteren Hälfte der Text auf der Folie, einschließlich der Hinweise angezeigt wird. Das ist sehr praktisch, wenn Sie unterwegs sind und lediglich schnell den Inhalt der Folie überprüfen möchten, ohne den Folienbereich verschieben zu müssen. 

     

    Wenn Sie nur die Folie anzeigen möchten, können Sie Ihr Telefon horizontal halten, sodass nur das Folienbild angezeigt wird.

      

    Zoomen können Sie unabhängig von der aufgerufenen Ansicht einfach durch Pinchen, also das Auseinander- oder Zusammenführen zweier Finger.   

      

    Schließlich können Sie online über Ihren mobilen Browser an einer Präsentation teilnehmen. Stellen Sie sich vor, Sie stehen im Stau, während in der Arbeit eine wichtige Präsentation stattfindet, für die der neueste Office-Präsentationsdienst verwendet wird. Sie können an der Präsentation teilnehmen, indem Sie auf den an Ihren Posteingang gesendeten Link klicken. 

     Zusammenfassung:

    Wie empfehlen Ihnen, die neue Vorschau von Office Web Apps auf skydrive.com oder Office 365 auf Ihrem Mobiltelefon auszuprobieren (möglich für: Windows Phone 7.5 und höher/iOS 5.0 und höher/Android 4.0 und höher)

     Wir freuen uns über Ihr Feedback. Klicken Sie in der Symbolleiste auf „Feedback abgeben“.

     Wir arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Benutzererfahrung mit unseren Produkten und interessieren uns sehr für Ihre Meinung.

     

    Es handelt sich hierbei um einen übersetzten Blogbeitrag. Sie finden den Originalartikel unter Touch-friendly viewing of Office documents in smartphone browsers

Page 1 of 1 (5 items)