Veröffentlichung des Originalartikels: 19.09.2012

Dieser Blogbeitrag wurde von Nobuko Miwa verfasst, einem Program Manager im Office Solutions Management-Team

HABEN SIE SCHON EINMAL VERSUCHT, ADD-INS FÜR OFFICE ZU VERWALTEN? Wenn Sie ein IT-Spezialist sind, der die Verwendung der Anwendungen verwaltet, möchten Sie möglicherweise auch Add-Ins für Office verwalten. Wenn Sie Endbenutzer am Ausführen nicht genehmigter Add-Ins hindern können, die Probleme oder eine Leistungsbeeinträchtigung verursachen, können Sie die Supportkosten senken. Mit Office 2013 bieten wir ein neues Feature zum Verwalten der Verwendung von Add-Ins an.

Mit dem Telemetriedashboard von Office 2013 können Sie die Verwendung der Add-Ins sowie Leistungsprobleme und sonstige Probleme überwachen. Anhand der erfassten Daten können Sie entscheiden, welche Add-Ins verwaltet werden sollten. In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie Add-Ins für Office mit dem Telemetriedashboard verwalten.

VERWALTEN VON ADD-INS MIT DEM TELEMETRIEDASHBOARD

Zunächst müssen Sie das Telemetriedashboard bereitstellen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in diesem TechNet-Artikel.

 Nachdem Sie das Telemetriedashboard erfolgreich eingerichtet haben, zeigen Sie das Arbeitsblatt Lösungen (Solutions) im Telemetriedashboard an. In diesem Arbeitsblatt gibt es wie im folgenden Screenshot dargestellt in der oberen rechten Ecke den Link Add-In-Verwaltungsmodus (Add-in management mode). Klicken Sie auf diesen Link, um das Arbeitsblatt Add-In-Verwaltung (Add-in management) anzuzeigen.

Im Arbeitsblatt Add-In-Verwaltung (Add-in management) können Sie festlegen, für welche Add-Ins die Verwendung, die Ladezeit und erkannte Probleme kontrolliert werden sollen. Nachdem Sie die zu kontrollierenden Add-Ins ausgewählt haben, sollten Sie die Anweisungen auf rechten Seite des Bildschirms befolgen, um ein Windows PowerShell-Skript zum Anwenden dieser Einstellungen zu erstellen. Im folgenden Screenshot ist das Arbeitsblatt Add-In-Verwaltung (Add-in management) im Telemetriedashboard dargestellt.

 

Folgendes sollten Sie beachten:

  • Sie benötigen die Berechtigung zum Erstellen eines Gruppenrichtlinienobjekts (Group Policy Object, GPO) und zum Verknüpfen mit einer Organisationseinheit (Organizational Unit, OU) (z. B. mit einem Active Directory-Container).
  • Falls die Verwaltung eines Add-Ins nicht unterstützt wird, ist es ausgegraut.

In den folgenden Anwendungen können Add-Ins verwaltet werden: Excel, Word, Outlook, PowerPoint, Project, Publisher, Visio, OneNote, Access, InfoPath.

Die folgenden Add-In-Typen werden unterstützt:

 

COM-Add-In

DLL

Excel-Automatisierungs-Add-In

DLL

Excel-XLL-Add-In

XLL

Excel-Add-In

XLA, XLAM

Excel-RTD-Add-In

DLL

Word-Add-In

DOT, DOTM, DOTX, DOCM

PowerPoint-Add-In

PPA, PPAM

 

Die folgenden Optionen können Sie zum Verwalten der einzelnen Add-Ins auswählen:

  • Blockiert (Blocked): Das Add-In ist blockiert und kann nicht vom Endbenutzer verwaltet werden.
  • Immer aktiviert (Always enabled): Das Add-In ist immer aktiviert und kann nicht vom Endbenutzer verwaltet werden.
  • Zulassen (Allow): Das Add-In ist zulässig und KANN vom Endbenutzer verwaltet werden.

Eine restriktivere Methode zum Verwalten von Add-Ins ist das Blockieren aller nicht verwalteten Add-Ins mit den administrativen Vorlagendateien für Office 2013 (ADMX) und das anschließende Zulassen nur der angegebenen Add-Ins mithilfe der oben beschriebenen Option Zulassen (Allow). Für jede unterstützte Office 2013-Anwendung gibt es spezielle Einstellungen für die Add-In-Verwaltung. Sie befinden sich in den folgenden Pfaden:

  • Benutzerkonfiguration/Administrative Vorlagen/Office 2013-Anwendungsname/Verschiedenes/Liste der verwalteten Add-Ins
  • Benutzerkonfiguration/Administrative Vorlagen/Office 2013-Anwendungsname/Verschiedenes/Alle nicht verwalteten Add-Ins blockieren

Nachdem Sie das Windows PowerShell-Skript im Arbeitsblatt Add-In-Verwaltungsmodus (Add-in management mode) generiert haben, können Sie das Skript im Active Directory-Modul für Windows PowerShell ausführen. Geben Sie wie im folgenden Screenshot dargestellt in der Konsole den Namen des Gruppenrichtlinienobjekts an, auf das die Einstellungen angewendet werden sollen:

Nun können Sie das erstellte Gruppenrichtlinienobjekt mit einer beliebigen Organisationseinheit verknüpfen.

ANZEIGEN DER VERWALTUNGSWEISE VON ADD-INS FÜR OFFICE

Lassen Sie uns überprüfen, wie Sie die Add-Ins in Ihrem Office-Client verwalten. Öffnen Sie wie folgt das Dialogfeld COM-Add-Ins (COM Add-Ins) auf Ihren Office-Clientcomputern:

  1. Klicken Sie auf Datei (File) und dann auf Optionen (Options).
  2. Wählen Sie im Dialogfeld Anwendung-Optionen (Application Options) die Option Add-Ins aus.
  3. Wählen Sie in der Dropdownliste Verwalten (Manage) die Option COM-Add-Ins (COM Add-ins) aus, und klicken Sie dann auf Gehe zu (Go).

Wie Sie sehen sind die Add-Ins deaktiviert und werden vom Administrator kontrolliert. Die Endbenutzer können die Add-Ins nicht erneut auf ihren Computern aktivieren. Dies ist im folgenden Screenshot veranschaulicht:

Wenn noch keine Gruppenrichtlinien angewendet sind, können Sie den folgenden Befehl an der Eingabeaufforderung ausführen, um den Aktualisierungsvorgang auszulösen:

gpupdate /force

 

Nobuko

 

Es handelt sich hierbei um einen übersetzten Blogbeitrag. Sie finden den Originalartikel unter Let's manage add-ins using Telemetry Dashboard.